Sonntag, 7. August 2011

Der Heckenschütze ist enttarnt.


Der "Goalgetter", Gründer der Plattform "Vroni-Plag":
Er sei der ehrenwerte Jäger der Plagiateure, finden einige.
Andere sagen, er sei der letzte Verteiger akademischer Moral in Deutschland.
Aber ist er das wirklich?
Es wird diskutiert und gestritten in Deutschlands Internetforen.
Und in anderen Medien auch.
Nicht wenige finden, der "Goalgetter" sei einfach nur ein Denunziant.
Einer, der in der DDR mit Sicherheit ein TOP-IM gewesen wäre.

Diese Diskussion hat jetzt neue Nahrung erhalten.
"Goalgetter", wie sich der selbsternannte Plagiate-Jäger nennt, wurde von Journalisten enttarnt.
Und nun wird es pikant: 
So ganz uneigennützig scheint die Plagiatsjagd doch nicht gewesen zu sein - 
"Goalgetter" hat ein Parteibuch - gaaanz zufällig aber nicht das gleiche, wie die Politiker, die er verfolgt und deren Doktorarbeiten er überprüft hat.
Martin Heidingsfelder, der "Goalgetter", ist Mitglied der SPD.
Und das mit großem Einsatz..
Manche bezeichnen den "Goalgetter" ob seines bisherigen politischen Engagements (zum Beispiel als Gründer der Internet-Plattform "Angela-nein-danke.de") gar als politischen Eiferer. Dieses Detail hat die Saarbrücker Zeitung übrigens in ihrem gestrigen Artikel unerwähnt gelassen.
Doch es ist geeignet, das Gesamtbild des anonymen Moralwächters ein wenig geradezurücken.