Montag, 12. November 2012

Buntes Programm beim Seniorennachmittag in Habach

In Habach standen gestern wieder die Bürgerinnen und Bürger mit einer reichhaltigen Lebenserfahrung im Mittelpunkt.Ortsvorsteher Peter Dörr hatte zum Seniorennachmittag geladen und viele der Habacher (Un-)Ruheständler waren seiner Einladung gefolgt.
In dem schmucken Dorf auf den Hügeln zwischen Illtal und Köllertal - das muss man wissen - bedeutet jedoch so ein Seniorennachmittag keineswegs, dass hier nur ein paar Alte für ein paar Stunden aus einem grauen Alltag gerissen würden.
Nein - in Habach ist der Seniorennachmittag vielmehr ein Dankeschön an eine Vielzahl aktiver Senioren, die selbst (weit) jenseits ihres 60. Geburtstages die Geschicke des Dorfes mitgestalten und mitprägen.

Aus den umliegenden Dörfern wird - völlig zu Recht - immer wieder neidvoll nach Habach geblickt.
Hier hat der demografische Wandel den Schongang eingelegt. 
Die Bevölkerungszahlen sind relativ stabil, Leerstände sucht man vergebens.
Die Menschen in Habach sind so aktiv wie eh und je.
Und so gestalteten die Gäste auch wie gewohnt den Seniorennachmittag des Ortsvorstehers kräftig mit:
Als der Volksliedersingkreis seinen bunten Strauß alter Volksweisen präsentierte, standen fast mehr Sängerinnen und Sänger auf der Bühne, als noch Gäste auf ihren Stühlen saßen.


Doch Peter Dörr hatte noch mehr Programmpunkte zu bieten:
Voller Schwung und mit hohem Tempo präsentierte Chiara Schattle, das Tanzmariechen des Habacher Karnevalvereins, seinen aktuellen Tanz, Karnevalspräsident Konrad Thull erläuerte in einem launigen Vortrag die Zusammenhänge zwischen der sprichwörtlichen guten Laune der Habacher und dem guten alten Großwald-Bier.
Peter Dörr selbst gab einen kurzen Überblick über das Dorfgeschehen der letzten zwölf Monate, aber auch einen Ausblick auf noch bevorstehende Projekte im Dorf.
Auch die neue Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset war samt Ehegatten angereist und war fast bis zum Schluss zu Gast in der Habach. In ihrer Rede würdigte sie vor allem das außergewöhnlich hohe ehrenamtliche Engagement der Habacher Bürgerinnen und Bürger.

Einen weiteren Höhepunkt des Tages bot natürlich auch Arno Meiser, seines Zeichens Schriftsteller und Humorist.
Er las heiter bis hintergründige Gedichte aus seinen vier bisher veröffentlichten Gedichtbänden und begeisterte damit die Gäste des Seniorennachmittags.
Zu Ende ging die kurzweilige Veranstaltung, bei der auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, mit der Ehrung der ältestesten Bürgerin und des ältesten Bürgers und natürlich mit einem kleinen Geschenk: Wie immer gab es ein aktuelles Bild mit einer Habacher Dorfansicht.
In diesem Jahr zeigte das Bild den neu angelegten Kommunikationsplatz und das Wegkreuz am Rande des Winkelwaldes.
Ein großes Dankeschön galt natürlich dem Team des Habacher Roten Kreuzes, die wie immer einen rundum perfekten Service gewährleisteten und damit ebenfalls einen großen Teil zum Erfolg des Tages beitrugen.

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