Donnerstag, 7. April 2011

Gelesen: "Jesus liebt mich" von David Safier


Die Menscheit hat es in den vergangenen 2000 Jahre nicht geschafft, das Blatt zum Guten zu wenden. Die Gottes Gebote werden nicht mehr beachtet, niemand kennt mehr den Inhalt der Bergpredigt, die Sünde regiert. 
Konsequente Folge: Die Apokalypse steht bevor.
Und niemand weiß es.
Außer denen, die direkt und unmittelbar etwas damit zu tun haben: Gott selbst, der Satan... und natürlich Jesus, der geschickt wird, um alles für die letzte aller Schlachten vorzubereiten.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Unaufhaltsam.
Nichts und niemand kann das Ende der Welt mehr aufhalten.

Dass Jesus und auch Satan sich aber ausgerechnet die beschauliche Gemeinde Malente in der holsteinischen Schweiz ausgesucht haben, um in den endgültigen Kampf des Guten gegen das Böse zu starten, sorgt für unerwartete Wendungen.
Denn ausgerechnet hier lebt Marie...

Marie, die gerade ihren Beinahe-Ehemann vor dem Altar stehen ließ. 
Marie die gerade miterlebt, wie ihr Papa sich seine neue Partnerin aus Russland importiert und die bald eine Stiefmutter haben wird, die deutlich jünger ist als sie.
Marie -
das M.o.n.s.t.e.r. ( Mittdreißigerin ohne nennenswertes Selbstbewusstsein, Trauschein, Energie und Reife), deren einziger Halt ihre Schwester Kata zu sein scheint.

Und ausgerechnet diese Marie begegnet einem gut aussehenden Zimmermann, der von sich behauptet, schon vor 2000 Jahre auf dieser Welt gelebt zu haben, der Kranke heilen und übers Wasser gehen kann.
Sie verliebt sich... und bringt den göttlichen Plan kräftig durcheinander.
Die Situation spitzt sich zu, als dann auch noch die apokalyptischen Reiter auftauchen und auch noch der ehemalige Erzengel Gabriel mitmischt...
 
Endlich wieder mal ein Unterhaltungsroman, dem ich bedenkenlos fünf Sterne verleihen würde.
Die Geschichte ist lustig.
Sie ist traurig und einfühlsam.
Sie ist ebenso spannend wie romantisch... und sie isteinfach hinreißend in ihrem Wortwitz.
Nach "Mieses Karma" ist "Jesus liebt mich" nun das zweite Buch, das ich von David Safier gelesen habe. 
Es wird nicht das letzte sein.

Fazit: ABSOLUT LESENSWERT!

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