Samstag, 19. September 2020

Aus dem Landtag: Bekämpfung von Armut im Mittelpunkt der Debatte

Am vergangenen Mittwoch wurde auf Antrag von CDU und SPD der Aktionsplan zur Bekämpfung von Armut im Saarland im Landtag intensiv diskutiert und seine Umsetzung forciert. Für die Koalitionsfraktionen durfte ich den Antrag ins Plenum einbringen. Es war mir wichtig deutlich zu machen, dass der Aktionsplan das Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung ist, mit dem wir als Saarland bundesweit Zeichen setzen. Konkrete Maßnahmen und Projekte werden begleitet und finanziell untermauert durch einen Sonderfonds zur Förderung von Armutsprojekten und -initiativen - einem Sonderfonds, für den bereits im laufenden Doppelhaushalt 500.000 Euro jährlich eingestellt wurden.

Durch das persönliche Engagement von Monika Bachmann ist es gelungen, zu zeigen, WIE ERNST es uns mit der Bekämpfung von Armut im Saarland ist und im Beirat  für den Aktionsplan erfolgreich alle die Akteure an einen Tisch zu rufen, die es braucht, um wirkliche Fortschritte in diesem Kampf zu erreichen.

Mit den beschlossenen Maßnahmen können wir vielen Menschen – insbesondere denjenigen, die sich in einer sozial schwierigen Lebenslage befinden – eine wirksame Hilfestellung zur Bewältigung ihrer Lebenssituation geben. Wir machen ihnen Mut und geben ihnen als aktivierender Sozialstaat die Kraft zu eigenverantwortlichem Handeln. 

Wie immer stelle ich meine Rede hier in meinem Blog als Video zum Anschauen und Nachhören zur Verfügung:


„Die Überwindung von Armut ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart, denn Armut und viele Ursachen. Die saarländische Landesregierung hat sich dieser Aufgabe gestellt und zusammen mit den im Beirat zur Armutsbekämpfung vertretenen Verbänden den Zweiten Aktionsplan zur Armutsbekämpfung verabschiedet. Themenschwerpunkte sind hierbei Bezahlbarer Wohnraum, Kinderarmut und Bildung, Langzeitarbeitslosigkeit sowie Mobilität und Infrastruktur“, erklärte auch Sozialministerin Monika Bachmann in ihrem Redebeitrag.


Kommunale Kräfte bündeln beim Datenschutz: Auch Eppelborn macht jetzt mit!

Bereits seit dem Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) geltendes Recht in Deutschland und in allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Auch in unserer Gemeinde stellt die Umsetzung der Anforderungen des Datenschutzrechts eine große Herausforderung dar, die jedoch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Eppelborner Rathaus mit großem Engagement und guten Ergebnissen gemeistert wird. Um künftig in diesem Bereich noch besser aufgestellt zu sein und den Bürgern eine größtmögliche Sicherheit ihrer Daten auch vor Angriffen von außen zu gewährleisten, setzt Bürgermeister Feld auf eine Kooperation mit anderen saarländischen Kommunen und tritt der Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Datenschutz Saarland (AG KDS) bei. Diese Woche stimmte der auch Gemeinderat diesem Vorhaben einstimmig zu.

Schon 2016 haben sich 22 Gemeinden aus dem nördlichen und dem mittleren Saarland zu einer Kooperation entschlossen. Auch Eppelborn habe, so berichtete Bürgermeister Andreas Feld dem Gemeinderat, bereits mehrmals als Gast an Treffen dieser Gruppe teilgenommen, zu der auch unsere Nachbargemeinden  Lebach, Illingen und Heusweiler gehören. 

Nun habe man sich darauf geeinigt, der bisherigen Kooperation der Gemeinden eine neue formellere und verbindliche Struktur zu geben und sie zukünftig als öffentlich-rechtliche Arbeitsgemeinschaft auszugestalten.
So soll der Erfahrungsaustausch weiter verbessert und die Fortbildung in den Bereichen Datenschutz und IT-Sicherheit forciert werden.

Heimat-Shoppen 2020 in Eppelborn: Einkaufen bei Nachbarn und Freunden!

Für ländliche Gemeinden ist es nicht einfach, ein lebendiges, attraktive Zentrum mit vielen Geschäften zukunftsfähig zu machen und nachhaltig zu sichern. Dass unsere Gesellschaft insgesamt derzeit mit den Folgen und Auswirkungen der Corona-Pandemie und mit daraus resultierend notwendigen Einschränkungen zu kämpfen hat macht gerade auch für den stationären Einzelhandel vieles noch schwieriger. Vielleicht war die Aktion "Heimat-Shoppen" in diesem Jahr deshalb noch viel wichtiger als sonst. Selbstverständlich nahm ich mir deshalb gerade auch in diesem Jahr ganz bewusst die Zeit am Auftakt für die Aktion teilzunehmen und gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Feld die teilnehmenden Geschäfte in Eppelborn und Bubach zu besuchen. 

"Heimat-Shoppen" macht deutlich, dass Handel, Dienstleistung und Gastronomie vor Ort den Kunden nach wie vor mit ihren umfangreichen Angeboten zur Verfügung steht. Denn eines muss uns doch allen klar sein: "Heimat-Shoppen bedeutet eben auch „Einkaufen bei Nachbarn und Freunden“.

Einkaufen, zum Frisör gehen, vielleicht noch zum Optiker, ein Schuhgeschäft oder einer der kleinen Boutiquen und danach gemütlich einen Kaffee trinken oder ein Eis Essen: der Besuch im Ortskern kann zu einem Erlebnis werden. Doch Einzelhändler, Dienstleister und Gastronom leisten noch mehr für die Gesellschaft: Sie sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und tragen durch ein vielseitiges Engagement dazu bei, dass unsere Dörfer und Gemeinden lebenswert bleiben.

Das sieht auch Bürgermeister Feld so: "Nie war der lokale Handel so wichtig wie aktuell. Gerade die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig eine gute  Versorgung vor Ort ist“, findet der Eppelborner Verwaltungschef, der sich sehr darüber freute, dass auch in diesem Jahr rund vierzig Gewerbetreibende der Aktion in Eppelborn teilnehmen. „ Kurze Wege und direkte Ansprechpartner statt großer Einkaufszentren, das soll die landesweite Aktion Heimat-Shoppen der IHK Saarland zeigen, sind klare Vorteile des Einkaufens vor Ort."





Donnerstag, 17. September 2020

CDU-Kreistagsfraktion zu Besuch bei der Kohler & Wagner GmbH und im Therapiezentrum Itzenplitz

Kleine und mittelständische Unternehmen sind eine wichtige Stütze des wirtschaftlichen Lebens in unserem Landkreis. Handel, Handwerk und Dienstleister machen helfen mit, dass unsere Kommunen attraktiv bleiben und sich als Arbeits- aber auch als Ort zum Leben stetig weiterentwickeln können. Als Mandatsträger und Vertreter der  CDU besuchen wir daher regelmäßig einzelne Unternehmen, um mit den Unternehmerinnen und Unternehmern im Gespräch zu bleiben und uns über die Betriebe und deren Situation vor Ort zu informieren. Gerade auch in den aktuell schwierigen Zeiten gewinnen diese Besuche einen besonderen Wert. In der vergangenen Woche begleiteten meine Landtagskollegin Sandra Johann und ich Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion und ihrem Vorsitzenden Sebastian Brüßel sowie den CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden und Ersten Beigeordneten der Gemeinde Schiffweiler Matthias Jochum zu dem Metallbauunternehmen Kohler und Wagner sowie zum noch relativ neuen Therapiezentrum Itzenplitz in Heiligenwald.

Unsere erste Station war das nach DIN EN 1090-2 zertifizierte Metallbauunternehmen Kohler und Wagner GmbH im Gewerbepark Klinkenthal. Der Meisterbetrieb beschäftigt derzeit zehn Mitarbeiter und bildet auch selbst junge Menschen zu Facharbeitern im Metallbereich aus.
Florian Weyand, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens und selbst Meister seines Fachs, stellte uns seinen aufstrebenden Betrieb und sein Produktportfolio vor und führte uns durch die alte und vor allem auch durch die neue modern Werkhalle, die gerade erst errichtet wurde und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern soll.

Alles unter einem Dach findet man im Therapiezentrum Itzenplitz (ITZ): In der ehemaligen Waschkaue des stillgelegten Bergwerks Itzenplitz haben sich eine ergotherapeutische Praxis, eine podologische Praxis, eine Osteopathie sowie eine logopädische Praxis zusammengefunden um Synergieeffekte zu nutzen den Menschen eine zentrale Anlaufstelle im Gesundheitsbereich zu bieten. Das historische, aber von Grund auf sanierte Gebäu bietet optimale Voraussetzung für die Praxisräume und schafft so ein angenehmes Behandlungsklima. Auch hier wurden wir von den Unternehmerinnen und Unternehmern auf das Herzlichste begrüßt und bekamen einen umfassenden Einblick in die Therapieangebote und auch die fachlichen Hintergründe.





  




Am Rande des Mittelpunktlaufs: FU und CDU übergeben Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel an DRK Habach

Das DRK Habach leistet nicht nur verlässlich Sanitätsdienst wie beispielsweise beim Saarland-Mittelpunktlauf des SV Habach sondern steht auch stets bereit für Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzes. Auch aus dem Dorfleben ist der Verein mit seinen engagierten Mitgliedern nicht mehr wegzudenken. So unterstützen die Helferinnen und Helfer des DRK den Habacher Ortsvorsteher Peter Dörr nicht nur beim Seniorennachmittag, sondern auch beim monatlichen Bürgerfrühstück, das allerdings wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht stattfinden kann. Grund genug für die Frauen Union Saar (FU), gemeinsam mit meiner CDU-Landtagskollegin Sandra Johann (CDU) und mir dem engagierten Habacher Verein einen Besuch abzustatten und ihre selbstgenähten Masken zu überreichen, damit die Helferinnen und Helfer sich und andere bei ihren Aktivitäten schützen können. Ich selbst hatte zudem noch zwei 10-Liter-Kanister mit Desinfektionsmittel im Gepäck, das ich ebenfalls überreichte, um das DRK Habach in diesen Zeiten zu unterstützen.


Die Pandemie ist auch im Saarland noch nicht vorbei - aber nicht zuletzt dank dem besonnenen und verantwortungsbewussten Handeln einer weit überwiegenden Mehrheit von Saarländerinnen und Saarländern bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen aktuell noch immer in einem stabil niedrigen Bereich. Die Frauen Union Saar (FU) will durch ihr Engagement dazu beitragen, dass das auch so bleibt. Weit mehr als 3.000 selbstgenähte Mund-Nasen-Masken haben die Frauen in der CDU bereits an Einrichtungen, Vereine und Institutionen verteilt.

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Sandra Johann MdL, die Gemeindebeigeordnete Margit Drescher, die Erste Kreisbeigeordnete Daniela Feld, Alwin Theobald MdL, Christoph Ziegler, den DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Daniel Ziegler, Ortsvorsteher Peter Dörr, Jenny Thull, Ursula Klos sowie die stellv. Ortsvorsteherin Marliese Brill.




Mittwoch, 16. September 2020

Schluss mit Wartelisten für einen Kita-Platz: Bürgermeister Andreas Feld startet große Betreuungsoffensive!

Eltern wollen, dass ihre Kinder gut betreut sind. Der Kita-Ausbau ist deshalb ein Herzensanliegen der CDU insgesamt und für mich als dem kinderpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Besonderen. Umso mehr freue ich mich, dass ausgerechnet Andreas Feld, der Bürgermeister meiner Heimatgemeinde, nun beim Ausbau von Krippe- und Kindergartenplätzen so richtig Vollgas gibt und sich bereits auf kurze bis mittlere Sicht eine Betreuungsquote von 100 Prozent und mehr zum Ziel gesetzt hat. Damit würde Eppelborn eine landesweite Vorreiterrolle übernehmen.

"Ich möchte nicht länger Eltern vertrösten müssen, wenn es um einen Kita-oder Krippenplatz in unserer Gemeinde geht," machte Andreas Feld heute deutlich und kündigte an: "Daher gehe ich gemeinsam mit der Verwaltung in die Offensive und werde schnellstmöglich fehlende Betreuungsplätze im Krippen- und Kindergartenbereich schaffen." Die aktuelle Lage in der Gemeinde zeige, dass zur Deckung der gesetzlich geforderten Versorgung zum 31. Juli 2020 insgesamt 19 Krippenplätze sowie 48 Kindergartenplätze fehlen. Damit stehe Eppelborn im Kreisvergleich noch sehr gut da, so Feld. Das genüge ihm aber nicht: "Ich will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Bürgerinnen und Bürger möglich machen." 

Tatsächlich decken die drei kommunalen und die drei konfessionellen Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestzahlen nicht vollständig ab. Im Krippenbereich soll für 35 Prozent der Kinder in einer Gemeinde ein Betreuungsplatz vorgehalten werden, Eppelborn verfügt jedoch nur über ein Angebot von 29 Prozent.
Im Kindergartenbereich soll für alle Kinder ab drei Jahren ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen, Eppelborn deckt jedoch derzeit nur den Bedarf für 90 Prozent der Kinder ab. Immer wieder kommt es deshalb zu Wartelisten, Eltern müssen die Rückkehr in den Beruf verschieben oder sich auf die Suche nach alternativen Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder machen.

Andreas Feld hat Verständnis für die Sorgen der Familien und will das Betreuungsdefizit, das er von seiner Amtsvorgängerin "geerbt" hat, schnellstmöglich auflösen. Das wird eine Herausforderung, für die sich der Eppelborner Bürgermeister aber schon etwas einfallen ließ: 
"Eine grundlegende und möglichst schnelle Verbesserung der Situation fordert von uns ein intelligentes Gesamtkonzept aus mehreren Maßnahmen ab. Über mein Konzept  werde ich morgen den Gemeinderat ausführlich informieren und dies dann der Öffentlichkeit vorstellen." 

In einem ersten Schritt wurde bereits in Bubach-Calmesweiler eine Krippengruppe (11 Plätze) geschlossen und dafür eine zusätzliche Kindergartengruppe  mit 25 Plätzen geschaffen, um einen ganz aktuellen Bedarf abzufedern.
Als nächstes soll nun mit ganz konkreten Maßnahmen an den Standorten Humes und Dirmingen soll schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden. Angestrebt werden in Humes und Dirmingen jeweils elf zusätzliche Krippenplätze, in Dirmingen sollen zudem weitere 25 Kindergartenplätze entstehen.

"Für den Gemeindebezirk Humes haben wir durch einen Grundstücksankauf vor wenigen Tagen gleich mehrere Optionen eröffnet", schildert Feld. Gegenüber einer bislang geplanten Sanierung des alten Humeser Kindergarten bevorzuge er jedoch den Neubau einer dreigruppigen Einrichtung. Die Einrichtung dieser weiteren, zusätzlichen Gruppe wäre im Rahmen der Neubaumaßnahme möglich, wenn der Kreis 100 Prozent der Kosten für diese Gruppe übernehmen würde. Hier ist die Gemeinde mit dem Landkreis im Gespräch.

In Dirmingen sollen die Räume des ehemaligen und derzeit leerstehenden Katholischen Kindergartens von der Gemeinde angemietet und ertüchtigt werden. "Hier sind wir neben dem Votum des Gemeinderates auch auf die Zusammenarbeit mit der Kirche angewiesen", berichtet Feld und ergänzt gleichzeitig: "Diese Maßnahme wäre zeitnah umsetzbar und auch die Finanzierung wäre gesichert." 
Sowohl das Landesjugendamt als auch das Kreisjugendamt hätten bereits ihr Einverständnis signalisiert und auch das Bistum Trier steht einer Vermietung seiner Immobilie an die Gemeinde offen gegenüber.

Und schließlich plant auch noch der Verein Montessori Nord-Saar, an ihrem Schulstandort in Humes in diesem Jahr eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen, so dass die Gemeinde insgesamt dann ein Plus von drei Krippen- und zwei Kindergartenplätzen gegenüber den gesetzlich geforderten Plätzen aufweisen könnte.

Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen wäre Eppelborn die erste Kommune im Landkreis Neunkirchen, die die gesetzlich geforderten Betreuungsplätze zu mehr als 100 Prozent erfüllt und auch saarlandweit wäre Eppelborn bestens aufgestellt. 

Andreas Feld abschließend: "Ich hoffe  nun auf die Mitarbeit des Gemeinderates, damit sehr schnell mit der Umsetzung der Maßnahmen begonnen werden kann. Wenn wir es gemeinsam anpacken, erhalten unsere Kinder schnell beste und ausreichende Betreuungsplätze im Krippen- und Kindergartenbereich!"

Montag, 14. September 2020

40 Jahre Naturpark Saar-Hunsrück: Wanderung rund um die „Steinrutsch“

Vor mittlerweile vierzig Jahren wurde der Naturpark Saar-Hunsrück aus der Taufe gehoben. Doch dieser gute Grund zum Feiern prallte unmittelbar mit der Corona-Pandemie zusammen. Und so wurde alles verschoben und ein bisschen kleiner: Auch das beliebte und stets außerordentlich gut frequentierte Wanderwegefest des engagierten Illtaler Land e.V., das dieses Jahr in die Feierlichkeiten zum Naturpark-Jubiläum eingebettet worden wäre, fiel dem aggressiven Virus zum Opfer. Stattdessen gab es vergangenen Samstag in kleinerem Rahmen eine Heimat-Expedition rund um das Naturdenkmal Steinrutsch zwischen Eppelborn, Hierscheid und Dirmingen.

Rund dreißig Wanderfreunde starteten am Samstagnachmittag um 15 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Andreas Feld, mir als örtlichem MdL, den Ortsvorstehern Berthold Schmitt, Werner Michel, Marco König und Frank Klein sowie den Gemeinderäten Margit Drescher und Adrian Bost zu einer rund dreistündigen Exkursion, bei der sie von den Heimatkundlern Günter Maas und Michael Bonner sowie vom Dirminger Ortsvorsteher Frank Klein einiges über die historischen Grenzen und Grenzsteine, die Steinrutsch, die auf der Wanderroute liegenden Kapellen, die Wassertretanlage und auch das zum Lost Place gewordenen Dirminger Kriegerdenkmal erfuhren.

Die Vertreterin des Naturpark-Teams, Lydia Hoff-Güdelhöfer, wusste einiges über die Geologie der Steinrutsch zu erzählen sowie und die sensationelle Geografie des Nordsaarlands, die u.a. mit der Merchinger Höhe das Pariser Becken begrenzt. Interessant waren auch die Stationen, die das ohnehin interessante Programm ergänzten: So wurde an verschiedenden Orten auf unterschiedlichste Art geschossen: mit Büchsen, mit Gewehren, mit dem Blasrohr und auch mit Pfeil und Bogen. An der kleinen Kapelle oberhalb der Wassertretanlage wurden wir von den Theaterfrauen mit stärkendem und gehaltvollem Trank begrüßt, zum Abschluss schließlich fand man sich an der Grillhütte auf dem Steinhügel wieder.

Letztlich war auch die coronabedingt zusammengeschrumpfte Veranstaltung ein voller Erfolg. Deshalb auch an dieser Stelle ein ganz herzliches Wort des Dankes an alle, die vorbereitet, organisiert und vor und hinter den Kulissen für das Gelingen der Veranstaltung gesorgt haben: egal ob vom Illtaler-Land-Team, vom Naturpark-Team oder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung.

Hintergrund: 

Der Naturpark Saar-Hunsrück ist ein Juwel unter den deutschen Naturparks. Facettenreich erstreckt sich auf 2.055 Quadratkilometer eine Natur- und Kulturlandschaft, deren südlichen Abschluss Dirmingen mit seiner überraschenden Gesteinsformation bildet, die als "Steinrutsch" bekannt ist und die im Norden von den rheinland-pfälzischen Hunsrück-Gemeinden begrenzt ist. 
Ziel des Naturparks Saar-Hunsrück ist es, dass sich die dort lebenden Menschen mit ihrer Region identifizieren und im Einklang mit der Natur wirtschaften. Damit trifft der Kerngedanke des Naturparks auf den Trend vieler Menschen, endlich auch beim Konsum wieder auf Herz und Verstand zu hören und durch die Bevorzugung regionaler Wertschöpfung ihre Heimat und damit das eigene Lebensumfeld zu stärken.








Donnerstag, 10. September 2020

Einmalig kostenlose Hallennutzung für Mitgliederversammlungen Eppelborner Vereine unter Corona-Bedingungen - CDU-Fraktion stellt Antrag im Gemeinderat

Die Corona-Pandemie stellt Vereine, Verbände und Institutionen vor große Herausforderungen. Viele Vereinsveranstaltungen mussten in diesem Jahr bereits abgesagt oder verschoben werden, teilweise musste das gesamte Vereinsleben völlig neu organisiert werden. "Immer mehr Vereine und Verbände stoßen nun auch an die Grenzen ihrer Satzung, weil sie die vorgeschriebenen Versammlungen nicht durchführen können", berichtet Christian Ney, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat. Er ergänzt: "Wir wollen ihnen helfen." Vereinen sollen die Möglichkeit erhalten, je eine Vereinsversammlung kostenfrei in kommunalen Hallen durchführen zu können, so Ney. Die CDU hat einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht. Am nächsten Donnerstag wird darüber entschieden.

Im Gespräch mit Vorstandsmitgliedern unterschiedlichster Vereine sei deutlich geworden, dass sich viele Vorstände Sorgen machen, weil die in ihrer Satzung vorgeschriebenen Mitglieder- oder Hauptversammlungen immer wieder verschoben werden mussten. Weder eine Neuwahl noch die Entlastung des Vorstandes sei in vielen Fällen möglich, weil die üblichen Versammlungsstätten wegen der aktuellen Corona-Verordnung für größere Gruppen nicht genutzt werden können. "Die vorgeschriebenen Abstände können oft nicht eingehalten werden", so Ney. Deshalb fordere die CDU, dass die Gemeinde den Vereinen und anderen Organisationen entgegenkommen soll: 

Für die bevorstehende Gemeinderatssitzung habe seine Fraktion beantragt, dass Vereine und sonstige Organisationen bis zum Jahresende jeweils einmalig die kommunalen Hallen kostenlos nutzen können, um ihre satzungsgemäßen Haupt- und Mitgliederversammlungen durchführen zu können. 

"Das Saarland ist das Vereinsland in Deutschland. Durch ihr ehrenamtliches Engagement leisten die Menschen in unseren Vereinen und anderen Organisationen wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft", betont der CDU-Fraktionsvorsitzende und macht deutlich: "Dieses Engagement ist uns unendlich wichtig. Die Vereine haben unsere Unterstützung verdient!" Die CDU hoffe auf eine breite Zustimmung für ihren Antrag im Gemeinderat. "Auch das wäre ein wichtiges Signal", so Ney abschließend.


Mittwoch, 9. September 2020

Bevölkerungsschutz: Bund und Länder testen Warnsysteme am 10. September

Der Countdown läuft. Am morgigen Donnerstag, dem 10. September 2020, wird pünktlich um 11 Uhr ein bundesweiter Probealarm unter Einbindung aller bei Bund, Ländern und Kommunen vorhandenen Warnmittel durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Warn-Apps, Radio, Fernsehen und auch lokale Warnmittel wie die Sirenen, soweit sie über das empfohlene Signal zur Bevölkerungsschutzwarnung verfügen.
Als erstes unüberhörbares Signal wird das Sirenensignal "Warnung der Bevölkerung" ertönen - ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton.
Um 11:20 Uhr soll dann ein ebenfalls einminütiger anhaltender Heulton die Entwarnung signalisieren.

Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, rief dazu auf, sich unter anderem die Warn-App NINA auf das Smartphone herunterzuladen. "Am Warntag gehen wir bewusst an die Belastungsgrenzen der Warnungssysteme. Wir verzeichnen in den letzten Monaten auch einen sehr starken Anstieg bei der Warn-App. Derzeit liegen wir nach den neuesten Zahlen bei rund 7,6 Millionen Nutzerinnen und Nutzern in Deutschland. Im März waren es noch 6,1 Millionen. Damit hat demnächst jeder Zehnte in der Bevölkerung in Deutschland die App im Gebrauch. Zwar haben wir damit in den letzten Monaten eine Steigerung von rund 25 Prozent zu verzeichnen, trotzdem kann das nur ein Anfang sein. Alle sollten die Gelegenheit nutzen, die schnelle ´Warnung in der Tasche` bei sich zu tragen, um sich und andere wirksam zu schützen."

Weitere Warnmultiplikatoren, wie zum Beispiel Rundfunksender, übermitteln die Probewarnung mit möglichst wenig Zeitverlust über das jeweilige Programm. Die Entwarnung wird auf gleichem Wege an die Bevölkerung übermittelt.

Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle. So werden beispielsweise über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS) und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, bereitgestellt.

Nach Beschluss der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll - ebenso wie die bereits auf Landesebene durchgeführten Warntage - dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu erhöhen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich die Bedeutung der Warnsignale bewusster machen und wissen, was sie nach einer Warnung tun können. Das BBK und die Innenministerien der Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände gemeinsam vor und führen diesen auch gemeinsam durch.


Weitere Informationen finden Sie unter:

www.bundesweiter-warntag.de

Dienstag, 8. September 2020

CDU Habach packt an: Die beiden Verkehrsinseln am Ortseingang wurden gepflegt und auf Vordermann gebracht

Die fleißigen Helferinnen und Helfer der CDU Habach haben in den vergangenen Tagen wieder die beiden Verkehrsinseln am Ortseingang ihres Dorfes aus Richtung Eppelborn gesäubert, von Wildwuchs befreit und Unkraut gejätet. Jenny Thull, Michelle Metzinger, Kevin Junker und René Finkler packten gemeinsam mit Ortsvorsteher Peter Dörr und dem Landtagsabgeordneten Alwin Theobald kräftig an, um dem Ortseingang wieder zu seiner repräsentativen Wirkung zu verhelfen.

Als der Ortsrat vor zehn Jahren auf Initiative der CDU verkehrsverlangsamende Maßnahmen am Ortseingang der Landstraße 301 aus Richtung Eppelborn forderte, war von Anfang an klar, dass damit keine versiegelten Flächen gemeint sind. "Betonierte Inseln passen nicht zu unserem Dorf. Wir wollen Pflanzbeete!" machte die CDU damals deutlich und bot sich gleichzeitig an, die Patenschaft zu übernehmen, die Beete selbst zu pflegen und auch die Bepflanzung bei Bedarf immer wieder zu erneuern. 
Seither kümmern sich die Habacher Christdemokraten um die beiden Verkehrsinseln und sorgen dafür, dass sie immer rechtzeitig vor dem Saarland-Mittelpunkt-Lauf in neuem Glanz erstrahlen.
So auch dieses Mal: Am kommenden Freitag findet wieder der längst schon Tradition gewordene Mitttelpunkt-Lauf des SV Habach statt - wenn auch dieses Mal leider (nur) unter Corona-Bedingungen.

Auch vom Zweck der beidseitigen Einengung der Landstraße 301 in der Oberen Habach ist die CDU weiterhin überzeugt: "Die Maßnahme hat sich bewährt. Der Verkehr in der Großwaldstraße wird abgebremst, gleichzeitig wurde der Ortseingang attraktiver gestaltet. Damit sind die Ziele erreicht, die wir uns mit diesem Projekt gesetzt haben", bekräftigt auch Ortsvorsteher Peter Dörr. 






Montag, 7. September 2020

MdL on tour: Eröffnung des Bärenbach-Wanderweges zwischen Uchtelfangen und Wustweiler

Die Sommerhitze ebbt ab, der Herbst steht vor der Tür, die Wanderschuhe werden ausgepackt. Mit dem September hat der beliebteste Monat für Wanderer begonnen. Da passt es ganz gut, dass die Gemeinde Illingen am vergangenen Samstag ihren jüngsten Wanderweg, den Bärenbachweg, ganz offiziell eröffnet hat. Meine Landtagskollegin Sandra Johann und ich erwanderten an der Seite von Bürgermeister Armin König und dem Uchtelfanger Ortsvorsteher Stefan Maas gemeinsam mit geschätzt mehr als hundertzwanzig weiteren Eröffnungsgästen den 8,4 Kilometer langen Rundwanderweg zwischen den Illinger Ortsteilen Uchtelfangen und Wustweiler.

Illingen gilt nicht erst seit gestern als Wandergemeinde, konnte vor allem mit dem Wanderweg "Rund ums liebe Vieh" und dem Erlebniswanderweg "Nach der Schicht", der das Leben einer Bergmannsfamilie widerspiegelt, bereits kräftig bei Wanderfreundinnen und -freunden punkten. Auch das alljährliche Wanderwegefest in Illingen und Eppelborn, das vom Vereins Illtaler Land e.V. organisiert wird, erfreut sich großer Beliebtheit.

Mit dem neuen Bärenbach-Wanderweg wird das Wanderwegenetz im Illtal um eine landschaftlich sehr reizvolle Strecke ergänzt. Spaziergänger und Wanderer können den Blick unterwegs von den Hügeln zwischen Uchtelfangen und Illingen aus in die weitläufigen Täler von Welschbach, Ill und Alsbach schweifen lassen, von einer Schutzhütte aus genießt man den Schaumbergblick auf den höchsten Berg des Saarlandes.
Der Bärenbachweg ist auch für Anfänger bestens geeignet, die mit leichten Wanderungen beginnen möchten, bevor sie sich beispielsweise auf anspruchsvolle Bergtouren wagen.
Idealer Ausgangspunkt für den Bärenbachweg ist das Uchtelfanger Freibad Sonnenborn, wo auch Parkplätze zur Verfügung stehen.

Das Wandern ist mittlerweile wieder zu einem Trend-Sport geworden. Waren es vor zehn Jahren noch meist Senioren, die die Wanderschue schnürten, so liegt der Altersdurchschnitt nach Angaben des Deutschen Wanderverbands (DWV) heute bei 47 Jahren. Für viele ist das Wandern der ideale Sport zum Entschleunigen in unserer schnelllebigen Gesellschaft, bestens geeignet gerade auch für Familien.



Sonntag, 6. September 2020

Nach dem Lockdown: CDU macht Bürgerhaus Habach wieder startklar für Veranstaltungen

Vorsicht und Rücksicht sind weiterhin geboten: Aber nachdem es in international beachteter Weise gelungen ist, die Neuinfektionszahlen durch das SARS-Cov2-Virus in Deutschland zu reduzieren und vergleichsweise stabil zu halten, konnten auch im Saarland schrittweise erste Öffnungsmaßnahmen umgesetzt werden. Auch im Bürgerhaus Habach können - wenn auch coronabedingt mit erheblichen Einschränkungen - wieder Veranstaltungen stattfinden. Damit das möglich wurde, war zunächst einmal eine Grundreinigung erforderlich, bei der die Mitglieder der CDU Habach kräftig mitgeholfen haben.

Unser Foto zeigt (v.l.) Gemeinderätin Aline Kunz, den Sprecher der CDU-Fraktion im
Ortsrat René Finkler, CDU-Schatzmeisterin Ursula Klos sowie der stellvertretende 
Ortsvorsteherin von Habach Marliese Weber in der Küche des Bürgerhauses Habach.
Auch Ortsvorsteher Peter Dörr (nicht im Bild) packte selbst tatkräftig mit an.

"Selbstverständlich machen wir das!" lautete die Antwort der Habacher Christdemokraten ohne Zögern, als Ortsvorsteher Peter Dörr um Unterstützung bei der Vorbereitung des Bürgerhaus Habach für die erste Veranstaltung nach dem Lockdown bat.
Insbesondere die Reinigung des kompletten Kücheninventars stellte den Ortsvorsteher vor eine Herausforderung: Sie hätte nicht nur das vorhandene Budget bei weitem gesprengt, sondern wäre auch personell kaum zu leisten gewesen. 
Doch mit kräftiger Mithilfe der CDU und dabei insbesondere von Mitgliedern des Ortsrates und des Gemeinderates war Peter Dörr diese Sorge schnell genommen.

Hunderte von Tellern, Tellerchen und Tassen, Schüsseln, Schälchen, Platten und Kannen und selbstverständlich auch das gesamte Besteck wurden mit vereinten Kräften ausgeräumt, gespült, abgetrocknet und auch wieder eingeräumt, zwischendurch wurden die vorübergehend leeren Schränke und Schubladen gereinigt. Mit viel Engagement aber auch mit viel Spaß bei der Arbeit bewältigten die CDU-Mitglieder die Geschirr-Berge. Sie zeigten damit ein weiteres Mal, dass sie ein eingespieltes Team sind und verdienten sich zu Recht ein dickes Lob von Ortsvorsteher Peter Dörr.