Montag, 28. Juni 2010

Wiesbacher Kulturtage (2) -

weil's so schön war, gibt's noch einen Nachschlag.

Stimmt. Ja.
Ich habe vor zwei Tagen bereits über die 30. Wiesbacher Kulturtage gebloggt.
Aber mal ehrlich: Die Kulturtage haben derart viele Facetten, dass ein Post allein garnicht ausreichen kann. Und deshalb gibt's jetzt noch 'nen Nachschlag.

Mit einem bunt gemischten Programm gingen die 30. Wiesbacher Kulturtage am gestrigen Sonntag in die zweite Runde. Trotz des Fußball-Klassikers Deutschland gegen England (Endstand 4:1!!!) fanden nicht wenige Besucher den Weg zum Outreau-Platz.
Natürlich  waren auch die Kulturtage keine WM-freie Zone. Zum Glück. Immerhin hatte ich mich bereit erklärt, von drei bis sieben (also auch während des Spiels) am Stand der CDU Wiesbach den Zapphahn zu bedienen und unsere Gäste mit erfrischend kühlem Pils vom Fass zu versorgen.
Glücklicherweise hatten die Freunde des FC Hertha Wiesbach ein Flachbild-TV in ansprechender Größe so aufgestellt, dass man auch von unserem Stand beste Sicht hatte - beste Sicht auf ein fantastisches Spiel unserer deutschen Mannschaft.

Sehenswert war auch das Bühnenprogramm mit den ganz toll singenden Kids der KiTa St. Konrad, mit den feurigen Samba-Tänzerinnen des Karnevalvereins Dirmingen, mit dem traditionellen Tanz der Trachtengruppe, einer Theatergruppe aus Uchtelfangen, der fantastischen Celtic-Folk-Band "Myrddin" sowie in den Abendstunden der Band "Jü-Rupp-Mix".
Rund um die alte Kirche gab es zudem noch einen Mittelaltermarkt - ein zusätzliches Highlight, das sich hoffentlich etabliert.

 Die Band Myrddin, die für traditionelle keltische Folklore steht, verzauberte mit ihrer Musik am Sonntagnachmittag die Gäste und erhielt viel Applaus. Myrddin ist der walisische Name für den großen Zauberer Merlin. Die sieben Musiker überzeugen mit Musik aus dem keltischen Raum – von Irland über Schottland bis hin zur Bretagne. Dabei treffen Dudelsack und Schalmeien, Flöten und Geige auf Gitarre, Cello, Bass und filigrane Percussion.

 Bereits am frühen Nachmittag wurde vor der Hauptbühne ein Pferd neu beschlagen. Gekonnt zeigte der Hufschmied sein Können, während Emil Dörr (CDU-Organisationsleiter in Wiesbach) sein Pferd im Zaum hielt. Schade dass - offenbar wegen des WM-Spiels - zu dieser Zeit nur verhältnismäßig wenige Kinder auf dem Festplatz waren. 
Meine Älteste war jedenfalls restlos begeistert.

Auch ein Korbmacher zeigte seine Kunst und bot seine geflochteten Körbe zum Kauf an.

Wie bereits in den vergangenen Jahren, bot auch meine Herzallerliebste ihren selbst gefertigten Schmuck und allerlei Genähtes zum Kauf an, während sie vor Ort neue Produkte herstellte. Übrigens: Es lohnt sich immer, einen Blick in ihren Blog zu werfen:

Für positive Kommentare sorgten auch die moderaten Getränkepreise: 1,70 Euro für Bier sowie 1,- Euro für Limo, Cola und Sprudel sind angemessen.  Es bleibt sehr zu hoffen, dass diese Preise auch im kommenden Jahr Bestand haben.

Sehr schnell füllte sich bei strahlendem Sonnenschein nach dem WM-Spiel auch wieder der Platz. Es wurde munter weiter gefeiert bis in den späten Abend.
Die Wiesbacher sind zu diesem Fest zu beglückwünschen. Weiter so!

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