Samstag, 3. Januar 2026

📌 JahresrĂŒckblick 2025 – Mein politisches und gesellschaftliches Jahr: DER MÄRZ 2025

 đŸ“… MĂ€rz 2025 – Ein Monat voller Gemeinschaft, politischer Verantwortung und strategischer Weichenstellungen

Der MĂ€rz 2025 war ein inhaltlich sehr intensiver Monat fĂŒr mich. Er zeichnete sich durch eine Mischung aus persönlichen Begegnungen, engagiertem Ehrenamt, innerparteilicher Verantwortung und zentralen politischen Debatten aus. Dabei standen stets die Menschen im Fokus – vor Ort in Eppelborn und im gesamten Saarland.


đŸ§± Neuer Abschnitt als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender


Ein ganz persönlicher und zugleich politisch bedeutsamer Moment war meine Wahl zum Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion.
Die Fraktion hat mir einstimmig ihr Vertrauen ausgesprochen, und ich durfte gleich schon diese neue Aufgabe wahrnehmen, indem ich die Sitzung der CDU-Fraktion leitete – wĂ€hrend unser Fraktionsvorsitzender Stephan Toscani in Berlin an den Koalitionsverhandlungen arbeitete. Diese Erfahrung hat mir erneut gezeigt, wie wichtig kollegialer Austausch, strukturiertes Arbeiten und inhaltliche Klarheit fĂŒr eine starke Fraktion sind. eppelblog.blogspot.com



đŸ« Bildungspolitik: Stillstand im Saarland ist kein Zukunftszeichen

Im MĂ€rz zeigte die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage meiner Kollegin Jutta Schmidt-Lang zur Entwicklung der Bildungsausgaben im Saarland: Im Jahr 2023 ist das Saarland als einziges Bundesland bei den Pro-Kopf-Ausgaben fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler gesunken, wĂ€hrend andere LĂ€nder deutlich mehr investiert haben. Das ist nicht nur eine statistische Zahl, sondern ein Alarmzeichen. Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes – sei es bei Digitalisierung, LehrkrĂ€ften, Ausstattung oder SchulgebĂ€uden. Die jĂŒngsten Entwicklungen sind ein RĂŒckschritt, der uns langfristig teuer zu stehen kommen kann. eppelblog.blogspot.com


🚜 Agrarpolitik: BĂŒrokratieabbau bleibt ungenĂŒgend


Ein Thema, das mich als agrarpolitischer Sprecher sehr bewegt, ist die BĂŒrokratiebelastung in der Landwirtschaft. Viele BĂ€uerinnen und Bauern kĂ€mpfen tĂ€glich damit, umfangreiche Dokumentationspflichten zu erfĂŒllen, die Zeit und Ressourcen binden – Zeit, die fĂŒr die eigentliche Arbeit gebraucht wird. Meine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung ergab, dass es bislang keine substanziellen Maßnahmen zum BĂŒrokratieabbau gibt. Die offiziellen Antworten verweisen zwar auf digitale Tools wie eine „Agrar-App“, doch das greift zu kurz, weil es die Belastung eher verlagert statt reduziert. Es braucht echten Abbau von unnötigen Vorschriften und nicht nur digitale Verwaltungsschritte. eppelblog.blogspot.com


🏗️ Kinderbetreuung vor Ort: Richtfest in der Humes

Ein sehr erfreulicher Termin im MĂ€rz war das Richtfest fĂŒr die neue KindertagesstĂ€tte in Humes am 19. MĂ€rz. Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt fĂŒr familienfreundliche Infrastruktur in unserer Gemeinde. Die neue Kita schafft moderne, barrierefreie PlĂ€tze fĂŒr insgesamt 79 Kinder – darunter Krippen-, Regel- und altersgemischte Gruppen – und ist ein klares Bekenntnis zu zukunftsorientierter Kinderbetreuung. Dass das Bauprojekt im Zeit- und Kostenplan liegt, ist ein Erfolg fĂŒr alle Beteiligten. FĂŒr mich persönlich zeigt dieser Bau, worauf es in der Kommunal- und Landespolitik ankommt: Vorausschauende Planung, verlĂ€ssliche Finanzierung und echte UnterstĂŒtzung fĂŒr Familien. eppelblog.blogspot.com



💬 Im Dialog mit den Menschen: Markt-Dialogtour in Illingen

Politik lebt vom Austausch, und deshalb war unsere Markt-Dialogtour der CDU-Landtagsfraktion im MĂ€rz ein weiterer zentraler Baustein meiner Arbeit. In Illingen konnten wir im GesprĂ€ch mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern erfahren, wo der Schuh drĂŒckt – und das war breit gefĂ€chert: von der Infrastruktur ĂŒber Bildung bis zu medizinischer Versorgung. Gerade diese direkte RĂŒckmeldung aus der Mitte der Bevölkerung ist wertvoll fĂŒr die politische Praxis, weil sie zeigt, wo wir ansetzen mĂŒssen, um echte Lösungen zu entwickeln. eppelblog.blogspot.com


🧡 Gesellschaftliches Engagement: Förderkreis Behindertenhilfe Haus Hubwald

Ein besonders schöner Moment im MĂ€rz war die Mitgliederversammlung des Förderkreises Behindertenhilfe Haus Hubwald e.V. Dort wurde ich erneut als Vorsitzender bestĂ€tigt. Unsere gemeinsame Arbeit fĂŒr Menschen mit Behinderung – etwa durch Freizeitangebote, Musik- und GedĂ€chtnistraining oder durch die Anschaffung von E-Rikschas fĂŒr mehr MobilitĂ€t – ist ein Herzensanliegen. Dieses Engagement zeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können, wenn Ehrenamt und Politik Hand in Hand gehen. eppelblog.blogspot.com



🌳 Gartenbau, Tradition & Umwelt: Jahrestagung der Gartenbauvereine

Als VizeprĂ€sident des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz durfte ich an der Jahrestagung in Merzig-Harlingen teilnehmen. Dort standen Themen wie die Anerkennung des Viez als immaterielles Kulturerbe und der Schutz gegen die invasive Asiatische Hornisse im Mittelpunkt – Themen, die unsere Kulturlandschaft und unsere IdentitĂ€t direkt betreffen. Besonders gefreut hat mich die einstimmige Wiederwahl als VizeprĂ€sident, die mich motiviert, mich noch stĂ€rker fĂŒr Streuobstwiesen, BiodiversitĂ€t und regionale Traditionen einzusetzen. eppelblog.blogspot.com



🧑‍đŸ’Œ Engagierte Jugend: Generationenwechsel bei der Jungen Union Eppelborn

Politische Zukunft braucht junge Menschen. Beim Generationenwechsel in der Jungen Union Eppelborn wurde ein neuer Vorstand gewĂ€hlt, und ich war gern dabei. Der Wechsel zeigt, wie lebendig und engagiert junge Politik in unserer Region ist. Die neue Generation bringt frische Ideen und Tatendrang mit – und fĂŒr mich ist es wichtig, sie zu unterstĂŒtzen und zu ermutigen, sich aktiv fĂŒr unsere Gesellschaft einzusetzen. eppelblog.blogspot.com



🕊️ Dankeschönveranstaltung des Volksbundes in der Staatskanzlei – Ehrenamt verdient Anerkennung

Ein besonderer Termin im MĂ€rz war fĂŒr mich die Dankeschönveranstaltung des Volksbundes Deutsche KriegsgrĂ€berfĂŒrsorge in der Staatskanzlei des Saarlandes. Als ehrenamtlicher Landesvorsitzender des Volksbundes war es mir eine große Freude – und zugleich ein bewegender Moment –, gemeinsam mit vielen engagierten Sammlerinnen und Sammlern, UnterstĂŒtzerinnen und UnterstĂŒtzern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft zusammenzukommen.

Diese Veranstaltung stand ganz im Zeichen der WertschĂ€tzung fĂŒr ehrenamtliches Engagement, ohne das die Arbeit des Volksbundes nicht möglich wĂ€re. Ob bei Haus- und Straßensammlungen, in Schulen, bei Gedenkveranstaltungen oder in der Jugendarbeit – es sind viele Menschen, die oft im Stillen dazu beitragen, dass Erinnerungskultur, Versöhnungsarbeit und Friedenserziehung lebendig bleiben.

Gerade in einer Zeit, in der historische ZusammenhĂ€nge zunehmend in Vergessenheit zu geraten drohen, ist die Arbeit des Volksbundes aktueller denn je. Die Dankeschönveranstaltung in der Staatskanzlei war deshalb nicht nur ein Zeichen der Anerkennung, sondern auch ein starkes politisches Signal: Erinnerung braucht Engagement – und Engagement braucht RĂŒckhalt. Ich habe diesen Abend auch genutzt, um allen Ehrenamtlichen persönlich meinen Dank auszusprechen.



đŸŒČ Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar – große Herausforderungen fĂŒr den Privatwald

Ebenfalls im MÀrz stand ein intensiver fachlicher Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar (FBG Saar) auf meinem Terminkalender. Als agrar- und umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion war mir dieses GesprÀch besonders wichtig, denn der Privatwald steht im Saarland vor enormen Herausforderungen.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Folgen des Klimawandels: zunehmende Trockenheit, SturmschĂ€den, SchĂ€dlingsbefall – insbesondere durch den BorkenkĂ€fer – sowie die wirtschaftlichen Risiken fĂŒr private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer. Viele von ihnen bewirtschaften kleine FlĂ€chen, oft im Nebenerwerb oder aus familiĂ€rer Tradition heraus. Umso wichtiger ist es, dass sie nicht allein gelassen werden.

Deutlich wurde in dem GesprĂ€ch auch, dass der Privatwald eine zentrale Rolle fĂŒr Klimaschutz, BiodiversitĂ€t, regionale Wertschöpfung und den lĂ€ndlichen Raum spielt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen – etwa durch Naturschutzauflagen, Dokumentationspflichten und Förderregularien. Hier habe ich klar gemacht:
👉 Wir brauchen praxistaugliche Förderprogramme, verlĂ€ssliche Beratung und weniger BĂŒrokratie, damit nachhaltige Waldbewirtschaftung auch kĂŒnftig möglich bleibt.

Der Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar hat mir erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog mit den Akteuren vor Ort ist. Nur so können politische Entscheidungen getroffen werden, die realitĂ€tsnah, wirksam und fair sind – im Interesse unseres Waldes und der Menschen, die Verantwortung fĂŒr ihn tragen.




đŸȘ– MdL vor Ort in Berlin – Die Heimatschutzdivision als Meilenstein der Zeitenwende

Ein besonders prĂ€gender Termin im MĂ€rz fĂŒhrte mich nach Berlin: Als Abgeordneter und als Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion fĂŒr Bundeswehr und zivil-militĂ€rische Zusammenarbeit war ich vor Ort, als die neue Heimatschutzdivision der Bundeswehr offiziell aufgestellt wurde. Dieser Schritt markiert einen echten Meilenstein in der sicherheitspolitischen Zeitenwende, die wir seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erleben.

Mit der Heimatschutzdivision erhĂ€lt die Bundeswehr erstmals eine klar strukturierte, dauerhaft organisierte Division, die sich explizit auf den Schutz kritischer Infrastruktur, auf territoriale Verteidigung und auf die UnterstĂŒtzung der zivilen Behörden im Krisen- und Verteidigungsfall konzentriert. Dazu zĂ€hlen etwa der Schutz von Energie- und Verkehrswegen, Kommunikationsnetzen, Behördenstandorten oder auch die UnterstĂŒtzung bei Naturkatastrophen und hybriden Bedrohungen.

Gerade aus saarlĂ€ndischer Sicht ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. Unser Land liegt im Herzen Europas, in unmittelbarer NĂ€he zu wichtigen Verkehrsachsen und internationalen Partnern. Eine leistungsfĂ€hige territoriale Verteidigung ist deshalb kein abstraktes Konzept, sondern ein konkreter Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. Die HeimatschutzkrĂ€fte – ĂŒberwiegend getragen von Reservistinnen und Reservisten – schlagen zudem eine wichtige BrĂŒcke zwischen Bundeswehr, Gesellschaft und zivilem Katastrophenschutz.

In Berlin wurde deutlich: Die Zeitenwende darf kein bloßes Schlagwort bleiben. Sie muss sich in Strukturen, AusrĂŒstung, Ausbildung und klaren ZustĂ€ndigkeiten widerspiegeln. Die Aufstellung der Heimatschutzdivision ist dafĂŒr ein entscheidender Schritt. Zugleich habe ich betont, dass diese neue Struktur auch politisch dauerhaft unterstĂŒtzt werden muss – durch verlĂ€ssliche Finanzierung, gute Rahmenbedingungen fĂŒr Reservistinnen und Reservisten und eine stĂ€rkere Anerkennung ihres Engagements.

Der Termin in Berlin hat mir erneut vor Augen gefĂŒhrt, wie wichtig es ist, Sicherheitspolitik realistisch, verantwortungsvoll und vorausschauend zu denken. Frieden und Freiheit sind keine SelbstverstĂ€ndlichkeit – sie brauchen eine wehrhafte Demokratie und eine Bundeswehr, die ihren Auftrag erfĂŒllen kann. Die Heimatschutzdivision ist dafĂŒr ein starkes Signal.


📝 Fazit MĂ€rz 2025 –
Vielfalt, Verantwortung und Dialog

Der MÀrz 2025 hat mir einmal mehr bestÀtigt:

  • Politik funktioniert am besten, wenn sie nah bei den Menschen ist – vor Ort auf MĂ€rkten, bei Vereinen und in GesprĂ€chen.

  • Gemeinschaft und Ehrenamt sind tragende SĂ€ulen unserer Gesellschaft.

  • Verantwortung ĂŒbernehmen heißt auch, inhaltlich klare Positionen zu beziehen – sei es in der Agrar-, Bildungs- oder Wirtschaftspolitik.

  • Politische FĂŒhrung bedeutet Zukunft gestalten, nicht verwalten.

Jeder dieser Tage hat mich motiviert, weiter engagiert fĂŒr unsere Region und unsere Themen einzutreten – mit Herz, Sachverstand und Blick fĂŒr das Wesentliche. 🌟

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