Es ist die größte Dorfkirmes im Saarland. Diese Tatsache hat die Eppelborner Pfingstkirmes an diesem Wochenende wieder einmal eindrucksvoll unterstrichen.
Mehr als zehntausend Besucher fanden allein an den ersten beiden Kirmestagen den Weg auf das große Volksfest im Herzen des Saarlandes - darunter unter anderem auch Staatssekretär Stephan Kolling (großes Foto mit "Kirmesvater" Berthold Schmitt), der Landratskandidat der CDU Tobias Hans sowie die beiden Bundestagsabgeordneten Nadine Schön und Christian Petry.
Die Kirmes dauert auch heute noch den ganzen Tag an und findet Ihren Höhepunkt in einem spektakulären Feuerwerk am heutigen Abend.
Meine Empfehlung: Nutzen Sie den Dienstag für einen letzten Besuch auf der Pfingstkirmes 2015 und einen gemütlichen Spaziergang über den großen Pfingstmarkt!
Dienstag, 26. Mai 2015
Butterblümchen zum Makro-Montag
Kirmesbedingt flattert mein Beitrag zum (Pfingst-)Makro-Montag von Britta dieses Mal erst am Dienstag in WorldWideWeb.
Ins Blickfeld meiner Kamera rückte dieses Mal der Ranunculus acris, der Scharfe Hahnenfuß, der aktuell neben unserem Haus ganz prächtig gedeiht. Wegen seiner leuchtend und kräftig gelben Farbe ist er landläufig auch als Butterblume bekannt.
Das Pflänzlein lässt ich mit drei Worten recht treffend beschreiben:
Hübsch, gelb, giftig...
Das Pflänzlein lässt ich mit drei Worten recht treffend beschreiben:
Hübsch, gelb, giftig...
Samstag, 23. Mai 2015
Ein Buch für Kai.
Da macht sich einer auf, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.
Mutig und voller Optimismus den Blick nach vorne gerichtet.
Der Unterstützung durch seine Familie kann er sich sicher sein.
Und dann schlägt das Schicksal zu.
Kalt, unbarmherzig.
Ein ungutes Gefühl, Krankenhaus, Schlaganfall, Koma.
Mit 45.
Mitten im Leben.
Kai-Eric Fitzner macht das gerade mit.
Seine Familie bangt um sein Leben.
Und auch um ihre eigene Zukunft.
Drei Kinder, seine Frau steckt mitten im Studium.
Absicherung? Das Wort ist leicht gesagt. Das Ziel oft viel viel schwerer zu erreichen, als uns Politik und Versicherungswirtschaft weismachen wollen.
Doch Kai-Eric Fitzner hat ein Kapital:
Ein Buch. "Willkommen im Meer".
Und deshalb können wir, die Leseratten, die Bücherjäger, die Literaturfans, etwas für Kai-Eric Fitzner und seine Familie tun.
Viele, viele Menschen haben, einem Aufruf von Kai-Erics Frau Raja auf facebook folgend, sein Buch in den letzten Tagen gekauft. Es ist an die Spitze der Bestsellerlisten geschossen.
Und sogar amazon, der Buch-Gigant, verzichtet auf seinen Anteil am Buchverkauf - zugunsten von Kai-Erics Familie.
Es war für die Buchgemeinde noch nie leichter zu helfen: Kauft Kai-Erics Buch.
Mitmachen ist gefragt.
Ihr habt was (gutes) zu lesen. Und ihr helft seiner Familie.
Ich habe mein Buch bereits. Jetzt seid ihr dran!
Mehr darüber lest Ihr im Blog von Bianca Gade, unter anderem aber auch im Stern, im Focus, in der Sächsischen Zeitung....
Mutig und voller Optimismus den Blick nach vorne gerichtet.
Der Unterstützung durch seine Familie kann er sich sicher sein.
Und dann schlägt das Schicksal zu.
Kalt, unbarmherzig.
Ein ungutes Gefühl, Krankenhaus, Schlaganfall, Koma.
Mit 45.
Mitten im Leben.
Kai-Eric Fitzner macht das gerade mit.
Seine Familie bangt um sein Leben.
Und auch um ihre eigene Zukunft.
Drei Kinder, seine Frau steckt mitten im Studium.
Absicherung? Das Wort ist leicht gesagt. Das Ziel oft viel viel schwerer zu erreichen, als uns Politik und Versicherungswirtschaft weismachen wollen.
Doch Kai-Eric Fitzner hat ein Kapital:
Ein Buch. "Willkommen im Meer".
Und deshalb können wir, die Leseratten, die Bücherjäger, die Literaturfans, etwas für Kai-Eric Fitzner und seine Familie tun.
Viele, viele Menschen haben, einem Aufruf von Kai-Erics Frau Raja auf facebook folgend, sein Buch in den letzten Tagen gekauft. Es ist an die Spitze der Bestsellerlisten geschossen.
Und sogar amazon, der Buch-Gigant, verzichtet auf seinen Anteil am Buchverkauf - zugunsten von Kai-Erics Familie.
Es war für die Buchgemeinde noch nie leichter zu helfen: Kauft Kai-Erics Buch.
Mitmachen ist gefragt.
Ihr habt was (gutes) zu lesen. Und ihr helft seiner Familie.
Ich habe mein Buch bereits. Jetzt seid ihr dran!
Mehr darüber lest Ihr im Blog von Bianca Gade, unter anderem aber auch im Stern, im Focus, in der Sächsischen Zeitung....
Freitag, 22. Mai 2015
forty-seven fitness #1: Das Laufen entdeckt.
47.
Genau das richtige Alter, einige Weichen anders zu stellen. Oder was meint ihr?
Dass ich jetzt so denke, habe ich zwei meiner allerbesten Freundinnen zu verdanken.
Die beiden fragten mich nämlich, ob ich nicht Lust hätte, mich gemeinsam mit ihnen einer Anfänger-Laufgruppe anzuschließen.
Anfangs war ich zunächst noch etwas zögerlich, dachte mir aber dann: Was soll's.
Ich mach's. Ein wenig mehr Bewegung kann ja nicht schaden.
Und wisst ihr was ... es macht Spaß!
Sicher - die (Lauf-)Sportler unter euch werde ich damit nicht sonderlich überraschen. Ihr kennt das ja schon. Ich hingegen habe das nicht unbedingt in dieser Form erwartet. Offenbar habe ich den richtigen Zeitpunkt erwischt, wieder ein bisschen was zu machen.
Es macht so viel Spaß, dass ich seither - schön regelmäßig - dreimal die Woche durch den Wald jogge.
Sonntags in der Gruppe mit einem sehr kompetenten, engagierten Trainerpaar, in der Woche mit meinen Freundinnen oder (notfalls) auch mal alleine.
Mein Körper dankt es mir:
Das konsequente Intervall-Training zahlt sich aus.
Schon jetzt, nach knapp neun Wochen, fühle ich mich deutlich fitter.
Ich spüre die Fortschritte aber nicht nur - sie sind auch messbar. Die Strecken werden länger, die Zeiten kürzer.
Und vor allem: Die Pfunde purzeln.
Genau das richtige Alter, einige Weichen anders zu stellen. Oder was meint ihr?
Dass ich jetzt so denke, habe ich zwei meiner allerbesten Freundinnen zu verdanken.
Die beiden fragten mich nämlich, ob ich nicht Lust hätte, mich gemeinsam mit ihnen einer Anfänger-Laufgruppe anzuschließen.
Anfangs war ich zunächst noch etwas zögerlich, dachte mir aber dann: Was soll's.
Und wisst ihr was ... es macht Spaß!
Sicher - die (Lauf-)Sportler unter euch werde ich damit nicht sonderlich überraschen. Ihr kennt das ja schon. Ich hingegen habe das nicht unbedingt in dieser Form erwartet. Offenbar habe ich den richtigen Zeitpunkt erwischt, wieder ein bisschen was zu machen.
Es macht so viel Spaß, dass ich seither - schön regelmäßig - dreimal die Woche durch den Wald jogge.
Sonntags in der Gruppe mit einem sehr kompetenten, engagierten Trainerpaar, in der Woche mit meinen Freundinnen oder (notfalls) auch mal alleine.
Mein Körper dankt es mir:
Das konsequente Intervall-Training zahlt sich aus.
Schon jetzt, nach knapp neun Wochen, fühle ich mich deutlich fitter.
Ich spüre die Fortschritte aber nicht nur - sie sind auch messbar. Die Strecken werden länger, die Zeiten kürzer.
Montag, 18. Mai 2015
Morgentau am Makro-Montag
Glitzernder Morgentau... ein verlockendes Motiv für den Makro-Montag.
Im zarten Flaum der Pusteblume fängt er das erste Licht des Tages ein und verleiht dem Augenblick fast schon etwas Mystisches.
Zwar "nur" ein Handy-Schnappschuss, aber doch wie gemacht für den Makro-Montag, der bei BRITTA eine neue Heimat gefunden hat.
Wie zauberhaft Pusteblumen noch aussehen können, könnt ihr euch bei meiner herzallerliebsten FABALINO anschauen.
Freitag, 15. Mai 2015
Eppelborn dreht am (Riesen-) Rad!
![]() |
| Das Riesenrad "Juwel" wird zur Attraktion der Eppelborner Pfingstkirmes (Foto: Göbel/Worms) |
Größte Dorfkirmes im Saarland
Wenn am Samstag nächster Woche das Pfingstfest wieder vor der Türe steht, hallen pünktlich zur Eröfnung nicht nur die altbekannten Böllerschüsse des Schützenvereins sondern auch wieder der dreifache Ruf "Wem iss die Kirmes? Uuuuus"! durch das Tal der Ill - hörbar bis ins städtische Lebach, wo die Kirmes traditionell viereinhalb Nummern kleiner ausfällt.Und so werden neben den Einheimischen auch wieder zahlreiche Gäste aus dem Theeltal in unsere Gemeinde strömen und miterleben, wir eine richtig zünftige Kirmes aussehen kann. "Kirmesvater" Berthold Schmitt hat auch in diesem Jahr alles daran gesetzt, eine Attraktion an Land zu ziehen, die nur auf den ganz großen Rummelplätzen Deutschlands zu finden ist. Es ist ihm gelungen.
Mit dem 45 Meter hohen Riesenrad "Juwel" kann man sich hoch über die Dächer von Eppelborn entführen lassen: Ein unbedingtes Muss für jedes verliebte Pärchen.
Ein strahlendes "Juwel"!
10.000 bunte Lichter illuminieren das Riesenrad, das so vor allem auch des Nachts ein spektakuläres Erscheinungsbild abgeben wird. Die Schaustellerfamilie Göbel, die bereits seit 1894 und damit seit über 120 Jahren im Geschäft ist, garantiert faszinierende und nie dagewesene Effekte.
Trotz der unglaubliche Menge an Licht ist das Rad auch ein Beispiel dafür, wie Klimaschutz und Umweltbewusstsein auch in der Welt des Rummels positiv Einzug gehalten hat: Durch die Umstellung auf moderne LED-Lichttechnik konnte die Familie Göbel den Stromverbrauch bei der Beleuchtung um satte 90 % reduzieren!
Mehr Informationen zur der Riesen-Attraktion der diesjährigen Pfingstkirmes findet Ihr auf facebook und natürlich im Blog vom "Kirmesvater", dem Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt.
Donnerstag, 7. Mai 2015
Parteienseiten im Amtsblatt gehören der Vergangenheit an
Meinungsvielfalt ist nicht jedermanns Sache. Das zeigen auch die aktuellen Ereignisse rund um die Eppelborner Nachrichten. Seit 1994 gab es in dem lokalen Nachrichtenblatt die sogenannten "Parteienseiten". Sie wurden eingeführt, als im Eppelborner Gemeinderat für fünf Jahre eine Rot-Grüne Mehrheit den Ton angab und mit den Seiten ein Gegengewicht zu den Veröffentlichungen des damaligen Bürgermeisters Fritz-Hermann Lutz (CDU) schaffen wollte.
Fortan hatten die Fraktionen des Gemeinderates die Möglichkeit, ihre Politik und ihre Sichtweise zu aktuellen politischen Themen zunächst wöchentlich, in den letzten Jahren dann vierzehntäglich, darzustellen. Damit ist es nun vorbei.
Der Verlag Linus Wittich hat die Veröffentlichungen der "Parteienseiten" zum Ende des Monats April eingestellt. Nicht eingestellt wurden selbstverständlich die Veröffentlichungen der nunmehr amtierenden Bürgermeisterin (SPD).
Sie schweigt verständlicherweise zu dem Thema - denn sie ist ja nicht berührt.
Und die SPD, die in den neunziger Jahren mit großer Vehemenz darauf drängte, dass diese Seiten erst geschaffen wurden?
Die schweigt auch.
Sie stellt ja jetzt schließlich die Bürgermeisterin; und da braucht es kein Gegengewicht mehr. Andere Meinungen scheinen ihr seit neuestem eher lästig. Möglicherweise lässt sich dieser Sinneswandel auch darauf zurückführen, dass bereits seit einiger Zeit alle wichtigen politischen Initiativen entweder von der CDU-Fraktion oder der Zwei-Mann Fraktion Piraten/Grüne ausgehen.
Wie auch immer: Auf Antrag der Fraktion Piraten/Grüne sollte das Thema im Gemeinderat diskutiert werden. Das scheiterte allerdings daran, dass die Bürgermeisterin den Fraktionsantrag schlicht und ergreifend einfach nicht auf die Tagesordnung setzte.
Gerade die kleineren Fraktionen im Gemeinderat haben nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, ihre oft sehr engagierte politische Arbeit und ihre Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie trifft die Einstellung der Parteienseiten besonderes hart.
Vor diesem Hintergrund hat CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt zu Recht erklärt: "Ich halte die Entscheidung, die Parteienseiten einzustellen, für falsch. Die CDU ist sicherlich nicht auf diese Publikationen angewiesen, wir haben vielfältige andere Möglichkeiten. Aber gerade die kleinen Fraktionen des Gemeinderates werden durch diese willkürliche Maßnahme hart getroffen".
Die CDU, das ist jetzt schon klar, wird nun noch mehr als bisher alternative Möglichkeiten nutzen, um auch weiterhin für Transparenz und Offenheit im politischen Geschehen in unserer Gemeinde zu sorgen. Meinungsvielfalt ist einer der wichtigsten Eckpfeiler einer demokratischen Gesellschaft.
Die CDU-Fraktion im Gemeinderat Eppelborn hat nichts zu verbergen. Wir wollen und wir werden die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde auch weiterhin mitnehmen.
Weil wir an morgen denken!
Fortan hatten die Fraktionen des Gemeinderates die Möglichkeit, ihre Politik und ihre Sichtweise zu aktuellen politischen Themen zunächst wöchentlich, in den letzten Jahren dann vierzehntäglich, darzustellen. Damit ist es nun vorbei.
Der Verlag Linus Wittich hat die Veröffentlichungen der "Parteienseiten" zum Ende des Monats April eingestellt. Nicht eingestellt wurden selbstverständlich die Veröffentlichungen der nunmehr amtierenden Bürgermeisterin (SPD).
Sie schweigt verständlicherweise zu dem Thema - denn sie ist ja nicht berührt.
Und die SPD, die in den neunziger Jahren mit großer Vehemenz darauf drängte, dass diese Seiten erst geschaffen wurden?
Die schweigt auch.
Sie stellt ja jetzt schließlich die Bürgermeisterin; und da braucht es kein Gegengewicht mehr. Andere Meinungen scheinen ihr seit neuestem eher lästig. Möglicherweise lässt sich dieser Sinneswandel auch darauf zurückführen, dass bereits seit einiger Zeit alle wichtigen politischen Initiativen entweder von der CDU-Fraktion oder der Zwei-Mann Fraktion Piraten/Grüne ausgehen.
Wie auch immer: Auf Antrag der Fraktion Piraten/Grüne sollte das Thema im Gemeinderat diskutiert werden. Das scheiterte allerdings daran, dass die Bürgermeisterin den Fraktionsantrag schlicht und ergreifend einfach nicht auf die Tagesordnung setzte.
Gerade die kleineren Fraktionen im Gemeinderat haben nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, ihre oft sehr engagierte politische Arbeit und ihre Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie trifft die Einstellung der Parteienseiten besonderes hart.
Vor diesem Hintergrund hat CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt zu Recht erklärt: "Ich halte die Entscheidung, die Parteienseiten einzustellen, für falsch. Die CDU ist sicherlich nicht auf diese Publikationen angewiesen, wir haben vielfältige andere Möglichkeiten. Aber gerade die kleinen Fraktionen des Gemeinderates werden durch diese willkürliche Maßnahme hart getroffen".
Die CDU, das ist jetzt schon klar, wird nun noch mehr als bisher alternative Möglichkeiten nutzen, um auch weiterhin für Transparenz und Offenheit im politischen Geschehen in unserer Gemeinde zu sorgen. Meinungsvielfalt ist einer der wichtigsten Eckpfeiler einer demokratischen Gesellschaft.
Die CDU-Fraktion im Gemeinderat Eppelborn hat nichts zu verbergen. Wir wollen und wir werden die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde auch weiterhin mitnehmen.
Weil wir an morgen denken!
Sonntag, 3. Mai 2015
Bald Eröffnung des neuen Jugendzentrums?
Ende März fiel die Entscheidung:Im ehemaligen „Spiele-Treff“ in der Bahnhofstraße entsteht ein „Jugend-Treff“! Die Jugendlichen des Jugendgemeinderates und des Orga-Teams des bisherigen JUZ freuen sich, dass nun für sie in der Ortsmitte eine neue, attraktive Bleibe gefunden wurde.
Notwendig wurde der Umzug in andere Räume, weil das Eppelborner Unternehmen Krämer IT weiter expandiert.Weil nun auch die Keller-räume des Firmengebäudes, der restaurierten alten Koßmannschule, für die Technik-Abteilung des Unternehmens dringend benötigt werden., meldete Michael Krämer, Eigentümer von Krämer IT Eigenbedarf an.Jahrzehntelang war das das Jugendzentrum im Keller der Koßmannschule. untergebracht.
Ortsvorsteher Schmitt hatte mehrfach mit den Anwohnern diskutiert und ihnen, ebenso wie den Jugendlichen, in der Sitzung des Ortsrates Gelegenheit gegeben, ihre Meinung vorzutragen. Dies war ein fairer Meinungsaustausch. Nach der Entscheidung gab es zudem einen „Runden Tisch“, an dem auch Jugendpfleger Ralf König teilnahm. Dort wurde vereinbart, dass man in ständigem Kontakt mit den Anwohnern und Jugendlichen bleiben wolle.Bei Bedarf werden der Jugendpfleger und auch der Ortsvorsteher sich vermittelnd einschalten.
Nun hoffen wir, dass bald ein neues. attraktives JUZ seine Türen für junge Leute öffnen kann.
Notwendig wurde der Umzug in andere Räume, weil das Eppelborner Unternehmen Krämer IT weiter expandiert.Weil nun auch die Keller-räume des Firmengebäudes, der restaurierten alten Koßmannschule, für die Technik-Abteilung des Unternehmens dringend benötigt werden., meldete Michael Krämer, Eigentümer von Krämer IT Eigenbedarf an.Jahrzehntelang war das das Jugendzentrum im Keller der Koßmannschule. untergebracht.
Neuer Standort - ein Glücksfall!
Die Eppelborner Junge Union (JU) und in der Folge auch Ortsvorsteher Berthold Schmitt haben sich, nachdem dies bekannt wurde, nach neuen Räumen für ein Jugendzentrum umgesehen: Nachdem sich andeutete, dass eine Lösung im Untergeschoss des Hellbergbades aufwendige Umbaumaßnahmen erfordern würde und vor dem Hintergrund der schwierigen Haushaltssituation unserer Gemeinde nur schwer zu finanzieren wäre, erwies es sich geradezu als Glücksfall, dass die Räume des ehemaligen „Spiele-Treffs“ (Foto) zentrumsnah in der Bahnhofstraße zur Verfügung standen. Sofern die baurechtliche Prüfung ergibt, dass die Räume geeignet sind, könnte im Mai/Juni begonnen werden, ein Jugendzentrum einzurichten. Da die Räume bisher öffentlich für eine Spielothek genehmigt waren, gehen wir davon aus, dass keine größeren Schwierigkeiten zu erwarten sind.Dialog mit den Anwohnern
Einige Anwohner hatten sich gegen das JUZ in ihrer Nähe positioniert. Vor dem Hintergrund schlechter Erfahrungen durch benachbarte Gaststätten, befürchten sie zusätzlichen Lärm und auch andere Belästigungen. Das Jugendzentrum wird jedoch, im Gegensatz zu den Lokalen in der Umgebung, nur eingeschränkte, überschaubare Öffnungszeiten haben.Ortsvorsteher Schmitt hatte mehrfach mit den Anwohnern diskutiert und ihnen, ebenso wie den Jugendlichen, in der Sitzung des Ortsrates Gelegenheit gegeben, ihre Meinung vorzutragen. Dies war ein fairer Meinungsaustausch. Nach der Entscheidung gab es zudem einen „Runden Tisch“, an dem auch Jugendpfleger Ralf König teilnahm. Dort wurde vereinbart, dass man in ständigem Kontakt mit den Anwohnern und Jugendlichen bleiben wolle.Bei Bedarf werden der Jugendpfleger und auch der Ortsvorsteher sich vermittelnd einschalten.
Nun hoffen wir, dass bald ein neues. attraktives JUZ seine Türen für junge Leute öffnen kann.
Dienstag, 28. April 2015
Erst in der 2. Jahreshälfte - Eppelborn wurstelt weiter ohne Haushaltsplan
Das hat es in der Geschichte der Gemeinde Eppelborn noch nicht gegeben: Fast zwei Drittel des Jahres werden bereits vorbei sein, bis vom Gemeinderat endlich ein Haushaltsplan beschlossen werden kann. Erst am 16. Juli soll abschließend beraten werden, wofür Geld zur Verfügung steht und was in unsere Dörfer investiert werden kann. Eigentlich soll der Haushaltsplan laut Gesetz bereits vor Jahresbeginn der Kommunalaufsicht zur Genehmigung vorgelegt werden. Aber erst im Juli?
Ein derart eklatanter Verstoß gegen das Kommunalselbstverwaltungsgesetz (KSVG) und gegen alle Haushaltsgrundsätze ist in Eppelborn bislang absolut einzigartig.
Tatsache ist: Das Haushaltsjahr beginnt am 01.01. jeden Jahres, der Haushaltsplan ist noch vor Jahresbeginn der Genehmigungsbehörde zuzuleiten. Selbst wenn die Kommunalaufsicht alle Augen zudrückt, so bleibt es dennoch ein eklatanter Verstoß gegen die Bestimmungen, also ein Rechtsbruch.
Schwerwiegend daran ist nicht allein die Tatsache, dass es so gehandhabt wird, viel schwerwiegender sind die Folgen. Das Haushaltsrecht ist das oberste und nicht übertragbare Recht des Gemeinderates. Mit der Praxis der verspäteten Vorlage wird dem Gemeinderat dieses oberste Recht, nämlich die Gestaltung des gemeindlichen Lebens durch Beschluss des Haushalts mit all seinen Auswirkungen, zu weiten Teilen entzogen.
Hinzu kommt, dass durch die unmittelbar darauf folgenden Sommerferien bei der Kommunalaufsicht mit Verzögerungen zu rechnen ist. Es wird also wahrscheinlich mindestens September werden, bis endlich ein genehmigter Haushalt vorliegt.
Und bevor jetzt das Argument kommt, der Haushaltsplan wäre auch in anderen Gemeinden oft ein wenig später dran, erinnere ich an einen Rechtsgrundsatz, der den Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht verneint.
Ich verbeiße mir jetzt einfach mal jeden weiteren Kommentar, denn ich befürchte, dass der voraussichtliche Inhalt der zu erwartenden Haushaltsplan-Vorlage für noch mehr Unmut sorgen könnte, als der späte Zeitpunkt der Beratungen.
Ein derart eklatanter Verstoß gegen das Kommunalselbstverwaltungsgesetz (KSVG) und gegen alle Haushaltsgrundsätze ist in Eppelborn bislang absolut einzigartig.
Tatsache ist: Das Haushaltsjahr beginnt am 01.01. jeden Jahres, der Haushaltsplan ist noch vor Jahresbeginn der Genehmigungsbehörde zuzuleiten. Selbst wenn die Kommunalaufsicht alle Augen zudrückt, so bleibt es dennoch ein eklatanter Verstoß gegen die Bestimmungen, also ein Rechtsbruch.
Schwerwiegend daran ist nicht allein die Tatsache, dass es so gehandhabt wird, viel schwerwiegender sind die Folgen. Das Haushaltsrecht ist das oberste und nicht übertragbare Recht des Gemeinderates. Mit der Praxis der verspäteten Vorlage wird dem Gemeinderat dieses oberste Recht, nämlich die Gestaltung des gemeindlichen Lebens durch Beschluss des Haushalts mit all seinen Auswirkungen, zu weiten Teilen entzogen.
Hinzu kommt, dass durch die unmittelbar darauf folgenden Sommerferien bei der Kommunalaufsicht mit Verzögerungen zu rechnen ist. Es wird also wahrscheinlich mindestens September werden, bis endlich ein genehmigter Haushalt vorliegt.
Und bevor jetzt das Argument kommt, der Haushaltsplan wäre auch in anderen Gemeinden oft ein wenig später dran, erinnere ich an einen Rechtsgrundsatz, der den Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht verneint.
Ich verbeiße mir jetzt einfach mal jeden weiteren Kommentar, denn ich befürchte, dass der voraussichtliche Inhalt der zu erwartenden Haushaltsplan-Vorlage für noch mehr Unmut sorgen könnte, als der späte Zeitpunkt der Beratungen.
Montag, 27. April 2015
Frisch gelesen: "Heilige Kuh" von David Duchovny
![]() |
| Bild: Heyne Verlag |
Der “Akte X”- und “Californication’-Hauptdarsteller hat eine moderne Fabel erdacht und zu Papier gebracht, die berührt und die zum Nachdenken über gleich mehrere Fragen anregt:
Was essen wir?
Wo kommt das Essen her?
Was haben Kühe, Popkultur und der Palästina-Konflikt miteinander zu tun?
Letztlich erfahren wir auch, was die die Kuh Elsie von Hamburgern, der Truthahn Tom von Thanksgiving sowie das zum Judentum konvertierte Schwein Schalom von Spare Rips halten.
Aus dem Englischen übersetzt wurde "Holy Cow" von dem Journalisten und Autor Timur Vermes ("Er ist wieder da"), erschienen ist das 224-seitige Büchlein im Heyne Verlag.
Doch worum geht es in dieser Geschichte?
Eine junge Kuh namens Elsie macht mit ihrer besten Freundin Mallory einen nächtlichen Ausflug zu den jungen Stieren ihres Hofes. Als sie am Fenster des Wohnhauses vorbeikommt, wird sie auf das Flimmern des "Schachtelgottes" (des Fernsehers) aufmerksam und wirft einen Blick in die gute Stube der Bauernfamilie. Im TV läuft gerade eine Dokumentation über "industrielle Mastbetriebe" - die moderne Tierhaltung und die Fleischverarbeitung.
Dieser Moment verändert Elsies Leben; ihre bis dato heile Welt geht in die Brüche.
Und so beschließt sie, den Hof zu verlassen, ein festes Ziel vor Augen:
Indien.
Das Land, in dem Kühe heilig sind.
Zwei weitere Hofbewohner schließen sich ihr an: Jerry das Schwein, das zum Judentum konvertiert und sich fortan Schalom nennt, möchte nach Israel - ein Land, in dem niemand auf die Idee käme, ein Schwein zu essen.
Und dann noch Tom, der smartphone-affine Truthahn. Er möchte nicht als Thanksgiving-Braten enden und hält deshalb strenge Diät. Sein Ziel lautet Türkei, auf englisch Turkey. "In einem Land, das nach einem Truthahn benannt ist, wird es ihm sicherlich nicht schlecht ergehen," denkt er sich.
Und so machen sich die drei auf eine abenteuerliche Reise, bei der sich letztlich man überraschende Erkenntnis durchsetzt.
Man darf bei dieser doch sehr fantastischen Geschichte nicht über jedes Detail nachdenken. Über einiges muss man großzügig hinwegsehen und viel mehr die Philosophie hinter der Geschichte zum Dreh- und Angelpunkt machen.
So ist das eben bei einer Fabel
Wenn das gelingt, hat man mit diesem Buch nicht nur viel Spaß, sondern kommt auch ein wenig ins Grübeln, ob manches, was "Mensch" so tut und isst, noch mit einem guten Gewissen vereinbar ist.
"Heilige Kuh" erhält in meiner persönlichen Bewertungsskala vier von fünf Sternen und eine glatte Leseempfehlung!
Samstag, 25. April 2015
Erhöhung der Kindergartengebühren vorläufig auf Eis gelegt
Es wäre mit satten 12,5 Prozent die höchste Gebührenerhöhung aller Zeiten in den kommunalen Kindergärten der Gemeinde Eppelborn gewesen. Der Elternbeitrag für einen Regelplatz im Kindergarten sollte um 132 Euro im Jahr steigen, die Beiträge für einen Tagesplatz in der Krippe für Unter-Drei-Jährige um satte 360 Euro im Jahr.
Diese enorme Steigerung war für uns Christdemokraten im Gemeinderat Grund genug, zweimal hinzuschauen.
"Die Begründung, man habe bei der geplanten Beitragserhöhung (anders als bisher) auch bereits die zu erwartenden Lohnabschlüsse in diesem Jahr mit einkalkuliert, klingt zwar plausibel, erklärt jedoch nicht die komplette Summe," stellte Berthold Schmitt fest und betonte, dass er sich eine transparente Berechnung in den vorgelegten Unterlagen gewünscht hätte. Die Belastung für die Eltern steige deutlich, so Schmitt. "Da muss man auch mal nachfragen dürfen."
Nachdem klar war, dass die CDU hier nicht ohne Weiteres zustimmen würde, verweigerte interessanterweise plötzlich auch die SPD ihrer Bürgermeisterin die Gefolgschaft. SPD-Fraktionschef Müller behauptete zwar in bekannter Rhetorik: „Wir lassen uns von der CDU nicht vorwerfen, auf der Grundlage falscher Zahlen die Erhöhung durchgedrückt zu haben!“ Doch dass war niemals der Vorwurf der CDU. Zu keinem Zeitpunkt hat ein Christdemokrat behauptet, die Zahlen seien falsch. Das einzige was verlangt wurde, war eine transparente Berechnung.
Gute und ehrliche Entscheidungen brauchen Transparenz.
Nur Transparenz kann für Akzeptanz sorgen. Und die ist heute wichtiger denn je!
Die restlichen Personalkosten tragen das Land (zu 28 Prozent), der Landkreis (zu 36 Prozent) und die Gemeinde Eppelborn (zu 11 Prozent). Der Landkreis allerdings - das sollte man wissen - refinanziert sich wieder durch die sogenannte Kreisumlage aus der Kasse der Gemeinde.
Die Sachkosten in den drei kommunalen Kitas (also die gesamte Unterhaltung der Gebäude, die Energiekosten, die Kosten für Mobiliar aber auch für das Gehalt des Hausmeisters usw.) werden vollständig von der Gemeinde übernommen.
Diese enorme Steigerung war für uns Christdemokraten im Gemeinderat Grund genug, zweimal hinzuschauen.
"Wenn die Belastung für die Eltern derart steigen soll, muss man auch mal nachfragen dürfen"
Berthold Schmitt rechnete in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag für die CDU-Fraktion vor, dass es eine Differenz zwischen der geplanten Steigerungsrate für die Elternbeiträge und dem Lohnzuwachs der Beschäftigten gebe."Die Begründung, man habe bei der geplanten Beitragserhöhung (anders als bisher) auch bereits die zu erwartenden Lohnabschlüsse in diesem Jahr mit einkalkuliert, klingt zwar plausibel, erklärt jedoch nicht die komplette Summe," stellte Berthold Schmitt fest und betonte, dass er sich eine transparente Berechnung in den vorgelegten Unterlagen gewünscht hätte. Die Belastung für die Eltern steige deutlich, so Schmitt. "Da muss man auch mal nachfragen dürfen."
Nachdem klar war, dass die CDU hier nicht ohne Weiteres zustimmen würde, verweigerte interessanterweise plötzlich auch die SPD ihrer Bürgermeisterin die Gefolgschaft. SPD-Fraktionschef Müller behauptete zwar in bekannter Rhetorik: „Wir lassen uns von der CDU nicht vorwerfen, auf der Grundlage falscher Zahlen die Erhöhung durchgedrückt zu haben!“ Doch dass war niemals der Vorwurf der CDU. Zu keinem Zeitpunkt hat ein Christdemokrat behauptet, die Zahlen seien falsch. Das einzige was verlangt wurde, war eine transparente Berechnung.
Gute und ehrliche Entscheidungen brauchen Transparenz
Fakt ist: Wenn Kostensteigerungen eine Gebührenerhöhung notwendig machen, werde ich mich als Gemeinderatsmitglied einer solchen Entscheidung nicht verweigern. Ich will aber genau wissen, welche Faktoren genau eine Erhöhung in diesem wirklich fetten Ausmaß erforderlich machen.Gute und ehrliche Entscheidungen brauchen Transparenz.
Nur Transparenz kann für Akzeptanz sorgen. Und die ist heute wichtiger denn je!
Hintergrundwissen: Wer bezahlt was?
Mit den Kita-Gebühren wird lediglich ein Viertel der Personalkosten gedeckt.Die restlichen Personalkosten tragen das Land (zu 28 Prozent), der Landkreis (zu 36 Prozent) und die Gemeinde Eppelborn (zu 11 Prozent). Der Landkreis allerdings - das sollte man wissen - refinanziert sich wieder durch die sogenannte Kreisumlage aus der Kasse der Gemeinde.
Die Sachkosten in den drei kommunalen Kitas (also die gesamte Unterhaltung der Gebäude, die Energiekosten, die Kosten für Mobiliar aber auch für das Gehalt des Hausmeisters usw.) werden vollständig von der Gemeinde übernommen.
Donnerstag, 23. April 2015
Frisch gelesen: "Die Nachhaltigen" von Gideon Böss
Die Handlung (stark verkürzt):
Bastian, Protagonist des Buches, wäre gerne Theaterregisseur. Um einer jungen Frau zu imponieren und Eindruck zu schinden.
Aus diesem Grunde schreibt er ein Stück, das durchaus geeignet wäre, für Aufsehen zu sorgen: "Hitlertage".
Dass dann alles aus dem Ruder läuft, war - betrachtet man sich die Figur Bastian - fast zwangsläufig.
Das Theater, an dem er sein Stück inszenieren darf ist.... na ja ..... speziell.
Allerdings nicht weniger speziell, als der Eigentümer der Bühne.
Tja... und als sich dann ein beim Casting jemand auf die Rolle des Hitlers bewirbt, der so gar nicht zu passen scheint, nimmt das Unheil seinen Lauf. Einige wenige Worte genügen:
"Du bist schwarz, also runter von der Bühne".
"Die Nachhaltigen".... was ist das für ein Buch?
Schwierig zu sagen.
Ist es eine "wunderbare Gesellschaftssatire", wie Jan Fleischhauer findet?
Jaaa....
....das wäre die Geschichte um Bastian, der gerne ein selbst geschriebenes Theaterstück namens "Hitlertage" in Szene setzen würde, auf jeden Fall.
Eigentlich.
Die Brillanz, die immer wieder zwischendurch aufblitzt, ist fein dosiert und sehr treffend. Mit spitzer Feder werden die sprichwörtlichen Gutmenschen ebenso auf's Korn genommen, wie militante linke Weltverbesserer und verhinderte, unter Verfolgungswahn leidende Revolutionäre. Man möchte mehr davon lesen.
Man bekommt auch mehr serviert.
Doch Rückblenden und zu viele Neben(kriegs)-Schauplätze lassen immer wieder Brüche entstehen, die einen wirklich guten Plot unnötig zerstückeln. Nicht, dass der sprichwörtliche rote Faden fehlen würde - aber zwischendurch entwickelt er sich zu einem Knäuel, einem schier undurchdringlichen Gespinst, das nur langsam wieder aufgedröselt wird.
Und doch:
Alleine das Kapitel mit der Talkshow ist sowas von hammergeil erzählt, man möchte mit dem Lesen garnicht mehr aufhören. Ach, wäre nur die ganze Geschichte durchweg so genial satirisch - es wäre ein Buch, dass mancher gar nicht mehr weg legen würde.
Ganz sicher aber würde die Geschichte einigen auch garnicht gefallen ;-)
In der Gesamtbetrachtung muss ich feststellen:
Ich mag diese Art von Brüchen in einer Geschichte nicht.
Deshalb - und nur deshalb - landet "Die Nachhaltigen" von Gideon Böss in meiner persönlichen Wertung nicht bei fünf Sternen, sondern leider nur bei dreieinhalb.
Bastian, Protagonist des Buches, wäre gerne Theaterregisseur. Um einer jungen Frau zu imponieren und Eindruck zu schinden.
Aus diesem Grunde schreibt er ein Stück, das durchaus geeignet wäre, für Aufsehen zu sorgen: "Hitlertage".
Dass dann alles aus dem Ruder läuft, war - betrachtet man sich die Figur Bastian - fast zwangsläufig.
Das Theater, an dem er sein Stück inszenieren darf ist.... na ja ..... speziell.
Allerdings nicht weniger speziell, als der Eigentümer der Bühne.
Tja... und als sich dann ein beim Casting jemand auf die Rolle des Hitlers bewirbt, der so gar nicht zu passen scheint, nimmt das Unheil seinen Lauf. Einige wenige Worte genügen:
"Du bist schwarz, also runter von der Bühne".
"Die Nachhaltigen".... was ist das für ein Buch?
Schwierig zu sagen.
Ist es eine "wunderbare Gesellschaftssatire", wie Jan Fleischhauer findet?
Jaaa....
....das wäre die Geschichte um Bastian, der gerne ein selbst geschriebenes Theaterstück namens "Hitlertage" in Szene setzen würde, auf jeden Fall.
Eigentlich.
Die Brillanz, die immer wieder zwischendurch aufblitzt, ist fein dosiert und sehr treffend. Mit spitzer Feder werden die sprichwörtlichen Gutmenschen ebenso auf's Korn genommen, wie militante linke Weltverbesserer und verhinderte, unter Verfolgungswahn leidende Revolutionäre. Man möchte mehr davon lesen.
Man bekommt auch mehr serviert.
Doch Rückblenden und zu viele Neben(kriegs)-Schauplätze lassen immer wieder Brüche entstehen, die einen wirklich guten Plot unnötig zerstückeln. Nicht, dass der sprichwörtliche rote Faden fehlen würde - aber zwischendurch entwickelt er sich zu einem Knäuel, einem schier undurchdringlichen Gespinst, das nur langsam wieder aufgedröselt wird.
Und doch:
Alleine das Kapitel mit der Talkshow ist sowas von hammergeil erzählt, man möchte mit dem Lesen garnicht mehr aufhören. Ach, wäre nur die ganze Geschichte durchweg so genial satirisch - es wäre ein Buch, dass mancher gar nicht mehr weg legen würde.
Ganz sicher aber würde die Geschichte einigen auch garnicht gefallen ;-)
In der Gesamtbetrachtung muss ich feststellen:
Ich mag diese Art von Brüchen in einer Geschichte nicht.
Deshalb - und nur deshalb - landet "Die Nachhaltigen" von Gideon Böss in meiner persönlichen Wertung nicht bei fünf Sternen, sondern leider nur bei dreieinhalb.
Dienstag, 21. April 2015
10-Punkte-Programm zur Interkommunalen Zusammenarbeit
Die CDU in der Gemeinde Eppelborn hat unter der Federführung ihres Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat Berthold Schmitt einen 10-Punkte-Plan erarbeitet, der konkrete Bereiche benennt, in denen eine Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen intensiviert werden soll. Dieser 10-Punkte-Plan ist dabei keineswegs als abschließende Liste zu verstehen, sondern vielmehr ein erneuter erster Aufschlag um die Notwendigkeit von Kooperationen auf kommunaler Ebene wieder stärker in das Bewusstsein aller handelnder Personen zu rücken.
Am kommenden Donnerstag berät der Gemeinderat über den entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion, dass in folgenden Bereichen eine stärkere Interkommunale Zusammenarbeit angestrebt wird:
- Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden in den Bereichen des Bauhofes und der Feuerwehren. Hier geht es vor allem zunächst um eine punktuelle Zusammenarbeit, wie z.B. gemeinsame Beschaffung von Maschinen, Geräten und Fahrzeugen sowie persönlicher Ausstattungen, bei den Bauhöfen insbesondere zum Beispiel speziell die Kontrolle von Straßen, Brücken und anderen Bauwerken, und Beseitigung von Schäden, z. B. der Einsatz von Maschinen zur Sanierung von Rissen und Fugen in Fahrbahndecken.
- Bei den Feuerwehren sollte auch die Zusammenarbeit zwischen den Gemeindewehren und einzelnen Löschbezirken weiterentwickelt werden. Dazu gehört auch die Schaffung gemeinsamer Einrichtungen, wie beispielsweise die gemeinsame Atemschutzwerkstatt der Gemeinden Illingen, Schiffweiler und Merchweiler – ein Projekt bei dem Eppelborn komplett außen vor blieb, obwohl derzeit bei uns eine entsprechende Infrastruktur geschaffen wird.
- Prüfung der Zusammenlegung oder –arbeit von Standesämtern,
- Zusammenarbeit oder Zusammenlegung bei der Inkasso-Bearbeitung und bei der Vollstreckung
- Prüfung gemeinsamer Ausschreibungen im Bau- und Umweltbereich, z. B. bei der Sanierung von Straßen, Bestellungen von Pflanzen und Bäumen usw.
- Prüfung der Zusammenarbeit auf den Friedhöfen
- Stärkere Zusammenarbeit bezüglich der im Hard- und Softwarebereich
- Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, die mit den Stadtwerken Saarbrücken im Energiebereich, Abwasser und Abfallzweckverbänden verbunden sind, kann sicherlich noch vertieft werden, wir denken im Abfallbereich u.a. an die Kompostieranlagen. Dies betrifft vor allem die Zusammenarbeit mit Lebach und Heusweiler
- Auch der Öffentliche Personennahverkehr darf bei der Interkommunalen Zusam menarbeit kein Tabu sein.
- Prüfung einer stärkeren Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur und Sport.
Bei der Interkommunalen Zusammenarbeit handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess, weshalb der Gemeinderat sich regelmäßig mit den Fortschritten beschäftigen sollte. Im dreimonatlichen Abstand sollte die Frau Bürgermeisterin dem Gemeinderat über den Fortgang berichten, dieser wird die aktuellen Zwischenergebnisse diskutieren und immer weiterentwickeln.
Montag, 20. April 2015
Tobias Hans eindrucksvoll als Kreisvorsitzender bestätigt - Berthold Schmitt sorgt für Generationswechsel
103 von 105 Stimmen - viel mehr Bestätigung konnte die gute Arbeit unseres CDU-Kreisvorsitzenden Tobias Hans kaum noch erfahren. Auf dem Kreisparteitag in der schwarzen Hochburg Ottweiler wurde der 37jährige erneut zum Vorsitzenden gewählt. Dass ihm mit Pauline Kohler eine engagierte Christdemokratin aus meinem Ortsverband Habach auch die kommenden beiden Jahre zur Seite stehen wird, freut mich selbstverständlich ebenfalls sehr.
Mit dem neuen Vorstand ist der CDU-Kreisverband Neunkirchen bestens für die vor uns liegenden Herausforderungen aufgestellt. Inbesondere der Gemeindeverband Eppelborn hat dabei einen großen Beitrag für eine weitere Verjüngung des Vorstandes geleistet.
So hat beispielsweise der Dirminger CDU-Vorsitzende Thomas Bost, der selbst eigentlich noch zu den jüngeren zählt, trotzdem seinen Platz geräumt und so dem sympathischen Dirminger JU-Chef Fabian Schorr die Chance gegeben, für ihn in den Kreisvorstand aufzurücken.
Und trotzdem hat er ebenfalls Platz gemacht. Für ihn rückt jetzt mit Alessa Hesedenz eine engagierte junge Eppelbornerin in den Kreisvorstand ein. Margit Drescher, Daniela Feld und Dr. Hans-Wilhelm Deutscher wurden in ihren Ämtern bestätigt und komplettieren damit die Riege der Vorstandsmitglieder aus der Gemeinde Eppelborn. Ich wünsche allen Gewählten viel Erfolg bei ihrer Arbeit im CDU-Kreisvorstand!
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Forderung an die Landrätin, im Rahmen ihrer Wirtschaftsförderung auf eine Verbesserung der Versorgung mit schnellem Internet auch im ländlichen Raum zu drängen. Dieses Thema wird von der Landrätin bislang ebenso sträflich vernachlässigt, wie durch die Bürgermeisterin der Gemeinde Eppelborn. Aber zumindest die Landrätin scheint ja gerade eher was anderes zu tun zu haben und sich vorrangig mit einer eigenen beruflichen Veränderung zu beschäftigen...
Alles in allem war es ein erfolgreicher Parteitag, aus dem die CDU noch einmal deutlich gestärkt hervorgeht und sowohl thematisch als auch personell bestens aufgestellt scheint.
Mit dem neuen Vorstand ist der CDU-Kreisverband Neunkirchen bestens für die vor uns liegenden Herausforderungen aufgestellt. Inbesondere der Gemeindeverband Eppelborn hat dabei einen großen Beitrag für eine weitere Verjüngung des Vorstandes geleistet.
So hat beispielsweise der Dirminger CDU-Vorsitzende Thomas Bost, der selbst eigentlich noch zu den jüngeren zählt, trotzdem seinen Platz geräumt und so dem sympathischen Dirminger JU-Chef Fabian Schorr die Chance gegeben, für ihn in den Kreisvorstand aufzurücken.
Mit viel Dank für engagierte Arbeit: Berthold Schmitt macht den Weg frei für einen Generationswechsel
Dass der Fraktionsvorsitzende der CDU im Eppelborner Gemeinderat, Berthold Schmitt nach rund 30 Jahren im Kreisvorstand nicht mehr für ein Amt kandidiert hat, bedarf einer besonderen Erwähnung. Schmitt, der jahrzehntelang ein Leistungsträger unserer Partei im Landkreis Neunkirchen war, gehört mit seinen 65 Jahren selbst noch lange nicht zum alten Eisen. Rund acht Jahre war er selbst stellvertretender Kreisvorsitzender, hat eine Vielzahl guter Ideen eingebracht und dafür gesorgt, dass unser Gemeindeverband und unsere Fraktion bestens innerhalb unseres Landkreises und darüber hinaus vernetzt waren und es noch immer sind. Der gebürtige Eppelborner ist jemand, dessen Wort noch immer Gewicht hat.Und trotzdem hat er ebenfalls Platz gemacht. Für ihn rückt jetzt mit Alessa Hesedenz eine engagierte junge Eppelbornerin in den Kreisvorstand ein. Margit Drescher, Daniela Feld und Dr. Hans-Wilhelm Deutscher wurden in ihren Ämtern bestätigt und komplettieren damit die Riege der Vorstandsmitglieder aus der Gemeinde Eppelborn. Ich wünsche allen Gewählten viel Erfolg bei ihrer Arbeit im CDU-Kreisvorstand!
Interessen der Bürgerinnen und Bürger haben Vorrang!
Neben den Vorstandswahlen kam aber auch die sachliche Politik für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis nicht zu kurz: Die Delegierten beschäftigten sich mit wichtigen, aktuellen politischen Themen und bezogen Stellung beispielsweise zu der Frage, ob die alten Stollen des Saarbergbaues wirklich ohne Rücksicht auf Mensch und Natur geflutet werden sollten. Die CDU untermauerte dabei ihre Postion, dass die Menschen in unserer Region für uns Christdemokraten immer Vorrang vor den finanziellen Interessen der RAG haben müssen.Ein weiterer wichtiger Punkt war die Forderung an die Landrätin, im Rahmen ihrer Wirtschaftsförderung auf eine Verbesserung der Versorgung mit schnellem Internet auch im ländlichen Raum zu drängen. Dieses Thema wird von der Landrätin bislang ebenso sträflich vernachlässigt, wie durch die Bürgermeisterin der Gemeinde Eppelborn. Aber zumindest die Landrätin scheint ja gerade eher was anderes zu tun zu haben und sich vorrangig mit einer eigenen beruflichen Veränderung zu beschäftigen...
Alles in allem war es ein erfolgreicher Parteitag, aus dem die CDU noch einmal deutlich gestärkt hervorgeht und sowohl thematisch als auch personell bestens aufgestellt scheint.
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