Dienstag, 20. August 2019

Harmonischer Start: Eppelborner Gemeinderat stellt in großer Einmütigkeit personelle Weichen

Das war ein gelungener Start in die neue Legislaturperiode: Während in den konstituierenden Sitzungen der Stadt- und Gemeinderäte andernorts stundenlange Wahlhandlungen notwendig waren, stellten die neuen Fraktionen in Eppelborn alle personellen Weichen parteiübergreifend in großem Einvernehmen untereinander. Auch die drei Beigeordneten wurden mit überwältigendem Ergebnis in ihre Ämter gewählt.
Das hat es so in Eppelborn noch nicht gegeben.



Bürgermeister und Beigeordnete. Unser Foto zeigt von links nach rechts den
zweiten Beigeordneten Sebastian Michel, die amtierende Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset, die dritte Beigeordnete Margit Drescher, den künftigen
Bürgermeister der Gemeinde Eppelborn Dr. Andreas Feld sowie den
neu gewählten Ersten Beigeordneten Christian Ney.


Christian Ney ist der neue Erste Beigeordnete

Nachdem alle Ratsmitglieder per Handschlag durch die Bürgermeisterin auf ihre Aufgaben im Gemeinderat verpflichtet waren, stand die Wahl der Beigeordneten auf der Tagesordnung.
Christian Ney, der ab der nächsten Sitzung in der Nachfolge von Andreas Feld das Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden bekleiden wird, wurde von der CDU für die Wahl zum Ersten Beigeordneten der Gemeinde gewählt. In geheimer Wahl erhielt Ney 26 von 30 Stimmen, bei zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Auch Sebastian Michel und Margit Drescher wurden mit großen Stimmenmehrheiten zu Beigeordneten gewählt.


Christian Ney spricht gegenüber Bürgermeisterin Müller-Closset die Eidesformel
bei seiner Vereidigung als neuer Erster Beigeordneter der Gemeinde Eppelborn


Einvernehmliche Ausschussbesetzung


Die Größe der wichtigsten Ausschüsse legte der Gemeinderat auf 12 Sitze fest, von denen gemäß der Sitzverteilung nach der Formel von d'Hondt die CDU acht, die SPD vier erhalten sollte. Die kleinen Fraktionen wären danach leer ausgegangen.
Im Vorfeld erklärte sich die CDU jedoch bereit, im Sinne des Minderheitenschutzes sowohl an die Fraktion Bündnis90/Grüne als auch an das Ratsmitglied der FDP Mandate in verschiedenen Ausschüssen abzugeben. Und auch die AfD wird in den wichtigen Ausschüssen zwar ohne Stimmrecht, aber zumindest mit Antrags- und Rederecht vertreten sein.
Da für diese Vorgehensweise über alle Parteigrenzen hinweg Einvernehmen erzielt werden konnte, gab es im Anschluss bei der Besetzung ausnahmslos aller Gremien einstimmige Beschlüsse.

Es wäre erfreulich, wenn dieser Auftakt ein Vorzeichen für die gesamte Legislatur wäre und auch dort, wo Kompromisse wegen zu unterschiedlicher Auffassungen nicht möglich sein werden, zumindest die Diskussionen konstruktiv geführt werden können.



Gemeinsam stark: Löschbezirke Hierscheid und Humes fusionieren

Nach der Konstituierung war noch eine Sachentscheidung zu treffen: Nach kurzer Diskussion votierte der Gemeinderat einstimmig für eine Zusammenlegung der Löschbezirke Hierscheid und Humes, bevor die scheidende Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset ihre nunmehr voraussichtlich vorletzte Sitzung schloss.

Montag, 19. August 2019

Barrierefreier Bahnhof in Eppelborn - Fertigstellung der Aufzüge voraussichtlich noch in diesem Monat!

Nicht nur optisch aufgewert: Der Bahnsteig in Eppelborn wird
künftig barrierefrei erreichbar sein, denn auch die beiden
neuen Personenaufzüge nehmen bald ihren Betrieb auf.
Das Umbauprojekte sind Teil eines Sonderprogrammes des
Bundesverkehrsministeriums von Minister Andreas Scheuer.
Das Programm umfasst bundesweit die barrierefreie Modernisierung
von 108 kleinen Bahnstationen. Die Deutsche Bahn Station & Service AG,
Eigentümerin der insgesamt 5400 Bahnstationen in Deutschland,
setzt das Projekt um. Bund und Länder stellen dazu bis
2020 jeweils 80 Millionen Euro bereit.
Die beiden Fahrstühle im Eppelborner Bahnhof sollen nach vorliegenden Informationen bis Ende August eingebaut sein. Das teilte Ortsvorsteher Berthold Schmitt (CDU) mit. Damit sei, so Schmitt weiter, die Baumaßnahme bis auf einige kleinere Restarbeiten abgeschlossen, diese würden im September erledigt.

Mit dem Einbau der Fahrstühle ist der Bahnhof endlich barrierefrei gestaltet. Durch die neugestaltete Bahnsteigkante ist auch ein behindertengerechtes Einsteigen in die Waggons möglich. Damit habe sich, so Schmitt weiter, ein wichtiges Anliegen der CDU in Eppelborn. Seitens der CDU habe man wiederholt dargestellt, dass das Ein- und Aussteigen in einen Zug für ältere oder für gehbehinderte Mitbürger sowie für Eltern mit kleinen Kindern oft problematisch sei, da der Bahnsteig gegenüber den Waggons zu tief liege. Über den Park&Ride-Platz sei zusätzlich ein weiterer direkter Zugang zum Bahnsteig möglich. Neben Eppelborn habe man auch den Bahnhaltepunkt Bubach barrierefrei umgestaltet.

Gerade bei uns im ländlichen Raum  ist die Barrierefreiheit an Bahnhöfen von zentraler Bedeutung für die Mobilität von Menschen mit Behinderung.  Davon profitieren natürlich auch ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen. Weiter verbessert wird die Situation, wenn ab Dezember dieses Jahres die neuen und modernen Züge des Unternehmens VLEXX auf der Strecke von Saarbrücken durch das Illtal über Eppelborn nach Lebach-Jabach eingesetzt werden.



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Samstag, 17. August 2019

Produkte aus der Region bei Gemüsebau Brill: Neuer Hofladen in Bubach eröffnet

Hofladen Gemüsebau Brill
Illtalstraße 68
66571 Eppelborn-Bubach


Egal ob frische Landmilch, Eier, Käse, Wurst und Schwenker, ob Nudeln, Salate und Gemüse oder native, kalt gepresste Öle: Alles das und noch mehr erhält man seit gestern in den neuen Räumen des Hofladens von Lukas Brill in der Bubacher Illtalstraße 68.

Das Umdenken hat längst begonnen: Immer mehr Menschen legen bei ihren Lebensmitteln wieder einen größeren Wert auf Qualität. Regionalität und nachhaltige Erzeugung der Produkte rücken zunehmend in den Fokus der Verbraucher. Kurze Transportwege, maximale Frische - regionale Lebensmittel sind wieder mehr gefragt.
Lukas Brill hat das erkannt und ist einen mutigen Schritt gegangen, den man nur als Glücksfall für unsere Gemeinde bezeichnen kann. Mit seinem neuen Hofladen, den er vor allem auch zur Direktvermarktung eigener landwirtschaftlicher Produkte nutzt, schafft der junge Unternehmer nicht nur ein neues Angebot in Bubach, sondern rettet gleichzeitig ein ortsbildprägendes Gebäude vor einer ungewissen Zukunft. In rekordverdächtiger Zeit hat Brill ein altes Bauernhaus saniert und es zu einem Schmuckstück im Gemeindebezirk Bubach-Calmesweiler gemacht. In der Scheune des ehemaligen Hofes Groß in der Bubacher Illtalstraße bietet der junge Unternehmer in seinen modernen Verkaufsautomaten und in den Auslagen gesunde regionale Lebensmittel, frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau sowie nachhaltig hergestellte Naturprodukte wie Kaffee, Fleisch und Wurst, Käse aus unserer Region an.


"Ich freue mich sehr, dass wir in unsere Gemeinde wieder einen Bio(Hof-)Laden
haben"  und wünsche ihm viel Erfolg", sagte Andreas Feld, der am 01. Oktober
sein neues Amt als Bürgermeister in der Gemeinde Eppelborn antreten wird.
(v.l.: Alwin Theobald, Andreas Brill, Lukas Brill und Andreas Feld)
Da Lukas Brill gleichermaßen auf Vertrauensverkauf als auch auf Automatenverkauf setzt, ist der neue Hofladen von "Gemüsebau Brill" 24 Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche geöffnet und bietet damit einen weiteren Vorteil gegenüber Discountern und Warenhausketten. Für deren Angebot ist der Hofladen in Bubach keine Konkurrenz sondern vielmehr eine wichtige und wertvolle Ergänzung ist.

Auch ich wünsche Lukas Brill und seinem neuen Hofladen alles Gute und viel Erfolg! Ich hoffe sehr, dass das neue Angebot von der Bevölkerung gerne und rege in Anspruch genommen wird und somit dauerhaft Bestand hat.















Donnerstag, 15. August 2019

Kleines Jubiläum: Eppelborner Kinderfest am Tag der Jugend zum fünfunddreißigsten Mal

Das Wetter war durchwachsen. Sonnen und Wolken wechselten sich Regenschauern ab. Und trotzdem war die 35. Auflage des Kinderfestes am Tag der Jugend in Eppelborn erfreulich gut besucht. Das Fest, an dem die Gemeinde und eine noch immer großer Zahl von Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich engagierten Menschen Hand in Hand zusammenarbeiten und ein buntes Programm auf die Beine stellen, ist noch immer ein Magnet für die ganze Familie.

Schon früh um neun startete das einst von den "Muppets" ins Leben gerufene Fest mit einem großen Kinder-Flohmarkt, der bis in den Nachmittag hinein andauerte. Um 13 Uhr ging es dann richtig los mit Zauberei, mit Musik, mit einem bunten Programm und auch mit einigen Leckereien.


Der Partnerschaftsverein Eppelborn/Finsterwald war mit seinem traditionellen
Luftballon-Weitflug-Wettbewerb vertreten und auch für den Fairen Handel
in unserer Gemeinde wurde aktiv auf dem Fest geworben (v.l.: Fabian Schlicher,
Jessica Colp, Tobias Schlicher, Nathalie Colp, Alwin Theobald, Natali Darlagianni
und Hans Nicolay)
Auch die Junge Union (JU) war, wie viele andere Eppelborner Vereine, wieder
mit von der Partie und sorgte mit einer Rutsche für viel Spaß bei den Kindern
(von links: Alwin Theobald MdL, Johannes Schäfer, der designierte CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Christian Ney, Alessa Hesedenz,
die JU-Vorsitzende Michelle Müller, Christoph Resch und Christina Trenz
Als kinderpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und als Gemeinderatsmitglied freut es mich, dass das Fest so gut angenommen wird. Deshalb auch in diesem Jahr und von dieser Stelle wieder an alle Mitwirkenden noch einmal ein ganz ganz großes DANKESCHÖN!
Der Tag der Jugend ist durch euer großes ehrenamtliches oder auch hauptamtliches Engagement nach wie vor eine herausragende Veranstaltung in unserer Gemeinde und bietet sogar noch weiteres Potenzial. Dieses Potenzial zu erschließen und den Tag der Jugend gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln ist eine der Aufgaben, die vor uns liegen. Darauf freue ich mich!


Mittwoch, 14. August 2019

Neue Ortsvorsteher in Humes und Hierscheid, einstimmige Wiederwahl in Habach

In der Hälfte der Eppelborner Gemeindebezirke wurden in den vergangenen Tagen die Ortsräte konstituiert und die Ortsvorsteher für die vor uns liegenden fünf Jahre gewählt. Über Eppelborn wurde an dieser Stelle bereits berichtet. Nun wurden  über dessen Konstituierung im EppelBlog bereits berichtet wurde, haben auch die Ortsräte in Hierscheid, Humes und in Habach nun gewählt.


Peter Dörr wurde einstimmig als Ortsvorsteher von
Habach wiedergewählt. Ihm zur Seite steht als
stellvertretende Ortsvorsteherin auch weiterhin
Marliese Weber, die ebenfalls einstimmig in ihrem
Amt bestätigt wurde.
Die bislang besten Ergebnisse erzielten der Habacher Ortsvorsteher Peter Dörr und seine Stellvertreterin Marliese Weber (beide CDU) sowie der neue Hierscheider Ortsvorsteher Marco König und seine Stellvertreterin Helma Petry (beide SPD). Alle wurden einstimmig von allen Mitgliedern des Ortsrates in ihren Ämtern bestätigt.

In Humes erhielt Karl Barrois (CDU) im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit. Damit löst er Edgar Kuhn (SPD) ab, der das Amt lange Jahre ausübte. Zu seinem Stellvertreter wurde Mario Firmbach (ebenfalls CDU) mit fünf Ja- und drei Neinstimmen sowie einer Enthaltung gewählt.
Karl Barrois ist der neue Ortsvorsteher von Humes (links im Bild). Zu seinem
Stellvertreter wurde Mario Firmbach gewählt. Gemeinderätin Margit Drescher zählte zu den ersten Gratulanten und freute sich, dass nach 40 langen Jahren endlich wieder ein engagierter Ortsvorsteher aus den Reihen der CDU die Geschicke in Humes lenkt.

Ich gratuliere allen bereits gewählten Ortsvorstehern bzw. ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern und wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg bei ihrem verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Engagement für ihre Dörfer und unsere Gesamtgemeinde.
In allen Ortsteilen liegen große Herausforderungen vor den neugewählten Ortsvorstehern, denn es gilt, sich den prophezeiten Folgen des demografischen Wandels entgegen zu stellen und beispielhaft zu zeigen, dass die Dörfer im ländlichen Raum durchaus eine Zukunft haben.
Als Mitglied des Saarländischen Landtages biete ich allen neuen Mandatsträgern deshalb meine Zusammenarbeit an.

Dienstag, 13. August 2019

Neuer Eppelborner Ortsrat konstituiert - Berthold Schmitt erneut zum Ortsvorsteher gewählt

Die Mitglieder des neuen Eppelborner Ortsrates wurden von
Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset (links im Bild)
verpflichtet, Berthold Schmitt wurde zum Ortsvorsteher des
Gemeindebezirkes ernannt.
Gestern konstituierte sich der Eppelborner Ortsrat, der am 26. Mai 2019 gewählt wurde. Mit mit von von 11 Stimmen wurde der bisherige Ortsvorsteher Berthold Schmitt in seinem Amt bestätigt, zu seinem Stellvertreter wurde erneut Hans Nicolay gewählt.

Bei den Kommunalwahlen konnte die CDU ihr Ergebnis von 61,9 Prozent auf nunmehr 67,5 Prozent verbessern und erreichte acht von 11 Sitzen im neuen Ortsrat - ein Zugewinn von einem weiteren Sitz gegenüber 2014.
Die SPD erreichte 24,9 Prozent (2014: 27%) und drei Sitze im Ortsrat. Die AfD, die bislang einem Sitz innehatte war, ist nicht mehr im Ortsrat vertreten.

Unsere Soldaten brauchen Unterstützung und eine gute Ausstattung. Die Bundeswehr braucht mehr Investitionen.

Es ist keine neue Forderung, aber sie gewinnt durch die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die gleichzeitig auch die Vorsitzende der führenden Regierungspartei ist, zusätzliches Gewicht:
Deutschland soll sich dem Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung auszugeben, zügig annähern. Damit bricht Kramp-Karrenbauer eine Lanze für eine bessere Ausstattung der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.


Den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und ihren
Angehörigen gilt mein besonderes Augenmerk, sie stehen mit
ihrem wichtigen Dienst für unser Land auf einer Ebene mit
den anderen uniformierten Dienste wie Polizei, Strafvollzug,
Feuerwehr, Rettungsdienste usw..
Als beamtenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
suche ich so oft wie möglich den Kontakt und das Gespräch.
Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben ist dringend nötig: Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, genügt es nicht, wenn alleine in den Einsatzgebieten der Bundeswehr alles an Material und Gerät zur Verfügung steht, was benötigt wird.
Vielmehr muss auch genügend Ausstattung und technische Ausrüstung vorhanden sein, um damit regelmäßig und intensiv üben zu können. Daran hapert es zur Zeit oft gewaltig, bei jeder größeren Übung muss Material aus Kasernen der ganzen Republik zusammengekarrt werden, damit überhaupt geübt werden kann.

Um hier Abhilfe zu schaffen, sind Investitionen dringend erforderlich.
Geld muss auch in die Hand genommen werden, um durch eine zielorientierten Anpassung des Ausschreibungs- und Vergabewesens die Qualität der Ausrüstung zu verbessern. Dies gilt im Besonderen bei der Beschaffung von Verschleißteilen für Fahrzeuge, Fluggeräte und andere Großgeräte. Qualität und Haltbarkeit auch unter den Belastungen im Einsatz müssen in den Vordergrund gerückt werden. Auch das gibt es nicht zum Nulltarif.


Ich bin mir sicher: Der Koalitionspartner SPD wird sich den berechtigten Forderungen der neuen Verteidigungsministerin nicht dauerhaft verschließen können.
Die Koalition hat sich aus guten Gründen dazu bekannt, dass auch Deutschland den vereinbarten Beitrag an Investitionen leistet. Im Koalitionsvertrag bekennen sich die Unionsparteien und auch die Sozialdemokraten eindeutig dazu, vor dem Hintergrund einer veränderten weltweiten Sicherheitslage unsere Bundeswehr zu stärken.
Wörtlich heißt es: "Unser Land wird gemeinsam mit unseren Nachbarn in Europa in Zukunft mehr eigene Verantwortung für seine Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit übernehmen müssen."
Dieses klare Bekenntnis muss durch Investitionen untermauert und erfüllt werden, wenn es keine hohle Phrase sein soll.
Unsere Soldatinnen und Soldaten riskieren im Auftrag des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung Gesundheit und Leben. Um Risiken und Gefahren, die dieser Dienst für unser Land mit sich bringt, möglichst auf ein Minimum zu begrenzen, brauchen wir mehr Personal, beste Ausbildung und eine gute technische Ausstattung unserer Bundeswehr. 
Und dazu braucht es eben auch weitere deutliche Erhöhungen des Verteidigungsetats. 

Montag, 12. August 2019

KSG Eppelborn-Habach feiert Doppelmeisterschaft im Sportkegeln

Die KSG Eppelborn-Habach hat in diesem Jahr gleich doppelt Grund zum Feiern:
Sowohl die Erste Mannschaft als auch die Dritte Mannschaft erreichten nach einer herausragenden und soliden Saison die Meisterschaft in ihrer jeweiligen Spielklasse.
Im Rahmen des Waldfestes der KSG auf dem Habacher Festplatz fand gestern die Ehrung der beiden Meistermannschaften statt.

Im Namen der CDU Habach, als MdL und auch ganz persönlich und durfte ich gestern gemeinsam mit den Vertretern der Habacher Ortsvereine den Sportkeglerinnen und Sportkeglern der KSG Eppelborn-Habach zur Doppelmeisterschaft gratulieren.
Zu dieser tollen Leistung auch an dieser Stelle nochmals herzliche Glückwünsche und auch weiterhin viele sportliche Erfolge!







Sonntag, 11. August 2019

Beste Stimmung auf "Borre Platz": Dorfkirmes und Dudlerfest in Bubach

Die Kirmesmusikanten unter Leitung von Andreas Trenz spielten zünftig auf zur Eröffnung der Bubacher Kirmes am Borre Eck durch Ortsvorsteher Werner Michel, anschließend sorgten die "Golden Slippers" mit ihrem Swing für Stimmung. 

Seit bereits 15 Jahren findet zeitgleich mit der Kirmes das Dudlerfest der Original Bubacher Dorfdudler statt. Die engagierten Vollblut-Musikerinnen und Musiker halten damit auch die Kirmestradition in ihrem Dorf aufrecht. Das betonte neben dem Ortsvorsteher auch unser künftiger Bürgermeister Andreas Feld in seinem kurzen Grußwort.
Auch mein Dank gilt den Original Bubacher Dorfdudlern rund um Kapellmeister Andreas Trenz für dieses Engagement!




Samstag, 10. August 2019

Wie schützen wir unsere Kinder in der schönen neuen Medienwelt? Fachtagung zeigt Gefahren und Lösungswege auf.

Hatespeech. Mobbing. Sexuelle Belästigung. Erpressung. Gewaltvideos. Cybergrooming. Die Liste all dessen, was online heutzutage möglich ist, ließe sich fortsetzen. Beliebig und täglich. Umso wichtiger ist es, dass unser Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gemeinsam mit der Landesmedienanstalt Saarland den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Fachtagung "Kinder, Medien, Schutz - Verantwortung statt Wegsehen" in den Mittelpunkt rückte.


Sozialministerin Monika Bachmann und der Direktor
der Landesmedienanstalt Saarland Uwe Conradt
unterzeichneten eine Vereinbarung über neue Formen
der Zusammenarbeit beim Kinder- und Jugendschutz
in neuen Medien, Sozialen Netzwerken sowie
auf Gaming-Plattformen.
Der Saal West der Congresshalle Saarbrücken war gut gefüllt, denn es ging nicht nur um ein enorm wichtiges Thema. Die Veranstalter hatten auch sehr kompetente Referenten aufgeboten.
Sozialministerin Monika Bachmann führte mit viel Empathie in die Thematik ein und machte deutlich, welche hohe Bedeutung der Kindermedienschutz auch für sie persönlich hat: Die ohnehin schon enge Kooperation zwischen der Landesmedienanstalt und ihrem Ministerium soll auf ein noch höheres Level gehoben werden. Aus diesem Grund unterzeichneten Bachmann und Conradt eine Vereinbarung über neue Formen der Zusammenarbeit beim Kinder- und Jugendschutz in neuen Medien, Sozialen Netzwerken und Gaming-Plattformen.



Der Direktor der Landesmedienanstalt (und künftige Saarbrücker Oberbürgermeister) Uwe Conradt und der Kriminologe Thomas-G. Rüdiger rüttelten anschließend mit ihren kurzweiligen und eindrucksvollen Vorträgen die Veranstaltungsbesucher auf, in der nachfolgenden Diskussion kamen neben Conradt und Rüdiger dann auch Elisabeth Secker (Geschäfts­füh­re­rin der Unter­hal­tungs­soft­ware Selbst­kon­trol­le USK), Tobias Wolfanger (Vor­sit­zen­der des Lan­des­ju­gend­rings Saar) sowie Harald Ebertz (Lei­ter des Refe­ra­tes E 2. Glücks­spiel­we­sen, Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten Sport des Minis­te­ri­ums für Inne­res, Bau­en und Sport des Saar­lan­des) zu Wort und nahmen jeweils aus ihrem Blickwinkel Stellung zu den Herausforderungen beim Schutz von Kindern und Jugendlichen in Online-Medien.

Den Blick über den bundesrepublikanischen Tellerrand hinaus auf die europäische Ebene sowie auf den wagten in der anschließenden Diskussionsrunde dann Dr. Jörg Ukrow (Geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des Insti­tuts für Euro­päi­sches Medi­en­recht EMR), Pierre Dagard (Char­gé de mis­si­on à la direc­tion des affai­res euro­péen­nes et inter­na­tio­na­les du Con­seil supé­ri­eur de l´audiovisuel CSA),
Romain Kohn (Ver­tre­ter der l´Autorité luxem­bour­geoi­se indé­pen­dan­te de l’audiovisuel ALIA) sowie Jochen Fas­co (Mit­glied der Kom­mis­si­on für Jugend­me­di­en­schutz und Direk­tor der Thü­rin­ger Lan­des­me­di­en­an­stalt)
bevor dann abschließend noch mehrere Best-Practice-Beispiele für Kinder- und Jugend-Medienschutz aus mehreren Bundesländern vorgestellt wurde.

Für mich hat sich die Teilnahme an der Fachveranstaltung gleich in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Sowohl als Papa dreier Töchter, als kinderpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und auch als ehemaliger Mitarbeiter im Bereich Kinder- und Jugendarbeit des Landesjugendamtes konnte ich sehr viel Input auf- und für mein weiteres Engagement mitnehmen.


Ruth Meyer, eine meiner engagierten Freundinnen und Freunde in der CDU-Landtagsfraktion, brachte es in einem Facebook-Eintrag auf den Punkt: "Unsere Kinder müssen auf ihren Spielplätzen im Internet genauso geschützt sein, wie in der realen Welt. Pornographie, sexuelle Belästigung, Glücksspiel, Cybergrooming ...  müssen reguliert und Straftaten verfolgt werden. Ich unterstütze die Vereinbarung zwischen Landesmedienanstalt und Sozialministerium hierzu und werde mich des  Themas weiter annehmen."
Dem ist nichts hinzuzufügen.




Donnerstag, 8. August 2019

Hinter Gittern: CDU-Abgeordnete begleiteten morgendlichen Aufschluss in der JVA Ottweiler

Heute morgen klingelte der Wecker früh: Meine Kollegin Dagmar Heib, justizpolitische Sprecherin unserer CDU-Landtagfraktion, unser Fraktionsmitarbeiter Alexander Bersin und ich trafen uns um 5.40 Uhr vor den Toren der JVA Ottweiler, um anschließend in der Anstalt den morgendlichen Aufschluss zu begleiten und uns vor Ort über die Arbeit der Beamten und die Betreuung der Häftlinge zu informieren.


Wir nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen mit den Bediensteten, aber auch zu einem intensiven Austausch mit der Anstaltsleitung der Justizvollzugsanstalt. Nach dem Aufschluss im Hafthaus 4 des Jugendstrafvollzuges begleiteten wir das Ausrücken der Gefangenen zur Arbeit und besuchten im Anschluss noch die anstaltseigene Kfz-Werkstatt, in der - ebenso wie in den anderen Werkstätten der Anstalt - die Gefangenen eine modulare Ausbildung machen können, um nach ihrer Entlassung aus der Haft bessere Chancen zu haben, in der Gesellschaft Fuß zu fassen.

Sowohl in den sehr offenen Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vollzuges als auch im Dialog mit der Anstaltsleitung und dem Vertreter des Ministeriums spiegelte sich vieles wieder, was uns auch in unseren regelmäßigen Gesprächen mit den Gewerkschaften und den Personalvertretungen begegnet.
Das zeigt, dass alle im Vollzug an einem Strang ziehen, um die sehr angespannte Situation zu verbessern.

Durch die Erhöhungen des Beförderungsbudgets in den vergangenen beiden Jahren wurde zwar der Beförderungsstau ein großes Stück weit aufgelöst, die Personalsituation insgesamt ist jedoch weiter sehr angespannt, die Belastung jedes einzelnen Kollegen und jeder einzelnen Kollegin nach wie vor viel zu hoch.
Dass der Stellenabbau in der saarländischen Justiz gestoppt wurde, war bitter nötig, kann aber nur der erste Schritt gewesen sein, um eine vollständige Kehrtwende einzuleiten: Der saarländische Strafvollzug braucht wieder mehr Personal und auch über eine Anpassung der sogenannte "Gitterzulage" (einer Zulage die wegen der besonderen Herausforderungen und Anforderungen an Bedienstete im Strafvollzug gewährt wird) auf das Niveau der Polizeizulage muss trotz der nach wie vor angespannten Haushaltssituation gesprochen werden.







Dienstag, 6. August 2019

Gelesen: "Skulduggery Pleasant" Band eins bis acht von Derek Landy

Wer Harry Potter mochte, wird die Abenteuer rund um Walküre Unruh und den Skelett-Detektiv Skulduggery Pleasant lieben. Und wem Harry Potter noch zu brav war, der/die wird begeistert sein. 
Wenn ihr also bereit seid, für Geschichten voller Action,voller Magie, voller Spannung, voller Verrat, voller Liebe und vor allem voller Überraschungen, dann greift bei dieser Serie zu.




Manchmal braucht's ne kleine Pause, wenn man - wie bei "Skulduggery Pleasant" eine Buchreihe liest, von denen sich mittlerweile 12 Bände in meinem Regal zueinandergesellt haben.
So war es auch nach Band Nummer Sieben, den ich gelesen zur Seite legte, bevor ich nun rund drei Jahre später mit Band acht, dem Sonderband Siebeneinhalb (der sich der Nebendarstellerin Tanith Low widmete) sowie dem Sonderband "Apokalypse Now" mit 13 Kurzgeschichten rund um den Skelett-Detektiv den Faden wieder aufgenommen habe.

Beginnen wir also mit einer Rückblende und der Antwort auf die Frage, warum mich diese Buchreihe von Derek Landy so sehr fesselt, dass ich nach wenigen Zeilen in Band acht wieder voll in der Geschichte drin bin:

Alles beginnt in Band 1, als der Lieblingsonkel der 12jährigen Stephanie Edgley stirbt und sie herausfindet, dass er sich zu Lebzeiten intensiv mit Magie und Zauberei beschäftigt hat.
Nicht mit Zaubertricks, sondern mit echter Magie.
Und sie sich versieht, erwachen auch in ihr Zauberkräfte. und sie muss unter ihrem neuen Zauberernamen Walküre Unruh immer wieder die Welt retten. Stets an ihrer Seite steht die Titelfigur der Buchreihe. Skulduggery Pleasant ist ein Detektiv, von dem zwar eigentlich nur noch ein Skelett übrig ist, der sich aber trotzdem höchst lebendig zeigt. 
Nur sein Humor ist, der Vergleich sei mir erlaubt, im wahrsten Sinne des Wortes knochentrocken.
Skulduggery Pleasant hat als Elementezauberer die Fähigkeit, Feuer, Wasser, Luft und Erde zu beeinflussen und sowohl als Werkzeug als auch als Waffe zu benutzen.


Trotz des Doppellebens bleibt Stephanie zunächst noch das brave Mädchen, das zur Schule gehen und auch auf sein kleines Schwesterlein aufpassen muss, während gleichzeitig ihre eigenen magischen Fähigkeiten wachsen.  Von ihren Zauberer-Freunden, die sie durch Skulduggery Pleasant kennen lernt, lernt sie, mit ihren Kräften und ihren Möglichkeiten umzugehen, sie zu nutzen und richtig anzuwenden.
Dank dieser erwachenden magischen Kräfte schafft sie den Spagat ihres Doppellebens, weil sie für die Zeit, in denen sie wieder mal die Welt retten muss, ihr Spiegelbild zur Ersatz-Stephanie macht. Das funktioniert auch mehrere Bände lang ganz gut....

Die Handlung rast mit einem Tempo, welches - wenn ich mir den Vergleich erlauben darf - die Harry-Potter-Story am Rollator gehen lässt. Vor allem dann, wenn aus Walküre auch noch die mächtige Darquise wird. 

Wie das kommt, lest ihr aber am besten selbst.

Die Dialoge  - vor allem zwischen Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh - triefen nur so von einem sarkastischen Humor, der Lesespaß garantiert.
Autor Derek Landy zeichnet die Charaktere alle handelnden Personen derart detailgetreu, dass man schon nach kurzer Zeit nicht mehr nur ein Buch liest, sondern sich - wie bereits eingangs erwähnt - mitten in der Geschichte wiederfindet.

Vielleicht mag man an mancher Stelle als Erwachsener denken: "Das ist doch nichts für Jugendliche", denn vor allem im siebten Band "Duell der Dimensionen" geht's sehr zur Sache - und bei allem, was dann folgt, erst recht.
Mehr denn je aber antworte ich jedem: Die Story wächst mit den Leserinnen und Lesern mit, denn Derek Landy entwickelt die Geschichte eben von Band zu Band weiter. Das war und das ist auch bei anderen Serien so. 
Und wenn man ganz ehrlich ist, war ja auch Harry Potter nie ein Buch über das Liebesleben der Gänseblümchen.

Und so kommt es dann eben in Band 8 "Die Rückkehr der Toten Männer" als Folge unglaublichen Verrats unter Freunden zu einer ultimativen Schlacht, in der sich der Oberste Rat gegen das irische Sanktuarium und damit gegen eine der Wiegen der Magie wendet - eine Tatsache, die von Afrika und Australien, den beiden anderen Wiegen der Magie natürlich nicht unbeachtet bleiben kann. Es wird eine Schlacht, die kaum einen Stein auf dem anderen lässt und in der neben Zauberern auch Hexen, Vampire, Warlocks und weitere Geschöpfe der Dunkelheit aufeinandertreffen zu einem regelrechten Finale furioso.  
Band 8 zwingt aber leider auch Leserinnen und Leser dazu, sich schweren Herzen von einigen Schlüsselpersonen verabschieden zu müssen, während parallel das Spiegelbild von Stephanie Edgley aka Walküre Unruh aka Darquise ein Eigenleben entwickelt, das nicht jedem der übrig gebliebenen gefällt. Der Story tut das nach einigem Holpern am Anfang aber durchaus auch gut, zumal sich auch dieser Plot (soviel sei schonmal verraten) in Band neun noch weiter entwickeln wird.
"Die Rückkehr der toten Männer" besticht wie seine Vorgänger erneut durch einen einzigartig trockenen Humor, der sich sowohl in der Handlung, in den Charakteren und auch in den Dialogen viele Protagonisten wiederfindet, während der Spannungsbogen jederzeit auf hohem Niveau gehalten wird.

Fazit: Auch dieser Band der Reihe "Skuduggery Pleasant" fesselte mich von Anfang an und ich bin froh, dass auch Band 9 und 10 bereits die Bücherreihen meiner persönlichen Bibliothek bevölkern und darauf warten, verschlungen zu werden.


Hotspot-Strategie 2021 für Eppelborn: Kostenfreies WLAN in allen öffentlichen Gebäuden und auf öffentlichen Plätzen in Eppelborn

Möglichst flächendeckend sollen alle öffentlichen Gebäude in der Gemeinde Eppelborn innerhalb der nächsten 18 Monate mit WLAN-Hotspots ausgestattet werden. Möglich wird dies durch das EU-Förderprogramm "WLAN4EU", für das sich die Illtal-Gemeinde auf Initiative der CDU-Gemeinderatsfraktion beworben und den Zuschlag erhalten hat. 


Als Landtagsabgeordneter sehe ich dieses Projekt gemeinsam mit unserem künftigen Eppelborner Bürgermeister Dr. Andreas Feld (der am 1. Oktober die Amtsgeschäfte im Eppelborner Rathaus übernehmen wird) als ersten wichtigen Teil einer Hotspot-Strategie 2021. Es ist unser Ziel, die digitale Infrastruktur in allen Ortsteilen unserer Gemeinde weiter zu verbessern und ein digitalisierungsfreundliches Klima zu schaffen. Die Gemeinde Eppelborn wird mit gutem Beispiel vorangehen und ihr digitales Angebot weiterentwickeln. Neben dem Ausbau des Glasfasernetzes, der Vectoring-Technologie und des Mobilfunknetzes gehören dazu auch Internet-Hotspots an viel besuchten Orten wie Bürgerhäusern, Hallen, Markt- und Dorfplätzen. 

Viele Gäste unserer Hallen und Bürgerhäuser gehen schon heute mit dem Smartphone oder mit Tablets ins Netz. Während Vorstandssitzungen oder Vereinstreffen werden E-Mails abgerufen, WhatsApp getippt oder Internetauftritte aktualisiert. Außerdem recherchieren die Ehrenamtlichen im Internet für ihren Verein. Längst nicht alle Gäste verfügen jedoch bei ihren eigenen Geräten über Verträge, die es ihnen ermöglichen, das Internet kostenlos zu nutzen. Zudem gibt es häufig erhebliche Verbindungsprobleme bei den mobilen Funknetzen. Das WLAN in den Häusern ist insofern ein erheblicher Beitrag zur Belebung des Ehrenamts.
Gleichzeitig wollen wir unsere kommunalen Einrichtungen auch interessanter machen für Veranstaltungen wie Tagungen, Seminare oder Betriebsversammlungen und so durch eine verbesserte Auslastung den Kostendeckungsgrad der kommunalen Einrichtungen erhöhen. 

Die Fördergelder des Programmes WIFI4EU in Höhe von 15.000 Euro werden zunächst dafür verwendet, Hotspots im Rathaus, auf dem Europaplatz und dem Marktplatz in Eppelborn, in der Hellberghalle und dem Hellbergbad, der Bubacher Hirschberghalle, der Wiesbachhalle sowie dem Bauernhaus und dem Bürgerhaus in Habach, der Borrwieshalle in Dirmingen sowie dem Pfarrsaal in Humes einzurichten. Das hat der Gemeinderat bereits beschlossen. In einer zweiten Phase der Hotspotstrategie sollen dann bis Ende 2021 weitere Hotspots auf dem Outreauplatz in Wiesbach, dem Dorfplatz in Bubach sowie in den kommunalen Schulgebäuden und Schulturnhallen eingerichtet werden.

Meiner Meinung nach ist hier im Übrigen natürlich auch der Landkreis Neunkirchen in der Pflicht zu handeln und darf sich bei dem Zukunftsthema Digitalisierung nicht länger wegducken.
Die Gemeinschaftsschule Eppelborn sowie der Finkenrech müssen ebenfalls sowohl mit Glasfaseranschlüssen als auch mit WLAN-Hotspots ausgestattet werden!


Samstag, 3. August 2019

Happy Birthday "Sonnenborn": Das Uchtelfanger Freibad feiert seinen 80. Geburtstag mit einer großen Schwimmbadparty

Ein bestens aufgelegter Bürgermeister Dr. Armin König zog alle Register, um dem Uchtelfanger Freibad und seiner 80jährigen Geschichte gerecht zu werden: Eine tolle Rede, der trockenste Fassanstich aller Zeiten und ein sensationelles Wasserballett ergänzten Partystimmung und Cocktails.

Natürlich ließ ich mir als örtlicher Abgeordneter des saarländischen Landtages im Illtal diese Geburtstagsparty nicht entgehen, denn so manchen heißen Sommertag verbrachte schließlich auch ich sowohl in meiner Kindheit und Jugend als auch als Papa dreier Wassernixen in dem idyllisch gelegenen Uchtelfanger Freibad "Sonnenborn".



Unter den Augen des Uchtelfanger Ortsvorstehers Stefan Maas, des Illinger Ortsvorstehers Wolfgang Scholl und einer bunten Schar von Schwimmbad- und Jubiläumspartygästen zeigte sich der Zapfhahn beim von Bürgermeister Armin König zu zelebrierenden Fassanstich äußerst widerwillig, so dass der nicht nur als wortgewaltig sondern auch als Mann schneller Entschlüsse bekannte Verwaltungschef das Bierfass kurzerhand an die vorhandene Zapfanlage im Bierstand anschließen ließ.

Wenig später zeigte Armin König gemeinsam mit seiner Baywatchtruppe, dass turnerische und akrobatische Fähigkeiten sich auch im kühlen Nass des Schwimmbeckens zu einer sensationellen Show ergänzen können.



Bis in die Nacht hinein wurde anschließend am Sonnenborn gefeiert - einem Schwimmbad, dem man auch für die nächsten 80 Jahre nicht nur eine gute Zukunft wünschen mag, sondern (wie den anderen Hallen- und Freibädern im Herzen des Saarlandes) auch ein Bäderkonzept mindestens auf Ebene des Landkreises, am besten aber noch darüber hinaus, das diese Zukunft auch nachhaltig zu sichern vermag.






Wie man Plastikmüll nachhaltig vermeiden kann? In dem man selbst damit anfängt. #redJUceit

Einwegplastik, Kunststoffe, Folien... die alles andere als umweltfreundlichen Verpackungsmaterialen sind heute so allgegenwärtig und selbstverständlich, dass man sie kaum noch wahrnimmt. Aufgerissen, geleert und ab in den Gelben Sack. Ohne darüber nachzudenken. Denn schließlich leben wir in einer schönen heilen Welt und alles, was im Gelben Sack landet, wird ja schließlich vollständig recycelt und zur Herstellung von ganz tollen neuen Produkten genutzt. Aber denkste!

Lassen wir einmal alle Zahlen beiseite, die beispielsweise von Journalisten (u.a. der Deutschen Welle oder dem Handelsblatt) recherchiert oder die von Umweltverbänden wie Nabu, BUND oder der umstrittenen sogenannten Deutschen Umwelthilfe erhoben wurden und betrachten nur die Statistiken des Umweltbundesamtes  (also die Zahlen, die mit großem Abstand noch am besten aussehen):
"Im Jahr 2017 wurden 99,4 % aller gesammelten Kunststoffabfälle verwertet" heißt es vollmundig auf umweltbundesamt.de, dem Internetportal der großen deutschen Umweltbehörde, die laut wikipedia 1.500 Menschen beschäftigt.

Es wäre nun eine tolle Zahl, wenn denn "verwertet" gleichbedeutend wäre mit dem, was viele Menschen darunter verstehen. 
Tatsächlich recycelt (also wiederverwendet, um neue Produkte, Werkstoffe oder Rohstoffe herzustellen) werden aber von den 6,15 Millionen Tonnen Gesamt-Kunststoffabfällen nämlich nur 2,87 Millionen Tonnen, also gerade mal 46,7 Prozent.
Mehr als die Hälfte hingegen - rund 52,7 Prozent - werden "energetisch verwertet", also schlichtweg verbrannt. Das ist wenig klimaschonend und sorgt sicherlich auch nicht dafür, dass unsere Luft sauberer wird.

Diese Zahlen werden nur besser, wenn die Müllmenge insgesamt sinkt - denn dann muss weniger verbrannt werden und es landet auch weniger Abfall auf dubiosen Wegen im Ausland - und letztlich als Mikroplastik erst im Meer und dann womöglich über die Nahrungskette irgendwann und ohne dass wir es merken auf unserem eigenen Teller.

Die Junge Union (JU) hat deshalb unter dem Hashtag #redJUceit eine Challenge gestartet, die jeden dazu ermuntern soll, selbst weniger Verpackungsabfall zu erzeugen und selbst drei Tipps zu geben, wie man selbst seinen Beitrag zu weniger Abfall leistet. 
Und das ohne großen Aufwand. 
Mein Landtagskollege und Freund Marc Speicher hat mich zur Challenge nominiert und ich habe die Herausforderung gerne angenommen, wie ihr in meinem Video sehen könnt.



Ich selbst habe dann natürlich ebenfalls wieder mit Christian Ney, Johannes Schäfer und Giacomo Santalucia drei Leute für die Challenge nominiert - denn sie hat nur Erfolg, wenn sie weitergeht.

Wenn Ihr noch mehr zum Thema wissen wollt, empfehle ich euch folgende Beiträge:

https://orange.handelsblatt.com/artikel/55823

https://www.dw.com/de/wieso-deutscher-m%C3%BCll-eben-doch-im-meer-landet/a-47198039


https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/reduzierung-von-plastikmuell-entschlossen-angehen

https://www.umweltbundesamt.de/tags/plastikmuell