Sonntag, 16. Dezember 2012

back from berlin...

Vier Tage war ich nun mit einer Reisegruppe und guten Freunden unterwegs im politischen Berlin.
Eine bemerkenswerte Reise.
Nadine Schön, die Bundestagsabgeordnete meines Vertrauens, hatte eingeladen.
Vielen Dank dafür!


Das interessante Programm führte uns in den Reichstag und in die saarländische Landesvertretung, aber auch zu Gedenkstätten, die wie das Holocaust-Mahnmal, an die Opfer und an die Grausamkeit der Nazi-Zeit und an das Leiden und das Schicksal unzähliger jüdischer Familien erinnerten.


Auch die Gedenkstätte Bernauer Straße besuchten wir: einen Ort, der eindrucksvoll Erinnerungen an die deutsche Teilung, den Schießbefehl, die Opfer der Mauer und an die Schikanen durch das Regime im einst real existierenden Sozialimus wachruft (und übrigens von den Besuchergruppen der Linken so gut wie nie besucht wird...)


Interessant war übrigens auch das Kennenlernen der Arbeitsweise des Deutschen Bundestages und seiner Mitglieder.
Ein Satz blieb dabei besonders haften: "Wenn Sie Ihren Abgeordneten während einer Bundestagsdebatte nicht im Plenarsaal finden - gerade dann arbeitet er".



Es ist tatsächlich so, dass viele Arbeitsgruppen sich während der Plenarsitzung treffen, um detailliert wichtige Themen zu diskutieren und Gesetze vorzubereiten. Im Plenarsaal finden sich dann meist nur die Fachpolitiker für das Thema, um das es gerade in der Debatte geht. So ist zwar bei jedem Themenwechsel ein Kommen und Gehen - aber gerade das sorgt für effiziente Arbeitsabläufe.

Vieles gab es zu sehen. Seit meinem letzten Berlin-Besuch (2006) hat sich schon wieder unglaublich viel verändert.
Um Berlin wirklich kennenzulernen, reichen vier Tage natürlich überhaupt nicht aus.
Trotzdem lässt sich zusammenfassend und als Fazit feststellen:
Es ist ist immer gut, sich selbst vor Ort zu informieren.

Reisen bildet eben.




Kommentare:

  1. Nein lieber Herr Theobald. Auch die Besuchergruppen der Linken besuchen den Bernauer Platz.Nicht einfach was rausposaunen, was nicht wahr ist.

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    1. Quod esset demonstrandum!
      Da hat man uns vor Ort auf Nachfrage nämlich eine andere Antwort gegeben. Man beachte im Übrigen die Formulierung: "...so gut wie nie..."

      Dass Sie lieber anonymer Kommentierer sicherlich noch nicht dort waren, erkennt man leicht: Einen Bernauer Platz gibt's nämlich nicht...

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