Samstag, 3. Oktober 2020

MdL unterwegs: Besuch im Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH)

Gemeinsam mit meinen Kollegen Jutta Schmitt-Lang, Sandra Johann, Frank Wagner und Raphael Schäfer besuchte ich gestern das Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) in St. Ingbert. Vor Ort informierten wir uns über die vielfältigen Themenfelder des LPH, über laufende und über geplante Projekte. Nach einem kurzen Überblick über die Strukturen des Instituts erläuterten der Leiter des LPH Dr. Eric Planta und die Fachbereichsleiter die interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Präventionsarbeit der Einrichtung, die als nachgeordnete Behörde dem Saarländischen Landtag angegliedert ist.

Bereits seit Beginn der 200er-Jahre setzen die Landesregierungen im Saarland auf eine Bündelung von präventiven Aufgaben, die nicht an Sektoren und politischen Zuständigkeiten endet, sondern ressortübergreifend das Ganze in den Blick nimmt. Der Satz "Alles hat mit allem zu tun" beschreibt die Notwendigkeit dieses ganzheitlichen Ansatzes sehr gut, der bereits beginnend bei jungen Familien und in der Kindheit beginnend, den Menschen unseres Landes in vielerlei Lebenslagen niederschwellig Beratung, Aufklärung und Hilfestellung bietet.

Zum Schutz vor der Übertragung gefährlicher Viren mit Mund-Nasen-Schutz, aber trotzem
mit vollem Engagement im intensiven Austausch: (v.l.)
LPH-Leiter Dr. Eric Planta, der Leiter der Stabsstelle "Weiterentwicklung der
Präventionsarbeit, Pro­jekt­pla­nung" Christof Baltes, unser bildungspolitischer Sprecher
Frank Wagner (MdL), die wissenschafts- und hochschulpolitische Sprecherin unserer Fraktion
Jutta Schmitt-Lang MdL), der gesundheits- und kinderpolitischer Sprecher Alwin Theobald (MdL), unser innenpolitischer Sprecher Raphael Schäfer (MdL), unsere Kollegin Sandra Johann (MdL)
sowie der Leiter des LPH-Fachbereichs Ge­sund­heits­för­de­rung, Prä­ven­ti­on von Sub­stanz­kon­sum
Dipl. Psych. Markus Zimmermann.

Als Weiterentwicklung dieses ganzheitlichen Ansatzes wurde schließlich 2009 das Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) ins Leben gerufen, um Präventionsmaßnahmen und -projekte insbesondere aus dem damaligen Ministerium für Inneres und Sport, dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur sowie dem Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales zusammenzuführen, miteinander zu verzahnen und so auch nachhaltig zu stärken.
Seither wurde das LPH stetig weiterentwickelt und wurde zu einer Einrichtung, um die uns die anderen Bundesländer beneiden. Wichtige Eckpfeiler der Arbeit des Instituts sind neben vielem anderen die Schulungs- und Beratungsangebote in den Bereichen Suchtprävention und Drogenerkennung, Gewaltprävention, Sport und Gesundheit, Frühe Kindheit oder auch die Extremismusprävention. 

Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion fasste zum Ende unseres Besuches im LPH unsere Eindrücke, aber auch das was wir vorher schon wussten ein einem Satz treffend zusammen:
"Gerade auch in der aktuellen Zeit der Pandemie wird hier im LPH eine sehr wertvolle präventive Arbeit in den Bereichen Pädagogik, Sport, Gesundheit und Polizei geleistet." Dem ist eigentlich kaum etwas hinzuzufügen.



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