Freitag, 8. November 2013

Impfmobil auf Tour im Saarland – Staatssekretärin Gaby Schäfer lässt sich im Impfmobil in Neunkirchen impfen



Staatssekretärin Gaby Schäfer hat heute gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung des Saarlandes und der Ärztekammer des Saarlandes dazu aufgerufen, sich zeitnah gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. „Wenn sich viele Menschen impfen lassen, hat die Grippe keine Chance“, sagte Schäfer in Neunkirchen. Die Staatssekretärin ließ sich im Impfmobil des Fraunhofer Instituts, dass heute und morgen auf dem Stummplatz in Neunkirchen Station macht, impfen.



„Die Influenza ist keine harmlose Erkältung. Sie kann besonders für ältere, chronisch kranke oder immungeschwächte Menschen zu einer ernsten Gefahr werden“, sagte Staatssekretärin Gaby Schäfer. Der beste Zeitraum für die Impfung gegen Grippe sei ab Oktober. Auch eine spätere Impfung sei meist noch sinnvoll. Insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen habe. so Schäfer. Sie wies darauf hin, dass die Impfung jedes Jahr erneut durchgeführt werden müsse, damit man in der jeweiligen Grippesaison geschützt ist.


Die Kosten der saisonalen Grippeschutzimpfung werden von den Krankenkassen für alle Versicherten übernommen, die zu den von der ständigen Impfkommission empfohlenen Gruppen zählen und von der Schutzimpfungsrichtlinie erfasst werden. Dazu gehören unter anderem Menschen über 60 Jahre, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens sowie Schwangere. Empfohlen wird die Impfung auch Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- oder Pflegeeinrichtungen, medizinischem und pflegerischem Personal - auch im häuslichen Bereich - und Menschen, die in Einrichtungen mit großem Publikumsverkehr arbeiten. Personen mit erhöhter Infektionsgefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln sollen sich ebenfalls impfen lassen.


„Versicherte, die nicht zu diesen Personenkreisen zählen und sich impfen lassen möchten, sollten sich zur Klärung der Kostenübernahme mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen“, empfahl die Staatssekretärin. Einige Krankenkassen hätten sich dazu bereit erklärt, die Impfkosten für alle ihre Versicherten zu übernehmen. 


Sowohl die Kassenärztliche Vereinigung, die Ärztekammer als auch das Gesundheitsministerium raten allen Bürgerinnen und Bürgern, zu überprüfen,  ob  für alle empfohlenen Impfungen  ein altersentsprechend ausreichender Impfschutz besteht..  Dazu genügt ein Blick in den Impfpasss bzw. das Impfbuch: Ergibt sich anhand des Impfkalenders, in dem alle von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen aufgelistet sind, dass Impfungen fehlen,  sollten diese nachgeholt werden.  Insbesondere vor dem Hintergrund bundesweit zunehmender Masernfälle ist ein vollständiger Impfschutz zum eigenen und zum Schutz anderer dringend erforderlich. Jeder Arztkontakt sollte daher für eine Überprüfung des Impfpasses genutzt werden. Auch die kommunalen Gesundheitsämter beraten zu Impffragen oder bieten selbst Impfungen an.

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