Donnerstag, 26. März 2020

Zuhause "auswärts essen" - Heimische Gastronomie unterstützen

Die Corona-Krise trifft auch die Wirtschaft in unserer Gemeinde. Vor allem unsere Restaurantbesitzer bangen um ihre Existenz, denn jeder Tisch im Gastraum, der unbesetzt bleibt, bedeutet einen dramatischen Verlust längst einkalkulierter Umsätze. Die begrenzte Größe der Lokale setzt auch dem Geschäft nach der Krise enge Grenzen: Jeder verlorene Gast bleibt also verloren. Um zumindest die laufenden Kosten einigermaßen decken zu können, bieten viele Besitzer auch in unserer Gemeindefür ihre Gäste einen Liefer- und Abholservice an.
Damit wir nach dem Ende der Krise auch in der Gemeinde Eppelborn noch gut einkehren und speisen können, ist es wichtig, dass Sie auch jetzt unsere Restaurants und Cafés unterstützen.

Bürgermeister Andreas Feld hat schnell reagiert und auf dem Internetportal der Gemeinde bereits eine Liste der Betriebe veröffentlicht, die jetzt einen Liefer- oder/und Abholservice anbieten.






Nachfolgend finden Sie noch weitere Links zu den Webseiten unserer Restaurants, Cafés und Gaststätten bzw. zu den Speisekarten:

Bubach-Calmesweiler

Pizzeria "Romantica"     (Speisekarte)

Gasthaus "Zur Schmiede"

Café Klatsch


Dirmingen

Gasthaus "Zum Wutze-Walter"

Kebab-Haus 

Landhotel Finkenrech


Eppelborn

Pizzeria De Luca

Hellbergstuben "Pizza Mama"

Caféstübchen

Pizzeria Italiano

Stellwerk 13

Kepap-Haus "Am Markt"

Café Resch


Macherbach

Gasthaus "Zum Pflug"


Wiesbach

Gasthaus "Alte Scheune"

Schützenhaus Mangelhausen

Pizza-Heimservice "Mandeep"




Mittwoch, 25. März 2020

Informieren, beraten unterstützen: "Corona-Hotline Saarland" sehr gefragt.

Wir haben es aktuell mit einer in unserer Generation nie dagewesenen Situation zu tun. Saarlandweit, deutschlandweit, weltweit. Viele Menschen sind unsicher, wie sie beispielsweise einer Erkrankung vorbeugen können, welches Verhalten das Richtige ist, wie sie ihr Unternehmen und wichtige Arbeitsplätze retten können und vor allem, wo sie welche Hilfsangebote finden. Es gibt einen immensen Informationsbedarf. Die Landesregierung hat deshalb das vorhandene Informationsangebot weiter ausgebaut. Heute besuchten mein Kollege Marc Speicher und ich die Teams der Corona-Hotline im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und machten uns ein eigenes Bild dieser wichtigen Einrichtung.

☎️ Unter (0681) 501-4422 ist die Corona-Hotline des Saarlandes geschaltet. In Rekordtempo haben Monika Bachmann und Stephan Kolling eine an sieben Tagen die Woche erreichbare Hotline aus dem Boden gestampft. Die Telefone sind werktags zwischen 6.00 Uhr und 24.00 Uhr und am Wochenende zwischen 8.00 Uhr und 18.00 Uhr freigeschaltet, das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgt dafür, dass es in der Regel nur vergleichsweise kurze Wartezeiten gibt, obwohl die Hotline sehr gut ausgelastet ist.

Die Menschen im Saarland können sich neben der Hotline auch per E-Mail an das eingerichtete Coronavirus-Lagenzentrum wenden. Das Lagezentrum ist unter der Adresse corona@saarland.de erreichbar. Weitere Informationen hält das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie auch über die Website "corona.saarland.de" bereit.

Ein ganz großes Kompliment und Dankeschön geht an dieser Stelle an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline und auch im Lagezentrum, die kompetent und einfühlsam die neue Lage erklären, alle Fragen beantworten und den Menschen im Saarland auf diese Weise beistehen.

Montag, 23. März 2020

Kurzarbeitergeld wird rückwirkend ab 1. März 2020 gezahlt

Das Bundeskabinett hat am heutigen Montag neben vielen anderen weitreichenden Notmaßnahmen auch die Verordnung zum erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1. März 2020 verabschiedet.

„Die Bundesregierung und die Regierungsfraktionen arbeiten Hand in Hand, um die negativen Auswirkungen der Corona-Krise so weit wie möglich auszugleichen," erklärte in diesem Zusammenhang der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß.
Nachdem der Deutsche Bundestag bereits am 13. März 2020 im parlamentarischen Eilverfahren das Gesetz zu den befristeten krisenbedingten Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld verabschiedet hat, hat das Bundeskabinett heute die Rechtsverordnung erlassen, wonach alle von Arbeitsausfällen betroffenen Arbeitnehmer rückwirkend zum 1. März 2020 Kurzarbeitergeld erhalten.
"Das ist ein wichtiges Signal und zeigt, dass wir im Kampf zur Bewältigung der Corona-Krise weiterhin schnell handlungsfähig sind", betont der CDU-Politiker. 

Außerdem erstatte die Bundesagentur für Arbeit den Unternehmen vollständig die Sozialversicherungsbeiträge, die für die Arbeitsausfälle zu zahlen gewesen wären, so Weiß.

Von der Not zurück zur Tugend. Und was wir aus der Krise lernen könnten.

Deutschland und die Welt befinden sich in einer Krise. Ob wir erst am Anfang oder vor einem Höhepunkt stehen, wissen wir noch nicht. Was wir aber sehen, ist eine Regierung, die handelt und die - sei es im Land oder auch im Bund -  ihr Bestes gibt, um diese Krise in den Griff zu bekommen. Die alle Register zieht, um die Menschen in unserem Land trotz konsequenter, aber einschneidender Maßnahmen vor großem Schaden zu bewahren und die zum Glück durch die zukunftsorientierte Haushaltsführung der letzten Jahre nicht nur die nötigen Spielräume hat, sondern sie auch nutzt. Sehen wir aber auch die Notwendigkeit, schon heute an die nächste Krise zu denken und Vorsorge zu treffen?

Die derzeit grassierende Corona-Pandemie ist ein Stresstest für unsere Gesellschaft. Das gilt besonders und ganz unmittelbar auch für unsere Krankenhäuser und unsere Pflegeeinrichtungen.
Wer sich - wie ich - noch daran erinnern kann, wie viele Zivildienstleistende in den Achtzigern dem Gesundheitssystem und den sozialen Einrichtungen zur Verfügung standen,

wer sich daran erinnern kann, wie viele Soldatinnen und Soldaten kurzfristig mobilisiert werden konnten, weil es noch Wehrpflichtige bei der Bundeswehr gab, 
und wer sich daran erinnern kann, über wie viel Gerät und Ausstattung der Katastrophenschutz und der Zivilschutz verfügten und wie viele junge Männer sich für zehn Jahre für den freiwilligen Dienst in unseren Feuerwehren, im DRK oder im THW verpflichteten, weil sie dann vom Wehrdienst freigestellt wurden, 
der fragt sich zwangsläufig, ob nach dem Ende des Kalten Krieges und der Wiedervereinigung nicht zu viele Strukturen erst auf den Prüfstand gestellt und dann zerschlagen wurden.
Ja: Wir haben nun alle Hände voll zu tun, um der aktuellen Krise Herr zu werden.
Und ja: Wir müssen kritisch alle Maßnahmen, die uns einschränken, im Blick haben. Damit, wenn die Krise gemeistert ist, alle Grundrechte wieder vollumfänglich gelten und alles auf den Normalzustand zurückgestellt wird.

Trotzdem aber sollten wir aber auch schon jetzt darüber nachdenken, wie wir für die Zukunft vorsorgen. Und wir sollten Rückschau halten und nachdenken, ob uns nicht heute Gutes fehlt, was wir bis vor drei Jahrzehnten noch hatten.Die Zeit von Beratern, die alles an einer angeblichen Wirtschaftlichkeit messen außer ihren eigenen Beraterkosten für schlechten Rat, muss vorbei sein. 
Denken wir darüber nach, wieder Strukturen aufzubauen!
Denken wir an Krankenhäuser, in denen das Helfen und Heilen wieder mehr im Vordergrund steht, als das Dokumentieren und Verrechnen!

Denken wir wieder an einen wirklich gut ausgestatteten Zivil- und Katastrophenschutz, in dem das Ehrenamt wieder zeigen darf, wie leistungsfähig es sein kann!
Und denken wir daran, dass die Wehrpflicht nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt ist und vielleicht zu einer allgemeinen Dienstpflicht weiterentwickelt werden könnte.


Sonntag, 22. März 2020

Zeichnen gegen die Krise: Die 10 beliebtesten Malvorlagen für Kinder daheim

Übrigens: Nicht nur Bilder ausmalen, auch Papas anmalen
kann sehr viel Spaß machen!
Schulen zu, Kitas zu. Und auch Spielplätze, der Besuch bei Freunden und vieles andere, mit dem sich Kinder sonst die Zeit vertreiben, scheidet vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie weitgehend aus. TV, Playstation und Co. sind auch keine wirklich gute Lösung, während Papa und Mama im Home Office arbeiten und keine Zeit zum Spielen haben.
Vor allem für kleinere Kinder bietet deshalb die Firma happycolorz.de online hochwertige und kostenfreie Malvorlagen und Zeichenanleitungen an.


Das Unternehmen entwickelt derzeit eine Community-Plattform zum Thema Malen und Zeichnen und stellt bereits jetzt viele hochwertige Mal- und Zeichenvorlagen für Kinder im deutschen, englischen und spanischen Sprachraum kostenfrei zur Verfügung.
In einer Pressemitteilung berichtet happycolorz.de, dass sie dazu Datenanalyse betrieben habe:
Auf Basis der letzten 7 Tage hat die Firma die 10 beliebtesten Malvorlagen identifiziert und hier kostenlos veröffentlicht: https://www.happycolorz.de/top-ten


"Das Malen und Zeichnen macht Kindern viel Spaß und hilft ihnen, inmitten der ungewöhnlichen Situation für eine Weile abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Zugleich lernen sie dabei spielerisch", sagt Mathias Ziegler, Geschäftsführer von happycolorz.de und selbst Vater von drei Kindern. Durch das Ausmalen von Naturmotiven, Tieren oder Fahrzeugen setzen sich Kinder ganz automatisch mit ihrer Umwelt auseinander und trainieren ihre Feinmotorik.

"Am besten unterstützen wir unsere Kinder in dieser ungewöhnlichen und schwierigen Zeit, in dem wir ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu Hause anbieten", findet Mathias Ziegler. Weitere hochwertige und kostenfreie Malvorlagen und Zeichenanleitungen finden Eltern unter:

https://www.happycolorz.de/maerchen-und-fabeln/einhorn
https://www.happycolorz.de/maerchen-und-fabeln/prinzessin
https://www.happycolorz.de/tiere/pferd 

Samstag, 21. März 2020

Union will Ernährungssicherung als Staatsziel ins Grundgesetz aufnehmen

Auch wenn wir noch weit vom Höhepunkt der aktuellen Krise in Deutschland entfernt sind: Das Umdenken für die Zeit nach der Pandemie hat längst begonnen. Vor allem die Unionsparteien sind es, die auch hier Inhalte und Tempo vorgeben. Sie rücken Daseinsvorsorge, Ernährungssicherheit und einer verringerte Import-Abhängigkeit in den Fokus der Politik. Unserer einheimischen Landwirtschaft kommt dabei eine Schlüsselstellung zu.


Deutschland braucht wieder eine höhere Selbstversorgung mit Lebensmitteln. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion Gitta Connemann griff im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" eine Forderung vom CDU-Bundesparteitag im November auf und sprach sich für die Verankerung der Ernährungssicherung im Grundgesetz aus. Connemann sagte: "Es besteht aktuell kein Anlass zur Sorge. Aber die Corona-Krise zeigt jetzt allen, wie sehr die Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland von internationalen Lieferketten abhängt. Wir brauchen deshalb grundsätzlich mehr Ernährungssouveränität."

Zwar würden hierzulande von einigen Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln oder Milch mehr produziert als verbraucht. Aber es gebe Bereiche, in denen das nicht der Fall sei. Connemann verwies auf Öle und Fette, wo Deutschland seinen Eigenbedarf nur zu 28 Prozent decken kann. Auch bei Gemüse, Eiern oder Obst wie Äpfeln muss die Nachfrage durch Importe gedeckt werden. "Das muss sich ändern. Unsere einheimische Land- und Ernährungswirtschaft muss wieder eine höhere Priorität bekommen. Auch rechtlich", appellierte die Agrarpolitikerin. "Das schaffen wir, indem wir die Ernährungssicherung im Grundgesetz als Staatsziel festschreiben."

Unterdessen sind viele Landwirte weiter um ihre Ernten besorgt, weil Saisonarbeitskräfte fernbleiben. Die Arbeiter aus Ost- und Südosteuropa fürchten sich entweder vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus oder bleiben in den wiedereingeführten Grenzkontrollen hängen. Sieben CDU- und CSU-Politiker aus dem Europaparlament haben Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen daher per Brief aufgefordert, eine Art Passagierschein für Erntehelfer auf den Weg zu bringen. Parlamentarier Jens Gieseke (CDU) teilte der "NOZ" mit, es müsse schnell Klarheit geschaffen werden. "Erntehelfer sind hier unverzichtbar."

Braucht man das? Ein Klopapierrechner sagt Ihnen, wie lange ihr Vorrat in der Quarantäne reicht

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay 
Ein sauberer Bobbes scheint heutzutage mehr zu bewegen, als die Gefahr, an einem lebensbedrohlichen Virus zu erkranken. Anders scheint das massenhafte (und auch ziemlich egoistische) Horten von Toilettenpapier einerseits und das Feiern von "Corona-Parties" andererseits nicht erklärbar. Es sieht aus, als hätten viele unserer Mitbürger generationenübergreifend Maß und Mitte völlig aus dem Blick verloren.
Zumindest gegen die Sorge, fehlendem Klopapier zum Opfer zu fallen, scheint es jetzt ein technisches Hilfsmittel zu geben: Den "Klopapier-Rechner"!


Die Macher des Klopapier-Rechners sehen ihr Projekt als Appell gegen Hamsterkäufe. "Unter www.blitzrechner.de/toilettenpapier/ kann berechnet werden, wie lange der Vorrat an eigenem Klopapier wirklich hält," heißt es in einer Pressemitteilung des Rechenportals blitzrechner.de.
Dafür müsse lediglich beantwortet werden, wie viele Rollen im eigenen Besitz sind und wie das individuelle "Nutzungsverhalten" ist. Danach zeige der Rechner an, wie lange das Toilettenpapier voraussichtlich reichen werde. Wer mag, kann auch den Expertenmodus nutzen. Hier können Angaben wie Dauer der Quarantäne, Blätteranzahl und genauer Verbrauch verfeinert werden.

"In den meisten Fällen wird der eigene Bedarf massiv überschätzt und das Toilettenpapier reicht noch erstaunlich lange. Wir hoffen mit dem Rechner ein aktuelles Problem auf humorvolle Art und Weise zu lösen. Mit einem Augenzwinkern wollen wir die Menschen daran erinnern, dass es in den allermeisten Fällen nicht nötig ist, Klopapier zu hamstern.", so Tim Lilling, Projektleiter von blitzrechner.


Hintergrundinfo:


Blitzrechner.de ist Deutschlands größtes Rechenportal rund um Verbraucherthemen und liefert Antworten auf typische Alltagsfragen. 

Wie viel Strom verbrauchen meine elektrischen Geräte? 
Wie berechnet man Schuhgrößen richtig? 
Was ist eigentlich mein optimaler Trainingspuls? 
Und wie funktioniert eigentlich nochmal Prozentrechnung? 

Über 200 kostenfreie Online-Rechner liefern schnell die richtige Lösung. Hintergrundinformationen, Infografiken und Statements von Experten runden das Angebot ab. Die Nutzung der Plattform ist kostenfrei.

Freitag, 20. März 2020

Parlamentarische Arbeit in Zeiten von #Corona.

Die parlamentarische Arbeit im Saarländischen Landtag geht auch in Zeiten einer Pandemie weiter - wenn auch anders als bisher. Vielleicht ist sie sogar wichtiger denn je. Denn gerade in einer Zeit, in der Gefahren für die Gesundheit, für Leib und Leben breiter Bevölkerungsschichten drohen und in der Grundrechte wie das Recht auf Freizügigkeit, die Versammlungsfreiheit, die Religionsfreiheit und weitere eingeschränkt werden, muss ganz genau hingeschaut werden. Die gewählten Abgeordneten müssen am Puls der Zeit sein, sie müssen kritisch nachfragen und sie müssen bestens informiert sein, um den Bürgerinnen und Bürgern zu erklären, warum nötig, notwendig und richtig ist, was vor wenigen Monaten niemand für möglich gehalten hätte.
Damit wir uns möglichst jedoch nicht selbst im Zuge unserer parlamentarischen Arbeit mit Covid-19 infizieren und damit gar selbst zum Überträger der Krankheit werden, haben wir die Arbeitsweise umgestellt. Telefonkonferenzen, Videoübertragung, Web-Meetings und Ausschusssitzungen nur noch in Delegationsstärke werden von gestern auf heute alltäglich und so selbstverständlich wie ein noch stärkerer Austausch über SMS, WhatApp, Telegram, E-Mail und weitere digitale Wege.
Und so tagten wir heute, auf Abstand sitzend, als Gesundheitsausschuss mehr als vier Stunden stellvertretend auch für die Kolleginnen und Kollegen der anderen Landtagsausschüsse in kleiner Besetzung, während uns die Vertreter der politischen Ressorts in den Ministerien per Telefon oder Video zugeschaltet wurden, um zu berichten und unsere Fragen zu beantworten.



Die Sitzung machte mehr als deutlich, dass wir eine handlungsfähige Regierung haben, die derzeit gemeinsam mit einer Vielzahl von Akteuren alle Register zieht um einerseits ihr Möglichstes zu tun, um die Verbreitung der Viren einzudämmen und so Leben zu retten.
Die Sitzung zeigte auch, dass sich kein politisches Ressort zurücklehnen kann, denn der Kampf gegen Covid-19 ist eine derart komplexe Querschnittsaufgabe, dass alle mit höchster Leistung bei der Sache sein müssen.
Und zum dritten machten mir gerade auch die genannten Zahlen und die ungebrochen exponentielle Ausbreitung der Erkrankung sehr bewusst, dass auf Freiwilligkeit und gesundem Menschenverstand der Bürgerinnen und Bürger alleine kein Erfolg möglich sein wird. Denn auch wenn eine große Mehrheit längst den Ernst der Lage verstanden hat, so verhielten sich viele andere hingegen egoistisch, unsolidarisch und gleichgültig.
Vielleicht aus Trotz, vielleicht aus Unbelehrbarkeit. Vielleicht aber auch aus Dummheit. Ich weiß es nicht.
Und so blieb Ministerpräsident Tobias Hans heute garnichts anderes übrig, als das verkünden, was mit ein wenig guten Willen aller vermeidbar gewesen wäre.
Ich wage mich kaum zu hoffen, dass nun auch der Letzte versteht, was gebacken ist.

Dabei geht es um Menschenleben. Nicht nur um hunderte, sondern im schlimmsten Fall um Zehntausende.
Und das vielleicht nur, weil einige gerne weiter feiern wollen. Das macht mich traurig.


Donnerstag, 19. März 2020

Vorschläge für Zukunftskommission Landwirtschaft bieten wichtiges Fundament


Es sind die richtigen Signale: So wichtig der Kampf gegen die neuartige Erkrankung Covid-19 ist: Auch an anderer Stelle muss die Arbeit für unser Land weitergehen.
Mir liegen als Abgeordneten aus dem ländlichen Raum - regelmäßige Leser meines Blogs wissen das - auch die Zukunft unserer Landwirtschaft und die regionale Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte sehr am Herzen. Deshalb freut es mich, dass trotz der Coronakrise die Vorbereitungen zur Einberufung der Zukunftskommission Landwirtschaft vorangehen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zieht die Organisation an sich. Am vergangenen Dienstag überreichten die Bewegung "Land schafft Verbindung" und der Deutsche Bauernverband (DBV) das Konzept zur Zukunftskommission Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner.
Die anschließenden Statements der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Gitta Connemann und des agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Stegemann gebe ich nachfolgend im Wortlaut wieder:


Gitta Connemann:
„Unsere Höfe in Deutschland brauchen dringend Planungs- und Rechtssicherheit. Politik und Gesellschaft müssen sich festlegen: Welche Landwirtschaft wollen wir in Zukunft, und was sind wir dafür bereit zu zahlen? Wir brauchen einen Gesellschaftsvertrag, bindend für alle, über Wahlperioden hinweg. Dieses Leitbild kann nur mit den Betroffenen entwickelt werden, mit unseren Bäuerinnen und Bauern. Dafür bietet die Zukunftskommission Landwirtschaft das Fundament. Dabei werden Verbraucher und Wissenschaft eingebunden. Das gemeinsame Konzept von DBV und LsV zur Zukunftskommission Landwirtschaft ist deshalb ein großer Schritt hin zu einer akzeptierten Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland. Diese brauchen wir heute mehr denn je – als CO2-Binder, Energiewirte, Landschaftspfleger, aber an erster Stelle als Urproduzenten. Gerade jetzt erkennen die Menschen in unserem Land, wie unverzichtbar eine Lebensmittelproduktion im eigenen Land ist. Denn Erzeugnisse aus eigenen Landen sind gelebter Verbraucherschutz. Damit gibt die Zukunftskommission auch die Chance, die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern wieder zu stärken.“


Albert Stegemann: „Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie wird deutlich, wie elementar es ist, eine leistungsfähige und somit gut funktionierende, regional verwurzelte Landwirtschaft im eigenen Land zu haben. Diese gilt es unbedingt zu erhalten. Die Zukunftskommission ist daher umso wichtiger. Denn für unsere Landwirtinnen und Landwirte ist Planbarkeit und Berechenbarkeit eines der entscheidenden Kriterien, um diesen Beruf weiter auszuführen oder um diesen Beruf zu ergreifen. Daher begrüße ich es sehr, dass in der Kommission Vertreter der Landwirtschaft mit anderen gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam nach Lösungen suchen.“






Konsequentes Vorgehen gegen Reichsbürger ist gerechtfertigt.

Heute hat der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den Verein "Geeinte deutsche Völker und Stämme" und ihre Teilorganisation "Osnabrücker Landmark" verboten und aufgelöst. Das ist ein gutes Signal, denn es zeigt: Trotz einer großen, bundesweiten Herausforderung wie der Corona-Krise bleibt auch das Sicherheitsinteresse in unserem Land im Fokus der Politik. 

Gerade in der aktuellen Situation, in der der Staat notwendigerweise und zum Schutze eines großen Teils der Bevölkerung in Grundrechte wie die Freiheit, die Freizügigkeit und die Versammlungsfreiheit eingreifen muss, brauchen die Menschen tiefes Vertrauen in unseren Rechtsstaat, unsere verfassungsmäßige Ordnung und ihre eigene Sicherheit.
Deshalb müssen jegliche Bestrebungen Dritter, die sich gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unseren Rechtsstaat richten, bereits im Keim erstickt werden.
Es ist deshalb richtig, dass Bundesinnenminister Seehofer jetzt den Verein ‚Geeinte deutsche Völker und Stämme‘ und ihre Teilorganisation ‚Osnabrücker Landmark‘ verboten und aufgelöst hat und dass ihre Internetseiten aus dem Netz genommen wurden.
Nach dpa-Informationen gab es Durchsuchungen in Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen, um dem rassistischen, antisemitischen und geschichtsverfälschenden Umtrieben des Vereines den Garaus zu machen.
Derartige Reichsbürgervereinigungen stellen eine zunehmende Gefahr für unsere freiheitliche Grundordnung dar. Die Reichsbürger lehnen die Legitimität unseres Staates ab und verbreiten menschenverachtendes Gedankengut.
Es ist wichtig und richtig, dass unsere Sicherheitsbehörden bundesweit und auch im Saarland diese gefährlichen Szene auch weiterhin im Blick hat und überall dort,  wo es notwendig ist, weitere Verbote aussprechen.

Neben Reichsbürgern und Rechtsextremen müssen gleichzeitig auch linksextremistisch motivierte kriminelle Umtriebe bekämpft werden. 
Wenn auf dem Internetportal "de.indymedia.org" wie am vergangenen Dienstag ein Aufruf zum Aufstand, zum Plündern und zu Anschlägen auf die Energieversorgung erscheint, ist das die Aufforderung zu Straftaten. Es darf nicht zugelassen werden, dass Linksextremisten die aktuelle Coronakrise in schäbigster Weise dafür nutzen, um unsere freiheitliche Grundordnung anzugreifen.
Auch hier muss ein funktionierender Rechtsstaat Einhalt gebieten.

Konsequentes Vorgehen gegen Reichsbürger ist gerechtfertigt.

Heute hat der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den Verein "Geeinte deutsche Völker und Stämme" und ihre Teilorganisation "Osnabrücker Landmark" verboten und aufgelöst. Das ist ein gutes Signal, denn es zeigt: Trotz einer großen, bundesweiten Herausforderung wie der Corona-Krise bleiben auch die Sicherheitsinteressen der Menschen in unserem Land im Fokus der Politik. 

Gerade in der aktuellen Situation, in der der Staat notwendigerweise und zum Schutze eines großen Teils der Bevölkerung in Grundrechte wie die Freiheit, die Freizügigkeit und die Versammlungsfreiheit eingreifen muss, brauchen die Menschen tiefes Vertrauen in unseren Rechtsstaat, unsere verfassungsmäßige Ordnung und ihre eigene Sicherheit.
Deshalb müssen jegliche Bestrebungen Dritter, die sich gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und unseren Rechtsstaat richten, bereits im Keim erstickt werden.
Es ist deshalb richtig, dass Bundesinnenminister Seehofer jetzt den Verein ‚Geeinte deutsche Völker und Stämme‘ und ihre Teilorganisation ‚Osnabrücker Landmark‘ verboten und aufgelöst hat und dass ihre Internetseiten aus dem Netz genommen wurden.
Nach dpa-Informationen gab es Durchsuchungen in Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen, um dem rassistischen, antisemitischen und geschichtsverfälschenden Umtrieben des Vereines den Garaus zu machen.
Derartige Reichsbürgervereinigungen stellen eine zunehmende Gefahr für unsere freiheitliche Grundordnung dar. Die Reichsbürger lehnen die Legitimität unseres Staates ab und verbreiten menschenverachtendes Gedankengut.
Es ist wichtig und richtig, dass unsere Sicherheitsbehörden bundesweit und auch im Saarland diese gefährlichen Szene auch weiterhin im Blick haben und dass überall dort,  wo es notwendig ist, weitere Verbote ausgesprochen werden.

Neben Reichsbürgern und Rechtsextremen müssen gleichzeitig aber auch weiterhin linksextremistisch motivierte kriminelle Umtriebe bekämpft werden. 

Wenn auf dem Internetportal "de.indymedia.org" wie am vergangenen Dienstag ein Aufruf zum Aufstand, zum Plündern und zu Anschlägen auf die Energieversorgung erscheint, ist das die Aufforderung zu Straftaten. Es darf nicht zugelassen werden, dass Linksextremisten die aktuelle Coronakrise in schäbigster Weise dafür nutzen, um unsere freiheitliche Grundordnung anzugreifen.
Auch hier muss ein funktionierender Rechtsstaat Einhalt gebieten.



Mittwoch, 18. März 2020

Lesen und zuhören bildet: Daheimbleiben rettet Leben!

Bild von _freakwave_ auf Pixabay 
Daheimbleiben rettet Leben. Distanz schützt.
Weil aber immer auch wieder krude Theorien verbreitet werden hier noch einmal ein paar Details auf der Basis der Informationen durch die WHO:


Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren. Sie verursachen Krankheiten, die von Erkältungen bis hin zu schwereren Krankheiten reichen.
Neu ist die Infektionskrankheit, die durch das zuletzt entdeckte Coronavirus SARS CoV-2 verursacht wird und insbesondere bei älteren oder/und immungeschwächten Menschen zu schweren Krankheitsverläufen führen kann.
Dieses neue Virus und diese neue Krankheit waren unbekannt, bevor der Ausbruch im Dezember 2019 in Wuhan, China, begann.

Die exponentielle Ausbreitung der Krankheit COVID-19 und damit eine drohende Überforderung unseres Gesundheitssystems kann am besten eingedämmt und signifikant gebremst werden, wenn jeder für sich physische Kontakte mit anderen Menschen soweit irgend möglich vermeidet.
Daheimbleiben rettet Leben!

Mehr Wissenwertes, Aufklärendes und Erhellendes zum Thema findet Ihr unter anderem beim Bundesgesundheitsministerium

bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), 
beim Robert-Koch-Institut (RKI)
bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA),
sowie auf den entsprechenden Internetseiten der Bundesregierung.

Falls ihr, weil ihr euch verzweifelt an eure Verschwörungstheorien klammert oder Reichsbürger seid, könntet ihr auch noch auf nichtstaatlichen Seiten wie


den Kinder- und Jugendärzten im Netz informieren,
oder bei den Lungenärzten im Netz.

Warum Ihr allerdings NICHT auf die obskuren Äußerungen eines Herrn Dr. Wodarg reinfallen solltet und warum dessen Aussagen wenig mit Wissenschaft zu tun haben, könnt ihr bei CORRECTIV! nachlesen.