Mittwoch, 21. April 2010

Zeit zum Lesen...


... hat man, wenn man krank daniederliegt.

Glücklicherweise habe ich als eingefleischte Leseratte immer einen, wenn auch kleinen, Vorrat ungelesener Bücher im Regal.
Neben zwei Gen-Thrillern von Michael Crichton und Tess Gerritsen schlummerte auch noch ein klassisches Werk aus dem 18. Jahrhundert (allerdings in einer aktuellen Auflage) im Bücherschrank.


Michael Crichtons "Next" ist ein Thriller, der die ausufernde Patentierung menschlicher Gene zum Hintergrund hat und die Frage aufwirft, inwieweit schon heute die Grenzen der Moral in Fragen der Gentechnik überschritten sind. 
Die verschiedenen Handlungsstränge mögen zwar zum Teil etwas weit hergeholt und zum Schluss auch nur notdürftig zusammengeführt sein, trotzdem ist "Next" leicht zu lesen und der Leser behält stets den Überblick.
Das Buch ist nicht unbedingt das herausragenste Werk des verstorbenen Erfolgsautors, aber mit Sicherheit eines, das man schon alleine aufgrund des sehr aktuellen Hintergrunds gelesen haben sollte.



Goethes "Reineke Fuchs - Epos in 12 Gesängen" fordert schon ob der anspruchsvollen Schreibweise die volle Aufmerksamkeit des Lesers - aber in schlafloser Nacht, wurde diese bei mir lediglich durch anhaltende Bauchschmerzen geringfügig gemindert ;-)
Das Werk bedient sich der altbekannten und fabelhaften Klischees, mit denen sich unser tierischer Freund der Fuchs auch heute noch herumzuschlagen hat. Doch münzt man die Erzählung auf menschliche Eigenheiten um, so spiegelt sich darin so mancher heutiger Zeitgenosse wider.

"In der Schwebe" ist ein typischer Tess Gerritsen-Roman und als solcher an Spannung kaum zu überbieten. Dieses Mal geht es jedoch nicht um Mord und Totschlag in der City, sondern um ein fehlgeschlagenes wissenschaftliches Experiment in der Weltraumstation ISS, das in einer Katastrophe mündet. 
Ein fesselndes Buch. Prädikat "Absolut lesenswert!"

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