Donnerstag, 14. April 2011

GEKO-Workshop in Eppelborn. Teil 2.


"Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten," sagte Willy Brandt einst.
Diese Weisheit ist nicht neu, aber sie trifft den Punkt.Weil wir das in Eppelborn schon lange wissen und vor allem auch beherzigen, arbeiten wir zur Zeit an einem sogenannten Gemeindeentwicklungskonzept für Eppelborn - einem GEKO.
Ein Projekt, bei dem BÜRGERBETEILIGUNG richtig groß geschrieben wird: 
Jeder ist eingeladen, mitzuarbeiten und eben auch mitzugestalten. 
Es geht um nicht weniger als um die Frage, wie unsere Gemeinde im Jahr 2025 aussehen wird, welche Angebote es für die Bürgerinnen und Bürger gibt und wie gut wir für die Zukunft aufgestellt sein werden.

(Quelle: www.eppelborn.de)

Auf eine überraschend gut besuchte Auftaktveranstaltung folgte in dieser Woche nun bereits der zweite Workshop - auf den Workshop mit der Überschrift "Städetbau und Wohnen" folgte vergangenen Dienstag das Thema "Soziale und bildungsbezogene Infrastruktur".
Auch dieses Mal war der Große Saal im Eppelborner Rathaus gut gefüllt, es wurde engagiert diskutiert, viele Ideen wurden gesammelt - ein Brainstorming, bei dem zunächst die Stärken und Schwächen unserer Kommune beleuchtet wurden um anschließend erste Projektideen und Ziele zu formulieren.
Denken ohne Barrieren - und vor allem das unkommentierte Sammeln von Gedanken, Zukunftsvorstellungen, Bedürfnissen und Wünschen stand im Vordergrund.
Schade, dass ausgerechnet die (wenigen anwesenden) Enkel Willy Brandts offenbar das System nicht ganz überblickten und besonders durch Nörgelei an der Organisation und der Idee des Workshops sowie durch etwas zu ausgeprägtes Kirchturmdenken auffielen.
Generell ist allerdings zu bemängeln, dass - parteiübergreifend - bei beiden Workshops die Zahl der  Mitglieder der Ortsräte und des Gemeinderates sehr überschaubar blieb - wenn sich auch erfreulicherweise, neben den meisten Ortsvorstehern bzw. der Ortsvorsteherin, auch die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, Gaby Schäfer, Zeit machte, um zu diskutieren und ihre Ideen einzubringen.

Der Leiter des Fachbereiches Bauen, Wohnen und Umwelt, Bert Stürmer, moderierte gemeinsam mit den beiden Vertreterinnen der Firma ARGUS concept GmbH dern Workshop. Ich finde, die Ergebnisse, die gesammelten Ideen und Projektvorschläge können sich in ihrer Gesamtheit sehen lassen.
Und es geht noch weiter: Die nächsten Workshops finden am 5. Mai (Thema: Lokale Wirtschaft und Nahversorgung) sowie am 31. Mai (Thema: Technische Infrastruktur, Verkehr und Umwelt) im großen Sitzungssaal des Rathauses statt.

Hier finden Sie die Downloads zum GEKO:


Protokoll des 1. GEKO-Workshops (Städtebau und Wohnen)


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