Freitag, 30. März 2012

Feierliche Einweihung: Erweitertes Sicherheitszentrum in Habach

Viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit stecken in diesem Projekt:
Am kommenden Wochenende wird nun das erweiterte Sicherheitszentrum in Habach  - das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr und des DRK Habach - feierlich eingeweiht, die Fahrzeug- und Gerätehallen, die neue Einsatz-Küche des DRK und die beiden neuen Feuerwehrfahrzeuge werden eingesegnet.


Grafik © by www.eppelborn.de



Was die beiden Institutionen Freiwillige Feuerwehr und DRK - die aus dem Habacher Dorfleben nicht wegzudenken sind - auf die Beine gestellt haben, ist ein eindrucksvolles Beispiel eines gelebten Dienstes am Nächsten.
Die fleißigen Helferinnen und Helfer haben unseren Respekt verdient.
Weit über 4000 Arbeitsstunden wurden ehrenamtlich geleistet. 
Völlig uneigennützig.
Das ist keine Selbstverständlichkeit und sollte auch nicht so gesehen werden!


Unterstützen Sie mit Ihrem Besuch der Festveranstaltung 
die Freiwillige Feuerwehr und das DRK.








Mittwoch, 28. März 2012

Die täten mir ja schon gefallen....

Auto-Impressionen an den Champs Elysées.











Dienstag, 27. März 2012

33.333 - Die neue Schnapszahl im EppelBlog


Aus "Mission Impossible" wurde...


... 2012 - "Siegesgrüße aus Ottweiler"

photo copyright by Tobias Hans

Welch ein schöner Wandschmuck für die Kreisgeschäftsstelle: Der künftige Bürgermeister von Ottweiler Holger Schäfer überreichte unserer CDU-Kreisvorsitzenden Gaby Schäfer die guten Nachrichten aus Ottweiler - 
die Berichterstattung der SZ über die Ergebnisse der beiden Wahlsonntage:

"Ottweiler: CDU-Ergebnis schockt SPD"
und
"CDU erobert Bürgermeisteramt in Ottweiler"

Montag, 26. März 2012

Ein schöner Sonntag im Saarland. Und auch für das Saarland.

Die Sonne strahlte den ganzen Tag unentwegt vom Himmel.
Und ab achtzehn Uhr hatten auch wir Christdemokraten allen Grund, zu strahlen.
Am meisten unsere Spitzenkandidatin Annegret Kramp-Karrenbauer und unser Bürgermeisterkandidat in Ottweiler, Holger Schäfer.
Sie sind die strahlenden Sieger des 25. März 2012.


Erneut mit deutlichem Abstand stärkste Partei an der Saar!
Viel deutlicher, als von den Auguren der Meinungsforschungsinstitute vorausgesagt, lagen die CDU und unsere AKK nach Schließung der Wahllokale vorne.
Das CDU-Ergebnis der letzten Wahl konnte um 0,7 Prozentpunkte verbessert werden. 
35,2 Prozent der Saarländer wollten, dass die CDU die Führung einer Großen Koalition übernimmt und Annegret Kramp-Karrenbauer Ministerpräsidentin unseres aufstrebenden Bundeslandes bleibt.
Ihr Mut, ihre Klarheit und ihr offenes sympathisches Auftreten überzeugten die meisten Menschen im Saarland. 
Herzlichen Glückwunsch, Annegret!




Entsprechend ausgelassen und begeistert war die Stimmung 
auf unserer Wahlparty im brechend vollen Saarbrücker E-Werk.


Die Sozialdemokraten hingegen landeten nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen im Wahlkampf letztlich mit 30,6 Prozent der Stimmen abgeschlagen auf Platz zwei.
Ein Ergebnis, das selbst den Ultra-Linken-Flügel in der SPD ernüchtert hat und deren Träume von Rot-Rot zerplatzen ließ, wie eine Seifenblase. Zu dünn wäre die Ein-Stimmen-Mehrheit des Linksblocks, zu groß die Gefahr, dass auch ihre Schattenkandidatin Charlotte Britz den Weg aller Ypsilantis ginge.
Einige wenige Sozialdemokraten übten sich noch in Wählerbeschimpfung, indem sie beispielsweise im social network twitter frustriert Sätze wie z.B. "Ca 34% der Saarländer waren heute mit einem Sonnenstich wählen" verbreiteten. Ein schlechter Stil wie ich finde. 
Doch wir lassen's heute mal durchgehen, obwohl es sich - und das muss ich nochmal betonen - einfach nicht gehört.


Der Sieg der CDU und der Weg zu einer großen Koalition machen diesen Wahlsonntag zu einem guten Sonntag für das Saarland. Die Wählerinnen und Wähler haben sich entschieden für gute Arbeit und faire Löhne, sie haben sich entschieden für eine Fortsetzung des Wachstumskurses in unserem Land, für einen weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit und  für Investitionen in eine gute Bildung.
Sie haben sich aber auch entschieden für eine Politik der Haushaltskonsolidierung, für die Schuldenbremse und für eine Ministerpräsidentin, die auf die Menschen zugeht.


Und in Ottweiler?
Da wurde an diesem Sonntag eine rote Hochburg tiefschwarz.
64,8 Prozent (!) der Stimmen konnte unser Spitzenmann Holger Schäfer auf sich vereinen und brach damit eine sozialdemokratische Dominanz, die fast schon legendär war.


Der künftige Bürgermeister der Stadt Ottweiler Holger Schäfer 
mit Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière

Bei einer hohen Wahlbeteiligung waren die Bürgerinnen und Bürger der altehrwürdigen Kleinstadt mit überwältigender Mehrheit der Meinung, dass der Offizier und Gentleman Holger Schäfer eindeutig die bessere Wahl sei.
Ein tolles Ergebnis für einen sympatischen Kandidaten und ein überaus engagiertes Team der CDU.
Herzliche Glückwünsche!





Sonntag, 25. März 2012

Heute ist Landtagswahl: Entscheiden Sie mit! Mit AKK für unser Saarland von morgen,


Heute ist Landtagswahl. 
Und auch Ihre Stimme zählt. 
Mehr denn je.
Eine große Zahl der Menschen in unserem Land nehmen freie Wahlen als Selbstverständlichkeit.
Dabei sind sie das garnicht.
In unzähligen Staaten unserer Erde wären Menschen froh, dieses Recht zu haben. 
Sie gehen dafür auf die Straße. Sie setzen ihr Leben dafür ein.
Viele werden gefoltert und getötet, nur weil sie – genau wie wir – in einer Demokratie leben wollen.
Das alles zeigt, wie wenig selbstverständlich freie Wahlen doch sein können.
Uns Christdemokraten ist es ein Herzensanliegen, möglichst viele Menschen zur Wahl zu bewegen.
Geben Sie unseren Politikern mit großer Mehrheit ihre Aufgaben für die kommenden Jahre.
Jede einzelne Stimme zählt.
Wenn es auch scheinen mag, als wäre eine große Koalition ausgemachte Sache: 
Es geht trotzdem auch um politische Grundsatzentscheidung. 
Trotz einiger Gemeinsamkeiten, gibt es in beiden großen Parteien auch Unterschiede und Dissens in vielen Sachfragen.
Sie haben die Chance, mit Ihrer Stimme in einem Kopf-an-Kopf-Rennen zu entscheiden, wer zum Schluss die Nase vorn hat und damit auch die politische Richtlinienkompetenz für die nächsten entscheidenden Jahre. 




Ich werbe aus Überzeugung für Annegret Kramp-Karrenbauer. 
AKK hat bewiesen, dass sie durchsetzungsfähig ist und ausschließlich die Zukunft unseres Landes in den Vordergrund stellt.
Meine Bitte: 
Gehen Sie heute zur Wahl. 
Wählen Sie Annegret Kramp-Karrenbauer und die CDU.
Entscheiden sie mit über unser Saarland von morgen.

Samstag, 24. März 2012

20. Ostereier-Ausstellung in Wiesbach - das Ende einer Tradition.

Heute öffnete die 20. Wiesbacher Ostereier-Ausstellung ihre Pforten.
Bis morgen Abend gibt es allerlei unterschiedliche Produkte rund um das Osterfest zu sehen und auch käuflich zu erwerben.
Und das alles auch noch für einen guten Zweck: Der Reinerlös der Ausstellung geht an die Aktion Herzenssache des Saarländischen Rundfunks, der damit Kindern in Not hilft.



Seit 1993 lockt diese Ausstellung in der Wiesbach-Halle alljährlich zahlreiche Besucher aus Nah und Fern. Auch wir Christdemokraten sind in jedem Jahr zu Gast.
(Foto: Tobias Hans)


Seit knapp zwanzig Jahren ist sie ein Publikumsmagnet, die bunte Ostereier-Ausstellung im Herzen des Saarlandes.
Der scheidende Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz hat Recht: 
"Die Ostereier-Ausstellung in Wiesbach ist ein Leuchtturm, seine Strahlkraft geht weit über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus", sagte er heuer bei der Eröffnung der Veranstaltung.
Doch das Licht des Leuchtturms droht für immer zu verlöschen.
Trotz eines Unterstützungsangebotes des Bürgermeisters sind sich die Veranstalter offenbar einig:
Nach 19 Jahren und damit mit der 20. Ostereier-Ausstellung wird dieses Projekt nicht weiter fortgeführt.
Die Zahl konkurrierender Veranstaltungen habe in den letzten Jahren zugenommen, wichtige Rahmenbedingungen hätten sich verändert, sagen das Orga-Team, das die bekannte und beliebte Ausstellung in der Wiesbachhalle Jahr für Jahr auf die Beine stellte.
Man wolle drohenden Entwicklungen zuvorkommen.
"Schluss machen, wenn man noch erfolgreich ist, statt einem Niedergang zuzuschauen", heißt die Devise des Orga-Teams nach eigener Aussage.
Das müssen wir (zunächst) akzeptieren.
Sollte sich nicht noch in letzter Sekunde ein "Weißer Ritter" finden, der mit Engagement und Kreativität einspringt und die Traditionsveranstaltung übernimmt, ist Schluss.
Nutzen Sie deshalb die Gelegenheit, schauen Sie morgen noch einmal vorbei.
Ein Besuch in der Wiesbachhalle lohnt sich bestimmt.





BlogErfolg: Die Arbeiten an der Landstraße 300 in Wiesbach gehen endlich weiter.

Manchmal muss man zwar nachhaken, damit's wieder voran geht.
Aber wenigstens tut sich wieder etwas in Wiesbach.
Mein BlogPost vom 13. März hat die gewünschte Wirkung erzielt:


Am kommenden Montag werden die Arbeiten entlang der Wiesbacher Hauptstraße (vom Ortseingang aus Richtung Habach bis zur Einmündung Wallenbornstraße) endlich fortgesetzt.
Zwei Monate lang ist deshalb erneut mit leichten Verkehrsbedinderungen (z.B. durch eine Baustellenampel) zu rechnen.
In dieser Zeit werden die fehlenden Bordsteine eingebaut und schadhafte Bereiche der Gehwege erneuert.


Die "Winterpause" ist vorbei. Es geht weiter.
Gut so.



Donnerstag, 22. März 2012

Neue Workshops: Die Kunst des Filzens ist auch in Eppelborn erlernbar!

Funde belegen: Schon in der Steinzeit beherrschten die Menschen die Kunst des Filzens. 
Und das aus gutem Grund.
Schließlich erweiterte das Filzen beispielsweise eine Herstellung von Kleidung weit über das simple Aneinandernähen von Pelzen, Fellen und Tierhäuten hinaus.
In jüngster Zeit wird dieses Handwerk zunehmend als Kunsthandwerk wiederentdeckt - mit wunderbaren Designs und als außergewöhnliche Dekorationsartikel.



Viel Geduld und Fingerfertigkeit gehören zum Filzen unbedingt dazu. 
Wenn man dazu dann auch noch kreative Einfälle hat, steht dem Selbermachen von Filzobjekten fast nichts mehr entgegen.
Nun fehlt höchstens noch eine fachmännische oder auch fachfrauliche Anleitung.
Und die bekommen jetzt Groß und Klein, also Erwachsene ebenso wie Kinder, auch in Eppelborn - bei den Filz-Workshops von Birgit Jochum und ihrem kleinen Unternehmen Zersägt und Verfilzt im beschaulichen Wohngebiet "Auf drei Eichen".



Filzen ist mehr als nur ein Zeitvertreib.
Es ist ein Handwerk. Und raus kommt dabei meist etwas Schönes.
Ideal zum Verschenken.
Oder auch zum Selberbehalten.

Besucht doch einfach mal die Filz-Workshops von Birgit Jochum.
Und vorher zuerst und am besten noch einmal ihre Webseiten.
Dort kann man die Filz-Workshops nämlich buchen.
Ganz aktuell werden wieder neue Workshops angeboten!!!

Zu entdecken gibt es bei Birgit übrigens auch noch mehr, als nur das Filzen.
Viel mehr.
Überzeugt euch selbst und werft mal einen Blick auf ihren schmucken kleinen Auftritt im Internet unter www.zersaegt-und-verfilzt.de


Dienstag, 20. März 2012

Bebauungsplan Ortsmitte Eppelborn geht in die nächste Runde

Ein Teil der Eppelborner Ortsmitte wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde und auch von den meisten Besuchern als wenig ansehnlich empfunden.
Vor allem der Bereich gegenüber unseres Kultur- und Kongresszentrums big Eppel harrt seit Jahren einer Neugestaltung: eine Kernfläche im Dornröschenschlaf.




Wenn auch trotz aller Anstrengungen von unterschiedlichster Seite bisher in den Verhandlungen mit den Eigentümern der Fläche kein entscheidender Durchbruch erzielt werden konnte - die Zeit verstreicht nicht ungenutzt.
Ein Bebauungsplan für eine umfängliche  Neugestaltung des gesamten Bereiches wurde erstellt und durchläuft derzeit das Genehmigungsverfahren. 
Nachdem nun die sogenannten "Träger öffentlicher Belange" nun nach Einwänden und Anregungen befragt wurden, liegt der Bebauungsplan in der kommenden Woche nun erneut dem Gemeinderat vor.
Als nächsten Schritt beschließt nun der Gemeinderat voraussichtlich die sogenannte Offenlage und damit auch die Beteiligung der Öffentlichkeit.


Der einstige Konsumtempel (R-Kauf, Markant) ist in die Jahre gekommen...

Montag, 19. März 2012

ECHT. KLAR. MUTIG.


Gemeinderat debattiert über steigende Kindergarten-Gebühren

Die Kosten für die Kinderbetreuung in den beiden kommunalen und bilingualen Kindertagesstätten Bubach-Calmesweiler und Hierscheid werden voraussichtlich zum Beginn des neuen Kindergartenjahres, also ab dem 01. August dieses Jahres ansteigen.
Letztmalig wurden die Gebühren für die "Benutzung der Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde Eppelborn" vor zwei Jahren erhöht.
Die Entlohnung für die engagierten MitarbeiterInnen unserer Kitas ist seither natürlich gestiegen. Deshalb diskutiert der Gemeinderat in seiner Sitzung am 29. März über eine moderate Anpassung der Eltern-Beiträge für Kindergarten- und Krippenplätze.

Auch der Preis der Betreuungs-Scheckhefte für die Nachmittagsbetreuung 
soll geringfügig nach oben angepasst werden.

Die Gebühren
Die monatlichen Gebühren für einen Regelplatz im Kindergarten (6 Stunden) sollen um drei Euro von bisher 79,00 €  auf zukünftig 82,00 € Euro erhöht werden, der Kindergarten-Tagesplatz (10 Stunden) um vier Euro von bisher 132 € auf 136 €.
Für einen Teilzeitplatz in der Krippe (6 Stunden) sollen die Gebühren ebenfalls von 132,00 € auf 136,00 € steigen, der Krippen-Tagesplatz (10 Stunden) soll sich von 219,00 € auf 227,00 € verteuern (+ 8 €)

Hintergrundwissen: Wer bezahlt was?
Mit den Kita-Gebühren wird lediglich ein Viertel der Personalkosten gedeckt. 
Die restlichen Personalkosten tragen das Land (zu 28 Prozent), der Landkreis (zu 36 Prozent) und die Gemeinde Eppelborn (zu 11 Prozent). 
Der Landkreis allerdings - das sollte man wissen - refinanziert sich wieder durch die sogenannte Kreisumlage aus der Kasse der Gemeinde.
Die Sachkosten in den beiden Kitas (also die gesamte Unterhaltung der Gebäude, die Energiekosten, die Kosten für Mobiliar aber auch für das Gehalt des Hausmeisters usw.) werden vollständig von der Gemeinde übernommen.

Samstag, 17. März 2012

Gelesen: "Das Spiel des Engels" von Carlos Ruiz Zafón

Wie schon in seinem Weltbestseller "Der Schatten des Windes" lockt uns der spanische Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón erneut auf den Friedhof der vergessenen Bücher und in sein Barcelona. Dabei ist auch "Das Spiel des Engels" garantiert kein Werk, das so schnell in Vergessenheit geraten wird.
Zu sehr verführt dieses Buch den Leser, zu sehr nimmt ihn der perfekt gelungene Spannungsbogen gefangen.




Der Strudel der Ereignisse rund um den jungen Schriftsteller David Martin hat mich beim Lesen regelrecht in die Geschichte hineingesogen. 
Ich war und bin vom Schreibstil Zafóns fasziniert, von der Story selbst muss man einfach gefesselt sein.


Mag das Leben des jungen, von Liebesleid geplagten Autors zunächst noch recht alltäglich und unspektakulär erscheinen, so gerät es doch zunehmend aus den Fugen, als zum einen den undurchsichtigen Verleger Andreas Corelli kennen lernt und zudem in ein bislang leerstehendes, geheimnisvolles Haus einzieht.
Der von Selbstzweifeln geplagte David nimmt das Angebot des Verlegers an, für ihn eine außergewöhnliche Geschichte, eine Fabel, möglicherweise gar ein vollkommen neues Glaubenswerk zu schreiben.
Der Strudel beginnt sich zu drehen, der Sog wird stärker, ohne dass David zunächst die Tragweite des Geschehens zu erfassen vermag.
Und dann gibt es die ersten Toten. 
Unerklärliches geschieht. 
Und das Schicksal nimmt seinen unheilvollen Lauf....


"Das Spiel des Engels" ist ein bemerkenswertes, ein absolut lesenswertes Buch. 
Es gehört schon jetzt - ohne Übertreibung - mit seinen 712 Seiten zur Weltliteratur.





Freitag, 16. März 2012

Zuwachs bei den Billy-Brüdern

Tja.... es wurde höchste Zeit.
Meine vier (jeweils schon drei mal aufgestockten) Billy-Bücherregale waren voll.
Viel zu voll.
Ich musste schon damit beginnen, Bücher auf Büchern zu stapeln.
Das allerdings sieht erstens nicht schön aus und ist
zweitens eines Buches unwürdig.
Jedes Buch sollte seinen eigenen Platz haben und ihn nicht noch teilen müssen.
So kam es also diese Woche wie es kommen musste:
Die drei Billy-Brüder mussten zusammenrücken und bekamen Zuwachs:
Billy N° 5.




Noch klein ist er, und er fällt ganz schon auf zwischen seinen Brüdern.
Doch er wird wachsen.
Oder besser: Wachsen müssen.
Denn nachdem nun alles sortiert und eingeordnet ist und
kein Buch mehr seinen Platz teilen muss, isser grad auch schon wieder voll.
Und meine alten Kinderbücher (z.B. die Fünf Freunde, Pepperl und Gustl, Mümmelmann oder die Fischer-Bücher) stapeln sich immer noch.
Aber: Es kann ja noch dreimal aufgestockt werden.
IKEA wartet schon.

Donnerstag, 15. März 2012

Mittwoch, 14. März 2012

Schlecker in Wiesbach wird geschlossen.

Es steht fest:
Die "Schlecker"-Filiale in der Wiesbacher Kirchenstraße gehört zu den über zweitausend Märkten der insolventen Drogerie-Kette, die laut einer heute von focus.de veröffentlichten Liste in einem ersten Schritt geschlossen werden sollen.

Die beiden Filialen in Eppelborn (Am Markt) und in Dirmingen (Lebacher Straße 1) sind (zumindest bisher) offenbar noch nicht infrage gestellt. Nicht wenige Experten sind jedoch der Ansicht, das Unternehmen sei insgesamt nicht mehr sanierungsfähig. 
Eine Tatsache, die auch das Aus für die beiden verbliebenen Filialen in unserer Gemeinde bedeuten kann.


Schlecker in Wiesbach soll geschlossen werden - 
ein herber Verlust für den zweitgrößten Eppelborner Gemeindebezirk


Würde dieser Ernstfall eintreten, hätte das weitergehende Folgen, als man vielleicht auf den ersten Blick wahrnehmen mag: 
Unsere Gemeinde stünde dann komplett ohne einen reinen Drogerie-Sortimenter da.
Auf der Karte von DM, Rossmann und Co. ist unsere Eppelborn derzeit noch ein weißer Fleck - und das bei einer Kaufkraft im Bereich Gesundheitsprodukte / Körperpflege von mehr als 16 Millionen Euro (Quelle: GfK).
Ich persönlich fände es ratsam, dass die Verwaltungsspitze in Eppelborn zeitnah den Kontakt zu diesen Ketten oder einem anderen Filialisten in diesem Bereich sucht. Um einen gesunden und vor allem auch attraktiven Branchenmix zu halten, braucht eine Gemeinde mit rund 17.000 Einwohnern neben der Parfümerie CB und Läden wie Wasgau und Edeka auch einen reinen Drogeriemarkt. Das gehört zur Grundversorgung einer Gemeinde dieser Größenordnung.
Mittelfristig muss also diese Lücke, die wahrscheinlich entstehen wird, auf jeden Fall wieder geschlossen werden. 
Das ist sicherlich eine Herausforderung - aber eine Herausforderung, die durchaus zu meistern ist. Dirk Roßmann, Gründer der Drogeriekette Rossmann, sagte beispielsweise gegenüber dem Magazin "Der Handel": "Es gibt noch viele Regionen, wo wir wachsen müssen, zum Beispiel im Saarland."
Das macht Hoffnung. 

Auch für die Mitarbeiterinnen von Schlecker hier in unserer Gemeinde.




Dienstag, 13. März 2012

Immer mehr Wiesbacher sind genervt: Wann werden die Arbeiten an der L300 endlich abgeschlossen?

Fast ein halbes Jahr ist es her, als eine Großbaustelle und eine wochenlange Fahrbahnsperrung in der Wiesbacher Hauptstraße für eine Menge Furore sorgte. Geschäftsleute mussten teilweise erhebliche finanzielle Einbußen verkraften, mancher Familie machte es die Baustelle unmöglich, ihr eigenes Haus noch mit dem Auto zu erreichen.
Nun könnte man sagen: Alles lange her, die Straße ist schon lange wieder frei, die Bauarbeiten beendet.
Schaut man aber genauer hin, ist die Geschichte doch noch nicht ganz beendet.
Mancher Geschäftsmann ist auch jetzt noch ziemlich sauer - und die Arbeiten sind trotz der langen Zeit noch nicht ganz abgeschlossen.




Obwohl das Risiko besteht, dass sich die Einlaufschächte und die Rinnenplatten wieder lockern oder der Gehweg in Mitleidenschaft gezogen wird: 
Es fehlen an mehreren Stellen noch die Bordsteine.
Warum auch immer.
Dort wo die neuen Bordsteine eingebaut werden sollten, stehen rot-weiß schraffierte Warnbaken, verengen den Gehweg und ragen auch teilweise in die Fahrbahn hinein.
Das nervt.




Kostenlos steht die Beschilderung vermutlich auch nicht in der Gegend herum.
Der Bitte etwas darüber zu schreiben, komme ich deshalb gerne nach und transportiere auch über den EppelBlog den Wunsch aus Wiesbach:
Man möge doch bitte endlich die Arbeiten abschließen!





Montag, 12. März 2012

Kunstobjekte. Und noch ein wenig mehr. Postkarten aus dem Saarland

"Für Daheimgebliebene ersetzen Postkarten den Blick in die Welt" schreibt Mario Thurnes in seinem Blog [rio ramscht] und leitet damit seinen Post über eine geplante Kunstaktion in Mainz ein.
Die Werkstatt Strunkgasse und der Internationale Bund der Saarlandvertrieben (ja - den gibt's tatsächlich!) holen sich die (saarländische) Welt nach Hause.
Quasi als erste Phase eines weitaus größeren Projektes zur Postkarte als Kunstobjekt.

Über Postkarten von Saarländerinnen und Saarländern würden sich die Veranstalter deshalb sehr freuen. Je mehr und je verschiedener - umso besser.
"Egal ob die Naturschönheit der Saarschleife, die Baupracht des Saarbrücker Schlosses oder der eigenwillige Charme der Lebacher Fußgängerzone: Alle Motive sind erwünscht", heißt es im Blog von Mario Thurnes, dem Vorsitzenden des Internationalen Bunds der Saarland-Vertriebenen (IBSV).
Wenn Ihr mitmachen wollt, schickt eure Postkarten einfach an die Werkstatt, Strunkgasse 5, 55120 Mainz-Mombach. Sie müssen selbstverständlich frankiert sein. 
Zurückgegeben werden können sie nicht (wäre wahrscheinlich auch ne Menge Aufwand).

Ausgestellt werden die Postkarten dann im Rahmen eines Kulturabends der Werkstatt in der Mainz-Mombacher Strunkgasse und des IBSV:

"Die bucklige Verwandtschaft – ein saarländischer Kulturabend“ beginnt am Dienstag, 27. März, um 20 Uhr. Gastgeber ist die Werkstatt in der Strunkgasse 5 in Mombach. Der Eintritt ist frei.






Sonntag, 11. März 2012

Unterwegs mit AKK - Die Diashow

Mit Annegret Kramp-Karrenbauer unterwegs zu sein macht Spaß.
Auf die Menschen zugehen - oder wie wir Saarländer sagen: Met de Leit se schwätze - das ist ihre Stärke.

Andere plakatieren einen "neuen Politikstil".
Sie hat diesen Stil schon lange.
Umzustellen braucht sich Annegret deshalb garnicht erst.
Der andere (und das ist ein offenes Geheimnis) kann das nicht.
Wo drei Saarländer zusammenstehen, so erzählt man sich, da macht er meistens einen Bogen - sonst müsste er ja womöglich noch ein Gespräch anfangen.
Deshalb braucht er auch viel mehr Plakate als andere.
Damit er "unter Leuten" ist. 
Auch wenn er sie aus Kostengründen in Polen drucken lassen muss.
Weil's dort billiger ist. Und die Löhne nicht so hoch sind.
Aber das ist ein anderes Thema....

Wie das jedenfalls aussieht, wenn man AKK mal 24 Stunden lang ab und zu über die Schulter schaut, zeigt meine kleine Diashow:



Sowas wird's in dieser Art vom alten neuen Mann bestimmt nicht geben. Locker, interessiert und vor allem ganz normal sein, fiele ihm wahrscheinlich zu schwer.
Mir ist die bodenständig sympathische Art des Auftretens von Annegret eindeutig lieber.
Und weil sie - mit Verlaub - mehr Arsch in der Hose hat als mancher Bubi mit Dreitagebart, werde ich sie wählen, am 25. März.
Und ich würde mich freuen, wenn ihr's auch macht.


Freitag, 9. März 2012

Angie & AKK rockten die proppenvolle St. Wendeler Sporthalle

Die Halle war voll.
Proppenvoll.
Die 1.500 Sitzplätze im St. Wendeler Sportzentrum reichten nicht aus.
Eine sensationelle Kulisse für einen Wahlkampfauftritt, der nur mal so zwischendurch stattfand - denn das große Abschlussevent unserer Kampagne AKK2012 kommt erst noch.
Und alle kamen nur aus einem einzigen Grund: 
Um die geballte Frauen-Power von Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel hautnah zu erleben.


Niemand wurde enttäuscht.
Im Gegenteil: Nach den Reden unserer beiden Spitzen-Frauen brandete eine regelrechte Beifallsflut auf, unsere Ministerpräsidentin und die Kanzlerin wurden frenetisch gefeiert.
Selbst dem letzten Vertreter der versammelten bundesdeutschen Presse wurde heute abend klar:
Wir Christdemokraten an der Saar sind motiviert bis in die Haarspitzen.
Wir wollen's wissen.
Und wir setzen nicht auf Platz, sondern auf Sieg!




Annegret Kramp-Karrenbauer machte deutlich, worum es am 25. März geht:
Um unser Saarland. 

"Wer will, dass es im Saarland weiter aufwärts geht, wer will dass unser Land zukunftsfähig bleibt und im bundesweiten Wettbewerb weiter ganz vorne mitspielt, der muss am 25. März die CDU wählen".
Und es ist tatsächlich so: Nach der politischen Wende im Jahr 1999 hat das Saarland einen neuen Weg eingeschlagen - einen Weg, um den uns alle anderen beneiden:
Starkes Wirtschaftswachstum - trotz Krise.
Massiver Abbau der Arbeitslosigkeit.
Bewältigung des gigantischen Strukturwandels durch das Ende des Bergbaus.
Solide Haushaltsführung trotz hoher Erblasten.
Die Liste ließe sich fortsetzen.
Noch lange.
Aber Annegret brauchte nicht lange: Sie brachte alle Argumente auf den Punkt.
Sie zog die mehr als 1.500 in ihren Bann.
Sie überzeugte.
Zielgenau.
Und dann räumte sie den Platz am Rednerpult für die Kanzlerin, die es schaffte, nicht nur unser Land auf Kurs zu halten sondern derzeit die Politik des ganzen vereinten Europa maßgeblich steuert: Angela Merkel.
Eine Frau, die heute niemand mehr unterschätzt und die exakt am heutigen Tage trotz ihrer mutigen und nicht immer populären Haltung in der vielleicht größten Finanzkrise der Geschichte (oder vielleicht sogar gerade deshalb) in einer groß angelegten Umfrage zur beliebtesten Politikerin Europas gekürt wurde.




Diese Frau hat Charisma. Genau wie AKK braucht sie nicht das laute Gepolter wie der Ex-Kanzler Schröder oder das polemisierende Geschrei des gescheiterten Super-Ministers Lafontaine.
Warum sie's nicht braucht?
Weil sie etwas zu sagen hat.
Etwas wichtiges, etwas spannendes und etwas Wegeweisendes.
Dafür braucht man nicht Geschrei und Gepolter.
Ihre Sätze sind prägnant.
Verständlich.
Sie haben Inhalt statt Verpackung.
Und genau deshalb ist diese Frau so überzeugend.


Und weil wir diese beiden starken Frauen in der CDU haben, werden wir die Wahl am 25. März gewinnen.
Auch mit Eurer Hilfe.
Deshalb geht zur Wahl.
Wählt die CDU.
Denn auf uns und unsere Ministerpräsidentin ist Verlass.








ER kommt.

Die Hoffnung wächst.

Die Tage werden länger.

Die Sonnenstrahlen gewinnen an Kraft.

Und überall strecken SEINE ersten Boten die Näschen in die sich stetig erwärmende Luft.


Herzlich willkommen...


...lieber Frühling!



Donnerstag, 8. März 2012

Klare Worte: Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière zu Gast in Ottweiler

Der große Saal im Schlosstheater in Ottweiler war bestens gefüllt:
Mit großem Interesse verfolgten die vielen Gäste die von großer Sachlichkeit geprägte Rede des Verteidigungsministers. 

Keines der aktuellen politischen Themen unserer Zeit blieb ausgespart - doch das Fazit blieb eigentlich immer das gleiche: Es waren und sind immer wieder die Christdemokraten, die die Probleme auch wirklich und mutig angehen.
Natürlich ist das nicht immer vergnügungssteuerpflichtig.
Aber es ist eine Politik jenseits des Populismus - eine Politik, des Handelns und der Entscheidungen.


Thomas de Maizière machte deutlich, dass es nicht die laute, plakative Schaumschlägerei ist, die unser Land jetzt braucht. "Ich bin keine Rampensau. Das gebe ich gerne zu", sagte der Verteidigungsminister. Aber das ist auch nicht das Entscheidende." 
Entscheidend sei etwas ganz anderes, so de Maizière und verwies dabei auf unsere saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer: 
"Auch Frau Kramp-Karrenbauer ist keine Rampensau. Aber sie hat - ausschließlich zum Wohle des Saarlandes - eine Koalition genau an dem Punkt beendet, als deutlich wurde, dass nicht mehr das Bestmögliche geleistet werden kann.
Die nächsten Wahlen waren noch weit weg. Die Umfragen waren alles andere als gut.
Und trotzdem hat sie gehandelt. 
Sie hat einen Schlussstrich gezogen, eine mutige Entscheidung getroffen und die Koalition mit einem Partner, der nicht mehr zuverlässig war, beendet.
Und das war die richtige Entscheidung: 
Annegret Kramp-Karrenbauer hat nicht sich selbst, nicht ihr Amt und nicht ihre Partei in den Vordergrund gestellt, sondern ausschließlich die Zukunft ihres Bundeslandes und der Menschen die hier leben. Dafür hat sie meinen Respekt!", so der Bundesminister, der nochmals bekräftigte: "Und genau deshalb ist Annegret Kramp-Karrenbauer die beste Ministerpräsidentin die sie sich wünschen können!"


Engagiert setzte sich de Maizière auch für den Ottweiler CDU-Bürgermeisterkandidaten Holger Schäfer ein. Ein sehr gutes Einschätzungsvermögen und eine hohe Entscheidungsfähigkeit und vor allem die Zusammenarbeit im Team zeichneten Soldaten der Bundeswehr aus. "Glauben Sie mir", so der Bundesverteidigungsminister, "wer eine Kompanie auch in schweren Einsätzen, so gut und motivierend führt wie Holger Schäfer, der hat auch das Zeug dazu, als Bürgermeister eine Stadt wie Ottweiler zu führen."

Unsere Eppelborner Gemeinderätin Margit Drescher mit MInisterpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière




Dienstag, 6. März 2012

Die Axt an der Tradition der Bundeswehr im Saarland?

Oft und lange wurde über die Tradition der Bundeswehr debattiert und gestritten. 
Auch heute noch.
Nur eines war stets unbestritten: 
Auf keinen Fall stehe die Bundeswehr in der Tradition der Wehrmacht.
So richtig wegweisend war allerdings erst der sogenannte "Zweite Traditionserlass", mit dem 1982 der sozialdemokratische Verteidigungsminister Hans Apel einen wirklichen Rahmen für die Traditionspflege schaffte.
Die Bundeswehr sollte fortan ihre Tradition nur aus sich heraus begründen.
Kaum irgendwo ist das so gut gelungen wie im Saarland.
Eine derart tiefe Verwurzelung der Truppe in der Bevölkerung wie in unserem Bundesland sucht ihresgleichen.
Sichtbare Symbole dieser Verwurzelung waren und sind zum einem zentrale Standorte im Herzen saarländischer Kommunen wie Saarlouis und Lebach, aber auch der Name der Luftlandebrigade 26: Die Saarlandbrigade.


Nicht ohne Grund heißt es in diesem Traditionserlass:
"Die deutsche Geschichte hat eine Fülle landsmannschaftlicher, regionaler und lokaler Besonderheiten hervorgebracht. Die Vielfalt ist eine deutsche historische Eigentümlichkeit. Bei der Traditionspflege hat es sich als sinnvoll erwiesen, an solche Besonderheiten anzuknüpfen (...)."




Nun wird mit der Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis einer der Standorte faktisch geschlossen, die Lebacher Graf-Haeseler-Kaserne im Herzen des Saarlandes wird personell stark dezimiert.


Dafür kann man - auch im Hinblick auf einen notwendigen Sparkurs und trotz einer wenig nachvollziehbaren regionalen Bevorzugung einiger weniger Standorte in anderen Bundesländern - durchaus Verständnis wecken.
Dass nun aber auch der Name Saarlandbrigade zugunsten der technokratischen und nicht wenig elitär klingenden Bezeichnung "Luftlandebrigade 1" fallen soll, ist ein völlig falsches Signal.
Die traditionell-regionale Tradition der Bundeswehr, die sich gerade im Namen Saarlandbrigade ausdrückt, wird ohne Grund geopfert.
Diese Entscheidung sollte dringend noch einmal überdacht werden. 
Lasst "unserer" Brigade ihr saarländisches Herz!



Montag, 5. März 2012

"Gemeinsam in die Zukunft" - CDU und SPD forcieren in Eppelborn gemeinsam den Aufbau einer Bürgerenergiegenossenschaft.

Wer gedacht hat, wir Christdemokraten würden uns nach der verlorenen Bürgermeisterwahl zunächst nur noch mit uns selbst beschäftigen, sieht sich gründlich getäuscht.
Den meisten von uns geht dafür viel zu sehr um die Sache: Die Zukunft unserer Dörfer und unserer Gemeinde. 
Die Pflege persönlicher Befindlichkeiten und Selbstverwirklichungsträume sollten in der Politik generell nicht die erste Geige spielen.
Finde ich jedenfalls.
Und viele meiner Freunde sehen das genauso. Zum Glück.

Also haben wir uns sehr schnell erneut den wirklich wichtigen Themen unserer Zeit zugewandt: Den Themen, die wir auch in unserem Wahlprogramm zur Bürgermeisterwahl bereits zementiert hatten.
Und da gehört die Frage, wo in Zukunft unsere Energie herkommt und ob sie noch bezahlbar sein wird, für uns ganz weit nach vorne. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien bringt auch für unsere Gemeinde vielfältige neue Chancen und Möglichkeiten mit sich.

In einem ersten Gespräch, das unser CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Berthold Schmitt und ich mit der designierten Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset führten, ging es genau um dieses Thema.
In der vorangegangenen Gemeinderatssitzung hatten wir Christdemokraten gemeinsam mit unserem Partner aus der FDP durch einen eigenen Beschlussvorschlag die sinnvolle SPD-Initiative für eine Bürgerenergiegenossenschaft in konkrete Bahnen geleitet und eine große Mehrheit gefunden.
Nun sollte "Butter bei die Fische" - denn eines ist klar: 
Nur wenn eine breite politische Mehrheit dahintersteht, kann ein solches Projekt gelingen.

Ob Null-Emmissions-Landkreis, Biogasanlage oder Windradbau - nur wer sich informiert, weiß worüber er redet kann ernsthaft und mit Sachverstand mitdiskutieren. Und das tun wir - für unsere Gemeinde.

Das Gespräch verlief in angenehmer Atmosphäre, wie es immer so schön heißt.
Und nicht nur das.
Es wurde schnell deutlich, dass wir in der Energiefrage weitgehend auf einer Linie sind und diesem ersten Ideen- und Gedankenaustausch auch zügig Taten folgen lassen wollen.
In einem Pressegespräch mit der Lokalredaktion der Saarbrücker Zeitung warben Birgit Müller-Closset und Berthold Schmitt nun in der vergangenen Woche gemeinsam für das Projekt und weckten damit bereits ein erstes Interesse in der Bevölkerung.
Den entsprechenden Bericht der Saarbrücker Zeitung finden Sie hier: "Gemeinsam in die Zukunft" (SZ vom 3.3.2012)
Dass unsere künftige Bürgermeisterin früh den Kontakt zu uns Christdemokraten sucht, ist ein Schritt in die richtige Richtung - aber auch Ergebnis der Tatsache, dass der Umgang unserer beiden Fraktionen auch schon in der Vergangenheit stets sachlich und fair gewesen ist. 
Ein Stil, den wir auch künftig bei allem Wettbewerb der politischen Ideen weiter pflegen werden.

Samstag, 3. März 2012

"Chilly - das junge Magazin" - einer von 365 Orten im Land der Ideen

Heute hatte ich die Gelegenheit, einen weiteren der "365 Ausgewählten Orte 2012" kennenzulernen und bei der Auszeichnung dabei zu sein: 

"Chilly - Das junge Magazin", das Magazin von Schülern für Schüler, wurde als Preisträger ausgezeichnet.
Alle jungen Menschen, die im Saarland eine Schule besuchen, können sich unter professionellen Bedingungen an dem Heft beteiligen.
Derzeit arbeiten mehr als dreißig junge Redakteure an Artikeln und Interviews mit prominenten Persönlichkeiten für die Print- und Online-Ausgabe. So eignen sie sich journalistische Fähigkeiten an und lernen, wichtige gesellschaftliche Themen aufzubereiten. Die Ausgaben von "Chilly" werden an allen weiterführenden Schulen des Saarlandes kostenlos verteilt.
Zudem bietet "Chilly" Schreibwerkstätten, Seminare und Informationsmaterial zum Thema Medienkompetenz an.

Stefan Vorndran von der Deutschen Bank in Saarbrücken überreichte Chefredakteurin Kathrin Funck die Auszeichnung und betonte: "Das Magazin Chilly fördert die Medienkompetenz von Jugendlichen und eröffnet zusätzliche Bildungschancen."

Eine gute Nachricht überbrachte auch Staatssekretärin Gaby Schäfer mit einem Förderbescheid aus dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport, 
mit dem auch die Landesregierung das Engagement 
des Vereins Junge Journalisten Saar e.V. und sein Projekt Chilly unterstützt

Das Team von Chilly mit Staatssekretärin Gaby Schäfer und dem CDU-Generalsekretär Roland Theis (MdL).

Helfen wenn's schnell gehen muss: Die First Responder in Humes und Hierscheid

Seit vorgestern, dem 1. März 2012, sind die First Responder in Humes und Hierscheid einsatzbereit.
First Responder - das sind die Helfer vor Ort. 
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Freiwillige Feuerwehr haben dieses innovative Projekt der Notfallversorgung gemeinsam auf die Beine gestellt und die derzeit acht Helfer ausgebildet.
Gut geschult, hochmotiviert und vor allem ehrenamtlich verkürzt das Team um Michael Broschart nun die Zeit zwischen dem Eintreten eines Notfalls und einer ersten medizinischen Versorgung - das kann bei Unfällen sein, aber auch bei medizinischen Notfällen wie z.B. Schlaganfall und Herzinfarkt.
Also immer dann, wenn es wirklich auf jede Minute ankommt.
Sie ersetzen nicht Notarzt und Rettungswagen, sondern sind durch ihre Bereitschaft direkt vor Ort eine wichtige und schnelle Ergänzung der Erstversorgung im Notfall.
Dieses wichtige Engagement wurde in dieser Woche auch im Aktuellen Bericht des SR vorgestellt.


Das Team der First Responder Humes-Hierscheid
(Foto: M. Broschart, www.first-responder-online.de)


Als Modellprojekt übernehmen die First Responder Humes-Hierscheid saarlandweit eine Vorreiterrolle.
Sie werden in Notfällen, zu denen auch ein Notarzt eingesetzt wird, von der Rettungsleitstelle alarmiert und sind rund um die Uhr einsatzbereit. 
Ausschließlich die Rettungsleitstelle - immer direkt erreichbar unter der Nummer 19222 - entscheidet über ihren Einsatz.


Die Schlüsselübergabe

Dreharbeiten des Saarländischen Rundfunks
(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Michael Broschart, www.first-responder-online.de)


Ich wünsche dem Team der First Responder viel Glück und Erfolg bei ihrem sehr verantwortungsvollen Engagement!

Mehr über die First Responder Humes-Hierscheid erfahren Sie unter:
http://first-responder-online.de