Samstag, 26. September 2020

Neu sortiert und grundgereinigt: Habacher CDU pflegt Bücherbaum

Seit fast genau zwei Jahren steht nun der "Bücherbaum" vor dem Bürgerhaus in Habach und lädt zum Büchertausch ein. Mittlerweile ist er eine sehr akzeptierte literarische Bereicherung in unserer Gemeinde. Ein guter Anlass für die Mitglieder der CDU Habach, die öffentliche Bibliothek im Kleinformat wieder einmal von Grund auf zu reinigen und den Inhalt neu zu sortieren. 

Es sind oft auch die kleinen Dinge, die die Menschen an einem Dorf zu schätzen wissen. In der Hoffnung, dass ein "Bücherbaum" zu einem weiteren dieser kleinen Dinge werden könnte, hatten wir uns als CDU Habach vor vier Jahren entschieden, ein solches Projekt in unser Wahlprogramm aufzunehmen. Dank dem Engagement von Ortsvorsteher Peter Dörr und dem Habacher Ortsrat konnte schließlich der "Bücherbaum" im September 2018 offiziell der Bevölkerung übergeben werden. 

Foto: Jenny Thull, Kevin Junker, René Finkler, Michelle Metzinger, Ursula Klos, Alwin Theobald und Ortsvorsteher Peter Dörr packten tatkräftig und engagiert mit an, um den Bücherbaum zu reinigen, die schützenden Glasscheiben zu putzen und die Bücher zu orden und neu zu sortieren.

Das Prinzip "Bücherbaum" ist ganz einfach: Es besteht aus Geben und Nehmen. Jeder kann Bücher einstellen, sofern Platz ist, und Bücher kostenfrei entnehmen. Und so steht wie in vielen Bücherschränken, ein Ratgeber für Gesundheitsfragen neben einem Diätkochbuch, Kinderbücher für verschiedene Lesestufen neben Fantasy-Geschichten, spannende historische Romane neben aktuellen Thrillern oder neben einer Ausgabe von "Hurra wir leben noch" des zeitlosen Autors Johannes Mario Simmel. Wenn, was selten ist, sich einmal ein anspruchsvollerer Comic wie beispielsweise ein Asterix-Band findet, ist er meistens sehr schnell weg. Auch die Thriller namhafter Autoren oder gar die Harry-Potter-Edition stehen nie lange in den Holzregalen, die in einen alten Baumstamm eingelassen sind. 

Auch ich schaue als Leseratte und Literaturliebhaber oft und gerne in die Regale des Bücherbaums, nehme mir das ein oder andere heraus und ergänze das Angebot immer wieder auch durch Werke aus meinem Bücherschrank.

Der "Bücherbaum" ist das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet. Man braucht keinen Leseausweis und muss auch nie mit Mahngebühren, weil mal ein Buch nicht rechtzeitig zurückgegeben hat. Trotzdem aber trägt jeder, der dieses öffentliche Buchregal nutzen möchte, auch Verantwortung, denn der Büchertausch lebt vom Mitmachen, vom Geben und vom Nehmen. Gefragt sind vor allem Bücher, die vergleichsweise gut erhalten sind. Damit die Qualität der Bücher und Hefte im "Habacher Bücherbaum" nicht mit der Zeit abnimmt und auch kein zu großes Durcheinander enststeht, muss er regelmäßig gepflegt, sortiert und aufgeräumt werden - eine Aufgabe, die sich Ortsvorsteher Peter Dörr mit Mitgliedern seines CDU-Ortsverbandes teilt.








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