Donnerstag, 18. Mai 2017

Meine Woche im Landtag. Ausgabe #1.

Blick in den Plenarsaal (Foto: CDU Saar)
In der nun bereits zweiten Sitzung in der neuen Legislaturperiode wählten die Abgeordneten des saarländischen Landtages am Mittwoch die Ministerpräsidentin, anschließend stellte diese ihr Kabinett vor. Im Anschluss wurden die Ministerinnen und Minister sowie die Staatssekretäre mit Kabinettsrang vereidigt. Das Saarland hat somit eine neue Regierung.
Das ist ein guter Zeitpunkt, wie ich finde, um meine neue Serie "Meine Woche im Landtag" im EppelBlog zu starten. "
Meine Woche im Landtag" soll widerspiegeln, was ich in der jeweils zurückliegenden Woche in meiner parlamentarischen Arbeit erlebt habe, was für mich am herausragendsten war und mit welchen politischen Themen ich mich beschäftigt habe. 


Ein ganz besonderes Ereignis war in der zurückliegenden Woche natürlich die Wahl der Ministerpräsidentin durch die Abgeordneten des Saarländischen Landtages:
Unser CDU-Fraktionsvorsitzender Tobias Hans schlug Annegret Kramp-Karrenbauer zur Wiederwahl vor. Da von den Fraktionen DIE LINKE und AfD eine geheime Abstimmung gewünscht war, wurde natürlich auch geheim gewählt. Von den 51 Abgeordneten des Landtages vereinigt die Regierungskoalition aus CDU und SPD 41 Sitze auf sich. 
Auf das Ergebnis der Wahl war ich sehr gespannt, denn wenn AKK es schaffte, alle Stimmen der Regierungskoalition zu erhalten, wäre das ein perfekter Start der neuen großen Koalition im Saarland.
Und tatsächlich: Mit 41 Stimmen wurde Annegret erneut zur Ministerpräsidentin des Saarlandes gewählt.
Die Oppositionsparteien, die allerdings keine personelle Alternative aufbieten konnten,
stimmten offenbar erwartungsgemäß dagegen.
Dieses tolle Ergebnis freut mich sehr. Auch von dieser Stelle gratuliere ich Annegret noch einmal ganz herzlich. Ich freue mich genau wie sie schon jetzt auf eine gute Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.

Landtagspräsident Klaus Meiser vereidigte Annegret
Kramp-Karrenbauer als Ministerpräsidentin
(Foto: Hermann Scharf)
Der Amtseid, den die Ministerpräsidentin sowie ihre Ministerinnen und Minister gegenüber dem Präsidenten des Saarländischen Landtages Klaus Meiser abgelegt, haben lautet übrigens folgendermaßen:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, Verfassung und Recht wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Nachdem unsere alte und neue Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Amtseid geleistet hat und auch neuen Ministerinnen und Minister sowie die beiden Staatssekretäre vereidigt waren, endete die bereits zweite Sitzung des Landtages.
Der Tag im Landtag allerdings war damit noch keineswegs vorbei. Am Nachmittag des gleichen Tages fanden sich die Mitglieder der CDU-Fraktion noch einmal zusammen, um n Fraktionsvorstand um Fraktionschef Tobias Hans zu komplettieren und auch um über die Besetzung des Ausschüsse des Landtages zu entscheiden.
Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende stehen Tobias Hans künftig Hermann Scharf, Alex Funk, Dagmar Heib und Peter Strobel zur Seite, neuer parlamentarischer Geschäftsführer und damit Nachfolger von Roland Theis ist Stefan Thielen.
Ich selbst darf die CDU-Fraktion im Ausschuss für Inneres und Sport, im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, im Ausschuss für Justiz, Verfassungsfragen sowie Wahlprüfung sowie im Ausschuss für Grubensicherheit und Nachbergbau vertreten und freue mich schon sehr auf die Arbeit in diesen wichtigen Ausschüssen.

Der Freitag und das Wochenende

Morgen besuche ich die Veranstaltung knowhow@htw saar: Leben und Arbeiten in der Zukunft der IHK Saarland. "Im Rahmen der knowhow@htw saar sollen Wissenschaftler/innen und Unternehmen gezielt miteinander ins Gespräch gebracht werden, um einen Dialog zu initiieren, bei dem anwendungsorientierte Lösungen zu aktuellen Fragestellungen in gemeinsamen Projekten erarbeitet werden", beschreibt die IHK das Ziel der Veranstaltung. 
Und weil Megatrends wie die Digitalisierung, der demografische Wandel und auch Globalisierung nicht nur die Wirtschaft verändern sondern nahezu alle Bereiche unseres Lebens betreffen, ist die kowhow@htwsaar auch für mich von großen Interesse.

Am Samstag gratuliere ich meinen Freund Armin König, Bürgermeister unserer Nachbargemeinde Illingen zu seinem 60. Geburtstag, um anschließend dann zuhause meiner Liebsten zu helfen, dass Haus auf Vordermann zu bringen.
Schließlich gibt es anlässlich der Firmung meiner ältesten Tochter am Sonntag einen guten Grund zum Feiern. 

Dienstag, 9. Mai 2017

Der Illinger Viehmarkt - ein Aushängeschild für die Region Illtal

Dass das Wetter am vergangenen Sonntag nicht wirklich mitspielte und statt Sonnenstrahlen dieses Mal Wolken und mehr oder minder kräftige Regenschauer den den Illinger Viehmarkt begleiteten, tat der guten Stimmung keinen Abbruch.  Das Wetter und zwei aufmüpfige Jungbullen waren aber auch so ziemlich das einzige, worauf das Orga-Team des Illinger Viehmarkts letztlich keinen Einfluss hatte.Auch wenn witterungsbedingt einige Besucherinnen und Besucher fernblieben, wurde der Viehmarkt trotzdem zu einem regelrechten Mega-Event.
Illingen machte seinem Ruf als Marktgemeinde ein weiteres Mal alle Ehre.

Kaninchen, Geflügel, Schafe, Ziegen, Schweine, Kühe, Pferde, Esel und sogar Alpakas gaben sich ein buntes Stelldichein. Allenthalben hörte man Muh, Mäh und Kikerikii - und trotz dem Regen auch mal ein Kinderlachen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.
Während am Drehgrill Schweine bruzzelten, wurden auch die Schlangen an den Rostwurstbuden und den Ständen mit den  vielen anderen süßen oder herzhaften Leckereien immer länger.Man konnte sich mit einer "normalen" Rostwurst begnügen, sich aber auch für eine Wild- oder eine Schafsrostwurst entscheiden. Alles das gab es - und noch vieles mehr.
Zum Beispiel auch ein buntes Angebot an Regionalwaren.
Wurst, Fleisch, Käse, Bienenprodukte, Öle, Liköre, Salate, Gewürze... und, und, und.

Illingen nennt sich selber "M
arktgemeinde".

Und das völlig zu Recht!





Freitag, 5. Mai 2017

MdL unterwegs: Besuch bei Kfz-Technik und Reifenservice Busse in Eppelborn

Sie schaffen Arbeitsplätze. Sie zahlen Steuern. Sie tragen zur Attraktivität einer Gemeinde. Sie investieren und sie sind es, die letztlich die wirtschaftliche Stärke einer Kommune ausmachen: Unsere Unternehmer.
Eines aber sind die Betriebe und und Unternehmen in unserer Gemeinde, aber auch anderswo in unserem Land ganz sicher nicht: eine Kuh, die man immer nur melken kann, ohne sich ansonsten um sie zu kümmern. Nachdem ich nun nicht nur als Gemeinderatsmitglied, sondern darüberhinaus auch als Mitglied des Landtages politische Verantwortung übernommen habe, ist es mir deshalb ein ganz grundlegendes Anliegen, stets Ansprechpartner zu sein und ein offenes Ohr für alle Anliegen zu haben. Für Bürgerinnen und Bürger ebenso, wie für die Unternehmen in unserer Gemeinde. Sie sind ein wichtiger Teil des Ganzen.


Ein noch verhältnismäßig junges, aber trotzdem erfolgreiches Unternehmen ist die Kfz-Technik und Reifenservice Busse in der Dirminger Straße in Eppelborn. Oder wie Einheimische sagen: "Uff'm Rieweschdegg".
Gemeinsam mit dem Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt besuchte ich in dieser Woche das aufstrebende Unternehmen.


2008 hat Gerd Busse seine Firma gegründet, war zunächst unmittelbar in der Eppelborner Ortsmitte beheimatet. Schnell aber waren die räumlichen Möglichkeiten in der in die Jahre gekommenen Immobilie gegenüber dem big Eppel, in die er sich eingemietet hatte, nicht mehr ausreichend.
Busse war bereit zu investieren. Doch es ging ihm nicht besser als anderen Unternehmen: Die Gemeinde Eppelborn konnte ihm keine freien Gewerbeflächen anbieten.
Glücklicherweise konnte er dann von privat das Grundstück auf dem "Rieweschdegg" erwerben. Er investierte kräftig, baute eine Werkstatthalle sowie die notwendigen Büro- und Sozialräume. 
Leicht wurde ihm das nicht gemacht: Hohe Auflagen der Genehmigungsbehörden trieben die Kosten nach oben. 
Trotzdem schaffte er es, sein Unternehmen erfolgreich weiter aufzubauen. Mittlerweile beschäftigt Gerd Busse sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vollzeit sowie zwei Aushilfen bzw. Teilzeitbeschäftigte. 
Gerne würde er weiter investieren, eine weitere Halle bauen.
Platz wäre mehr als genug da. Doch der Amtsschimmel wiehert kräftig und macht es Gerd Busse nicht leicht. Die Hoffnung, an der Rathausspitze eine kompetente und helfende Ansprechpartnerin zu finden, zerschlug sich bedauerlicherweise nach mehrmaligen Versuchen, einen Gesprächstermin zu erhalten. Ob an der Rathausspitze schlichtweg die Zeit fehlt, sich mit Kleinigkeiten wie der Unterstützung von Handel und Gewerbe zu beschäftigen oder ob sie sich tatsächlich als nicht zuständig fühlt, mag dahingestellt sein. Der Wunsch, dass der Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung der Wirtschaft endlich wieder die notwendige Bedeutung beigemessen wird, bleibt und ist für mich Antrieb genug, mich zu kümmern. Deshalb nehme ich mir gerne die Zeit, mir die Betriebe in unserer Gemeinde anzusehen und mir die Sorgen und Nöte der Unternehmer wie der Beschäftigten anzuhören.


Berthold Schmitt und ich waren uns im Gespräch mit Gerd Busse einig: Eppelborn ist im Vergleich zu unseren Nachbarkommen relativ strukturschwach. Und wenn schon eine wirklich offensive Ansiedlungspolitik an der finanziellen Situation unserer Gemeinde scheitert, so muss doch umso mehr durch eine Willkommenskultur und eine Politik der offenen Ohren für Unternehmerinnen und Unternehmer ein Klima geschaffen werden, in dem gerne investiert wird und Arbeitsplätze geschaffen werden.
Zum Glück deutet sich nach der Odyssee der letzten Monate an, dass nun endlich eine Lösung gefunden ist. Wir hoffen, dass Gerd Busse möglichst bald die Erweiterung seines Unternehmens realisieren und mit dem Anbau beginnen kann.



Mittwoch, 3. Mai 2017

Frühling auf Finkenrech

Der Frühling auf Finkenrech ist ein wahrer Besuchermagnet. Schon die Eröffnung verzögerte sich, weil noch soviele Besucherinnen und Besucher im Stau standen. Zur Mittagszeit schlängelte sich die Blechlawine bereits kilometerlang bis in die Dirminger Ortsmitte. Ein buntes Programm, Stände mit regionalen Erzeugnissen, Kunsthandwerk und ein breit gefächertes gastronomisches Angebot lockten Gäste aus dem ganzen Saarland und selbst von außerhalb der Landesgrenzen, wie sich an den Nummerschildern der Autos leicht ablesen ließ. Auch für Wanderer war der Finkenrech am vergangenen Sonntag ein beliebtes Ziel. Der Finkenrech ist ein Aushängeschild nicht nur für die Gemeinde Eppelborn und den Landkreis Neunkirchen, sondern für die gesamte Region.Die wunderschön gestalteten Gärten laden ein zum Verweilen. 



Auch die CDU war zur Eröffnung und auch am Nachmittag zahlreich vertreten: (v.l.) Cornelia Anspach-Papa, Alwin Theobald (MdL), Staatssekretärin a.D. Gaby Schäfer, der JU-Kreisvorsitzende Johannes Schäfer, CDU-Kreistagsmitglied Klaus-Peter Schäfer, Peter Rammo sowie der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Lothar Dietz.




Dienstag, 2. Mai 2017

Neu im Landtag: Die sieben neuen Fraktionmitglieder der CDU stellen sich vor

Gemeinsam mit mir sind gleich sechs weitere Parlamentsneulinge über die Listen der CDU in den Landtag des Saarlandes eingezogen.  Das bringt sicher erneut einen frischen Wind in die Arbeit des Landtages. Es zeigt aber auch, dass wir in der  CDU auf ein buntes und großes Personaltableau zurückgreifen können.
In einem kurzen Video stellen Raphael Schäfer, Sarah Gillen, Marc Speicher, Alex Zeyer, Sascha Zehner, Jutta Schmitt-Land und ich uns und unsere Themen für die politische Arbeit in den kommenden Jahren vor:

Mittwoch, 26. April 2017

Veränderung. Aufbruch. Herausforderung.

Leben bedeutet Veränderung. Immer wieder. Das gilt umso mehr, wenn man stets offen bleibt für Neues. Mit meiner Wahl in den Landtag des Saarlandes verändert sich nun natürlich für mich wieder einmal so einiges.

Formal darf ich mich nun MdL nennen, Mitglied des Landtages. Allerdings auch Regierungsamtsinspektor a.D. Mit der Annahme des Landtagsmandates musste ich meinen Arbeitsplatz im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie verlassen und damit auch das Sachgebiet Jugendarbeit / Jugendsozialarbeit / Jugendhilfe-Schule im Landesjugendamt. 
So sehr ich mich auch auf die neue Herausforderung  freue, bleibt auch dieses Mal auch ein weinendes Auge: Die Arbeit im Landesjugendamt machte mir nicht nur richtig viel Spaß, sondern ermöglichte es mir auch, die Kinder- und Jugendarbeit im Saarland und sogar darüber hinaus ein Stück weit mitzugestalten.
So bin ich zum Beispiel noch immer durchaus stolz und dankbar, dass ich im Rahmen der Arbeit der AG Jugendförderung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter unter anderem an dem mittlerweile bereits bundesweit beachteten Positionspapier "Kommune als Ort der Jugendpolitik - Jugendarbeit in den Fokus stellen" aktiv mitarbeiten durfte, die Antragstellung zur Förderung von Maßnahmen der Kinder- und Jugendarbeit zumindest ein Stück weit vereinfachen konnte und eigene Richtlinien für die Förderung der Jugendarbeit im außenunterrichtlichen Bereich der Schule maßgeblich mitgestalten durfte.  

Ich bin mir sicher, dass ich der Kinder- und Jugendarbeit auf die eine oder andere Weise auch als Abgeordneter des Saarländischen Landtages erhalten bleiben werde und meine Erfahrungen und Kenntnisse in diesem Bereich aktiv in die politische Diskussion einbringen kann. Darauf freue ich mich schon.
Nicht weniger aber freue ich mich, dass ich die Chance bekommen habe, auch in anderen Politikbereichen, die mir wichtig sind und die mir am Herzen liegen, etwas zu bewirken. In der Arbeits- und Sozialpolitik beispielsweise, aber auch bei der Förderung und der Zukunftssicherung für den ländlichen Raum, die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs und dem Erhalt unserer Infrastruktur. Auch für die Belange meiner ehemaligen Kolleginnen und Kollegen in den Straßenmeistereien des Saarlandes und im Justizvollzugsdienst will ich ein offenes Ohr haben.

Die Tatsache, dass ich nun neben meinem ehrenamtlichen Engagement in der Kommunalpolitik hauptamtlich in der Landespolitik tätig bin, wird natürlich auch den EppelBlog wieder einmal ein Stück weit verändern. Neben den bisherigen Themen wird sicherlich auch die Landespolitik künftig verstärkt eine Rolle spielen.
Ich denke, das erwarten die Menschen, die mich gewählt haben und der CDU in der Gemeinde Eppelborn ein fulminantes Ergebnis beschert haben, auch ein Stück weit.

Ich werde also im EppelBlog versuchen, künftig nicht nur die Kommunalpolitik transparenter zu machen, sondern auch die Menschen bei Entscheidungen der Landespolitik mitzunehmen.
Lokale Eppelborner Themen sollen trotzdem ebenso wenig zu kurz kommen, wie Buchrezensionen und all das andere, über das ich bislang immer wieder gerne berichtet habe. Ich hoffe, ihr bleibt auch weiterhin treue Leserinnen und Leser meines persönlichen Blogs, dem EppelBlog.

Viele Grüße
Ihr und Euer Alwin Theobald

Sonntag, 16. April 2017

Manege frei: Zweimal "Volles Haus" im Zirkuszelt am Haus Hubwald

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer gastierte in dieser Woche der Zirkus ZappZarap am Haus Hubwald in Habach. Die Bewohner der Einrichtung sorgten am Samstag mit ihren Darbietungen für ein volles Zelt - nachdem bereits die mittlerweile nicht nur im ganzen Saarland bekannten "Heroldsingers"gemeinsam mit dem Habacher Dichter und Autor Arno Meiser mit einer spontanen Benefizveranstaltung am Mittwoch das Zelt rockten.

Das Konzept des Mitmach-Zirkusses ZappZarap hat zum Ziel, Stärken zu entdecken, soziales Lernen in einer Zirkusgemeinschaft zu ermöglichen und auch Fehler bei sich selbst und bei anderen zu tolerieren. Eine ganze Woche trainierten und übten die Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung, um ein buntes und professionelles Programm auf die Beine zu stellen. Und sie wurden belohnt: Zum Höhepunkt der Zirkuswoche fand die große Abschlussveranstaltung am Samstag vor "ausverkauftem" Zelt statt. Ein Erlebnis für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in dieser Woche nicht nur jede Menge Spaß hatten und Zirkusakrobatik und Kunststücke erlernten, sondern auch sehr viel Vertrauen, Mut und Miteinander bewiesen.

Dass Arno Meiser und die Heroldsingers spontan die Gelegenheit nutzten und zu Gunsten des Hauses Hubwald eine Benefizveranstaltung mit mitreißenden Schlagern, rockigen Songs, witzigen Gedichten und Mitmachreimen auf die Beine stellten, setzte dem Zirkusprojekt die Krone auf. Die Besucher strömten. Und die Bewohner des Hauses Hubwald hatten auch hier ihren Spaß.
Dafür auch von meiner Seite ein großes Kompliment und Dankeschön an Arno Meiser und die Heroldsingers - aber auch an alle, die eine oder sogar beide Veranstaltungen besucht haben!

Montag, 10. April 2017

Neue Initiative sorgt mit Flugblatt für Aufsehen in Eppelborn

Am vergangenen Wochenende verteilten Mitglieder einer neu gegründeten Gruppe mit dem Namen "Bürgerinitiative Zukunft für Eppelborn" Flugblätter im Eppelborner Ortskern. Zeitgleich legten auch zahlreiche Geschäfte und Dienstleister diese Flyer aus. Unter der Überschrift "Bald auch Aldi weg? Wohin steuert Eppelborn" macht die Initiative deutlich, dass sie einen Weggang des Discounters ALDI und dadurch erhebliche negative Folgen auch für andere Eppelborner Geschäfte befürchtet.

Die CDU begrüßte bereits in einer Pressemitteilung die Initiative, die von drei jungen Unternehmerinnen ins Leben gerufen wurde, ausdrücklich und sieht sich in ihrer Haltung bestätigt. Auch ich finde, es kommt etwas in Bewegung. Immer mehr Gewerbetreibende aber auch immer mehr Bürgerinnen und Bürger kritisieren, dass in Eppelborn ein Stillstand der wirtschaftlichen Entwicklung insgesamt, vor allem aber im Zentrum von Eppelborn festzustellen ist. 
Gleich mehrere Unternehmen haben in den letzten Monaten unsere Gemeinde verlassen. Die Menschen wollen nun wenigstens wissen, wie es mit ALDI weitergeht - doch die Verwaltungsspitze hüllt sich in Schweigen. Da ist es kein Wunder, dass die Spekulationen ins  Kraut schießen.
Diese Wahrnehmung werde den Gewerbetreibenden von Kunden aus Nachbargemeinden, insbesondere aber auch von Eppelbornern bestätigt, heißt es aus den Reihen der neuen Initiative.
Die Hoffnung, in absehbarer Zeit einen Drogerie-Markt in Eppelborn anzusiedeln, habe sich längst zerschlagen, die Parkplatznot, die vor allem durch Dauerparker verursacht werde, sei ein weiteres, sehr großes Problem. Letztlich gehe es mittlerweile nicht mehr nur um die Grund- und Nahversorgung im zentralen Ort Eppelborn, sondern auch um die wirtschaftliche Weiterentwicklung aller Ortsteile und um wichtige Arbeitsplätze.
Ich teile die Sorgen der Initiative Zukunft für Eppelborn. Das kann ich nur bekräftigten. Auch ich will, dass es in unserer Gemeinde endlich wieder aufwärts geht. Wir verfolgen die gleichen Ziele. Wenn es gewünscht wird, stehe ich deshalb der Bürgerinitiative gerne mit Rat und Tat zur Seite.


Donnerstag, 23. März 2017

"Shoppen & Schwenken": CDU belebt die Eppelborner Ortsmitte am verkaufsoffenen Sonntag - AKK zu Gast!

"Eine kleine Dosis Frühling" wollte der CDU-Gemeindeverband Eppelborn dem verkaufsoffenen Sonntag in Eppelborn spendieren - und hatte Erfolg: Die Aktion "Shoppen & Schwenken" war trotz des trüben und zum Teil noch feuchten Wetters ein kleines Highlight. Die Leute kamen, staunten, aßen Schwenker und machen mit beim "Melkwettbewerb mit der Kuh Elsa". Auch Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer war mit von der Partie, besuchte unseren Stand und vor allem auch einen großen Teil der Eppelborner Geschäfte.


Auf die Idee, beim verkaufsoffenen Sonntag mitzumachen, kam ich im Rahmen meines Dialogs mit jungen Unternehmerinnen in unserer Gemeinde. "Eppelborn hat viel Kaufkraft, und die gilt es zu binden“, sagte mir zum Beispiel Birgit Jochum vom Geschenke- und Dekoladen "Zersägt und verfilzt". Eppelborn brauche wieder ein Einkaufserlebnis. Dazu gehöre unter anderem auch ein Rahmenprogramm am verkaufsoffenen Sonntag, betonte sie.
Ich versprach Birgit Jochum, etwas auf die Beine zu stellen - und nach ein wenig Nachdenken kam mir die Idee, das zu machen, was die Saarländer einfach am besten können: Schwenken!
Und schon war das Projekt "Shoppen & Schwenken" geboren.
Was in diesem Jahr noch relativ klein begonnen hat, will ich gemeinsam mit unserer Zukunftswerkstatt Eppelborn und dem CDU-Gemeindeverband in Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein in den kommenden Jahren Stück für Stück ausbauen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mich unterstützten und ein offenes Ohr für mein Vorhaben hatten, vor allem aber auch bei denen, die selbst kräftig mit anpackten:
beim CDU-Gemeindeverband und insbesondere bei meinen jungen Freunden vom CDU-Ortsverband Dirmingen (vor allem bei Tobias und Fabain Schlicher, Nathalie und Jessica Colp sowie Fabian Schorr), meinem stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Leidinger und meiner Schatzmeisterin Ursula Klos für die logistische Unterstützung, bei Birgit und Daniel Jochum, beim Gewerbevereinsvorsitzenden Günter Schmitt, bei Ortsvorsteher Berthold Schmitt und seinem Stellvertreter Hans Nicolay, sowie bei der JU und insbesondere bei Lukas Schmidt, der den Melkwettbewerb souverän betreute. Ihr habt geholfen, aus einer Idee eine erfolgreiche Aktion zu machen, die in den kommenden Jahren hoffentlich zu einer Erfolgsgeschichte werden wird.




Samstag, 18. März 2017

Die Haustür: Ort der Begegnung - Ort des direkten Dialogs

Es ist bereits mein siebter Haustür-Wahlkampf. Bei fünf Kommunalwahlen und einer Bürgermeisterwahl zog ich bislang von Tür zu Tür, von Haustürklingel zu Haustürklingel. Für mich. Für andere.
Immer aber für eine Sache, von der ich überzeugt war und bin.
Und nun eben beim Landtagswahlkampf zur Fortsetzung einer erfolgreichen Politik unter Führung von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Warum ich das mache?

Um für meine Partei die CDU und die Fortsetzung ihrer politische Arbeit, aber auch (wie aktuell) auch für meine politische Arbeit und für mich persönlich zu werben. Natürlich.
Vor allem aber mache ich das auch, weil mir der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist. Weil ich glaube, dass es wichtig ist zuzuhören, wenn man sich politisch engagiert. 

Und weil ich der Ansicht bin, dass die Wählerinnen und Wähler ein Recht darauf haben, dass diejenigen, die sich um ein öffentliches (Wahl-)Amt bewerben, sich ihnen vorstellen.
Deshalb macht der Haustürwahlkampf meinen Freunden und mir so viel Spaß, dass ich auch mit meiner gebrochenen rechten Hand in der kommenden Woche weiter mache, bis ich mindestens 1.000 Haushalte persönlich mit meinen Freunden besucht habe.





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