Samstag, 18. Juli 2020

Landstraße 301 von Habach nach Eiweiler soll noch im Oktober saniert werden

Aufgrund des sehr schlechten Fahrbahnzustandes der Landstraße zwischen Habach und dem Großwald wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) noch in diesem Herbst Deckenbauarbeiten als Sofortmaßnahme ausführen. Das teilte mir der Landesbetrieb auf Nachfrage mit. Die Ausschreibungsvorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Die Sanierung noch in diesem Jahr sei erforderlich, damit die Verkehrssicherheit aufrecht erhalten werden kann heißt es. Die Baumaßnahme werde zu weiten Teilen während einer Vollsperrung einzelner Streckenabschnitte erfolgen.

Auf einen Gesamtausbau der Landstraße und den Bau eines kombinierten Geh- und Radweges hingegen werden wir wohl noch etwas warten müssen.
Doch auch dieses Projekt, ein Herzensanliegen insbesondere auch des Habacher Ortsrates und der CDU in Habach, befindet sich beim LfS bereits in der Entwurfsplanung. Das bestätigte der Landesbetrieb ebenfalls.
Im Laufe des kommenden Jahres würden nun die Planfeststellungsunterlagen zusammengestellt,  2021/2022 erfolgt dann das Planfeststellungsverfahren. Anfang 2023 sollen dann die Unterlagen für die Ausführungsplanung zusammengestellt und die Ausschreibung durchgeführt werden.
Wenn diese Vorbereitungen getroffen und abgeschlossen sind, kann dann voraussichtlich im Herbst 2023 die Baufeldfreimachung erfolgen.
Mit dem Baubeginn sei dann für das Frühjahr 2024 zu rechnen, schreiben die Vertreter des Landesbetriebs in ihrem Antwortschreiben auf meine Anfrage.



Durch den Weiterbau des Geh- und Radweges in Richtung Eiweiler soll die "Eppelborner Runde", eine Teilstrecke des saarländischen Radwegenetzes, sicherer gemacht und die Verbindung zwischen den beiden großen Radwanderwegen komplettiert werden.
Ein Radweg von Habach nach Eiweiler wäre eine direkte Verbindung unserer Gemeinde an die Saarbahn und somit ein regelrechtes Paradeprojekt zur Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger.
Bei der touristischen Radnutzung sind wir insgesamt gesehen im Saarland bereits sehr gut aufgestellt. Im Alltag und für Berufspendler allerdings gibt es noch viel zu verbessern. Als CDU wollen wir die verschiedenen Verkehrsmittel intelligenter miteinander vernetzen und mit vielen kleinen Maßnahmen die Nutzung des Rads im Alltag sicherer, schneller und damit attraktiver machen. Es geht nicht um ein Gegeneinander, sondern um eine sinnvolle Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger. Rad, Auto sowie Bus und Bahn stellen Hand in Hand ein modernes Mobilitätsangebot für die Menschen dar.

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Peter Dörr, unserem Fraktionssprecher im Ortsrat René Finkler und unseren Orts- und Gemeinderatsmitgliedern werde ich in den kommenden Tagen beraten, wie wir auf den nun vorliegenden Zeitplan für den Bau des kombinierten Geh- und Radweges in Richtung Eiweiler reagieren. Das Thema bleibt für uns ein Herzensanliegen und wir würden uns freuen, wenn das Land die Maßnahme vielleicht doch schon im Landeshaushalt 2021/2022 finanzieren könnte.
Unser Einsatz und unser Durchhaltevermögen haben sich schließlich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten auch bei anderen Verkehrsprojekten ausgezahlt: Die L 300 zwischen Habach und Eppelborn wurde vernünftig ausgebaut und ein Rad- und Gehweg angelegt, auch zwischen Habach und dem Haus Hubwald gibt es einen Geh- und Radweg. Am "Escheborre" aus Richtung Eppelborn haben wir es geschafft, dass eine beidseitige Einengung den Verkehr in unser Dorf verlangsamt.

Wir bleiben auch für den Geh- und Radweg in Richtung Großwald für Sie am Ball!



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