Freitag, 24. Juni 2016

Ein richtiges Tourismuskonzept braucht mehr als nur "Leuchtturmprojekte"!

Wenn unser Landkreis bei einer landesweiten touristischen Offensive vorne mit dabei sein möchte, dann kann man das zunächst einmal nur begrüßen. Bedauerlicherweise aber entsteht bei näherem Hinschauen der Eindruck, dass die politische Führung des Landkreises erneut nur vermeintliche "Leuchtturmprojekte" im Blick hat.
Das ist zu wenig.


Bleiben wir der Einfachheit einmal in der Gemeinde Eppelborn:
Nicht nur Finkenrech und der big Eppel sind touristische Anziehungspunkte in der Gemeinde Eppelborn. Doch nur sie werden immer wieder genannt.

Neben anderen Einrichtungen wie z.B. Schloss Buseck genießt auch das Bauernhaus Habach einen hervorragenden Ruf und lockt nicht nur durch seine wechselnden Kunst-Ausstellungen oder durch seine historische Ausstellung immer wieder die Menschen ins Dorf und in unsere Gemeinde.


Vor allem die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn Marliese Weber und die Mitarbeiter des Kulturamtes der Gemeinde sorgen durch einen hohen persönlichen Einsatz dafür, dass das restaurierte lothringische Einhaus in der geometrischen Mitte des Saarlandes ein kulturelles Aushängeschild ist. Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieses hohe Engagement ausgerechnet an der Eppelborner Rathausspitze weder ausreichend anerkannt, noch - wie man im Saarland so schön sagt - estamiert, also geachtet wird.
Mit zum Erfolg des Bauernhauses trägt bei, dass das Team des Bauernhauses sehr gut in der saarländischen Museumslandschaft vernetzt ist.
In den führenden Köpfen des Landkreises Neunkirchen oder der Gemeindeverwaltung aber fristet das historische Kleinod allem Anschein nach jedoch noch leider nur ein Nischendasein.

Die CDU-Habach liegt richtig, wenn sie in dieser Frage inbesondere die Bürgermeisterin  in der Pflicht sieht.
Meiner Meinung nach braucht Eppelborn ein integriertes Tourismus- und Kulturkonzept, das dann auch in einer überörtlichen Konzeption berücksichtigt werden kann.
Es steht für mich völlig außer Frage, dass ein solches Konzept auch eine angemessene Personalausstattung berücksichtigen muss.
Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten gefördert, und nicht überfordert werden - im Moment aber scheint bedauerlicherweise eher das Gegenteil der Fall.
Eine neue Tourismuskonzeption könnte in diesem Zusammenhang überörtlich Synergien schaffen, ohne das Engagement vor Ort auszubremsen. Davon können auch Einrichtungen wie das Bauernhaus Habach nur profitieren.



Gleiches gilt im Übrigen und unter anderem natürlich auch für Schloss Buseck und die evangelische Dorfkirche in Dirmingen, die als nennenswerte Bauwerke des Barock im Illtal: Wenn die CDU Bubach-Calmesweiler-Macherbach vorschlägt, die Barockstraße Saarland um diese Bauten zu ergänzen, dann ist das ein wegweisender und kluger Vorschlag.

Fazit: Das Illtal hat einiges zu bieten. Es muss nur die Chance bekommen, wahrgenommen werden!




1 Kommentar:

  1. Ein weiteres touristisches ziel, ist das Privatgeführte Museum für saarländische Brauereikultur das, als alleinstellungs Museum die Brauereikultur des saarlandes vertritt. www.schalander.saarland

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