Dienstag, 20. August 2019

Harmonischer Start: Eppelborner Gemeinderat stellt in großer Einmütigkeit personelle Weichen

Das war ein gelungener Start in die neue Legislaturperiode: Während in den konstituierenden Sitzungen der Stadt- und Gemeinderäte andernorts stundenlange Wahlhandlungen notwendig waren, stellten die neuen Fraktionen in Eppelborn alle personellen Weichen parteiübergreifend in großem Einvernehmen untereinander. Auch die drei Beigeordneten wurden mit überwältigendem Ergebnis in ihre Ämter gewählt.
Das hat es so in Eppelborn noch nicht gegeben.



Bürgermeister und Beigeordnete. Unser Foto zeigt von links nach rechts den
zweiten Beigeordneten Sebastian Michel, die amtierende Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset, die dritte Beigeordnete Margit Drescher, den künftigen
Bürgermeister der Gemeinde Eppelborn Dr. Andreas Feld sowie den
neu gewählten Ersten Beigeordneten Christian Ney.


Christian Ney ist der neue Erste Beigeordnete

Nachdem alle Ratsmitglieder per Handschlag durch die Bürgermeisterin auf ihre Aufgaben im Gemeinderat verpflichtet waren, stand die Wahl der Beigeordneten auf der Tagesordnung.
Christian Ney, der ab der nächsten Sitzung in der Nachfolge von Andreas Feld das Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden bekleiden wird, wurde von der CDU für die Wahl zum Ersten Beigeordneten der Gemeinde gewählt. In geheimer Wahl erhielt Ney 26 von 30 Stimmen, bei zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Auch Sebastian Michel und Margit Drescher wurden mit großen Stimmenmehrheiten zu Beigeordneten gewählt.


Christian Ney spricht gegenüber Bürgermeisterin Müller-Closset die Eidesformel
bei seiner Vereidigung als neuer Erster Beigeordneter der Gemeinde Eppelborn


Einvernehmliche Ausschussbesetzung


Die Größe der wichtigsten Ausschüsse legte der Gemeinderat auf 12 Sitze fest, von denen gemäß der Sitzverteilung nach der Formel von d'Hondt die CDU acht, die SPD vier erhalten sollte. Die kleinen Fraktionen wären danach leer ausgegangen.
Im Vorfeld erklärte sich die CDU jedoch bereit, im Sinne des Minderheitenschutzes sowohl an die Fraktion Bündnis90/Grüne als auch an das Ratsmitglied der FDP Mandate in verschiedenen Ausschüssen abzugeben. Und auch die AfD wird in den wichtigen Ausschüssen zwar ohne Stimmrecht, aber zumindest mit Antrags- und Rederecht vertreten sein.
Da für diese Vorgehensweise über alle Parteigrenzen hinweg Einvernehmen erzielt werden konnte, gab es im Anschluss bei der Besetzung ausnahmslos aller Gremien einstimmige Beschlüsse.

Es wäre erfreulich, wenn dieser Auftakt ein Vorzeichen für die gesamte Legislatur wäre und auch dort, wo Kompromisse wegen zu unterschiedlicher Auffassungen nicht möglich sein werden, zumindest die Diskussionen konstruktiv geführt werden können.



Gemeinsam stark: Löschbezirke Hierscheid und Humes fusionieren

Nach der Konstituierung war noch eine Sachentscheidung zu treffen: Nach kurzer Diskussion votierte der Gemeinderat einstimmig für eine Zusammenlegung der Löschbezirke Hierscheid und Humes, bevor die scheidende Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset ihre nunmehr voraussichtlich vorletzte Sitzung schloss.

Montag, 19. August 2019

Barrierefreier Bahnhof in Eppelborn - Fertigstellung der Aufzüge voraussichtlich noch in diesem Monat!

Nicht nur optisch aufgewert: Der Bahnsteig in Eppelborn wird
künftig barrierefrei erreichbar sein, denn auch die beiden
neuen Personenaufzüge nehmen bald ihren Betrieb auf.
Das Umbauprojekte sind Teil eines Sonderprogrammes des
Bundesverkehrsministeriums von Minister Andreas Scheuer.
Das Programm umfasst bundesweit die barrierefreie Modernisierung
von 108 kleinen Bahnstationen. Die Deutsche Bahn Station & Service AG,
Eigentümerin der insgesamt 5400 Bahnstationen in Deutschland,
setzt das Projekt um. Bund und Länder stellen dazu bis
2020 jeweils 80 Millionen Euro bereit.
Die beiden Fahrstühle im Eppelborner Bahnhof sollen nach vorliegenden Informationen bis Ende August eingebaut sein. Das teilte Ortsvorsteher Berthold Schmitt (CDU) mit. Damit sei, so Schmitt weiter, die Baumaßnahme bis auf einige kleinere Restarbeiten abgeschlossen, diese würden im September erledigt.

Mit dem Einbau der Fahrstühle ist der Bahnhof endlich barrierefrei gestaltet. Durch die neugestaltete Bahnsteigkante ist auch ein behindertengerechtes Einsteigen in die Waggons möglich. Damit habe sich, so Schmitt weiter, ein wichtiges Anliegen der CDU in Eppelborn. Seitens der CDU habe man wiederholt dargestellt, dass das Ein- und Aussteigen in einen Zug für ältere oder für gehbehinderte Mitbürger sowie für Eltern mit kleinen Kindern oft problematisch sei, da der Bahnsteig gegenüber den Waggons zu tief liege. Über den Park&Ride-Platz sei zusätzlich ein weiterer direkter Zugang zum Bahnsteig möglich. Neben Eppelborn habe man auch den Bahnhaltepunkt Bubach barrierefrei umgestaltet.

Gerade bei uns im ländlichen Raum  ist die Barrierefreiheit an Bahnhöfen von zentraler Bedeutung für die Mobilität von Menschen mit Behinderung.  Davon profitieren natürlich auch ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen. Weiter verbessert wird die Situation, wenn ab Dezember dieses Jahres die neuen und modernen Züge des Unternehmens VLEXX auf der Strecke von Saarbrücken durch das Illtal über Eppelborn nach Lebach-Jabach eingesetzt werden.



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Samstag, 17. August 2019

Produkte aus der Region bei Gemüsebau Brill: Neuer Hofladen in Bubach eröffnet

Hofladen Gemüsebau Brill
Illtalstraße 68
66571 Eppelborn-Bubach


Egal ob frische Landmilch, Eier, Käse, Wurst und Schwenker, ob Nudeln, Salate und Gemüse oder native, kalt gepresste Öle: Alles das und noch mehr erhält man seit gestern in den neuen Räumen des Hofladens von Lukas Brill in der Bubacher Illtalstraße 68.

Das Umdenken hat längst begonnen: Immer mehr Menschen legen bei ihren Lebensmitteln wieder einen größeren Wert auf Qualität. Regionalität und nachhaltige Erzeugung der Produkte rücken zunehmend in den Fokus der Verbraucher. Kurze Transportwege, maximale Frische - regionale Lebensmittel sind wieder mehr gefragt.
Lukas Brill hat das erkannt und ist einen mutigen Schritt gegangen, den man nur als Glücksfall für unsere Gemeinde bezeichnen kann. Mit seinem neuen Hofladen, den er vor allem auch zur Direktvermarktung eigener landwirtschaftlicher Produkte nutzt, schafft der junge Unternehmer nicht nur ein neues Angebot in Bubach, sondern rettet gleichzeitig ein ortsbildprägendes Gebäude vor einer ungewissen Zukunft. In rekordverdächtiger Zeit hat Brill ein altes Bauernhaus saniert und es zu einem Schmuckstück im Gemeindebezirk Bubach-Calmesweiler gemacht. In der Scheune des ehemaligen Hofes Groß in der Bubacher Illtalstraße bietet der junge Unternehmer in seinen modernen Verkaufsautomaten und in den Auslagen gesunde regionale Lebensmittel, frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau sowie nachhaltig hergestellte Naturprodukte wie Kaffee, Fleisch und Wurst, Käse aus unserer Region an.


"Ich freue mich sehr, dass wir in unsere Gemeinde wieder einen Bio(Hof-)Laden
haben"  und wünsche ihm viel Erfolg", sagte Andreas Feld, der am 01. Oktober
sein neues Amt als Bürgermeister in der Gemeinde Eppelborn antreten wird.
(v.l.: Alwin Theobald, Andreas Brill, Lukas Brill und Andreas Feld)
Da Lukas Brill gleichermaßen auf Vertrauensverkauf als auch auf Automatenverkauf setzt, ist der neue Hofladen von "Gemüsebau Brill" 24 Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche geöffnet und bietet damit einen weiteren Vorteil gegenüber Discountern und Warenhausketten. Für deren Angebot ist der Hofladen in Bubach keine Konkurrenz sondern vielmehr eine wichtige und wertvolle Ergänzung ist.

Auch ich wünsche Lukas Brill und seinem neuen Hofladen alles Gute und viel Erfolg! Ich hoffe sehr, dass das neue Angebot von der Bevölkerung gerne und rege in Anspruch genommen wird und somit dauerhaft Bestand hat.















Donnerstag, 15. August 2019

Kleines Jubiläum: Eppelborner Kinderfest am Tag der Jugend zum fünfunddreißigsten Mal

Das Wetter war durchwachsen. Sonnen und Wolken wechselten sich Regenschauern ab. Und trotzdem war die 35. Auflage des Kinderfestes am Tag der Jugend in Eppelborn erfreulich gut besucht. Das Fest, an dem die Gemeinde und eine noch immer großer Zahl von Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich engagierten Menschen Hand in Hand zusammenarbeiten und ein buntes Programm auf die Beine stellen, ist noch immer ein Magnet für die ganze Familie.

Schon früh um neun startete das einst von den "Muppets" ins Leben gerufene Fest mit einem großen Kinder-Flohmarkt, der bis in den Nachmittag hinein andauerte. Um 13 Uhr ging es dann richtig los mit Zauberei, mit Musik, mit einem bunten Programm und auch mit einigen Leckereien.


Der Partnerschaftsverein Eppelborn/Finsterwald war mit seinem traditionellen
Luftballon-Weitflug-Wettbewerb vertreten und auch für den Fairen Handel
in unserer Gemeinde wurde aktiv auf dem Fest geworben (v.l.: Fabian Schlicher,
Jessica Colp, Tobias Schlicher, Nathalie Colp, Alwin Theobald, Natali Darlagianni
und Hans Nicolay)
Auch die Junge Union (JU) war, wie viele andere Eppelborner Vereine, wieder
mit von der Partie und sorgte mit einer Rutsche für viel Spaß bei den Kindern
(von links: Alwin Theobald MdL, Johannes Schäfer, der designierte CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Christian Ney, Alessa Hesedenz,
die JU-Vorsitzende Michelle Müller, Christoph Resch und Christina Trenz
Als kinderpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und als Gemeinderatsmitglied freut es mich, dass das Fest so gut angenommen wird. Deshalb auch in diesem Jahr und von dieser Stelle wieder an alle Mitwirkenden noch einmal ein ganz ganz großes DANKESCHÖN!
Der Tag der Jugend ist durch euer großes ehrenamtliches oder auch hauptamtliches Engagement nach wie vor eine herausragende Veranstaltung in unserer Gemeinde und bietet sogar noch weiteres Potenzial. Dieses Potenzial zu erschließen und den Tag der Jugend gemeinsam mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln ist eine der Aufgaben, die vor uns liegen. Darauf freue ich mich!


Mittwoch, 14. August 2019

Neue Ortsvorsteher in Humes und Hierscheid, einstimmige Wiederwahl in Habach

In der Hälfte der Eppelborner Gemeindebezirke wurden in den vergangenen Tagen die Ortsräte konstituiert und die Ortsvorsteher für die vor uns liegenden fünf Jahre gewählt. Über Eppelborn wurde an dieser Stelle bereits berichtet. Nun wurden  über dessen Konstituierung im EppelBlog bereits berichtet wurde, haben auch die Ortsräte in Hierscheid, Humes und in Habach nun gewählt.


Peter Dörr wurde einstimmig als Ortsvorsteher von
Habach wiedergewählt. Ihm zur Seite steht als
stellvertretende Ortsvorsteherin auch weiterhin
Marliese Weber, die ebenfalls einstimmig in ihrem
Amt bestätigt wurde.
Die bislang besten Ergebnisse erzielten der Habacher Ortsvorsteher Peter Dörr und seine Stellvertreterin Marliese Weber (beide CDU) sowie der neue Hierscheider Ortsvorsteher Marco König und seine Stellvertreterin Helma Petry (beide SPD). Alle wurden einstimmig von allen Mitgliedern des Ortsrates in ihren Ämtern bestätigt.

In Humes erhielt Karl Barrois (CDU) im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit. Damit löst er Edgar Kuhn (SPD) ab, der das Amt lange Jahre ausübte. Zu seinem Stellvertreter wurde Mario Firmbach (ebenfalls CDU) mit fünf Ja- und drei Neinstimmen sowie einer Enthaltung gewählt.
Karl Barrois ist der neue Ortsvorsteher von Humes (links im Bild). Zu seinem
Stellvertreter wurde Mario Firmbach gewählt. Gemeinderätin Margit Drescher zählte zu den ersten Gratulanten und freute sich, dass nach 40 langen Jahren endlich wieder ein engagierter Ortsvorsteher aus den Reihen der CDU die Geschicke in Humes lenkt.

Ich gratuliere allen bereits gewählten Ortsvorstehern bzw. ihren Stellvertreterinnen und Stellvertretern und wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg bei ihrem verantwortungsvollen, ehrenamtlichen Engagement für ihre Dörfer und unsere Gesamtgemeinde.
In allen Ortsteilen liegen große Herausforderungen vor den neugewählten Ortsvorstehern, denn es gilt, sich den prophezeiten Folgen des demografischen Wandels entgegen zu stellen und beispielhaft zu zeigen, dass die Dörfer im ländlichen Raum durchaus eine Zukunft haben.
Als Mitglied des Saarländischen Landtages biete ich allen neuen Mandatsträgern deshalb meine Zusammenarbeit an.

Dienstag, 13. August 2019

Neuer Eppelborner Ortsrat konstituiert - Berthold Schmitt erneut zum Ortsvorsteher gewählt

Die Mitglieder des neuen Eppelborner Ortsrates wurden von
Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset (links im Bild)
verpflichtet, Berthold Schmitt wurde zum Ortsvorsteher des
Gemeindebezirkes ernannt.
Gestern konstituierte sich der Eppelborner Ortsrat, der am 26. Mai 2019 gewählt wurde. Mit mit von von 11 Stimmen wurde der bisherige Ortsvorsteher Berthold Schmitt in seinem Amt bestätigt, zu seinem Stellvertreter wurde erneut Hans Nicolay gewählt.

Bei den Kommunalwahlen konnte die CDU ihr Ergebnis von 61,9 Prozent auf nunmehr 67,5 Prozent verbessern und erreichte acht von 11 Sitzen im neuen Ortsrat - ein Zugewinn von einem weiteren Sitz gegenüber 2014.
Die SPD erreichte 24,9 Prozent (2014: 27%) und drei Sitze im Ortsrat. Die AfD, die bislang einem Sitz innehatte war, ist nicht mehr im Ortsrat vertreten.

Unsere Soldaten brauchen Unterstützung und eine gute Ausstattung. Die Bundeswehr braucht mehr Investitionen.

Es ist keine neue Forderung, aber sie gewinnt durch die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, die gleichzeitig auch die Vorsitzende der führenden Regierungspartei ist, zusätzliches Gewicht:
Deutschland soll sich dem Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung auszugeben, zügig annähern. Damit bricht Kramp-Karrenbauer eine Lanze für eine bessere Ausstattung der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.


Den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und ihren
Angehörigen gilt mein besonderes Augenmerk, sie stehen mit
ihrem wichtigen Dienst für unser Land auf einer Ebene mit
den anderen uniformierten Dienste wie Polizei, Strafvollzug,
Feuerwehr, Rettungsdienste usw..
Als beamtenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
suche ich so oft wie möglich den Kontakt und das Gespräch.
Die Erhöhung der Verteidigungsausgaben ist dringend nötig: Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, genügt es nicht, wenn alleine in den Einsatzgebieten der Bundeswehr alles an Material und Gerät zur Verfügung steht, was benötigt wird.
Vielmehr muss auch genügend Ausstattung und technische Ausrüstung vorhanden sein, um damit regelmäßig und intensiv üben zu können. Daran hapert es zur Zeit oft gewaltig, bei jeder größeren Übung muss Material aus Kasernen der ganzen Republik zusammengekarrt werden, damit überhaupt geübt werden kann.

Um hier Abhilfe zu schaffen, sind Investitionen dringend erforderlich.
Geld muss auch in die Hand genommen werden, um durch eine zielorientierten Anpassung des Ausschreibungs- und Vergabewesens die Qualität der Ausrüstung zu verbessern. Dies gilt im Besonderen bei der Beschaffung von Verschleißteilen für Fahrzeuge, Fluggeräte und andere Großgeräte. Qualität und Haltbarkeit auch unter den Belastungen im Einsatz müssen in den Vordergrund gerückt werden. Auch das gibt es nicht zum Nulltarif.


Ich bin mir sicher: Der Koalitionspartner SPD wird sich den berechtigten Forderungen der neuen Verteidigungsministerin nicht dauerhaft verschließen können.
Die Koalition hat sich aus guten Gründen dazu bekannt, dass auch Deutschland den vereinbarten Beitrag an Investitionen leistet. Im Koalitionsvertrag bekennen sich die Unionsparteien und auch die Sozialdemokraten eindeutig dazu, vor dem Hintergrund einer veränderten weltweiten Sicherheitslage unsere Bundeswehr zu stärken.
Wörtlich heißt es: "Unser Land wird gemeinsam mit unseren Nachbarn in Europa in Zukunft mehr eigene Verantwortung für seine Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit übernehmen müssen."
Dieses klare Bekenntnis muss durch Investitionen untermauert und erfüllt werden, wenn es keine hohle Phrase sein soll.
Unsere Soldatinnen und Soldaten riskieren im Auftrag des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung Gesundheit und Leben. Um Risiken und Gefahren, die dieser Dienst für unser Land mit sich bringt, möglichst auf ein Minimum zu begrenzen, brauchen wir mehr Personal, beste Ausbildung und eine gute technische Ausstattung unserer Bundeswehr. 
Und dazu braucht es eben auch weitere deutliche Erhöhungen des Verteidigungsetats. 

Montag, 12. August 2019

KSG Eppelborn-Habach feiert Doppelmeisterschaft im Sportkegeln

Die KSG Eppelborn-Habach hat in diesem Jahr gleich doppelt Grund zum Feiern:
Sowohl die Erste Mannschaft als auch die Dritte Mannschaft erreichten nach einer herausragenden und soliden Saison die Meisterschaft in ihrer jeweiligen Spielklasse.
Im Rahmen des Waldfestes der KSG auf dem Habacher Festplatz fand gestern die Ehrung der beiden Meistermannschaften statt.

Im Namen der CDU Habach, als MdL und auch ganz persönlich und durfte ich gestern gemeinsam mit den Vertretern der Habacher Ortsvereine den Sportkeglerinnen und Sportkeglern der KSG Eppelborn-Habach zur Doppelmeisterschaft gratulieren.
Zu dieser tollen Leistung auch an dieser Stelle nochmals herzliche Glückwünsche und auch weiterhin viele sportliche Erfolge!







Sonntag, 11. August 2019

Beste Stimmung auf "Borre Platz": Dorfkirmes und Dudlerfest in Bubach

Die Kirmesmusikanten unter Leitung von Andreas Trenz spielten zünftig auf zur Eröffnung der Bubacher Kirmes am Borre Eck durch Ortsvorsteher Werner Michel, anschließend sorgten die "Golden Slippers" mit ihrem Swing für Stimmung. 

Seit bereits 15 Jahren findet zeitgleich mit der Kirmes das Dudlerfest der Original Bubacher Dorfdudler statt. Die engagierten Vollblut-Musikerinnen und Musiker halten damit auch die Kirmestradition in ihrem Dorf aufrecht. Das betonte neben dem Ortsvorsteher auch unser künftiger Bürgermeister Andreas Feld in seinem kurzen Grußwort.
Auch mein Dank gilt den Original Bubacher Dorfdudlern rund um Kapellmeister Andreas Trenz für dieses Engagement!




Samstag, 10. August 2019

Wie schützen wir unsere Kinder in der schönen neuen Medienwelt? Fachtagung zeigt Gefahren und Lösungswege auf.

Hatespeech. Mobbing. Sexuelle Belästigung. Erpressung. Gewaltvideos. Cybergrooming. Die Liste all dessen, was online heutzutage möglich ist, ließe sich fortsetzen. Beliebig und täglich. Umso wichtiger ist es, dass unser Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie gemeinsam mit der Landesmedienanstalt Saarland den Schutz unserer Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Fachtagung "Kinder, Medien, Schutz - Verantwortung statt Wegsehen" in den Mittelpunkt rückte.


Sozialministerin Monika Bachmann und der Direktor
der Landesmedienanstalt Saarland Uwe Conradt
unterzeichneten eine Vereinbarung über neue Formen
der Zusammenarbeit beim Kinder- und Jugendschutz
in neuen Medien, Sozialen Netzwerken sowie
auf Gaming-Plattformen.
Der Saal West der Congresshalle Saarbrücken war gut gefüllt, denn es ging nicht nur um ein enorm wichtiges Thema. Die Veranstalter hatten auch sehr kompetente Referenten aufgeboten.
Sozialministerin Monika Bachmann führte mit viel Empathie in die Thematik ein und machte deutlich, welche hohe Bedeutung der Kindermedienschutz auch für sie persönlich hat: Die ohnehin schon enge Kooperation zwischen der Landesmedienanstalt und ihrem Ministerium soll auf ein noch höheres Level gehoben werden. Aus diesem Grund unterzeichneten Bachmann und Conradt eine Vereinbarung über neue Formen der Zusammenarbeit beim Kinder- und Jugendschutz in neuen Medien, Sozialen Netzwerken und Gaming-Plattformen.



Der Direktor der Landesmedienanstalt (und künftige Saarbrücker Oberbürgermeister) Uwe Conradt und der Kriminologe Thomas-G. Rüdiger rüttelten anschließend mit ihren kurzweiligen und eindrucksvollen Vorträgen die Veranstaltungsbesucher auf, in der nachfolgenden Diskussion kamen neben Conradt und Rüdiger dann auch Elisabeth Secker (Geschäfts­füh­re­rin der Unter­hal­tungs­soft­ware Selbst­kon­trol­le USK), Tobias Wolfanger (Vor­sit­zen­der des Lan­des­ju­gend­rings Saar) sowie Harald Ebertz (Lei­ter des Refe­ra­tes E 2. Glücks­spiel­we­sen, Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten Sport des Minis­te­ri­ums für Inne­res, Bau­en und Sport des Saar­lan­des) zu Wort und nahmen jeweils aus ihrem Blickwinkel Stellung zu den Herausforderungen beim Schutz von Kindern und Jugendlichen in Online-Medien.

Den Blick über den bundesrepublikanischen Tellerrand hinaus auf die europäische Ebene sowie auf den wagten in der anschließenden Diskussionsrunde dann Dr. Jörg Ukrow (Geschäfts­füh­ren­des Vor­stands­mit­glied des Insti­tuts für Euro­päi­sches Medi­en­recht EMR), Pierre Dagard (Char­gé de mis­si­on à la direc­tion des affai­res euro­péen­nes et inter­na­tio­na­les du Con­seil supé­ri­eur de l´audiovisuel CSA),
Romain Kohn (Ver­tre­ter der l´Autorité luxem­bour­geoi­se indé­pen­dan­te de l’audiovisuel ALIA) sowie Jochen Fas­co (Mit­glied der Kom­mis­si­on für Jugend­me­di­en­schutz und Direk­tor der Thü­rin­ger Lan­des­me­di­en­an­stalt)
bevor dann abschließend noch mehrere Best-Practice-Beispiele für Kinder- und Jugend-Medienschutz aus mehreren Bundesländern vorgestellt wurde.

Für mich hat sich die Teilnahme an der Fachveranstaltung gleich in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Sowohl als Papa dreier Töchter, als kinderpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und auch als ehemaliger Mitarbeiter im Bereich Kinder- und Jugendarbeit des Landesjugendamtes konnte ich sehr viel Input auf- und für mein weiteres Engagement mitnehmen.


Ruth Meyer, eine meiner engagierten Freundinnen und Freunde in der CDU-Landtagsfraktion, brachte es in einem Facebook-Eintrag auf den Punkt: "Unsere Kinder müssen auf ihren Spielplätzen im Internet genauso geschützt sein, wie in der realen Welt. Pornographie, sexuelle Belästigung, Glücksspiel, Cybergrooming ...  müssen reguliert und Straftaten verfolgt werden. Ich unterstütze die Vereinbarung zwischen Landesmedienanstalt und Sozialministerium hierzu und werde mich des  Themas weiter annehmen."
Dem ist nichts hinzuzufügen.