Freitag, 25. Juni 2010

Montessori-Verein macht Humes wieder zum Grundschulstandort...

...ein klassische Win-Win-Situation.

Der Montessori-Verein Nordsaar e.V. wird nach den Sommerferien die Tore der altehrwürdigen Humeser Schule wieder öffnen. 
Damit werden - nach rund fünf Jahren Pause - erstmals wieder Kinder in Humes eingeschult.
Die Entscheidung ist ein Glücksfall. Und das aus mehreren Gründen.
 
Das am höchsten gelegene Dorf unserer Gemeinde wird erneut zum Grundschulstandort. 
Ein Standortfaktor. 
Für Humes. 
Für Eppelborn. 
Und auch für das Illtal insgesamt.

Der Montessori-Verein profitiert von der zentralen Lage unserer Gemeinde im Saarland und von der optimalen Verkehrsanbindung. 
Humes hat immerhin einen eigenen Autobahnanschluss. 
Auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist leistungsfähig: Durch den Eppelbus sind unsere Gemeindebezirke direkt mit dem Bahnhof in Eppelborn verbunden. Ein entsprechende Anpassung der Taktzeiten im Fahrplan des Eppelbusses sollte kein größeres Problem darstellen.

Das alte Schulgebäude wird wieder entsprechend seinem eigentlich Zweck genutzt. 
Ein drohender, langfristiger Leerstand wird vermieden.
Und der Montessori-Verein hat ein perfekt geeignetes Gebäude an einem optimalen Standort gefunden.
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Die Schullandschaft im Illtal wird bunter - nun gibt es auch im Grundschulbereich eine Wahlmöglichkeit für Eltern.
Die Montessori-Pädagogik ist ein alternatives, aber anerkanntes Bildungskonzept.

Dass durch das neue Schulangebot andere Grundschulstandorte in unserer Gemeinde in ihrem Bestand bedroht sind, glaube ich nicht.
Auch wenn das eine oder andere Kind aus unserer Gemeinde in der Montessori-Grundschule angemeldet werden sollte - die überwiegende Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler wird aus dem gesamten nördlichen und mittleren Saarland kommen.
Die demografische Entwicklung mit der - auch in der Gemeinde Eppelborn - noch immer zurückgehenden Geburtenzahl ist das weitaus größere Problem für unsere Schulstandorte.
Dass es nun ein neues Schul- und auch Betreuungsangebot gibt, ist für unsere Gemeinde mit Sicherheit nicht von Nachteil, sondern ein weiteres Puzzlestück auf dem Weg zu einer tatsächlich familienfreundlichen Gemeinde.

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