Mittwoch, 17. Oktober 2018

Dr. Andreas Feld einstimmig als Kandidat für die Bürgermeisterwahl 2019 in Eppelborn nominiert

Dr. Andreas Feld ist der Kandidat der CDU für die Bürgermeisterwahl am 26. Mai nächsten Jahres. Die Nominierung erfolgte am vergangenen Montag  einstimmig durch Delegierte aus allen CDU-Ortsverbänden in der Gemeinde Eppelborn. Als Ergebnis eines offenen Bewerberverfahrens hatte sich vor kurzem bereits der CDU-Gemeindeverband schon für Feld als Bürgermeisterkandidat ausgesprochen.

In seiner Rede vor den Delegierten nannte Feld Themen, die er für Eppelborn wichtig halte und die er bei einer Wahl angehen werde. Einen Schwerpunkt sieht Feld im Bereich der Kindergärten und Schulen. Die Angebote und Aussstattung müssten unbedingt verbessert werden und es gelte auch alle Grundschulstandorte in der Gemeinde zu erhalten. Wert lege er auch auf die Sicherung der medizinischen Versorgung sowie auf Projekte und Maßnahmen, um die Selbständigkeit ältere Mitbürger zu wahren:
„Die Eppelborner sollten auch im Alter selbstbestimmt leben und am Leben der Gesellschaft teilnehmen können“, erklärte er. Die Grundversorgung älterer Menschen, die nicht mehr mobil sind, muss gesichert bleiben.
Sehr großen Handlungsbedarf sieht Feld des Weiteren bei der Gestaltung des Eppelborner Ortszentrum. Hier sei es mittlerweile, führte er aus, zu einem für jeden erkennbaren Stillstand gekommen, der sich nachteilig auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde auswirke und den es zu überwinden gelte. Außer Gutachten und Planungen ist seit Jahren nichts geschehen. Die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort müssten dringend verbessert werden, ein Drogeriemarkt fehlt seit Jahren.
Zudem möchte Andreas Feld den von Altbürgermeister Fritz Hermann Lutz ins Leben gerufene Wirtschaftsbeirat wieder reaktivieren, damit in Eppelborn lebende Experten neue Impulse geben können. 

Eppelborn dürfe als zweitgrößte Gemeinde im Landkreis nicht noch mehr Kaufkraft und den Anschluss an die Nachbarorte verlieren. Feld machte in seiner Rede unter Beifall der Delegierten deutlich, dass die CDU den festen Willen habe, Eppelborn aus der Lethargie zu befreien und wieder auf Kurs zu bringen. „Eppelborn muss wieder eine Zukunft haben“, betonte er abschließend. 

An der Versammlung nahm Ministerpräsident Tobias Hans in seiner Funktion als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Neunkirchen teil. Er zeigte sich erfreut über das einstimmige Votum für Dr. Andreas Feld, den er wegen seiner fachlichen Kompetenz und guten Arbeit in der Staatskanzlei sehr schätze. Er sei sich sicher, dass Feld die richtige Wahl für das Bürgermeisteramt in Eppelborn sei. Er wünschte ihm Glück und Erfolg für den bevorstehenden Wahlkampf.

Dr. Andreas Feld ist Eppelborner, 45 Jahre alt, verheiratet, Familienvater.  Er studierte Jura in Saarbrücken und im niederländischen Utrecht, war sechs Jahre lang Richter und Staatsanwalt in Tübingen und promovierte 2006 an der Universität des Saarlandes, wo er heute noch Lehrbeauftragter ist. Als Dezernent war er anschließend im Landkreis Neunkirchen für die Verwaltungsbereiche Kreisrechts-, und Gutachterausschuss, Untere Bauaufsichtsbehörde, Kreispolizeibehörde und die Straßenverkehrsbehörde zuständig, bevor er dann als Leiter des Kabinettsreferats in die Staatskanzlei nach Saarbrücken wechselte. Seit mehr als einem Jahr ist Feld Vorsitzender der CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat.

Montag, 8. Oktober 2018

Spielemesse "Eppelborn spielt" am kommenden Wochenende zum 19. Mal!

Am kommenden Wochenende findet im big Eppel in Eppelborn bereits zum neunzehnten Mal die große Spielemesse "Eppelborn spielt" statt. 
Am Samstag, dem 13. Oktober ab 14 Uhr und am Sonntag, dem 14. Oktober ab 10 Uhr können kleine und große Kinder die unterschiedlichsten Spiele testen. Bis weit in den Samstagabend hinein finden zudem Turniere mit den bekanntesten Strategiespielen statt. So findet z.B. in diesem Jahr ab 18 Uhr am Samstag ein Vorrundenturnier für die Deutsche Meisterschaft im Würfel- und Kartenspiel Qwixx statt. Zudem gibt es ein Vorausscheidungsturnier zur 13. Heckmeck-Wurmmeisterschaft.

Was Heiko Girnus (früher Jugendpfleger und Eventmanager des big Eppel und mittlerweile Fachbereichsleiter im Eppelborner Rathaus), sein Nachfolger als Jugendpfeger der Gemeinde Ralf König und die Spielelagune e.V. gemeinsam auf die Beine gestellt haben, hat sich nicht ohne Grund zum bekanntesten Spiele-Event im Landkreis Neunkirchen und darüber hinaus entwickelt.
Über dreihundert Spiele stehen auch dieses Mal wieder zur Verfügung und können nach Herzenslust gespielt und getestet werden.

Montag, 1. Oktober 2018

Endgültiges Aus für Biermuseum? Das Museum für saarländische Braukultur schloss am Wochenende seine Pforten.

Es war kein großes Museum. Aber es war ein Museum, in dem unglaublich viel persönliches Herzblut steckte und das auf dem Weg war, sich zu einem weiteren kulturellen Aushängeschild der Gemeinde Eppelborn zu entwickeln. Und doch kam nun das jähe Aus, Gründer Frank Casciani musste die Pforten seines Museum schließen. Hohe Auflagen der Bauaufsicht hätten Investitionen erforderlich gemacht, welche die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Museumsbesitzers alleine übersteigen mussten.



Dabei hätten mit wenig Aufwand viele von dem schmucken kleinen Museum und der im Saarland einzigartigen Sammlung mit mehr als 3.000 Exponaten profitieren können - einer Sammlung, die nicht nur die Historie der Biere und der Brauereien an der Saar, sondern auch die Entwicklung von Marketing und Werbung im Laufe eines Jahrhunderts widerspiegelt.
Zu nennen ist da in erster Linie einmal die Gemeinde Eppelborn. Denn schließlich müsste es ja eines der obersten Ziele einer jeden Rathausspitze sein, die Attraktivität der Gemeinde zu steigern und Angebote zu unterstützen, die Besucher anlocken und so den Tourismus zu fördern.
Gäste von außerhalb sorgen für lebendige Dörfer und kommen stets dem Handel und der Gastronomie vor Ort zugute. Diese Erkenntnis aber ist - und das ist zu bedauern - in den oberen Amtszimmern der Verwaltung scheinbar noch nicht angekommen. Denn bei Lichte betrachtet ergeht es dem Biermuseum gerade nicht viel anders, als anderen, mit ehrenamtlichem Engagement getragenen Projekten, in unserer Gemeinde.
Auch die verbliebenen saarländischen Brauereien, die selbst bislang nicht in der Lage waren, die Braukultur als elementaren Bestandteil der saarländischen Kultur insgesamt darzustellen, zeigten nur sehr oberflächliches, halbherziges Interesse. Sie hätten im Verbund von den Ausstellung im Herzen des Saarlandes profitieren und einen Beitrag zur kulturellen Bildung und dem Erhalt der dieses Stücks Geschichte beitragen können. Aber sie wollten es eben nicht.

Landtagsmitglied Alwin Theobald, der Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt und der Wiesbacher CDU-Ortsvorsitzende Adrian Bost stehen Frank Casciani noch immer zur Seite. Sie unterstützen ihn, weil sie wissen, dass es dem Museumsgründer nie um den eigenen Vorteil ging. Er wollte nur das, was seine Sammelleidenschaft zusammengeführt hat, mit der Öffentlichkeit teilen. So wie andere Sammler auch.
Vielleicht lässt sich gemeinsam noch eine Lösung finden, bevor die Sammlung zerschlagen und verkauft werden muss.
Aber es wird schwer.









Donnerstag, 27. September 2018

CDU-Landtagsfraktion veranstaltet Innovationskongress

Transportdrohnen, Roboter im OP, autonomes Fahren, Industrie 4.0: Die digitale Transformation ist in vollem Gange und hat längst alle Lebensbereiche erfasst. Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft – die virtuelle Welt birgt Risiken, vor allem aber bietet sie große Chancen. Wie können wir diese am besten nutzen? Darüber wollen wir als CDU-Fraktion im saarlädnischen Landtag bei unserem Innovationskongress gemeinsam mit Ihnen und Experten aus Wirtschaft und Politik am Dienstag, 16. Oktober, ab 15 Uhr in der Saarbrücker Congresshalle diskutieren.



Innovationskongress: Wie können wir das Saarland weiter voran bringen?


Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Vernetzung können als Motor für Wachstum und Wirtschaft fungieren. Im Saarland haben wir mit unserem eigenen kleinen Silicon Valley aus Cispa Helmholtz-Zentrum, den Max-Planck-Instituten für Informatik und Softwaresysteme, dem DFKI und dem Leibniz-Zentrum für Informatik die besten Voraussetzungen, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten. Erst vor wenigen Wochen hat der Weltmarktführer für Datenschutz, Symantec, seine Pläne verkündet, in Saarbrücken ein neues IT-Forschungszentrum zu eröffnen und die Ansiedlung mit dem exzellenten Ruf des Standorts in der Software-Branche begründet.

Wir wollen weiter voran gehen und unsere digitale Vorreiter-Rolle im Saarland mit Leben füllen. Aus diesem Anlass veranstaltet die CDU-Landtagsfraktion am 16. Oktober einen Innovationskongress. In insgesamt sechs Panels wollen wir die verschiedenen Themenfelder beleuchten und einen Blick über den Tellerrand werfen.
Neben Fraktionschef Alex Funk, Ministerpräsident Tobias Hans und unseren Abgeordneten stehen Experten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Digitalisierung für Diskussionen, Fragen und Anregungen bereit.

Alle interessierten Saarländer/-innen sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Hier geht’s zur Online-Anmeldung: https://bit.ly/2NorzVh


Weitere Infos gibt es hier: https://www.cdu-fraktion-saar.de/cdusaar/uploads/2018/09/18-09-19_CDU-Saar_Folder_Onepager5.pdf

Montag, 24. September 2018

Inbetriebnahme des Solarparks in Dirmingen – Europas größter Solarpark mit bifacialen Solarmodulen

Dirmingen. Am vergangenen Wochenende erfolgte die symbolische Inbetriebnahme des Solarparks am Rande der A1 in Dirmingen. Das Projekt ist etwas besonderes: Die Anlage ist zurzeit Europas größter Solarpark mit sogenannten bifacialen (beidseitigen) Solarmodulen. CDU-Fraktionschef Dr. Andreas Feld spricht zu recht von einer neuen und zukunftsweisenden Technologie.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat Dr. Andreas Feld
und Fraktionsgeschäftsführer Christian Ney machten sich vor Ort
ein Bild von der neuen Technologie
Die üblicherweise in Solarparks verwendeten Module können nur aus den Sonnenstrahlen Strom erzeugen, die von vorne auf sie treffen. Was von der Umgebung auf die Rückseite reflektiert wird, lässt sich nicht verwerten. Um dies aber zu ermöglichen, sind im Dirminger Solarpark die Module senkrecht aufgestellt, statt wie sonst in Schräglage. Diese bifacialen Module sollen bis zu 25% mehr Strom liefern als herkömmliche Solarpanels. 

Neben der höheren Stromleistung gibt es bei dieser Art von Solarpark noch einen weiteren Vorteil. Wegen der weitauseinanderstehenden Modulreihen und deren senkrechter Montage geht die Fläche nicht verloren. Sie kann entweder ökologisch oder landwirtschaftlich genutzt werden.
„Der Dirminger Solarpark ist eine neue, zukunftsweisende Technik“, führte Dr. Andreas Feld, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat, aus. Es sei toll, dass dieser Solarpark in Eppelborn realisiert werde. Dank und Anerkennung gebühre allen, die sich für dieses Projekt engagieren.
Die Anlage in Dirmingen umfasst eine Fläche von 10 Hektar. Bis November sollen alle Arbeiten daran beendet sein. Der Solarpark wird dann eine Leistung von 2 Megawatt erbringen. Das Unternehmen Ökostrom Saar errichtet die Anlage und hat das Konzept drei Jahre lang mittels einer Anlage in Losheim – nach eigenen Angaben – mit guten Ergebnissen getestet.

Sonntag, 23. September 2018

Musikverein "Harmonie" Wiesbach feiert 110jähriges Bestehen mit Konzert und Großem Zapfenstreich

Vor 110 Jahren wurde der Musikverein "Harmonie Wiesbach" gegründet. Dieses Jubiläum wurde gestern in der gut gefüllten Wiesbachhalle mit einem Jubiläumskonzert unter Leitung des Dirigenten Carlo Welker gefeiert.
Gekrönt wurde das Konzert dabei in seinem zweiten Teil von einem Großen Zapfenstreich, den der Vereinsvorsitzende Harald Schorr gemeinsam mit Bürgermeisterin Müller-Closset abnahm.



Für einen würdigen Rahmen sorgten dabei nicht nur die Musikerinnen und Musiker des Vereines mit ihrem Können und ihrer Klangstärke, die zusätzlich vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Wellesweiler ergänzt wurde, sondern auch die Freiwillige Feuerwehr die in Mannschaftsstärke antrat und die abgedunkelte Wiesbachhalle mit ihren Fackeln illuminierte.
Ich gratuliere dem Verein ganz herzlich zu seinem Jubiläum, vor allem aber auch zu einer Besetzung des Orchesters, die durch ihr niedriges Durchschnittsalter eindruckvoll zeigt, wie gut der Musikverein auch für die kommenden Jahre aufgestellt ist.



Freitag, 21. September 2018

Digitalisierung, Demenz, Erfüllungsübernahme und Straßenausbaubeiträge prägten die September-Sitzung des Landtages

In dieser Woche trat der Landtag zu seiner neunten Sitzung in diesem Jahr, der 18. Sitzung in der laufenden Legislaturperiode zusammen. Mit dem Tragen einer weißen Rose haben wir Abgeordnete an das Gedenkjahr für Willi Graf und seinen Widerstand gegen das NS-Regime erinnert. Im Gedenken an die Opfer und den Widerstand im Nationalsozialismus ging es darum, ein starkes Zeichen zu setzen und gegen den Missbrauch der weißen Rose anzugehen. Deutschland und das Saarland dürfen nie mehr rassistischen, antisemitischen, die Menschenwürde missachtenden Ideologien folgen.

Neben den wichtigen Themen Digitalisierung und Demenz stand unter anderem auch die erste Lesung eines Gesetzes zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften auf der Tagesordnung. Hinter dieser wenig aussagekräftigen Überschrift verbirgt sich jedoch eine wichtige gesetzliche Änderung:

Die große Koalition aus CDU und SPD um saarländischen Landtag will nämlich eine Personengruppe besser absichern, die immer wieder den Kopf für uns und unsere Gesellschaft hinhalten und sich deshalb auch auf besondere Fürsorgepflicht des Staates verlassen können müssen.
Beamtinnen und Beamte von Polizei, Justizvollzugs- oder Justizdienst werden durch ihre dienstliche Tätigkeit oder aufgrund ihrer beruflichen Stellung immer wieder und zunehmend Opfer von gewalttätigen Übergriffen. Der ihnen hieraus entstehende Schmerzensgeldanspruch kann häufig aber insbesondere wegen fehlender Liquidität des Schädigers nicht durchgesetzt werden. Aus diesem Grund soll den Dienstherren eine Rechtsgrundlage geschaffen werden, im Falle einer erfolglosen Vollstreckung beim Schädiger, die titulierte Zahlungsforderung zu übernehmen. Mit der ersten Lesung dieses Gesetzes haben wir in dieser Woche diese sogenannte Erfüllungsübernahme auf den Weg gebracht.

Ich selbst habe in der Plenardebatte für meine Fraktion das Wort zu einem wenig durchdachten und schlecht recherchierten Antrag der AfD zum Thema "Straßenausbaubeiträge" ergriffen.

Meine Rede können Sie sich in unserem Video anschauen:


Dienstag, 18. September 2018

Andreas Feld soll CDU-Bürgermeisterkandidat werden - Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Eppelborn beschließt einstimmig!

Die CDU in der Gemeinde Eppelborn schickt Andreas Feld als Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters ins Rennen. Das hat der CDU-Gemeindeverband Eppelborn am gestrigen Abend im Rahmen einer erweiterten Vorstandssitzung beschlossen. 

Der Entscheidung vorausgegangen war ein offenes Verfahren, an dem sich alle Mitglieder der CDU in der Gemeinde Eppelborn beteiligen und Kandidatenvorschläge machen konnten. 
In der Sitzung des Gemeindeverbandes haben alle Vertreter der Ortsverbände Bubach-Calmesweiler-Macherbach, Dirmingen, Habach, Hierscheid, Humes und Wiesbach als auch seines Heimatortsverbandes Eppelborn Andreas Feld ihre Unterstützung zugesagt und ihn einstimmig als Kandidaten für die Vertreterversammlung im Oktober vorgeschlagen. Dort soll er dann offiziell nominiert werden.





Der 45-jährige Jurist aus Eppelborn studierte in Saarbrücken und im niederländischen Utrecht, war sechs Jahre lang Richter und Staatsanwalt in Tübingen und promovierte 2006 an der Universität des Saarlandes, wo er heute noch Lehrbeauftragter ist. Als Dezernent war er anschließend im Landkreis Neunkirchen für die Verwaltungsbereiche Kreisrechts,- und Gutachterausschuss, Untere Bauaufsichtsbehörde, Kreispolizeibehörde und die Straßenverkehrsbehörde zuständig, bevor er dann als Leiter des Kabinettsreferates in die Staatskanzlei nach Saarbrücken wechselte. Seit mehr als einem Jahr ist Feld Vorsitzender der CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat. „Wir können mit der aktuellen Situation in Eppelborn nicht zufrieden sein", betonte Andreas Feld in der Sitzung des Gemeindeverbandes. "Mein Ziel ist es, dass Eppelborn als zweitgrößte Gemeinde im Landkreis Neunkirchen ihre Stärken wieder nutzt und ihren Ruf als Wirtschaftsstandort sowie als attraktive Gemeinde zum Leben, zum Wohnen und zum Arbeiten zurückerobert. Bürgernähe und transparentes Handeln der Verwaltung sollen nicht länger nur Schlagworte bleiben, sondern müssen endlich auch wieder mit Leben gefüllt werden."

Die Bürgermeisterwahl in Eppelborn findet am 26. Mai 2019 gemeinsam mit den Kommunalwahlen im Saarland und der Europawahl statt.





Schutz vor Überschwemmungen: Der Wiesbach wird von Schlamm und Geröll befreit - CDU fordert regelmäßige Gewässerschau.

Das Bachbett des Wiesbaches wird derzeit von Schlamm und Geröll befreit. Innerhalb der bebauten Ortslage von Eppelborn hatte sich durch die verheerenden Überschwemmungen im Juni viel Treib- und Schwemmgut angesammelt, das nun weggebaggert und entsorgt wird. Dazu wurden Bagger in das Bachbett hinabgelassen. 


Der CDU-Gemeindeverband zeigt sich erleichtert, dass die notwendigen Maßnahmen nun nach mittlerweile drei Monaten in Angriff genommen werden. Gleichzeitig aber fordern die Christdemokraten, dass künftig mindestens einmal jährlich durch die Gemeinde eine Gewässerschau durchgeführt werden soll: "Die Erfahrungen insbesondere der vergangenen beiden Jahre haben gezeigt, dass durch eine Häufung von Starkregenereignisse infolge der spürbaren Klimaveränderungen die Gefahr von Überschwemmungen weiter steigt", erklärt der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Alwin Theobald dazu. "Mit einer Gewässerschau verfolgen wir einerseits das Ziel, den Abfluss der Bäche auch bei Hochwasser zu gewährleisten, gleichzeitig aber auch ihren ökologischen Zustand sicherzustellen." 

Durch die Renaturierung der Ill und ihrer Nebenbäche sei die Qualität der Bäche erheblich verbessert worden. Man habe aber auch den Eindruck, dass sich nach dem Auslaufen des Projektzeitraumes niemand mehr aktiv um die Fließgewässer kümmere. "Wenn sich zuviel Treibgut an den Uferbereichen und im Bachbett ansammelt, birgt das bei Starkregen erhebliche Gefahren", warnt Alwin Theobald. Es habe sich gezeigt, dass große Äste, Baumstämme und Geröll, aber auch im Uferbereich gelagertes Bauholz sehr schnell Engstellen insbesondere im Eppelborner Ortskern verstopfe und ohnehin vorhandene Risiken zusätzlich erhöhe. 
"Auch wenn es wichtig ist, dass die Menschen sich gegen Elementarschäden versichern, so entbindet dies keineswegs die Gemeinde von der Pflicht, vorbeugend im Hochwasserschutz tätig zu sein", so Theobald. 
In den nächsten Jahren sollen darüber hinaus intensiv weitere Hochwasserschutzkonzepte erarbeitet werden. Die Möglichkeit eines großen Rückhaltebeckens im Wiesbachtal zwischen Habach und Eppelborn müsse in diesem Zusammenhang ebenfalls geprüft werden, regt der CDU-Gemeindeverband an.

Sonntag, 16. September 2018

CDA-Südwestkonferenz tagte im Saarland

Die CDA-Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland trafen gestern in Saarlouis zu einer Arbeitstagung zusammen.  Auch Bundeswirtschaftsminister und CDA-Kollege Peter Altmaier nahm an der stark besuchten Konferenz teil und diskutierte engagiert mit uns über das Selbstverständnis der CDU und den untrennbaren Zusammenhang einer Wirtschaftspolitik und einer Sozialpolitik, die auch im Hinblick auf die Herausforderungen der Globalisierung und  weltweiter technologischer und geopolitischer Entwicklungen die Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stets im Fokus behalten müssen. 



Im Mittelpunkt der Südwestkonferenz standen anschließend vor allem die Beratungen des Leitantrags des CDA-Bundesvorstands. Unter der Überschrift "ZusammenHalten - Soziale Sicherheit durch soziale Marktwirtschaft" bedeutet dieser Leitantrag ein klares Bekenntnis zum Miteinander von Sozialer Verantwortung und einer zukunftsorientierten Wirtschaft, das auch in das neue Grundsatzprogramm der CDU einfließen soll.


Neben weiteren Themen in auch ein neues Aufstiegsversprechen intensiv diskutiert: Wir stehen als Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft fest dazu, dass es dem Kind und jedem Jugendlichen ungeachtet seiner sozialen Herkunft möglich sein muss, qualifizierte Schul-, Studien- oder Berufsabschlüsse zu erreichen. Damit untrennbar verbunden ist auch das Recht auf Weiterbildung, das nicht zuletzt auch im Kontext von Digitalisierung und der Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz gesehen werden muss. 

Zum Abschluss wurde die Saarlouiser Erklärung "Mehr Wohlstand für alle" verabschiedet, die auf eine Erneuerung des Aufstiegsversprechens der sozialen Marktwirtschaft zielt und möglichst breite Teile der Bevölkerung zu Wohlstand durch Einkommen und Vermögen führen soll. Hierfür wurden konkrete politische Maßnahmen aufgezeigt, welche diesem Leitbild neue Kraft verleihen!