Freitag, 14. Mai 2010

Unverhofft kommt oft:


Das Glück - oder vielmehr eine nette Fraktionskollegin - bescherte mir zwei Karten zum RUNRIG-Konzert im Saarbrücker E-Werk.

Schottlands Celtic-Rock-Band Nr. 1 war mir keineswegs eine Unbekannte. Auch wenn ich sie in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren hatte. 
Um so überraschter war ich, als mich eine meiner sympathischen Kolleginnen in unserer CDU-Gemeinderatsfraktion gestern (während eines Treffens unserer Arbeitgemeinschaft "Italienischer Sommer") fragte, ob ich

a) RUNRIG kenne und
b) Lust auf deren Konzert im E-Werk habe.


Sie und ihr Mann konnten leider nicht zu dem Konzert. Sehr schade für die beiden, denn das Konzert war spitze.
Natürlich hatte ich Lust auf RUNRIG und auch keinerlei Probleme, meine Herzallerliebste ebenfalls zum Konzertbesuch zu motivieren.
Und so kam es, dass ich plötzlich zwei Karten in der Hand hielt und nach längerer Pause mal wieder ein Rockkonzert besuchen konnte.


Eine bemerkenswerte Erkenntnis gleich vorneweg: Man kann tatsächlich auch mit 41 Jahren noch zu einem Rockkonzert gehen und dort zu den Jüngsten gehören.
Richtig guter Rock, tolle Balladen und eine Schlagzeug- und Trommelshow der Extraklasse ließen den Abend für mich und meine Herzallerliebste zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. 
RUNRIG ist heute mindestens so gut wie früher (als ich noch jung war und der fantastischste öffentlich-rechtliche Radiosender in unserem Nachbarbundesland noch SWF3 hieß und Runrig rauf und runter spielte).


Um RUNRIG kurz und knackig zu beschreiben, bediene ich mich am besten eines Zitats aus der Website www.nrwhits.de: 
"Das schottische Sextett der Kult-Folk-Band RUNRIG präsentiert eine einmalige Verbindung zwischen modernen Pop-Rock Klängen und den traditionell gehaltenen schottischen Folk Elementen. Den Brüdern und Gründungsmitgliedern Rory und Calum MacDonald und ihre Bandmitglieder Bruce Guthro, Malcolm Jones, Iain Bayne und Brian Hurren gelingt es beim jedem Konzert, ein eindrucksvolles und emotionales Ereignis zu schaffen. An die Tradition des schottischen Folks gebunden, gelten RUNRIG dennoch nicht als typische Folkband, sondern beweisen sich seit der Gründung 1973 erfolgreich als kultige Pop-Rock Band."
Viel treffender hätte auch ich RUNRIG nicht beschreiben können.

Dass wir dann noch gleich am Eingang zum E-Werk eine alte Freundin mit ihrem Partner trafen (und mit denen hinterher auch noch im "Einstein" in Eppelborn einen "Absacker" tranken) machte den Abend praktisch perfekt.

Und weil's einfach ein toller Abend mit toller Musik und toller Show war: DANKE, Margit und Stefan!!!!

Dienstag, 11. Mai 2010

Eppelborner Bündnis für Familie: Die "Babysitter-Börse" ...

...soll die Betreuungssituation in Eppelborn weiter verbessern. 

In punkto Kinderbetreuung liegt unsere Gemeinde sehr gut im Rennen. Nicht zuletzt durch den Erweiterungsbau am Kindergarten in Calmesweiler und der Schaffung vieler neuer Krippeplätze hat sich das Angebot auch für unter Dreijährige deutlich verbessert.
Trotzdem gibt's noch Lücken: Das kirchliche sowie das kommunale Angebot an Kindergarten- und Krippeplätzen sind sozusagen nur das wichtige, aber doch nur "normale" Basis-Angebot.
Doch was passiert, wenn mal etwas nicht "normal" läuft? 
Wenn z.B. eine Erkältung oder eine Kinderkrankheit den Besuch des Kindergartens unmöglich machen?
Dann ist Flexibilität gefragt - eine Flexibilität, die in der Regelbetreuung nicht zu leisten ist.

Hier soll das neue Projekt unseres Eppelborner Bündnisses für Familie ansetzen: Die Babysitter-Börse.

Die Realisierung dieses Projekts soll der Einstieg in die Schaffung eines Betreuungsnetzwerkes in Eppelborn sein.
In einem ersten Schritt wollen wir nun die Ausbildung von jungen Leuten zu Babysittern forcieren. In Kürze wird dazu unser neuer Flyer veröffentlicht, Phase 1 des Projekts läuft an.

Sonntag, 9. Mai 2010

Frisch gelesen: Matusseks "Wir Deutschen -

warum die anderen uns gern haben können"

Ein amüsantes Buch. Aber auch ein Buch, das nachdenklich macht. 
Vor allem aber ein Buch, das mir richtig gut gefallen hat.

Matusseks "Wir Deutschen - Warum die anderen uns gern haben können". Keine Giftmischung. Im Gegenteil. Trotzdem platziert zwischen zwei herzallerliebsten Fliegenpilzen (in engagierter Handarbeit von der Patin einer meiner Zwillingstöchter kreiert).

"Wir Deutschen - warum die anderen uns gern haben können" ermöglicht dem geneigten Leser, unsere Nation aus  unterschiedlichsten Perspektiven zu betrachten. Von innen wie von außen.
Und letztlich überwiegt das Positive, das Sympathische, die Liebe, die Ironie. 
Matthias Matussek nennt Gründe, warum "die anderen uns gern haben können".
Und schon beim anfänglichen Lesen erwuchs in mir der Verdacht: Dieses Buch wird nicht jedem gefallen.
Auch Matussek vermutet bereits während er schreibt, dass die üblichen Verdächtigen lautstark mahnen "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" und damit einen in linken Kreisen beliebten Satz von Bertolt Brecht zitieren werden.

Zu Unrecht, wie ich finde. Es ist kein rechtes Buch. Bei weitem nicht.
Aber es ist ein Buch, das einer entspannten Sicht auf unser Land das Wort redet und - vor allem das wird den Blutduck von so manchem linken Berufsmahner signifikant erhöhen - in dem Deutschland nicht auf die "Hitlerei" und die dunkle Zeit des 3. Reiches reduziert wird.
Deutschland war und ist mehr. 

Es verwundert deshalb nicht, dass die Reise von Matthias Matussek auch den Spuren von Heinrich Heine und Alexander von Humboldt folgt. Den Spuren prominenter Deutscher eben.
Und ebenso wenig überrascht es, dass historische Fakten mal eben im Vorübergehen ins verdiente Licht gerückt werden - vom Teutoburger Wald über Waterloo bis hin in die jüngere Vergangenheit. 
Interessant für mich ist in diesem Werk über unser Deutschland und das Deutschland unserer Vorfahren auch die illustre Gesellschaft, die den Interviews zu Wort kommt. Die Liste von Mattuseks Gesprächspartnern reicht unter anderem von Klaus von Dohnany und John le Carré über Harald Schmitt bis hin zu Sarah Kuttner und Heidi Klum.
Fazit: Ich mag dieses Buch. Ich finde es lesenwert. Und außerdem - auch ich bin Fan von Heinrich Heine.

Samstag, 8. Mai 2010

Die Chance ist da! Dornröschen muss endlich wachgeküsst...

...und aus dem "Rosenkreis" muss endlich der Zukunfts-Landkreis Neunkirchen werden!

Um ein Bild aus dem Tennis-Sport zu wählen: Die CDU ist mit einem fulminanten ersten Aufschlag in dem Wahlkampf um das Amt des Landrats im Landkreis Neunkirchen gestartet.
Die Begeisterung riss die versammelten Christdemokraten im CFK Spiesen von den Plätzen: 98% der abgegebenen Stimmen entfielen auf unseren Landratskandidaten, den 39jährigen Diplom-Kaufman Thomas Thiel.

Es gab einen guten Grund für dieses fantastische Ergebnis: In seiner Vorstellungsrede zeigte Thomas Thiel eindrucksvoll, dass er die Kraft, die Energie und vor allem auch die Kreativität besitzt, den Dornröschenschlaf unseres Landkreises zu beenden.
Zielgenau benannte er die Probleme unseres Kreises. Mit unglaublichem Sachverstand zeigte er auf, wie die Misere endlich beendet werden könnte. Vorausgesetzt, Thomas Thiel, der engagierte und beliebte Ortsvorsteher von Spiesen, erhält am 19. September 2010 die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Thomas Thiel - der Richtige für den Landkreis Neunkirchen

Eins ist jetzt schon klar: Seine Gegenkandidatin hat diese Kraft, diese Energie und diese Ideen nicht. Warum setzte sie sonst wohl bei ihrer Nominierungsveranstaltung auf Show-Elemente statt auf Inhalte?
Warum setzte sie wohl sonst auf "Firlefanz und Tralala", wie unsere CDU-Kreisvorsitzende Gaby Schäfer treffend sagte, statt auf klare zukunftsweisende Fakten?

Der Landkreis Neunkirchen hat Potenzial. Der Landkreis Neunkirchen hat es nicht verdient, unter den saarländischen Landkreisen die rote Laterne zu tragen:
Schlechteste wirtschaftliche Situation.
Schlechteste Arbeitsmarktlage
Schlechteste demografische Entwicklung.

Unter den 401 Landkreisen in Deutschland belegt Neunkirchen im Landkreisranking von Focus Platz 357 - und - das ist nun wirklich der endgültige Beweis einer niederschmetternden Bilanz des bisherigen SPD-Landrats: Im Prognos-Zukunftsatlas 2007 gehört unser Landkreis im Bereich Zukunftsfähigkeit und Innovation abgeschlagen zu den mit Abstand schlechtesten 5 % der Regionen in Deutschland.Platz 419 von 439...
Ganz ganz hinten. Das ist beschämend. Ich bin der Meinung, jetzt wird's Zeit! 

Zeit für Thomas Thiel!

Die Vertreter des CDU-Gemeindeverbandes Eppelborn - aktiv und engagiert an der Seite unseres Landratskandidaten 2010: Thomas Thiel.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Des Dichters Freiheit ...

...und die Blogzensur


Kaum gebloggt – mit klaren Worten –
klingt es schon in Moll und Dur:
Dicke Männer und Konsorten
fordern Streichung. Und Zensur.

Mir sträuben sich die Nackenhaare,
dies Fordern find ich unverschämt.
Wollt Meinungsfreiheit ihr mir streichen?
frag ich nun ganz unverbrämt.

Meinung muss nicht stets gefallen,
ist manchmal auch provokativ,
und doch ist sie das Recht von Allen.
Wer dies bestreitet, der liegt schief.

Der EppelBlog ist meine Zeitung,
unabhängig, frech und frei
und steht mal jemand auf der Leitung
ist das mir (meistens) einerlei.

Natürlich mach ich mir Gedanken,
dass kein Posting sehr verletzt,
doch gerat’ ich nicht ins Wanken,
wenn mal jemand ist vergrätzt.

Vergleich’s mit Hunden, die mal bellen,
weil man sie getroffen hat,
und denk entspannt, schlagt ihr ruhig Wellen,
empfinde es als Werbung glatt.

Ich freu mich über jeden Leser,
der liest und fleißig kommentiert,
und mir schreibt auch seine Meinung,
nicht unverschämt – doch ungeniert.

Sonntag, 2. Mai 2010

Maibaumsetzen in Habach ...


... gelebte Tradition im VorzeigeDORF der Großgemeinde Eppelborn!

30. April. Halb sieben abends. 
In Habach ist wieder tüchtig was los: Traktorenlärm nähert sich. Man hört das Rufen junger Menschen.
Ganze Familien pilgern mit Kind und Kegel zum Dorfplatz - dem neugestalteten Lebens- und EreignisMittelpunkt in Habach.
Es ist die Hexennacht. 
Es ist der Vorabend des ersten Tages im Frühlingsmonat Mai. Der Tag, an dem in vielen Dörfern des Saarlandes der Maibaum gesetzt wird. 
Natürlich auch in Habach.
Zunächst wird der der traditionelle Maibaum am Gasthaus Rech, dem weit über die Grenzen unseres Dorfes hinaus bekannten Landgasthaus, angeliefert und aufgestellt. Eine junge Birke. Bunt geschmückt. Wie es sich gehört.



Dann ist es soweit. 
Der eigentliche Höhepunkt der Maifeier auf dem Dorfplatz Habach naht. Der Maibaum der Habacher Dorfvereine wird von den kräftigen Mannen der Freiwilligen Feuerwehr herangeschleppt...


... und mit Muskelkraft und technischer Hilfe aufgestellt.



Prüfende aber zufriedene Blicke der fachkundigen Zuschauer (u.a. Staatssekretärin Gaby Schäfer, Ortsrat a.D. August Dörr, Ortsvorsteher Peter Dörr sowie der Beigeordnete Werner Michel) bestätigen...


... das Werk ist gelungen. Der Maibaum steht.


Nun geht's zu Freibier und Bratwürsten ins trockene und geheizte Bürgerhaus. Die Feier geht weiter. Bis in die Nacht hinein. 
Das ist Tradition in Eppelborns schönstem Dorf.

Mittwoch, 28. April 2010

Kurztrips nach Norddeutschland beendet ...


... das Saarland hat mich wieder.

Bremen ist so richtig herrlich unaufgeregt. Fahren Sie hin. Schauen Sie sich die ehrwürdige Hansestadt an. 
Ich hab's auch getan.


Schon der Bahnhof wirkt majestätisch. Und davor - als hätten die Bremer geahnt, dass ich komme - brachte eine Blaskapelle (der Deutschen Bahn) ein munteres Ständchen.

Kaum entfernt man sich hundert Schritte vom Bahnhof könnte man glauben, man betritt eine andere Welt - Bremens grüne Lunge. Eine Parklandschaft mit Windmühle, stillem Gewässer und allem was dazu gehört. Schön.


Sehenswert: Das Überseemuseum.  Das Völker-, Natur- und Handelskundemuseum in Bremen.

Schade, dass ich nicht auch noch die Zeit hatte, mir das Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den 1. FC. Köln anzusehen. Immerhin 1:0 gewonnen. 
Aber man kann ja nicht alles haben ....

Übrigens: Wenn Sie mit dem Auto nach Bremen fahren - nehmen Sie die A1 und die A60 (plus eins Stück B51). Entspannte Fahrt voraus.

P.S.: Wussten Sie schon, dass in Oldenburg die Geschäfte in der Woche bereits um 19 Uhr schließen?

Sonntag, 25. April 2010

Kommunalpolitik ist kein PillePalle...


und sollte auch nicht so praktiziert werden.

Natürlich beugt sich ein braves Parteimitglied der Mehrheitsmeinung. Und natürlich stellt ein braves Fraktionsmitglied einmal getroffene Entscheidungen nicht in Frage.
Das nennt man heutzutage nicht mehr Fraktionszwang, sondern Fraktionsdisziplin. Klingt politisch korrekter. Ist aber dasselbe.

Aber: Gibt es nicht auch eine Pflicht zum Widerspruch, wenn man(n) der Meinung ist, dass Fehlentscheidungen getroffen werden?

Ich finde schon. Ich finde aber auch, dass Gemeinderatsmitglieder 
     a) nicht ständig mit komplexen Tischvorlagen überrascht werden sollten,
     b) ein Recht auf durchdachte und sinvolle Verwaltungsvorlagen haben,
     c) ab und zu entweder den gesunden Menschenverstand einschalten,
     d) Themen und Hintergründe selbst recherchieren und
     e) an ihre Verantwortung gegenüber Gemeinde & Mitbürgern denken sollten

Doch wie komme ich jetzt zu diesem moralinsaueren grundsätzlichen und meine Fraktionsdisziplin infrage stellenden Blogeintrag.

Einfache Frage - einfache Antwort: Ich ärgere mich.

Ich ärgere mich, dass in dieser Woche (während meiner Erkrankung) sowohl in meiner Fraktion als auch in einem Ausschuss unseres Gemeinderates Entscheidungen getroffen wurden, die furchtbar viele Adjektive verdient hätten. 

Was ist passiert:

Meinen Fraktionskollegen wurde vom Verwaltungschef eine Beschlussvorlage auf den Tisch gelegt, durch die eine Vielzahl kommunaler Dächer zur Nutzung durch Photovoltaikanlagen sogenannten Dritten in den Rachen geworfen zur Verfügung gestellt werden sollten. 
Gegen eine unverhältnismäßig geringe Pacht.

Das ist unbestritten umweltfreundlich. 
Doch umweltfreundlich wäre es auch, wenn unsere Gemeinde die kommunalen Dächer selber nutzen würde. 
Und umweltfreundlich wäre es auch, wenn unsere Gemeinde die Einspeisevergütungen selber einstreichen und damit den Haushalt stabilisieren würde - immerhin wäre für alle Dächer eine sechsstellige statt einer vierstelligen Summe per anno zu erzielen gewesen.

Foto: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Fakt ist: Die Entscheidung ist getroffen. Dringend nötige Einnahmen wurden in die Tonne getreten.  
Auf eine wichtige Einnahmequelle wurde verzichtet. 
Das ist schade. Das ist ärgerlich. 
Und es ist unprofessionell.

Mittwoch, 21. April 2010

Zeit zum Lesen...


... hat man, wenn man krank daniederliegt.

Glücklicherweise habe ich als eingefleischte Leseratte immer einen, wenn auch kleinen, Vorrat ungelesener Bücher im Regal.
Neben zwei Gen-Thrillern von Michael Crichton und Tess Gerritsen schlummerte auch noch ein klassisches Werk aus dem 18. Jahrhundert (allerdings in einer aktuellen Auflage) im Bücherschrank.


Michael Crichtons "Next" ist ein Thriller, der die ausufernde Patentierung menschlicher Gene zum Hintergrund hat und die Frage aufwirft, inwieweit schon heute die Grenzen der Moral in Fragen der Gentechnik überschritten sind. 
Die verschiedenen Handlungsstränge mögen zwar zum Teil etwas weit hergeholt und zum Schluss auch nur notdürftig zusammengeführt sein, trotzdem ist "Next" leicht zu lesen und der Leser behält stets den Überblick.
Das Buch ist nicht unbedingt das herausragenste Werk des verstorbenen Erfolgsautors, aber mit Sicherheit eines, das man schon alleine aufgrund des sehr aktuellen Hintergrunds gelesen haben sollte.



Goethes "Reineke Fuchs - Epos in 12 Gesängen" fordert schon ob der anspruchsvollen Schreibweise die volle Aufmerksamkeit des Lesers - aber in schlafloser Nacht, wurde diese bei mir lediglich durch anhaltende Bauchschmerzen geringfügig gemindert ;-)
Das Werk bedient sich der altbekannten und fabelhaften Klischees, mit denen sich unser tierischer Freund der Fuchs auch heute noch herumzuschlagen hat. Doch münzt man die Erzählung auf menschliche Eigenheiten um, so spiegelt sich darin so mancher heutiger Zeitgenosse wider.

"In der Schwebe" ist ein typischer Tess Gerritsen-Roman und als solcher an Spannung kaum zu überbieten. Dieses Mal geht es jedoch nicht um Mord und Totschlag in der City, sondern um ein fehlgeschlagenes wissenschaftliches Experiment in der Weltraumstation ISS, das in einer Katastrophe mündet. 
Ein fesselndes Buch. Prädikat "Absolut lesenswert!"

Dienstag, 13. April 2010

Ein schönes Fest liegt hinter uns.


Die feierliche Erstkommunion meiner Tochter Nr. 1 liegt nun hinter uns. Es war ein richtig schönes und rundum gelungenes Fest mit einer glücklichen Noelle (und Eltern, die auch ein bisschen erleichtert sind, das alles perfekt funktioniert hat).

Kommunionkind mit Eltern ....

...beim Anschneiden der Torte

... und die festlich gedeckte Tafel.

Die Heilige Messe in der Kinderkirche St. Laurentius war die perfekte Ergänzung zu ersten Abendmahlfeier der Kinder wenige Tage zuvor. 
Unser Dank gilt Pfarrer Matthias Marx sowie den Katechetinnen und Katecheten sowie dem Klassenlehrer Johannes Meiser-Knapp, die in den Wochen und Monaten vor dem Weißen Sonntag mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen die Kinder auf das Fest der Ersten Heiligen Kommunion vorbereiteten.


Die Kinder freuten sich, die ausgeschnittenen Konturen ihrer Hände an so exponierter Stelle wiederzusehen.

Freitag, 9. April 2010

Das Erste Abendmahl meiner Tochter ...


und ihrer Freunde - von unserem Pfarrer Matthias Marx, den Katecheten und Katechetinnen und vor allem von den Kindern selbst zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht.

Das erste Mal an der Kommunion teilzunehmen und mit dem Brot auch den Leib Christi zu teilen und in sich aufzunehmen, ist für unsere Kinder ein Höhepunkt auf dem Weg zu ihrer feierlichen Erstkommunion. Pfarrer Marx hatte die Kommunionkinder und ihre Eltern zu einer gemeinsamen kleinen Abendmahlsmesse in den Pfarrsaal nach Eppelborn geladen. 

Wer nun möglicherweise dachte, in einem Pfarrsaal könne eine Messe nicht so feierlich sein, wie in einer großen Kirche, wäre eines Besseren belehrt worden. Die Ernsthaftigkeit mit der die Kinder den Worten unseres Pfarrers lauschten, die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verfolgten und anschließend ihre erste Kommunion entgegen nahmen stellte eindrucksvoll das Außergewöhnliche dieser kleinen Feier unter Beweis.

Der abgedunkelte Raum mit den vielen Kerzen, dem geschmückten Kreuz, dem Blumenschmuck und vor allem einer Sitzordnung, die unsere Kinder in den Mittelpunkt rückte, sorgten für eine Stimmung, wie sie angemessener nicht sein konnte. 

Pfarrer Marx gebührt unser Dank für dieses schöne erste Abenmahl unserer Kinder und für seine Art, den Kinder den christlichen Glauben näher zu bringen. Mögen die Samenkörner auf fruchtbaren Boden fallen ...

Donnerstag, 8. April 2010

Jubiläumswein 250 Jahre Pfarrkirche St. Sebastian Eppelborn ...

... ein gesegnetes Tröpfchen edlen Rieslings.

Vor rund 250 Jahren wurde unsere Pfarrkirche St. Sebastian errichtet. Aus diesem Anlass bietet die Pfarrei einen Jubiläumswein an. Einen 2007er Riesling feinherb von der Mosel.

Nachdem die erste Auflage recht schnell vergriffen war, wurde nachbestellt. Das Team vom @weihrauchcafe bot im Anschluss an die Osternacht am Ostersonntag den leckeren Tropfen erneut zum Verkauf. Und natürlich habe auch ich zugegriffen - nicht nur als Weißwein- und besonders Riesling-Fan.

Wenn ein Wein eigens zum Jubiläum unserer Pfarrkirche aufgelegt wird und dazu noch aus einer Lage mit dem ehrwürdigen Namen Wintricher Großer Herrgott stammt, kann man doch als Christ gerade zum Ende der Fastenzeit nicht nein sagen, oder?

Mittwoch, 7. April 2010

Selbst ist der Mann ....


... und spart dabei auch noch kräftig.

"Schöner Haustürgriff durch zarte Kinderhände zerstört", hätte wohl die Überschrift lauten können. Aber zugegebenermaßen war es wohl eher eine Verkettung unglücklicher Umstände, die dem Glaskolben des Türgriffs letztendlich den Garaus machten.
Nun ja - dann eben mal schnell bei der Türenfirma angerufen und ein Angebot für's Ersetzen des besagten Teils eingeholt. Man müsse erst beim Hersteller nachfragen hieß es. Denn so ein toller Griff ist ja nicht eben mal auf Lager.
Nächstentags war der Preis geklärt, das Angebot da und die Sprache weg. 
589 € inklusive Einbau und Steuern.
Upps!

Das war meiner liebreizenden Ehefrau und mir dann doch etwas zu kostspielig, wir einigten uns darauf, nach etwas deutlich günstigerem Ausschau zu halten. 
Ein spontaner Einfall führte mich zu einer einschlägig bekannten Beschläge-Firma nach Saarbrücken. Ich schlenderte durch die Ausstellung ... und stutzte. Nachdem ich so ein- bis zweimal gestutzt hatte ob des formschön gefertigten Türgriffs, der genau so aussah, wie der von zarter Kinderhand zerstörte, schaute ich mit besagtes Teil mal etwas näher an. 
Es war tatsächlich das gleiche Modell. Nur leider etwas kleiner.

Eine kurze Nachfrage bei der freundlichen Frau vom Fach, dass Unterschreiben eines Bestellscheins und anschließend ein doch mehrwöchiges Warten (bedingt durch Lieferschwierigkeiten des Vorlieferanten des Glaskolbens) führten zu einem erfreulichen Anruf am heutigen Nachmittag.
Der Griff war endlich da und die beste Ehefrau von allen (die sich gerade sowieso zum shoppen auf den Weg in unsere Landeshauptstadt machen wollte) holte ihn bei der gut sortierten Beschläge-Firma ab.

Kaum, dass sie ihn mir zuhause feierlich überreichte, machte ich mich frisch ans Werk. Und nachdem ich mit ein bissel schrauben, messen, sägen und wieder schrauben das passend gemacht hatte, was vorher noch nicht passte,befand sich der neue Türgriff tatsächlich und schlussendlich am Ort seiner Bestimmung.

Das alles für sage und schreibe 259 € (!!!).
Satte 330 Euro gespart und doch den zerbrochenen Griff durch das exakt gleiche Modell ersetzt.
Und das rechtzeitig vier Tage vor der Erstkommunion meiner bezaubernden erstgeborenen Tochter!
Wenn das mal kein Grund ist, zufrieden zu sein :-)

Donnerstag, 1. April 2010

Kegelturnier unverletzt überstanden ...

.... aber ich befürchte, für den 1. Platz wird es dieses Mal nicht reichen.

Erfreulich war schonmal, dass mein CDU-Ortsverband Habach dieses Mal gleich mit zwei Mannschaften, einer Herren- und einer Mixed-Mannschaft beim Turnier "Unser Dorf kegelt" der Kegelfreunde Habach angetreten ist. 
Beide Mannschaften spielten zwei Durchgänge (jeder Durchgang hat pro Spieler je 20 Wurf auf zwei Bahnen), 
das heißt, 80 Wurf standen insgesamt für jeden unserer Spieler zu Buche.
Die Mannschaftseinteilung war gut gewählt: Unsere Mixed-Mannschaft zeigte eine wirklich kontinuierlich starke Leistung, während die Herrenmannschaft - nun ja, ich sag mal - noch etwas Trainingsbedarf hat. Aber das nächste Mal werden wir noch stärker ... wir haben ja jetzt schließlich wieder ein Jahr Zeit zum üben.

Am kommenden Samstag ist die Siegerehrung ... bin mal gespannt, ob wir unter die TopTen kommen ...