Sonntag, 27. Oktober 2013

Allgäu-Urlaub 2013 (Teil 2): Oberstdorf. Große Sprünge und natürliche Energie im südlichsten Ort Deutschlands

Eigentlich war's ja ein Bilderbuch-Herbsturlaub.
Goldener konnten wir uns den Oktober kaum vorstellen.
Doch just als wir vor der Entscheidung standen, ob wir nun mit der nicht wirklich günstigen Nebelhornbahn nach oben auf des Berges Höhen gondeln sollten oder nicht, machte besagtes Nebelhorn seinem Namen alle Ehre:
Die Wolken hüllten seine mehr als 2.200 Meter hohen Gipfel ein - und die Entscheidung war damit gefallen. Ohne Fernsicht macht's eben nur halb soviel Spaß auf'm Berg.
Also vergnügten wir uns mit Kind, Kegel und Paddé eben ohne Bergfahrt im südlichsten Ort Deutschlands.
Zu sehen gab's trotzdem genug: Einen attraktiven Stadtkern, die Schanzenanlage Erdinger Arena, die Pfarrkirche St. Johannes Baptist sowie das Wasserkraftwerk Faltenbach.
Und obendrauf gab's dann auch noch für mich - wie unpassend - ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Biergarten des Trettachstüble. Die Mädels vergnügten sich jeweils mit einem großen Eis und für die Liebste gab's einen Apfelstrudel.


Fast 50 Prozent des Strombedarfs in Oberstdorf werden durch das noch recht neue Laufwasserkraftwerk abgedeckt. Das ist bemerkenswert.
Vor diesem Hintergrund finde ich es eigentlich schon schade, dass wir in Eppelborn die Kraft unserer Bäche doch so garnicht nutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass es da durchaus Potenzial gäbe. Vielleicht sollten wir einfach mal über eine Machbarkeitsstudie nachdenken...
Für meine Kinder jedenfalls schien die Erzeugung von elektrischem Strom "nur" durch das Wasser eines Baches eine spannende Angelegenheit:






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