Montag, 25. Februar 2013

30 Prozent der Deutschen wollen Anhebung des Wahlalters

Stuttgart (ots) - Mit 16, 18 oder 21 Jahren wählen? Magazin Reader's Digest veröffentlicht repräsentative Umfrage im Vorfeld der Bundestagswahl

Die Deutschen halten offenbar wenig davon, wenn für die voraussichtlich am 22. September stattfindende Bundestagswahl das Wahlalter weiter abgesenkt würde. 
Nach einer repräsentativen Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader's Digest (März-Ausgabe) können es sich nur 15 Prozent vorstellen, dass das Wahlalter von 18 auf 16 Jahre gesenkt wird. 
Hingegen waren 30 Prozent der Befragten der Auffassung, das Wahlalter sollte stattdessen von jetzt 18 auf 21 Jahre heraufgesetzt werden. Emnid hatte für die Umfrage 1007 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.


Nach aktuellen Meinungsumfragen hätte derzeit weder die schwarz-gelbe Regierungskoalition noch ein Bündnis aus SPD und Grünen die notwendige Mehrheit, um ab Herbst dieses Jahres eine Bundesregierung stellen zu können. 
Die Stimmen von jungen Erstwählern könnten also entscheidend für den Wahlausgang sein. Während in einigen Bundesländern bei Kommunalwahlen die 16-Jährigen schon wählen dürfen, ist dies bei Bundestagswahlen bislang nicht erlaubt. Die Umfrage für das Magazin Reader's Digest hat nun aber gezeigt, dass sich sogar in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen die Mehrheit der Befragten für eine Erhöhung und nicht für eine Senkung des Wahlalters ausspricht. 
Auch die Idee, Eltern könnten stellvertretend für ihre Kinder bis zu deren Volljährigkeit eine Stimme abgeben, findet keine Mehrheit. Nur 15 Prozent der Befragten sind dafür.

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