Donnerstag, 15. Januar 2015

Neuer Mitbewohner


Ungefähr ein Vierteljahr ist es jetzt her.
Unangekündigt stand er vor unserer Haustür.
Ein halbes Kind noch.
Katzenkind.
Nur wenige Monate alt.
Begehrte Einlass.
Etwas schmal um die Nase, kaum mehr als Fell und Knochen, schien es ihm draußen in den kühlen Nächten der letzten Oktobertage nicht mehr zu behagen.
Kein Chip im Ohr, von niemandem vermisst.
Und so suchte er ein Heim.
Zum Überwintern.
Oder gar für länger.
Willkommen. Puma.





Dienstag, 13. Januar 2015

Gestoppter Rathaus-Ausbau: Kommunalaufsicht bestätigt Entscheidung des Eppelborner Gemeinderates

Es ging um eine Summe von insgesamt deutlich mehr als einer Viertelmillion (!) Euro: Nachdem das ohnehin schon fette Minus im Haushalt der Gemeinde Eppelborn um mehr als 600.000 Euro übertroffen wurde, stellte der Gemeinderat in einem Nachtragshaushalt einige Projekte noch einmal auf den Prüfstand - Bürgermeisterin Müller-Closset war darüber erbost. Sie schaltete die Kommunalaufsicht im Landesverwaltungsamt in St. Ingbert ein und fiel, wie sich nun zeigte, ein weiteres Mal mit ihrer sehr eigenwilligen Auslegung geltender Rechtslage auf die Nase.

Doch von vorne: Worum ging es konkret?
Die Zwei-Mann-Fraktion Piraten/Grüne regte an, einen geplanten Rathausumbau, für den bereits 272.000 Euro im Doppelhaushalt 2013/2014 bereitgestellt waren, vorerst wieder auf Eis zu legen. Vor allem unter dem Deckmantel eines behindertengerechten Ausbaus des Eingangsbereiches sollte ein - und bei dieser Bezeichnung bleibe ich - Prestigeprojekt der Bürgermeisterin umgesetzt werden. In meinem Blogpost vom 17. November 2014 habe ich bereits darüber berichtet. Das erkannte auch eine Mehrheit der Ratsmitglieder und stoppte den Rathausausbau, um so nach einer Denkpause den Weg für neue, kostengünstigere Planungen frei zu machen.
Eine von Müller-Closset wohlweislich verschwiegene Tatsache ist nämlich, dass die Schaffung eines barrierefreien Zugangs für kaum mehr als 10 Prozent der bislang geplanten Kosten möglich wäre. Vor diesem Hintergrund muss übrigens auch die Instrumentalisierung gesellschaftlicher Gruppen als unredlich und der Sache undienlich bezeichnet werden. 
Verschwiegen wird auch, dass bereits im vergangenen Jahr die Möglichkeit eines Mobilen Rathauses auf Initiative der CDU  geschaffen wurde. Bürgerinnen und Bürger, die keine Möglichkeit eines Besuches im Rathaus haben, könnten Verwaltungsdienstleistungen somit auch zuhause in Anspruch nehmen.
Dieser Service, der insbesondere älteren Menschen und Menschen mit Behinderung helfen soll, wird bedauerlicherweise jedoch von der Verwaltungsspitze im Rathaus noch nicht ernsthaft forciert. 

Parteiübergreifend entschieden!
Dass der Gemeinderat in der Frage der Rathauserweiterung mehrheitlich und über Parteigrenzen hinaus so entschieden hat, wie er entschieden hat, ist also nicht mehr als konsequent. 
Trotzdem zeigte sich Bürgermeisterin Müller-Closset ob der Entscheidung des Gemeinderates noch in der November-Sitzung sehr verärgert. Sie vertrat die Ansicht, der Gemeinderat dürfe so eine Entscheidung nicht treffen und kündigte noch in der Sitzung an, sie werde gegen die Ratsentscheidung vorgehen und sie der Kommunalaufsicht in St. Ingbert zur Prüfung vorlegen.
Dort ist die Rathauschefin schon lange keine Unbekannte mehr: Musste die Aufsichtsbehörde schon 2013 die Rechtmäßigkeit einer überzogenen Reaktion auf einen Diskussionsbeitrag in einer Ratssitzung prüfen, so ist sie aktuell sogar gleich in mindestens drei Fällen mit der Arbeit der Bürgermeisterin beschäftigt. Ich wage zu vermuten, dass die Eppelborner Verwaltungsspitze dort in den letzten 30 Jahren zu keinem Zeitpunkt soviel Arbeit auf einmal verursacht hat.

Wie dem auch sei:
Die Bürgermeisterin ließ die Entscheidung des Gemeinderates prüfen - und die Kommunalaufsicht hat geprüft.
Als Ergebnis steht nun fest:


Quelle: aus der Entscheidung der Kommunalaufsicht im Landesverwaltungsamt vom 4.12.2014

Der Gemeinderat handelte rechtlich einwandfrei 
Er durfte so entscheiden. Und warum? 
Weil das Budgetrecht alleine beim Gemeinderat liegt. Bei niemandem sonst.
Ein Blick ins Kommunale Selbstverwaltungsgesetz (KSVG) vor dem Gang nach St. Ingbert hätte der Kommunalaufsicht die Arbeit in dieser Sache erspart - wo diese doch mit der Eppelborner Verwaltungschefin und ihrer oft sehr fragwürdigen Amtsführung mittlerweile ohnehin alle Hände voll zu tun hat.
 

Ein Letztes:
Betrachtet man alle diese Fakten, so ist die Äußerung der Bürgermeisterin
"Wir sind auf dem Weg eine inklusive und innovative Gemeinde zu  werden, auch wenn es noch einzelne Barrieren (...) in den Köpfen einzelner Ratsmitglieder gibt" in der letzten Ausgabe des Nachrichtenblattes unpassend und beleidigend.
Fraktionsübergreifend macht sich völlig zu Recht erheblicher Unmut über diese erneute Entgleisung breit, über die das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfte, denn so geht man auch bei unterschiedlichen Ansichten nicht mit Menschen um, die sich ehrenamtlich engagieren.


Montag, 12. Januar 2015

"Cinema Paradiso" …..mehr als nur Filmmusik! Neujahrskonzert des Musikvereins Bubach-Calmesweiler im big Eppel

"Cinema Paradiso" lautet die Überschrift des diesjährigen Neujahrskonzertes des Musikvereins Bubach-Calmesweiler, das die Besucher am kommenden Samstag, dem 17. Januar 2015 um 20:00 Uhr in die Welt der Lichtspielhäuser entführen soll.

Selbst die ganz großen Filmen wären ohne faszinierende Musik fad und leer. Musik verleiht den Filmen Seele, unterstreicht Stimmungen und treibt die Spannung auf die Spitze.
Unter der Leitung von Jörg Graf will das Orchester Leinwandgrößen vergangener Jahre, aber auch aus jüngerer Zeit zum Leben erwecken. In den Hauptrollen dieses spannenden Abends zeigt der Musikverein Bubach - Calmesweiler den Gesangssolisten Markus Bill, die Moderatorin Gudrun Schomer und weitere, etwas spezielle Gäste….!
Wer die Bubacher Musikerinnen und Musiker kennt, weiß, dass ein musikalisches Event 
mit viel Liebe zum Detail, großen und kleinen Überraschungen, und ganz viel Engagement auf die Besucherinnen und Besucher des Konzertes wartet.
Hören, sehen und genießen Sie einen ganz besonderen, kurzweiligen Abend im Big Eppel, der für diese Nacht zum "Cinema Paradiso" wird.

Eine Veranstaltung des Musikvereins Bubach-Calmesweiler in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eppelborn. 
VVK 8.00 € 
Abendkasse 9.00 € 
VVK ermässigt Kinder, Studenten, Behinderte 5.00 € 
Abendkasse ermässigt Kinder,Studenten, Behinderte 6.00 € 

Freitag, 9. Januar 2015

"Die Olchis räumen auf!" - Musical für Kinder am kommenden Sonntag im big Eppel

Die Olchis räumen auf. Foto:
http://www.freie-buehne-neuwied.de
In vielen Kinderzimmern sind sie zuhause: Seit mittlerweile rund 25 Jahren freuen sich auch in unserer Gemeinde viele Jungs und Mädchen über die Kinderbuchreihe "Die Olchis". Die freie Bühne Neuwied bringt die kleinen grünen Müllhaldenbewohner aus Schmuddelfing am kommenden Sonntag, dem 11. Januar 2015 um 16 Uhr mit ihrem Kindermusical "Die Olchis räumen auf"auf die Bühne des Eppelborner Kulturzentrum big Eppel.
Den Olchis kann es gar nicht dreckig genug sein: Sie lieben Müll und Unrat, fressen am liebsten alte Autoreifen und schlürfen dazu Terpentinreste aus rostigen Dosen. Doch als der Bürgermeister des Städtchens Schmuddelfing auf die beinahe geniale Idee kommt, die Olchis als Müllschlucker einzusetzen, gibt es Probleme. Was anfangs schön und praktisch klingt, endet im Chaos, weil die Olchis sich nicht nur mit dem Unrat beschäftigen, sondern auch die schönen Dinge für sich entdecken und plötzlich alles auffressen wollen… 


Schmissige Songs begleiten dieses witzig-anarchische Theaterstück, das viel zu lachen, aber auch Stoff zum Nachdenken bietet.
„Die Olchis räumen auf“ ist eine Mischproduktion mit Schauspielern und drei Puppen, die die Olchis darstellen. Die extra angefertigten Puppen habe eine Größe von ca. 1 Meter.
Ein MUsical für Groß und Klein: Geeignet für Kinder ab vier Jahren
Spieldauer: ca. 55 Min.
Der Eintrittspreis beträgt für Kinder vier Euro, für Erwachsene sechs Euro und für die Gruppenkarte (max. zwei Erwachsene und drei Kinder) 17 Euro.

Mehr über das Kinder-Musical erfahrt ihr selbstverständlich auf der Website des big Eppel sowie unter http://www.freie-buehne-neuwied.de/

Frisch gelesen: "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker" von Renate Bergmann

Da ist sie also. Die analoge Ausgabe der Tweets von Oma Renate. Ein Taschenbuch mit 223 Seiten, vom Rowohlt Taschenbuchverlag in der Edition rororo im Juli 2014 aufgelegt.
"Eine Online-Omi sagt, wie's ist" lautet der Untertitel - und ganz offenbar wollten viele wissen, was sie zu sagen hat, denn das Buch landete gleich auf der Spiegel-Bestseller-Liste.

Worum es in dem Büchlein geht?
Nun - der Inhalt ist schnell erklärt. Oma Renate, die Protagonistin des Buches, die nach ihrer eigenen Aussage den Krieg nicht überlebt hat, um Soja zu essen, hat im realen Leben die Welt des Internets entdeckt und avancierte als @RenateBergmann schnell zu "Deutschlands bekanntester Twitter-Omi", wie das Boulevard-Blatt mit den vier großen roten Lettern findet.
In 34 Episoden, die jeweils mit einem ihrer Tweets betitelt sind, schildert die rüstige Rentnerin, die bereits vier Männer überlebt hat und auch einer fünften Ehe nicht abgeneigt gegenüber stünde, ihre Sicht der Dinge - die meist irgendwo zwischen absolut taff und hoffnunglos spießig angesiedelt ist.
Natürlich hat Oma Renate zunächst mit ein paar Anfangsschwierigkeiten bei der Nutzung von Smartphone und Internet zu kämpfen. So muss sie z.B. feststellen, dass es zwischen facebook und ebay durchaus gravierende Unterschiede gibt, als sie nach ein paar freundlichen Klicks ein getragenes Abendkleid der ach so früh verstorbenen Prinzessin Diana zum Schnäppchenpreis von 3.500 Euro erhält.
Letztlich kommt sie jedoch ganz gut klar und beginnt ihren Online-Siegeszug in der Twitter-Community, der sie seither alles das mitteilt, was es ihrer Meinung nach mitzuteilen gibt.

Was online zu einem Erfolg wird, müsste doch auch offline funktionieren, dachte man sich offenbar - und so enstand "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker" von Renate Bergmann.
Es ist ein insgesamt durchaus amüsantes Taschenbuch zum Zwischendurchlesen, dem jedoch ein wenig der rote Faden fehlt. Zudem ist nicht alles, was man mit 140 Zeichen knackig kurz in einen Tweet pressen kann, auch in ausführlicher Form für eine Printausgabe geeignet.
So bleibt manches Mal der Witz ein wenig auf der Strecke. Und wenn Kurt, der Mann von Renates Freundin Ilse der Meinung ist, dass ein Fahrzeug erst eingefahren werden muss und deshalb der vierte Gang erst Sinn mache, wenn der Wagen mindestens 100.000 Kilometer auf der Tachouhr (sic!) habe, so eignet sich Kurts Fahrweise doch nur begrenzt als Running Gag über die Länge eines ganzen Buches.

Trotzdem bleibt das Ganze trotz einiger Schwächen und der Bedienung nicht weniger Klischees noch amüsant genug, dass sich das Lesen lohnt.
Letztlich erreicht das Taschenbuch auf meiner ganz persönlichen, fünfsternigen Skala einen Wert von 3 Sternen.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Je suis CHARLIE!

Es war ein barbarischer, ein sinnloser Akt verblendeter religiöser Eiferer: 
Durch das Attentat auf das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo, das gerade diesen Radikalen immer wieder durch seine treffenden Karikaturen einen Spiegel vorgehalten hat, wurde der 7. Januar 2015 zu einem schwarzen Tag für die Meinungsfreiheit gemacht - aber auch zu einem schwarzen Tag für das Zusammenleben der Menschen nicht nur in unserem Nachbarland, sondern in ganz Europa.
Es ist zu befürchten, dass dieser feige und hinterhältige Anschlag noch lange nachwirkt.


Heute sind wir alle Charlie Hebdo. 
In diesen schwarzen Tagen, in denen Islamismus und Antisemitismus, aber auch eine pauschalisierende Intoleranz wieder ihre hässliche Fratze im Herzen Europas und auf deutschen Straßen zeigen und massive und vielfältige Angriffe auf die (Meinungs-)Freiheit in manchen Kreisen wieder opportun sind, hüllt sich auch der EppelBlog als äußeres Zeichen der Solidarität mit den Opfern von Paris ganz in schwarz. 

Das sonst für seine oft sehr hintergründigen "Falsch-Meldungen" bekannte deutsche Online-Satire-Magazin "Der Postillion" hat zu diesem Thema einen ernsten Artikel verfasst, der die Folgen des Attentates sehr zutreffend auf den Punkt bringt:

"Anschlag auf Charlie Hebdo ganz großartig für Islamisten und Islamhasser
(dpo) - Islamisten und Islamhasser auf der ganzen Welt fühlen sich derzeit angesichts eines furchtbaren Anschlags auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo mit mindestens 12 Toten einmal mehr in ihrem Weltbild bestätigt. Während Islamisten vor allem stolz darauf sind, erneut Angst und Schrecken verbreitet zu haben, genießen Islamhasser den perfekten Moment, um in den sozialen Netzwerken gegen Minderheiten und Zuwanderung zu hetzen. Beide Seiten dürfen sich auf regen Zulauf freuen." 
("Der Postillion", 07.01.2015)

Dienstag, 6. Januar 2015

Totaleinsturz: Dach von altem Verbrauchermarkt in Eppelborn kracht herunter!

Vor gerade mal drei Tagen musste ich im EppelBlog von einem teilweisen Einsturz des Daches des alten Markant-Marktes gegenüber dem big Eppel berichten.
Nun überschlagen sich die Ereignisse: Während vis-a-vis im Kulturzentrum fast zeitgleich der Neujahrsempfang von Bürgermeisterin Müller-Closset stattfand, kam es offenbar zu einem Totaleinsturz des maroden ehemaligen Einkaufszentrums. Rund drei Viertel des Daches krachten herunter, nur noch eine verhältnismäßig kleine Fläche hält derzeit noch Stand.

Eppelborns prominenteste Ruine ist derzeit DAS Gesprächsthema in unserer Gemeinde und auch in den Sozialen Netzwerken. Tatsache ist: Die Gespräche zwischen der Verwaltungsspitze unserer Gemeinde und den Eigentümern müssen jetzt massiv forciert und ohne Tabu geführt werden.
Durch diesen neuerlichen Einsturz hat sich die gesamte Situation derart dramatisch verändert, dass meiner Meinung nach auch die rechtliche Position der Gemeinde völlig neu bewertet und in eventuellen Verhandlungen deutlich gemacht werden muss.
Der Eppelborner Ortsvorsteher und Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat Berthold Schmitt hat bereits seine Gesprächsbereitschaft signalisiert und erneut die Hand für ein schnelles gemeinsames, sicherlich aber auch konsequentes Handeln ausgestreckt.

Montag, 5. Januar 2015

Neujahrsempfang 2015 mit kurzweiligem Programm im Big Eppel

Der Neujahrsempfang 2015 lockte weitaus mehr Gäste in das Eppelborner Kulturzentrum big Eppel als die Veranstaltung im Vorjahr. Ein Grund dafür ist sicherlich das neue Konzept des Empfanges.
Anders als beispielsweise im Vorjahr, als sich ein klassisches Konzert anschloss und den Neujahrsempfang fast schon auf ein "Gläschen Sekt mit Rede", wie es eine Teilnehmerin ausdrückte, reduzierte, stand dieses Jahr eine Sportler(innen)ehrung auf dem Plan.

Neben der überwiegend rückblickenden Rede von Bürgermeisterin Müller-Closset regte vor allem die Grußbotschaft des erkrankten Dechants Matthias Marx, die von der Eppelborner Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Katja von Bünau  überbracht wurde, zum Nachdenken an.
Die Ehrung der Sportlerinnen und Sportler zeigte eindruckvoll, welche Leistungen Eppelborner Bürgerinnen und Bürger im vergangenen Jahr erbracht und welche zum Teil grandiosen Erfolge sie erzielen konnten.
Für Abwechslung sorgte dann das Tanzmarichen des Habacher Karnevalvereins "Dat gibt's nur ämo" Yara Aschenbrenner mit der Präsentation seines Tanzes für die aktuelle Session in der Habacher Faasend.

Das Konzept ging auf - der big Eppel war gut gefüllt.
Nicht zuletzt dank der gelungenen Moderation durch Jörg Thewes blieb der Empfang stets kurzweilig und interessant. Thewes ging auf die geehrten Sportlerinnen und Sportler ein und bewies, dass er manchem Talkmaster im Deutschen Fernsehen in nichts nachsteht.
Ich finde, es war ein guter Auftakt für das neue Jahr in unserer Gemeinde.


Samstag, 3. Januar 2015

Giacomo Santalucia: Ein Kopf voller Ideen wird 50

Gemeinderatsmitglied Giacomo Santalucia wird 50.
Tanti auguri!
Foto: Salvatore Ginex / EOS
Man mag es kaum glauben: Giacomo Santalucia feiert heute sein 50. Wiegenfest. Dabei hat der gebürtige Alsweilerer und heutige Matzenberger (Monte Matthias, Eppelborn) mit dem poetischen Namen und familiären Wurzeln im sizilianischen Siculiana sich wie kaum ein anderer seinen jugendlichen Elan bewahren können.
Mit ihm zusammenzuarbeiten kann manchmal durchaus anstrengend sein.
Zugegeben. 
Aber wenn man das System Giacomo erst einmal verstanden und akzeptiert hat, hat man Spaß wie Bolle.
Er sprüht vor Esprit, hat ständig neue Ideen und stößt Projekte mit einer Schlagzahl an, bei der andere sich heftigst verschlucken würden.
Sein größtes Baby, das saarländische Integrations- und Lifestylemagazin EOS ist den Kinderschuhen entwachsen und hat sich auf dem saarländischen Zeitschriftenmarkt nicht nur als feste Größe etabliert, sondern längst manch andere Publikation verdrängt.
Als Experte im Bereich Integration ist er ein bis nach Berlin gefragter Diskussionpartner, wer für ihn und sein Integrationsprojekt bereits einen Baum pflanzen durfte, ist gleichsam geadelt.
Gewaltlose Stadien, der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit, die Unterstützung von Kindern im Hospiz und die Förderung von Städtepartnerschaften weit über die Grenzen einzelner Saaten hinaus sind weitere Beispiele seines engagierten Tuns und Handelns. 
Auch beim Italienischen Sommer, dem mittlerweile nach der Pfingstkirmes beliebtesten Fest in Eppelborn, mischt er stets ganz vorne mit.
Das alles macht er ehrenamtlich. Und alles (selbstverständlich) neben seinem Beruf.
Ohne ihn wäre unser Land weniger bunt.
Gut, dass es ihn gibt.

Herzliche Glückwünsche Giacomo!

Alter Markant teilweise eingestürzt - Handlungsdruck steigt

Es war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit:
Nun haben die "Schneemassen", wenn wir die paar Flöckchen übertriebenermaßen einmal so nennen wollen, das Dach des alten Markant, einstmals größter Einkaufsmarkt unserer Gemeinde, teilweise zum Einsturz gebracht.




Eigentlich war ein weiteres Einsacken des Daches eher an anderer Stelle zu erwarten, wie mein Foto aus dem letzten Sommer zeigt: Bereits an mehreren kleineren Stellen ist das Dach eingebrochen, unmittelbar hinter dem alten Bauernhaus hat es sich bereits so stark abgesenkt, dass selbst Wochen nach einem Regen noch Pfützen übrig bleiben (siehe Markierungen)



Die älteren unter uns kennen das Gebäude aus den späten 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch unter dem Namen "R-Kauf". Gemeinsam mit einem alten Bauernhaus bildet es ein Ensemble des Verfalls mitten im Eppelborner Ortskern.
Die zuständigen Behörden haben jetzt eiligst die notwendigen Sicherungsmaßnahmen eingeleitet, damit im Falle eines weiteren Einsturzes des Daches oder der Wände keine Passanten verletzt werden.
Wie es nun weitergeht, bleibt abzuwarten.
Der Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt hat jedenfalls in seinem Blog "Schmitts Notizen" als einer der ersten "Offiziellen" Stellung bezogen und erläutert unter der Überschrift "Alter Markant in Eppelborn - Dach eingestürzt! - Beginn einer echten Neuordnung der Ortsmitte?" die Fakten, Hintergründe und mögliche Zukunftsoptionen.
Sein Blogpost ist ein lesenswerter und sachlicher Beitrag zu einer Diskussion, die jetzt garantiert deutlich an Fahrt gewinnen wird.
Fakt ist: Das Jahr 2015 beginnt mit einem Paukenschlag! Der Handlungsdruck für alle Beteiligten, insbesondere für die Eigentümer der Ruine und für Bürgermeisterin Müller-Closset ist nach diesem Ereignis dramatisch gestiegen!


Mehr darüber lesen Sie in "Schmitts Notizen"

Freitag, 2. Januar 2015

"Schantall, tu ma die Omma winken! Aus dem Alltag eines unerschrockenen Sozialarbeiters" von Kai Twilfer

Bild: Schwarzkopf und Schwarzkopf Verlag
Einem geschenkten Gaul schaut man zwar bekanntlich nicht ins Maul, in ein geschenktes Buch aber auf jeden Fall hinein. 
Es sei denn, man wäre eher so gestrickt, wie die Protagonistin des vorliegenden Werkes, Chantal Pröllmann. Bei ihr würde das Buch sicherlich bestenfalls zur Deko degradiert, vermutlich sogar eher noch zur Stabilisierung eines wackelnden Couch-Tisches genutzt. 
Während der Lektüre dieses Werkes, das es ja immerhin monatelang in die Bestsellerlisten schaffte und zwischendurch sogar die Ranglisten anführte, fragte ich mich, ob nicht vielleicht beide Arten der Verwendung dem Lesen dieses Buches vorzuziehen seien.

Ja, sicherlich. Das Buch hat durchaus seine Momente, die zum Schmunzeln anregen. Insgesamt aber ist es eher eine Aneinanderreihung von Klischees, die man aus den sogenannten Doku-Soaps der Privatsender bereits zu Genüge kennt.

Geschrieben ist das Buch aus Sicht des angeblichen Sozialarbeiters Jochen, der die Familie Pröllmann und insbesondere "die Schantall" und ihren "Dschastin" nahezu rund um die Uhr zu betreuen scheint, die seiner Meinung nach herausragensten und charakteristischsten Szenen beschreibt um anschließend jeweils sein persönliches Fazit darzulegen.
Dabei bedient sich der Autor einer verschachtelten, verschnörkelten und vermeintlich hochintellektuellen Sprache bzw. Schreibweise, die ganz offensichtlich den Ich-Erzähler nur ja deutlichst vom Niveau der Pröllmanns abheben soll.
Ein kaum erkennbarer Handlungsstrang tut ein Übriges, um das Bild der bereits erwähnten bloßen Aneinanderreihung populistischer Klischees zu vervollständigen.

Fazit:
"Schantall, tu ma die Omma winken" mag sicherlich ein Buch sein, das seine Fangemeinde findet. 
Genauso wie die Dokusoaps im TV.
Seine Nische in meinem, meiner Meinung nach wirklich ziemlich breit aufgestellten Lesegeschmack hat es jedoch definitiv nicht gefunden.
Selbst wenn stellenweise durchaus realistisch der Tagesablauf mancher Familien in bildungsfernem Umfeld geschildert wird und die Schlussfolgerungen vielleicht in bestem sarrazin'schen Sinne zutreffend sein mögen - das Ziel, witzige und humorvolle Belletristik zu sein, verfehlt es jedoch ebenso deutlich wie einen möglichen Anspruch, als Sachbuch der Analyse eines betimmten Milieus nachhaltig dienen zu können.

Schade.

Montag, 29. Dezember 2014

Nun auch online: Der Dorf- und Veranstaltungskalender 2015 für Eppelborn

Die gedruckte Ausgabe des Eppelborner Dorf- und Veranstaltungskalenders 2015 dürfte mittlerweile alle Haushalte unseres größten Gemeindebezirkes erreicht haben. 
Wie schon in Habach haben die fleißigen Verteiler der CDU auch in Eppelborn dafür gesorgt, das unser beliebter Dorfkalender flächendeckende Verbreitung gefunden hat.
Für alle Exil-Eppelborner und für alle die, die aus irgendeinem Grund keinen Kalender in ihrem Briefkasten hatten, steht nun auch die Eppelborner Ausgabe online zum Download bereit.

Montag, 22. Dezember 2014

Zensur in Eppelborn? Nicht mit uns: Lesen Sie im Eppelblog, was Sie nicht lesen durften!

Auch heute, im 21. Jahrhundert, ist die Meinungsfreiheit weltweit noch immer ein hart umkämpftes Menschenrecht. Vielleicht sogar mehr denn je.
Dabei muss man den Blick garnicht auf andere Kontinente richten. Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un mag zwar sicherlich das Paradebeispiel eines Despoten sein, der die Meinungsfreiheit bereits in ihren Ansätzen zu ersticken versucht - doch auch dem türkischen Präsident Erdogan ist die Freiheit der Meinung ein Dorn im Auge, dem er nur zu gerne mit der Sperrung von Internet-Seiten zu begegnen versucht.
Dass aber, liebe Leser des Eppelblogs, auch in Eppelborn allem Anschein nach mit zweierlei Maß gemessen und nicht mehr jedes geschriebene Wort an üblicher Stelle veröffentlicht werden darf, macht mich nachdenklich, ja sogar besorgt.


Seit der Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts war es bereits geübte Praxis, dass die Fraktionen des Eppelborner Gemeinderates - quasi als Gegenpol zu den vielen bunten Seiten, die früher Bürgermeister Lutz und jetzt Bürgermeisterin Müller-Closset im Eppelborner Nachrichtenblatt regelmäßig platzieren - eigene individell gestaltete Seiten veröffentlichen können. Eine pro Woche.
Im Einvernehmen mit dem zuständigen Verlag waren die Fraktionen sogar bereit, die Zahl der Veröffentlichungen zu reduzieren, so dass die beiden großen Fraktionen CDU und SPD nur noch ca. alle vierzehn Tage eine Seite präsentierten, die Linke (die bis zur letzten Kommunalwahl im Gemeinderat war) hatte eine Seite alle vier Wochen zur Verfügung.
Seit der Kommunalwahl hat sich jedoch einiges geändert. 
Es wird mit zweierlei Maß gemessen.
CDU und SPD haben noch immer die Möglichkeit, eigene Seiten im 14-Tages-Rhytmus im Nachrichtenblatt zu veröffentlichen. Die Zweier-Fraktion aus Pirat und Grünem nutzten die Möglichkeit einmal monatlich.
Der AfD, die mit drei Mandaten im Gemeinderat vertreten ist, wurde diese Möglichkeit der Meinungsäußerung und Bürger(innen)-Information vom herausgebenden Linus-Wittich-Verlag bislang nach meinem Kenntnisstand verwehrt. Warum auch immer.
Das ist schonmal nicht sehr fair.

Auch wenn sicherlich auf den Seiten der anderen Parteien Meinungen und Standpunkte veröffentlicht werden, die ich oft persönlich ausdrücklich nicht teile und die meinem Widerspruch geradezu herausfordern: Das alles muss geschrieben werden dürfen!

https://drive.google.com/file/d/0B0_JjzRLsPyrc1FJT1V4d1YzdzQ/view?usp=sharing
Dass nun in der vergangenen Woche auch eine Seite der Fraktion Piraten/Grüne nicht erscheinen durfte, obwohl sie keine persönlichen Angriffe oder Beleidigungen enthielt, ist in höchstem Maße bedenklich und muss zwangsläufig jeden aufrechten Demokraten auf den Plan rufen. Das ist nämlich nichts anders als Zensur - und die ist zutiefst verabscheuungswürdig.
Das, was zur Zensur zu sagen ist, hat kaum jemand je treffender auf den Punkt gebracht, als der französische Philosoph und Erzähler Voltaire:

Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu; und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.

Und weil das so ist, werde ich die Seite der Piraten/Grüne-Fraktion nun eben in meinem Blog veröffentlichen. Auch wenn es auch in diesem Fall vielleicht nicht in jedem Punkt meine Meinung sein sollte. Geschrieben und gesagt aber werden muss es dürfen. Aller Zensur zum Trotz!

Lesen Sie also im EppelBlog, was Sie nicht lesen sollten:


Hier finden Sie die komplette Parteien-Seite der Fraktion Piraten/Grüne - die in den Eppelborner Nachrichten nicht erscheinen durfte zum Download!

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Fraktion Piraten/Grüne im Eppelborner Gemeinderat.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Wissen was los ist: Der Habacher Dorfkalender für das Jahr 2015 ist fertig!

Es ist bereits das 13. Mal, dass die Habacher CDU einen Kalender herausbringt, der alle wichtigen Termine in dem lebendigen Eppelborner Gemeindebezirks Habach enthält.
Schon lange vor dem Jahresende werden Ortsvorsteher Peter Dörr und seine Fraktionskolleginnen und - kollegen von vielen Habacher Bürgerinnen und Bürgern angesprochen: "Wird es auch für nächstes Jahr einen Dorfkalender geben?"
Ein Wunsch, den wir gerne erfüllen!
 

Kaum, dass die Habacher Vereine ihre Termine miteinander abgestimmt hatten, ging für uns Christdemokraten die Arbeit am neuen Kalender los. Termine wurden sortiert, kontrolliert, eingetragen und nochmals kontrolliert. Die Abfuhrtermine für Wertstoffe und Restmüll wurden ergänzt.
Ein letztes Mal wurde er dann noch einmal von Ortsvorsteher Peter Dörr überprüft, dann ging das neue Werk in Druck. 

Aktuell wird der Habacher Dorf- und Veranstaltungkalender gerade von den fleißigen Helferinnen und Helfern der CDU an die Habacher Haushalte verteilt. Die "Unnerscht Habach" ist bereits flächendeckend versorgt. Bis Weihnachten soll die Verteilaktion in ganz Habach abgeschlossen sein.


Auch mich freut die Beliebtheit des Habacher Dorfkalenders. Unser Kalender ist ein Export-Schlager!
Nicht ohne Grund wurde die Idee auch bereits andernorts übernommen.
Für unsere Eppelborner Freunde legen wir bereits seit einigen Jahren ihren Dorfkalender gleich mit auf  - eine Mehrarbeit, die ich gerne übernehme.
Besonders freut es mich, dass der Kalender vor allem auch von ehemaligen Bürgerinnen und Bürgern seines Heimatdorfes nachgefragt wird. Schließlich zieht es viele von ihnen immer noch auf die vielen kleinen und großen Habacher Feste und Veranstaltungen.

Den Habacher Dorf- und Veranstaltungskalender 2015 findet ihr hier zum Download!