Montag, 2. August 2010

Von Vulkanen, Maaren und Schlangen…

…der Papa-und-Mädels-Urlaub geht weiter.

Urlaub in der Eifel.
Das bedeutet natürlich, dass man auch die Maare besucht. Die Kraterseen.
Mitten in der Vulkaneifel gibt es gleich mehrere davon.
Relikte der jüngsten Vulkanausbrüche in Deutschland. Und jung sind sie tatsächlich: der allerjüngste Vulkanausbruch in der Eifel liegt gerade mal 9.500 Jahre zurück.
In der Relation zur Erdgeschichte ist das noch nicht einmal ein Wimpernschlag.
Und damit gilt die Eifel noch immer als aktives Vulkangebiet.
Und als kleiner Vetter der eifelaner Vulkanfamilie gehört übrigens auch unser bezaubernder saarländischer Schaumberg zu diesem Vulkangebiet. Das nur nebenbei.
Jedenfalls war unser erstes Tagesziel nach dem morgendlichen Tischtennismatch mit meiner Erstgeborenen die Aussichtsplattform am Weinfelder Maar.

Das Weinfelder Maar

Für den Papa bot das Maar ein tolles Fotomotiv, den Zwillingstöchtern war (nach einigen Tassen leckeren Jugendherbergskakaos) eher nach Pipi machen.
Nachdem beide Bedürfnisse zunächst befriedigt waren sorgte ein Reptil für allgemeine Aufmerksamkeit, das es im Saarland auch geben soll, das aber selbst ich nach fast 42 Jahren Erdendasein (das weit überwiegend im ländlich geprägten Illtal stattfand) noch nicht in freier Wildbahn erlebt habe:
Eine waschechte lebendige Schlange.
Ja – Schlange.
Nicht Blindschleiche.
Blindschleichen kenn ich. Die sind kleiner. Glänzender. Und längsgestreift.
Und als Kind hab ich mit Freunden haufenweise welche gefangen und wieder laufen (oder besser gesagt kriechen) lassen.
Nach allem, was ich einst in der Schule gelernt hab, gibt es zumindest in saarländischen Gefilden nur Ringelnattern und Kreuzottern. Logischerweise ging ich sofort vom harmlosesten, also einer Ringelnatter aus – nun kommen mir allerdings Zweifel. Also stellt sich die Frage:

WER KANN MEINEN TÖCHTERN UND MIR SAGEN, WELCHES GETIER DAS IST:


Fortsetzung folgt....

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank an eine liebe Freundin, die uns den richtigen Tip gegeben hat:
    Unsere Schlange ist eine Schlingnatter und wir hatten großes Glück, eine zu treffen. Die Schlingnatter ist leider - wie so viele heimische Tierarten - vom Aussterben bedroht.

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