Samstag, 18. Januar 2020

Das sorgte für Aufsehen: Landwirte protestierten mit mehr als 350 Traktoren vor dem Landtag

Zuhören, Rede und Antwort stehen, diskutieren, nachdenken, handeln. Für uns als CDU-Fraktion im Landtag des Saarlandes eine Selbstverständlichkeit. Deshalb war mit unserem Fraktionsvorsitzenden Alex Funk, mit Landtagsvizepräsident Günter Heinrich, sowie meinen Kolleginnen und Kollegen Jutta Schmitt-Lang, Timo Mildau, Marc Speicher, Dagmar Heib, Ulrich Schnur, Bernd Wegner, Gabriele Herrmann und mir sehr gut vertreten, als die saarländischen Landwirte in dieser Woche mit mehr als 350 Traktoren vor dem Landtag demonstrierten.
Nach dem Mahnfeuer Anfang Januar, bei dem Günter Heinrich und ich ebenfalls vor Ort waren, war dies der nächste Schritt der überwiegend jungen Frauen und Männer aus der Landwirtschaft, um die Öffentlichkeit und die Politik auf ihre Existenzängste und die Bedrohung für ihre bäuerlichen Familienbetriebe aufmerksam zu machen.

Wir als CDU haben aufmerksam zugehört. Wir wollen und werden. die Argumente der Bewegung LandschafftVerbindung aufgreifen und in der Februarsitzung des Landtages zu einem Schwerpunktthema der Debatte machen.


Ein Hauptgrund der Verärgerung unserer Landwirte ist die sogenannte Düngeverordnung, die im Bundesrat quasi auf die Schnelle durchgepeitscht und bereits im Mai 2020 umgesetzt werden soll.
Die Landwirte werfen der Politik vor, dass die Regelungen in Deutschland sich von denen anderer EU-Länder unterscheiden und dass Alternativen nicht in ausreichendem Maße diskutiert, geprüft und in Erwägung gezogen wurden.
So stößt bei den Fachleuten aus der Landwirtschaft insbesondere die Regelung auf Unverständnis, dass die Deckelung der Düngung 20 Prozent unterhalb des Bedarfs vorgeschrieben werden soll. Selbst Laien sollte einleuchten, dass Pflanzen, die nur noch mit 80 Prozent ihres Nährstoffbedarfs versorgt werden, keine Frucht mehr in hoher Qualität produzieren können. Nach aktuellen Plänen sollen in nitratsensiblen Gebieten von der Nordsee bis zur Zugspitze pauschale und einheitliche Verbote gelten - ungeachtet der regional völlig unterschiedlichen Gegebenheiten.

Die Bauern fordern deshalb zu Recht und in für mich nachvollziehbarer Weise, dass sich das künftige Düngerecht 1:1 an den EU-Vorgaben orientieren müsse und Bauernhöfe nicht vor unlösbare Probleme stellen dürfe.

Mehr zum Thema lesen Sie auch in meinem Blogeintrag vom 5. Januar 2019:
Landwirte entfachen Mahnfeuer zwischen Bubach und Aschbach - weitere Proteste angekündigt!


Ernste Gesichter bei der CDU und den Landwirten, als Oskar Lafontaine forderte, Fleisch müsse so billig bleiben, dass auch Hartz-IV-Empfänger es sich leisten könnten. Dieser Versuch, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen zu wollen,  ist nicht fair. Die landwirtschaftlichen Familienbetrieb im Saarland produzieren Waren von hoher Qualität. Sie produzieren nachhaltig, sie produzieren regional. Und sie leisten einen
wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer wertvollen Kulturlandschaft.
Ihre Arbeit muss - wie gerade auch die Linke es doch immer wieder fordert - angemessen entlohnt werden. Qualität hat ihren Preis und bleibt trotzdem auch dann bezahlbar, wenn dieser angemessen ist. 
Auch das persönliche Gespräch mit einzelnen Landwirten war uns wichtig.

Günter Heinrich, Vizepräsident des saarländischen Landtages und landwirtschaftspolitischer Sprecher der
CDU-Fraktion sagte vor dem Hintergrund der Bauernproteste vor dem Landtag seine bereist gebuchte Reise
zur "Grünen Woche" in Berlin ab den Landwirten Rede und Antwort.
 Die Fachpolitiker der anderen Fraktionen indessen hielten allesamt an ihren Reiseplänen fest.
Auch das ist ein eindeutiges Statement und zeigt eindrucksvoll, wer im Saarland an der Seite
der Bauern steht und wer nicht.



Freitag, 17. Januar 2020

Bürgermeister Feld stellt neuen Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr offiziell in Dienst

Wiesbach. Nachdem Pfarrer Johannes Schuligen den neuen Einsatzleitwagen ELW 1 der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn offiziell eingesegnet hatte, überreichte Bürgermeister Dr. Andreas Feld offiziell die Fahrzeugschlüssel an den Gemeindewehrführer Andreas Groß und Löschbezirksführer Stephan Rein. Das neue Fahrzeug, das im Löschbezirk Wiesbach stationiert sein wird, ist für Eppelborner Wehr eine wichtige Investition. Bislang musste bei größeren Einsätzen entweder improvisiert oder aber entsprechende Einsatzfahrzeuge aus den Nachbarkommunen angefordert werden. 

"Der Einsatzleitwagen ist als Führungsmittel bei Einsätzen der Feuerwehr in vielen Fällen unverzichtbar. Ausgestattet mit modernster Technik hilft seine Besatzung der Einsatzleitung bei der Bewältigung und Dokumentation der Einsätze," machte Bürgermeister Feld in seiner kurzen Ansprache deutlich und schilderte die Vorgeschichte der Anschaffung. Gleich zweimal mussten Ausschreibungen aufgehoben werden, weil die jeweiligen Angebote die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde überschritten. Erst im dritten Anlauf erfolgte dann tatsächlich auch ein Kauf.
Mit 125.000 Euro sei der ELW 1 letzlich dann zu Buche geschlagen. Erleichtert wurde die Investition für die Gemeinde durch einen Zuschuss des Landkreises in Höhe von 20.000 Euro aus dem Budget der Feuerschutzsteuer, das seitens des Landes den Landkreisen für derartige Zwecke zur Verfügung gestellt wird.


"Unsere Feuerwehrleute sind nicht nur Leistungsträger, sondern auch Vorbilder: für Mut, für Verantwortung, für Leistungs- und Opferbereitschaft, für Hilfsbereitschaft, für Kameradschaft. All diese tollen Menschen, lieber Bürgermeister, tragen nicht nur die Abzeichen unserer Wehr, sie tragen vor allem auch das Herz am richtigen Fleck," bekräftigte auch der Eppelborner Landtagsabgeordnete Alwin Theobald (CDU), der ebenso wie die Erste Kreisbeigeordnete Daniela Feld das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute besonders hervorhob.


Alwin Theobald überreichte abschließend noch ein Kuvert, das einen Geldbetrag zugunsten der Jugendwehr zum Inhalt hatte. Der CDU-Abgeordnete warb abschließend dafür, darüberhinaus auch die Fördermöglichkeiten des Landes und des Landkreises zu nutzen, um verstärkt Freizeiten, Bildungsmaßnahmen und auch Mitarbeiterschulungen durchzuführen.



Sicher leben im Saarland: CDU-Landtagsfraktion und Polizei informierten in Lautenbach über Kriminalität und Vorbeugung

Wie sicher leben die Menschen im Saarland, in Ottweiler und insbesondere auch in Lautenbach? Um diese Frage ging es bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der die CDU-Landtagsfraktion im Rahmen ihrer Reihe „Fraktion in der Region“ in dieser Woche nach in den Ottweiler Stadtteil Lautenbach eingeladen hatte. „Es spielt überhaupt keine Rolle, ob zuhause oder in der Öffentlichkeit: Nur wer sich sicher fühlt kann frei leben“, machte der CDU-Landtagsabgeordnete Alwin Theobald als Moderator der Veranstaltung gleich zu Beginn deutlich und betonte, wie wichtig ihm vor diesem Hintergrund gerade auch die gefühlte Sicherheit der Menschen sei.

Landespolizeipräsident Norbert Rupp zeigte anhand der Kriminalstatistik auf, warum er sich in seinem Amt an der Spitze der saarländischen Polizei nicht so oft mit Lautenbach beschäftigen muss. „Bei der Zahl der Straftaten liegt die Stadt Ottweiler „nur“ auf Platz 35 der 52 saarländischen Gemeinden“, sagte Rupp. Die Zahl von Wohnungseinbrüchen pendele dabei stets zwischen zwanzig und dreißig pro Jahr, im Jahr 2018 ging sie sogar auf nur noch 12 zurück. Alle Einbruchsversuche bereits mit eingerechnet. Da Einbruchsschäden in nahezu allen Fällen der Versicherung gemeldet würden und deshalb auch eine Anzeige bei der Polizei erforderlich sei, gebe es bei Wohnungseinbrüchen auch kein Dunkelfeld. Die Aufklärungsquote liege vergleichsweise gut bei ca. 55 Prozent.
Sicherheit sei aber trotzdem offenbar auch in Lautenbach ein Thema von großem Interesse, stellte der Landespolizeipräsident, der bei seinen Ausführung vom Leiter des der Polizeiinsoektion Neunkirchen, Thomas Dräger-Pitz, unterstützt wurde, angesichts des großen Interesses in der Begegnungsstätte Lautenbach fest. 

Etwas mehr als 30 Gäste verfolgten seine eindringliche Warnung vor dem sogenannten „Enkeltrick“, durch den immer wieder auch im Saarland vor allem ältere Menschen betrogen würden, bevor dann der Einbruchsexperte Rainer Both vom Landespolizeipräsidium erklärte, wie man sich selbst erfolgreich vor Einbrüchen schützen kann. „Einen großen Schraubenzieher und zwei, drei Minuten Zeit – mehr brauchen geübte Einbrecher nicht, um in ein Haus einzudringen“, so Both. Um dies zu verhindern, sollten Fenster mit Pilzkopfverriegelungen oder – alternativ – Zusatzsicherungen ausgerüstet werden. Aufhebeln sei dann kaum noch möglich. Wer jetzt noch abschließbare Fenstergriffe einbaut, macht es den Einbrechern deutlich schwerer. „Einbrecher geben normalerweise nach drei bis fünf Minuten auf, wenn sie es bis dahin nicht ins Haus geschafft haben“, so Both. 
Im Anschluss an die Vorträge der Polizeibeamten hatten die Besucher der Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich von Reiner Both zum Schutz der eigenen Wohnung beraten zu lassen.

Lecker essen in Eppelborn: Am 17. Januar ist Internationaler Tag der italienischen Küche

Bild von cocoparisienne auf Pixabay
Heute, am 17. Januar, ist der Internationale Tag der italienischen Küche - und damit ein guter Grund italienisch Essen zu gehen. Die Auswahl an Möglichkeiten ist dabei gerade auch in Eppelborn recht groß, denn die italienische Küche hat sich bereits vor Jahrzehnten im Herzen des Illtals etabliert und ist in ihrer Vielfalt aus dem gastronomischen Angebot in Eppelborn nicht mehr wegzudenken.

Nicht viele internationale Länderküchen sind so beliebt und so herausragend wie die italienische. Neben den bekannten Klassikern wie Pizza und Pasta weiß sie mit tollen Produkten wie Olivenöl, Parmigiano oder Prosciutto, mediterranen Früchten und ausgezeichneten Weinen zu begeistern. Sie schafft es zu jeder Jahreszeit, Erinnerungen an Urlaub im Süden, nach Sommer, nach toskanischen Landschaften und nach blauem Meer zu wecken. 

Im zentralen Ort Eppelborn selbst sind es die Pizzeria De Luca und die Pizzeria Italiano, in Neububach die Pizzeria "Romantica" und in Humes die "Villa Bellini" in denen man sich mit Familie und Freunden nicht nur am Wochenende kulinarisch mit italienischen Spezialitäten wie Pizza, Pasta, Antipasti, Insalata und vielem anderen verwöhnen lassen kann. 
Ein wahrer Geheimtipp ist zudem, wenn es um Pizza geht, auch die Gaststätte "Batschkapp" in der Eppelborner Rathausstraße. Die "Hellbergstuben" am Schwimmbad ergänzen ihre italienische Küche zusätzlich noch durch indische und deutsche Gerichte.
Und nein: Auch das Eiscafé Venezia am Markt in Eppelborn darf in dieser Aufzählung nicht fehlen.

Bild von aedrozda auf Pixabay 
Wem das alles noch nicht reicht, der darf sich dann in Eppelborn und Umgebung auf die Notte Italiana freuen, die von einem kleinen Kreis engagierter Eppelborner um Ortsvorsteher Berthold Schmitt, Margit Drescher, Giacomo Santalucia, Alwin Theobald und Klaus-Peter Schäfer und die CDU Eppelborn Jahr für Jahr organisiert wird und einen Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Gemeinde Eppelborn darstellt. In den letzten Jahren stellte die Italienische Nacht den Auftakt zu den Eppelborner Schmaustagen dar und lockte mit bekannten saarländischen Italo-Bands und italienischen Spezialitäten jeweils an die 500 Gäste auf den Marktplatz. Schon seit Wochen bereits feilt das Team der Notte Italiana am Konzept für 2020.









Donnerstag, 16. Januar 2020

Landtag fordert Verschärfung des Strafrahmens bei Kindesmissbrauch

Kindesmissbrauch soll nicht länger nur als bloßes Vergehen bestraft werden, sondern als das, was es wirklich ist: Ein Verbrechen! Das beschloss gestern der Saarländische Landtag auf Antrag von CDU und SPD mit großer Mehrheit. Lediglich die Fraktion DIE LINKE stimmte gegen eine Erhöhung des Strafrahmens.
Die rechtspolitische Sprecherin und Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zu den Missbrauchsverdachtsfällen am UKS, Dagmar Heib, machte für die CDU-Landtagsfraktion deutlich: „Das Strafgesetzbuch muss novelliert werden. Der Missbrauch von Kindern muss immer ein Verbrechen sein und dadurch eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr nach sich ziehen. Ein Vergehen können solche Gräueltaten nicht sein“, so die Abgeordnete.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist für das Jahr 2018 insgesamt 128 erfasste Fälle aus, in denen wegen sexuellem Missbrauch von Kindern ermittelt wurde. Das ist laut Statistik ein Plus von knapp 10% im Vergleich zum Vorjahr. Betroffen sind hier die Paragraphen 176, 176a und 176b. Die Organisiertheit der Täter und die Häufung der Taten, ob bei Missbrauchsabbildungen oder Kindesmissbrauch, die die Ermittlungsbehörden bei Fällen in ganz Deutschland feststellen, sei mehr als erschreckend – und die Fälle häuften sich. „Diese Menschen sind hoch kriminell und ihnen muss Einhalt geboten werden. Deshalb ist auch die Erhöhung des Strafrahmens notwendig, um dem Unrechtsgehalt der Handlungen gerecht zu werden“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und rechtspolitische Sprecherin Dagmar Heib.

Die Faktion DIE LINKE teilte diese Ansicht bedauerlicherweise nicht, bezeichnete eine Erhöhung des Strafrahmens als "blinden Aktionismus".
Als kinderpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und auch als Vater von drei Kindern kann ich die Haltung der Linken nicht nachvollziehen: Wer Kinder missbraucht und so neben den körperlichen Verletzungen und dem Raub ihrer Menschenwürde von allem tiefe seelische und psychische Wunden zufügt, die nie mehr richtig verheilen, ist ein Verbrecher und sollte auch als solcher behandelt werden.

Vorstellung Aktionsplan Armutsbekämpfung muss verschoben werden: Die kommunalen Spitzenverbände sehen noch Beratungsbedarf

Der saarländische Landkreistag sowie der Städte- und Gemeindetag haben gestern gegenüber Sozialministerin Monika Bachmann deutlich gemacht, sie könnten dem Aktionsplan Armutsbekämpfung im Saarland noch nicht abschließend zustimmen. Erst müssten sich noch einmal ihre Gremien damit befassen.
Sozialministerin Monika Bachmann gab deshalb gestern bekannt, die Vorstellung des Aktionsplans verschieben zu wollen: ,,Dem Anliegen der beiden großen kommunalen Spitzenverbänden werden wir selbstverständlich nachkommen“, zeigte sich die Ministerin enttäuscht.



Armut ist ein Problem. Armut ist real. Dass es Menschen gibt, dass es Familien gibt, dass es Kinder gibt die auch und noch immer selbst in einem wirtschaftlich starken Land wie Deutschland von Armut bedroht sind, lässt sich nicht wegdiskutieren. Deshalb hat Sozial- und Familienministerin Monika Bachmann (CDU) bereits vor geraumer Zeit die Initiative ergriffen und die Armutsbekämpfung im Saarland nicht nur zur Chefsache, sondern auch zu ihrer persönlichen Herzensangelegenheit gemacht.
Bachmann holte alle wichtigen Verbände, Institutionen und öffentlichen Stellen an einen Tisch, um mit einem gemeinsamen Aktionsplan zur Armutsbekämpfung den großen Wurf zu schaffen. Umso verständlicher ist nun ihre Enttäuschung, dass die Vorstellung einen umfangreichen Aktionsplans zur Armutsbekämpfung nun erneut verschoben werden musst

Mit großem Bedauern mussten Sozialministerin Monika Bachmann und auch ich als Vertreter der CDU-Landtagsfraktion zur Kenntnis nehmen, dass entgegen langer Planung und erfolgreicher Abstimmung mit den im Beirat zur Armutsbekämpfung vertretenen Verbänden und Vereinigungen die endgültige Verabschiedung des zweiten Aktionsplanes zur Armutsbekämpfung erneut verschoben werden muss.  
In einem Telefonat mit dem Vorsitzenden des Saarländischen Städte- und Gemeindetages, Bürgermeister Hermann Josef Schmidt, und dem Vorsitzenden des Saarländischen Landkreistages, Landrat Patrik Lauer, hatten diese gegenüber der Ministerin betont, dass sie dem vorliegenden Aktionsplan noch nicht final zustimmen können, da erst die neuerliche Befassung ihrer Gremien notwendig sei. 
,,Diesem Anliegen der beiden großen kommunalen Spitzenverbänden werden wir selbstverständlich nachkommen“, sagt die Ministerin enttäuscht, die die finale Präsentation des Aktionsplanes erst nach Abschluss aller Beratungen sieht.
Am 23. Januar, dem Tag, an dem der Aktionsplan entsprechend der bisherigen Abstimmung mit allen Beteiligten hätte präsentiert werden sollen, findet trotz allem die geplante Sitzung des Beirates zur Armutsbekämpfung zur weiteren Beratung des Aktionsplanes statt.







Mittwoch, 15. Januar 2020

Vandalismus am Eppelborner Bahnhof - Ortsvorsteher fordert Konsequenzen

Eppelborn. Der Ärger über Vandalismus am neugestalteten Bahnhof ist groß. Die Wände der neuen Unterführung zum Bahnsteig sind mit Farbschmierereien verunstaltet. Auf dem Boden liegen leere Getränkedosen, Scherben, Verpackungsreste und Zigarettenkippen rum. Vor kurzem hat man auch eine Bodenplatte rausgerissen und zerbrochen. Auch die der Unterstände auf dem Bahnsteig sind mit Kritzeleien verunziert. 


Narrenhände beschmieren Wände: Eine solche Sauerei ist
weit davon entfernt, als echtes künstlerisches Graffiti
durchzugehen und ist nicht mehr als ein sichtbares Zeichen
von völligem Unvermögen und schlechter Erziehung.
Prädikat: Absolut mies. 
„Was sind das nur für Chaoten, die mutwillig öffentliches Eigentum beschädigen“, erklärte Ortsvorsteher Berthold Schmitt verärgert. Bei ihm häuften sich die Klagen der Eppelborner Bürger über die Verschmutzungen und Beschädigungen. Nach Schmitts Ansicht, lassen sich solche Vandalismus-Akte nur eindämmen, wenn man Videokameras zur Überwachung der Unterführung und des Bahnsteiges montiert. Die Chaoten könnten dann nicht mehr unbeobachtet und unerkannt ihrem Mutwillen und ihrer Zerstörungswut freien Lauf lassen. Er werde, so Schmitt, in dieser Angelegenheit mit der Deutschen Bahn & Service AG Saarbrücken Kontakt aufnehmen.
Rund 2,3 Millionen Euro sind in den Umbau des Eppelborner Bahnhaltepunktes geflossen. Der Umbau ist Teil eines Sonderprogrammes des Bundesverkehrsministeriums. Dieses Programm umfasst bundesweit die barrierefreie Modernisierung von 108 kleinen Bahnstationen. Die Deutsche Bahn Station & Service AG, Eigentümerin der 5400 Bahnstationen in Deutschland, setzt dieses Projekt um. Bund und Länder stellen bis 2020 jeweils 80 Millionen Euro bereit.








Dienstag, 14. Januar 2020

Verbauen wir die Zukunft unserer Kinder? - CDU-Landtagsfraktion diskutiert mit Bestseller-Autor von "Deutschland verdummt"

Am 29. Januar kommt der Bestsellerautor Dr. Michael Winterhoff ("Deutschland verdummt") nach Saarbrücken. Gemeinsam mit meinen Kollegen Frank Wagner und Jutta Schmitt-Lang sowie unserem gesamten Team der CDU-Landtagsfraktion freue ich mich schon jetzt auf eine spannende Bildungsveranstaltung mit euch! Reserviert euch am besten frühzeitig euer kostenloses Ticket und meldet euch rechtzeitig online zu einem interessanten Vortrag mit anschließender Diskussion an, denn das Interesse an der Veranstaltung dürfte groß sein!



Auch die jüngste PISA-Studie belegt, was wir aus der Praxis längst wissen: 21% der 15-Jährigen verfügen über das Leseniveau eines Drittklässlers und sind unfähig, Texte verständig zu lesen. Damit fehlt einem Fünftel unserer Jugendlichen das Basiswissen für alle anderen Fächer. Parallel dazu steigt Jahr für Jahr die Zahl verhaltensauffälliger Kinder, die sich nicht konzentrieren können, sich nicht an Regeln halten oder in eine Gemeinschaft einordnen
können. Sogar die Kitas schlagen jetzt Alarm. Trotz seit Jahren steigender Bildungs- und Betreuungsausgaben sinken Ausbildungsreife- und niveau weiter.
Was läuft schief in unserer Bildung, in unserer Gesellschaft?
Unser Referent, der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. med. Michael Winterhoff, vertritt in seinen Bestsellern wie „Deutschland verdummt“ die These, dass Bildung ohne Bindung und emotionale Reife nicht möglich ist und dass es daran in unserer Gesellschaft mangelt.
Darüber würden wir gerne mit Ihnen, unserem Abgeordneten Frank Wagner und ihm diskutieren, um über Lösungswege für unsere Gesellschaft nachzudenken.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Kostenlose Tickets könnt ihr buchen unter
https://cdu-fraktion-bildungsnotstand.eventbrite.de


Volles Haus beim Betriebsräte-Empfang der CDU-Landtagsfraktion - Ford-Betriebsrat erhält Nikolaus-Warken-Preis

Mit einem klaren Bekenntnis zum Industriestandort, zum Stahl- und Automobilstandort begrüßte der Landesvorsitzende der CDU-Sozialausschüsse CDA, mein Kollege und Freund Marc Speicher, die große Zahl von Gästen beim traditionellen Betriebs- und Personalräteempfang der CDU-Landtagsfraktion: "Wir müssen alles daran setzen, dass wir auch in Zukunft Industrieland bleiben! Mit Auto & Stahl für Arbeit, Wohlstand und Wertschöpfung hier bei uns an der Saar!" Dabei  brach er eine Lanze für die Beschäftigen der saarländischen Stahlindustrie insbesondere bei Saarstahl, Dillinger und vor allem bei der Neuen Halberg Guss. Auch zur Zukunft von Ford in Saarlouis fand der 35jährige klare Worte: "Wir müssen Ford in Saarlouis über 2024 hinaus erhalten! Das geht nur zusammen: Industrie, Gewerkschaften und Politik." Auch Ministerpräsident Tobias Hans machte deutlich, dass nur der saarländische Weg, der Zusammenhalt von Politik und Gewerkschaften, letztlich der richtige Weg sein kann, um die großen Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft gemeinsam zu bewältigen.
Vor den rund 300 Besuchern wurde anschließend der  Ford-Betriebsrat mit Markus Thal an der Spitze mit dem Nikolaus-Warken-Preis ausgezeichnet. 




Der Saal ist bis zum Bersten gefüllt; ein Zeichen, dass die CDU wieder stärker auch als  Arbeitnehmerpartei wahrgenommen wird. Es wird gehört, was die CDU zu sagen hat. 
Der CDA-Landesvorsitzende Marc Speicher, unser Fraktionsvorsitzender Alex Funk und vor allem auch Ministerpräsident Tobias Hans brachten in ihren Redebeiträgen deutlich zum Ausdruck, dass unser industrielles Herz im Saarland weiterschlagen muss, dass Stahl und Automobil im Saarland sauberer hergestellt werden als überall sonst auf der Welt und deshalb der Erhalt dieser Schlüsselindustrien gelebter Klimaschutz, gelebte Nachhaltigkeit und gelebter Schutz der Schöpfung wäre und dass Digitalisierung und KI geeignete Werkzeuge sein können, um neue Lebensadern, Bypässe und Synapsen zu schaffen, die eben dieses saarländische Herz wieder stärker und in die Zukunft gerichtet schlagen lassen. 
Die CDU in Landtag und Landesregierung setzen dabei voll auf den sogenannten Saarländischen Weg: Dieser Weg des Zusammenhalts zeigt sich seit 100 Jahren vor allem in Zeiten der Krise - darin sind wir stark und daher sind auch die Redner des Abends, Ministerpräsident Tobias Hans, der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Funk und auch der Abgeordnete Marc Speicher zuversichtlich, dass wir Saarländer, die sich immer anpassen mussten, immer zusammen gestanden haben, kreativ im Wandel waren und sich gegenseitig geholfen haben auch diese Krise meistern können!
Im Vorfeld der Veranstaltung hatte sich die Arbeitnehmergruppe der CDU-Fraktion deshalb bereits mit Mitarbeitern der neuen Halberg Guss getroffen, um sie weiter eng zu begleiten und nach Lösungen zu suchen.


Bei dem gestrigen Empfang wurde auch der besondere Einsatz einer Mitarbeitervertretung gewürdigt: Markus Thal nahm den Nikolaus-Warken-Preis der CDU-Landtagsfraktion für den Betriebsrat der Ford Werke GmbH Saarlouis in Saarlouis Roden entgegen. Herzlichen Glückwunsch!
Für uns als CDU-Landtagsfraktion ist der Preis auch ein politisches Statement. Unser Abgeordneter Marc Speicher sagt dazu: "Das Saarland ist Industrie-, Stahl- und Autoland und muss es auch bleiben. Der Wegfall der Nachtschicht sowie von 1600 Stellen bei Ford in Roden war ein schmerzhafter Einschnitt. Es geht jetzt darum, dass Ford über 2024 hinaus hier an der Saar produziert. Dies wird nur zusammen als gemeinsame Kraftanstrengung gelingen. Es geht aktuell um die Sicherung und Weiterentwicklung des Saarlandes als moderner Industriestandort. Es geht darum, unsere Kompetenzen in Wissenschaft und Forschung mit dem exzellenten Know-How in der Fertigung und den hervorragend ausgebildeten Facharbeitern zusammenzuführen."



Montag, 13. Januar 2020

Ein Grund zum Anstoßen: 666.666 Besucher im EppelBlog




Runde zehn Jahre gibt es jetzt den EppelBlog. 
Am heutigen Tage knackte die Besucherzahl die nächste große Schnapszahl.


666.666 mal wurden Artikel in meinem Blog angeklickt.


Ich danke meiner Leserschaft von Herzen
für diese Treue!

Und die Geschichte geht weiter:
Politische Transparenz  
der eigentliche Zweck meines Blogs - 
ist in Zeiten von wachsendem Populismus 
und FakeNews 
von Rechts, Links und woanders wichtiger denn je.