Mit dem gestern im Deutschen Bundestag verabschiedeten Haushalt für 2026 setzt der Bund ein wichtiges Zeichen für die kommunale Infrastruktur: Erstmals stellt die Bundesregierung über das neue Sondervermögen „Infrastruktur“ zusätzliche Mittel bereit, die gezielt den Städten und Gemeinden zugutekommen sollen. Insgesamt 100 Milliarden Euro werden bundesweit an Länder und Kommunen verteilt – nach dem bewährten Königsteiner Schlüssel.
Für das Saarland bedeutet das eine kräftige Finanzspritze: Rund 1,18 Milliarden Euro fließen in den kommenden zwölf Jahren in die kommunale Infrastruktur des Landes. Davon profitieren insbesondere der Städtebau, die Modernisierung kommunaler Einrichtungen und das Schwimmbadinvestitionsprogramm.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roland Theis begrüßt die Entscheidung ausdrücklich:„Viele Kommunen im Saarland stehen seit Jahren vor der Herausforderung, notwendige Investitionen nicht vollständig finanzieren zu können. Mit dem Sondervermögen schaffen wir jetzt den finanziellen Spielraum, um lange aufgeschobene Projekte endlich angehen zu können.“
Auch der Wahlkreis St. Wendel kann sich über erhebliche Mittel freuen. Die Gemeinden des Kreises erhalten zusammen mehrere Dutzend Millionen Euro. Für Eppelborn bedeutet das konkret: 8.408.271 Euro stehen für Investitionen vor Ort zur Verfügung – eine wichtige Unterstützung für Projekte, die sonst kaum realisierbar wären.
Mittelzuweisungen an die Gemeinden im Wahlkreis St. Wendel
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St. Wendel: 12.839.254 Euro
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Lebach: 9.824.873 Euro
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Heusweiler: 9.299.514 Euro
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Schmelz: 8.569.764 Euro
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Eppelborn: 8.408.271 Euro
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Illingen: 8.041.882 Euro
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Schiffweiler: 7.976.275 Euro
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Ottweiler: 7.194.040 Euro
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Tholey: 6.236.685 Euro
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Marpingen: 5.196.565 Euro
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Merchweiler: 5.096.640 Euro
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Nohfelden: 5.020.940 Euro
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Nonnweiler: 4.281.602 Euro
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Freisen: 4.095.379 Euro
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Namborn: 3.581.123 Euro
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Oberthal: 3.064.848 Euro
Diese langfristig gesicherte Finanzierung gibt den Kommunen Planungssicherheit. Auch wenn sich damit nicht alle Vorhaben gleichzeitig realisieren lassen, können wichtige Infrastrukturprojekte nun verlässlich angegangen werden – ein gutes Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer Region und unserer Heimat Eppelborn.

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