Donnerstag, 24. Januar 2013

"Neue Lampen braucht das Dorf" - Habach soll LED-Modell-Dorf werden

Unter dem Motto "Neue Lampen braucht das Dorf" startet die CDU Habach eine Initiative für eine neue zukunftsfähige und vor allem kostensparende Straßenbeleuchtung.
Durch die komplette Umrüstung der Straßenlaternen auf eine moderne Leuchtdioden-Technologie (LED) soll Habach zum Modell-Dorf in der Gemeinde Eppelborn werden.
Ein entsprechender Antrag an den Ortsrat wurde in dieser Woche auf den Weg gebracht.
"Die Straßen unseres Dorfes sollen noch in diesem Jahr in neuem Licht erstrahlen" fordert Alwin Theobald, CDU-Ortsvorsitzender in Habach. 

Dabei setzt die CDU auch auf ein entsprechendes Förderprogamm des Bundesministeriums für Umwelt (BMU), das die Umrüstung mit einem Zuschuss von 40 Prozent der Gesamtkosten unterstützen würde.
Das BMU geht durch die Umrüstung auf LED von einer Energieeinsparung von bis zu 75 Prozent der Stromkosten gegenüber der jetztigen Straßenbeleuchtung aus.

"Die völlig veralteten Quecksilberdampflampen, die man an ihrem weißen Licht erkennt, sind regelrechte Stromfresser" kritisiert Alwin Theobald und weist daraufhin, dass auch die im der Straße Am Hirtenhaus installierten Hochdruck-Natriumdampflampen kaum besser seien: 
"Uralte Technik wurde durch alte Technik ersetzt. Damit muss jetzt Schluss sein. Wenn die Lampen nicht umgerüstet werden, gehen in zwei Jahren nach und nach die Lichter in der gesamten Gemeinde Eppelborn aus. Bis Ende 2015 müssen beide Beleuchtungstypen laut einer Richtlinie der Europäischen Union vom Markt genommen werden und können somit ab spätestens diesem Zeitpunkt nicht mehr erneuert werden."

 Hohe Blendwirkung, starke Streuung des Lichts - innovative Gemeinden setzen nicht mehr auf die Natriumdampflampe zur Straßenbeleuchtung. 
Die Zukunft heißt LED. Und wort wollen auch wir hin. Aus guten Gründen.

Bis zum 31. März dieses Jahres hat die Gemeindeverwaltung Zeit, einen Antrag an das Bundesministerium für Umwelt zu stellen um die aktuelle Förderung zu bekommen.

Durch die Umrüstung der Straßenbeleuchtung eines ganzen Dorfes entstehen Synergieeffekte, die es zu nutzen gilt. Gleichzeitig wäre dieses Projekt die ideale Generalprobe, bevor anschließend alle Straßen und Wege in der Gemeinde Eppelborn mit LED-Straßenlaternen ausgestattet werden.

Pressemitteilung der CDU Habach vom 17. Januar 2013







Kommentare:

  1. noch etwas: Menschen, die sich rühmen, SO VIELE DINGE zu tun, machen meistens keine einzige Sache so richtig gut, passt aber irgendwie zum Gesamtbild, also lies ruhig weiter Deine Bücher und überlass das Schreiben anderen, die es besser können.............

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  2. So ein Unsinn,

    natriumdampflampen sind die effizientesten Lampen überhaupt mit 190Lumen pro Watt.
    LEDs schaffen nur ca. 80 Lumen pro Watt.

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    1. Genau. Und die Erde ist eine Scheibe.
      Dass der Einwand "natriumdampflampen sind die effizientesten Lampen überhaupt mit 190Lumen pro Watt LEDs schaffen nur ca. 80 Lumen pro Watt" Quatsch ist, erkennt man auf den ersten Blick bereits daran, dass du dich nur anonym zu kommentieren traust und erkennbar nicht zu deiner eigenen Aussage stehst.
      Trotzdem bin ich gerne bereit, das Ganze ein wenig fachlicher zu untermauern:
      Die Lumen-Zahl sagt über die effektive Ausleuchtung einer Straße oder eines Fußweges garnichts aus - denn gerader bei Natriumdampflampen verpufft das meiste Licht bereits durch die hohe Lichstreuung. Es entsteht viel Lichtsmog, aber keineswegs eine optimale Ausleuchtung. Bei LEDs hingegen lässt sich das Lich deutlich besser bündeln - es leuchtet sozusagen genau dort, wo man Licht braucht.
      Das schlägt sich unmittelbar in der Effizienz der Straßenbeleuchtung nieder.
      Außerdem kann man LEDs intelligenter steuern und sie sind in erheblich langlebiger.
      Fakt ist: Unsere Gemeinde könnte richtig viel Geld sparen!
      Da Lesen oftmals ein Erkenntnisgewinn ist, hier noch ein interessanter Link:
      http://www.aufbaubank.de/getfile.php?1702.

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  3. "Dass der Einwand "natriumdampflampen sind die effizientesten Lampen überhaupt mit 190Lumen pro Watt LEDs schaffen nur ca. 80 Lumen pro Watt" Quatsch ist, erkennt man auf den ersten Blick bereits daran, dass du dich nur anonym zu kommentieren traust und erkennbar nicht zu deiner eigenen Aussage stehst."

    Und da Sie nicht in der Lage sind ihre Behautungen mit Quelle zu untermauern, soll man Ihnen vertrauen?? Und Mr. Anonym liegt falsch, weil anonym als Begründung. Eventuell nächstes mal mit Sachargumenten versuchen.....
    Zur Aussage des annonymen Nutzers, 190 Lumen pro Watt sind nicht wirklich richtig. NDL in der Straßenbeleuchtung liegen zwischen 70 und 120 Lumen pro Watt. Trotzdem ist die Behauptung auch nicht komplett falsch, denn z.B. eine Phillip 131 W SOX-E kommt auf rund 210 Lumen pro Watt.

    "Die Lumen-Zahl sagt über die effektive Ausleuchtung einer Straße oder eines Fußweges garnichts aus - denn gerader bei Natriumdampflampen verpufft das meiste Licht bereits durch die hohe Lichstreuung. Es entsteht viel Lichtsmog, aber keineswegs eine optimale Ausleuchtung."

    Das kommt ganz auf das Modell an. Diese Behauptung mag auf ältere Modelle zutreffen. Aktuelle sind aber durch moderene Refeklektorentechnik in der Lage das Licht richtig zu bündeln.

    "Außerdem kann man LEDs intelligenter steuern und sie sind in erheblich langlebiger.
    Fakt ist: Unsere Gemeinde könnte richtig viel Geld sparen!"

    NDL lassen sich auch dimmen, ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

    Die Langlebigkeit halte ich für einen Mythos. NDL erreichen zu 50% 30 000 Stunden, dann muss nur die Lampe ausgetauscht werden. Vergleichweiße billig. Jetzt lass mal die LED 50 000 schaffen, was bei High Power LED's schon sehr gut ist - dann muss aber der komplette Lampenkopf getauscht werden, was viel teurer ist.

    Ich kenne diese Gemeinde nicht, halte aber diese Idee wohl eher sinnlos und nur reine Steuergeldverschwendung. Wahscheinlich wurde einem Poltiker von irgendeiner Lobby etwas empfohöen und mit irgendwelchen LED Laborwerten argumentiert, die nicht Realität bezogen sind.

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    1. Gerne untermauerte ich jede einzelne Aussage auch mit noch mehr Fakten - aber das können andere noch viel besser als ich.
      Deshalb empfehle ich zur Lektüre die Studie "Kommunen in neuem Licht" der TU Darmstadt, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde und die sie mit diesem Link finden können:

      http://www.bmbf.de/pubRD/Kommunen-in-neuem-Licht-2013_mid.pdf

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