Montag, 8. Juli 2019

Kinder der Freiwilligen Ganztagsschulen säen gemeinsam mit Alwin Theobald Blumen für Bienen und Hummeln

Eppelborn. Zu einer spontanen Aktion für unsere heimischen Bienen, Wildbienen und Hummeln traf sich in dieser Woche der CDU-Landtagsabgeordnete Alwin Theobald mit den Kindern der Freiwilligen Ganztagsschulen Eppelborn, Bubach und Dirmingen. Gemeinsam säten sie Wildblumen aus, um den Blütenreichtum in den Beeten an der Grundschule St. Sebastian Eppelborn und auf Flächen des "Rosenhofes" in Eppelborn zu fördern.


"Mein Ziel ist es, mit dieser Aktion schon die Kinder zu informieren, zu sensibilisieren und auch zu motivieren, selbst etwas für den Bienen- und Insektenschutz zu tun", erklärt Theobald. der auch kinderpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist. "Bienen sind ein wichtiger Indikator für eine gesunde und intakte Natur. Der Besorgnis erregende Rückgang gerade der Wildbienen und anderer Insekten ist daher ein Problem, das nicht nur die Imker, sondern uns alle angeht." 
Er habe sich deshalb sehr gefreut, als die Leiterin der Freiwilligen Ganztagsschule Barbara Guterl-Even an ihn herangetreten ist, mit der Frage, ob er die Aktionsreihe "Bienenparadies Saarland" der CDU Saar, die bereits im vergangenen Jahr begonnen hat, nicht gerne auch mit den Kindern der Ferienbetreuung fortsetzen wolle.



Drei Packungen mit der Blütenmischung "Bienen- und Hummelmagnet", ausreichend für eine Fläche von insgesamt 300 Quadratmetern, hatte der CDU-Politiker deshalb bei seinem Besuch an der Freiwilligen Ganztagsschule in Eppelborn im Gepäck. Er verteilte die Wildblumensamen an die Kinder, die die Samen mit Begeisterung aussäten und den Rahmen der Aktion gleichzeitig zu einer kleinen Wanderung nutzten.

"Mein Dank gilt den Erzieherinnen und Erziehern unserer Freiwilligen Ganztagsschulen, die die Aktion sehr positiv und mit Begeisterung begleiteten. Dankbar bin ich aber auch dem Team vom "Rosenhof" in Eppelborn, das uns spontan erlaubte, die Blütensamen auch auf ihren Flächen auszubringen", sagt Alwin Theobald und rief gleichzeitig alle Erwachsenen dazu auf, es den Kindern gleich zu tun: "Wer mehr Blütenvielfalt auf eigenen Wiesen, in Gärten und Vorgärten schafft, wird selbst zum Vorbild und mit einem bunten Blütenteppich belohnt", so Alwin Theobald abschließend.



Freitag, 5. Juli 2019

Die CDU in der Gemeinde Eppelborn trauert um Reinhold Bost.

Die CDU in der Gemeinde Eppelborn trauert um einen guten Freund und politischen Weggefährten: In der Nacht zum 5. Juli 2019 verstarb unser langjähriges CDU-Mitglied und früherer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Reinhold Bost im Alter von 89 Jahren.


Der ehemalige Rektor der Anne-Frank-Realschule Eppelborn, der heutigen Gemeinschaftsschule, gehörte seit dem Jahr 1960 der CDU an. Er war für „sein Eppelborn“ im Ortsverband Eppelborn tätig und prägte über Jahrzehnte als Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes unsere politische  Arbeit und auch das Erscheinungsbild unserer Partei.  Reinhold Bost brachte seine christlichen Wertevorstellungen, die eng mit der katholischen Soziallehre verknüpft waren, aktiv in seine kommunalpolitische Arbeit ein. Er gehörte 54 Jahre lang dem Gemeinderat an und engagierte sich auch in den kirchlichen Gremien der Pfarrgemeinde St. Sebastian. 

Reinhold Bost war überzeugter Christ und Demokrat. Das verband ihn mit Bartholomäus Koßmann, dem großen Sohn der Gemeinde Eppelborn, den er als Vorbild auch für heutige Generationen sah und dessen Biografie er nach intensiver Recherchearbeit unter dem Titel "Bartholomäus Koßmann. Christ, Gewerkschaftler, Politiker 1883-1952" im Jahr 2002 veröffentlichte. 
Am Herzen lag ihm auch die Geschichte der Gemeinde Eppelborn selbst, Bost war über Jahre eine tragende Säule im Förderkreis Heimatkunde und Denkmalschutz in Eppelborn, verfasste selbst eine Vielzahl von Beiträgen für die "Eppelborner Heimathefte".

"Mit Reinhold Bost hat uns nicht nur ein wahres Urgestein der Kommunalpolitik verlassen. Er war weit mehr als das. Reinhold war mir und anderen ein Freund und weiser Ratgeber. Sein Wort fand Gehör, er war gradlinig, offen für neue Ideen und stets bereit, den Blick über den Tellerrand des Althergebrachten zu wagen", sagt Alwin Theobald, Mitglied des Landtages, über den Verstorbenen.
"Die enge Zusammenarbeit die er über ein Jahrzehnt lang im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit des CDU-Gemeindeverbandes mit mir pflegte, war unglaublich inspirierend, spannend und vor allem auch sehr lehrreich für mich. 

Von Mitte der neunziger Jahre bis weit in die 2000er saßen wir gemeinsam nahezu Woche für Woche in seinem Arbeitszimmer und berieten uns, wie wir den Raum, den uns die Eppelborner Nachrichten als Ratsfraktion boten, mit Inhalten füllen konnten, die wir für wichtig und relevant hielten. Es war eine Zeit in der wir noch ohne Online-Medien versuchten, Kommunalpolitik und politische Entscheidungen transparent zu machen, eine Zeit, in der wir uns sehr gut ergänzten und in der wir beide voneinander lernten. Ich erinnere mich daran, wie er im Spaß oft einen seiner eigenen Lehrer oder Professoren mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln auf den Lippen zitierte und sagte: "Das sage ich und auch andere Gelehrte".
Reinhold wird mir fehlen."

Für seine besonderen Verdienste für das Gemeinwohl wurde Reinhold Bost 2015 die Bartholomäus-Koßmann-Medaille in Gold, die höchste Auszeichnung der Gemeinde Eppelborn  verliehen.

Wir verlieren mit Reinhold Bost einen Menschen, der sich vorbildlich und in besonderem Maße für die CDU und seine Gemeinde einsetzte. Wir werden seine klugen, manchmal auch warnenden Worte, vermissen. Reinhold Bost ist nun in Gottes fester Hand.
Wir werden ihm ein dankbares und ehrendes Andenken bewahren. Seiner Familie mit seiner Frau Christel, seinen Kindern und Enkeln gehört unsere aufrichtige Anteilnahme.