📅 März 2025 – Ein Monat voller Gemeinschaft, politischer Verantwortung und strategischer Weichenstellungen
Der März 2025 war ein inhaltlich sehr intensiver Monat für mich. Er zeichnete sich durch eine Mischung aus persönlichen Begegnungen, engagiertem Ehrenamt, innerparteilicher Verantwortung und zentralen politischen Debatten aus. Dabei standen stets die Menschen im Fokus – vor Ort in Eppelborn und im gesamten Saarland.
🧱 Neuer Abschnitt als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Ein ganz persönlicher und zugleich politisch bedeutsamer Moment war meine Wahl zum Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion.
Die Fraktion hat mir einstimmig ihr Vertrauen ausgesprochen, und ich durfte gleich schon diese neue Aufgabe wahrnehmen, indem ich die Sitzung der CDU-Fraktion leitete – während unser Fraktionsvorsitzender Stephan Toscani in Berlin an den Koalitionsverhandlungen arbeitete. Diese Erfahrung hat mir erneut gezeigt, wie wichtig kollegialer Austausch, strukturiertes Arbeiten und inhaltliche Klarheit für eine starke Fraktion sind. eppelblog.blogspot.com
🏫 Bildungspolitik: Stillstand im Saarland ist kein Zukunftszeichen
Im März zeigte die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage meiner Kollegin Jutta Schmidt-Lang zur Entwicklung der Bildungsausgaben im Saarland: Im Jahr 2023 ist das Saarland als einziges Bundesland bei den Pro-Kopf-Ausgaben für Schülerinnen und Schüler gesunken, während andere Länder deutlich mehr investiert haben. Das ist nicht nur eine statistische Zahl, sondern ein Alarmzeichen. Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes – sei es bei Digitalisierung, Lehrkräften, Ausstattung oder Schulgebäuden. Die jüngsten Entwicklungen sind ein Rückschritt, der uns langfristig teuer zu stehen kommen kann. eppelblog.blogspot.com
🚜 Agrarpolitik: Bürokratieabbau bleibt ungenügend
Ein Thema, das mich als agrarpolitischer Sprecher sehr bewegt, ist die Bürokratiebelastung in der Landwirtschaft. Viele Bäuerinnen und Bauern kämpfen täglich damit, umfangreiche Dokumentationspflichten zu erfüllen, die Zeit und Ressourcen binden – Zeit, die für die eigentliche Arbeit gebraucht wird. Meine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung ergab, dass es bislang keine substanziellen Maßnahmen zum Bürokratieabbau gibt. Die offiziellen Antworten verweisen zwar auf digitale Tools wie eine „Agrar-App“, doch das greift zu kurz, weil es die Belastung eher verlagert statt reduziert. Es braucht echten Abbau von unnötigen Vorschriften und nicht nur digitale Verwaltungsschritte. eppelblog.blogspot.com
🏗️ Kinderbetreuung vor Ort: Richtfest in der Humes
Ein sehr erfreulicher Termin im März war das Richtfest für die neue Kindertagesstätte in Humes am 19. März. Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt für familienfreundliche Infrastruktur in unserer Gemeinde. Die neue Kita schafft moderne, barrierefreie Plätze für insgesamt 79 Kinder – darunter Krippen-, Regel- und altersgemischte Gruppen – und ist ein klares Bekenntnis zu zukunftsorientierter Kinderbetreuung. Dass das Bauprojekt im Zeit- und Kostenplan liegt, ist ein Erfolg für alle Beteiligten. Für mich persönlich zeigt dieser Bau, worauf es in der Kommunal- und Landespolitik ankommt: Vorausschauende Planung, verlässliche Finanzierung und echte Unterstützung für Familien. eppelblog.blogspot.com
💬 Im Dialog mit den Menschen: Markt-Dialogtour in Illingen
Politik lebt vom Austausch, und deshalb war unsere Markt-Dialogtour der CDU-Landtagsfraktion im März ein weiterer zentraler Baustein meiner Arbeit. In Illingen konnten wir im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern erfahren, wo der Schuh drückt – und das war breit gefächert: von der Infrastruktur über Bildung bis zu medizinischer Versorgung. Gerade diese direkte Rückmeldung aus der Mitte der Bevölkerung ist wertvoll für die politische Praxis, weil sie zeigt, wo wir ansetzen müssen, um echte Lösungen zu entwickeln. eppelblog.blogspot.com🧡 Gesellschaftliches Engagement: Förderkreis Behindertenhilfe Haus Hubwald
Ein besonders schöner Moment im März war die Mitgliederversammlung des Förderkreises Behindertenhilfe Haus Hubwald e.V. Dort wurde ich erneut als Vorsitzender bestätigt. Unsere gemeinsame Arbeit für Menschen mit Behinderung – etwa durch Freizeitangebote, Musik- und Gedächtnistraining oder durch die Anschaffung von E-Rikschas für mehr Mobilität – ist ein Herzensanliegen. Dieses Engagement zeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können, wenn Ehrenamt und Politik Hand in Hand gehen. eppelblog.blogspot.com
🌳 Gartenbau, Tradition & Umwelt: Jahrestagung der Gartenbauvereine
Als Vizepräsident des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz durfte ich an der Jahrestagung in Merzig-Harlingen teilnehmen. Dort standen Themen wie die Anerkennung des Viez als immaterielles Kulturerbe und der Schutz gegen die invasive Asiatische Hornisse im Mittelpunkt – Themen, die unsere Kulturlandschaft und unsere Identität direkt betreffen. Besonders gefreut hat mich die einstimmige Wiederwahl als Vizepräsident, die mich motiviert, mich noch stärker für Streuobstwiesen, Biodiversität und regionale Traditionen einzusetzen. eppelblog.blogspot.com
🧑💼 Engagierte Jugend: Generationenwechsel bei der Jungen Union Eppelborn
Politische Zukunft braucht junge Menschen. Beim Generationenwechsel in der Jungen Union Eppelborn wurde ein neuer Vorstand gewählt, und ich war gern dabei. Der Wechsel zeigt, wie lebendig und engagiert junge Politik in unserer Region ist. Die neue Generation bringt frische Ideen und Tatendrang mit – und für mich ist es wichtig, sie zu unterstützen und zu ermutigen, sich aktiv für unsere Gesellschaft einzusetzen. eppelblog.blogspot.com
🕊️ Dankeschönveranstaltung des Volksbundes in der Staatskanzlei – Ehrenamt verdient Anerkennung
Ein besonderer Termin im März war für mich die Dankeschönveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Staatskanzlei des Saarlandes. Als ehrenamtlicher Landesvorsitzender des Volksbundes war es mir eine große Freude – und zugleich ein bewegender Moment –, gemeinsam mit vielen engagierten Sammlerinnen und Sammlern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft zusammenzukommen.
Diese Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement, ohne das die Arbeit des Volksbundes nicht möglich wäre. Ob bei Haus- und Straßensammlungen, in Schulen, bei Gedenkveranstaltungen oder in der Jugendarbeit – es sind viele Menschen, die oft im Stillen dazu beitragen, dass Erinnerungskultur, Versöhnungsarbeit und Friedenserziehung lebendig bleiben.
Gerade in einer Zeit, in der historische Zusammenhänge zunehmend in Vergessenheit zu geraten drohen, ist die Arbeit des Volksbundes aktueller denn je. Die Dankeschönveranstaltung in der Staatskanzlei war deshalb nicht nur ein Zeichen der Anerkennung, sondern auch ein starkes politisches Signal: Erinnerung braucht Engagement – und Engagement braucht Rückhalt. Ich habe diesen Abend auch genutzt, um allen Ehrenamtlichen persönlich meinen Dank auszusprechen.
🌲 Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar – große Herausforderungen für den Privatwald
Ebenfalls im März stand ein intensiver fachlicher Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar (FBG Saar) auf meinem Terminkalender. Als agrar- und umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion war mir dieses Gespräch besonders wichtig, denn der Privatwald steht im Saarland vor enormen Herausforderungen.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Folgen des Klimawandels: zunehmende Trockenheit, Sturmschäden, Schädlingsbefall – insbesondere durch den Borkenkäfer – sowie die wirtschaftlichen Risiken für private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer. Viele von ihnen bewirtschaften kleine Flächen, oft im Nebenerwerb oder aus familiärer Tradition heraus. Umso wichtiger ist es, dass sie nicht allein gelassen werden.
Deutlich wurde in dem Gespräch auch, dass der Privatwald eine zentrale Rolle für Klimaschutz, Biodiversität, regionale Wertschöpfung und den ländlichen Raum spielt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen – etwa durch Naturschutzauflagen, Dokumentationspflichten und Förderregularien. Hier habe ich klar gemacht:
👉 Wir brauchen praxistaugliche Förderprogramme, verlässliche Beratung und weniger Bürokratie, damit nachhaltige Waldbewirtschaftung auch künftig möglich bleibt.
Der Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar hat mir erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog mit den Akteuren vor Ort ist. Nur so können politische Entscheidungen getroffen werden, die realitätsnah, wirksam und fair sind – im Interesse unseres Waldes und der Menschen, die Verantwortung für ihn tragen.
🪖 MdL vor Ort in Berlin – Die Heimatschutzdivision als Meilenstein der Zeitenwende
Ein besonders prägender Termin im März führte mich nach Berlin: Als Abgeordneter und als Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion für Bundeswehr und zivil-militärische Zusammenarbeit war ich vor Ort, als die neue Heimatschutzdivision der Bundeswehr offiziell aufgestellt wurde. Dieser Schritt markiert einen echten Meilenstein in der sicherheitspolitischen Zeitenwende, die wir seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erleben.
Mit der Heimatschutzdivision erhält die Bundeswehr erstmals eine klar strukturierte, dauerhaft organisierte Division, die sich explizit auf den Schutz kritischer Infrastruktur, auf territoriale Verteidigung und auf die Unterstützung der zivilen Behörden im Krisen- und Verteidigungsfall konzentriert. Dazu zählen etwa der Schutz von Energie- und Verkehrswegen, Kommunikationsnetzen, Behördenstandorten oder auch die Unterstützung bei Naturkatastrophen und hybriden Bedrohungen.
Gerade aus saarländischer Sicht ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. Unser Land liegt im Herzen Europas, in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Verkehrsachsen und internationalen Partnern. Eine leistungsfähige territoriale Verteidigung ist deshalb kein abstraktes Konzept, sondern ein konkreter Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. Die Heimatschutzkräfte – überwiegend getragen von Reservistinnen und Reservisten – schlagen zudem eine wichtige Brücke zwischen Bundeswehr, Gesellschaft und zivilem Katastrophenschutz.
In Berlin wurde deutlich: Die Zeitenwende darf kein bloßes Schlagwort bleiben. Sie muss sich in Strukturen, Ausrüstung, Ausbildung und klaren Zuständigkeiten widerspiegeln. Die Aufstellung der Heimatschutzdivision ist dafür ein entscheidender Schritt. Zugleich habe ich betont, dass diese neue Struktur auch politisch dauerhaft unterstützt werden muss – durch verlässliche Finanzierung, gute Rahmenbedingungen für Reservistinnen und Reservisten und eine stärkere Anerkennung ihres Engagements.
Der Termin in Berlin hat mir erneut vor Augen geführt, wie wichtig es ist, Sicherheitspolitik realistisch, verantwortungsvoll und vorausschauend zu denken. Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit – sie brauchen eine wehrhafte Demokratie und eine Bundeswehr, die ihren Auftrag erfüllen kann. Die Heimatschutzdivision ist dafür ein starkes Signal.
📝 Fazit März 2025 –
Vielfalt, Verantwortung und Dialog
Der März 2025 hat mir einmal mehr bestätigt:
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Politik funktioniert am besten, wenn sie nah bei den Menschen ist – vor Ort auf Märkten, bei Vereinen und in Gesprächen.
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Gemeinschaft und Ehrenamt sind tragende Säulen unserer Gesellschaft.
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Verantwortung übernehmen heißt auch, inhaltlich klare Positionen zu beziehen – sei es in der Agrar-, Bildungs- oder Wirtschaftspolitik.
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Politische Führung bedeutet Zukunft gestalten, nicht verwalten.
Jeder dieser Tage hat mich motiviert, weiter engagiert für unsere Region und unsere Themen einzutreten – mit Herz, Sachverstand und Blick für das Wesentliche. 🌟
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