Freitag, 4. Juni 2010

Solaranlagen sind für viele Hausbesitzer "Einstiegsdroge" zur Nutzung erneuerbarer Energien...


findet die saarländische Umweltministerin Peter (B90/Grüne). Recht hat sie!

Photovoltaik ist eine Zukunftsenergie.
Die Dächer sind da. Die Sonne ist da (na ja... zumindest hin und wieder ;-).
Warum also sollten wir sie nicht nutzen?

Foto: Daniela Baack / pixelio.de

Der Betrieb von Kohle-, Gas- und Kernkraftwerken wird durch veraltete Technologien zunehmend unrentabel. Neubauten werden von weiten Teilen der Bevölkerung abgelehnt - Kernkraftwerke grundsätzlich, Kohle- und Gaskraftwerke nach dem St. Floriansprinzip: "Ja gerne, aber bitte nicht bei uns"

Also, liebe Bundesregierung: Wenn nun tatsächlich eine Form der Energieerzeugung auf ein derart breites positives Echo stößt wie die Photovoltaik, dann solltet ihr sie auch weiterhin fördern. 

Und bitte, bitte sagt nicht: "Ja, aber die Photovoltaik ist jetzt so rentabel, dass die Bürger daran verdienen. Is ja alles billiger geworden." 
Denn das stimmt zwar, aber bei Atomkraft und Kohle habt ihr es bisher auch nicht so genau genommen und übernehmt großzügig auch den größten Batzen der sogenannten "Ewigkeitskosten".
Denkt dran: Es ist nicht die Aufgabe der Regierung, ausschließlich Konzernen Gewinne zu garantieren.  Otto Normalverbraucher ermöglicht euch als braver Steuer- und Gebührenzahler viele sinnvolle Investitionen, aber auch viele unsinnige ideologisch motivierte Spielereien.

Lasst ihm wenigstens in Punkto "Nachhaltige Energieerzeugung" die Motivation, selbst etwas zu tun.

Und außerdem (weil ich's garnicht oft genug sagen kann) noch etwas grundsätzliches zum Thema Energie:
Energieversorgung ist ein Stück Daseinsvorsorge für unsere Bürgerinnen und Bürger. Sie gehört aus diesem Grund in kommunale Hände!!!

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