Montag, 17. Mai 2021

Die BAUINDUSTRIE will dich! Bundesweit sind noch 9.640 Ausbildungsplätze sind für das Ausbildungsjahr 2021/2022 offen

Wer jetzt noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, der ist in der BAUINDUSTRIE genau richtig. Während das Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zum Vorjahr über alle Branchen hinweg um 4,9 % zurückgegangen ist, verzeichnen der Hoch- und Tiefbau einen Anstieg um gut 1,5 % (Bundesagentur für Arbeit). Entsprechend suchen die Unternehmen der BAUINDUSTRIE trotz der Corona-Pandemie weiter nach Auszubildenden für das im August/September beginnende Ausbildungsjahr 2021/2022. Laut Bundesagentur für Arbeit sind zum April 2021 im Hoch- und Tiefbau über 14.000 Ausbildungsplätze gemeldet worden. Davon sind aktuell 9.640 (knapp 70 %) noch unbesetzt.

Dabei biete die Baubranche jungen Menschen spannende Herausforderungen und sichere Arbeitsbedingungen, so der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. in einer Meldung über Presseportal ots.
In der Corona-Pandemie habe die Branche einmal mehr ihre Krisenfestigkeit unter Beweis gestellt: "Während die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung (ohne Bau) 2020 preisbereinigt um 5,5 % zurückging, legte sie im Baugewerbe um 2,8 % zu. Entsprechend sind im Baugewerbe im letzten Jahr knapp 22.500 neue Stellen entstanden, ein Plus von 0,7 % zum Vorjahr. Und das, während die Erwerbstätigenzahlen 2020 über alle Branchen hinweg um 1,1 % gesunken sind", so der Verband.

Die Bauwirtschaft hält für junge Menschen derzeit wahrscheinlich mit die spannendsten Herausforderungen aller Branchen parat. Das betont auch der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie: "Während die digitale Transformation in vielen Wirtschaftszweigen bereits vorangeschritten ist, befindet sich die Bauindustrie in ihrem größten Veränderungsprozess seit der Einführung der motorisierten Baugeräte. Innovationen drängen auf den Markt: Bau-Roboter, Drohnen, 3D-Drucker und vieles mehr werden schon bald die Prozesse auf dem Bau komplett verändern. Ein zentrales Thema dabei ist auch, die Nachhaltigkeit von Gebäuden zu optimieren. Junge Menschen haben jetzt die Chance mit einer Ausbildung in der Bauwirtschaft diesen Wandel aktiv mitzugestalten."

Auch die Verdienstmöglichkeiten sind hervorregend. Gewerbliche Auszubildende bekommen bereits im dritten Ausbildungsjahr bis zu knapp 1.500 EUR.
Freie Ausbildungsplätze findet man unter www.bau-dein-ding.de oder in der Jobbörse der Agentur für Arbeit.

Sonntag, 16. Mai 2021

Ein klares Signal deutsch-israelischer Freundschaft

Anlässlich des Jom haAtzma’ut, des israelischen Unabhängigkeitstags, der am 15. April als Erinnerung an die Proklamation des jüdischen Staates im Jahr 1948 begangen wird, wurde am Landtag des Saarlandes gestern neben der saarländischen und der deutschen Flagge auch die Fahne Israels gehisst.
Gerade auch in dem Jahr, in dem wir 1.700 Jahre jüdisches Leben und jüdische Kultur in Deutschland feiern, ist dies ein klares Zeichen der deutsch-israelischen Freundschaft.


Der Präsident des Saarländischen Landtages, Stephan Toscani, macht in diesem Zusammenhang deutlich: "Flagge zeigen für die deutsch-israelische Freundschaft ist ein starkes Signal, gerade in einer Zeit wachsenden Antisemitismus." Auf Anregung des saarländischen Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus Prof. Dr. Roland Rixecker seien deshalb vor dem saarländischen Landtag die deutsche, die israelische und saarländische Flagge gehisst worden.
Toscani betont: "Aus der historischen Schuld Deutschlands für die Verbrechen der Schoa ist eine historische Verantwortung für die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft geworden."

Auch ich persönlich halte das nebeneinander unserer Fahnen, der israelischen, der saarländischen und auch der schwarz-rot-goldenen Bundesflagge für ein wichtiges Zeichen;
ein Zeichen das unmissverständlich zeigen soll, dass in unserer Gesellschaft kein Platz ist für Antisemitismus, für Rassismus und für den Hass auf andere Menschen, in welchem Kleid dieser Hass auch immer daherkommen mag.

Deshalb kann ich mich den Worten auch von Ahmad Mansour nur vollinhaltlich anschließen:
"Wer mit Terrororganisationen sympathisiert oder sie unterstützt, hat die Wertegemeinschaft Deutschlands verlassen. Wer antisemitische Parolen ruft, sie duldet oder das Existenzrecht Israels ablehnt ist nicht integriert, egal, ob Flüchtling, Migrant oder Deutscher."

Ich bin froh, dass auch der Zentralrat der Muslime in Deutschland angesichts der Gewalt gegen Synagogen klare Worte findet. Der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek, hat die jüngste Gewalt gegen Synagogen in Deutschland verurteilt. „Wer unter dem Vorwand von Kritik an Israel Synagogen und Juden angreift, hat jedes Recht auf Solidarität verwirkt“, schrieb Mazyek in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die „widerlichen Attacken auf unsere jüdischen Mitbürger“ in den vergangenen Tagen verurteile er entschieden.


Samstag, 15. Mai 2021

Ausschreibung: Mischwasserkanal in der Humeser Forststraße wird saniert

Der Sanierung des Mischwasserkanals in der Forststraße in Humes (2. Bauabschnitt) steht nichts mehr im Wege: Der Gemeinderat hat in seiner März-Sitzung die notwendigen Investitionsmittel bereitgestellt und den Gemeindehaushalt beschlossen. Durch diesen vergleichsweise frühen Beschluss können schon jetzt die Arbeiten für die unterschiedlichen Projekt in unserer Gemeinde ausgeschrieben werden.
Das gilt auch für die Kanalsanierung in der Forststraße. Noch bis spätestens Anfang Juni können sich interessierte Baufirmen um den Auftrag bewerben.


Insgesamt rund 1000 Kubikmeter Erdmassen müssen ausgehoben und entsorgt werden, bevor dann über eine Länge von rund 150 Metern ein neuer Kanal aus PVC-U-Rohr mit einem Durchmesser von 400 mm verlegt werden kann, an den 25 Hausanschlüsse angeschlossen werden müssen. Zudem werden drei neue Revisionsschächte und sieben neue Straßeneinlauf-Schächte eingebaut.

Im Zuge der Arbeiten soll zudem die Hochbordrinnenanlage auf beiden Seiten, also insgesamt über eine Länge von 300 Metern erneuert werden, rund 340 Quadratmeter Verbundpflastersteine werden aufgenommen und nach der Kanalbaumaßnahme wieder verlegt, während die Straße auf einer Fläche von rund 800 m² eine neue Fahrbahndecke erhält.

Wenn alles nach Plan läuft, können die Arbeiten noch im Juli beginnen. Insgesamt müssen die Anwohnerinnen und Anwohner der Forststraße über einen Zeitraum von rund 90 Werktagen mit Verkehrsbehinderungen durch die Baustelle rechnen. Allerdings sind solche großen Baumaßnahmen meist nur alle vierzig bis fünfzig Jahre einmal erforderlich, damit die Infrastruktur erhalten und nachhaltig auf den neuesten Stand gebracht werden kann, 
Ich hoffe, die Menschen haben auch hier Verständnis dafür, denn sie bekommen dafür einen neuen, voll funktionsfähigen Abwasserkanal und auch praktisch auch eine neue Straße.

Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen finden Sie im Internetportal der Gemeinde Eppelborn (einfach klicken).





Saarland startet mit Impfungen in sozialen Brennpunkten

Dort, wo Menschen eng zusammenleben, überträgt sich Covid-19 besonders stark. Aus diesem Grund ist nicht nur ein Stadt-Land-Gefälle erkennbar, sondern es gibt auch Unterschiede innerhalb der Ballungsräume. Die Stadtteile mit der höchsten Bevölkerungsdichte und der damit auch geringsten Wohnfläche je Einwohner sind besonders stark betroffen. Es ist gut und richtig, dass das Gesundheitsministerium bei der Impfkampagne im Saarland diese Problemviertel ganz gezielt in den Fokus genommen hat und seit heute in enger Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinwesenprojekten vor Ort Sonderimpfungen anbietet.

(Bild:  DoroT Schenk auf Pixabay) 


Um flächendeckend den Impfprozess voranzubringen und hierbei insbesondere die Menschen in sozialen Brennpunkten zu erreichen, ermöglicht das Gesundheitsministerium ab diesem Samstag Sonderimpfungen. Dazu Gesundheits- und Sozialministerin Monika Bachmann: „In sozialen Brennpunkten ist die Wohnsituation oftmals begrenzt, die Menschen leben in sozial schwierigen Verhältnissen. Dort müssen wir den Zugang zu Impfangeboten erleichtern, um gezielt mögliche Infektionsketten zu durchbrechen. Ich bin froh, dass wir innerhalb weniger Wochen Vorlaufzeit nun vielen Menschen in sozialen Brennpunkten eine Impfung anbieten können.“

Die Sonderimpfungen werden in enger Kooperation mit den Gemeinden und Städten sowie lokalen Gemeinwesenprojekten durchgeführt. Insgesamt steht das Gesundheitsministerium mit 18 Projekten in Kontakt, dabei wurden bereits für sechs Orte der Impftermin festgelegt. Pro Gemeinwesenprojekt und Ort sind zunächst bis zu 100 Impfungen im sozialen Brennpunkt vorgesehen.

„Die Vorbereitungen für die Sonderimpfungen in sozialen Brennpunkten laufen derzeit weiter auf Hochtouren. Ich bedanke mich schon jetzt bei den Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinwesenprojekten sowie den Städten und Gemeinden für die hohe Kooperationsbereitschaft und die unbürokratische Mithilfe zur erfolgreichen Planung“, betont Bachmann abschließend.

Freitag, 14. Mai 2021

Bereits mehr als 40 Prozent der Saarländer mindestens einmal geimpft

Das Impfen im Saarland nimmt weiter an Fahrt auf. Mittlerweile haben bereits mehr als 40 Prozent der Saarländerinnen und Saarländer ihre erste Impfung mit einem der zugelassenen Impfstoffe erhalten. Damit bestätigt sich, was ich in meiner Rede im Saarländischen Landtag vor ungefähr vier Wochen angekündigt habe: Die Impfstoffmengen steigen und die Lieferungen kommen immer zuverlässiger auch im Saarland an. Die engagierten und hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Impfzentren und in den Hausarztpraxen leisten eine hervorragende Arbeit und auch das Terminmanagement kann sich im Vergleich zu anderen Bundesländern sehen lassen.

Bis gestern Abend wurden im Saarland mehr als eine halbe Million Impfdosen verimpft, über 40 Prozent der Bevölkerung wurde damit mindestens einmal geimpft.

506.473 Mal hielten die Saarländerinnen und Saarländer bislang ihren Oberarm hin, um die Spritze mit dem schützenden Impfstoff zu erhalten. 398.362 Menschen und damit 40,4 Prozent der Menschen in unserem Bundesland haben damit bereits mindestens eine Spritze erhalten, 11 Prozent haben bereits den vollen Impfschutz (108.111 Menschen).

Mit 73,2 Prozent sind fast drei Viertel der Menschen über 60 Jahre im Saarland mindestes erstgeimpft, 25,9 Prozent in dieser Altersgruppe haben auch schon ihre Zweitimpfung erhalten.
Auch jeder Vierte unter 60 ist mittlerweile mindestens erstgeimpft.

Diese Zahlen sprechen für sich und entlarven alle die, die meinen jetzt noch stänkern zu müssen. 
Tatsache ist - und das belegen die Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) mehr als eindeutig:
Das Saarland ist Spitze! Die Menschen vor Ort in den Impfzentren, den mobilen Teams und den Hausarztpraxen, leisten eine wirklich hervorragende Arbeit und das gilt in vollem Umfang auch für das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.
Gesundheitsministerin Monika Bachmann, Staatssekretär Stephan Kolling und ihr Team haben nicht nur gemeinsam mit den Landkreisen und den Krisenstäben dafür gesorgt, dass es mit dem Impfen im Saarland sehr gut voran geht, sondern sie haben parallel den Aufbau einer Testinfrastruktur in die Wege geleitet, die ihresgleichen unter allen Bundesländern sucht. Kein anderes Bundesland kann eine derart hohe Testdichte aufweisen - ein Erfolg des  Saarland-Modells, dessen Ziel es ist, möglichst früh auch symptomlose Infektionen aufzudecken, Super-Spreading zu vermeiden und Infektionsketten so früh wie möglich zu kappen. 

Wenn ich mir vor diesem Hintergrund die Pressemitteilungen insbesondere der Linken-Abgeordneten Astrid Schramm ins Gedächtnis rufe, muss ich mich ernsthaft fragen, ob die Fraktion Die Linke nicht gut beraten wäre, ihre Kollegin aus dem Gesundheitsausschuss abzuziehen und sie durch Abgeordnete zu ersetzen, die an einer sachlichen und zielorientierten Arbeit im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie interessiert sind.
Ich halte es nicht für seriös, die Menschen im Saarland immer wieder durch falsche Informationen und halbgare Behauptungen zu verunsichern um dadurch auf populistische Weise einen parteipolitischen Vorteil zu ziehen.





Donnerstag, 13. Mai 2021

Geimpft! Mit Spritze 1 von 2.

Diese Woche habe ich im Impfzentrum auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände meine erste Impfung gegen das noch immer grassierende Corona-Virus SARS-CoV2 erhalten. Möglich wurde dies weil ich mit ein wenig Mühe einen Nachrücker-Termin im sehr gut funktionierenden Online-System ergattern konnte. Im Impfzentrum hat alles in bester Weise geklappt - und bis auf wirklich kaum nennenswerte Schmerzen im Bereich der Einstichstelle, traten auch keine unerwünschten Impfwirkungen nach der Impfung mit dem Impfstoff Comirnaty von BioNTech auf. 

Aus unterschiedlichsten Gründen sagen Menschen ihre bereits zugesagten Impftermine kurzfristig ab. Zum Beispiel, weil sie einen früheren Termin beim Hausarzt ihres Vertrauens erhalten haben. Manchmal auch, weil sie erkrankt sind und deshalb eine Impfung nicht ratsam wäre.
Damit das Impftempo im Saarland trotzdem hoch bleibt, jeder Termin genutzt werden kann und vor allem auch kein Impfstoff am Ende des Tages womöglich noch weggeworfen werden muss, hat das saarländische Gesundheitsministerium im Online-Buchungs-System auch einen Button eingebaut, mit dem man als Nachrücker mit etwas Geduld und Mühe und doch einigen Versuchen tatsächlich sehr kurzfristig einen dieser plötzlich freiwerdenden Termine erhalten kann.

Wenn diese freien Termine auftauchen, muss man schnell sein. Die Nachfrage ist so hoch, dass sie schwuppdiwupp auch schon wieder besetzt sind. Täglich werden circa 200 Termine frei - die Nachfrage ist fast hundertmal so hoch. Mein Tipp also: Weil im Saarland ja kein Impfzentrum wirklich weit entfernt ist, sollte man gar nicht lange überlegen und schnell zupacken, wenn sich ein freier Termin zeigt.

Die Mühe jedenfalls lohnt sich. Es ist ein gutes Gefühl, die erste Impfung erhalten zu haben und sich ein Stück weit sicherer zu fühlen. Denn mit Covid-19 ist nicht zu spaßen!
Gehen Sie nicht den Schwurblern, selbsternannten Querdenkern und Dummschwätzern auf den Leim, die immer noch behaupten, Covid-19 sei eine Erfindung der Reichen und Mächtigen, der Aliens vom Mars oder Tante Tilly aus der Palmolive-Werbung.
Wer in seiner Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis diese Krankheit erlebt hat, der weiß, dass sie nicht nur tödlich enden, sondern vor allem auch schwerwiegende Langzeitfolgen haben kann.
Covid-19 ist - und das tritt zunehmend deutlicher zu Tage - vor allem auch eine Gefäßerkrankung. Mehr darüber können Sie unter anderem auf der Seite der Internisten im Netz nachlesen. 


Mittwoch, 12. Mai 2021

Sandra Johann und Alwin Theobald neue Mitglieder in der Enquete-Kommission Digitalisierung

2018 wurde im Saarländischen Landtag die Enquete-Kommission Digitalisierung eingerichtet, die sich intensiv mit den Chancen, aber auch mit den Risiken der fortschreitenden Automatisierung und der Nutzung künstlicher Intelligenz in den unterschiedlichen Lebensbereichen beschäftigt. Die Teilbereiche Wirtschaft und Arbeit sowie Bildung hat das Gremium, dem auch ausgewiesene Experten wie beispielsweise Prof. Dr. Wolfgang Wahlster angehören, bereits abgeschlossen und wendet sich nun dem Sektor Gesundheit und Soziales zu. Als Fachpolitiker sind in dieser Woche deshalb nun meine Kollegin Sandra Johann und ich in die Enquete-Kommission nachgerückt. Wir nehmen dort die Plätze ein von Marc Speicher (Wirtschaft und Arbeit) und Jutta Schmitt-Lang (Bildung und Wissenschaft) und setzen deren sehr gute Arbeit nun in den vielfältigen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens fort.
 
Die fortschreitende Digitalisierung bringt Verbesserungen in vielen Lebensbereichen mit sich und geht manchen aus diesem Grund nicht schnell genug. Anderen hingegen geht das alles viel zu schnell, sie fühlen sich überrannt, überfordert, nicht ausreichend mitgenommen. Und wiederum andere haben Zukunftsängste, befürchten Fehlentwicklungen, Missbrauch der Möglichkeiten, fehlenden Datenschutz und möglicherweise auch eine Verselbständigung neuer Technologien.

Umso mehr hat die Politik und umso mehr haben wir als Abgeordnete deshalb die Aufgabe, uns bis ins Detail hinein und in all seinen Facetten hinein mit dem Thema zu beschäftigen.
Sandra und ich empfinden es als eine Ehre, uns nun an der Seite unseres Kollegen und Freundes Timo Mildau, dem Obmann unserer CDU-Landtagsfraktion in der Enquete wissenschaftliche Expertise einzuholen, den Blick weit über das Saarland hinaus auch in andere Länder zu richten und ebenso best-practice-Beispiele kennenzulernen wie auch Risikoeinschätzungen zu hören und zu erörtern.
Mein ganz persönliches Ziel ist es dabei, dass die Digitalisierung stets den unmittelbaren, den individuellen Nutzen für die Menschen in den Vordergrund rückt, dass sie Chancen und Möglichkeiten für den Einzelnen gerade auch im Sinne unseres Grundgesetzes schafft, ihn aber niemals gläsern macht, ihn nicht unter Druck setzt und ihn schon gar nicht der Gesellschaft als abstrakte Masse unterordnet.
Es gibt einen breiten Pfad in die Zukunft, aber es gibt auch links und rechts dieses Weges rote Linien. Es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. 
Diese Grenzen eindeutig zu markieren und dabei doch den Blick mutig und engagiert nach vorne zu richten, wird für die Arbeit der Enquete-Kommission, so wie ich sie mir vorstelle, Aufgabe und Herausforderung sein.


Sonntag, 9. Mai 2021

Gemeinde Eppelborn stellt ein: Bautechniker, Maurer und Erzieher gesucht

Der politische Aufbruch in der Gemeinde Eppelborn schlägt sich auch in den Stellenausschreibungen nieder. Den aufmerksamen Leserinnen und Lesern meines Blogs ist es wahrscheinlich nicht entgangen, dass aktuell die Verbesserung des Betreuungsangebotes im frühkindlichen Bereich im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit in unserer Gemeinde steht.
Aber auch die Investitionen zum Erhalt und dem Ausbau unserer kommunalen Infrastruktur gehen unvermindert weiter. 
Damit alle Herausforderungen, die wir unserer Gemeindeverwaltung im aktuellen Haushalt mit auf den Weg gegeben haben, von den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu meistern sind, müssen zum einen freiwerdende Stellen schnell nachbesetzt und gleichzeitig auch Fachkräfte für die zusätzlichen Aufgaben gefunden werden. Aktuell sind deshalb wieder drei Stellen ausgeschrieben.


Mehr Infos zu den freien Stellen findet ihr, wenn ihr den Links folgt:

Gemeindearbeiterin/Gemeindearbeiter (m/w/d) (Maurer / Maurerin) beim Baubetriebshof als unbefristete Vollzeitstelle

Erzieherin/Erzieher in Teilzeit 20 Stunden wöchentlich (m/w/d)

Staatlich geprüfter Techniker/ staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Bautechnik (m/w/d)


 

Digitale Teilhabe: Saarland unterstützt Träger der Kinder- und Jugendhilfe zur Verbesserung der digitalen Ausstattung

Das Familienministerium wird die gemeinnützigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im Saarland bei der Erweiterung sowie dem Ausbau der digitalen Ausstattung mit einem Zuschuss unterstützen. Das kündigte Familienministerin Monika Bachmann an. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Sozialausschuss des Saarländischen Landtags, Dagmar Heib, Hermann Scharf, Timo Mildau und Bernd Wegner begrüße ich diese Maßnahme ausdrücklich. 
Es muss sichergestellt werden, dass die Förderung dabei auch ganz gezielt nicht den Verwaltungen, sondern explizit den Kindern und Jugendlichen in den stationären und teilstationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zugute kommt. Ihre Möglichkeiten der digitalen Teilhabe müssen nachhaltig verbessert und verstärkt werden.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie wird die gemeinnützigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe mit teilstationären und stationären Angeboten im Saarland bei der Erweiterung sowie dem Ausbau der digitalen Ausstattung mit einem Zuschuss unterstützen. Damit soll insbesondere auch die digitale Teilhabe der Kinder- und Jugendlichen gefördert werden.

„Während der Corona-Beschränkungen wurde vor allem in Kinder- und Jungendwohngruppen deutlich, dass die technischen Ausstattungen ausgebaut werden müssen. Durch den Ausbau können Kindern und Jugendlichen Online-Beschulungen ermöglicht, digitale Kommunikationswege erweitert sowie das Lernfeld ‚adäquater Umgang digitaler Medien‘ im pädagogischen Alltag bearbeitet werden. Durch die Finanzierung meines Hauses soll diese technische Ausstattung der Einrichtungen verbessert werden“, erklärt Familienministerin Monika Bachmann.

Insgesamt steht eine Fördersumme von 94.000 EUR zur Verfügung. Die pauschalen Zuwendungen sollen auf Antrag erfolgen. Hierbei gelten die allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung. Ausgenommen von der Pauschalfinanzierung sind private Träger sowie Kindertageseinrichtungen. Die Finanzierung richtet sich nach der Einrichtungsgröße beziehungsweise der Platzzahl und soll einmalig aus den Landesmitteln bezahlt werden. Somit ergeben sich folgende Finanzierungsgrößen:














Dazu betont Bachmann abschließend: „Wir müssen gemeinsam dafür Sorge tragen, dass wir allen Kindern und Jugendlichen einen guten Start und ein gutes Aufwachsen ermöglichen. Umso mehr freue ich mich über die Möglichkeit zur Verbesserung der technischen Ausstattung in den Kinder- und Jungendwohngruppen!“

Das Landesjugendamt wird die betroffenen, gemeinnützigen Einrichtungen mit einem Schreiben über die Modalitäten der pauschalen Zuwendung informieren.


Hintergrund:

Saarlandweit werden in gemeinnütziger Trägerschaft fast 2.300 Kinder und Jugendliche durch 36 Facheinrichtungen in deren hoch differenzierten Angeboten der teil- und vollstationären Erziehungs- und Eingliederungshilfe sowie der Pflege und Rehabilitation betreut, versorgt und gefördert. Diese Maßnahmen finden in Tages-, Wohn- und Familiengruppen, Erziehungs- und Pflegestellen, Einzelbetreuungsprojekten sowie Wohngemeinschaften statt.

Samstag, 8. Mai 2021

Der EppelBlog verzeichnet 750.000 Seitenaufrufe in elf Jahren.

Wer schreibt und veröffentlicht, möchte auch gelesen werden. Meistens jedenfalls.
Auch mir macht das Schreiben Spaß und natürlich freue auch ich mich, wenn meine Texte gelesen werden und Gefallen finden. Schon das Schreiben von Aufsätzen in der Schule hat mir (meistens) viel Spaß gemacht.
Meine zweite große Leidenschaft ist das politische Engagement für mein Heimatdorf und meine Gemeinde - und seit ich 2017 in den saarländischen Landtag gewählt wurde, auch für unser Land und seine Menschen.
In meinem Blog versuche ich, diese beiden Leidenschaften miteinander zu verbinden. Ich finde, es ist gerade in unserer heutigen Zeit wichtiger denn je, politisches Engagement transparent zu machen, Inhalte zu unmittelbar zu transportieren und Hintergründe zu beleuchten.
Dass ich heute den 750.000 Besucher meines Blog (wenn auch leider nicht persönlich) begrüßen kann, zeigt mir, dass dieses Konzept von vielen Menschen angenommen wird.


Seit Januar 2010 gibt es den EppelBlog. Ich erinnere mich noch gut, wie sehr ich mich anfangs darüber gefreut habe, dass überhaupt jemand liest, was ich schreibe.
Und ich weiß noch gut, wie begeistert ich war, als im Mai 2010 erstmals mehr als 500 Besucher meines Blog gezählt wurden.
Damals sollte es nur ein Projekt sein. Für eine begrenzte Zeit.  Aber der Spaß am Schreiben und das Feedback von vielen, vielen Menschen haben mich ermutigt, weiterzumachen. Und irgendwie wurde der EppelBlog vom Projekt zur Institution.

Heute sind es an manchen Tagen 500 Klicks zu meinem Blog, der am häufigsten aufgerufene Blogbeitrag alleine verzeichnet bis heute knapp 10.000 Seitenaufrufe.
Über die mittlerweile elf Jahre hinweg, dies es den EppelBlog nun gibt, zählt die Statistik im Durchschnitt jährlich mehr als 68.000 Views.

Das ist ein großes Kompliment für das, was ich schreibe.
Und es ist - erneut - auch ein großer Ansporn für mich.

Deshalb sage ich an dieser Stelle allen regelmäßigen, allen einmaligen und allen zufälligen Besuchern des EppelBlog ein ganz herzliches Wort des Dankes und freue mich nach wie vor sehr über jede Rückmeldung, jedem Kommentar  und jedes Feedback.

Viele Grüße

Euer Alwin Theobald 


Freitag, 7. Mai 2021

Nahversorgung in Dirmingen: Netto-Einkaufsmarkt kommt in die Ortsmitte


Mitten im Herzen von Dirmingen wird bald ein neuer NETTO-Verbrauchermarkt entstehen. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderates stellte Lars Piereck, Projektentwickler der RATISBONA Handelsimmobilien, das geplante Konzept vor. Der Gemeinderat - und das ist das entscheidende Signal des gestrigen Abends - hat gestern einstimmig beschlossen, das Projekt positiv zu begleiten und sowohl der Verwaltung als auch dem Investor den Weg für die nächsten Schritte freizumachen.

Die Eröffnung soll im Herbst/Spätherbst 2022 erfolgen

Die Nahversorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs ist ein Teil der Daseinsvorsorge. Aus diesem Grund hatten die CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat und Bürgermeister Dr. Andreas Feld bereits unmittelbar nach den Kommunalwahlen Gespräche mit potentiellen Investoren aufgenommen, um die Nahversorgung in der Gemeinde Eppelborn zu stärken und wieder mehr Kaufkraft vor Ort zu binden.

Gerade auch in Dirmingen, dem flächenmäßig größten Ortsteil unserer Gemeinde, war seit der Schließung des "Nah und gut" vor rund vier Jahren die Grundversorgung nicht mehr gewährleistet. "Das wollen wir ändern!", machte der CDU-Fraktionschef Christian Ney schon 2019 deutlich und gerade auch für meine Freunde von der Dirminger CDU war ein solches Projekt ein wirkliches Herzensanliegen.
Dass sich nun - trotz Corona - mit RATISBONA ein erfahrener, zuverlässiger Investor gefunden hat, der vom ersten Gespräch mit Bürgermeister Feld an bei der Stange geblieben ist, sorgt deshalb schon ein Stück weit bei uns allen für Erleichterung. Das spiegelte sich gestern Abend dann auch in der Einstimmigkeit im Gemeinderat eindrucksvoll wider.
Besonders die Dirminger Gemeinde- und Ortsratsmitglieder, Ortsvorsteher Frank Klein ebenso wie der Dirminger CDU-Vorsitzende Fabian Schlicher zeigten sich sehr erfreut über die aktuelle Entwicklung.

799 m² Verkaufsfläche / 10 bis 15 neue Arbeitsplätze

Lars Piereck, Projektentwickler der RATISBONA Handelsimmobilien stellte gestern Abend den Gemeinderatsmitgliedern und den interessierten Gästen der Ratssitzung das Projekt vor. Ein neuer NETTO-Verbrauchermarkt mit einer Verkaufsfläche von 799 Quadratmetern soll an der Kreuzung der beiden Landstraßen 112 und 133 und damit mitten im Herzen von Dirmingen entstehen.
So soll nicht nur dafür gesorgt werden, dass die Menschen in Dirmingen wieder alle Dinge des täglichen Bedarfes vor Ort einkaufen können, sondern bedeutet auch eine Aufwertung und eine zusätzliche Belebung der Ortsmitte. Das Projekt ist damit ein glatter Gegenentwurf zum Trend, Einkaufzentren und Märkte außerhalb der Dorfkerne anzusiedeln und damit ein Gewinn für ein lebendiges Dorf wie Dirmingen.  

Seitens der CDU wurde angeregt, dass der Investor bitte auch die Möglichkeit ins Auge fasse solle, einen Geldautomaten eines regionalen Instituts wie der Sparkasse oder der LEVO-Bank zu installieren. Lars Piereck sagte zu, entsprechende Gespräche zu führen. Der Projektentwickler wies gleichzeitig aber auch darauf hin, dass NETTO seinen Kundinnen und Kunden auch den Service anbiete, ab einem Einkauf im Wert von mindestens 10 Euro und Kartenzahlung sich gleichzeitig auch Bargeld auszahlen lassen zu können.

Wer ist der Investor? 

Mit der RATISBONA Handelsimmobilien hat ein sehr erfahrenes Unternehmen das Parkett unserer Gemeinde betreten. Das regional im bayerischen Regensburg verankerte inhabergeführte Unternehmen ist international erfolgreich tätig und hat bereits mehr als 1.200 vergleichbare Projekte realisiert.
Im Bereich der Entwicklung, dem Bau und der Vermarktung von Lebensmittel- und Baumärkten sowie von Fachmarktzentren zählt RATISBONA (einst römischer Name von Regensburg) zu den führenden Unternehmen in Deutschland, zählt alle namhaften Ketten von ALDI, LIDL usw. bis hin zu den dm-Drogeriemärkten, Deichmann, AWG oder Ernsting's Familie zu ihren Partnern.
Dabei steht das Unternehmen vor allem NETTO sehr nahe, denn die Eigentümer von RATISBONA waren einst Gründer und Besitzer dieser bekannten Kette an Discountern.




Neues Gesetz beschleunigt Netz-Ausbau und verbessert Verbraucherschutz

Mal ganz ehrlich: Wer ist nicht genervt von den Mobilfunklöchern, die es auch bei uns im Saarland leider noch zuhauf gibt? Das soll nun ein Ende haben: Der Bundesrat hat heute der Novelle des Telekommunikationsgesetzes zugestimmt. Damit ändert die Politik ganz gravierend die Spielregeln auf dem Parkett der Mobilfunkfunkversorgung: Neue Frequenzen gibt es nur noch gegen Flächenversorgung!
Gerade für uns im ländlichen Raum kann das zu einem Meilenstein werden. Auch beim Verbraucherschutz im Bereich Telekommunikation wird kräftig nachgebessert.


Bislang haben sich die Mobilfunkanbieter haben beim Ausbautempo ihren Fokus auf die Ballungszentren konzentriert, denn dort werden die größten Umsätze generiert. Bei uns auf dem Land wurde nur das Nötigste getan - auch wenn sich die Situation zugegebenermaßen im Landkreis Neunkirchen gerade in den letzten Monaten zumindest ein wenig verbessert hat. Ich hatte ja hier schon darüber berichtet.

Flächendeckende Versorgung und Rechtsanspruch auf schnelles Internet

Mit der als Telekommunikationsmodernisierungsgesetz bezeichneten Novelle des Telekommunikationsgesetzes soll sich das nun deutlich ändern. Ulrich Lange, einer der stellvertretenden Vorsitzenden unserer CDU/CSU-Bundestagsfraktion, erläuterte heute in einer Pressemitteilung dazu, was sich hinter dem sperrigen Begriff verbirgt:

Die Gesetzesnovelle sei ein Riesenschritt für den flächendeckenden Mobilfunkausbau gerade im ländlichen Raum, betont Lange. "Wir ändern konsequent die Spielregeln: Zukünftig gibt es neue Frequenzen nur gegen Flächenversorgung. Das bedeutet mindestens 4G für alle Mobilfunkkunden durchgehend und unterbrechungsfrei an allen Bundes-, Land- und Kreisstraßen und an allen Schienenstrecken. Damit schaffen wir gleichzeitig die Basis für den zukünftigen 5G-Ausbau in der Fläche." Das Ganze solle bis 2026 abgeschlossen sein. Deutlicher kann man den Funklöchern den Kampf nun wirklich kaum noch ansagen.
Für die Internetversorgung zu Hause werde darüber hinaus ein Rechtsanspruch auf schnelles Internet zukünftig eine Grundversorgung sicherstellen, sagt Lange und bekräftigt: "Homeoffice und Homeschooling auch mit Videokonferenzen müssen über stabile Verbindungen zum Standard gehören.“

Schnellere Genehmigungsverfahren für den Glasfaserausbau und Wahlmöglichkeit bei der Laufzeit Mobilfunkverträgen

Alleine der Ausbau des Mobilfunknetzes alleine aber wäre noch zu kurz gesprungen. Deshalb hat die CDU zudem Regelungen zum besseren Verbraucherschutz durchgesetzt und will den Glasfaserausbau beschleunigen. Die Genehmigungsverfahren für den Ausbau der TK-Infrastruktur werden entschlackt und die Verbindlichkeit bei Markterkundungsverfahren eingeführt. Gerade die Verbindlichkeit der Markterkundungsverfahren stärke ganz besonders die Kommunen vor Ort beim Glasfaser-Ausbau, heißt es aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Darüber hinaus werden Verbraucher auch in Zukunft bei Mobilfunkverträgen die Wahl zwischen Vertragslaufzeiten von ein oder zwei Jahren haben. "Als Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft lehnen wir Preisvorgaben ab und setzen stattdessen auf den mündigen Verbraucher, der sich frei entscheiden kann, welches Angebot er wählen will. Insgesamt werden wir mit der TKG-Novelle einen weiteren großen Schritt in Richtung Gigabitgesellschaft gehen", macht der digitalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tankred Schipanski deutlich.

Sein Kollege, der CSU-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz ergänzt: „Das neue Telekommunikationsmodernisierungsgesetz weist den Weg in Richtung Gigabitgesellschaft. Im parlamentarischen Verfahren haben wir deutliche Änderungen vorgenommen, die Deutschland in die digitale Zukunft katapultieren werden.
Wir schaffen erstmals ein Förderinstrument für den Glasfaserausbau in Gebäuden. Die Umlagefähigkeit von Kabelnetzen - ein Relikt aus den 80er Jahren - bauen wir zu einer echten und modernen Glasfaserförderung um. Damit zünden wir den Glasfaser-Turbo für Deutschland. Viele Mieterinnen und Mieter werden bis 2027 mit einem Glasfaseranschluss in ihrer Wohnung versorgt werden. Durch das Auslaufen der bisherigen Umlagefähigkeit befeuern wir zudem den Wettbewerb der Netzanbieter um die Endkunden. Mit der neuen Glasfaserförderung ist hingegen Open-Access und freie Anbieterwahl garantiert."

Gleichzeitig machten CDU und CSU mit Änderungen im Kundenschutz deutlich, was ein Zugang zu Telekommunikationsdiensten in hoher Qualität im 21. Jahrhundert sein sollte: nämlich selbstverständlich. "Wenn Anbieter weniger leisten als sie Kunden vertraglich zusichern, haben die Verbraucher ein Recht auf eine deutliche Reduzierung des Preises. Kunden haben zudem einen Anspruch auf Entstörung ihres Anschlusses binnen zwei Kalendertagen. Der Anschluss an die digitale Welt wird damit von genauso großer Relevanz wie andere Bereiche der Daseinsvorsorge", so Durz abschließend.