Freitag, 8. April 2016

CDU-Gemeinderatsfraktion zu Gast beim SV Humes - Unterstützung bei der Erneuerung des Kunstrasens

Zuhören und Kümmern - das ist die elementare Aufgabe der Kommunalpolitik. Dazu gehört es auch, dass man auch am Ball bleibt, wenn ein Problem noch nicht gelöst ist. Das haben wir in der vergangenen Woche (im wahrsten Sinne des Wortes) getan und den Fußballern des SV Humes einen Besuch abgestattet. Wir - das waren in diesem Falle meine Freunde in der CDU-Gemeinderatsfraktion und ich. Thema des Abends war die Erneuerung des Kunstrasens im Welschbach-Stadion.


Berthold Schmitt, der Vorsitzende unserer Fraktion im Gemeinderat, stellte gleich zu Beginn des Gesprächs im Sportlerheim in Humes eines klar: Die CDU-Fraktion steht zu dem, was Innen- und 
Sportminister Klaus Bouillon im November zugesagt hat.
Der Kunstrasen ist in einem schlechten Zustand und muss erneuert werden. Wenn das Land und die Sportplanungskommission die Maßnahme unterstützen, kann es nicht sein, dass dieses Projekt seitens der Gemeinde auf die lange Bank geschoben wird. Dafür ist die Maßnahme wirklich zu dringlich.


Wir sind der Meinung, dass noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden könnte. Die "Sportstättenentwicklungsplanung", die der Gemeinderat beschlossen  und an ein Institut der Universität des Saarlandes vergeben hat, sollte bis zur Sommerpause abgeschlossen sein. Die Gemeindeverwaltung ist nicht nur gefordert, das im Blick zu behalten, sondern parallel bereits alle möglichen Schritte in die Wege zu leiten, damit ohne unnötige Verzögerungen aller erforderlichen Weichen gestellt sind, um eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu gewährleisten.

Im Nachtragshaushalt der Gemeinde Eppelborn, der Ende April oder Anfang Juni verabschiedet werden soll, könnte der Gemeindeanteil bereits finanziert werden. Das würde den Verein in die Lage versetzen, die Winterpause 2016/2017 zu nutzen, um die neue Decke einbauen lassen.
Die Finanzierungszusagen aus Bedarfszuweisungen (150.000 Euro) Sportplanungskommissionsmittel zwischen 50.000 und 70.000 Euro) sowie der Gemeindeanteil (nach unserem Vorschlag 50.000 Euro) würden es dem Verein ermöglichen, seinerseits die Finanzierung rechtzeitig ihres Eigenbeitrags sicherzustellen - denn was an öffentlicher Unterstützung kommt, ist nur ein Zuschuss zu den gesamten Kosten.

Wir werden unsere Versprechen halten - und sofern auch die Kolleginnen und Kollegen der SPD dieses Konzept im Gemeinderat mittragen, wäre die Sache geritzt. Es kommt nun darauf an, dass außer uns Christdemokraten möglichst auch die anderen Fraktionen hier an einem Strang ziehen.
Wir gehen davon aus, dass auch die Kollegen der FCD-Fraktion (wie beim Grundsatzbeschluss), die Pirat/Grünen-Fraktion und auch der AfD-Vertreter dieses Konzept mittragen werden. Die CDU-Fraktion jedenfalls will jetzt Nägel mit Köpfen machen und durch einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung die Weichen stellen.
Gemeinsam können wir es schaffen, dass der SV Humes den Spielbetrieb dauerhaft aufrecht erhalten und auch die Jugendarbeit der JFG Untere Ill in Humes weitergehen kann.

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