Montag, 20. Dezember 2021

34 Millionen für unsere saarländischen Krankenhäuser

Gut ist nicht mehr gut genug! Die Corona-Pandemie hat bestätigt, wie wichtig gerade auch ein gutes und leistungsfähiges Gesundheitssystem ist. Um künftig noch besser auf solche und ähnliche Gesundheitskrisen vorbereitet zu sein, investieren wir im Saarland massiv in die Modernisierung unserer Krankenhäuser.
Ganz aktuell noch in diesem Jahr profitieren sechs saarländische Kliniken davon: Förderbescheide mit einer Gesamtsumme von 34 Millionen Euro wurden von Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stefan Kolling übergeben. Das ist aber nur ein Anfang: Bis 2039 sollen rund 1,1 Milliarden Euro in die Gesundheitsversorgung im Saarland investiert werden.

Wir lernen aus der Corona-Krise: Unsere Krankenhäuser brauchen moderne Notfallkapazitäten und eine bessere digitale Infrastruktur. Nur wenn die räumliche und technische Ausstattung modernsten Anforderungen und Erkenntnissen genügt und die die Potenziale der Digitalisierung ausgeschöpft werden, führt das auch zu einer Entlastung der Mitarbeiter im Gesundheitswesen
Mit der auf völlig neue Beine gestellten Krankenhausförderung im Saarland stellen wir eine bedarfsgerechte, leistungsfähige, wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung für die saarländische Bevölkerung sicher und investieren in zukunftsfeste Krankenhausstrukturen. Das betonte auch Monika Bachmann bei der Übergabe der Förderbescheide. Sie wies nochmals darauf hin: "Wir investieren in den kommenden Jahren insgesamt 1,1 Milliarden Euro in die Gesundheitsversorgung unseres Landes! Ein einzigartiges Förderpaket mit dem Ziel: Sicherheit und Zukunft für unsere Krankenhäuser im Saarland!“

Aber was passiert mit den 34 Millionen, für die jetzt die Förderbescheide übergeben wurden?

Es sind sechs innovative und wichtige  Projekte im Saarland, die mit dieser finanziellen Unterstützung voran getrieben werden sollen. 

1. SHG-Klinik Sonnenberg

Nachdem die Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) gerade erst fast rund 13,5 Millionen in eine neue Kinder- und Jugendpsychiatrie auf dem Saarbrücker Sonnenberg investiert und dafür Fördermittel in Höhe von rund 9 Millionen Euro erhalten hat, dient die aktuelle Investition einer Erweiterung des 3. Obergeschosses des bestehenden Gebäuses als weitere Station bzw. für Multifunktionale Quarantänebereiche. Rund 2,75 Millionen Euro sollen der SHG bei dieser Investition helfen. 

2. Knappschaftskrankenhaus Sulzbach

Im Juli besuchten wir mit unserem Arbeitskreis Gesundheit der CDU-Landtagsfraktion das Knappschaftskrankenhaus Sulzbach und konnten uns dort vor Ort von der Exzellenz der Augenklinik unser eigenes Bild machen.
Sie ist ein Leuchtturm, der vom Saarland aus eine bundesweite Strahlkraft entwickelt hat. Doch auch die Urologie in Sulzbach genießt bereits einen hervorragenden Ruf, der nun durch weitere Investitionen weiter gestärkt werden soll - insbesondere auch durch die Implementierung eines OP-Roboters in die klinischen Abläufe. 
Das Da-Vinci-Operationssystem soll zu einem schnelleren Heilungsprozess der Patientinnen und Patienten beitragen: Studien zeigen, dass bei den Operationen er Blutverlust geringer ist, die Wunden schneller heilen und äußerliche Schnittwunden maximal zwei Zentimeter groß sind.
Die Verlagerung der OP-Abteilung auf die Fläche der jetzigen Intensivpflege, der erforderliche verbesserte Brandschutz und die Implementierung des OP-Roboters werden dafür vom Land mit 5.724.500,00 € bezuschusst.

3. Marienhaus Krankenhaus St. Wendel-Ottweiler

Für mich als Landtagsmitglied aus dem Wahlkreis Ost (den Landkreisen Neunkirchen, St. Wendel und Saarpfalzkreis) stehen natürlich auch die lokalen Krankenhäuser im Fokus. Deshalb begrüße ich es, dass auch eine stattliche Summe in das Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler investiert wird. Neben dem Umbau des Ottweiler Krankenhauses zu einem Medizinischen Versorgungszentrum steht dabei natürlich die damit einhergehende Stärkung des Standortes Sankt Wendel im Mittelpunkt, wo unter anderem zwei Herzkatheter-Messplätzen eingerichtet werden und zudem das Gebäude der Geriatrischen Rehabilitation umgebaut werden soll. Aus dem Landeshaushalt werden die entsprechenden Maßnahmen mit einer Summe von insgesamt mehr als 12 Millionen Euro bezuschusst.

4. Marienhaus-Klinik St. Josef Kohlhof 

Gleiches wie unter Punkt 3 gilt natürlich auch für Marienhausklinik St. Josef im Neunkircher Stadtteil Kohlhof. Hier begrüße ich gleich in mehrfacher Funktion die Bezuschussung eines immens wichtigen Projektes. Nicht nur als örtlicher Abgeordneter aus dem Landkreis Neunkirchen, sondern sowohl als gesundheitspolitischer als auch kinderpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion begrüße ich die Errichtung eines Erweiterungsbaues am bestehenden Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) mit fast 1,5 Millionen Euro.

Das multiprofessionelle Team auf dem Kohlhof hilft zum Beispiel, wenn Kinder Probleme haben;
wenn sich Entwicklungsauffälligkeiten oder Teilleistungsstörungen zeigen, z.B. bei der Sprache, der Motorik, beim Lesen, Schreiben und Rechnen oder der Konzentration. 
Aber auch bei Ängsten, Kontaktschwierigkeiten, traumatischen Belastungen oder Autismus und vielem anderen stehen die die Fachleute vom Kohlhof den Kindern und ihren Eltern helfend und unterstützend zur Seite. Deshalb ist auch dieser Zuschuss meiner Meinung nach gut angelegtes Geld.

5. Caritas-Klinikum St. Theresia Saarbrücken

Mit rund 2 Millionen Euro werden der Ausbau und die Erweiterung der Brandmeldeanlage und Umbau der Apotheke des CaritasKlinikums Saarbrücken am Standort St. Theresia gefördert. Auf Heller und Pfennig gerechnet sind es 1.934.380,00 €, die auf den Rastpfuhl fließen. Unter anderem in den Bau eines neuen Bettenhauses werden aber auch hier in den kommenden Jahren weitere Zuschüsse fließen.

6. SHK-Klinikum Hochwald Wadern

Als sechstes Projekt aber keineswegs als letztes, findet sich in der Liste ein wahres Herzensprojekt auch von mir. Ich habe die Funktion des gesundheitspolitischen Sprechers in unserer Fraktion vor allem auch deshalb übernommen, weil mir die medizinische Versorgung gerade auch im ländlichen Raum ein besonderes Anliegen ist. Nach der Schließung des Krankenhauses Wadern habe ich mir sehr viele Gedanken darüber gemacht, wie wir es schaffen, dass der Hochwald nicht dauerhaft abgehängt wird. In einem engen Austausch gerade auch mit meinen Freund und Vorgänger Alfons Vogtel hatte ich ein Konzept vorgeschlagen, das in weiten Teilen nun genau so umgesetzt werden soll, wie wir uns das erhofft haben
Ich bin froh, dass nun am Standort Wadern das SHG-Klinikum Hochwald als Neubau entstehen wird, das passgenau die Bedarfe der Menschen im Hochwald widerspiegeln wird und darüber hinaus durch seine modulare Bauweise auch erweitert werden kann. 15,88 Millionen Euro beträgt die Fördersumme, die das Land dafür bereitgestellt hat!
 

1,1 Milliarden Euro für unsere Krankenhausversorgung

Als ich mich ziemlich früh in der Pandemie bereit erklärte, das Amt des Gesundheitspolitischen Sprechers meiner Fraktion im Saarländischen Landtag zu übernehmen, wusste ich, dass es keine leichte Aufgabe sein wird und das in den vergangenen Jahren auf Bundesebene, aber auch auf Landesebene manches Notwendige nicht getan wurde.

In engem Zusammenspiel unserer Fraktion mit unserer Gesundheitsministerin Monika Bachmann und ihrem Staatssekretär Stefan Kolling ist es uns aber gelungen, "den Tanker zu wenden", wie es sprichwörtlich heißt.
Gemeinsam auch mit meinen Freunden Hermann Scharf, Dagmar Heib, Bernd Wegner und Timo Mildau, vor allem aber auch mit der Rückendeckung unseres Ministerpräsidenten Tobias Hans und unseres Fraktionschefs Alex Funk haben wir einiges auf die Beine gestellt und angeschoben. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich hoffe, dass ich diese Arbeit noch fortführen kann, denn ich habe noch einiges vor. Die 1,1 Milliarden Euro für die nächsten Jahre sind ein deutliches Signal.
Mein Ziel bleibt es:
Die Menschen im Saarland sollen sich gut versorgt fühlen!


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