Samstag, 26. September 2020

Corona: Erste Bilanz der Antikörperstudie Saar vorgestellt

Im Sozialausschuss des Landtags hat Prof. Dr. Smola, Direktorin der Virologie an der Uniklinik in Homburg, in dieser Woche erste Eindrücke der Coronavirus-Antikörper-Studie SaarCoPS vorgestellt. In dieser Studie soll erstmals am Beispiel eines Flächenbundeslandes gezeigt werden, wie viele Erwachsene Antikörper gegen SARS-CoV-2 haben. Damit soll abgeschätzt werden können, wie stark sich das neue Coronavirus verbreitet hat und wie hoch die Rate der bislang unentdeckten Infektionen ist. 

Die Studie zur Untersuchung der tatsächlichen Infizierten-Quote innerhalb der saarländischen Bevölkerung ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen Corona, denn um dem Virus gezielt entgegentreten zu können, brauchen wir einen möglichst hohen Erkenntnisgewinn.Insgesamt haben sich von 5.000 angeschrieben Bürgerinnen und Bürgern rund 32% nach der ersten Welle der Anschreiben zurückgemeldet.
Eine erste Auswertung von bislang 1650 der freiwillig abgegebenen Fragebögen und 1589 Bluttests zeigt, dass rund 1,6 Prozent davon in mindestens einem von 3 Coronavirus-Antikörpertesten positiv reagierten.
Vorläufige Erkenntnisse aus der Zwischenbilanz lassen zudem erahnen, dass nicht alle Infizierten Antikörper gebildet hätten. Prof. Dr. Smola berichtete darüber hinaus, dass weitere Untersuchungen in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig durchgeführt werden sollen.

Die Zahl der tatsächlich Infizierten liegt nach den aktuellen Erkenntnissen im Schnitt um das Dreifache höher, als die Zahl der bislang bekannten Infizierten. Gleichzeitig zeigt die niedrige Zahl von Menschen, die Antikörper gebildet haben, dass von einer sogenannten Herdenimmunität bei weitem noch keine Rede sein kann. 
Das bestätigen auch die Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts (RKI), bei denen Blutspenden serologisch untersucht werden: "Der Anteil von Personen mit spezifischen Antikörpern gegen SARS-CoV-2 unter blut-spendenden Erwachsenen ist mit 1,25 % weiterhin gering. Dabei wurde eine Anpassung für die Testperformance berücksichtigt. Die nicht adjustierte Prävalenz (krude Prävalenz) beträgt 1,87%", so das RKI.

Abstand, Maske tragen und regelmäßiges Händewaschen bleiben also weiterhin ein elementarer Bestandteil im Kampf gegen das Virus und sind derzeit das wirksamste Mittel, eine Verbreitung der Pandemie einzudämmen. 
Die Menschen, die selbst keine Symptome aufweisen und dadurch keine Quarantänemaßnahmen zum Schutz ihrer Mitmenschen einleiten können, sind trotzdem ansteckend. Das übertragene Virus kann bei anderen Menschen dann zu einem weitaus schwereren Verlauf der Erkrankung führen.

Jeder, der bewusst diese grundlegenden Hygienemaßnahmen verweigert, Quarantäneauflagen missachtet oder gar trotz Krankheitssymptomen Veranstaltungen und Feiern besucht, läuft Gefahr, andere Menschen in Gefahr zu bringen!
Niemand kann selbst bei jungen Menschen exakt vorhersagen, wie diese tückische Krankheit im Einzelfall verläuft und welche Spätfolgen sie verursacht. Aktuelle Studien und evidenzbasierte Erkenntnisse deuten aber darauf hin, dass insbesondere Herzmuskelentzündungen, aber auch dauerhafte Schädigungen der Lunge sehr häufige Folgen sind und bei den Betroffenen ihre weiteres Leben massiv beeinflussen.

 



Neu sortiert und grundgereinigt: Habacher CDU pflegt Bücherbaum

Seit fast genau zwei Jahren steht nun der "Bücherbaum" vor dem Bürgerhaus in Habach und lädt zum Büchertausch ein. Mittlerweile ist er eine sehr akzeptierte literarische Bereicherung in unserer Gemeinde. Ein guter Anlass für die Mitglieder der CDU Habach, die öffentliche Bibliothek im Kleinformat wieder einmal von Grund auf zu reinigen und den Inhalt neu zu sortieren. 

Es sind oft auch die kleinen Dinge, die die Menschen an einem Dorf zu schätzen wissen. In der Hoffnung, dass ein "Bücherbaum" zu einem weiteren dieser kleinen Dinge werden könnte, hatten wir uns als CDU Habach vor vier Jahren entschieden, ein solches Projekt in unser Wahlprogramm aufzunehmen. Dank dem Engagement von Ortsvorsteher Peter Dörr und dem Habacher Ortsrat konnte schließlich der "Bücherbaum" im September 2018 offiziell der Bevölkerung übergeben werden. 

Foto: Jenny Thull, Kevin Junker, René Finkler, Michelle Metzinger, Ursula Klos, Alwin Theobald und Ortsvorsteher Peter Dörr packten tatkräftig und engagiert mit an, um den Bücherbaum zu reinigen, die schützenden Glasscheiben zu putzen und die Bücher zu orden und neu zu sortieren.

Das Prinzip "Bücherbaum" ist ganz einfach: Es besteht aus Geben und Nehmen. Jeder kann Bücher einstellen, sofern Platz ist, und Bücher kostenfrei entnehmen. Und so steht wie in vielen Bücherschränken, ein Ratgeber für Gesundheitsfragen neben einem Diätkochbuch, Kinderbücher für verschiedene Lesestufen neben Fantasy-Geschichten, spannende historische Romane neben aktuellen Thrillern oder neben einer Ausgabe von "Hurra wir leben noch" des zeitlosen Autors Johannes Mario Simmel. Wenn, was selten ist, sich einmal ein anspruchsvollerer Comic wie beispielsweise ein Asterix-Band findet, ist er meistens sehr schnell weg. Auch die Thriller namhafter Autoren oder gar die Harry-Potter-Edition stehen nie lange in den Holzregalen, die in einen alten Baumstamm eingelassen sind. 

Auch ich schaue als Leseratte und Literaturliebhaber oft und gerne in die Regale des Bücherbaums, nehme mir das ein oder andere heraus und ergänze das Angebot immer wieder auch durch Werke aus meinem Bücherschrank.

Der "Bücherbaum" ist das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet. Man braucht keinen Leseausweis und muss auch nie mit Mahngebühren, weil mal ein Buch nicht rechtzeitig zurückgegeben hat. Trotzdem aber trägt jeder, der dieses öffentliche Buchregal nutzen möchte, auch Verantwortung, denn der Büchertausch lebt vom Mitmachen, vom Geben und vom Nehmen. Gefragt sind vor allem Bücher, die vergleichsweise gut erhalten sind. Damit die Qualität der Bücher und Hefte im "Habacher Bücherbaum" nicht mit der Zeit abnimmt und auch kein zu großes Durcheinander enststeht, muss er regelmäßig gepflegt, sortiert und aufgeräumt werden - eine Aufgabe, die sich Ortsvorsteher Peter Dörr mit Mitgliedern seines CDU-Ortsverbandes teilt.








Dienstag, 22. September 2020

Neue Kita für Humes: Meilenstein für die Kinderbetreuung in der Gemeinde Eppelborn

In Humes soll eine komplett neue Kindertagesstätte entstehen. Bürgermeister Dr. Andreas Feld kündigte in der vergangenen Woche eine Betreuungsoffensive an, in der der Neubau einer Kita in Humes eine wichtige Rolle spielt. Die bestehende katholische Einrichtung bietet derzeit noch keine Betreuung für Kinder unter drei Jahren an. Das soll sich mit dem Neubau nun möglichst schnell ändern. 

Ortsvorsteher Karl Barrois zeigt sich über die aktuellen Entwicklungen mehr als erfreut: "Lange genug warteten die Familien in Humes darauf, dass endlich auch in unserem Dorf die Kinderbetreuung ausgebaut wird und Krippenplätze für die Kleinsten geschaffen werden. Wir waren als CDU von Anfang an der Meinung, dass eine dezentrale Betreuungseinrichtung vor Ort kurze Wege bedeutet und damit den Bedürfnissen von Eltern und Kindern entgegenkommt."

Bereits am 11. Oktober 2012 hatte sich der Gemeinderat ganz grundsätzlich für die Schaffung von Krippenplätzen und den Umbau der Kindertagesstätte in Humes ausgesprochen. Damit folgten die Ratsmitglieder mehrheitlich entsprechenden Vorschlägen aus den Reihen der CDU.
Es dauerte jedoch volle acht Jahre, bis nun endlich wieder richtig Schwung in das Projekt gekommen ist und mit dem Neubau statt Umbau und Sanierung im Altbestand eine sogar noch bessere Lösung in den Blick genommen werden konnte.

Nachdem es Bürgermeister Andreas Feld gelungen ist, der Gemeinde ein Grundstück hinter dem bestehenden Kindergarten in Humes zu sichern, besteht ausreichend Raum für einen Neubau, der künftig zwei Kindergartengruppen und eine Krippengruppe beherbergen soll.
Um eine gute frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder sicherzustellen und den gemeindeweiten Bedarf an Betreuungsplätzen zu 100 Prozent abzudecken, setzt Feld auch auf Fördermittel aus Bund und Land. "Der Bedarf nach guter Kinderbetreuung wächst weiter," so der Bürgermeister. Mit dem Neubau in Humes, der neu entstehenden Kita in Wiesbach und der Reaktivierung der leerstehenden katholischen Kindertagesstätte in Dirmingen setzen wir in Eppelborn nun ein saarlandweites Zeichen."

Sonntag, 20. September 2020

Auf Inititiative der CDU: Gemeinderat erlaubt kostenlose Hallennutzung für Mitgliederversammlungen

Einstimmig folgte der Gemeinderat dem Antrag der CDU-Fraktion und gestattet es den Vereinen, Verbänden und anderen Organisationen, je eine Mitglieder- oder Jahreshauptversammlung kostenfrei in den kommunalen Hallen durchzuführen. Bereits im Vorfeld der Ratssitzung hatte CDU-Fraktionschef Christian Ney auf die schwierige Situation im Ehrenamt hingewiesen: "Immer mehr Vereine und Verbände stoßen an die Grenzen ihrer Satzung, weil sie die vorgeschriebenen Versammlungen aufgrund der pandemiebedingten Vorschriften nicht in vereinseigenen Räumen oder in Gaststätten durchführen können. Hinzu kommt nicht selten eine angespannte finanzielle Situation, weil sicher geglaubte Einnahmen beispielsweise von Vereinsfesten weggebrochen sind oder insbesondere bei sozialen Verbänden auch das Spendenaufkommen zurückgegangen ist."

In ihrem Antrag machte die CDU-Fraktion deutlich: "Das Saarland ist das Vereinsland in Deutschland. Durch ihr ehrenamtliches Engagement leisten die Menschen in unseren Vereinen und anderen Organisationen wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft". Dieses Engagement sei unendlich wichtig, so die CDU. Die Vereine hätten deshalb die volle Solidarität und Unterstützung verdient! 

Mit dem einstimmigen Beschluss hat der Gemeinderat nun am vergangenen Donnerstag über alle Parteigrenzen hinweg ein wichtiges Zeichen gesetzt. Der Beschluss, der vorläufig bis zum Jahresende gilt, ist ein Entgegenkommen der Gemeinde, das sicherlich vielen Vereinen und Institutionen eine große Sorge nimmt.

Samstag, 19. September 2020

Aus dem Landtag: Bekämpfung von Armut im Mittelpunkt der Debatte

Am vergangenen Mittwoch wurde auf Antrag von CDU und SPD der Aktionsplan zur Bekämpfung von Armut im Saarland im Landtag intensiv diskutiert und seine Umsetzung forciert. Für die Koalitionsfraktionen durfte ich den Antrag ins Plenum einbringen. Es war mir wichtig deutlich zu machen, dass der Aktionsplan das Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung ist, mit dem wir als Saarland bundesweit Zeichen setzen. Konkrete Maßnahmen und Projekte werden begleitet und finanziell untermauert durch einen Sonderfonds zur Förderung von Armutsprojekten und -initiativen - einem Sonderfonds, für den bereits im laufenden Doppelhaushalt 500.000 Euro jährlich eingestellt wurden.

Durch das persönliche Engagement von Monika Bachmann ist es gelungen, zu zeigen, WIE ERNST es uns mit der Bekämpfung von Armut im Saarland ist und im Beirat  für den Aktionsplan erfolgreich alle die Akteure an einen Tisch zu rufen, die es braucht, um wirkliche Fortschritte in diesem Kampf zu erreichen.

Mit den beschlossenen Maßnahmen können wir vielen Menschen – insbesondere denjenigen, die sich in einer sozial schwierigen Lebenslage befinden – eine wirksame Hilfestellung zur Bewältigung ihrer Lebenssituation geben. Wir machen ihnen Mut und geben ihnen als aktivierender Sozialstaat die Kraft zu eigenverantwortlichem Handeln. 

Wie immer stelle ich meine Rede hier in meinem Blog als Video zum Anschauen und Nachhören zur Verfügung:


„Die Überwindung von Armut ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart, denn Armut und viele Ursachen. Die saarländische Landesregierung hat sich dieser Aufgabe gestellt und zusammen mit den im Beirat zur Armutsbekämpfung vertretenen Verbänden den Zweiten Aktionsplan zur Armutsbekämpfung verabschiedet. Themenschwerpunkte sind hierbei Bezahlbarer Wohnraum, Kinderarmut und Bildung, Langzeitarbeitslosigkeit sowie Mobilität und Infrastruktur“, erklärte auch Sozialministerin Monika Bachmann in ihrem Redebeitrag.


Kommunale Kräfte bündeln beim Datenschutz: Auch Eppelborn macht jetzt mit!

Bereits seit dem Mai 2018 ist die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) geltendes Recht in Deutschland und in allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Auch in unserer Gemeinde stellt die Umsetzung der Anforderungen des Datenschutzrechts eine große Herausforderung dar, die jedoch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Eppelborner Rathaus mit großem Engagement und guten Ergebnissen gemeistert wird. Um künftig in diesem Bereich noch besser aufgestellt zu sein und den Bürgern eine größtmögliche Sicherheit ihrer Daten auch vor Angriffen von außen zu gewährleisten, setzt Bürgermeister Feld auf eine Kooperation mit anderen saarländischen Kommunen und tritt der Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Datenschutz Saarland (AG KDS) bei. Diese Woche stimmte der auch Gemeinderat diesem Vorhaben einstimmig zu.

Schon 2016 haben sich 22 Gemeinden aus dem nördlichen und dem mittleren Saarland zu einer Kooperation entschlossen. Auch Eppelborn habe, so berichtete Bürgermeister Andreas Feld dem Gemeinderat, bereits mehrmals als Gast an Treffen dieser Gruppe teilgenommen, zu der auch unsere Nachbargemeinden  Lebach, Illingen und Heusweiler gehören. 

Nun habe man sich darauf geeinigt, der bisherigen Kooperation der Gemeinden eine neue formellere und verbindliche Struktur zu geben und sie zukünftig als öffentlich-rechtliche Arbeitsgemeinschaft auszugestalten.
So soll der Erfahrungsaustausch weiter verbessert und die Fortbildung in den Bereichen Datenschutz und IT-Sicherheit forciert werden.

Heimat-Shoppen 2020 in Eppelborn: Einkaufen bei Nachbarn und Freunden!

Für ländliche Gemeinden ist es nicht einfach, ein lebendiges, attraktive Zentrum mit vielen Geschäften zukunftsfähig zu machen und nachhaltig zu sichern. Dass unsere Gesellschaft insgesamt derzeit mit den Folgen und Auswirkungen der Corona-Pandemie und mit daraus resultierend notwendigen Einschränkungen zu kämpfen hat macht gerade auch für den stationären Einzelhandel vieles noch schwieriger. Vielleicht war die Aktion "Heimat-Shoppen" in diesem Jahr deshalb noch viel wichtiger als sonst. Selbstverständlich nahm ich mir deshalb gerade auch in diesem Jahr ganz bewusst die Zeit am Auftakt für die Aktion teilzunehmen und gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Feld die teilnehmenden Geschäfte in Eppelborn und Bubach zu besuchen. 

"Heimat-Shoppen" macht deutlich, dass Handel, Dienstleistung und Gastronomie vor Ort den Kunden nach wie vor mit ihren umfangreichen Angeboten zur Verfügung steht. Denn eines muss uns doch allen klar sein: "Heimat-Shoppen bedeutet eben auch „Einkaufen bei Nachbarn und Freunden“.

Einkaufen, zum Frisör gehen, vielleicht noch zum Optiker, ein Schuhgeschäft oder einer der kleinen Boutiquen und danach gemütlich einen Kaffee trinken oder ein Eis Essen: der Besuch im Ortskern kann zu einem Erlebnis werden. Doch Einzelhändler, Dienstleister und Gastronom leisten noch mehr für die Gesellschaft: Sie sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und tragen durch ein vielseitiges Engagement dazu bei, dass unsere Dörfer und Gemeinden lebenswert bleiben.

Das sieht auch Bürgermeister Feld so: "Nie war der lokale Handel so wichtig wie aktuell. Gerade die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig eine gute  Versorgung vor Ort ist“, findet der Eppelborner Verwaltungschef, der sich sehr darüber freute, dass auch in diesem Jahr rund vierzig Gewerbetreibende der Aktion in Eppelborn teilnehmen. „ Kurze Wege und direkte Ansprechpartner statt großer Einkaufszentren, das soll die landesweite Aktion Heimat-Shoppen der IHK Saarland zeigen, sind klare Vorteile des Einkaufens vor Ort."





Donnerstag, 17. September 2020

CDU-Kreistagsfraktion zu Besuch bei der Kohler & Wagner GmbH und im Therapiezentrum Itzenplitz

Kleine und mittelständische Unternehmen sind eine wichtige Stütze des wirtschaftlichen Lebens in unserem Landkreis. Handel, Handwerk und Dienstleister machen helfen mit, dass unsere Kommunen attraktiv bleiben und sich als Arbeits- aber auch als Ort zum Leben stetig weiterentwickeln können. Als Mandatsträger und Vertreter der  CDU besuchen wir daher regelmäßig einzelne Unternehmen, um mit den Unternehmerinnen und Unternehmern im Gespräch zu bleiben und uns über die Betriebe und deren Situation vor Ort zu informieren. Gerade auch in den aktuell schwierigen Zeiten gewinnen diese Besuche einen besonderen Wert. In der vergangenen Woche begleiteten meine Landtagskollegin Sandra Johann und ich Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion und ihrem Vorsitzenden Sebastian Brüßel sowie den CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden und Ersten Beigeordneten der Gemeinde Schiffweiler Matthias Jochum zu dem Metallbauunternehmen Kohler und Wagner sowie zum noch relativ neuen Therapiezentrum Itzenplitz in Heiligenwald.

Unsere erste Station war das nach DIN EN 1090-2 zertifizierte Metallbauunternehmen Kohler und Wagner GmbH im Gewerbepark Klinkenthal. Der Meisterbetrieb beschäftigt derzeit zehn Mitarbeiter und bildet auch selbst junge Menschen zu Facharbeitern im Metallbereich aus.
Florian Weyand, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens und selbst Meister seines Fachs, stellte uns seinen aufstrebenden Betrieb und sein Produktportfolio vor und führte uns durch die alte und vor allem auch durch die neue modern Werkhalle, die gerade erst errichtet wurde und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern soll.

Alles unter einem Dach findet man im Therapiezentrum Itzenplitz (ITZ): In der ehemaligen Waschkaue des stillgelegten Bergwerks Itzenplitz haben sich eine ergotherapeutische Praxis, eine podologische Praxis, eine Osteopathie sowie eine logopädische Praxis zusammengefunden um Synergieeffekte zu nutzen den Menschen eine zentrale Anlaufstelle im Gesundheitsbereich zu bieten. Das historische, aber von Grund auf sanierte Gebäu bietet optimale Voraussetzung für die Praxisräume und schafft so ein angenehmes Behandlungsklima. Auch hier wurden wir von den Unternehmerinnen und Unternehmern auf das Herzlichste begrüßt und bekamen einen umfassenden Einblick in die Therapieangebote und auch die fachlichen Hintergründe.





  




Am Rande des Mittelpunktlaufs: FU und CDU übergeben Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel an DRK Habach

Das DRK Habach leistet nicht nur verlässlich Sanitätsdienst wie beispielsweise beim Saarland-Mittelpunktlauf des SV Habach sondern steht auch stets bereit für Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzes. Auch aus dem Dorfleben ist der Verein mit seinen engagierten Mitgliedern nicht mehr wegzudenken. So unterstützen die Helferinnen und Helfer des DRK den Habacher Ortsvorsteher Peter Dörr nicht nur beim Seniorennachmittag, sondern auch beim monatlichen Bürgerfrühstück, das allerdings wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht stattfinden kann. Grund genug für die Frauen Union Saar (FU), gemeinsam mit meiner CDU-Landtagskollegin Sandra Johann (CDU) und mir dem engagierten Habacher Verein einen Besuch abzustatten und ihre selbstgenähten Masken zu überreichen, damit die Helferinnen und Helfer sich und andere bei ihren Aktivitäten schützen können. Ich selbst hatte zudem noch zwei 10-Liter-Kanister mit Desinfektionsmittel im Gepäck, das ich ebenfalls überreichte, um das DRK Habach in diesen Zeiten zu unterstützen.


Die Pandemie ist auch im Saarland noch nicht vorbei - aber nicht zuletzt dank dem besonnenen und verantwortungsbewussten Handeln einer weit überwiegenden Mehrheit von Saarländerinnen und Saarländern bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen aktuell noch immer in einem stabil niedrigen Bereich. Die Frauen Union Saar (FU) will durch ihr Engagement dazu beitragen, dass das auch so bleibt. Weit mehr als 3.000 selbstgenähte Mund-Nasen-Masken haben die Frauen in der CDU bereits an Einrichtungen, Vereine und Institutionen verteilt.

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Sandra Johann MdL, die Gemeindebeigeordnete Margit Drescher, die Erste Kreisbeigeordnete Daniela Feld, Alwin Theobald MdL, Christoph Ziegler, den DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Daniel Ziegler, Ortsvorsteher Peter Dörr, Jenny Thull, Ursula Klos sowie die stellv. Ortsvorsteherin Marliese Brill.




Mittwoch, 16. September 2020

Schluss mit Wartelisten für einen Kita-Platz: Bürgermeister Andreas Feld startet große Betreuungsoffensive!

Eltern wollen, dass ihre Kinder gut betreut sind. Der Kita-Ausbau ist deshalb ein Herzensanliegen der CDU insgesamt und für mich als dem kinderpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Besonderen. Umso mehr freue ich mich, dass ausgerechnet Andreas Feld, der Bürgermeister meiner Heimatgemeinde, nun beim Ausbau von Krippe- und Kindergartenplätzen so richtig Vollgas gibt und sich bereits auf kurze bis mittlere Sicht eine Betreuungsquote von 100 Prozent und mehr zum Ziel gesetzt hat. Damit würde Eppelborn eine landesweite Vorreiterrolle übernehmen.

"Ich möchte nicht länger Eltern vertrösten müssen, wenn es um einen Kita-oder Krippenplatz in unserer Gemeinde geht," machte Andreas Feld heute deutlich und kündigte an: "Daher gehe ich gemeinsam mit der Verwaltung in die Offensive und werde schnellstmöglich fehlende Betreuungsplätze im Krippen- und Kindergartenbereich schaffen." Die aktuelle Lage in der Gemeinde zeige, dass zur Deckung der gesetzlich geforderten Versorgung zum 31. Juli 2020 insgesamt 19 Krippenplätze sowie 48 Kindergartenplätze fehlen. Damit stehe Eppelborn im Kreisvergleich noch sehr gut da, so Feld. Das genüge ihm aber nicht: "Ich will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Bürgerinnen und Bürger möglich machen." 

Tatsächlich decken die drei kommunalen und die drei konfessionellen Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestzahlen nicht vollständig ab. Im Krippenbereich soll für 35 Prozent der Kinder in einer Gemeinde ein Betreuungsplatz vorgehalten werden, Eppelborn verfügt jedoch nur über ein Angebot von 29 Prozent.
Im Kindergartenbereich soll für alle Kinder ab drei Jahren ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen, Eppelborn deckt jedoch derzeit nur den Bedarf für 90 Prozent der Kinder ab. Immer wieder kommt es deshalb zu Wartelisten, Eltern müssen die Rückkehr in den Beruf verschieben oder sich auf die Suche nach alternativen Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder machen.

Andreas Feld hat Verständnis für die Sorgen der Familien und will das Betreuungsdefizit, das er von seiner Amtsvorgängerin "geerbt" hat, schnellstmöglich auflösen. Das wird eine Herausforderung, für die sich der Eppelborner Bürgermeister aber schon etwas einfallen ließ: 
"Eine grundlegende und möglichst schnelle Verbesserung der Situation fordert von uns ein intelligentes Gesamtkonzept aus mehreren Maßnahmen ab. Über mein Konzept  werde ich morgen den Gemeinderat ausführlich informieren und dies dann der Öffentlichkeit vorstellen." 

In einem ersten Schritt wurde bereits in Bubach-Calmesweiler eine Krippengruppe (11 Plätze) geschlossen und dafür eine zusätzliche Kindergartengruppe  mit 25 Plätzen geschaffen, um einen ganz aktuellen Bedarf abzufedern.
Als nächstes soll nun mit ganz konkreten Maßnahmen an den Standorten Humes und Dirmingen soll schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden. Angestrebt werden in Humes und Dirmingen jeweils elf zusätzliche Krippenplätze, in Dirmingen sollen zudem weitere 25 Kindergartenplätze entstehen.

"Für den Gemeindebezirk Humes haben wir durch einen Grundstücksankauf vor wenigen Tagen gleich mehrere Optionen eröffnet", schildert Feld. Gegenüber einer bislang geplanten Sanierung des alten Humeser Kindergarten bevorzuge er jedoch den Neubau einer dreigruppigen Einrichtung. Die Einrichtung dieser weiteren, zusätzlichen Gruppe wäre im Rahmen der Neubaumaßnahme möglich, wenn der Kreis 100 Prozent der Kosten für diese Gruppe übernehmen würde. Hier ist die Gemeinde mit dem Landkreis im Gespräch.

In Dirmingen sollen die Räume des ehemaligen und derzeit leerstehenden Katholischen Kindergartens von der Gemeinde angemietet und ertüchtigt werden. "Hier sind wir neben dem Votum des Gemeinderates auch auf die Zusammenarbeit mit der Kirche angewiesen", berichtet Feld und ergänzt gleichzeitig: "Diese Maßnahme wäre zeitnah umsetzbar und auch die Finanzierung wäre gesichert." 
Sowohl das Landesjugendamt als auch das Kreisjugendamt hätten bereits ihr Einverständnis signalisiert und auch das Bistum Trier steht einer Vermietung seiner Immobilie an die Gemeinde offen gegenüber.

Und schließlich plant auch noch der Verein Montessori Nord-Saar, an ihrem Schulstandort in Humes in diesem Jahr eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen, so dass die Gemeinde insgesamt dann ein Plus von drei Krippen- und zwei Kindergartenplätzen gegenüber den gesetzlich geforderten Plätzen aufweisen könnte.

Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen wäre Eppelborn die erste Kommune im Landkreis Neunkirchen, die die gesetzlich geforderten Betreuungsplätze zu mehr als 100 Prozent erfüllt und auch saarlandweit wäre Eppelborn bestens aufgestellt. 

Andreas Feld abschließend: "Ich hoffe  nun auf die Mitarbeit des Gemeinderates, damit sehr schnell mit der Umsetzung der Maßnahmen begonnen werden kann. Wenn wir es gemeinsam anpacken, erhalten unsere Kinder schnell beste und ausreichende Betreuungsplätze im Krippen- und Kindergartenbereich!"

Montag, 14. September 2020

40 Jahre Naturpark Saar-Hunsrück: Wanderung rund um die „Steinrutsch“

Vor mittlerweile vierzig Jahren wurde der Naturpark Saar-Hunsrück aus der Taufe gehoben. Doch dieser gute Grund zum Feiern prallte unmittelbar mit der Corona-Pandemie zusammen. Und so wurde alles verschoben und ein bisschen kleiner: Auch das beliebte und stets außerordentlich gut frequentierte Wanderwegefest des engagierten Illtaler Land e.V., das dieses Jahr in die Feierlichkeiten zum Naturpark-Jubiläum eingebettet worden wäre, fiel dem aggressiven Virus zum Opfer. Stattdessen gab es vergangenen Samstag in kleinerem Rahmen eine Heimat-Expedition rund um das Naturdenkmal Steinrutsch zwischen Eppelborn, Hierscheid und Dirmingen.

Rund dreißig Wanderfreunde starteten am Samstagnachmittag um 15 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Andreas Feld, mir als örtlichem MdL, den Ortsvorstehern Berthold Schmitt, Werner Michel, Marco König und Frank Klein sowie den Gemeinderäten Margit Drescher und Adrian Bost zu einer rund dreistündigen Exkursion, bei der sie von den Heimatkundlern Günter Maas und Michael Bonner sowie vom Dirminger Ortsvorsteher Frank Klein einiges über die historischen Grenzen und Grenzsteine, die Steinrutsch, die auf der Wanderroute liegenden Kapellen, die Wassertretanlage und auch das zum Lost Place gewordenen Dirminger Kriegerdenkmal erfuhren.

Die Vertreterin des Naturpark-Teams, Lydia Hoff-Güdelhöfer, wusste einiges über die Geologie der Steinrutsch zu erzählen sowie und die sensationelle Geografie des Nordsaarlands, die u.a. mit der Merchinger Höhe das Pariser Becken begrenzt. Interessant waren auch die Stationen, die das ohnehin interessante Programm ergänzten: So wurde an verschiedenden Orten auf unterschiedlichste Art geschossen: mit Büchsen, mit Gewehren, mit dem Blasrohr und auch mit Pfeil und Bogen. An der kleinen Kapelle oberhalb der Wassertretanlage wurden wir von den Theaterfrauen mit stärkendem und gehaltvollem Trank begrüßt, zum Abschluss schließlich fand man sich an der Grillhütte auf dem Steinhügel wieder.

Letztlich war auch die coronabedingt zusammengeschrumpfte Veranstaltung ein voller Erfolg. Deshalb auch an dieser Stelle ein ganz herzliches Wort des Dankes an alle, die vorbereitet, organisiert und vor und hinter den Kulissen für das Gelingen der Veranstaltung gesorgt haben: egal ob vom Illtaler-Land-Team, vom Naturpark-Team oder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung.

Hintergrund: 

Der Naturpark Saar-Hunsrück ist ein Juwel unter den deutschen Naturparks. Facettenreich erstreckt sich auf 2.055 Quadratkilometer eine Natur- und Kulturlandschaft, deren südlichen Abschluss Dirmingen mit seiner überraschenden Gesteinsformation bildet, die als "Steinrutsch" bekannt ist und die im Norden von den rheinland-pfälzischen Hunsrück-Gemeinden begrenzt ist. 
Ziel des Naturparks Saar-Hunsrück ist es, dass sich die dort lebenden Menschen mit ihrer Region identifizieren und im Einklang mit der Natur wirtschaften. Damit trifft der Kerngedanke des Naturparks auf den Trend vieler Menschen, endlich auch beim Konsum wieder auf Herz und Verstand zu hören und durch die Bevorzugung regionaler Wertschöpfung ihre Heimat und damit das eigene Lebensumfeld zu stärken.








Donnerstag, 10. September 2020

Einmalig kostenlose Hallennutzung für Mitgliederversammlungen Eppelborner Vereine unter Corona-Bedingungen - CDU-Fraktion stellt Antrag im Gemeinderat

Die Corona-Pandemie stellt Vereine, Verbände und Institutionen vor große Herausforderungen. Viele Vereinsveranstaltungen mussten in diesem Jahr bereits abgesagt oder verschoben werden, teilweise musste das gesamte Vereinsleben völlig neu organisiert werden. "Immer mehr Vereine und Verbände stoßen nun auch an die Grenzen ihrer Satzung, weil sie die vorgeschriebenen Versammlungen nicht durchführen können", berichtet Christian Ney, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat. Er ergänzt: "Wir wollen ihnen helfen." Vereinen sollen die Möglichkeit erhalten, je eine Vereinsversammlung kostenfrei in kommunalen Hallen durchführen zu können, so Ney. Die CDU hat einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht. Am nächsten Donnerstag wird darüber entschieden.

Im Gespräch mit Vorstandsmitgliedern unterschiedlichster Vereine sei deutlich geworden, dass sich viele Vorstände Sorgen machen, weil die in ihrer Satzung vorgeschriebenen Mitglieder- oder Hauptversammlungen immer wieder verschoben werden mussten. Weder eine Neuwahl noch die Entlastung des Vorstandes sei in vielen Fällen möglich, weil die üblichen Versammlungsstätten wegen der aktuellen Corona-Verordnung für größere Gruppen nicht genutzt werden können. "Die vorgeschriebenen Abstände können oft nicht eingehalten werden", so Ney. Deshalb fordere die CDU, dass die Gemeinde den Vereinen und anderen Organisationen entgegenkommen soll: 

Für die bevorstehende Gemeinderatssitzung habe seine Fraktion beantragt, dass Vereine und sonstige Organisationen bis zum Jahresende jeweils einmalig die kommunalen Hallen kostenlos nutzen können, um ihre satzungsgemäßen Haupt- und Mitgliederversammlungen durchführen zu können. 

"Das Saarland ist das Vereinsland in Deutschland. Durch ihr ehrenamtliches Engagement leisten die Menschen in unseren Vereinen und anderen Organisationen wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft", betont der CDU-Fraktionsvorsitzende und macht deutlich: "Dieses Engagement ist uns unendlich wichtig. Die Vereine haben unsere Unterstützung verdient!" Die CDU hoffe auf eine breite Zustimmung für ihren Antrag im Gemeinderat. "Auch das wäre ein wichtiges Signal", so Ney abschließend.