Zwar mag manchmal durchaus der Wunsch der Vater des Gedankens sein - an der Beschlusslage des Gemeinderates hat sich jedoch entgegen aller anderslautender Veröffentlichungen nichts geändert: Die Übernahme und Erweiterung des bisherigen katholischen Kindergartens in Dirmingen durch die Gemeinde ist auch weiterhin beschlossene Sache.
Fakt ist: CDU-Antrag soll Handlungsdruck auf die Bürgermeisterin und das Ministerium erhöhen
In der letzten Sitzung des Gemeinderates forderten wir Christdemokraten die Vorlage eines notariellen Vertrages zum Kauf des Kindergartens und sowie den Entwurf eines Architektenvertrages. Beides sollte auch ins zuständige Bildungsministerium übersandt werden.
Damit sollte die Zeit des Stillstands beendet und endlich Bewegung in dieses wichtige Dirminger Projekt gebracht werden. Nachdem die Bürgermeisterin beides zusagte, verzichtete die CDU auf eine formelle Abstimmung und gab der Eppelborner Verwaltungschefin damit erneut einen Vertrauensvorschuss.
Gleichzeitig versprach diese, eine angeblich der SPD vorliegende neue Kostenschätzung für den Standort an der Dirminger Grundschule zu prüfen.
Dass sie hinterher der Zeitung erzählt, sie wolle auch dieses Papier nach Saarbrücken schicken, ist irritierend.
Denn Fakt ist: Diese angeblich neue Kostenschätzung wurde der CDU/FDP-Fraktionsgemeinschaft
bislang noch vorenthalten!
Verwunderlich ist die Vorgehensweise schon: Da wird während einer Gemeinderatssitzung mit einem überraschend hervorgeholten Papier herumgewedelt - es wird jedoch weder den anderen Fraktionen ausgehändigt noch ein Urheber genannt.
Vor diesem Hintergrund machte CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt im Nachgang der Sitzung und im Hinblick auf die falsche Berichterstattung in einer saarländischen Tageszeitung schriftlich gegenüber der Bürgermeisterin deutlich: „Solange wir dieses Gutachten nicht kennen, ist es für uns nicht existent und keine Grundlage von bereits gefassten Beschlüssen abzuweichen. Es ist für uns ein Non-Paper!“
Dass die Bürgermeisterin seit der Sitzung vor zwei Wochen "keine Zeit" für ein Gespräch mit Berthold Schmitt hatte, spricht Bände...
Fakt ist: Es muss endlich gehandelt werden!
Mit unserer Zustimmung zur Übernahme der Trägerschaft für die bisherige ev. Kita haben wir Christdemokraten nun zunächst einmal dafür gesorgt, dass kein Dirminger Kind ab Juli auf der Straße steht. Das war eine schwere, aber eine richtige Entscheidung.
Wenn der freie Träger einer Bildungseinrichtung nicht mehr willens oder in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen, muss eben die Gemeinde als öffentlicher Träger einspringen. Daran führt kein Weg vorbei.
Und deshalb haben wir gehandelt.
Nun aber erwarten wir, dass die Bürgermeisterin auch endlich handelt.
Wir erwarten, dass sie der Verantwortung ihres Amtes endlich gerecht wird und sowohl die Beschlüsse des Gemeinderates umsetzt als auch in den Verhandlungen mit den Saarbrücker Ministerien ein wenig mehr Engagement zeigt.
Eineinhalb Lehrjahre sollten dafür doch eigentlich ausreichen, oder?
Mittwoch, 26. Februar 2014
Montag, 24. Februar 2014
Großes entsteht immer im Kleinen.
Es gibt sie doch noch, die gelungenen, durchdachten Kampagnen.
Und die Logos, die auch tatsächlich Merkmale einer Marke widerspiegeln.
Im Saarbrücker Hauptbahnhof konnte man eine ersten Eindruck vom neuen Corporate Design unseres Bundeslandes gewinnen. Fleißige junge Mädels verteilten die ersten Flyer im neuen Design.
Und ein Gewinnspiel gab's auch noch.
Und ein Gewinnspiel gab's auch noch.
Mir gefällt die Linie, mir gefällt das Logo.
Bin gespannt, was noch daraus wird.
Dienstag, 18. Februar 2014
Es wird teuer. Richtig teuer! Landrätin langt bei der Kreisumlage erneut kräftig zu.
131,2 Millionen Euro will Landrätin Hoffmann-Bethscheider dieses Jahr im Landkreis Neunkirchen auf den Kopf hauen.
Das klingt zunächst einmal viel.
Doch schaut man genauer hin, wird schnell klar: Das ist sogar viel zu viel.
982,88 Euro pro Einwohner sollen im Jahr 2014 ausgegeben werden.
Für was auch immer.
Da ist die Landrätin schon sehr erfinderisch.
Das völlig missglückte Kreislogo für 14.000 Euro (zuzüglich noch Folgekosten) ist dabei noch einer der kleinsten Posten.
Berappen darf die horrende Summe letztlich jeder von uns. Jeder einzelne.
Vom Baby bis zum Greis.
982,88 Euro!
Das Geld kommt zum größten Teil über die Kreisumlage aus den Gemeindekassen, aus denen sich so eine Landrätin praktisch ungehindert bedienen darf - 69,7 Millionen.
Land, Bund und EU schießen aus Steuergeld weitere 32.8 Millionen zu.
Und wenn wir mal etwas vom Kreis wollen, wie z.B. eine Kfz-Zulassung oder ähnliches, dann kostet das auch. Zusammen runde 28,7 Millionen Euro.
In Eppelborn können wir gucken, wie wir noch unseren Vereinen bei der Jugendarbeit helfen oder unsere Infrastruktur instand halten sollen - denn 8,4 Millionen Euro Kreisumlage bezahlt man nicht mal eben aus der Portokasse. Und da jubelt dann beispielsweise die (schon sehr merkwürdige) SPD in Dirmingen noch, weil der Landkreis doch so viel ins Parkhotel Finkenrech investiere.
Fast eine halbe Million Euro!
Ich hingegen frage mich:
Warum ließ man das Finkenrech offenbar derart herunterkommen, dass jetzt eine solch hohe Investition nötig wird?
Und wieviel trägt eigentlich der neue Pächter zu Sanierung und zur neuen Einrichtung bei?
Man könnte viele Fragen stellen - bloß Antworten bekommt man keine.
Stattdessen wird weitergewurschtelt, statt zu sparen.
Während mancherorts in der Republik Kreisumlagen in diesem Jahr gesenkt werden können, wird's bei uns immer teurer. Und die rot-dunkelrote Kreistagsmehrheit weiß nix besseres, als Land und Bund die Schuld an der Misere zu geben.
Ganz ehrlich: Politisches Gestalten muss doch einfach mehr beinhalten, als immer nur das Geld anderer verteilen zu wollen und sich dann auch noch für einen Wohltäter zu halten, oder?
Das klingt zunächst einmal viel.
Doch schaut man genauer hin, wird schnell klar: Das ist sogar viel zu viel.
982,88 Euro pro Einwohner sollen im Jahr 2014 ausgegeben werden.
Für was auch immer.
Da ist die Landrätin schon sehr erfinderisch.
Das völlig missglückte Kreislogo für 14.000 Euro (zuzüglich noch Folgekosten) ist dabei noch einer der kleinsten Posten.
Berappen darf die horrende Summe letztlich jeder von uns. Jeder einzelne.
Vom Baby bis zum Greis.
982,88 Euro!
Das Geld kommt zum größten Teil über die Kreisumlage aus den Gemeindekassen, aus denen sich so eine Landrätin praktisch ungehindert bedienen darf - 69,7 Millionen.
Land, Bund und EU schießen aus Steuergeld weitere 32.8 Millionen zu.
Und wenn wir mal etwas vom Kreis wollen, wie z.B. eine Kfz-Zulassung oder ähnliches, dann kostet das auch. Zusammen runde 28,7 Millionen Euro.
In Eppelborn können wir gucken, wie wir noch unseren Vereinen bei der Jugendarbeit helfen oder unsere Infrastruktur instand halten sollen - denn 8,4 Millionen Euro Kreisumlage bezahlt man nicht mal eben aus der Portokasse. Und da jubelt dann beispielsweise die (schon sehr merkwürdige) SPD in Dirmingen noch, weil der Landkreis doch so viel ins Parkhotel Finkenrech investiere.
Fast eine halbe Million Euro!
Ich hingegen frage mich:
Warum ließ man das Finkenrech offenbar derart herunterkommen, dass jetzt eine solch hohe Investition nötig wird?
Und wieviel trägt eigentlich der neue Pächter zu Sanierung und zur neuen Einrichtung bei?
Man könnte viele Fragen stellen - bloß Antworten bekommt man keine.
Stattdessen wird weitergewurschtelt, statt zu sparen.
Während mancherorts in der Republik Kreisumlagen in diesem Jahr gesenkt werden können, wird's bei uns immer teurer. Und die rot-dunkelrote Kreistagsmehrheit weiß nix besseres, als Land und Bund die Schuld an der Misere zu geben.
Ganz ehrlich: Politisches Gestalten muss doch einfach mehr beinhalten, als immer nur das Geld anderer verteilen zu wollen und sich dann auch noch für einen Wohltäter zu halten, oder?
Samstag, 8. Februar 2014
Die BEE, der Wind und die Sonne - Energie aus dem Illtal
Eines kann man der BEE ganz bestimmt nicht vorwerfen:
Nämlich, dass sie Gelegenheiten ungenutzt verstreichen ließe.
Die BürgerEnergieGenossenschaft Eppelborn hat - das muss man sich wirklich einmal vorstellen - innerhalb von gerade mal 15 Monaten ab Gründung Investitionen von mehr als sechs Millionen (!) Euro in der Gemeinde Eppelborn angestoßen.
Das war möglich, weil wir engagierte Mitglieder haben.
Viele Menschen haben bereits in den Energiestandort Eppelborn investiert - und ihre Zahl steigt weiter.
Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Wiesbacher Grundschule war die Generalprobe - mit dem Solarpark Bubach und der Windenergieanlage Elmersberg II in Humes stehen nun zwei richtige Großprojekte unmittelbar vor der Fertigstellung.
Der Solarpark Bubach geht nun in Kürze mit einer Leistung von 2,8 MWp ans Netz, das Windrad mit einer Nennleistung von 2,3 MW.
Das bedeutet:
Die Projekte der BEE sind nicht länger virtuell, sie sind real.
Es ist zu spüren, dass das Vertrauen der Menschen steigt.
Nämlich, dass sie Gelegenheiten ungenutzt verstreichen ließe.
Die BürgerEnergieGenossenschaft Eppelborn hat - das muss man sich wirklich einmal vorstellen - innerhalb von gerade mal 15 Monaten ab Gründung Investitionen von mehr als sechs Millionen (!) Euro in der Gemeinde Eppelborn angestoßen.
Das war möglich, weil wir engagierte Mitglieder haben.
Viele Menschen haben bereits in den Energiestandort Eppelborn investiert - und ihre Zahl steigt weiter.
Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Wiesbacher Grundschule war die Generalprobe - mit dem Solarpark Bubach und der Windenergieanlage Elmersberg II in Humes stehen nun zwei richtige Großprojekte unmittelbar vor der Fertigstellung.
Der Solarpark Bubach geht nun in Kürze mit einer Leistung von 2,8 MWp ans Netz, das Windrad mit einer Nennleistung von 2,3 MW.
Das bedeutet:
Die Projekte der BEE sind nicht länger virtuell, sie sind real.
Es ist zu spüren, dass das Vertrauen der Menschen steigt.
Freitag, 7. Februar 2014
Zusammenarbeit geht anders. Ganz anders.
Ja, ich weiß.
Wahrscheinlich habe ich wieder einmal viel zu naive und basisdemokratische Ansichten darüber, wie eine transparente, kooperative und ergebnisorientierte Zusammenarbeit zwischen den Organen einer Gemeinde aussehen sollte.
Vermutlich erwarte ich einfach zuviel, wenn ich der Meinung bin, dass eine Bürgermeisterin, die gerade eine Anfrage eines Amtskollegen aus einer anderen Kreis-Gemeinde zum exakt gleichen Thema auf dem Schreibtisch liegen hat, wie es gerade im Gemeinderat diskutiert wird, diese Information einfach einmal in die Runde werfen sollte.
Ein gutes Beispiel ist das Thema "Mobile Bürgerdienste" oder "Rollendes Rathaus".
Noch in der Dezembersitzung stand's auf der Tagesordnung.
Doch wurde da auch nur ein einziger Ton darüber gepiepst, dass eine Anfrage des Ottweiler Bürgermeisters vorliegt, bei diesem zusätzlichen Bürgerservice interkommunal zusammenzuarbeiten?
Nö.
Wurde nicht.
Punkt.
Die Ratsmitglieder wurden nicht informiert, dem Bürgermeister von Ottweiler wurde mitgeteilt, für eine interkommunale Zusammenarbeit bestehe kein Bedarf...
Nun könnte man ja behaupten, dass diese Info ja vielleicht sowieso nichts an dem geändert hätte, was jetzt glücklicherweise als neues Angebot in Eppelborn eingeführt wurde.
Aber darum geht es eigentlich noch nicht einmal mehr.
Viel mehr geht es darum, dass sich Puzzlestück um Puzzlestück zusammensetzen lässt und man erkennt: Dem Gemeinderat werden Informationen vorenthalten.
Immer öfter.
Mal kleine, wie in diesem Fall.
Und mal große, wie seinerzeit in der denkwürdigen Sitzung, als man mir einen Saalverweis androhte, weil ich es wagte, das Offensichtliche auf den Punkt zu bringen
(alles dazu ist hier, hier und hier nachzulesen).
Mich enttäuscht das alles.
Zunehmend.
Und es ärgert mich.
Ich empfinde das Ganze als Respektlosigkeit gegenüber dem Gemeinderat.
Und damit meine ich nicht, gegenüber mir, gegenüber einer Partei oder einer Fraktion, sondern tatsächlich gegenüber dem gesamten Gemeinderat, dem zentralen Entscheidungsorgan unserer Gemeinde.
Tja.... und wie der Zufall es will, ruft mich gerade in dem Moment, in dem ich das hier poste, ein aufmerksamer Bürger an. Ihm ist ein Bauprojekt im Außenbereich aufgefallen und er fragt, ob es dazu ein Planfeststellungsverfahren gab...
Wahrscheinlich habe ich wieder einmal viel zu naive und basisdemokratische Ansichten darüber, wie eine transparente, kooperative und ergebnisorientierte Zusammenarbeit zwischen den Organen einer Gemeinde aussehen sollte.
Vermutlich erwarte ich einfach zuviel, wenn ich der Meinung bin, dass eine Bürgermeisterin, die gerade eine Anfrage eines Amtskollegen aus einer anderen Kreis-Gemeinde zum exakt gleichen Thema auf dem Schreibtisch liegen hat, wie es gerade im Gemeinderat diskutiert wird, diese Information einfach einmal in die Runde werfen sollte.
Ein gutes Beispiel ist das Thema "Mobile Bürgerdienste" oder "Rollendes Rathaus".
Noch in der Dezembersitzung stand's auf der Tagesordnung.
Doch wurde da auch nur ein einziger Ton darüber gepiepst, dass eine Anfrage des Ottweiler Bürgermeisters vorliegt, bei diesem zusätzlichen Bürgerservice interkommunal zusammenzuarbeiten?
Nö.
Wurde nicht.
Punkt.
Die Ratsmitglieder wurden nicht informiert, dem Bürgermeister von Ottweiler wurde mitgeteilt, für eine interkommunale Zusammenarbeit bestehe kein Bedarf...
Das Rathaus - ein Paralleluniversum, in dem andere Regeln gelten?
Es entsteht: kein guter Eindruck...
Nun könnte man ja behaupten, dass diese Info ja vielleicht sowieso nichts an dem geändert hätte, was jetzt glücklicherweise als neues Angebot in Eppelborn eingeführt wurde.
Aber darum geht es eigentlich noch nicht einmal mehr.
Viel mehr geht es darum, dass sich Puzzlestück um Puzzlestück zusammensetzen lässt und man erkennt: Dem Gemeinderat werden Informationen vorenthalten.
Immer öfter.
Mal kleine, wie in diesem Fall.
Und mal große, wie seinerzeit in der denkwürdigen Sitzung, als man mir einen Saalverweis androhte, weil ich es wagte, das Offensichtliche auf den Punkt zu bringen
(alles dazu ist hier, hier und hier nachzulesen).
Mich enttäuscht das alles.
Zunehmend.
Und es ärgert mich.
Ich empfinde das Ganze als Respektlosigkeit gegenüber dem Gemeinderat.
Und damit meine ich nicht, gegenüber mir, gegenüber einer Partei oder einer Fraktion, sondern tatsächlich gegenüber dem gesamten Gemeinderat, dem zentralen Entscheidungsorgan unserer Gemeinde.
Tja.... und wie der Zufall es will, ruft mich gerade in dem Moment, in dem ich das hier poste, ein aufmerksamer Bürger an. Ihm ist ein Bauprojekt im Außenbereich aufgefallen und er fragt, ob es dazu ein Planfeststellungsverfahren gab...
Donnerstag, 6. Februar 2014
foto projekt | beauty is where you find it #96:
Farbpalette Februar: "WEIß"
Mangels winterlichem Weiß musste für die erste Foto-Challenge im zweiten Monat des Jahres ein anderes Motiv her - das aber schnell gefunden war:
Die Ludwigskirche, das stadtbildprägende evangelische Gotteshaus ist eines der Wahrzeichen unserer saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken - und zumindest von außen ein beliebtes Postkartenmotiv.
Innen erstrahlt die Kirche in unglaublichem Weiß:
Bei NIC könnt ihr einen Blick darauf werfen, was noch so alles ganz in Weiß erstrahlt und der BIWYFI-Community vor die Linse gehüpft ist....
Mittwoch, 5. Februar 2014
Na also: "Rollendes Rathaus" jetzt auch in Eppelborn
Irgendwie kann ich mich bereits seit einiger Zeit des (bestimmt nur subjektiven) Gefühls nicht erwehren, dass nicht jedes Anliegen und jeder Beschluss des Gemeinderates von der Verwaltung mit der gleichen Begeisterung und in einem angemessenen Zeitrahmen umgesetzt werden.
Trotzdem aber führen Christdemokraten jetzt verstärkt ein kleines Beschluss-Controlling durch - denn wie's ein Kollege in Bezug auf die Verwaltungsspitze ausdrückte: "Mir misse der mo e bissje méh off die Eise geh'n!".
Aber das ist ja schließlich nicht nur das gute Recht sondern geradezu die Pflicht eines von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde als Gestaltungs- und Kontrollorgan gewählten Gemeinderates.
Beantragt, beschlossen, realisiert. So gehört das!
Erfreulich ist's deshalb auf jeden Fall und umso mehr, wenn man tatsächlich auch mal sieht, hört oder liest, dass eine gute Sache umgesetzt wurde:
Unter der Überschrift "Mobiler Bürgerdienst der Gemeinde Eppelborn" berichtet der Wochenspiegel vom 31. Januar 2014:
"Bürger können sich Mitarbeiter der Verwaltung nach Hause bestellen
EPPELBORN Für Personen, die nicht oder nur sehr eingeschränkt die Möglichkeit haben, ihre Angelegenheiten persönlich im Rathaus zu erledigen, bietet die Gemeinde Eppelborn mobile Bürgerdienste an. So haben behinderte, kranke und gebrechliche Bürger die Möglichkeit, bestimmte Anliegen durch einen Mitarbeiter der Verwaltung zu Hause erledigen zu können."
Das ist genau dass, was die CDU-Gemeinderatsfraktion mit Ihrem Antrag vom 15. September 2013 erreichen wollte: Das in anderen Gemeinden bereits erfolgreiche "Rollende Rathaus" - oder wie man es auch immer nennen mag - ist Realität!
Ein wenig sanfter Druck durch meinen Blogpost vom 12. November des vergangenen Jahres hat da sicherlich auch nicht geschadet: Die zunächst zögerlich von der Bürgermeisterin vorgeschobene "Prüfung eines Bedarfs" hat ganz offensichtlich gezeigt, dass wir Christdemokraten mit der Forderung nach dieser Dienstleistung garnicht so falsch lagen.
Dass vorhandene Technik nun genutzt wird, finde ich umso besser!
Das "Rollende Rathaus" oder der "Mobile Bürgerservice" - wie immer man ihn nennen mag - ist eine gute Sache in einer Gemeinde, in der eine steigende Zahl von Menschen nicht mehr so mobil ist.
Trotzdem aber führen Christdemokraten jetzt verstärkt ein kleines Beschluss-Controlling durch - denn wie's ein Kollege in Bezug auf die Verwaltungsspitze ausdrückte: "Mir misse der mo e bissje méh off die Eise geh'n!".
Aber das ist ja schließlich nicht nur das gute Recht sondern geradezu die Pflicht eines von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde als Gestaltungs- und Kontrollorgan gewählten Gemeinderates.
Beantragt, beschlossen, realisiert. So gehört das!
Erfreulich ist's deshalb auf jeden Fall und umso mehr, wenn man tatsächlich auch mal sieht, hört oder liest, dass eine gute Sache umgesetzt wurde:
Unter der Überschrift "Mobiler Bürgerdienst der Gemeinde Eppelborn" berichtet der Wochenspiegel vom 31. Januar 2014:
"Bürger können sich Mitarbeiter der Verwaltung nach Hause bestellen
EPPELBORN Für Personen, die nicht oder nur sehr eingeschränkt die Möglichkeit haben, ihre Angelegenheiten persönlich im Rathaus zu erledigen, bietet die Gemeinde Eppelborn mobile Bürgerdienste an. So haben behinderte, kranke und gebrechliche Bürger die Möglichkeit, bestimmte Anliegen durch einen Mitarbeiter der Verwaltung zu Hause erledigen zu können."
Das ist genau dass, was die CDU-Gemeinderatsfraktion mit Ihrem Antrag vom 15. September 2013 erreichen wollte: Das in anderen Gemeinden bereits erfolgreiche "Rollende Rathaus" - oder wie man es auch immer nennen mag - ist Realität!
Ein wenig sanfter Druck durch meinen Blogpost vom 12. November des vergangenen Jahres hat da sicherlich auch nicht geschadet: Die zunächst zögerlich von der Bürgermeisterin vorgeschobene "Prüfung eines Bedarfs" hat ganz offensichtlich gezeigt, dass wir Christdemokraten mit der Forderung nach dieser Dienstleistung garnicht so falsch lagen.
Dass vorhandene Technik nun genutzt wird, finde ich umso besser!
Das "Rollende Rathaus" oder der "Mobile Bürgerservice" - wie immer man ihn nennen mag - ist eine gute Sache in einer Gemeinde, in der eine steigende Zahl von Menschen nicht mehr so mobil ist.
Freitag, 31. Januar 2014
Der Konzert-Reigen in der Gemeinde Eppelborn geht weiter!
Wirklich sehr schade, dass ich heute Abend keine Zeit habe: Die "Songs in a new dress" des Duos SoLexx verpasse ich nur ungern.
Drei Jahrzehnte Pop, Soul und Folkmusik spiegeln sich ab 20 Uhr im Programm der beiden saarländischen Musikerinnen - Songs von Cyndi Lauper, Eva Cassidy, Alanis Morissette, Sheryl Crow, aber auch von Genesis, Sting und Toto.
Wer die intime Atmosphäre des Kultursaals im Schloss Buseck in zu Calmesweiler kennt weiß, dass es gerade in diesem Raum wirklich nicht mehr braucht, als zwei Akustikgitarren und zwei fantastische Stimmen. Querflöte, Djemba, Mundharmonika werden die Klangfülle zwischendurch immer wieder ergänzen.
Ich weiß nicht, ob es noch Karten gibt - aber ein Besuch dieses Konzertes würde sich bestimmt lohnen!
Drei Jahrzehnte Pop, Soul und Folkmusik spiegeln sich ab 20 Uhr im Programm der beiden saarländischen Musikerinnen - Songs von Cyndi Lauper, Eva Cassidy, Alanis Morissette, Sheryl Crow, aber auch von Genesis, Sting und Toto.
Wer die intime Atmosphäre des Kultursaals im Schloss Buseck in zu Calmesweiler kennt weiß, dass es gerade in diesem Raum wirklich nicht mehr braucht, als zwei Akustikgitarren und zwei fantastische Stimmen. Querflöte, Djemba, Mundharmonika werden die Klangfülle zwischendurch immer wieder ergänzen.
Ich weiß nicht, ob es noch Karten gibt - aber ein Besuch dieses Konzertes würde sich bestimmt lohnen!
Mittwoch, 29. Januar 2014
Gelesen: "Teufelsfrucht" von Tom Hillenbrand
Ein Novum. Zumindest für mich.
Ich kann mich erinnern, dass in den von mir gelesenen Krimis und Thrillern schon alle möglichen Figuren ermittelt haben. Zum Beispiel junges Mädchen. Oder ein junges Mädchen und ein ziemlich lebendiges Skelett gemeinsam. Ganz oft auch ein Journalist aus der Eifel.Viele andere ebenfalls: Agenten, Pathologen, Privatdetektive, Gärtner und alte Damen.
Und nicht zu vergessen: Ab und zu natürlich auch Polizisten, sogar im Saarland.
Einen Luxemburger Koch hatte ich bislang noch nicht unter meinen literarisch-fiktiven kriminalistischen Wegbegleitern.
Das hat sich nun geändert. Zum Glück!
Denn mit der "TEUFELSFRUCHT" von Tom Hillenberg ist mir ein Büchlein in die Finger geraten, das mir deutlich mehr Spaß gemacht hat, als beispielsweise die letzten drei saarländischen "Tatort"-Folgen. Auch wenn die sich langsam bessern und sogar "Frau Müller" wieder aufgetaucht ist. Wenn auch leider nur am Rande.
Aber das ist ein völlig anderes Thema. Deshalb zurück zu unserem "kulinarischen Krimi".
Xavier Kieffer nennt ein kleines, bei seinen Stammgästen sehr beliebtes Restaurant am Hang des Luxemburger Kirchbergs sein Eigen.
Das "Deux Eglises" - oder auf letzeburgisch ""Zwou Kierchen" - ist aufgrund seiner bodenständigen aber außergewöhnlich guten luxemburgischen Küche vor allem bei EU-Funktionären sehr angesagt. Kieffer, einst ein junger Koch, dem man eine große Karriere als Sternekoch voraussagte, hat schon vor Jahrem dem Druck der Haute Cuisine Adieu gesagt und kocht das, was er mag. Ziemlich gut zwar - aber trotzdem ist er mehr als überrascht, als plötzlich ein Gastro-Kritiker des sehr angesagten Restaurantführers 'Guide Gabin' in seinem beschaulichen Lokal auftaucht.
Noch überraschter ist der allerdings, als zwischen Vorspeise und Hauptgang besagter Restaurant-Tester auf der Türschwelle des "Deux Eglises" tot umfällt. Xavier ist schnell klar:
Von seiner Bouneschlupp kann das nicht sein.
Die Sache kommt ihm höchst dubios vor, zumal man in der Tasche des Gastro-Kritikers eine Visitenkarte des "Deux Eglises" findet. Er kam also auf Empfehlung. Doch von wem?
Xavier Kieffer macht sich auf den Weg nach Paris - und dort die Bekanntschaft der jungen 'Guide Gabin'-Herausgeberin Valérie Gabin. Auch sie würde gerne herausfinden, was hinter dem Tod ihres besten Mitarbeiters steckt und verweist ihn an das zuletzt getestete Lokal des Kritikers: Das Restaurant von Xaviers einstigem Chefs und Mentors Boudier.
Erneut macht sich der Luxemburger auf den Weg - und findet nur noch eine rauchende Ruine, dort wo einst ein Sternerestaurant stand....
Was das alles nun mit einer ganzen Brandserie, einer höchst eigenartigen exotischen Frucht und möglicherweise auch noch mit einem großen Schweizer Nahrungsmittelkonzern zu tun hat, lest ihr aber am besten selbst, bevor ich hier noch zuviel verrate.
"Teufelsfrucht" ist ein Krimi, wie ich ihn liebe.
Eine schlüssige, spannende Handlung ergänzt sich mit jeder Menge Lokalcolorit.
Tom Hillenbrand ist es gelungen, eine sympathische vielschichtige Romanfigur zu entwickeln, die man erst im Laufe des Buches nach und nach richtig kennenlernt.
Sein Xavier Kieffer ist - abgesehen davon, dass er viel besser kochen kann, als ich - ein ganz normaler Mensch, vielleicht eher ein Antiheld als ein furchtloser Draufgänger.
Und trotzdem gelingt es ihm, wenn auch mit ein wenig Glück, die Hintergründe zu erforschen und herauszufinden, welches Spiel hier gespielt wird.
Hillenbrand erlaubt seinen Lesern, einen Blick hinter die Kulissen der EU-Politik, aber auch der modernen Kochkunst zu werfen. Und man spürt - nicht alles, was mit Genuss zu tun hat, ist auch auf Dauer noch genießbar...
Ich kann mich erinnern, dass in den von mir gelesenen Krimis und Thrillern schon alle möglichen Figuren ermittelt haben. Zum Beispiel junges Mädchen. Oder ein junges Mädchen und ein ziemlich lebendiges Skelett gemeinsam. Ganz oft auch ein Journalist aus der Eifel.Viele andere ebenfalls: Agenten, Pathologen, Privatdetektive, Gärtner und alte Damen.
Und nicht zu vergessen: Ab und zu natürlich auch Polizisten, sogar im Saarland.
Einen Luxemburger Koch hatte ich bislang noch nicht unter meinen literarisch-fiktiven kriminalistischen Wegbegleitern.
Das hat sich nun geändert. Zum Glück!
Denn mit der "TEUFELSFRUCHT" von Tom Hillenberg ist mir ein Büchlein in die Finger geraten, das mir deutlich mehr Spaß gemacht hat, als beispielsweise die letzten drei saarländischen "Tatort"-Folgen. Auch wenn die sich langsam bessern und sogar "Frau Müller" wieder aufgetaucht ist. Wenn auch leider nur am Rande.
Aber das ist ein völlig anderes Thema. Deshalb zurück zu unserem "kulinarischen Krimi".
Xavier Kieffer nennt ein kleines, bei seinen Stammgästen sehr beliebtes Restaurant am Hang des Luxemburger Kirchbergs sein Eigen.
Das "Deux Eglises" - oder auf letzeburgisch ""Zwou Kierchen" - ist aufgrund seiner bodenständigen aber außergewöhnlich guten luxemburgischen Küche vor allem bei EU-Funktionären sehr angesagt. Kieffer, einst ein junger Koch, dem man eine große Karriere als Sternekoch voraussagte, hat schon vor Jahrem dem Druck der Haute Cuisine Adieu gesagt und kocht das, was er mag. Ziemlich gut zwar - aber trotzdem ist er mehr als überrascht, als plötzlich ein Gastro-Kritiker des sehr angesagten Restaurantführers 'Guide Gabin' in seinem beschaulichen Lokal auftaucht.
Noch überraschter ist der allerdings, als zwischen Vorspeise und Hauptgang besagter Restaurant-Tester auf der Türschwelle des "Deux Eglises" tot umfällt. Xavier ist schnell klar:
Von seiner Bouneschlupp kann das nicht sein.
Die Sache kommt ihm höchst dubios vor, zumal man in der Tasche des Gastro-Kritikers eine Visitenkarte des "Deux Eglises" findet. Er kam also auf Empfehlung. Doch von wem?
Xavier Kieffer macht sich auf den Weg nach Paris - und dort die Bekanntschaft der jungen 'Guide Gabin'-Herausgeberin Valérie Gabin. Auch sie würde gerne herausfinden, was hinter dem Tod ihres besten Mitarbeiters steckt und verweist ihn an das zuletzt getestete Lokal des Kritikers: Das Restaurant von Xaviers einstigem Chefs und Mentors Boudier.
Erneut macht sich der Luxemburger auf den Weg - und findet nur noch eine rauchende Ruine, dort wo einst ein Sternerestaurant stand....
Was das alles nun mit einer ganzen Brandserie, einer höchst eigenartigen exotischen Frucht und möglicherweise auch noch mit einem großen Schweizer Nahrungsmittelkonzern zu tun hat, lest ihr aber am besten selbst, bevor ich hier noch zuviel verrate.
"Teufelsfrucht" ist ein Krimi, wie ich ihn liebe.
Eine schlüssige, spannende Handlung ergänzt sich mit jeder Menge Lokalcolorit.
Tom Hillenbrand ist es gelungen, eine sympathische vielschichtige Romanfigur zu entwickeln, die man erst im Laufe des Buches nach und nach richtig kennenlernt.
Sein Xavier Kieffer ist - abgesehen davon, dass er viel besser kochen kann, als ich - ein ganz normaler Mensch, vielleicht eher ein Antiheld als ein furchtloser Draufgänger.
Und trotzdem gelingt es ihm, wenn auch mit ein wenig Glück, die Hintergründe zu erforschen und herauszufinden, welches Spiel hier gespielt wird.
Hillenbrand erlaubt seinen Lesern, einen Blick hinter die Kulissen der EU-Politik, aber auch der modernen Kochkunst zu werfen. Und man spürt - nicht alles, was mit Genuss zu tun hat, ist auch auf Dauer noch genießbar...
Mein Fazit:
Lesen!
Verdiente fünf Sterne für die "Teufelsfrucht".
Montag, 27. Januar 2014
Montagsfrage #2
"Gibt es ein Buch, das dir beim Lesen supergut gefallen hat, von
dem du dir aber sicher bist, dass du es inzwischen gar nicht mehr mögen
würdest?"
fragt Nina von Libromanie in dieser Woche.
Ich habe lange gegrübelt.
Bücher, die mir insgesamt nicht so besonders gut gefallen haben, gibt es.
Es gibt in meinem (mittlerweile ziemlich großen) Regal sogar etwa eine Handvoll Bücher, die ich nie fertiggelesen habe, weil zu keinem Zeitpunkt der Funken übergesprungen war. Und durch manche habe ich mich regelrecht durchgequält, in der Hoffnung, sie würden vielleicht noch besser.
Bücher, die mir insgesamt nicht so besonders gut gefallen haben, gibt es.
Es gibt in meinem (mittlerweile ziemlich großen) Regal sogar etwa eine Handvoll Bücher, die ich nie fertiggelesen habe, weil zu keinem Zeitpunkt der Funken übergesprungen war. Und durch manche habe ich mich regelrecht durchgequält, in der Hoffnung, sie würden vielleicht noch besser.
Mit den allermeisten Büchern aber hatte ich Glück.
Sie bescherten mir das erhoffte Lesevergnügen.
Zum Beispiel die Bücher von Kerstin Gier, Derek Landy, Cornelia Funke, Tess Gerritsen, Michael Ridpath, Stephen King, Noah Gordon, Tom Clancy, Rita Falk, Jaques Berndorf, Daniel Glattauer, Johannes Mario Simmel, Arto Paasilinna und... und... und....
Es gibt sogar einige Bücher, die ich immer wieder mal hervorgehole und die ich schon zum wiederholten Male gelesen habe.
Es gibt sogar einige Bücher, die ich immer wieder mal hervorgehole und die ich schon zum wiederholten Male gelesen habe.
Zum Beispiel die einzelnen Bände von "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams oder "The Stand" von Stephen King.
Auch die achtbändige Fantasy-Saga "Der dunkle Turm" von Stephen King wird wahrscheinlich bald zu dieser Riege gehören.
Und aus manchen meiner aufbewahrten Kinderbücher lese ich nur zu gerne des Abends meinen Töchtern vor, wenn ich es mal schaffe, sie zu Bett zu bringen - und sie mal ausnahmsweise nicht eines ihrer eigenen Bücher bevorzugen.
Die heutige Montagsfrage aber muss ich wohl mit Nein beantworten. Es scheint kein solches Buch zu geben.
Die heutige Montagsfrage aber muss ich wohl mit Nein beantworten. Es scheint kein solches Buch zu geben.
Zumindest aber fällt mir keines ein.
Was meint ihr? Habt ihr ein solches Buch in eurem Regal?
Sonntag, 26. Januar 2014
Erstmals Indoor-Party zur Habacher Kirmes
Der Waldesel-Express tourte wieder durch unser Dorf, die exklusive Habacher Berg- und Talbahn sorgte für strahlende Gesichter bei den kleineren Kirmesbesuchern.
Ortsvorsteher Peter Dörr hielt seine -wie immer gelungene - Kirmesrede.
Und trotzdem war nicht alles so wie sonst.
Statt eines Festzelts auf dem Dorfplatz lockte dieses Mal auf der ersten anständigen saarländischen Kirmes des Jahres das zur Partyhütte umfunktionierte Bürgerhaus.
Entertainer "Giorgio" sorgte im Duett mit seiner bezaubernden Partnerin für die richtige Stimmung - die fast überschäumte, als die beiden politischen Dorfoberhäupter von CDU und SPD in Perfektion gemeinsam den "Gogola" tanzten. Genial!
Besser kann man garnicht zeigen, warum die Habach DAS DORF in der Gemeinde Eppelborn ist!
Dass die Habacher Kirmes etwas ganz besonderes ist, zeigt übrigens auch die Tatsache, dass der als "Kirmesvater" und Gralshüter der Eppelborner Pfingstkirmes in der ganzen Gemeinde bekannte Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt noch schneller etwas über die Habacher Kirmes gepostet hatte, als ich. Ein größeres Kompliment für die Habacher Männergarde, die dieses Event jedes Jahr auf die Beine stellt, kann es kaum noch geben!
Abgesehen davon beleuchtet Berthold Schmitt in seinem Blog auch noch einige historische Hintergründe der Habacher Kirmes. Absolut lesenswert!
Einfach mal hinklicken:
Ortsvorsteher Peter Dörr hielt seine -wie immer gelungene - Kirmesrede.
Und trotzdem war nicht alles so wie sonst.
Statt eines Festzelts auf dem Dorfplatz lockte dieses Mal auf der ersten anständigen saarländischen Kirmes des Jahres das zur Partyhütte umfunktionierte Bürgerhaus.
Entertainer "Giorgio" sorgte im Duett mit seiner bezaubernden Partnerin für die richtige Stimmung - die fast überschäumte, als die beiden politischen Dorfoberhäupter von CDU und SPD in Perfektion gemeinsam den "Gogola" tanzten. Genial!
Besser kann man garnicht zeigen, warum die Habach DAS DORF in der Gemeinde Eppelborn ist!
Der Ortsvorsteher bei seiner Kirmesrede
Dass die Habacher Kirmes etwas ganz besonderes ist, zeigt übrigens auch die Tatsache, dass der als "Kirmesvater" und Gralshüter der Eppelborner Pfingstkirmes in der ganzen Gemeinde bekannte Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt noch schneller etwas über die Habacher Kirmes gepostet hatte, als ich. Ein größeres Kompliment für die Habacher Männergarde, die dieses Event jedes Jahr auf die Beine stellt, kann es kaum noch geben!
Abgesehen davon beleuchtet Berthold Schmitt in seinem Blog auch noch einige historische Hintergründe der Habacher Kirmes. Absolut lesenswert!
Einfach mal hinklicken:
Habach feiert Kirmes - mitten im Winter - wieso im Januar?
Mathe mal ganz anders: Ausstellung im big Eppel wurde zum Besuchermagneten
Der Goldene Schnitt, der Goldene Zirkel, ein Experiment mit Spiegelungen und, und, und.... Neben den interessanten und spannenden Vorträgen sorgte die Ausstellung für ein völlig neues Mathematik-Erlebnis bei groß und klein.
Wie viele darüber hinaus die Ausstellung gemeinsam mit ihren Eltern in den späten Nachmittags- und in den Abendstunden besuchten, blieb ungezählt.
Allen, die diese tolle Aktion verpasst haben und trotzdem mehr darüber wissen wollen, sei dieser Artikel der Saarbrücker Zeitung empfohlen: "Warum Mathematik glücklich macht".
Es wurde einiges auf die Beine und nicht selten vermeintliches mathematisches Wissen auf den Kopf gestellt.
Um es kurz zu machen:
Das war ein gelungenes Mathematik-Fest.
Ein Kompliment an alle, die diese Veranstaltung nach Eppelborn geholt und so perfekt in Szene gesetzt haben.
Freitag, 24. Januar 2014
Sonntag, 26. Januar: Neujahrskonzert des Musikverein Harmonie Wiesbach
Musikalisch hat unsere Gemeinde ja einiges zu bieten.
Gerade um den Jahreswechsel herum gibt es einen bunten Reigen an Konzerten.
Nach dem bereits der Instrumentalverein Eppelborn mit seinem Weihnachtskonzert und der Musikverein Bubach-Calmesweiler mit seinem Neujahrskonzert die große Zahl ihrer Konzertbesucher im big Eppel begeisterten, steht am kommenden Sonntag, dem 26. Januar 2014 das nächste Highlight auf dem Programm:
Das traditionelle Neujahrskonzert des Musikverein Harmonie Wiesbach in der Wiesbachhalle.
Das Konzert unter der musikalischen Leitung von Carlo Welker beginnt um 18 Uhr.
Summernight Rock, The Blues Brothers, Augsburger Tafelkonfekt und von Freund zu Freund sind nur ein kleiner Teil aus dem Programm. Auch das Schülerorchester hat unter der Leitung von unserem Dirigenten Carlo Welker neue Musikstücke einstudiert und wird das Konzertprogramm mitgestalten.
Schirmherr ist der Wiesbacher Ortsvorsteher Klaus Herold.
Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse für Erwachsene für sieben Euro (ermäßigt fünf Euro) sowie im Vorverkauf für sechs Euro (im Friseursalon Hermann Prinz, Wiesbach, Augustinusstraße 11.)
Gerade um den Jahreswechsel herum gibt es einen bunten Reigen an Konzerten.
Nach dem bereits der Instrumentalverein Eppelborn mit seinem Weihnachtskonzert und der Musikverein Bubach-Calmesweiler mit seinem Neujahrskonzert die große Zahl ihrer Konzertbesucher im big Eppel begeisterten, steht am kommenden Sonntag, dem 26. Januar 2014 das nächste Highlight auf dem Programm:
Das traditionelle Neujahrskonzert des Musikverein Harmonie Wiesbach in der Wiesbachhalle.
Das Konzert unter der musikalischen Leitung von Carlo Welker beginnt um 18 Uhr.
Summernight Rock, The Blues Brothers, Augsburger Tafelkonfekt und von Freund zu Freund sind nur ein kleiner Teil aus dem Programm. Auch das Schülerorchester hat unter der Leitung von unserem Dirigenten Carlo Welker neue Musikstücke einstudiert und wird das Konzertprogramm mitgestalten.
Schirmherr ist der Wiesbacher Ortsvorsteher Klaus Herold.
Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse für Erwachsene für sieben Euro (ermäßigt fünf Euro) sowie im Vorverkauf für sechs Euro (im Friseursalon Hermann Prinz, Wiesbach, Augustinusstraße 11.)
Mehr dazu lest ihr unter http://musikverein-wiesbach.de.tl
Donnerstag, 23. Januar 2014
"Europäische Solidarität oder Schuldenunion?" Wolfgang Bosbach zu Gast in Saarbrücken
Er ist einer der profiliertesten politischen Köpfe Deutschlands, er ist ein gefragter Redner und Diskussionspartner.
Und der ist einer, dem man gerne zuhört.
Auch gestern Abend im Haus der Union-Stiftung in Saarbrücken zog Wolfgang Bosbach die Zuhörer in seinen Bann. Der Saal war bestens gefüllt, viele Zuhörer mussten die Rede und die anschließende Diskussion vom Foyer und von den Fluren aus verfolgen.
Bereits zu Beginn der Veranstaltungen hatte Bosbach die Sympathien auf seiner Seite: Als Dr. Wolfgang Bosbach begrüßt, stellte er sogleich klar, dass er keinen Doktortitel habe - und auch noch nie einen besessen habe: "Das muss man ja heute schon dabei sagen", konstatierte der Bergisch-Gladbacher mit einem Augenzwinkern und in seinem besten rheinischen Dialekt und man merkte: Dem Mann haben auch Jahrzehnte in der Bundespolitik seinen Humor nicht rauben können.
Obwohl das Thema des Abends ja durchaus einen wirklich ernste Hintergründe hat, war der Vortrag des heute 61jährigen zu keinem Zeitpunkt trocken.
Im Gegenteil: Er brachte die Fakten derart treffend und anschaulich auf den Punkt, dass dazwischen immer auch Platz für eine kleine Anekdote rund um das Thema blieb.
Bosbach machte auch gestern aus seinem Herzen keine Mördergrube: Er, der dem zweiten Hilfspaket für Griechenland und einer Ausweitung des europäischen Rettungsschirmes aus Gewissensgründen und tiefer Überzeugung nicht zugestimmt hat, machte auch bei der Union-Stiftung deutlich, dass es dafür gute Gründe gab und gibt.
"Wenn Ihnen einer tausend Euro bietet, wenn Sie eine auf 2 Meter gelegte Latte überspringen und sie schon von vorne herein wissen, dass Sie das nicht schaffen können - was nutzt es dann, wenn er Ihnen 2.000 Euro bietet und dafür dann die Latte auch noch auf 2,20 Meter legt?"
Besser kann man die Problematik der Griechenland-Hilfspakete kaum auf den Punkt bringen.
Bosbachs Argumente leuchten ein. Und ich glaube, es war richtig, dass er so abgestimmt hat, wie er abgestimmt hat. Das gilt im Übrigen - wie ich finde - genauso auch für unseren saarländischen Bundestagsabgeordneten und Freund Alexander Funk, der ebenfalls diese Meinung vertritt.
Für diejenigen, die einen Blick hinter die Kulissen der Europäischen Finanzpolitik werfen wollten, war es gestern ein interessanter Abend.
Und für diejenigen, die einen charismatischen Bundespolitiker live und in Farbe erleben wollten, erst Recht.
Und der ist einer, dem man gerne zuhört.
Auch gestern Abend im Haus der Union-Stiftung in Saarbrücken zog Wolfgang Bosbach die Zuhörer in seinen Bann. Der Saal war bestens gefüllt, viele Zuhörer mussten die Rede und die anschließende Diskussion vom Foyer und von den Fluren aus verfolgen.
Bereits zu Beginn der Veranstaltungen hatte Bosbach die Sympathien auf seiner Seite: Als Dr. Wolfgang Bosbach begrüßt, stellte er sogleich klar, dass er keinen Doktortitel habe - und auch noch nie einen besessen habe: "Das muss man ja heute schon dabei sagen", konstatierte der Bergisch-Gladbacher mit einem Augenzwinkern und in seinem besten rheinischen Dialekt und man merkte: Dem Mann haben auch Jahrzehnte in der Bundespolitik seinen Humor nicht rauben können.
Obwohl das Thema des Abends ja durchaus einen wirklich ernste Hintergründe hat, war der Vortrag des heute 61jährigen zu keinem Zeitpunkt trocken.
Im Gegenteil: Er brachte die Fakten derart treffend und anschaulich auf den Punkt, dass dazwischen immer auch Platz für eine kleine Anekdote rund um das Thema blieb.
Bosbach machte auch gestern aus seinem Herzen keine Mördergrube: Er, der dem zweiten Hilfspaket für Griechenland und einer Ausweitung des europäischen Rettungsschirmes aus Gewissensgründen und tiefer Überzeugung nicht zugestimmt hat, machte auch bei der Union-Stiftung deutlich, dass es dafür gute Gründe gab und gibt.
"Wenn Ihnen einer tausend Euro bietet, wenn Sie eine auf 2 Meter gelegte Latte überspringen und sie schon von vorne herein wissen, dass Sie das nicht schaffen können - was nutzt es dann, wenn er Ihnen 2.000 Euro bietet und dafür dann die Latte auch noch auf 2,20 Meter legt?"
Besser kann man die Problematik der Griechenland-Hilfspakete kaum auf den Punkt bringen.
Bosbachs Argumente leuchten ein. Und ich glaube, es war richtig, dass er so abgestimmt hat, wie er abgestimmt hat. Das gilt im Übrigen - wie ich finde - genauso auch für unseren saarländischen Bundestagsabgeordneten und Freund Alexander Funk, der ebenfalls diese Meinung vertritt.
Für diejenigen, die einen Blick hinter die Kulissen der Europäischen Finanzpolitik werfen wollten, war es gestern ein interessanter Abend.
Und für diejenigen, die einen charismatischen Bundespolitiker live und in Farbe erleben wollten, erst Recht.
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