Dienstag, 12. Juni 2018

Unwetterkatastrophe in Eppelborn

Erneut hat gestern eine mächtige Gewitterzelle weite Teile des Saarlandes heimgesucht. Neben unseren Nachbargemeinden Lebach, Heusweiler und Illingen waren vor allem der Ortskern Eppelborn und die Dörfer unserer Gemeinde ganz massiv betroffen.

Als ich gestern Nachmittag meinen Rundgang durch den Ortskern Eppelborn begonnen hab, bot sich mit ein Bild der Verwüstung. Zahlreiche Keller und Wohnungen in der Schloßstraße waren überflutet, Gärten nicht mehr erkennbar. Der Wiesbach wurde zu einem reißenden Strom, der vor nicht Halt machte. Besonders stark hat es das Wäschehaus Sauer getroffen, aber auch der WASGAU-Markt, der Frieseursalon HAARTISTE, das STELLWERK und viele andere Geschäfte und Betriebe standen unter Wasser.





Im gesamten Ortskern verteilte sich die schlammige Brühe, unterspülte Gehwege und zerstörte Infrastruktur wie beispielsweise auch den Kunstrasenplatz des FV Eppelborn.
Auch das Gerätehaus im Löschbezirk Eppelborn stand fast knietief unter Wasser, zahlreiche Geräte und wichtige Feuerwehrausstattung wurden beschädigt, zum Teil so irreparabel, das sie nicht mehr zu benutzen sind.
Um den Einsatz der über 200 Hilfskräfte von Feuerwehr, DRK, DLRG und THW zu koordinieren, wurde der Einsatzleitwagen aus Lebach am Feuerwehrgerätehaus in Bubach stationiert.

Alleine rund 180 Feuerwehrleute waren bis zum Rande der Erschöpfung im Einsatz, unsere Löschbezirke wurden dabei unter anderem unterstützt durch Kräfte aus Lebach, Ottweiler, Spiesen-Elversberg, Schiffweiler und Püttlingen.
Die DRK Ortsvereine aus Eppelborn, Habach und Hüttigweiler sorgten für die Verpflegung der unermüdlich gegen die Wassermassen kämpfenden Feuerwehrleute, unsere DLRG stand mit ihrem neuen Hochwasser-Rettungsboot "Nepomuk" bereit, um bei Bedarf Menschen und Tiere zu retten.
Ein ganz großes Kompliment geht an den kommissarischen Wehrführer Wolfgang Braun, der mit seiner Leitungsgruppe trotz einer nicht endenden Zahl von Notrufen und der großen Zahl an Helferinnen und Helfern den Einsatz souverän koordinierte und dabei nach außen hin auch die Ruhe ausstrahlte, die bei der Steuerung eines solchen Katastropheneinsatzes unabdingbar ist.
Mein Dank geht an alle Einsatz- und Hilfskräfte, aber auch die die Mitarbeiter unseres Bauamtes und des Bauhofes, die noch bis Mitternacht im Eppelborner Feuerwehrgerätehaus ausharrten und auch mir noch als sachliche und kompetente Ansprechpartner zur Verfügung standen!


Auch in Saarbrücken wird gehandelt: Das Land wird seinen Beitrag zur Hilfe leisten, um die schlimmsten Belastungen ein wenig abzufedern. Bereits seit dem Unwetter der vergangenen Woche, das in Macherbach mehrere Anwesen in Mitleidenschaft gezogen hat, sind Dr. Andreas Feld und ich in dieser Sache in einem engen Austausch, um gemeinsam mit unseren Vertretern in der Landesregierung schnelle Lösungen möglich zu machen.

Bereits heute Morgen hat die Gemeindeverwaltung ein Formular online gestellt, mit dem Sie Ihre erlittenen Unwetterschäden unbürokratisch und einfach melden können.
Sie können das Formular hier herunterladen.


Es wurde darüber hinaus ein Spendenkonto bei der Sparkasse Neunkirchen eingerichtet:

Verwendungszweck:   Unwetter Gemeinde Eppelborn

IBAN: DE58 5925 2046 0100 2367 93
BIC: SALADE51NKS

Dienstag, 29. Mai 2018

Vorsorge treffen kann man nicht früh genug - CDU-Landtagsfraktion informierte in Habach über Betreuungsrecht und Patientenverfügung

„Wer bestimmt über uns im Alter?“ Unter dieser Überschrift informierte die CDU-Landtagsfraktion an diesem Montag im Bürgerhaus Habach im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Fraktion in der Region" über das Betreuungsrecht.

"Wer im Fall der Fälle auf Hilfe und Unterstützung durch seine Angehörigen hofft, muss rechtzeitig die nötige Vorsorge treffen", machte der Eppelborner CDU-Landtagsabgeordnete Alwin Theobald schon bei der Begrüßung deutlich.

Der Richter für Betreuungsangelegenheiten Sebastian Brüßel richtete als Referent des Abends dann den entsprechenden Fokus vor allem auf die Themen Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung. Auch er betonte gleich zu Beginn: "Geben Sie sich nicht der Illusion hin, die Vorsorge sei nur ein Thema für Ältere".  Selbst bei Menschen im Alter von unter dreißig Jahren könne ein Unfall oder ein medizinischer Notfall dazu führen, dass man wichtige Dinge des Lebens unter Umständen nicht mehr selbst regeln könne. "Das geht oft schneller, als man denkt", so der Richter.
Wie umfangreich und individuell die Thematik sein kann, zeigte sich nicht dann nur an den konkreten Beispielen, die Brüßel ins Feld führte, sondern auch an den zahlreichen Fragen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten. So wurden im Laufe des Abends dann
unterschiedliche Möglichkeiten der Vorsorge erläutert und die Unterschiede von Generalvollmacht, Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung herausgearbeitet. Auch die Probleme, die nicht selten bei der Erledigung von Bankgeschäften auftauchen, wurden eingehend erörtert. Fast drei Stunden folgten die rund vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer gespannt dem interessanten Vortrag. Anschließend standen Sebastian Brüßel und Alwin Theobald in lockerer Runde noch für weitere und detailliertere Fragen zur Verfügung.


Unser Foto zeigt den Betreuungsrichter Sebastian Brüßel (rechts im Bild) sowie den CDU-Landtagsabgeordneten Alwin Theobald

Dienstag, 8. Mai 2018

Feuerwehr feiert Jubiläum und zeigt ihr Können

Da darf man gratulieren:  Die Freiwillige Feuerwehr Eppelborn feiert ihr Doppel-Jubiläum 130 Jahre Feuerwehr Eppelborn und 95 Jahre Fanfarenzug Eppelborn.


Es war mächtig was los am vergangenen Wochenende beim Tag der offenen Tür unserer Freiwilligen Feuerwehr im Löschbezirk Eppelborn.  Bei ihrer großen Demonstrationsübung am Samstag rund um den Penny-Markt und das Seniorenheim zeigten die Ehrenamtlichen aller Eppelborner Löschbezirke gemeinsam mit dem DRK, der DLRG und der Ortsgruppe der First Responder aus Humes unter den Augen zahlreicher Besucher Ihr professionelles Können. Auch eine große Zahl von CDU-Mandatsträgern war der Einladung der Feuerwehr gefolgt, darunter unser Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Dr. Andreas Feld, der Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt, unser Fraktionsgeschäftsführer Christian Ney sowie Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat sowie den Ortsräten in unserer Gemeinde. Selbstverständlich war auch ich vor Ort mit dabei, denn im Hinblick auf die wachsende Zahl von Einsätzen und die immer neue Herausforderungen können wir als CDU die Bedeutung unserer Feuerwehr nur immer wieder betonen und herausheben: 
"Wir können die Leistungen der Männer und Frauen, die sich in der Feuerwehr engagieren, gar nicht hoch genug bewerten", sagte auch Dr. Andreas Feld. "Sie sind eine zentrale Stütze unserer Gesellschaft und riskieren nicht selten ihr eigenes Leben, um anderen Menschen zu helfen. Auch die saarländischen Betriebe, die ihre Angestellten für den ehrenamtlichen Einsatz freistellen, verdienen unsere Anerkennung." Die Politik habe dafür zu sorgen, den Feuerwehrfrauen und -männern für ihre Arbeit auch mit Blick auf den gesellschaftlichen Wandel die besten Bedingungen zu schaffen, so Feld weiter. 

Danke an alle Feuerwehrleute, dass Ihr über uns wacht und Euch für die Sicherheit der Bevölkerung in unserer Gemeinde einsetzt!



Donnerstag, 3. Mai 2018

Unsere Soldaten brauchen Unterstützung, die Bundeswehr braucht mehr Investitionen.

Von einer "Aufrüstungsspirale" zu sprechen, wie es die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles tut, ist purer Populismus. Und auch die Kritik des saarländischen SPD-Generalsekretärs Christian Petry an Ministerpräsident Tobias Hans geht völlig fehl.
Ein Blick in den Koalitionsvertrag könnte für beide erhellend wirken, insbesondere aber vor allem für Petry, der noch Schwierigkeiten mit seiner neuen Rollenverteilung als Abgeordneter des Deutschen Bundestages einerseits und als Generalskretär der Saar-SPD andererseits zu haben scheint.

Die Koalition hat sich nämlich aus guten Gründen dazu bekannt, dass auch Deutschland endlich den vereinbarten Beitrag an Investitionen leistet. Nur weil US-Präsident Trump nun diese Frage von Einfuhrzöllen mit unserem Beitrag zur NATO verknüpft, wird doch das, was längst vereinbart und unterschrieben ist, nicht schlechter.



Tatsache ist doch, dass sich auch die Sozialdemokraten mit dem Koalitionsvertrag klar und eindeutig dazu bekannt haben, vor dem Hintergrund einer veränderten weltweiten Sicherheitslage unsere Bundeswehr zu stärken.
Wörtlich heißt es dazu im Koalitionsvertrag: "Unser Land wird gemeinsam mit unseren Nachbarn in Europa in Zukunft mehr eigene Verantwortung für seine Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit übernehmen müssen."
Wer in diesem Zusammenhang von einer "Aufrüstungsspirale" spricht, lässt jegliches Bewusstsein dafür vermissen, dass die Politik eine Verantwortung für den Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten trägt.

Mir stellt sich die Frage, wer seinen Kopf hinhalten muss, um diesen Satz mit Leben zu erfüllen. Und wer muss seinen Kopf hinhalten, wenn wir auch international mit einen festen Sitz um UN-Sicherheitsrat mehr Verantwortung übernehmen wollen.
Nahles? Petry? 
Nein. Vielmehr heißt es für unsere Soldatinnen und Soldaten, dass sie im Auftrag der Politik Gesundheit und Leben für unser Land riskieren.
Damit sie das können, brauchen wir mehr Personal, beste Ausbildung und eine moderne Ausstattung unserer Bundeswehr. Dazu braucht es eben auch eine deutliche Erhöhung des Verteidigungsetats. Sachlich begründet und längst beschlossen.



Freitag, 27. April 2018

Samstag, 21. April 2018

Neues Feuerwehrfahrzeug im Löschbezirk Dirmingen übergeben und gesegnet!

Mit einem geschickt aufgebauten Spannungsbogen präsentierten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Freiwilligen Feuerwehr im Löschbezirk Dirmingen heute das neueste Löschfahrzeug unserer Gemeinde. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) ist ein wahres Wunderwerk modernster Löschtechnik und wird - auch mit Gottes Segen - sicherlich die Schlagkraft unserer Wehr nochmals deutlich verbessern.



Auch wenn man als Mitglied des Gemeinderates schon kräftig schlucken muss, wenn man in den Ratsvorlagen liest, was so ein Feuerwehrauto kostet, so weiß man doch, wofür man das Geld ausgibt. 
Nicht ohne Grund machte Kreisbrandinspektor Werner Thom in seinem kurzen Grußwort deutlich: "Das ist kein Auto für die Feuerwehr, das ist ein Auto für die Allgemeinheit. Ein Werkzeug, das unsere Feuerwehrleute für ihren ehrenamtlichen Dienst brauchen".
Er hat recht: Denn wenn es beispielsweise darum geht, Hilfe zu leisten, Menschen zu retten und Brände zu löschen, müssen unsere Feuerwehrleute gut ausgestattet sein.
Das Defizit unserer Gemeinde - das muss uns allen klar sein - wäre um einiges höher, wenn keine ehrenamtlichen Kräfte den Feuerwehrdienst leisteten. Zudem müssten sich die Bürger ohne sie deutlich mehr Sorgen um ihre eigene Sicherheit machen.
Deshalb ist auch mir sowohl als Ratsmitglied als auch in meiner neuen Tätigkeit als Abgeordneter des saarländischen Landtages die Feuerwehr sehr wichtig.

Umso mehr wünsche ich unseren Feuerwehrleuten auch mit dem neuen HLF20 allzeit gute Fahrt!




Mittwoch, 18. April 2018

Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt Bubach weiter voll im Zeitplan

Eppelborn. (CDU-GV): Zurzeit wird die vielbefahrene B10 in Bubach (Illtalstraße) saniert. Wie der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) auf Nachfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Alwin Theobald mitteilte, liegen die Arbeiten voll im Zeitplan. Bis Ende Mai sollen alle Arbeiten zur Sanierung der Straße vollständig abgeschlossen sein.

Die Bundesstraße werde im gesamten Baufeld 3-lagig in einer Stärke von 22 cm erneuert, so der Landesbetrieb. Das alte Rinnenband wird auf beiden Fahrbahnseiten auf die heute gängige 30er Rinne umgebaut. Dazu müssen alle Abläufe (Gullis) angepasst und umgebaut werden.
Die Investitionshöhe für das Projekt belaufen sich auf ca. 550.000 €,  die Kosten für die Sanierungsmaßnahme an Straße und Rinnen trägt der Bund.
In der Ausschreibung wurden keine Arbeiten für die gemeindeeigenen Borde und Gehwege vorgesehen, nachdem die Gemeinde ihr Interesse an einer Zusammenarbeit nicht rechtzeitig vorgetragen hatte. Allerdings hat sich die Gemeinde nach unserem Kenntnisstand nachträglich mit der bauausführenden Firma Dittgen aus  Schmelz in Verbindung gesetzt, lässt Borde erneuern sowie in Einzelflächen Gehwege angleichen. 


Aus Rücksicht auf die Verkehrsteilnehmer, Anlieger und Gewerbetreibenden finden die Bauarbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Ampelschaltung statt. Die Ampelphasen sind so lange eingestellt, dass ein Minimum an sogenannten Räumphasen entsteht - also Zeiten, in denen beide Ampeln rot zeigen. Dadurch wächst zwar die Staulänge immer für kurze Zeit enorm an, es kommen jedoch sehr viele Fahrzeuge jeweils bei Grün durch. Damit wird unter den gegebenen Umständen das Optimum an Verkehrsfluss erreicht.
Dadurch, dass die Fahrbahn bis auf die Schotterschicht abgefräst und alle Asphaltschichten abgetragen werden, wird eine maximale Haltbarkeit der neuen Fahrbahndecke erreicht.
Der Landesbetrieb für Straßenbau bittet um Verständnis für die baustellenbedingten Behinderungen, die so gering wie möglich gehalten werden. Und auch wir als CDU-Gemeinderverband bitten ganz herzlich: Nutzen Sie die lokalen Geschäfte und Unternehmen wie z.B. die Apotheke, die Bäckerei Schirra, das Café Klatsch oder die Metzgerei Prinz nach Möglichkeit auch während den Wochen der Bauphase. Selbst wenn Sie dafür ein paar Schritte zu Fuß entlang des Baufeldes in Kauf nehmen müssen - es lohnt sich!

Freitag, 13. April 2018

Kinderhaus St. Josef in Eppelborn mit dem Prädikat "FaireKITA" ausgezeichnet

In Eppelborn gab es heute Morgen Grund zu feiern: Das Kinderhaus St. Josef ist jetzt ganz offiziell FaireKITA!
Im Beisein des Kinderpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion Alwin Theobald, des Landrates Sören Meng, des CDU-Fraktionschefs im Gemeinderat Dr. Andreas Feld und des Eppelborner Ortsvorstehers Berthold Schmitt kam Bürgermeisterin Müller-Closset gemeinsam mit Ingrid von Osterhausen von der Fairtrade 
Initiative Saarbrücken (FIS) sowie Irene Horras von der Fair-Trade-Gruppe Eppelborn die Ehre zu, das Zertifikat überreichen, mit dem das Kinderhaus St. Josef mit dem Prädikat "FaireKITA - Verantwortung von Anfang an" ausgezeichnet wurde.
Zudem gab es vom Autohaus Lauer und den Künstlern Gabriele Kuhn und Michael Perius, die dort vor wenigen Wochen eine Vernissage durchführten, als überaus freudige Überraschung einen Scheck über die stolze Summe von 1.000 Euro.



In Eppelborn ist das Kinderhaus St. Josef  der Ort, in dem globales Lernen bereits im Kindergartenalter beginnt. Schon unsere Jüngsten lernen, dass die Waren, von denen sie umgeben sind, eine Herkunft 
haben. 
Gemeinsam mit den Erzieherinnen bzw. dem Erzieher gelingt der Blick über den Tellerrand zu den Familien in anderen, den ärmeren Teilen der Welt, aber in ihr unmittelbares Umfeld im Illtal und im Saarland.  
Fair gehandelte Bananen und der ebenfalls fair gehandelte Kaffee, den die Mitarbeiter und Gäste der Kita trinken, bieten ebenso einen Ausgangspunkt für diesen Blick über den Tellerrand wie andererseits auch der Vorrang für regionale Waren, z.B. die frischen Brötchen vom Bäcker nebenan oder der Honig direkt vom Imker.
Im Kinderhaus St. Josef lernen die Kinder neben allem anderen, das auch wichtig ist, auf ganz besondere Weise, die Welt zu verstehen.




Damit das Spielerische nicht zu kurz kommt, ist es wichtig, dass sich die Kinder an schönen Tagen in der Außenanlage des Kinderhauses austoben können.
Mit der großzügigen Spende über von 1.000 EURO (!), die Autohausinhaber Willi Lauer sowie die beiden Künstler, Gabriele Kuhn und Michael Perius als Erlös einer Vernissage überreichten, kann nun auch das ersehnte Spiel-und Kletterhäuschen angeschafft werden.
Für die Kita war das heute ein Freudentag. Und das untermaten die Kinder mit zahlreichen passenden Liedern.

Montag, 9. April 2018

Freiwillige Feuerwehr über Monate ohne Wehrführer - CDU fordert Bürgermeisterin zum Handeln auf

Eppelborn. Seit mittlerweile mehr als vier Monaten ist das Amt des Wehrführers der Gemeinde Eppelborn unbesetzt. Der bisherige Wehrführer Klaus Theis hatte nach Unstimmigkeiten mit der Gemeindeverwaltung und fehlender Unterstützung durch die Verwaltungsspitze Ende letzten Jahres sein Amt niedergelegt. Seither übt der stellvertretende Wehrführer der Amt kommissarisch aus.
Der CDU-Gemeindeverband und die CDU-Gemeinderatsfraktion fordern nun Bürgermeisterin Müller-Closset auf, ihren gesetzlichen Aufgaben gerecht zu werden und dafür zu sorgen, dass dieses wichtige Amt wiederbesetzt wird: "Als Chefin der Wehr obliegt es der Bürgermeisterin, eine funktionierende Führungsstruktur zu gewährleisten und die Wahl eines Wehrführers zu moderieren. Es ist nicht nachvollziehbar, warum sie monatelang untätig bleibt", macht die CDU in einer Pressemitteilung deutlich. 


Die Christdemokraten werfen der Bürgermeisterin vor, die vorherige Leitung der Feuerwehr bei der Ausübung ihres verantwortungsvollen Dienstes nicht ausreichend unterstützt zu haben. Obwohl die entsprechenden Gesetze und Verordnungen vorsehen, dass in feuerwehrtechnischen Angelegenheiten grundsätzlich der Sachverstand des Wehrführers zu Rate gezogen werden soll, sei dies nach Aussage der bisherigen Feuerwehrführung in mehreren Fällen nicht geschehen. Der Wehrführer habe deshalb nach eigenem Bekunden Gesprächsbedarf bei der Bürgermeisterin angemeldet, diese habe jedoch in grundlegenden Fragen kein Entgegenkommen gezeigt. "Schon jetzt ist viel Porzellan unnötig zerschlagen worden", erklärte Alwin Theobald, der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes Eppelborn vor diesem Hintergrund. "Wir fordern, dass die Bürgermeisterin zeitnah die Wahl einer Wehrführerin oder eines Wehrführers in die Wege leitet und zukünftig sichergestellt wird, dass die neue Wehrführung mindestens einmal jährlich dem Gemeinderat berichtet und bei allen feuerwehrrelevanten Themen an den Ausschusssitzungen teilnimmt.

Dem zurückgetretenen Wehrführer zollt die CDU Lob und Anerkennung: „Klaus Theis ist eine herausragende Persönlichkeit unserer Freiwilligen Feuerwehr. Seit Jahrzehnten leistet er einen großartigen Beitrag für unsere Gesellschaft." Als Wehrführer habe Theis sich mit großem Engagement, aber auch mit dem nötigen Augenmaß für eine angemessene Ausstattung der acht Löschbezirke der Gemeinde Eppelborn engagiert. Er habe sich stets als streitbarer, aber konstruktiver Partner der Verwaltung und des Gemeinderates erwiesen. Sein Rücktritt sei äußerst bedauerlich, so der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Alwin Theobald.


Sonntag, 1. April 2018