Donnerstag, 10. Mai 2012

Gemeinderat Eppelborn: Es geht auch sachlich und unaufgeregt.

"Wer auszieht, muss auch wieder einziehen" hatte ich im Nachgang der geplatzten Gemeinderatssitzung der vergangenen Woche zitiert.
Und so kam es, dass auch die Ausgezogenen heute wieder brav mit am Tisch saßen und wir gemeinsam über all das beraten konnten, was in der vergangenen Woche liegenbleiben musste.
Und siehe da:
Im gesamten öffentlichen Teil der Sitzung wurde über Parteigrenzen hinweg sachlich diskutiert und gemeinsam - größtenteils sogar einstimmig - entschieden.
Die Dirminger bekommen ihre Windräder, wahrscheinlich sogar mit der Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung und auch eine erste Hürde in Richtung Bürger-Energiegenossenschaft wurde genommen.
Ja selbst die strittige Frage aus der letzten Sitzung konnte im Anschuss im nichtöffentlichen Teil zumindest in sachlicher Atmosphäre diskutiert werden.
Da fragt man sich schon, ob der ganze Zores vergangene Woche überhaupt nötig war.

Dass aber die vergangenen beiden Sitzungen des Gemeinderates ebenso wie auch die heutige meinen Blickwinkel in Bezug auf eine künftige, gedeihliche und vor allem vertrauensvolle Zusammenarbeit - nicht nur über Parteigrenzen hinweg - signifikant verändert haben, dürfte so klar sein, wie die oft zitierte Kloßbrühe.

Ich halte es da ganz mit Jean Paul Getty, der einmal sehr treffend gesagt haben soll: 
"Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos."

Kommentare:

  1. Parkplatzsituation am Rathaus bei Gemeinderatsitzungen! Es ist schön beschäment wenn man sieht wie ein Teil unserer Ratsmitglieder bei Sitzungen parkt. Parkverbote werden einfach missachtet, der mit dem roten Audi-Sportcoupe parkt auf dem Behindertenparkplatz! Beschäment,Beschäment!!!
    "Normalbürger" werden in solchen Fällen zur Rechenschaft gezogen, die Ratsmitglieder offensichtlich nicht! Macht weiter so, seid Vorbild!!!

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  2. Ja. Die die Parkplatzsituation bei Gemeinderatssitzungen ist tatsächlich problematisch.
    Den Kollegen mit dem roten Sportcoupé werde ich gerne auf Ihren Kommentar hinweisen.
    Was mich betrifft, parke ich grundsätzlich nicht auf Behindeten-Parkplätzen und bin mir auch keineswegs zu schade, ein paar Schritte zu laufen - ebenso wie die meisten anderen Kollegen.
    Deshalb weise ich die Pauschalisierung "Ratsmitglieder" zurück.
    Abgesehen davon sind auch Ratsmitglieder "Normalbürger" - sie sind nicht "die da oben" sondern immer "die von nebenan".
    Vielleicht mit dem kleinen Unterschied zu manch anderen, dass sie sich eben in ihrer Freizeit ehrenamtlich für unsere Gemeinde engagieren.

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