Dienstag, 7. Februar 2017

CDU-Fraktion steht zu den Beschlüssen des Gemeinderates zum Umbau des Kindergartens in Humes zur Kindertagesstätte

In Humes soll der Kindergarten zu einer Kita mit Plätzen auch für Krippenkinder umgebaut werden. Der Gemeinderat hat den Weg längst freigemacht, die Unterstützung der Gemeinde zugesagt.Die CDU hat bereits in mehreren Ratssitzungen betont, dass sie zu den Beschlüssen steht. Passiert ist aber so gut wie nichts, denn offenbar stehen andere wichtige Akteure dem Projekt nicht so wohlwollend gegenüber.


Die Vertreter der CDU im Orts- und Gemeinderat stehen
zu dem Projekt zur Verbesserung der Kinderbetreuung im
Gemeindebezirk Humes. 
Verfolgt man die Berichterstattung im Nachrichtenblatt, scheint ein Riss quer durch die Reihen der Sozialdemokraten zu gehen. Jede Seite gibt der anderen die Schuld dafür, der schwarze Peter wird hin und her geschoben.
Die Front verläuft, wie es scheint, zwischen der Kirchengemeinde, dem Ortsrat und der örtlichen SPD auf der einen Seite und, wie der Gerüchteküche zu entnehmen ist, der Bürgermeisterin, dem Pastor und dem SPD-Gemeindeverband auf der anderen Seite. Dieser Zwist aber nutzt niemandem.
Es wäre im Hinblick auf die Verbesserung der Betreuungssituation in unserer Gemeinde wichtig, dass dass das Projekt endlich in trockene Tücher kommt. 


Der Betreuungsbedarf für Kinder unter drei Jahren ist bundesweit weiter gestiegen. Von 2015 auf 2016 stieg der Bedarf laut dem Bundesfamilienministerium bundesweit deutlich von 43,6 Prozent auf 46 Prozent. Doch nur 32,7 Prozent der Kinder dieser Altersgruppe - das entspricht einer Zahl von 720.000 Kindern - wurden auch tatsächlich in 2016 betreut. Nicht nur das Platzangebot, sondern auch die angebotenen Betreuungsumfänge und die Entfernung zur nächsten Kita sind für Eltern ein wichtiges Thema.
Das gilt besonderes auch für den ländlichen Raum in den westlichen Bundesländern. Hier steigt der Betreuungsbedarf stärker noch als in den Ballungsräumen.



Bundesfamilienministerin Schwesig sagt: "Mein Ziel ist es, dass alle Kinder und Familien gleichermaßen von einer guten Kindertagesbetreuung profitieren können." Das hat sich aber allem Anschein nach noch nicht in ihrer Partei überall herumgesprochen.
Die CDU indes ist über das Gezänk verwundert, denn eigentlich sprechen die meisten Argumente für den Umbau der Kita Humes. Vor allem die dezentrale Betreuung kommt, ganz unter dem altbekannten Motto "Kleine Füße - kurze Wege", berufstätigen Eltern in der Regel sehr entgegen.  Die CDU-Gemeinderatsfraktion hat deshalb bereits mehrmals bekundet, dass sie zu den gefassten Beschlüssen steht. "Es wird von uns finanziell nichts draufgesattelt, aber was beschlossen wurde gilt", so Berthold Schmitt. "Auf uns jedenfalls können sich die Humeser in dieser Frage verlassen."
Der CDU-Gemeindeverband plädiert zudem dafür, dass die Gemeinde nicht nur das neue Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020" in Anspruch nimmt, sondern sich auch darum in das Bundesprogramm "KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist". Durch dieses Programm mit einem Fördervolumen von 100 Millionen Euro werden Kitas gefördert, die ihre Öffnungszeiten bedarfsgerechter gestalten.

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