Samstag, 26. Dezember 2015

Schöne Bescherung: Mann tickt aus und übergießt Auto mit Benzin - Polizei und Feuerwehr verhindern Schlimmeres

So viele schöne Ereignisse brachten auch diese Weihnachten wieder mit sich: es gab leuchtende Kinderaugen, volle Kirchen, Familientreffen und Menschen, die sich freuten, sich wiederzusehen und zusammen zu sein. Der weihnachtliche Frieden, den Dechant Matthias Marx den Familien in unserer Gemeinde wünschte, kehrte in die Häuser ein.
Und doch schaffte es ein Ereignis, das alles für kurze Zeit in den Hintergrund zu drängen und eine große Zahl von Einsatzkräften in Atem zu halten: Von Amok-Alarm in Eppelborn war am Morgen des ersten Weihnachtstages plötzlich die Rede.

Es sind Schlagzeilen, die niemand gerne lesen möchte - vor allem nicht zum Weihnachtsfest.
Die BILD-Zeitung titelte: "WEIHNACHTSKOLLER? Polizei nimmt Amokmann fest", während das mittelrhein-tageblatt.de sogar noch reißerischer und offenbar unzutreffenderweise die Überschrift: "Eppelborn – Mann übergießt seine Frau mit Benzin und will sie anzünden" wählte.

Soweit kam es aber gottseidank nicht. Der besonnene Einsatz von Polizei und Feuerwehr sorgte dafür, dass alles noch verhältnismäßig glimpflich endete. Tatsächlich hatte wohl ein 52jähriger Mann nach einem Familienstreit das Auto seiner Lebensgefährtin mit Benzin übergossen und gedroht, es anzuzünden. 
Während die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr bereitstanden, schafften es jedoch die Polizeibeamten aus Illingen und Lebach gemeinsam mit dem SEK den Mann zu überwältigen und aus dem Verkehr zu ziehen. Er befindet sich jetzt in einer Klinik.

Die Feuerwehrleute sorgten im Anschluss dafür, dass von dem ausgeschütteten Benzin keine Gefahr mehr ausgehen konnte - bevor sie wieder zu ihren Familien nach Hause zurückkehren konnten. Der Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der nur wenige hundert Meter vom Ort des Geschehens entfernt wohnt, sprach selbst mit den beteiligten Kräften und bedankte sich für diesen, sicherlich nicht einfachen Einsatz.
Auch dieser Einsatz zeigte wieder, dass das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr kein "Hobby" wie jedes andere ist. Ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei und Rettungsdienst haben auch auch die Feuerwehrleute allen Respekt verdient.

Ich wünsche allen, dass sie wieder zur Ruhe finden und die Weihnachtszeit mit ihren Lieben zusammen genießen können. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen