Mittwoch, 31. März 2010

Heilig-Geist-Frühschicht in der Pfarrkirche St. Sebastian Eppelborn ...

... ein guter Start in den Tag.

Schon um kurz nach fünf morgens aufstehen, obwohl man noch fast zwei Stunden länger schlafen könnte? Sicherlich nicht Jedermanns Sache.
Aber - es kann sich auch lohnen: Ich hab mir heute morgen den Wecker etwas früher gestellt, um wenigstens die letzte "Heilig-Geist-Frühschicht" in dieser Fastenzeit nicht zu verpassen.
Und ganz ehrlich: Die frühmorgendliche Andacht in der Kapelle unserer Pfarrkirche Sankt Sebastian war tatsächlich ein guter und entspannender Start in den neuen Tag und in die Karwoche.
Die Messdienerinnen und Messdiener unserer Pfarrei haben die Andacht perfekt gestaltet und der (wie ich fand) recht gute Besuch zeigte, dass dieses Angebot bei vielen Christen unserer Gemeinde gut ankommt.

Das nachfolgende Frühstück im Pfarrsaal in lockerer Runde und vor allem die interessanten Gespräche mit Pfarrer Matthias Marx, den anderen Frühschicht-Teilnehmern sowie den Jungs und Mädels vom @weihrauchcafe sollte man sich (wenn man schon mal extra so früh aufgestanden ist) ebenfalls nicht entgehen lassen.

Ich freue mich schon jetzt auf die nächste "Frühschicht" in unserer Pfarrkirche. Auch wenn ich noch bis zum Advent darauf warten muss.

Montag, 29. März 2010

So oft heute bei meinen Töchtern gehört ... der Song muss jetzt einfach in den Blog ;-)

Sonntag, 28. März 2010

36 Aussteller auf der Illtalmesse in Eppelborn ...


... zeigen, dass Eppelborn nach wie vor als Geschäfts- und Dienstleistungsstandort attraktiv ist.

 Eröffnung der Illtalmesse durch den traditionellen Banddurchschnitt - unter anderem mit Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz, dem scheidenden Landrat Dr. Hinsberger, der Staatssekretärin Gaby Schäfer, dem Gewerbevereinsvorsitzenden Günter Schmitt und unserem Ministerpräsidenten Peter Müller.

Sehr gut besucht war die Eröffnung der diesjährigen Illtalmesse. Und das zu Recht: 
Die Ausstellung ist auch 2010 attraktiv und präsentiert einen ausgewogenen Branchenmix.

Das zeigt einerseits, dass der Vorsitzende des Eppelborner Gewerbevereins, Günter Schmitt, es auch heuer wieder geschafft hat, Handel und Gewerbe unserer Gemeinde zum Mitmachen zu motivieren. 
Es zeigt auf der anderen Seite aber auch, dass die Eppelborner Unternehmer und Geschäftsleute sich auch von der weltweiten Krise nicht irritieren lassen und - auf ihre eigene Stärke vertrauend - Werbung und Marketing auch in schwieriger Zeit keineswegs vernachlässigen.

Ich bin mir sicher, dass künftige Kampagnen zur Vitalisierung des Ortskerns in unserem zentralen Ort auf fruchtbaren Boden fallen.
Wenn in unserer 17.000-Einwohner-Gemeinde alle handelnden Kräfte künftig noch mehr an einem Strang ziehen, wird es möglich sein, sowohl bestehenden als auch drohenden Leerständen erfolgreich entgegenzutreten.

Das Thema "Regio-Währung" sollte allerdings meiner Meinung nach wieder stärker diskutiert werden: Wenn ich auch hier wieder einen Blick über den Tellerrand hinaus werfen werfen darf: Illingen hat mit seinem 'Illtaler' beste Erfahrungen gemacht. Und selbst der Römertaler in unserem Gemeindebezirk Wiesbach ist eine Erfolgsgeschichte.
Die Kaufkraftbindung ist gerade im ländlichen Raum von elementarer Bedeutung, wenn man den lokalen Handel und das örtliche Gewerbe stärken möchte.

Bei der Eröffnung der Illtalmesse 2010 spielte die "Regio-Währung" in den Reden und Grußworten noch keine Rolle. Ich hoffe, das wird beim nächsten Mal anders sein ....


 
 Schirmherr Peter Müller beim Grußwort in seiner Heimatgemeinde Eppelborn

 
 Auch Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz beleuchtete in seiner Grußrede interessante Aspekte zur Stärkung von Handel und Gewerbe.

 
Die stellvertretende Ortsvorsteherin  Elfriede Groß vertrat gekonnt den Eppelborner Ortsvorsteher und Ersten Beigeordneten Berthold Schmitt, der bedingt durch die Folgen eines Unfalls nicht an der Eröffnung der Illtalmesse 2010 teilnehmen konnte.

Freitag, 26. März 2010

Thomas Thiel, Landratskandidat der CDU ...

... hat sich gestern in Habach vorgestellt. Eine neue Chance für unseren Landkreis.

Am 19. September 2010 haben wir die Wahl zwischen einem kompetenten, motivierten, kommunalpolitisch erfahrenen und vor allem auch sympathischen Christdemokraten und einer Berufspolitikerin der SPD, die sich eher durch ihre auffallende Haarfarbe als durch eine erfolgreiche Arbeit hervorhebt.

Im Rahmen der Frühjahrs-Mitgliederversammlung meines CDU-Ortsverbandes konnte ich gestern unsern Kandidaten, den Spieser Ortsvorsteher Thomas Thiel begrüßen.


Als Diplom-Kaufmann, der über erhebliche Berufserfahrung sowohl im Sozialbereich als auch im Verwaltungssektor verfügt, bringt er sehr gute Voraussetzungen mit um den Lankreis Neunkirchen endlich mal nach vorne zu bringen.

Unter dem bisherigen Landrat, der meiner Meinung nach zwar als Grußonkel keinen schlechten Job macht, dem aber im Bezug auf die künftige Entwicklung unseres Landkreises schon lange jegliche Kreativität und Zukunftideen fehlen, sind wir immer weiter nach hinten gerutscht. Der LK NK trägt in jeder Beziehung die (im wahrsten Sinne des Wortes) rote Laterne.
Angefangen von der touristischen Attraktivität über die Arbeitsmarktsituation bis hin zu wirtschaftlichen Entwicklung - abgeschlagen, ideenlos, ohne Perspektive präsentiert sich unsere Region.
Doch schon der Blick in den Nachbarkreis St. Wendel zeigt, dass es auch anders sein könnte.

Meine Wahlentscheidung für den 19. September steht jetzt schon fest:
Es muss wieder aufwärts gehen!
Unser Kandidat heißt Thomas Thiel.

Dienstag, 23. März 2010

"Wir machen Luscht auf's Dorf!"

... lautete die große Überschrift einer gelungenen Infoveranstaltung der 'Agentur Ländlicher Raum' in der Lebacher Stadthalle

"Willkommen im Amt" - die Einladung richtete sich an die frisch gewählten und wiedergewählten Mandatsträger in den kommunalen Parlamenten
Erneut hat das rührige Team um Otmar Weber die Initiative ergriffen: Alle Ortsvorsteher und viele Ratsmitglieder unseres Landes waren eingeladen. Ziel war es, einerseits die neuen (und teilweise auch schon erfahrenen) Amtsträger für die anstehenden Probleme zu sensibilisieren, aber auch Lösungansätze aufzuzeigen und vor allem auch die Wege zu den Fördertöpfen zu markieren.

Und tatsächlich: Die Stadthalle Lebach war proppenvoll. Und die Gäste bekamen eine Veranstaltung geboten, die es in sich hatte. Kompetente Referenten und Unterhaltung mit Lokalcolorit sorgten für einen kurzweiligen Nachmittag mit sehr viel Input für alle Interessierten.

Diese Veranstaltung war wichtig als Initialzündung: Unsere Dörfer stehen vor großen Herausforderungen:

Der demografische Wandel, der ökonomische Wandel sowie mittel- und langfristig auch ein Energieproblem erfordern schon jetzt unsere uneingeschränkte (kommunalpolitische) Aufmerksamkeit.
Dass wir alleine bei uns in der Gemeinde Eppelborn in den vergangenen zehn Jahren fast 1.200 Einwohner verloren haben, haben viele handelnde Personen noch garnicht realisiert.

Bereits seit Jahren warne ich vor den Folgen des Bevölkerungsrückgangs: Unserer Gemeinde brechen massiv wichtige Einnahmequellen weg. Schließlich erhalten wir Schlüsselzuweisungen des Landes auf der Basis der Einwohnerzahlen, der Einkommensteueranteil sinkt und auch wichtige Kaufkraft geht verloren.
Die Kosten unserer Infrastruktur (die ja leider nicht sinken) müssen auf immer weniger Schultern verteilt werden. Wir (Kommunal-) Politiker müssen einerseits darauf achten, dass wir die Menschen in unserer Gemeinde nicht irgendwann finanziell überfordern; auf der anderen Seite aber auch versuchen, wichtige Infrastruktur zu halten, darunter das Hellbergbad, unsere Hallen und Bürgerhäuser sowie den Öffentlichen Personennahverkehr (EppelBus).

Es ist die Zeit, neue Wege zu gehen. Es ist die Zeit, uns auf unsere Stärken besinnen und die Chancen, die sich uns bieten, noch stärker nutzen. Es ist die Zeit zum Handeln.
Wir Christdemokraten haben die Zeichen der Zeit bereits vor längerem erkannt und damit begonnen, gegenzusteuern -  und ich bin froh, dass ich dabei in der ersten Reihe mitgestalten darf. Ideen und die Fähigkeit zum Querdenken sind gefragt wie nie zuvor.
Ich bin gespannt, wie's weitergeht. So ein paar konkrete Vorstellungen hab' ich schon ...

Sonntag, 21. März 2010

Neues für Leseratten:


Die Pfarrbücherei Bubach ist zu neuem Leben erwacht!



Kaum machte die Neuigkeit die Runde, zählte ich als eingefleischter Bücherfan zu den ersten Besuchern der wiederbelebten Bücherei im Pfarrheim St. Laurentius.
Junge Frauen - neue Wege: die engagierte Gruppe der Bubacher kfd hat die Räume der Bücherei aufpoliert und steht nun jeden Sonntag nach der Kinderkirche (dem Hochamt in St. Laurentius) zur Bücherleihe zu Verfügung.

Eine zufriedenstellende Auswahl von Büchern aller Genres bietet schon jetzt die Bücherei St. Laurentius. Gut sortiert ist vor allem auch die Abteilung Kinderbücher.


Überzeugen Sie sich selbst - besuchen Sie mit Ihren Kids am nächsten Sonntag den Gottesdienst in der Kinderkirche Bubach und versorgen Sie sich anschließend mit Lesestoff in unserer Bücherei!

Samstag, 20. März 2010

Nun dreht sich auch in Eppelborn das erste große Rad im Wind...


... und es wird nicht das letzte sein.

In den vergangenen Tagen wurde auf dem Großen Elmersberg im Dreieck zwischen Hierscheid, Humes und Dirmingen und in Sichtweite der Autobahn A1 das erste Windrad in unserer Gemeinde errichtet.

Blick vom Wackenberg über Humes auf den Elmersberg

Mit 99,50 Metern Gesamthöhe hat sich der Investor an die Vorgaben unserer Landschaftsplanung gehalten und eigentlich könnten nun alle zufrieden sein (außer vielleicht grundsätzlich motivierte Windkraftgegner sowie die direkten Nachbarn der Anlage.)
Doch einen kleinen Schönheitsfehler gibt's: Die neue Windenergieanlage erzeugt ihren Strom nicht dort, wo ich - ebenso wie die Mehrheit in unserer Gemeinderatsfraktion - es am liebsten gesehen hätte: In unserem Windkraftvorranggebiet auf dem Eppelborner Kleeberg. 
Ziel der Ausweisung eines Vorranggebietes war es, eine mögliche "Verspargelung" der Landschaft zu vermeiden und alle WEA's in einem Windpark zu konzentrieren. Doch Justitia war in diesem Falle anderer Meinung. Und das ist nun eben mangels weiterer rechtlicher Möglichkeiten zu akzeptieren. 
Ich gehe davon aus, dass der gleiche Investor spätestens zu Beginn des nächsten Jahres auch zwei Windräder auf dem Kleeberg betreiben wird. 
Und seien wir ehrlich: Auch wenn die Windräder nicht jedem gefallen - die "Klimaschutzregion Illtal" macht einen großen Schritt nach vorne. 
Aber es bleibt noch einiges zu tun - der Aufbau einer nachhaltigen regenerativen Energieerzeugung erschöpft sich nicht im Bau dreier Windenergieanlagen.
Auch die Themen Photovoltaik, Biogas und Biomasse müssen im Illtal stärker diskutiert und neue Chancen und Möglichkeiten herausgearbeitet werden.
Dabei sollte zunehmend auch die interkommunale Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden eine Rolle spielen.

Auch ein Windrad fängt mal klein an ...

Freitag, 19. März 2010

In Düsseldorf am Rhein ...


... tagten heute die Integrationsminister des Bundes und der Länder.

Am Rande der Konferenz blieb mir etwas Zeit, mir Düsseldorf - eine Stadt mit ganz eigenem Charme - mal wieder etwas anzuschauen. Mein Weg führte mich vom Rheinufer über die Altstadt bis hin zur Kö. Und natürlich wieder zurück zum Tagungsort in der "Villa Horion", dem einstigen Sitz der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten (bis 1999).

Blick vom Mannesmannufer (an der Rheinkniebrücke) entlang des Rheines mit der Oberkasseler Brücke und dem Tor zur Altstadt.


 Überraschende Begegnung: Unser ehemaliger Bundespräsident und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident a.D. Johannes Rau zeigte sich trotz freundlicher Gestik etwas wortkarg.

Samstag, 13. März 2010

Vorlesenachmittag ...


... unseres Bündnisses für Familien in Eppelborn

Einfach immer wieder ein schönes kleines Event in der Buchhandlung 'LITERAtur' in Eppelborn.
Kinder kommen. Eltern kommen. 
Und sie hören gespannt zu wenn vorgelesen wird. 
Von Erwachsenen für Kinder. 
Und natürlich von Kindern für Kinder.


Meine Älteste hat zwar dieses Mal im letzten Moment kalte Füße bekommen und trotz Vorfreude nicht vorgelesen - aber mir hat es erneut viel Spaß gemacht.
Obwohl es schon etwas stressig sein kann, drei Töchter zu bändigen, während man gleichzeitig liest ...


Vorlesen - das Heranführen an das Lesen von Büchern - ist, wie ich finde, eine wichtige Aufgabe für Eltern.
Mag ja sein, dass ich als begeisterter Lese-Fan und Bücherjäger etwas voreingenommen bin; aber ich bin fest der Meinung, dass Lesen einer der wichtigsten Schlüssel zum Öffnen der Tür ins Reich der Bildung ist. 
Und genau aus diesem Grunde bin ich auch nächstes Mal wieder aktiv dabei, wenn es heißt: Vorlesenachmittag in Eppelborn!

Picobello in Habach ...


... zeigt Erfolg: immer weniger Abfall am Wegesrand!

Zum 7. Mal in Folge haben sich auch in Habach eine zahlreiche Kinder und Erwachsene an der Aktion "Saarland Picobello" beteiligt. Die Zahl der Mitmachenden ist zwar etwas geringer als noch im Vorjahr - aber wohl eher wegen der wetterbedingten Terminverschiebung als wegen Desinteresse. 

Zum 7. Mal bin auch ich aktiv beim Frühlingsputz in meinem Heimatdorf N°1 dabeigewesen und konnte erfreut feststellen, dass es tatsächlich immer sauber zu werden scheint. Die Menge des in und um Habach gesammelten Abfalls reduziert sich von Jahr zu Jahr. (Und das trotz den Unkenrufen aus den Reihen einer, an dieser Stelle nicht namentlich zu nennenden Oppositionspartei im Eppelborner Gemeinderat, die bei der Einführung der Abfallverwiegung in unserer Gemeinde eine Vermüllung von Wäldern, Wiesen und Auen befürchteten.)

Ortsvorsteher Peter Dörr (links im Bild) koordinierte auch in diesem Jahr die erneut gelungene Aktion Habach Picobello gemeinsam mit unserem Naturschutzbeauftragten Kurt Schäfer. Die geringere Zahl der Teilnehmer änderte nicht an der tollen Motivation. Der Habacher Frühjahrsputz machte auch 2010 wieder richtig Spaß.

Ein großes Dankeschön gilt selbstverständlich auch dem Team des DRK Habach, das mit seiner Verpflegung auch die Kinder begeisterte.

Mittwoch, 10. März 2010

DIBK wählt neuen Vorstand –

Präsident Giacomo Santalucia einstimmig im Amt bestätigt

Das Deutsch-Italienische Bildungs- und Kulturinstitut (DIBK) ist auch für  die kommenden vier Jahre bestens aufgestellt. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung wurde der bisherige Präsident Giacomo Santalucia einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zur Vizepräsidentin wurde erneut Cinzia Verga aus Ottweiler gewählt.
Nachdem ich bereits als ehrenamtlicher Redakteur der überregionalen Institutszeitschrift "EOS - Europa ohne Schranken" arbeite, bin ich nun ebenfalls in den Vorstand des DIBK aufgerückt.

 Der neue Vorstand des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstituts: (v.l.: Alwin Theobald, Berthold Schmitt, Vizepräsidentin Cinzia Verga, Frank Banowitz, Präsident Giacomo Santalucia, Guiseppe Santalucia und Daniela Pizzuto)

Mein Eppelborner Ratskollege und Freund Giacomo Santalucia führt das Institut bereits seit seiner Gründung im Jahre 2006. In der zurückliegenden Zeit hat sich das DIBK unter seiner Führung vor allem Projekten zur Integration italienischer Zuwanderer und des Miteinanders unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen gewidmet.
In seinem Tätigkeitbericht schilderte der 43jährige eindrucksvoll die bisherige Erfolgsgeschichte des stetig wachsenden Vereins, der mittlerweile zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Politik sowie auch aus dem Showbusiness zu seinen Mitgliedern zählt. 

Die Friedensmission „Camminiamo insieme“, an deren vorläufigem Höhepunkt eine Audienz bei Papst Benedikt XVI. stand, sowie die großangelegte Baumpflanzaktion „Europawald für Gerechtigkeit – Integration wächst“, in deren Verlauf 22.000 Bäume gepflanzt werden sollen, sind nur zwei herausragende Projekte . Auch die Teilnahme Santalucias am Bundesintegrationsgipfel im Bundeskanzleramt sowie seine Moderation des Saarländischen Integrationskongresses sind untrennbar mit seinem unermüdlichen Engagement  für Bildung und Integration im DIBK  verbunden.

Die Ausweitung des Tätigkeitsfeldes des Vereines auf internationale Kooperationen sowie der Ausbau der überregionalen Institutszeitschrift EOS – Europa ohne Schranken führte nun zu einer Satzungsänderung: Die Arbeit des DIBK widmet sich  zunehmend der Bildung und Integration von Zuwanderern aller Nationen und wirkt auch über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland hinaus.  
Ein sichtbares Beispiel für diese Neuausrichtung der Institutsarbeit ist die gelungene Kooperation des Kreiskrankenhauses St. Ingbert mit der Klinik im italienischen Castellabate, die vom DIBK maßgeblich begleitet wird.  

Auf künftige innovative Projekte des Institutes darf man schon jetzt gespannt sein.

Montag, 8. März 2010

Wunsch & Wirklichkeit ...



Winter ade!

So hört doch, was die Lerche singt!
Hört, wie sie frohe Botschaft bringt!
Es kommt auf goldnem Sonnenstrahl
Der Frühling heim in unser Tal,
Er streuet bunte Blumen aus
Und bringet Freud' in jedes Haus.
        Winter, ade!
        Frühling, juchhe!

Was uns die liebe Lerche singt,
In unsern Herzen wiederklingt.
Der Winter sagt: ade! ade!
Und hin ist Kälte, Reif und Schnee
Und Nebel hin und Dunkelheit -
Willkommen, süße Frühlingszeit!
        Winter, ade!
        Frühling, juchhe!

(Hoffmann von Fallersleben)

Meteorologischer Frühlingsanfang war am 01. März - also vor gut einer Woche. Doch irgendwie hab ich den Eindruck, dass der liebe Lenz in diesem Jahr ein wenig verpennt hat. Oder hat er sich den Wecker etwa auf den kalendarischen Frühlingsbeginn gestellt?
Der wäre dann am 20. März ... also noch ein bissel Luft bis dahin. 
Kalte Luft, um genau zu sein.

 So "frühlingshaft" sah es heute übrigens zwischen meinen beiden Heimatdörfern Habach und Bubach aus ...

Sonntag, 7. März 2010

Sonntagsausflug ....


.... der letzte im Schnee???

Unser Sonntagsfamilienausflug führte uns heute in den Wildpark Rappweiler im schönen Naturpark Saar-Hunsrück (dem unsere Gemeinde zur Zeit leider nur mit dem Ortsteil Dirmingen angehört).
Der Park hat sich in den vergangenen Jahren ganz schön gemausert und kann mittlerweile ohne schlechtes Gewissen als guter Tip für den Familienausflug weiter empfohlen werden. Vor allem ein kurzer Blick in's Informationszentrum des Naturparks lohnt sich.

Im nördlichen Saarland gibt's noch immer Schnee satt. Uns kam im Wildpark sogar ein Langläufer entgegen, auf der Landstraße nach Rappweiler steckte ein Golf in einer Schneewehe fest ...

 
Meine Jüngste (immerhin 1 Minute jünger als ihre Zwillingschwester) zeigte keine Angst vor einem Fuchs ... der zugegebenermaßen auch nicht mehr wirklich vital war ...

Samstag, 6. März 2010

Zum ersten Mal beim TwitterStammtisch ...


... und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

Ich wusste nicht wirklich, was mich erwartet, als ich gestern Abend der Einladung zum TwiSta-Saar im Big Eppel in Eppelborn folgte - aber die Neugierde hatte nunmal gesiegt.
Und um das Fazit meines erstem Males vorwegzunehmem: Der Besuch hat sich tatsächlich gelohnt. Abgesehen davon, dass ich nette und interessante Menschen kennenlernte, war die Themenvielfalt geradezu bestechend. Sonnenstürme, Kryo-Technik und Beta-Häuser als Gegenstände der Diskussion hatte ich bereits verpasst, kam aber gerade noch rechtzeitig, um mich über ein bedingungsloses Grundeinkommen, Existenzgründungen und social bookmarks (den Begriff kannte ich zugegebenermaßen vorher so wenig, wie ich wusste, das delicious nicht immer eine goldene Apfelsorte ist) austauschen zu können.
An dieser Stelle nochmals viele Grüße an @ApfelMuse, @happybuddha, @blehnert und @wissensagentur.

Bin gerne ein weiteres Mal dabei :-)

@saarlandman @happybuddha @wissensagentur @blehnert
(Foto: @ApfelMuse)


Mittwoch, 3. März 2010

Ehrenamtliches Engagement ist wichtig und wertvoll - es sollte auch entsprechend respektiert werden


Laut dem Saarländischen Kinderbetreuungs- und –bildungsgesetz sollen in unseren Kindergärten und Kindertagesstätten Elternausschüsse gebildet werden. 
Dass Eltern dazu bereit sind, sich in diesen Ausschüssen zu engagieren, ist (obwohl es ja um die besten Rahmenbedingungen für die Betreuung der eigenen Kinder geht) heutzutage nicht selbstverständlich. Doch was ist die Aufgabe dieser Ausschüsse?

Hier hilft ein Blick ins Gesetz:

Verordnung über die Beteiligung der Erziehungsberechtigten in Tageseinrichtungen für Kinder

§ 3
Aufgaben des Elternausschusses

(1) Der Elternausschuss hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit in der Kindertageseinrichtung zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen dieser, Elternhaus und Trägern zu fördern.

(2) Der Träger und die Leitung der jeweiligen Kindertageseinrichtung berichten dem Elternausschuss
regelmäßig über ihre Arbeit. Der Elternausschuss wirkt bei allen wichtigen Fragen beratend mit. Dies
gilt insbesondere für
1. die Inhalte und Formen der Erziehungsarbeit, insbesondere bei der Einführung neuer pädagogischer
Programme,
2. die Gestaltung der Programme für Elternbildung,
3. die Festlegung der Grundsätze für die Aufnahme der Kinder, der Öffnungszeiten und der Ferientermine unter Berücksichtigung der für die
Bediensteten der Kindertageseinrichtung geltenden
arbeitsrechtlichen Bestimmungen,
4. die Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln.

(3) Des Weiteren ist der Elternausschuss über die Veranschlagung der Elternbeiträge, über wichtige organisatorische und personelle sowie über geplante bauliche Veränderungen im Betrieb der Kindertageseinrichtung zu informieren.

In dieser Woche soll nun der Gemeinderat sowohl eine neue Satzung (u.a. werden dort neue Öffnungszeiten geregelt) als auch eine neue Kindergarten-Gebührensatzung (mit einer notwendigen Erhöhung der Gebühren) für unsere kommunalen Einrichtungen beschließen. 
Leider wurden die Elternausschüsse nicht im Vorfeld informiert oder gar angehört. 
Ich finde, der Gemeinderat sollte die Punkte solange vertagen, bis auch die Elternausschüsse Gelegenheit hatten, über die neuen Satzungen zu diskutieren. 
Dies gebietet alleine schon der Respekt vor einem ehrenamtlichen Gremium, oder?



Dienstag, 2. März 2010

Einen Tag mit wirklich interessanten Begegnungen ...

... hab ich heute erlebt. 
Nicht nur, dass ich mit Vanessa Calcagno eine der angesagtesten Künstlerinnen unseres Landes und Star der RTL-Show "Das Supertalent" kennen gelernt und mich sehr gut mit ihr unterhalten hab - darüber hinaus hatte ich Gelegenheit, einige Termine mit ihr gemeinsam wahrnehmen zu können.

Gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstitutes (dibk) Giacomo Santalucia sowie "Supertalent" Vanessa Calcagno besuchte ich den Gesundheitspark in St. Ingbert. 

Das Team um die Geschäftsführer Frank Banowitz und Wolfgang Steil hat das Kreiskrankenhaus St. Ingbert fit für die Zukunft gemacht. Respekt!
Es zeigt sich immer wieder:  Der Mut, auch ungewöhnliche Ideen umzusetzen und auch mal etwas weiter zu denken, als die Konkurrenz, zahlt sich aus. 
So sorgt unter anderem die erfolgreiche Kooperation mit dem dibk dafür, dass der Gesundheitspark schon jetzt einen guten Ruf bei den italienischen Zuwanderern im Saarland genießt (v.l.: Krankenhaus-Geschäftsführer Frank F. Banowitz, Alwin Theobald, dibk-Präsident Giacomo Santalucia, Vanessa Calcagno, Krankenhaus-Geschäftsführer Wolfgang Steil sowie die dibk-Vizepräsidentin Cinzia Verga).

Montag, 1. März 2010

Solarenergie ...

... eröffnet neue Chancen auch für unsere Gemeinde.

Endlich wird die Diskussion über eine offensive Nutzung kommunaler Dächer zur Stromerzeugung auch in der Gemeinde Eppelborn geführt.
Nachdem ich bereits im November vergangenen Jahres für meine Fraktion einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht hatte, gewinnt das Thema nun endlich an Fahrt.


Gestritten wird nun darüber, welcher Weg der bessere sei: 

Am einfachsten wäre es, denkt mancher, man eröffne Dritten (also z.B. Unternehmern) gegen Zahlung einer kleinen Pacht die Möglichkeit, Photovoltaikanlagen auf den Dächern gemeindeeigener Gebäude zu errichten. So geschehen ist dies bereits auf dem Dach des Kindergartens in Bubach-Calmesweiler.
Das nutzt dem Klimaschutz und sichert Einnahmen, wenn auch nur in sehr geringem Maße. Unsere Gebäude werden allerdings zusätzlich im Grundbuch mit den Rechten Dritter belastet und verlieren so an Wert.
Ist dies der Königsweg?

Ich bin anderer Meinung.

Unsere Nachbargemeinden Tholey und Illingen machen uns bereits vor, dass es bessere Alternativen gibt: Beide Gemeinde sind selbst in die Stromerzeugung eingestiegen und schaffen es so, zusätzliche Einnahmen zu generieren - Einnahmen, die auch unsere Gemeinde dringend benötigt.

Tatsache ist, dass auch Eppelborn stark an Einwohnern verliert. Damit verlieren wir auch Einnahmen durch Steuern, Gebühren und Schlüsselzuweisungen.
Die Ausgaben für Infrastruktur (Straßen, Kanäle, usw.) lassen sich jedoch nicht so einfach reduzieren, diese Ausgaben werden auf immer weniger Schultern verteilt werden müssen.
Es ist also höchste Zeit, dass wir unserer Gemeinde neue Einnahmequellen erschließen. Allerdings sollte das geschehen ohne dass wir immer nur mit der Gebührenkeule winken und unsere Bürgerinnen und Bürger ebenso wie unsere Vereine immer stärker und in fast unbegrenztem Maße belasten.

Gewinne privatisieren, Verluste kommunalisieren? Damit muss Schluss sein!

Als Gemeinderatsmitglied trage ich Verantwortung gegenüber den Menschen unserer Gemeinde - und auch gegenüber meinen eigenen Kindern. Bei der Müllentsorgung haben wir damit begonnen, neue Pfade zu beschreiten und erreicht, dass die Abfallgebühren  deutlich gesunken sind. Das ist die richtige Richtung und genau auf diesem Weg sollten wir mutig weiter voran schreiten.
Deshalb streite ich jetzt engagiert für Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden - und dafür, dass sich die Gemeinde auf diese Weise neue Einnahmequellen erschließt.

Ein Dank gebührt auf jeden Fall den freundlichen Mitarbeiterinnen  und Mitarbeitern der Gemeinden Tholey und Illingen, die mir auf meine Fragen interessante und kompetente Antworten geben konnten.