Samstag, 31. Januar 2015

Verbesserung der Kinderbetreuung: Landeszuschuss für Krippenplätze in Humes so gut wie sicher! Doch was ist mit Dirmingen?

Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren ist ungebrochen. Umso mehr begrüßen wir Christdemokraten nun die lang erwartete Information aus Saarbrücken, dass der Sanierung des Humeser Kindergartens und der Schaffung von 10 neuen Krippenplätzen nichts mehr im Wege steht. Die Kita Humes wurde offenbar ins Zuschussprogramm des Landes aufgenommen!

In Humes tut sich was: CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt mit
Humeser Christdemokraten vor der Kindertagesstätte, die saniert und
ausgebaut werden soll. V.l.: Berthold Schmitt Karl Barrois, Mario Firmbach
Artur Ziegler und Werner Ziegler.
Die CDU-Fraktion hat sich in dieser Woche sehr intensiv mit der Kindertagesstätten-Situation in  unserer Gemeinde beschäftigt. Seit Monaten  warteten wir auf die Entscheidung  des Bildungsministers zum Zuschuss-Programm für die Schaffung weiterer Krippenplätze. Dieses Warten hat allem Anschein nach nun zunächst ein Ende, die Entscheidung ist gefallen. Der Kindergarten in Humes wurde in das Programm aufgenommen!
Es ist ein Erfolg der Humeser Kirchengemeinde und des Pfarrverwaltungsrates, die stets mit der Unterstützung der CDU rechnen konnten. Dass wir trotzdem nicht zufrieden sind, hat damit  zu tun, dass in Dirmingen weiterhin Stillstand  herrscht. Im Gegensatz zu den Humesern haben die Verantwortlichen dort bedauerlicherweise ihre Hausaufgaben nämlich nicht gemacht. Lediglich ein grundsätzlicher Beschluss des Gemeinderates und ein Entwurf zu einem Notar-Vertrag genügen eben nicht, wenn man sich ernsthaft um Zuschüsse bewerben will.

Vorschläge der CDU wurden ignoriert

Nun rächt sich, dass die Verwaltung einem Antrag der CDU-Fraktion im Gemeinderat nicht gefolgt ist und weder entsprechende Detail-Planungen noch Kostenpläne erstellen ließ und somit nichts in der Hand hatte, das dem zuständigen Minister vorgelegt werden konnte. Diese Situation müssen nun diejenigen verantworten, die eine Umsetzung von Beschlüssen des Gemeinderates verhindert haben. Dabei hätte auch in Dirmingen alles so einfach sein können: Es werden auch dort dringend Krippen- und Kindergartenplätze benötigt. Der einst evangelische Kindergarten, der sich mittlerweile in Trägerschaft der Gemeinde befindet, kann aufgrund seines schlechten baulichen Zustandes nur noch beschränkte Zeit genutzt werden, während der  katholische Kindergarten, der ebenfalls in kommunale Trägerschaft übergehen soll, ausbaufähig und damit zukunftsfähig ist. Nachdem nun zudem klar ist, dass - wie zu erwarten - Zuschüsse nicht mehr auf der Basis der Bausumme, sondern nach der Zahl der zu schaffenden Krippenplätze berechnet werden, sind alle anderen Ideen und Versprechungen endgültig als Luftschloss entlarvt. Es ist schade, dass schon wieder eine
Chance vertan wurde – diesmal für Dirmingen. Die Kirchengemeinde Humes war als Träger erkennbar cleverer und vor allem auch realistischer und erntet nun die Früchte seriöser Planungen.

Noch ist nicht aller Tage Abend

Eine Sanierung oder sogar der Neubau des Kindergartens steht im Übrigen auch in Wiesbach an, wie aus der Pfarrgemeinde Wiesbach und dem Bistum Trier zu vernehmen ist. Einfacher wird es also nicht, zumal wegen des massiven Aufholbedarfes in den beiden großen Städten Saarbrücken und Neunkirchen bereits große Summen fest gebunden sind. Wenn wir es schaffen wollen, dass ein Dirminger Kinderhaus wenigstens bei zukünftigen Zuschuss-Entscheidungen des Bildungsministeriums berücksichtigt wird, müssen am Standort des jetzigen katholischen Kindergartens endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden! Wir brauchen jetzt dringender denn je

eine konkrete und realistische Projektplanung mit einem finanzierbaren Kostenrahmen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen