Mittwoch, 23. Juni 2021

Erstmals seit Oktober 2020: Saarländische Pflege- und Altenheime ohne Infektionsgeschehen

Es ist ein weiteres, ein starkes Licht am Horizont: In den saarländischen Pflege- und Altenheime ist erstmals seit Mitte Oktober keine Bewohnerinnen oder Bewohner mehr aktiv infiziert und auch unter den Beschäftigten  gibt es keine aktiven Covid-19 Infektionen mehr. (Stand: 22.06.2021 | 15:00 Uhr)

In der Bewertung dieser Nachricht bin ich mit unserer saarländischen Gesundheitsministerin Monika Bachmann absolut einig: „Das ist gut! Diese Entwicklung zeigt, dass sich die Kombination aus einem breiten Testangebot sowie der vorrangigen Impfungen in den Pflege- und Altenheimen bewährt hat. Für uns war und ist es immer das Wichtigste, die besonders schützenswerten Gruppen in der Gesellschaft zu schützen. Wir sind noch nicht am Ende der Pandemie, daher setzen wir diesen Weg konsequent fort."

Montag, 21. Juni 2021

Frau Prof. Dr. Jennifer Diedler soll neue Ärztliche Direktorin der Uni-Klinik werden.

An der Spitze des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) deutet sich ein Wechsel an: Nach einem vorangegangen Auswahlverfahren stellte der Aufsichtsrat in der vergangenen Woche Frau Prof. Dr. Jennifer Diedler als Kandidatin für das Amt der Ärztlichen Direktorin vor. Wie der Aufsichtsratsvorsitzende Henrik Eitel mitteilte, stand
stand Prof. Dr. Diedler im Rahmen einer Vorstellungsrunde 
auch den Klinikdirektoren der unterschiedlichen Fachkliniken des UKS Rede und Antwort, die anschließend nach einer internen Beratung den Vorschlag des Aufsichtsrates einstimmig unterstützten.  (Das Symbolfoto zeigt Mitglieder des AK Gesundheit & Soziales der CDU-Landtagsfraktion bei einem ihrer regelmäßigen Besuche in der Uniklinik).

Meine Kollegin Jutta Schmitt-Lang (Foto), die wissenschaftspolitische Sprecherin unserer CDU-Landtagsfraktion und Obfrau im Untersuchungsausschuss Umgang mit Hinweisen auf Verdachtsfälle von Kindesmissbrauch am Universitätsklinikum, begrüßt die Entscheidung:
"Die großen Herausforderungen, vor denen das UKS steht, können nur unter hauptamtlicher Führung, mit Sachverstand und großer Geschlossenheit gemeistert werden."
Die Entscheidung für Frau Prof. Dr. Diedler sei daher sehr zu begrüßen erklärt Jutta Schmitt-Lang und ergänzt: "Auch vor dem Hintergrund dass der Kulturwandel im UKS, der nach den Missbrauchsvorwürfen eingeleitet wurde, weiter vorangetrieben werden muss, eine gute Entscheidung!"


Auch ich als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion begrüßte die Entscheidung in einer ersten Stellungnahme ausdrücklich:
"Unser Universitätsklinikum ist ein treibender Motor der medizinischen Versorgung und Entwicklung nicht nur für das Saarland, sondern auch für unsere gesamte Region im Südwesten Deutschlands. 
Nach allem, was ich bislang über Frau Prof. Dr. Diedler weiß, bringt sie hervorragende Voraussetzungen mit, um die Universitätsmedizin im Saarland in die Zukunft zu führen.
Mein besonderer Dank gilt aber Herrn Prof. Dr. Reith, der die ärztliche Leitung des Universitätsklinikums in einer nicht einfachen Zeit übernommen hat und eine hervorragende Arbeit leistet."


Hintergrund

Das Amt des derzeitigen Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Wolfgang Reith endet am 30. September 2021. Der Aufsichtsrat hatte sich bereits im September 2020 dazu entschieden, die Funktion des Ärztlichen Direktors nicht wie bisher im Nebenamt, sondern künftig im Hauptamt zu vergeben, wie es an zahlreichen anderen Universitätskliniken schon längst der Fall ist.

Prof. Dr. Reith wollte das Amt des Ärztlichen Direktors nicht im Hauptamt weiterführen. Unter Beteiligung der Personalberatungsagentur Odgers & Berndtson wurde das Amt ausgeschrieben. In zwei Vorstellungsrunden hatte sich der Aufsichtsrat am 8. Mai 2021 mit zunächst fünf und am 6. Juni 2021 mit drei verbliebenen Kandidatinnen und Kandidaten befasst und sich schließlich dazu entschieden, Prof. Dr. Diedler für das Amt vorzuschlagen.

Das Gesetz über das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKSG) sieht vor der Bestellung einer neuen Ärztlichen Direktorin durch den Aufsichtsrat vor, dass zuvor das Benehmen mit der Klinikdirektorenkonferenz herzustellen ist. Prof. Dr. Jennifer Diedler, Jahrgang 1977, war bereits am Universitätsklinikum Heidelberg, am Universitätsklinikum Tübingen sowie zuletzt am Universitätsklinikum Freiburg tätig.

Warnung vor Eichenprozessionsspinnern

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) warnt vor Eichenprozessionsspinnern, die aktuell insbesondere im Umfeld von Mitfahrerparkplätzen und Rastanlagen auftreten können. Dieser Warnung kann ich mich nur eindringlich anschließen, denn auch beliebte Wander- und Spazierwege, Kinderspielplätze und sogar der heimische Garten können betroffen sein, wenn sich dort die vom Eichenprozessionsspinner geliebten Eichen befinden.

Im Zeitraum von Ende Mai bis Oktober sind die Nester mit den Raupen an Bäumen zu finden. Betroffen davon sind Eichen im Bereich der Astwinkel und auch am Stamm. Gerade in Gebieten mit vielen Besuchern wie z. B. auf Park- und Rastplätzen, aber auch an Geh-, Rad- und Wanderwegen und im Umfeld von Bundes- und Landesstraßen, stellen die Eichenprozessionsspinner eine Gefährdung dar. Die Haare der Raupen sind giftig und können zu körperlichen Reaktionen in Form von Hautreizungen (Pusteln mit starkem Juckreiz) und Schleimhautreizungen bis hin zu Atemnot führen.

Werden befallene Bereiche in der Zuständigkeit des LfS gemeldet, werden diese mit entsprechender Beschilderung und Warnbändern gesperrt und umgehend Fachfirmen zur schnellstmöglichen Beseitigung der Nester beauftragt.
Auch die Gemeinden nehmen die Gefahr durch die behaarten Raupen sehr ernst und sind für Hinweise auf Populationen insbesondere in öffentlich zugänglichen Bereichen sehr dankbar. 

Der LfS ruft dazu auf, sich von bereits abgesperrten Bereichen unbedingt fernzuhalten und auf keinen Fall mit den Raupen bzw. Nestern in irgendeiner Form in Kontakt zu kommen.
Gerade die Haare der Raupen können über weite Strecken vom Wind getragen werden. Daher sollten noch nicht abgesperrte Bereiche mit Befall unbedingt gemieden werden!

Sonntag, 20. Juni 2021

AKK, Peter Altmaier, Nadine Schön und Markus Uhl an der Spitze: CDU Saar wählt Landesliste für den Bundestag

Die CDU hat ihre Weichen für die Bundestagswahl gestellt, das #teamsaarland steht. Im Elversberger Stadion an der Kaiserlinde, der Ursapharm-Arena, wurde die Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt. Die Veranstaltung selbst und auch die Abläufe waren in bester Weise und vor dem Hintergrund des heißen Sommerwetters straff organisiert, die Vertreterinnen und Vertreter des CDU-Ortsverbände bestens gelaunt und die Wahlergebnisse mehr als eindeutig: Als Spitzenkandidatin der CDU Saar und auf Platz 1 der Landesliste für die Bundestagswahl wurde Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gewählt. Sie erhielt beeindruckende 98,5% der Stimmen.
 Auf Platz 2 folgt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (94,9%) und auf Platz 3 Nadine Schön, die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU -Bundestagsfraktion (93,7%). Auf Platz 4 wurde Markus Uhl, der Generalsekretär der CDU Saar, gewählt (96,3%). Damit wurden die ersten vier Plätze der Landesliste gleichzeitig von den Direktkandidat/innen in den Wahlkreisen besetzt.


Strahlender Sonnenschein an der Kaiserlinde. Klare Ergebnisse. Ein starkes Signal für die Bundestagswahl!

Die Vertreterinnen und Vertreter der CDU-Ortsverbände aus dem gesamten Saarland strömten nach Spiesen-Elversberg in die Ursapharm-Arena um ihre Kandidatinnen und Kandidaten auf die Landesliste für die bevorstehende Bundestagswahl zu küren. 
Ein wenig hatte die Veranstaltung fast schon das Flair eines großen Familientreffens. Endlich sah man wieder bekannte Gesichter aus dem ganzen Land, freute sich über ein Wiedersehen. Aber auch diese Veranstaltung war von der Pandemie geprägt: Das Orga-Team der CDU-Landesgeschäftsstelle aber auch die Vertreterinnen und Vertreter selbst achteten vorbildlich auf die Einhaltung des Hygienekonzepts, auf Abstände und Maskenpflicht - auch aus ihrem ureigensten Interesse heraus, denn trotz zurückgehender Infektionszahlen ist die Gefahr noch lange nicht gebannt. 

Die hohen Temperaturen und die Masken aber taten der guten Stimmung keinen Abbruch, denn einerseits waren alle froh, sich mal endlich wieder in echt zu sehen und nicht nur im Rahmen von Online-Sitzungen und in Briefmarkengröße auf den Bildschirmen von PC, Laptop oder Tablet.
Andererseits trug zur guten Stimmung aber auch die Bilanz saarländischer CDU-Politik der letzten Jahre bei. Tobias Hans beschränkte sich darauf, nur die Schlagzeilen in der Presse der vergangenen Monate vorzulesen. Doch auch das war beeindruckend genug, denn das Saarland ist gerade dabei, einen erneuten Strukturwandel durch innovative und zukunftsorientierte Unternehmensansiedlungen zu bewältigen und Schritt für Schritt zu einem High-Tech-Land aufzusteigen. Nicht wenige fühlten sich angesichts der trotz Corona enormen Aufbruchsstimmung an die überaus erfolgreiche Zeit nach dem Regierungswechsel im Saarland 1999 erinnert.

Unser #teamsaarland für Berlin

Dass das so ist, daran haben die Vertreterinnen und Vertreter der Saar-CDU in Berlin einen großen Anteil. Es ist egal, ob man auf die erfolgreiche Arbeit von Annegret Kramp-Karrenbauer als Bundesverteidigungsministerin schaut und die Art und Weise, wie sie das Vertrauen und die Herzen der Truppe erobert hat und die Bundeswehr trotzdem ganz grundlegend neu aufstellt.
Oder ob man den Blick auf Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier wirft, der durch seinen Arbeit dafür gesorgt hat, dass Deutschland besser als andere Länder durch die Krise und die Pandemie kommt und dabei auch das Saarland nicht vergessen hat.
Auch Nadine Schön, "meine" Abgeordnete aus dem Wahlkreis 298 und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist in Berlin zumindest politisch mittlerweile ein Schwergewicht und zählt zu einem sehr engagierten und parteiübergreifend anerkannten Kreis von Vordenkerinnen und Vordenkern in der Unionsfraktion. Für Aufsehen hat dabei auch ihr Buch "Neustaat" gesorgt, das ich jedem politisch Interessierten zur Lektüre nur wärmstens empfehlen kann. 
Und nicht zuletzt ist natürlich auch unser CDU-Generalsekretär Markus Uhl zu nennen, der an allen Fronten und unermüdlich in Berlin dafür kämpft, dass immer wieder auch finanzielle Mittel ins Saarland fließen.
Wen wundern da die Zustimmungswerte, die alle vier nun gestern für ihre Spitzenplätze auf der CDU-Landesliste erhielten? Die gestrige Wahl ist für uns alle ein Startschuss und ich kann uns alle nur beglückwünschen: Das Team auf den Spitzenplätzen zu ihren Ergebnissen ebenso wie uns selbst das Christdemokraten, das wir ein solches Top-Team ins Rennen "Bundestagswahl" schicken können.

Das gilt im Übrigen auch für die sogenannten "weiteren Plätze" auf der Landesliste. Auch dort scharen sich reihenweise engagierte junge Köpfe, die bereit sind, unser Land in Berlin zu vertreten. Darunter aus unserem CDU-Kreisverband Neunkirchen Julia Albert aus dem CDU-Stadtverband Neunkirchen, Dr. Markus Groß aus "meinem" Gemeindeverband Eppelborn und Susanne Tornes aus dem CDU-Gemeindeverband Schiffweiler. 


Samstag, 19. Juni 2021

Debattenbeitrag im Saar-Landtag zur Abschaffung des NC im Medizinstudium

74 Frauen und 35 Männer haben sich für das kommende Wintersemester über die sogenannte Landarztquote auf einen Medizinstudienplatz beworben – darunter auch junge Menschen, die zwar deutlich von einem Notendurchschnitt von 1,0 entfernt sind, aber mit einem grundsoliden Abitur in der Tasche und viel Empathie, zum Teil auch mit einer Ausbildung zum Notfallsanitäter, zur Pflegefachkraft oder zur Medizinisch-Technischen Assistenz, den Test für Medizinische Studiengänge, den sogenannten TMS-Test mit Bravour meistern und sich in den Auswahlgesprächen in bester Weise empfehlen.

Auch ganz grundsätzlich ist das Erreichen eines bestimmten Bestnote selbst im Studiengang Medizin nicht allein mehr ausschlaggebend für einen Studienplatz. Hier hat das Saarland bereits 2019 nachgesteuert und letztes Jahr mit der Landarztquote eine weiter Tür geöffnet.
Die AfD-Fraktion im Saarländischen Landtag hat das alles nicht mitbekommen und mal eben die Abschaffung des Numerus Clausus für Medizin gefordert.
Dahinter steckte aber weit mehr: Die Rechtspopulisten versuchten erneut ganz bestimmte Ressentiments zu schüren und benutzten ihren Antrag lediglich als Vehikel, um ihre Vorurteile und ihre krude Weltsicht zu transportieren.
Der Antrag erwies sich allerdings als Bumerang und wurde zum  Spiegelbild der Arbeitsweise der AfD und der Ernsthaftigkeit ihrer politischen Arbeit.

Meine entsprechende Rede können Sie sich im Wortlaut auf der Plattform YOUTUBE ansehen und anhören:


Donnerstag, 17. Juni 2021

Zahl der Geburten steigt im März 2021 auf den höchsten Wert seit mehr als 20 Jahren

Es sind gute Nachrichten in dieser noch immer schwierigen Zeit: Der Klapperstorch war wieder häufiger unterwegs!
Im März 2021 sind nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 65 903 Kinder zur Welt gekommen. Mehr als 65 000 Geburten in einem März gab es zuletzt 1998. Im Vergleich zum März 2020 ist die Geburtenzahl in diesem Jahr um etwa 5 900 oder 10 % gestiegen. Auch im Saarland scheint sich dieser Trend zu zeigen - einer Studie des Shopping- und Zahlungdienstleisters Klarna steigt aktuell der Umsatz bei Baby- und Kleinkindprodukten und könnte damit auf einen kleinen Baby-Boom hindeuten.

Anstieg steht in zeitlichem Zusammenhang mit dem Ende des ersten Lockdowns

Wie das statistische Bundesamt berichtet, hatte sich bereits im Februar 2021 eine leichte Zunahme der Geburten angedeutet (nach vorläufigem Stand +6 % im Vergleich zum Februar 2020), die sich nun im März weiter verstärkt hat.

Der Anstieg steht in zeitlichem Zusammenhang mit dem Abflachen der ersten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland und den Lockerungen ab Anfang Mai 2020. Ein Blick auf die Zahlen vom Jahresbeginn zeigt, dass während des ersten Lockdowns offenbar nicht mehr Kinder gezeugt wurden als sonst: Im Januar 2021 lagen die Geburtenzahlen noch in etwa auf Vorjahresniveau.

Auch europaweit im März 2021 tendenziell steigende Geburtenzahlen

Nach vorläufigen Angaben der zuständigen Ämter stiegen in den meisten europäischen Staaten die Geburtenzahlen im März 2021.
In besonders stark von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern wie Spanien, Frankreich oder Belgien haben sich die zunächst deutlich rückläufigen Geburtenzahlen stabilisiert.
In mehreren anderen Staaten nahmen sie im März 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich zu: Rumänien (+15 %), Estland und Litauen (+13 %), Niederlande, Finnland und Ungarn (+10 %).

Mittwoch, 16. Juni 2021

Gesundheitsministerkonferenz fordert Nationalen Aktionsplan für die Nachsorge bei Personen mit Post-COVID-Syndrom

Neben den möglichen akuten Folgen einer Covid-19-Infektion insgesamt und dem Pädiatrischen Inflammatorischen Multiorgan-Syndrom bei Kindern sind gerade auch die Langzeitfolgen und vor allem das sogenannte Post-Covid-Syndrom Probleme, die mich in meiner politischen Arbeit intensiv beschäftigen. Viele, die nicht selbst davon betroffen sind und auch keine Betroffenen in ihrem direkten Umfeld kennen, können sich nicht vorstellen, wie sehr Post-Covid einen Menschen belasten kann.
Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass sich auch die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) heute mit diesem Thema beschäftigt hat und in der Konsequenz einen Nationalen Aktionsplan für die Nachsorge bei Personen mit Post-COVID-Syndrom fordert.


Viele Personen, die an COVID-19 erkranken, leiden auch noch lange nach ihrer Infektion an körperlichen und psychischen Problemen wie anhaltenden Lungenproblemen, Leistungsminderung, Husten, Erschöpfung oder lähmenden Kopfschmerzen. Diese Langzeitfolgen werden auch Post-COVID-Syndrom genannt.

Um betroffene und behandelnde Akteure besser zu vernetzen und die Therapiemöglichkeiten weiter auszubauen, fordert die Konferenz der Gesundheitsministerinnen und –minister der Länder (GMK) eine Auftaktkonferenz zur Entwicklung eines Nationalen Aktionsplan „Post-COVID-Syndrom“.

„Neben der Akutbehandlung von Corona-Patientinnen und Patienten, müssen wir auch den zunehmenden Behandlungsbedarf für Personen mit dem Post-COVID-Syndrom berücksichtigen. Schon jetzt müssen dazu entsprechende Netzwerke und Infrastruktur geschaffen werden, um Betroffene vollumfänglich unterstützen zu können“, so die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Zu der geforderten Auftaktkonferenz sollen vor allem Vertreterinnen und Vertreter aus Gesundheitsberufen, der gesetzlichen Krankenkasse sowie Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften zusammenkommen. Neugründungen von Selbsthilfegruppen für Betroffene sollen gefördert werden, ebenso der Ausbau und Betrieb von spezialisierten Behandlungsstrukturen für Patientinnen und Patienten.

„Neben weitreichenden Therapiemöglichkeiten für Betroffene, wollen wir in der Gesellschaft vor allem ein breites Bewusstsein für die Erkrankung und ihre unterschiedlichen Erscheinungsbilder schaffen. Damit wollen wir gleichsam sensibel und handlungsfähig sein“, erklärt die Ministerin abschließend.

Hintergrund

Die 94. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) findet heute am 16. Juni 2021 statt. Gemeinsam beraten die 16 Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder über aktuelle gesundheitspolitische Fragestellungen. Aufgrund der Pandemie findet die Konferenz online statt.

Dienstag, 15. Juni 2021

A 1 – Vollsperrung zwischen den Anschlussstellen Illingen und Tholey in beiden Richtungen

Sperrung von Freitag bis Montag:

In Kürze beginnt die Niederlassung West der Autobahn GmbH mit der nächsten Bauphase für den Ersatzneubau der Illtalbrücke. Hierfür ist ein Umbau der Baustellenverkehrsführung erforderlich. Zur Durchführung dieser Arbeiten sind beide Richtungsfahrbahnen zwischen den Anschlussstellen (AS) Illingen und Tholey von Freitagabend, dem 18. Juni, ab 19 Uhr bis zum Montagmorgen, den 21. Juni 2021, 5 Uhr gesperrt.

Folgende Umleitungsstrecken stehen während der Vollsperrung zur Verfügung:

Verkehrsteilnehmer aus Richtung Trier kommend folgen der U84  bis zur AS Eppelborn und von dort über die U86 in Richtung Dirmingen, Wustweiler bis zur AS Illingen. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Saarbrücken kommend folgen der U13 auf die L141 Richtung Illingen über Dirmingen, Wustweiler bis zur AS Eppelborn und  von dort der U15 folgend über Eppelborn, Thalexweiler bis zur AS Tholey.

Im Anschluss an den Umbau der Baustellenverkehrsführung ist die Zufahrt der AS Eppelborn in Fahrtrichtung Trier für den Verkehr wieder freigegeben. Die Abfahrt bleibt weiterhin gesperrt. 
Darüber hinaus wird der Fahrzeugverkehr von Saarbrücken kommend bereits nördlich der Illtalbrücke auf neu sanierten Abschnitt der Richtungsfahrbahn Trier geführt. Ansonsten wird die ursprüngliche 2+0 Baustellenverkehrsführung bis Ende Oktober 2021 beibehalten. 

Die Autobahn GmbH rechnet mit geringfügigen Verkehrsstörungen und bittet die Verkehrsteilnehmer um eine umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich und Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.


Montag, 14. Juni 2021

Das halbe Saarland ist mindestens erstgeimpft, fast jeder Dritte hat schon vollen Impfschutz

Schon wieder das Thema "Impfen" in meinem Blog? Ja! Natürlich! Denn ich halte es für elementar wichtig, nicht nur den Impffortschritt im Saarland immer wieder darzustellen, sondern auch ganz grundsätzlich für das Impfen zu werben.
Die Impfung gegen das Virus SARS-CoV2 und seine Varianten ist die Brücke zurück in unser normales Leben - und ich will, dass es eine stabile, eine haltbare und tragfähige Brücke wird. Das gelingt nur, wenn so viele Menschen wie möglich sich Impfen lassen und damit sich selbst und andere vor schweren Verläufen dieser Krankheit schützen.
Um so mehr freue ich mich, dass wir schon wieder eine weitere Hunderttausender-Hürde genommen haben. In den zehn Tagen seit Fronleichnam wurden weitere 100.000 Impfungen in unseren Impfzentren, den Hausarztpraxen und mittlerweile auch durch die Betriebsärzte großer saarländischer Unternehmen durchgeführt und damit die Zahl von 800.000 Impfungen übersprungen.

Mehr als die Hälfte der Saarländer erstgeimpft

  • 511.243 Saarländerinnen und Saarländer haben bis gestern mindestens ihre erste Impfdosis erhalten. Das sind 51,8 Prozent und damit mehr als die
    Hälfte der Bevölkerung.

  • 306.390 Menschen und damit 31,0 Prozent haben bereits ihren vollen
    Impfschutz, der einen schweren Verlauf von Covid-19 nahezu ausschließt.

  • Mit einem Anteil von 58,4 Prozent in der Altersgruppe ab 60 Jahren ist im Saarland fast jeder zweite Angehörige dieser Bevölkerungsgruppe mit erhöhtem Risiko vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt und voll geimpft, 82,4 Prozent der Senioren ab 60 haben zumindest die erste Impfdosis bereits erhalten.


Organisation weiterhin Spitze!

Die Organisation des Impfens im Saarland ist beispielhaft: Viele der Probleme, die es angeblich in anderen Bundesländern gibt, tauchen bei uns nicht auf.

Die Hotline war bereits sehr früh sehr gut aufgestellt und konnte vielen Menschen weiterhelfen, das Online-Buchungssystem und auch die "Resterampe", die freiwerdende Impftermine kurzfristig wieder zur Verfügung stellt, klappt weiterhin trotz einer unglaublichen Zahl von Cyberangriffen sehr gut.
Nahezu alle Angriffe konnten abgewehrt werden, die wenigen Bots die durchkamen wurden kurze Zeit später enttarnt.

Die Ausstellung der neuen Europäischen Impfzertifikate und damit auch des digitalen Impfpasses ist - ersten Rückmeldungen zu Folge - heute morgen ebenfalls reibungslos gestartet.

Sonntag, 13. Juni 2021

Jugendarbeit wird gestärkt: 50.000 Euro für die saarländische Jugendfeuerwehr

Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport unterstützt diverse Projekte und Maßnahmen der Saarländischen Jugendfeuerwehr mit Zuschüssen in einer Gesamthöhe von über 50.000 Euro.
Innenminister Klaus Bouillon: „Im letzten Jahr konnte im Rahmen der Feuerwehrstatistik erfreulicherweise ein Zuwachs bei der Jugendfeuerwehr verzeichnet werden. Mit den aktuellen Zuwendungen wollen wir diese positive Entwicklung weiter vorantreiben, zumal gerade in Zeiten wie diese uns deutlich vor Augen führen, welchen wichtigen Beitrag die Feuerwehren leisten. Daher ist die Generierung von Nachwuchs eine essentielle Aufgabe und insbesondere der Jugendreferent oder die Jugendreferentin nimmt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle ein.“ 


Wir das Ministerium mitteilte, teilt sich die Unterstützung in vier Bereiche auf: So stünden beispielsweise 7.500 Euro für Investitionen, Anschaffungen und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Brandschutzerziehung zur Verfügung. Dabei handele es sich um eine Zuwendung, die seit 1991 jährlich an die Saarländische Jugendfeuerwehr gezahlt wird. Die Mittel stammen aus dem Aufkommen der Feuerschutzsteuer.

"Weitere 1.000 Euro sind für das Projekt „Kinder-Mitmach-Tag“ des Deutschen Jugendfeuerwehrverbandes vorgesehen", so das Ministerium und ergänzt: "Mit rund 34.917 Euro fließt der Großteil der Gesamtfördersumme jedoch in eine Jugendreferentenstelle: Das Innenministerium übernimmt anteilig Lohnkosten und gewährt eine Sachkostenpauschale sowie einen Beitrag für die Leasingkosten des Dienstwagens der Saarländischen Jugendfeuerwehr. Mit der Restsumme wird die Arbeit im Landesjugendbüro unterstützt."

Weitere Fördergelder des Landes können die Jugendfeuerwehren im Saarland unter anderem aus der Maßnahmenförderung des Landesjugendamtes erhalten, wenn sie Freizeiten oder Bildungsmaßnahmen anbieten oder beispielsweise auch ihre ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleiter schulen und fortbilden.
Ministerin Monika Bachmann und ihr Team haben diese Fördermöglichkeiten massiv ausgebaut und vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und quasi als Anschubhilfe für die Jugendarbeit auch die Fördersummen mehr als deutlich erhöht.
Mehr Infos über die Möglichkeiten der Maßnahmenförderung und wie ihr Anträge stellen können findet ihr auf dem Jugendserver Saar.

CDA Neunkirchen feiert Verabschiedung der Pflegereform

Der Deutsche Bundestag hat in seiner vorletzten Sitzungswoche eine Pflegereform beschlossen. Zwei christlich-soziale Kernforderungen werden damit Gesetz: Die Zulassung von Altenheimen und Pflegediensten wird künftig an eine Entlohnung nach Tarif gekoppelt. Und die Eigenanteile bei den Pflegekosten werden schrittweise reduziert: im zweiten Jahr des Heimaufenthalts um 25 Prozent, im dritten Jahr um 50 Prozent und ab dem vierten Jahr dauerhaft um 75 Prozent. 
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Neunkirchen (CDA) begrüßt den Beschluss. „Lange haben wir für die Pflegereform kämpfen müssen, aber es hat sich gelohnt! Die zu Pflegenden werden finanziell entlastet und künftig werden Pflegekräfte nach Tarif bezahlt. Darauf kann man schon stolz sein“, sagt Andy Strassel, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft im Kreisverband Neunkirchen.

Auch der stellvertretende CDA-Bundesvorsitzende Alexander Krauß zeigt sich zufrieden: „Endlich kommt die Pflegereform! Unser Grundsatz lautet: Je länger jemand im Heim gepflegt werden muss, desto mehr solidarische Hilfe soll er bekommen. Das war Kern des Pflegereformkonzepts der CDA und jetzt wird es Gesetz: Wir reduzieren schrittweise den Eigenanteil bei den Heimkosten.“ 

Der stellvertretende Vorsitzende der CDA Neunkirchen Thomas W. Schmitt stellt klar: „Es kann nicht sein, dass die Hälfte der 1,2 Millionen Pflegekräfte keinen Tarifvertrag hat und im Durchschnitt zwei Euro weniger Stundenlohn bekommen. Wir haben schon immer gesagt: Für eine echte Wertschätzung von systemrelevanten Berufen sind die guten Arbeitsbedingungen entscheidend. Blumige Worte sind zwar schön, helfen aber in der Praxis wenig. Mit der Reform können Pflegekräfte auf Lohnsteigerungen von bis zu 300 Euro pro Monat hoffen. Das ist ein großer Erfolg!“

"Dass meine Kollegen in der Pflege jetzt mehr Geld bekommen, ist der richtige erste Schritt und ein positives Signal. Jedoch müssen weitere Schritte folgen" ergänzt wiederum Andy Strassel.  Es müsse aber darauf geachtet werden, dass die Lohnsteigerungen von den Trägern nicht dadurch kompensiert werden, dass der Pflegeschlüssel bis zum Anschlag ausgenutzt werde, denn bereits heute müssen erkrankte Kollegen in den allermeisten Fällen dadurch ersetzt werden, dass  ein Kollege aus dem Frei gerufen wird.
„Zu einer angemessenen Entlohnung gehören untrennbar auch planbare Arbeitsbedingungen. Der Dienstplan muss verlässlich sein. Nur so kann man die Flucht der Pflegekräfte aus ihrem Beruf verhindern und Anreize schaffen, diesen Beruf zu wählen. Der Pflegeberuf muss wieder attraktiver werden. Und bis dahin gibt es noch viel zu tun."


Hintergrund:

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.



Samstag, 12. Juni 2021

Auch Betriebsärzte impfen jetzt: Minister Altmaier besucht Ford-Impfzentrum in Saarlouis

Auch in saarländischen Großbetrieben wird mittlerweile geimpft. So gehen beispielsweise die Ford-Werke in Saarlouis mit gutem Beispiel voran. Am Dienstag wurde dort mit dem Impfen der Belegschaft begonnen.
Das ergänzt die erfolgreiche Impfkampagne im Saarland, die unvermindert weitergeht: Bis einschließlich gestern wurden im Saarland fast 800.000 Impfdosen verimpft, mit 51,6 Prozent ist mehr als die Hälfte der Saarländer erstgeimpft, rund 300.000 Menschen haben bereits den vollen Impfschutz. Das sind schon mehr als 30 Prozent der Bevölkerung.

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, besuchte am Vormittag das Corona Impfzentrum der Ford-Werke im saarländischen Saarlouis. Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke, begrüßte den Minister und führte ihn gemeinsam mit Werkleiter Jürgen Schäfer und dem Betriebsratsvorsitzenden Markus Thal durch die eigens errichtete Impfstraße.

(ots) Vergangenen Montag wurden dem Werk in Saarlouis, dem Fertigungsstandort des Ford Focus, die ersten 246 Impfdosen des Impfstoffes BioNTech geliefert, so dass pünktlich am Dienstag mit den Impfungen in der Belegschaft begonnen werden konnte. Das Impfangebot sei innerhalb der Belegschaft gut angenommen, berichten die Ford-Werke in einer Pressemitteilung. Die Termine für diese Woche seien innerhalb weniger Stunden ausgebucht gewesen.

"Die Impfkampagne nimmt jetzt nochmal deutlich an Fahrt auf. Mit den Impfungen im Betrieb erreichen wir die Menschen direkt vor Ort an ihrem täglichen Arbeitsplatz. Die Ford-Werke in Saarlouis leisten mit ihrem Impfzentrum einen wichtigen Beitrag für die Beschäftigten und die Region", so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. "Ich bin den beteiligten Unternehmen sowie den Betriebsärztinnen und Betriebsärzten sehr dankbar. Mit ihrem tatkräftigen Engagement haben wir in dieser Woche einen weiteren wichtigen Schritt heraus aus der Pandemie gemacht. Das wird sich auch im Wirtschaftsleben bemerkbar machen."

"Wir haben an unserem Standort in Saarlouis eine Kapazität von weit über 100 Impfungen pro Tag," erklärte Gunnar Herrmann anlässlich des Ministerbesuches. "Sollten wir mehr Impfstoff bekommen, freuen wir uns, diese Kapazität nicht nur voll auszuschöpfen, sondern könnten sie sogar noch erweitern."

Auch an seinem Hauptsitz in Köln hat der Automobilhersteller am Dienstag, 8. Juni, begonnen zu impfen. Deutschlandweit hat Ford derzeit drei Impfstraßen in Betrieb, um seiner Belegschaft die Corona-Schutzimpfung zu verabreichen.