Samstag, 7. Juni 2014

Ehrenamt und Jugendarbeit stärken: Das Feuer bewahren, nicht die Asche!

In Berlin fand in dieser Woche der 15. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag statt. Ganze Hallen und zahlreiche Fachforen widmeten sich der Kinder- und Jugendarbeit und der Arbeit der Jugendverbände, die der diesjährigen Überschrift der Messe treffend beschrieben ist: 24/7.

Der Sport, die Kultur und die Pflege von Traditionen gehören zum Leben vor allem auch in unseren Dörfern untrennbar dazu.
In den Dörfern der Gemeinde Eppelborn wird das ganze Jahr über einiges auf die Beine gestellt. In den allermeisten Fällen durch ehrenamtliches Engagement.

Ohne diese Engagement wären wir so viel ärmer dran.
Ein zuverlässiger Brandschutz beispielsweise wäre ohne unsere Freiwillige Feuerwehr unbezahlbar, ebenso unbezahlbar wäre die Wasserrettung ohne die DLRG oder der soziale Dienst am Menschen, wie ihn beispielsweise das DRK, der Eppelborner Hilfsdienst und auch die Eppelborner Tafelrunde leisten. Auch die ergänzende schnelle Hilfe im Notfall, wie sie durch die Humeser First Responder möglich wird, wäre in hauptamtlichen Strukturen schlichtweg nicht möglich.


Ehrenamtliches Engagement muss deshalb angemessen gefördert werden - es gilt, dieses Feuer, das unseren Dörfern Leben einhaucht, zu bewahren.

Ohne das ehrenamtliche Engagement und die Jugendarbeit in den Sportvereinen, in den Theater- und Musikvereinen würde unsere Kommune kulturell verarmen, Jugendarbeit und allgemeine, politische, soziale, gesundheitliche, kulturelle, naturkundliche und technische Bildungsarbeit würden auch außerschulisch zu einer rein staatlichen oder zu einer privat-kommerziellen und damit in jedem Fall zu einer sehr teuren Angelegenheit - wenn sie denn überhaupt noch leistbar wäre.
Es ist insbesondere die Jugendarbeit, der unser Hauptaugenmerk gelten muss. NIcht nur, dass sie wichtige Fundamente dafür schafft, dass es auch in Zukunft noch mit einem starken ehrenamtlichen Engagement weitergehen kann, sie ist vor allem auch ein stabiler, zukunftsorientierer Eckpfeiler für die Entwicklung unserer Kinder.


Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit wichtiges Thema auch auf dem DJHT in Berlin
Am Rande des 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages in Berlin hatte ich vor allem in der "Halle der Jugendverbände" sehr viele interessante Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner.
Über die einzelnen Sparten und die unterschiedlichen Interessen hinaus gab es drei Themenbereich, die in den Unterhaltungen, aber auch in den Fachforen immer wieder auftauchten:

  • Partizipation und Teilhabe der Kinder- und Jugendlichen auch am politischen Geschehen vor Ort,
  • die Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes in den Vereinen und Verbänden
  • sowie die Zukunft der Förderung der Jugendarbeit, die gerade die Jugendverbände leisten

Es sind diese Themen, die die Jugendlichen selbst und auch die ehren- und hauptamtlichen Verantwortlichen in den Vereinen und Verbänden aktuell umtreiben und bewegen - Themen, die wir auch vor Ort in unserer Gemeinde ernst nehmen sollten. Nicht zuletzt die Tatsache, dass ich wieder in den Gemeinderat gewählt wurde, spornt mich an, noch mehr als bisher auch als Ansprechpartner für die Vereine und Verbände in unserer Gemeinde zur Verfügung zu stehen und aktiv den Austausch mit ihnen zu suchen.
Ehrenamt und Jugendarbeit brauchen eine starke Lobby. 
Auch bei uns in der Gemeinde Eppelborn.

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