Mittwoch, 23. Mai 2012

Pfingsten. Kirmes. Eppelborn. Noch Fragen?

Ein kleiner Blick hinter die Kulissen


"Einfach saugudd" titelte die Saarbrücker Zeitung in ihrer Vorberichterstattung zur Eppelborner Pfingstkirmes 2012.
Und auch wenn dieses Attribut nicht zu jedermanns Sprachgebrauch gehören mag, so ist es nichtsdestotrotz eine treffende Bezeichnung für das mit Abstand größte Volksfest im Illtal. Auch dieses Jahr wieder.


Dass das so ist, wie es ist, daran haben zwei Männer großen Anteil: 
Platzmeister Rudi Busch und Ortsvorsteher Berthold Schmitt - die beiden Kümmerer in Sachen Pfingstkerb.
Lange bevor andere überhaupt an den Monat Mai und an das Pfingstfest denken, sind die beiden bereits damit beschäftigt, die kommende Kirmes zu planen.
Bewerbungen werden gesichtet, Gespräche geführt, Entscheidungen getroffen.
Nach Eppelborn wollen viele Schausteller, die Pfingstkirmes ist für sie die wichtigste Kirmes im Jahr.
Doch der Platz ist begrenzt.
Regelmäßig müssen Bewerber aus Platzgründen abgelehnt werden, aber auch, weil sich manche Fahrgeschäfte und Attraktionen zu sehr ähneln.
"Für Abwechslung und für eine bunte Mischung muss gesorgt sein, sonst geht Attraktivität verloren", sagt Berthold Schmitt und betont: "Das ist nicht selten eine Gratwanderung." Und manchmal falle es richtig schwer zu sagen: "Dieses Jahr nicht".




Fingerspitzengefühl und ein fairer Umgang miteinander sind gefragt, aber auch Transparenz und eine klare Linie.
Das gilt umso mehr, wenn der Aufbau beginnt.
Manchmal sind es nur Zentimeter, weswegen sich Schausteller in die Haare kriegen.
Doch Rudi Busch und seiner Planung müssen sich letztlich alle beugen, denn er überlässt nichts dem Zufall.
Alles ist ausgemessen, alles ist festgelegt.
Und trotzdem ist er, ebenso wie Ortsvorsteher Berthold Schmitt, jeden Tag vor Ort.
Denn nur so funktioniert's.
Die Schausteller fühlen sich in Eppelborn gut aufgehoben.
Und gerade deshalb öffnen sie auch gerne den Geldbeutel, wenn Ortsvorsteher Berhold Schmitt wieder einmal, wie in jedem Jahr, von Stand zu Stand, von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft geht und den jeweiligen finanziellen Beitrag für das große und immer wieder sehenswerte Höhenfeuerwerk am Kirmesdienstag einsammelt.


Es ist viel Arbeit hinter den Kulissen. 
Arbeit, die Berthold Schmitt und Rudi Busch gerne machen.
Und weil sie eben jedes Jahr mit Spaß bei der Sache sind, kann sich das Ergebnis sehen lassen und die Saarbrücker Zeitung auch nächstes Jahr wieder titeln: "Einfach saugudd".



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