Sonntag, 31. August 2014

Ausschließeritis ist Quatsch. Politik braucht Mehrheiten.

Nun ist es also passiert:
Was zu Zeiten von Strauß und Kohl undenkbar war, ist nun eine Realität, die sich nicht wegdiskutieren lässt.
Rechts der Union gibt es eine offenbar demokratische, wirtschaftsliberale und wertkonservative Partei, die in der Lage ist, aus dem Stand mit Ergebnissen um die zehn Prozent in Parlamente einzuziehen.
Überraschend ist das nicht, denn meine Partei, die CDU, ist nicht mehr ganz so breit aufgestellt wie noch in den achtziger und neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Von einem starken Arbeitnehmerflügel links der Mitte angefangen über eine sozial-marktwirtschaftlich orientierte Basis bis hin zu einem starken wertkonservativen Flügel waren in der CDU große Teile unserer Gesellschaft vertreten.
Das hat sich ein Stück weit verändert. 
So wurde beispielsweise die Wirtschaftspolitik zu oft dem kleineren Partner FDP alleine überlassen, die eigene Kompetenz wurde zurückgestellt. Die CDA, einst mächtiger sozial-konservativer Arbeiterflügel der CDU, wurde mehr und mehr zur Spielwiese eher linksorientierter Sozial-Akademiker.
Als nach der Abwahl von Helmut Kohl der "Genosse der Bosse" Schröder die alte Tante SPD kurzzeitig auf einen wirtschaftsliberalen Kurs drängte, sahen führende Christdemokraten die Chance, deutlich links der Mitte auf Stimmenfang zu gehen - ein Versuch, der misslang.
Dort war und ist kein Blumentopf für uns zu gewinnen. Neue CDU-Mehrheiten wurden vielmehr nur dadurch generiert, dass verschreckte SPD-Stammwähler zu Hause blieben oder gleich zur Linkspartei wanderten.
Dominiert durch eine starke und vor allem in der europäischen Finanzpolitik erfolgreichen Kanzlerin, die den Menschen in unserem Land ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, erkennt ein großer Teil unserer christlich-demokratischen Polit-Elite aktuell noch immer nicht, dass die Breite im (politischen) Spiel verlorenging.
Dabei wäre ein gutes abgestimmtes Flügelspiel in einer Volksparte genau so wichtig, wie es in der sportlichen Philosphie von Jogi Löw ist.

Wie auch immer:
Dort, wo vorher der sozial-konservative und der wirtschaftsliberale Eckpfeiler der CDU (und letztlich auch noch eine kleine Bastion der FDP) standen, war nun jedenfalls eine Menge Platz. Eine ziemlich große Lücke in der sich jetzt die AfD eingenistet hat.

Jetzt einfach die Augen zu schließen und zu hoffen, dass die dort von alleine wieder weggeht, funktioniert ganz gewiss nicht.
Die AfD ist da - so wie vorher die FDP da war.
Und genau wie zuvor mit der FDP oder aktuell mit den Grünen und mit der SPD muss auch mit der AfD gesprochen werden, denn eine erfolgreiche Politik braucht Mehrheiten.
Miteinander sprechen kostet nichts. Wenn sich im Laufe dieser Gespräche zeigt, dass mit dem jeweiligen Gesprächspartner keine Zusammenarbeit möglich, dann ist es eben so.
Wenn die Schnittmengen jedoch stimmen, dann muss auch eine Koalition möglich ein.
 

Das ist übrigens in der großen Politik überhaupt nicht anders, als vor Ort in unseren Dörfern und in unserer Gemeinde.
In Eppelborn erkenne ich, dass es sowohl der Fraktion aus Piraten und Grünen als auch den Vertretern der AfD genau wie uns Christdemokraten in erster Linie um unsere Gemeinde geht und dass es in wichtigen Punkten Schnittmengen zu meinen und unseren Zielen gibt.
 

Für mich liebe Leserinnen und Leser meines EppelBlogs ist klar: 
Ausschließeritis ist Quatsch. Politik braucht Mehrheiten.
Ich arbeite dabei am liebsten mit Menschen zusammen, denen es eher um die Sache als um sich selbst geht.
Und da ist es mir ganz egal, welcher politischen Couleur diese Menschen angehören, solange sie mit beiden Füßen auf dem Boden der Demokratie stehen.
Hauptsache, sie meinen es ehrlich und wir haben ein gemeinsames Ziel.

Dienstag, 26. August 2014

Eppelborn wird dichtgemacht: Bürgermeisterin und SPD im Schließungswahn?

Das Heimatmuseum und das Bürgerhaus in Hierscheid sind schon dicht. Doch ist das bereits das Ende?
Es gibt Hinweise, dass diese Schließungen nicht die letzten sein könnten.
Vor allem Gründe des vorbeugenden Brandschutzes machen es Müller-Closset einfach: Sie sagt, sie könne die Verantwortung (die übrigens ihre Vorgänger jahrzehntelang getragen haben) nicht auf sich nehmen. 
Ein Totschlag-Argument.
Man kann es resignierend und kommentarlos hinnehmen, man muss aber nicht.
Denn wäre es wirklich nur der vorbeugende Brandschutz, der die Verwaltungschefin antreibt, hätte sie sich ganz sicher - allein schon um der Verantwortung ihres Amtes gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern willen - die Ortsräte, die Ortsvorsteher und den Gemeinderat frühzeitig informiert, damit man sich gemeinsam auf die Suche nach den besten und möglichst kostengünstigen Lösungen machen kann.
Hat sie aber nicht.
Möglicherweise, weil sie gar keine Lösungen will. 
Sie will schließen. Nicht anderes. 
Denn alles, was sie an Infrastruktur abbaut, kostet nichts mehr. 
Diese Form der Haushaltskonsolidierung ist ganz sicher nicht kreativ. Sie ist auch weder bürgerfreundlich noch vom Verfahren sonderlich demokratisch. Und eigentlich kann man kein anderes Wort dafür finden, als "kaputtsparen"!
Eppelborn wird dichtgemacht.
Zumindest wenn es nach Frau Müller-Closset und ihren politischen Freunden geht.
Mittlerweile, nachdem Fakten geschaffen und für manche Beteiligte offenbar ganz überraschend eine öffentliche Diskussion begonnen hat, soll nun doch "mit allen Seiten gesprochen werden".
Ein bereits bekanntes Muster.
Ich befürchte sehr, dass weitere Schließungen längst in manchen Köpfen beschlossene Sache sind.







Montag, 25. August 2014

Buchempfehlung: "Die Analphabetin, die rechnen konnte" von Jonas Jonasson

Mitten in den Slums von Soweto und während der schlimmen Zeit der südafrikanischen Rassentrennung aufwachsend, lernt die kleine Nombeko früh, sich selbstbewusst in einer harten Welt, in der Schwarze wenig und schwarze Mädchen noch weniger gelten, zu behaupten.
Bei der staatlichen Latrinenreinigung schlägt sie sich mehr schlecht als recht durch, schafft es jedoch schnell durch ihre Gerissenheit und vor allem durch ein besonderes Talent, ihren Chef auszustechen und in der engen Hierarchie zumindest ein wenig aufzusteigen.
Ihr Talent ist das Rechnen, das Spielen mit Zahlen und das Durchschauen mathematischer Zusammenhänge. 
Zudem ist sie auch noch von einem unbändigen Ehrgeiz getrieben, auch die Welt des Lesens, die Welt der Bücher, kennenzulernen. 
Dabei stolpert sie nicht nur von einem Abenteuer in das nächste, sondern auch mehr oder weniger vor den Mercedes eines Ingenieurs, der eine führende Rolle im südafrikanischen Atombomben-Programms spielt.
Dass sie auf dem Gehweg ging und der Ingenieur völlig besoffen war, spielte vor Gericht nicht wirklich eine Rolle, weshalb sie dann verurteilt wurde, zur Strafe einige Jahre bei besagtem Ingenieur als Putzfrau und Haushaltskraft zu arbeiten.
Dass sie dabei auch besser rechnen konnte als ihr neuer Chef, erwies sich für diesen zunächst als Glücksfall, denn endlich ging es auch mit den notwendigen Formeln und Berechnungen voran.
Wie es dann Nombeko mit Unterstützung dreier äußerst betrügerisch veranlagter, aber nicht ganz so schlauer Chinesinnen gelang, nicht nur ihren Chef, sondern gleich auch noch zwei israelische Geheimagenten zu überlisten, mit einer Atombombe im Gepäck schließlich in Schweden zu landen um dort einen eigentlich garnicht existierenden hochintelligenten jungen Mann und dessen Zwillingsbruder und seine immer zornige Freundin kennenzulernen, ist der Stoff des äußerst amüsanten zweiten Buches des schwedischen Autors Jonas Jonasson.



Mit seinem Erstlingswerk "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" hatte Jonasson einen absoluten Volltreffer gelandet. Ein Buch, dass seit ich es gelesen habe, ständig innerhalb meiner Familien und in meinem Freundeskreis unterwegs ist.
Mit dem Roman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" versucht er, an diesen Erfolg anzuknüpfen.
Meiner Meinung nach ist ihm gelungen.
Zugegeben: Die Handlung ist schon ein gutes Stück an den Haaren herbeigezogen. 
Aber das war sie bei dem Hundertjährigen auch schon.
Die Story lebt, wie auch bereits im Debutroman, von der Situationskomik, von dem trocken skurrilen skandinavischen Humor und von einer unglaublichen Verflechtung mit Personen und Ereignissen der Zeitgeschichte.
Die "Analphabetin, die rechnen konnte" ist aus gutem Grund ein Besteller.
Deshalb mein Prädikat: Sehr lesenswert!

Samstag, 23. August 2014

Ortsvorsteher aktuell beliebte Ziele: Betrüger versuchen mit deren falschen Facebook-Accounts Daten zu erschleichen

Ortsvorsteher sind in den meisten Fällen "Kümmerer vor Ort", als solche genießen sie viel Vertrauen.
Wenn also ein Ortsvorsteher, den du ja gerade bei Facebook als "Freund" akzeptiert hast und den du im besten Fall auch im richtigen Leben kennst, dich nach deiner Telefonnummer fragt, wird es schon einen wichtigen Grund dafür geben und du gibst - vertrauensvoll - deine Nummer weiter.
Doch aufgepasst!
Genaues Hinschauen lohnt.
Mehr noch als im real life heißt es auch im Netz: Trau schau wem!

Das beweisen aktuelle Ereignisse eindrucksvoll.
So wurden nämlich beispielsweise von unserem Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt sowie von seinem Illinger Amtskollegen sogenannte Fake-Accounts erstellt und Freundschaftsanfragen verschickt. Die Fotos waren aus den originalen Accounts herauskopiert, die Namen jedoch nicht ganz richtig geschrieben.
Kaum dass man die Anfrage akzeptiert hatte kam schon via PN die Frage "Hallo, kannst du mal deine Nummer geben".
Hintergrund kann nur das Erschleichen der Handy-Nummer sein, die immer öfter zur Verifizierung der Accounts von Anbietern wie Twitter, Facebook oder gar der Bezahlplattform Paypal genutzt wird.

Glücklicherweise haben sich die Gauner dieses Mal mit den Falschen angelegt, denn die beiden sehr gut vernetzten Ortsvorsteher wurden blitzschnell von Freunden informiert, konnten andere warnen und weitere Schritte einleiten.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Geschichte weitergeht und vor allem, wie kooperativ Facebook mit den nun vermutlich ermittelnden Behörden zusammenarbeitet. 

Freitag, 22. August 2014

Haus Hubwald in Habach erneut mit dem "Grünen Haken" ausgezeichnet

2012 wurde Haus Hubwald, die Habacher Vorzeigeeinrichtung des Saarländischen Schwesternverbandes als erste saarländische Einrichtung für Behinderte mit dem "Grünen Haken" ausgezeichnet - einem Siegel und Zertifikat, das nur an Einrichtungen verliehen wird, die ihren Bewohnern ein hohes Maß an Lebensqualität bieten. Dieser Erfolg konnte in diesen Tagen bereits zum vierten Mal wiederholt werden.
Einen besseren Beweis für Nachhaltigkeit in der Betreuung behinderter Menschen kann es kaum geben.

So sah die Urkunde zum Grünen Haken 2012 aus - und auch 2014
konnte Haus Hubwald die Prüfer in allen Belangen überzeugen!
Insgesamt 121 Kriterien in drei Bereichen werden im Rahmen der Zertifizierung intensiv unter die Lupe genommen: 
  • Autonomie (Informationsangebote, Selbstbestimmung- und -verwirklichung, Hilfe zur Selbsthilfe), 
  • Teilhabe (Austausch mit anderen Menschen, Beteiligung am gesellschaftlichen Leben, Mitwirkung in Heimangelegenheiten) und 
  • Menschenwürde (Respekt vor dem Individuum, Schutz der Privat- und Intimsphäre, Recht auf Sterben in Würde). 
Nur wenn in jedem der drei Komplexe mindestens 80 Prozent der insgesamt 121 Bewertungskriterien erfüllt sind, vergibt die „Bundesinteressenvertretung der Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung“ (BIVA) den "Grünen Haken".

Meiner Meinung nach ist die die erfolgreiche Zertifizierung und Auszeichnung keine Überraschung: Haus Hubwald ist eine Einrichtung, die durch ihr schlüssiges Konzept und die konsequente Umsetzung einen wichtigen Beitrag zu einem möglichst selbstbestimmten Leben von Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen leistet. Dafür erntet sie in Eppelborn und Umgebung viel Anerkennung.

Neben der erfolgreichen Arbeit der Heimleitung und der Beschäftigten trägt sicherlich auch das Engagement des Förderkreises Haus Hubwald e.V. zu dem hohen Maß an Lebensqualität in dieser Eppelborner Einrichtung bei. Den Bewohnerinnen und Bewohnern wird ein professionelles Unterstützungssystem geboten, das sich an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen orientiert, aber gleichzeitig auch Fähigkeiten und Grenzen der Belastbarkeit des Einzelnen berücksichtigt. Das ist für mich Lebensqualität!


Donnerstag, 21. August 2014

OSTWIND ist zurück! Katja von Garnier dreht Fortsetzung des preisgekrönten Kinoerfolgs

München (ots) - Großes Wiedersehen auf Gut Kaltenbach: Anfang Juli fiel die erste Klappe zu den Dreharbeiten von OSTWIND 2. Katja von Garnier inszeniert das Pferdeabenteuer für die Produzenten Ewa Karlström und Andreas Ulmke Smeaton. Constantin Film bringt die Fortsetzung am 14. Mai 2015 in die deutschen Kinos.
Milan (Jannis Niewöhner) und Mika (Hanna Binke) mit Ostwind und der geheimnisvollen SchimmelstuteQuellenangabe: "obs/Constantin Film/TOM TRAMBOW"
Sommerferien, endlich wieder Zeit für Ostwind, Mika (Hanna Binke) ist überglücklich. Doch dann entdeckt sie eigenartige Wunden an Ostwinds Bauch, für die niemand eine Erklärung hat. Noch dazu steht Kaltenbach kurz vor der Pleite! Schweren Herzens entscheidet sich Mika, an einem Vielseitigkeitsturnier teilzunehmen, bei dem ein hohes Preisgeld winkt. Aber während des Trainings wirkt Ostwind abgelenkt, oft läuft er einfach davon. Mika verfolgt den schwarzen Hengst bis tief in den Wald und ist ziemlich überrascht: Aus dem Dickicht erscheint eine magisch anmutende Schimmelstute und die beiden Pferde umtanzen sich liebevoll. Plötzlich taucht ein fremder Junge namens Milan (Jannis Niewöhner) auf, der sagt, die Stute sei ihm entflohen. Er behauptet, er könne Mika helfen, das Turnier zu gewinnen. Im Gegenzug soll sie ihm helfen, seine Stute wieder einzufangen. Was hat es wirklich mit Milan auf sich? Kann Mika Ostwinds Aufmerksamkeit für sich und das Turnier zurückgewinnen und Kaltenbach noch rechtzeitig retten?
Unter der Regie von Katja von Garnier (BANDITS, IRON JAWED ANGELS, OSTWIND) hat sich erneut ein großartiges Ensemble zusammengefunden: Hanna Binke (KRIEGERIN, OSTWIND) spielt die Rolle der Mika, Marvin Linke ("Unter Uns", OSTWIND) den Stalljungen Sam und Amber Bongard (GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK, SOMMER IN ORANGE) Mikas beste Freundin Fanny. Der aufstrebende Jungdarsteller Jannis Niewöhner (SOMMER, RUBINROT, DOKTORSPIELE) komplettiert die Besetzung in der Rolle des geheimnisvollen Milan. Wieder mit dabei sind Nina Kronjäger (ABGESCHMINKT!, ELEMENTARTEILCHEN) und Jürgen Vogel (DIE WELLE, WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER) als Mikas Eltern, Tilo Prückner (IRON SKY, WHISKEY MIT WODKA) in der Rolle des Herrn Kaan und Conny Froboess (DIE WILDEN KERLE, "Eine halbe Ewigkeit") als Mikas Großmutter. Mit Max Tidof ("Soko 5113") und Walter Sittler ("Der Kommissar und das Meer") ist der zweite Teil von OSTWIND zudem bis in die Nebenrollen prominent besetzt. Für die anspruchsvolle Arbeit mit den Filmpferden wurde abermals die Pferdetrainerin und "Pferdeflüsterin" Kenzie Dyslie engagiert.
Die SamFilm-Produktion OSTWIND 2 von Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton in Koproduktion mit Constantin Film entsteht nach einem Drehbuch von Lea Schmidbauer und Kristina Magdalena Henn (GROUPIES BLEIBEN NICHT ZUM FRÜHSTÜCK, OSTWIND). Die Dreharbeiten für das Pferdeabenteuer laufen noch bis Anfang September 2014 im Raum Kassel und Bayern. Gefördert wird der Kinofilm von FFF Bayern, HessenInvest, FFA und DFFF.
Kinostart: 14. Mai 2015 im Verleih der Constantin Film
Darsteller: Hanna Binke, Amber Bongard, Jannis Niewöhner, Marvin 
Linke, Cornelia Froboess, Tilo Prückner, Nina Kronjäger, Jürgen 
Vogel, Max Tidof, Walter Sittler, Henriette Morawe, u.v.a. 
Drehbuch: Lea Schmidbauer, Kristina Magdalena Henn 
Regie: Katja von Garnier 
Produzenten: Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton, SamFilm GmbH
Koproduzenten: Martin Moszkowicz, Constantin Film, Alias 
Entertainment GmbH 

Jetzt anmelden: Italienische Wein-Probe im Big Eppel

Wenn schon das Wetter jegliches Sommerfeeling fast erfrieren lässt, so bietet wenigstens unsere mittlerweile fast schon traditionelle Weinprobe zum Italienischen Sommer ein bisschen mediterranes Flair.
Deshalb: Jetzt anmelden!
Der Unkostenbeitrag beträgt 18 Euro.


Mittwoch, 20. August 2014

Habach: Deutschlands teuerstem Kirschbaum droht die Fällung

Mein Heimatdorf Habach hat es vor Jahren in die Nachrichtenberichterstattung des ZDF geschafft, weil für mehr als hunderttausend Euro ein Kirschbaum für eine Abwasserleitung des EVS untertunnelt wurde (übrigens ohne Zutun der örtlichen Kommunalpolitik, die zu Recht den horrenden Kosten sehr kritisch gegenüberstand).
Nun droht dem wahrscheinlich teuersten Kirschbaum die Fällung.

Mag er auf den ersten Blick noch vital und gesund aussehen und munter seine süßen Spatzenkirschen produzieren - nach Expertenmeinung hat sich ein Pilz im Wurzelbereich festgesetzt, der mittelfristig die Standfestigkeit des Baumes gefährden könnte.
Und so wird wohl aus einem völlig überzogenen, ideologisch geprägten und vor allem teuren Projekt wohlmeinender Umweltschützer möglicherweise schon im kommenden Herbst bestes Schwenkerholz.

Montag, 18. August 2014

Die Hellbergstraße: Eppelborns jüngste Einbahnstraße

Die Arbeiten sind beendet, die Hellbergstraße ist wieder für den Verkehr freigegeben.
Allerdings nur noch in eine Richtung, denn seit neuestem ist die Straße nur noch als Einbahnstraße in Richtung Ortsmitte befahrbar. 

Dieser Teil der Hellbergstraße ist saniert. Künftig geht's allerdings nur noch in eine Richtung.

Als Gründe werden sowohl die Enge der Fahrbahn genannt als auch die Tatsache, dass die Einfahrt aus der Rathausstraße erschwert würde, wenn an der Kreuzung Rathausstraße/Koßmannstraße erst einmal die geplante Ampelanlage installiert sei.
Tatsächlich war vor allem die Begegnung mit entgegenkommenden Schulbussen schon immer ein kleines Abenteuer, von der Begegnung zweier Busse ganz zu schweigen. 
Das wird es zukünftig nicht mehr geben.


Freitag, 15. August 2014

Verregnet. Und trotzdem ein tolles Fest: 30 Jahre "Tag der Jugend" in Eppelborn

Dreißig Jahre gibt es nun den Tag der Jugend in Eppelborn - ein richtig guter Grund zum Feiern.
Doch Petrus meinte es nicht gut.
Nachdem am Morgen bereits der beliebte Kinder-Flohmarkt im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, wurde auch das große Kinderfest am Nachmittag ein gutes Stück in Mitleidenschaft gezogen.
So konnte beispielsweise auch die große Rutsche der Jungen Union bedauerlicherweise nicht wie in den vergangenen Jahren aufgepustet und in Betrieb genommen werden.
Und doch: Die wackeren Vertreter unserer Vereine ließen sich nicht abschrecken und bauten ihre Zelte, Pavillione und Stände auf: Und sie wurden belohnt!


Aus Dauerregen wurden Schauer, die Sonne begann zwischen den schnell wechselnden Wolken hervorzublinzeln.
Und wenn auch zögerlich: Die Kinder kamen.
Das Programm wurde durchgezogen, die bezaubernde Jeanette Dalia Curta sorgte mit ihrer unnachahmlichen Stimme und ihren Chansons und Songs für beste Unterhaltung, die Samba-Gruppe aus dem Haus Hubwald überzeugte mit brasilianischen Rythmen.
Vielen herzlichen Dank an alle die mitgemacht und durch ihre kleinen und größeren Spiele und Attraktionen für Spiel, Spaß und jede Menge strahlende Kindergesichter gesorgt haben.




Montag, 4. August 2014

Neuer Habacher Ortsrat nimmt Arbeit auf

In der vergangenen Woche trat der neue Habacher Ortsrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Unter Leitung von Bürgermeisterin Müller-Closset wurden zunächst die neuen Ratsmitglieder gemäß den Vorgaben des Kommunalen Selbstverwaltungsgesetzes in ihr Amt eingeführt und verpflichtet.


Der neue Habacher Ortsrat und die Bürgermeisterin

Ein wirklich neues Ratsmitglied gibt es dabei nur eins: Unser Freund René Finkler zieht als jüngstes Mitglied in die Vertretung unserer Ortsbürgerschaft ein und zeigt damit ebenso wie Michelle Metzinger, die ebenfalls auf der Liste der CDU für den Ortsrat kandidierte, dass auch junge Menschen bereit sind, sich auch politisch für ihr Dorf zu engagieren.
Außer Renè Finkler gehören der CDU-Fraktion Peter Dörr, Marliese Weber, Ursula Klos, Engelbert Ruschel, Rainer Becker und Pauline Kohler an. Die SPD ist mit Konrad Thull und Jörg Dörr im Ortsrat vertreten.

Peter Dörr erneut zum Ortsvorsteher gewählt

Als erste Amtshandlung wählte der Ortsrat einen neuen Ortsvorsteher. Marliese Weber, Sprecherin der CDU-Fraktion, schlug unseren erfahrenen Amtsinhaber Peter Dörr zur Wiederwahl vor. Im anschließenden Wahlgang bekam Peter ohne Gegenkandidaten alle sieben Stimmen der CDU-Fraktion und wurde damit bei zwei Enthaltungen einstimmig erneut zum Ortsvorsteher von Habach gewählt.
Damit tritt Peter Dörr seine vierte Amtszeit an. Wir bedanken uns an dieser Stelle für sein bisheriges Engagement für die Habach und wünschen ihm auch in der neuen Legislaturperiode eine erfolgreiche Arbeit für unser Dorf.
Peter Dörr wurde erneut als Ortsvorsteher der aktiven und lebendigen Habacher Dorfgemeinschaft vereidigt.


Für die Wahl zum stellvertretenden Ortsvorsteher bzw. zur stellvertretenden Ortsvorsteherin standen zwei Kandidaten zur Wahl. Für die CDU ging die bisherige Stellvertreterin Marliese Weber erneut ins Rennen, die SPD schlug Konrad Thull vor.
Den Kräfteverhältnissen im Ortsrat entsprechenden votierte mit sieben Stimmen eine deutliche Mehrheit der Ratsmitglieder für Marliese Weber, Konrad Thull erhielt zwei Stimmen. Auch Marliese Weber wünschen wir viel Erfolg.
Mit dem neuen Ortsrat ist unser Dorf politisch gut für die vor uns liegenden Herausforderungen aufgestellt. Wir Christdemokraten wollen auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit Konrad Thull und Jörg Dörr weiter pflegen, denn in den allermeisten Fällen lässt sich gemeinsam mehr erreichen.