Donnerstag, 15. Dezember 2016

Müllgebühren in Eppelborn sinken erneut deutlich!

Unsere Bürgerinnen und Bürger können sich freuen: Es bestätigt sich erneut, dass unsere Entscheidung, die Müllabfuhr gemeinsam mit Lebach und Saarbrücken in eigener Regie zu organisieren, richtig war. Nachdem bereits im Vorjahr die monatliche Grundgebühr von 4,00 Euro auf nur noch 3,50 Euro gesenkt werden konnte, sinkt nun die Gewichtsgebühr für Restmüll um fast 25 Prozent von 0,34 Euro auf 0,26 Euro je Kilogramm! 

Für diese Gebührensenkung habe ich diese Woche in der Verbandsversammlung des Abfallzweckverbandes Eppelborn (AFZE) meine Hand gehoben - ebenso wie meine beiden CDU-Fraktionskollegen Margit Drescher und Thomas Bost. Gemeinsam vertreten wir die CDU Eppelborn in der Verbandsversammlung.
Weniger deutlich ist die Senkung beim Biomüll. Hier wird die Gewichtsgebühr von 0,11 Euro auf 0,10 Euro je Kilogramm gesenkt. Zu den positiven Betriebsergebnissen, die das möglich machen, haben auch die Erlöse aus der Altpapierverwertung beitragen.

Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt spart gegenüber einem vergleichbaren Haushalt in einer EVS-Gemeinde rund einhundert Euro im Jahr. Ich finde, das ist richtig viel Geld!
Möglich wird dies durch niedrigere Entsorgungskosten, gleichzeitig aber auch durch die gute Arbeit der Geschäftsführung des AFZE. Auch Einsparungen gibt der Abfallzweckverband voll an die Verbraucher und unsere Bürgerinnen und Bürger weiter.


Müllberge gibt es nur noch als Ergebnis des Picobellotages - denn einige wenige
Umweltsünder gibt es leider immer noch. Dabei ist das garnicht nötig:
In Eppelborn ist die Abfallentsorgung effizient organisiert,
die Müllgebühren des AFZE sind so niedrig wie kaum sonst irgendwo.
Rund 100 Euro spart ein Durchschnittshaushalt mit drei Personen im kommenden Jahr
gegenüber einem durchschnittlichen Haushalt in einer EVS-Kommune.

Bei der persönlichen Gebührenrechnung muss diese Senkung aber keineswegs das Ende der Fahnenstange sein: Jeder kann durch sorgfältige Mülltrennung sein persönliches Einsparvolumen noch einmal erhöhen. 
Die Rechnung ist einfach: Weniger Müll – weniger Kosten. 
Das lohnt sich für Geldbeutel und Umwelt. 
Das Verfahren der Müllverwiegung hat sich in Eppelborn nachhaltig bewährt und auch Befürchtungen, die Menschen würden ihren Müll vermehrt in Wald und Feld abladen, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil: Wie mir die Geschäftsführung des AFZE auf Nachfrage bestätigte, geht auch hier die Müllmenge stetig zurück.
Damit zeigt sich, dass mich mein Gefühl beim alljährlichen Picobello-Tag nicht trügt hat.
Die Erfolgsgeschichte bietet übrigens einen guten Anlass zu erwähnen, dass es wir 

Christdemokraten dieses Projekt erst gegen den erbitterten Widerstand der SPD durchsetzen mussten. Der Erfolg gibt uns nach wir vor Recht. Wir lagen damals richtig - und ich bin mir sicher, wir liegen auch heute bei vielen aktuellen Themen richtig.

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