Dienstag, 27. September 2016

Wegekreuz in Neububach restauriert

Helmut Zangerle, Mitglied des CDU-Ortsverbandes Bubach-Calmesweiler/Macherbach, restaurierte vor kurzem den Farbanstrich des Wegekreuzes an der Kreuzung B10/B269 in Neububach. Die Restaurierungsarbeit stand im Zusammenhang mit der Aktion des Ortsverbandes, den baulichen Zustand der Wegekreuze und Bildstöcke in Bubach-Calmesweiler und Macherbach – sofern diese nicht Privatleuten gehören – zu überprüfen und bei Bedarf auch zu restaurieren. Die technische Leitung der Aktion obliegt Zangerle.

Helmut Zangerle (links) erläutert Ortsvorsteher
Werner Michel Aspekte der
 Renovierungsarbeiten am Wegekreuz in
Neububach (Foto: Stefan Leidinger)
Anlass für diese Aktion war die mutwillige Zerstörung des Wegekreuzes an der Bubacher Flurmarke „Scheibenkreuz“ vor ein paar Wochen. Nach der Reparatur des Kreuzes durch CDU-Mitglieder regte Ortsvorsteher Werner Michel (CDU) an, die übrigen Wegekreuze auf dem Bann der Orte Bubach-Calmesweiler und Macherbach auf Schäden hin zu begutachten.

Die meisten Wegekreuze und Bildstöcke auf dem Gebiet der beiden Orte stammen aus vergangenen Jahrhunderten. Sie dienten als Wege- oder Flurmarken. Sie sind Zeugnisse des Glaubens. Sie erinnern oft an schwere Unfälle oder Verbrechen. 
1905 stellte man das Wegekreuz in Neububach zur Erinnerung an einen Unfall auf. Eine Pferdekutsche war damals dort umgestürzt und der Kutscher hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten.
„Wind und Wetter setzen über die Jahre hinweg natürlich den alten Kreuzen zu, die schwersten Schäden gründen sich meist auf mutwillige Aktionen. Es gibt leider Personen, denen scheinbar Achtung und Respekt vor solchen Symbolen fehlen!“, erklärte Zangerle abschließend. Recht hat er!

Montag, 19. September 2016

"Zukunft gestalten - Festplatz erhalten!": CDU-Gemeinderatsfraktion startet Flugblatt-Aktion zum Erhalt des Eppelborner Festplatzes

Die CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat wehrt sich gegen Pläne der Gemeindeverwaltung, den Festplatz in der Eppelborner Ortsmitte an private Investoren zu verkaufen. Mit einer groß angelegten Flugblatt-Aktion wird derzeit auf das Vorhaben und die Alternativen aufmerksam gemacht. 

Wir wollen den Festplatz auf jeden Fall erhalten. Der bisherige Verlauf der Diskussion aber hat gezeigt, dass die Verwaltungsspitze nicht im geringsten bereit zu sein scheint, von ihren aberwitzigen und teuren Plänen abzurücken. 
Nun suchen wir als CDU aktiv den Weg in die Öffentlichkeit: Wir möchten Transparenz schaffen und versuchen, die Menschen in der Gemeinde Eppelborn für den Erhalt des Festplatzes und damit unter anderem auch für den Erhalt der großen Eppelborner Pfingstkirmes zu mobilisieren. 

Selbstverständlich unterstützt auch die CDU das Ziel, den Discounter ALDI in Eppelborn zu halten und ihm die Möglichkeit zu bieten, einen größeren Markt zu errichten. Allerdings ist dafür eine angrenzende Fläche östlich des Festplatzes deutlich besser geeignet. Auch dieser Standort befindet sich zentral in der Eppelborner Ortsmitte und damit in nächster Nähe zum Marktplatz, zum Bahnhof sowie zu anderen Einkaufsmöglichkeiten. 
Die Kosten für eine Erschließung sind signifikant niedriger, der ehemalige Penny-Markt wäre plötzlich mittendrin und könnte wiederbelebt werden.

Ich finde: 
Wenn einzelne Personen der Ansicht sind, dass gerade mal hundert Schritte (!) mehr eine zu weite Entfernung für einen Discounter seien, dann ist das ihre Sache. Meine Freunde und ich aber sehen das gänzlich anders und hoffen auf eine möglichst große Unterstützung aus der Bevölkerung.




Am kommenden Mittwoch, dem 21. September findet um 19 Uhr im big Eppel eine Bürgerversammlung zum Einzelhandelskonzept statt. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von euch kommen und zeigen, dass uns der Festplatz und die größte Dorfkirmes im Saarland etwas wert sind!





Mittwoch, 14. September 2016

Heute Abend tagt der Eppelborner Gemeinderat

Alle Einwohner unserer Gemeinde haben die Möglichkeit, als Zuschauer an den öffentlichen Sitzungen des Gemeinderates teilzunehmen. Dabei geht es nicht nur oft um wichtige Projekte, sondern auch um den eigenen Geldbeutel, z.B. wenn mal wieder die Erhöhung von Steuern und Gebühren auf der Tagesordnung steht. Auch heute stehen wieder interessante Entscheidungen an. Zum Beispiel der Nachtragshaushalt für unsere Gemeinde. Aber auch die Frage, ob sich die Gemeinde mit 30 Prozent an den Finanzhilfen aufgrund der Unwetterkatastrophe in Dirmingen beteiligt. Sie sind herzlich eingeladen! 
Selbstverständlich stehe ich Ihnen nach der Sitzung gerne auch noch für Fragen zur Verfügung!


Die Themen der öffentlichen Sitzung:

  1. Niederschriften der Sitzungen vom 24.06. und 14.07.2016 - öffentlicher Teil
  2. Neubildung der Schulregionkonferenz Neunkirchen für die Wahlperiode 2016-2018
  3. Beteiligung der Gemeinde an den Finanzhilfen für die Schäden aus den Starkregenereignissen am 07.06.2016 in Dirmingen
  4. Aufhebung des Gemeinderatsbeschlusses vom 18.08.2015 zu TOP 12b - Fraktionsantrag: Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit
  5. Nachtragshaushaltsplan und Nachtragssatzung 2016 der Gemeinde Eppelborn
  6. Städtebauförderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" Ortsmitte Eppelborn 
  7. Fraktionsantrag (Piraten/Grüne): Ortskernsanierung beschleunigen
  8. Fraktionsantrag (CDU): Einrichtung öffentlich zugänglicher WLAN-Zugänge in der Gemeinde Eppelborn
  9. Fraktionsantrag (FCD): Ausweisung neuer Wohnbauflächen im Gemeindebezirk Bubach-Calmesweiler
  10. Anfragen und Mitteilungen
Unter Anfragen und Mitteilungen wird durch die Verwaltung zu folgenden Themen informiert:
  • Informationen über das Projekt Land(auf)Schwung des Landkreises Neunkirchen

In der "nichtöffentlichen" Sitzung geht es anschließend unter anderem um die Beauftragung eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens mit der Prüfung der Jahresabschlüsse 2011 und 2012 der Gemeinde Eppelborn sowie den Neuabschluss eines Pachtvertrages mit dem Schützenverein Hubertus Eppelborn e.V.

An der nichtöffentlichen Sitzung darf der interessierte Bürger wie immer nicht teilnehmen und muss vorher den Saal verlassen. Es beginnt die "Hinterzimmer-Kommunalpolitik".
Natürlich gibt es immer Dinge, die persönliche Verhältnisse von Außenstehenden betreffen - da ist es durchaus angemessen, das nicht in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Ob jedoch alles, was seitens der Verwaltung als "nichtöffentlich" deklariert wird, auch wirklich "nichtöffentlich" sein muss, sei einmal dahingestellt... 

Freitag, 9. September 2016

425 Tote in acht Monaten: Schwimmbad-Schließungen zeigen erste negative Folgen

Rund 350 Schwimmbäder sind in Deutschland alleine in den letzten neun Jahren geschlossen worden, berichtet die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG). Gleichzeitig ist heute in den bundesweiten Gazetten zu lesen, dass die Zahl der Ertrunkenen aktuell den höchsten Stand seit acht Jahren erreicht hat.
Beachtet man, dass das Schwimmbadwetter eigentlich erst so richtig nach der Hauptsaison begonnen hat, wird die Zahl von 425 Toten noch erschreckender.

Auch wenn jeder Fall sicherlich einzeln betrachtet werden muss - dass es einen Zusammenhang zwischen den Schwimmbadschließungen und einer steigenden Zahl an Ertrunkenen geben muss, kann nur schwerlich geleugnet werden. In einzelnen Bundesländern betragen die Wartezeiten, bis man an einem Schwimmkurs teilnehmen kann, zwischenzeitlich nicht selten zwei bis drei Jahren (z.B. in den Städten Viersen und Andernach, aber auch in vielen anderen). Auch im Schulunterricht ist das Schwimmen längst nicht mehr überall regelmäßiger Bestandteil der Stundentafel.
Die Folge: Die Zahl der Nichtschwimmer steigt. Und das hat fatale Folgen.



In unserer Gemeinde ist das Schreckgespenst der Schwimmbad-Schließung bis auf Weiteres zum Glück wieder in Ketten gelegt. Die Diskussionen der Jahre 2013 und 2014 aber haben gezeigt, dass unser Hellbergbad keineswegs jedem (Zeit-)Genossen am Herzen liegt.
Wir sollten uns davor hüten, leichtfertig wertvolle Eckpfeiler unserer Infrastruktur auf's Spiel zu setzen. Der Verbund von Sporthalle und Hallenbad in Eppelborn ist sinnvoll und schafft Synergieeffekte - umso weniger macht deshalb eine Schließung und die Degradierung der Hellberghalle zu einer Halbruine Sinn. 
Auch die Idee der Grünen, die Trägerschaft von Schwimmbädern an die Landkreise zu übertragen, klingt wenig überzeugend. Unsere Bäder kosten Geld. Das wird auch nicht besser, wenn die augenfällig überforderte und überbürokratisierte Verwaltung des Landkreises sich auch noch an dieser Aufgabe abarbeiten soll.

Wenn die Landesregierung in naher Zukunft ein Konzept für die Sanierung und Unterhaltung von Schwimmbädern erstellt, darf nicht das Sparen am falschen Platz im Vordergrund stehen. Vielmehr müssen Kommunen stattdessen finanziell in die Lage versetzt werden, eine entsprechende Infrastruktur vorzuhalten. 
Ich bin froh, dass wir in Eppelborn seit  nunmehr 40 Jahren eine lebendige, aktive DLRG-Ortsgruppe haben, die wertvolle Dienste für die Gesellschaft leistet.
Ich bin der Meinung: Jedes Kind muss Schwimmen lernen können. Und das möglichst bis zum sechsten Lebensjahr. Dieses Ziel erreichen wir aber nur, wenn es keinen weiteren Kahlschlag in der Schwimmbadlandschaft gibt. 

Dafür sollten wir alle an einem Strang ziehen.


Donnerstag, 8. September 2016

Anpacken statt reden: dibk leistet aktive Hilfe für Betroffene der Unwetterkatastrophe in Dirmingen

Auch rund vierzehn Wochen nach dem verheerenden Sturzregen und den schweren Überschwemmungen in Dirmingen gibt es Menschen, die nicht wissen, wie es weitergehen soll. Das Unwetter hat sie an den Rand ihrer Existenz gebracht, ihr hart erspartes Eigenheim unbewohnbar gemacht. Das deutsch-italienische Bildungs- und Kulturinstitut (dibk) und sein Präsidentm mein Freund Giacomo Santalucia, der bekannt ist für sein großes Herz und sein selbstloses Engagement, wollten hier nicht untätig zuschauen. Er wollte aktiv helfen. Und natürlich waren ich und noch einige andere Freunde sofort Feuer und Flamme für seine Idee.
Nach einem Hinweis unserer Bundestagabgeordneten Nadine Schön sammelte Giacomo zunächst Spenden, organisierte eine Benefizveranstaltung im Mercedes-Autohaus Reitenbach in Lebach und widmete die von ihm ins Leben gerufene Werner-Zimmer-Friedenskette den Hochwasser-Betroffenen in Dirmingen. Nun packte wir beide gemeinsam mit dem Inhaber des Autohauses Reitenbach Frank Hachfeld und mit dem Leader der Band „Tutto musica“ Angelo Vita (bekannt vom Italienischen Sommer in Eppelborn) auch tatkräftig selber mit an.

Claudia Meiser aus Dirmingen ist noch immer fassungslos. Die Hilfe des Landes und die Spendengelder machten zwar ein Unterkommen und wichtige Sicherungsmaßnahmen für das Gebäude möglich, im gesamten Erdgeschoss ihres Hauses in der Thalexweilerstraße aber sieht es aus wie in einem Rohbau. Das Wasser und der Schlamm entfalteten ihre zerstörerische Wirkung, die Bodenbeläge und Fliesen mussten komplett herausgerissen werden. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Claudia Meiser nur eine Teilzeitstelle hat, bekommt sie von den Banken keinen Kredit. Nahezu ihre gesamten Ersparnisse hatte sie vor wenigen Monaten genutzt, um sich endlich den Traum vom eigenen kleinen Häuschen zu erfüllen. Sie renovierte, investierte und war stolz auf ihre eigenen vier Wände. Dann kam das schwere Unwetter.

Unser Engagement ist für Claudia Meiser nun, wie sie selber sagt,  wie ein Geschenk des Himmels. Der Giacomo überbrachte nicht nur eine Spende, sondern schaffte es auch, dass der OBI-Markt Sankt Ingbert und sein Marktleiter Francesco Notarrigo kostenlos Bodenbeläge in Form von Laminat zur Verfügung stellten.


Nachdem ich zunächst den bestehenden Boden vorbereitet hatte, machten sich Frank Hachfeld, Angelo Vita und Giacomo Santalucia gemeinsam mit mir ans Werk und verlegten den neuen Boden im künftigen Esszimmer. „Zum ersten Mal nach langen Wochen fühle ich mich nicht mehr alleingelassen und kann endlich wieder ein wenig in die Zukunft blicken“, sagt Claudia Meiser und wagt ein erstes zaghaftes Lächeln. „Dafür bin ich sehr, sehr dankbar“. Die Verkäuferin hofft, dass sich auch für die Absicherung des Hanges hinter den Häusern in der Thalexweilerstraße eine schnelle Lösung findet. Sie verlässt sich dabei auf das Wort von Innenminister Klaus Bouillon: „Er ist ein Mann, der das Handeln in den Mittelpunkt stellt, statt große Worte zu machen. Auch das ist etwas, was mir Mut macht“.
Auch für Giacomo Santalucia ist die Hilfe noch nicht beendet: „Flur und Küche müssten auch noch wieder hergerichtet werden. Auch das will ich noch irgendwie mit meinen Freunden bewerkstelligen“, so der engagierte Eppelborner. „Erst dann kann ich zufrieden sein und mich neuen Projekten widmen“.

„Zum ersten Mal nach langen Wochen fühle ich mich nicht mehr alleingelassen und kann endlich wieder ein wenig in die Zukunft blicken“, sagt Claudia Meiser und wagt ein erstes zaghaftes Lächeln. „Dafür bin ich sehr, sehr dankbar“.

Es geht voran: Angelo Vito und Frank Hachfeld bei der Arbeit.

Mittwoch, 7. September 2016

Landschaftlich und kulinarisch reizvoll: Wanderwegefest im Illtaler Land

Bereits zum dritten Male lädt der Freundeskreis Illtaler Land e.V. am kommenden Samstag, dem 10. September 2016 von 9.00 bis 18.00 Uhr zu seinem "Kulinarischen Wanderwegefest" ein. Was an diesem Tag auf die Beine gestellt wird, kann sich sehen lassen.
Es ist ein Projekt, das für unsere Region durchaus wegweisend ist und das mittlerweile die Wanderfreunde und Spaziergänger in Scharen anlockt.
Mit großem Engagement und viel Herzblut verbindet der Freundeskreis Illtaler Land alles das, was Regionalmarketing heute ausmacht. Die malerische Schönheit unserer wechselvollen Mittelgebirgslandschaft bildet die Kulisse für ein Fest, bei dem neben dem Wandern und Spazieren durch ebendiese Landschaft vor allen die Speisen und Getränke im Mittelpunkt stehen, die das Illtal und seine Umgebung hervorbringen.


Was den Gästen aus nah und fern geboten wird, bringt der Flyer zur Veranstaltung in wenigen Worten auf den Punkt: 

"Das kulinarische Wanderwegefest durch das idyllische Illtaler Land ist ein Streifzug durch Land und Küche und bietet seinen Besuchern pures Wandererlebnis mit regionalen Spezialitäten an der Strecke. Herrliche Wanderwege durch Waldgebiete und die umliegenden Felder, stimmungsvolle Natur auf Schritt und Tritt – und herzhaft deftige Spezialitäten".



Mehr über das Wanderwegefest im Illtaler Land erfahrt ihr hier:



Donnerstag, 1. September 2016

Jörg Dresen ist neuer stellvertretender Ortsvorsteher von Bubach-Calmesweiler

Mit einer deutlichen Mehrheit wurde Jörg Dresen (CDU) gestern vom Ortsrat zum neuen stellvertretenden Ortsvorsteher von Bubach-Calmesweiler gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Franz-Josef Tanzhaus an, der dieses Amt sechzehn Jahre lang ausgeübt hat. Tanzhaus stellte sein Amt aus familiären Gründen zur Verfügung, bleibt jedoch weiterhin Mitglied des Ortsrates.


Jörg Dresen (Bildmitte) ist neue stellvertretender Ortsvorsteher in
Bubach-Calmesweiler. Sein Vorgänger Franz-Josef Tanzhaus (links im Bild)
und Ortsvorsteher Werner Michel (rechts) gratulierten ihm zu Wahl und
zu seinem überzeugenden Ergebnis.
Jörg Dresen ist 42 Jahre alt und hauptberuflich Feuerwehrmann bei der Berufsfeuerwehr.
Nach seiner Wahl dankte Dresen den Mitgliedern des Ortsrates für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und erklärte, er freue sich sehr auf die neue Aufgabe und wolle seinen Beitrag für eine weitere positive Entwicklung Bubach-Calmesweiler leisten.

Ortsvorsteher Werner Michel gratulierte seinem neuen Stellvertreter auf das Herzlichste: „Ich bin mir sicher, dass es eine gute Zusammenarbeit mit Jörg Dresen geben wird!“ zeigte sich Michel überzeugt, um anschließend Franz-Josef Tanzhaus für dessen Engagement und die vielen Jahre guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit zu danken.

Bubach-Calmesweiler hat aktuell 2.734 Einwohner (Stand: 01.09.2016) und ist somit der viertgrößte Gemeindebezirk der Gemeinde Eppelborn, die insgesamt 17.437 Einwohner zählt und somit nach der Kreisstadt Neunkirchen die zweitgrößte Kommune im Landkreis Neunkirchen ist.
Die CDU, der auch der neue stellvertretende Ortsvorsteher Jörg Dresen seit dem Jahr 2011 angehört, erzielte bei der letzten Wahl zum Ortsrat Bubach-Calmesweiler im Jahr 2014 ein Ergebnis von 70,1 Prozent und konnte somit 8 der 11 zu vergebenden Mandate auf sich vereinen.


Mittwoch, 31. August 2016

CDU Habach fordert Bau eines kombinierten Geh- und Radweges in Richtung Eiweiler

Auf Antrag der CDU berät der Ortsrat Habach in seiner nächsten Sitzung über den Bau eines kombinierten Geh- und Radweges vom Haus Hubwald in Richtung Eiweiler. Durch den Weiterbau des Geh- und Radweges in Richtung Eiweiler soll die "Eppelborner Runde", eine Teilstrecke des saarländischen Radwegenetzes sicherer gemacht und die Verbindung zwischen den beiden großen Radwanderwegen komplettiert werden.
Die alte Forderung der CDU, am Ortseingang aus Richtung Eiweiler entweder die Fahrbahn zu verengen oder einen sogenannten Fahrbahnteiler einzubauen, bleibt ebenfalls bestehen.


Die Habacher Christdemokraten streben ein interkommunales Projekt an, das nach Möglichkeit von den Gemeinden Eppelborn und Heusweiler gemeinsam mit dem Land realisiert werden soll. 
Ein Radweg von Habach nach Eiweiler wäre eine direkte Verbindung unserer Gemeinde an die Saarbahn und somit ein regelrechtes Paradeprojekt einer interkommunalen Zusammenarbeit zur Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger. Die CDU hofft dabei auch auf Unterstützung aus dem Rathaus: Die Eppelborner Bürgermeisterin habe sich nicht nur an die Spitze der Aktion "Stadtradeln - Radeln für ein gutes Klima" gesetzt, sondern habe sogar über die Gemeindewerke eigens ein E-Bike für die Verwaltung anschaffen lassen. "Damit wurde ein deutliches Zeichen gesetzt", findet die Habacher CDU und fordert, dass der Symbolpolitik nun auch konkretes Handeln folgen müsse.

Bei der touristischen Radnutzung sind wir insgesamt gesehen im Saarland bereits spitze. Im Alltag und für Berufspendler aber gibt es noch viel zu verbessern. Daher wollen wir die verschiedenen Verkehrsmittel intelligenter miteinander vernetzen und mit vielen kleinen Maßnahmen die Nutzung des Rads im Alltag sicherer, schneller und damit attraktiver machen. Es geht nicht um ein Gegeneinander, sondern um eine sinnvolle Verknüp-fung der verschiedenen Verkehrsträger. Rad, Auto sowie Bus und Bahn stellen Hand in Hand ein modernes Mobilitätsangebot für die Menschen dar.


Vertreter der CDU Habach vor Ort: Auch den Bewohnern des Hauses Hubwald käme der Bau eines kombinierten Geh- und Radweges, der auch von Rollstuhlfahrern befahren werden könnte, sehr entgegen.


Habacher CDU bleibt auch bei ihrer Forderung nach einer Verkehrsberuhigung am Ortseingang aus Richtung Eiweiler

Auch die Sachlage in Bezug auf eine Verkehrsberuhigung ist seit Jahren unverändert: Die Habacher Bevölkerung wünscht verkehrsberuhigende Maßnahmen an den Ortseingängen. Dies wurde durch die rege Beteiligung an einer bereits vor mehr als einem Jahrzehnt von der CDU initiierten Unterschriftensammlung mehr als deutlich belegt.
In der Folge konnte daraufhin die Einengung der Fahrbahn am Ortseingang der L 301 aus Richtung Eppelborn durchgesetzt werden, die sich mittlerweile bewährt hat. Nun sollte auch der zweite Schritt folgen.
Ein bereits vor vielen Jahren erstelltes Dorferneuerungskonzept sieht eine Neugestaltung der Ortseingänge vor. Seither hat sich die Verkehrsmenge weiter erhöht.

Bereits dieses Dorferneuerungskonzept drängt geradezu auf gestalterische Maßnahmen:
„Die Ortsein- bzw. ausgänge von Habach sind alle wenig oder gar nicht erkennbar bzw. gestaltet, da einladende und begrüßende Elemente zumeist fehlen. Fährt man aus Richtung Eiweiler nach Habach ein, so ist ortsunkundigen Besuchern kein Ortseingang ersichtlich. Zwar stehen auf der rechten Seite große Bäume, die jedoch in Verbindung mit dem aufgestellten Ortsschild nicht ausreichen, um den Ortseingang klar zu markieren. Durch den geraden Straßenverlauf wird die erhöhte Fahrgeschwindigkeit noch unterstützt. (…) Dieser Umstand führt unweigerlich zu überhöhten Geschwindigkeiten und damit zu einer Erhöhung des Unfallrisikos."


Vorschläge des Projektes "Die Stroß durch's Dorf" müssen endlich umgesetzt werden!

Auch die Expertengruppe, die im Rahmen des Modellprojekts „Die Stroß durch’s Dorf“ unser Dorf besuchte und die Verkehrssituation in Augenschein nahm, kam zu dem Ergebnis, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Dass seither auch seitens der Gemeindeverwaltung keine weiteren Schritte unternommen wurden, um wenigstens ein erstes kleines Maßnahmenpaket zu schnüren und umzusetzen, unterstreicht die Notwendigkeit dieses Antrages der CDU Habach.

Dienstag, 30. August 2016

Kommunalpolitische Exkursion: CDU unterwegs im Schwarzwald

Gerade wenn die Herausforderungen im (kommunal-)politischen Tagesgeschäft besonders groß sind, darf der Blick über den Tellerrand nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grunde starteten die Mitglieder der CDU-Gemeinderatsfraktion gemeinsam mit weiteren interessierten Kolleginnen und Kollegen in der vergangenen zu einer Exkursion in den mittleren Schwarzwald. 
Unter der Überschrift „Tourismus: Chance für Natur und Kultur?“ machten wir uns vor Ort in einer der schönsten Ferienregionen unseres Landes ein Bild davon, wie selbst kleine Dörfer die Chance des neu auflebenden sanften Tourismus nutzen können.
Wie funktioniert Tourismus in ländlichen Räumen? Welche Voraussetzungen müssen von der öffentlichen Hand und von privaten Anbietern erfüllt werden? Wie sehen erfolgreiche Angebote aus? Wie lassen sich neue Ansätze für Kooperation und Zusammenarbeit umsetzen? Es sind Fragen wie diese, denen wir unter anderem im Schwarzwalddorf Gutach nachgegangen sind und die auch für unsere Gemeinde und unserer Region von Bedeutung sein könnten.



Die Pflege von Traditionen wird durch moderne Angebote der Freizeitgestaltung für die ganze Familie ergänzt. Gutach beispielsweise ist neben seiner Gastfreundschaft bekannt, für seine Sommerrodelbahn, für einen wirklich tollen Barfußpfad und vor allem für das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, dem auch wir einen Besuch abstatteten. Eine absolut coole Sache ist zum Beispiel die Gutachtal-Card, die nicht nur viele kostenlose Angebote bietet, sondern gleichzeitig auch Teil der KONUS-Gästekarte ist, mit der man unter anderem den gesamten Schwarzwald von Nord nach Süd, also quasi von Karlsruhe bis knapp an den Bodensee, kostenlos mit Bus und Bahn erkunden kann. Diese Karte erhält man automatisch als Gast als eine der Gegenleistungen für die Kurtaxe.



Natürlich kam auch das Miteinander bei uns auf dieser Fahrt nicht zu kurz. Abseits des Tagesgeschehens blieb Zeit, um sich über unterschiedliche Themen auszutauschen, um Zukunftspläne zu schmieden und auch gemeinsam zu überlegen, mit welchen Initiativen wir in den kommenden Monaten unsere Gemeinde wieder ein Stück nach vorne bringen wollen. Vielen Dank an unseren Freund und Kollegen Franz-Josef König, der die Exkursion mit viel Herzblut und Engagement organisiert hat!



Montag, 29. August 2016

Vorhandene Infrastruktur erhalten und pflegen!

Ein wichtiger Leitsatz in unserer Gemeinde lautet: "Ein hervorragendes Rad- und Wanderwegenetz machen eine Tour durch unser landschaftlich schönes Illtaler Land zu einem besonderen Erlebnis." Nun ist es ja in Zeiten knapper Finanzen in den Kommunen nicht immer einfach, neue Projekte anzustoßen. Umso bedeutender aber sollte es doch sein, dass man sich um das kümmert, was man schon hat und was einem wichtig erscheint.
Schaut man sich jedoch derzeit unterschiedliche Plätze, Wege und Einrichtungen an, so scheint es, als habe man gerade bei der ständigen Unterhaltung nicht alles auf dem Schirm, was auf bunten Seiten beworben und beschworen wird.

Die Wassertretanlage im Dirminger Wald - ein ungeliebtes Kind im sanften Tourismus?


Eines der bedauerlichen Beispiele ist die Wassertretanlage im Wald zwischen Dirmingen, Hierscheid und Humes. 1978 erbaut und an einem stark frequentierten Spazier-, Lauf- und Wanderweg gelegen, lädt die Wassertretanlage ganz im Sinne von Pfarrer Kneipp zur Rast und zur gesunden Abkühlung ein. Sie könnte ein kleines Highlight des sanften, naturnahen Tourismus in unserer Gemeinde sein. 
Wohlgemerkt: KÖNNTE!
Tatsächlich aber wirkt die in die Jahre gekommene Anlage derzeit nicht sonderlich gepflegt.


Zwar ist das Umfeld ohne Müll, aber der Boden des Wasserbeckens ist mit einem dunklen, glitschigen Algenbelag bewachsen. Das ist nicht schön und birgt dazu auch noch hohe Rutschgefahr. Hier ist schnelle Abhilfe gefragt.
Gleichzeitig sollte man die Umgebung des Beckens so gestalten, dass sie weniger schlammig wirkt und sich besser barfuß begehen lässt. Auch eine Bank am Rande der Wassertretanlage bedarf der Aufmerksamkeit: Hier fehlt ein Brett. Auch das ist nur eine Kleinigkeit, die das Gesamtbild jedoch negativ beeinflusst.
Es wäre ganz sicher ein Engagement, das sich lohnt. Für die Fachkräfte des Bauhofes sollte es eigentlich ein Leichtes sein, innerhalb kürzester Zeit die Wassertretanlage samt Umfeld mit wenig Aufwand wieder auf Vordermann zu bringen.