Donnerstag, 1. Dezember 2016

Wiesbach: Neuer Ortsvorsteher erst im zweiten Wahlgang

Nachdem der bisherige Wiesbacher Ortsvorsteher Klaus Herold aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niedergelegt hatte, wurde eine Neuwahl erforderlich. Die absolute Mehrheit der SPD im Ortsrat ließ eigentlich erwarten, dass die Wahl seines Nachfolgers Stefan Löw (SPD) lediglich eine Formsache sein würde. Doch es kam zunächst anders.

Die CDU Wiesbach hat mit Adrian Bost einen engagierten Vorsitzenden, der sich durch seine offene und sachliche Art sowie vor allem auch durch sein Engagement und seinen persönlichen Einsatz für sein Dorf bereits viele Sympathien erworben hat. Überzeugt davon, dass Bost auf jeden Fall ein geeigneter Ortsvorsteher wäre, wurde er durch die CDU-Ortsratsfraktion trotz der deutlichen SPD-Mehrheit als die bessere Alternative vorgeschlagen.
Ganz offensichtlich war sich hingegen die SPD-Fraktion der richtigen Auswahl ihres Kandidaten keineswegs so sicher: Völlig überraschend verpasste Löw im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit, weil er nicht alle Stimmen seiner eigenen Fraktion erhielt.

Erst im zweiten Wahlgang konnte er sich dann mit sechs zu vier Stimmen durchsetzen. 
Damit startet der neue Wiesbacher Ortsvorsteher bereits mit einer gewaltigen Hypothek in seine Amtszeit, muss jetzt durch persönliches Engagement beweisen, dass er in die Fußstapfen von Klaus Herold treten kann.


Wiesbach ist ein aktives, lebendiges Dorf mit einer gesunden Vereinsstruktur. Bislang kam dem Ortsvorsteher vor allem auch in der Vereinsgemeinschaft die Rolle eines Moderators zu - eine Rolle, die Klaus Herold mit viel Empathie sehr gut ausfüllte. Durch seine ruhige, sachliche Art verstand er es, die Menschen mitzunehmen. Für den neuen Ortsvorsteher wird dies zu einem Maßstab und zu einer Herausforderung, die er erst noch meistern muss.
Ob es gelingt, bleibt abzuwarten.

Mittwoch, 30. November 2016

Adventsmarkt in Habach und mittelalterlicher Weihnachtsmarkt in Dirmingen

Der Advent ist einfach eine besondere Zeit. Alles wird ein wenig festlicher herausgeputzt. Fast jeder größere Ort ist weihnachtlich geschmückt und beleuchtet (Ausnahmen bestätigen allerdings auch hier bedauerlicherweise die Regel). Allerorten sind Weihnachtsmärkte, mal größere, mal kleinere.
Mit Freunden aus der CDU auf dem Adventsbasar in Habach: v.l. Ortsrätin Ursula Klos, CDU-Landtagskandidat Alwin Theobald ;-) der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Berthold Schmitt, Ehrenortsvorsteher Emil Brill, die Vorsitzende der Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn
Marliese Weber sowie der stellvertretende CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Thomas Bost.

Der Besuch einiger dieser Weihnachtsmärkte ist fester Bestandteil meines Terminkalenders. Nicht nur, wenn ich mit meiner Familie, sondern auch wenn ich mit meinen politischen Freundinnen und Freunden unterwegs bin. Besonders schwer fiel die Auswahl am letzten Wochenende. Tausende Besucher machten sich auf zu den Märkten, die - jeder für sich - ihr ganz eigenes Flair haben. Dass sie alle lokal organisiert sind und viele Anbieter aus der Region kommen, tut der Atmosphäre gut. Neben einer Stippvisite auf dem großen Weihnachtsmarkt in Alt-Saarbrücken standen natürlich vor allem die beiden Weihnachtsmärkte in Habach und in Dirmingen auf dem Programm meiner Familie. Hier traf ich dann natürlich auch auf viele Freunde aus CDU und JU.

Und auch auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Dirmingen waren wir als CDU stark vertreten -
unter anderem mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Saarländischen Landtag Tobias Hans, CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt, dem CDU-Landtagkandidaten Alwin Theobald, dem stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden Stefan Leidinger, den Freunde der JU und der CDU Dirmingen und auch unseren Freunden vom CDU-Ortsverband Wiesbach.
 
Der Unterschied wird gerade in dem Vergleich dieser beiden sehr lokalen, durch ehrenamtliches Engagement geprägten Weihnachtsmärkten zu dem Saarbrücker ist augenfällig: So spektakulär so ein richtig großer städtischer Weihnachts- oder Christkindlmarkt mit seiner unglaublichen Vielfalt und seinen Angeboten auch sein mag:
Die Dorfweihnacht ist freundlicher. Intimer. Hier schiebt man sich nicht nur einfach so durch die Menge. Hier trifft man Freunde, hier bleibt man stehen. Hier wird es spät. Lebendige Dorfgemeinschaft eben.


Montag, 28. November 2016

Ziel erreicht: Zusätzlicher Parkraum am Kirchplatz geschaffen!

Eppelborn. An der Kreuzung B10/L300, dort wo die Rathausstraße, die Koßmannstraße und der Kirchplatz sich treffen, entsteht derzeit ein neuer, wenn auch kleiner Parkplatz für ungefähr zehn Fahrzeuge. Ein Provisorium, um die schlimmste Parknot in dem lebendigen "Quartier Kirchplatz" zu lindern. Ein Erfolg der CDU und ja - auch meines EppelBlogs. Von wegen, Politik erreicht nichts: Auch dieses Mal hat sich unser Engagement gelohnt!
Warum sollte ein kleines Filetstück im Eppelborner Ortskern unnötig brach liegen? Das Quartier Kirchplatz braucht
dringend mehr Parkraum. Ortsvorsteher Berthold Schmitt zog mit mir an einem Strang. Gemeinsam brachten  wir
den Stein ins Rollen.  Noch vor kurzen besuchten wir mit der CDU-Ortsratsfraktion und den Eppelborner Mitgliedern
der CDU-Gemeinderatsfraktion das kleine Areal und erörterten die Möglichkeiten.
Seit Jahren liegt im Herzen Eppelborns eine Fläche brach, an der einst das Weisgerber-Haus stand. Lange Jahre befand sich dort die Marien-Apotheke, bevor sie die Straßenseite wechselte. Danach beherbergte das einst ortsbildprägende Gebäude eine Buchhandlung.
Seit 2010 stand es zunächst leer, 2013 fiel es dann dem Bagger zum Opfer. Die B10 sollte um eine Abbiegespur erweitert werden. Doch die Baumaßnahme lässt auf sich warten.

2019 heißt es derzeit. Dann ginge es los.
Doch dieses "Bald geht es los" haben wir schon zu oft gehört. Wir warten es mal ab.

In Gesprächen, die ich mit Geschäftsleuten am Kirchplatz führte, wurde eine Idee geboren: Man könne doch vielleicht die derzeit noch nutzlose Fläche als Stellfläche für die kurzzeitparkenden Kunden der Apotheke, der Postagentur, des Pfarramtes, des Geschenkeladens "Zersägt und verfilzt" oder eines der anderen Geschäfte in diesem lebendigen Viertel Eppelborns nutzen. 
Ich brachte den Gedanken in meinen Blog und in die Sozialen Medien, Ortsvorsteher Berthold Schmitt und sein CDU-Fraktionssprecher Hans Nicolay brachten einen entsprechenden Antrag in den Ortsrat ein. Der Druck auf die Verwaltung wuchs, das Thema verselbständigte sich. Immer wieder hakten wir nach.
Ausflüchte, der Landesbetrieb für Straßenbau sei dagegen, verflüchtigten sich schnell, nachdem Berthold Schmitt und ich deutlich machten, dass es keiner neuen Ein- und Ausfahrt in die B10 bedürfe. Die Fläche ist über den gemeindeeigenen Parkplatz vor dem "Eppelborner Hof" recht einfach zu erreichen.

Vor wenigen Tagen noch sagte ich zu Berthold Schmitt: "Wenn die Gemeinde keine Zeit und kein Geld hat, den Platz und eine Zufahrt herzurichten, machen wird es eben selber". Schließlich hatte ich ja mit meiner Ausbildung zum Straßenwärter und in zwölf Jahren Berufserfahrung in diesem Bereich Kenntnisse und Fertigkeiten im Tief- und Straßenbau erlangt. Werkzeug und kleine Maschinen wie z.B. eine Rüttelplatte und einen Grabenverdichter habe ich noch von meinem Hausbau über.
Doch eh wir uns versahen, hat sich doch tatsächlich kurz vor Jahresende das Blatt von heute auf morgen gewendet. Die Hecke wurde entfernt, ein kleiner Schaufelbagger rückte an, Randsteine wurden versetzt und die Einfahrt mit Betonverbundpflaster befestigt. Jetzt wird die Fläche noch ein wenig geschottert und verdichtet und dann ist der provisorische Parkplatz fertig.
Eine sehr erfreuliche Wendung. Nun warten wir nur noch darauf, dass die Fläche den Besuchern des Kirchplatzes zum Parken zur Verfügung gestellt wird. 

Turnier-Erfolge krönen Jugendarbeit des Habacher Karnevalsvereines

Gestern fand im Bürgerhaus Dudweiler das 14. VB-Saarland-Tanzturnier der Karnevalsgesellschaft Grüne Nelke Dudweiler statt. Erneut am Start waren auch in diesem Jahr die Garden und die Tanzmariechen des Habacher Karnevalsvereins "Dat gibt's nur ämo" (HKV). Und erneut belegten die Habacher auch in diesem Jahr vordere Plätze.

Die Jugendgarde des Habacher Karnevalsverein "Dat gibt's nur ämo" e.V. ertanzte sich 
souverän den hervorragenden 1. Platz in der Kategorie "Jugend Marsch" und zeigte damit nochmals eine Steigerung nach einem bereits sehr guten dritten Platz im vergangenen Jahr. Die Juniorengarde sowie die Aktivengarde belegten jeweils den 2. Platz. Die beiden Tanzmariechen schafften gegen eine harte und erfahrene Konkurrenz noch immer sehr gute sechste und siebte Plätze.

Ganz oben auf dem Treppchen:
Die Jugendgarde des HKV setzte sich mit großem Abstand in der Punkte-Wertung zu ihren Konkurrentinnen aus anderen saarländischen Karnevalsvereinen Punkte durch und ertanzten sich den 1. Platz.


In der Punktewertung nur ganz knapp hinter der Homburger Narrenzunft platzierte sich die Aktivengarde des HKV
trotz einer hervorragenden Leistung "nur" auf Platz 2 des Treppchens. Das schmälert den Erfolg jedoch keineswegs:
Die Habacher Mädels können mit den Garden der großen städtischen Vereine mittlerweile sehr gut mithalten.

Ich finde, diese Erfolge krönen die ohnehin erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit des HKV.In den vergangenen Jahren zeigt sich immer mehr, dass sich die Garden aus dem kleinen Dorf Habach auf Turnieren bereits unmittelbar hinter den großen Karnevalsvereinen unseres Landes etabliert haben und sich ihre Leistungen auch ohne großen Etat und B- und C-Kader vergleichen lassen. Engagement und Begeisterung der Kinder und Jugendlichen ergänzen sich mit dem Ehrgeiz und dem Anspruch ihrer Trainerinnen.
Die Nachwuchsarbeit ist ein Pfund, mit dem sich beim HKV wuchern lässt. 
Herzliche Glückwünsche zu diesen Erfolgen und für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit!



Freitag, 25. November 2016

Weihnachtsmärkte am Wiesbacher Wallenborn und im Hof der "Batschkapp" eröffnen den Reigen der Eppelborner Adventsmärkte

"Je kleiner der Weihnachtsmarkt, desto schöner und gemütlicher das Ambiente" schreibt der Online-Reiseführer travelbook.de. Und so war der kleine Weihnachtsmarkt am Ufer des Weihers am Wiesbacher Wallenborn auch in diesem Jahr am vergangenen Wochenende ebenso ein gelungener Auftakt im Vorfeld der Adventssonntage wie der ebenfalls gut besuchte Weihnachtsmarkt im Hof der Eppelborner Traditionsgaststätte "Batschkapp."


Stark vertreten: Die CDU auf dem Weihnachtsmarkt im Wiesbacher  Naherholungsgebiet Wallenborn  mit Britta John, der Wirtin der Fischerhütte an dem kleinen Wiesbacher See ....


... und auch in bester Glühweinlaune auf dem Weihnachtsmarkt der "Batschkapp" und der Familie Coppola.

Ich bin froh, dass Vereine, Verbände und private Initiativen in unseren Dörfern so viel auf die Beine stellen und einen wirklich riesengroßen Beitrag leisten, dass unsere Gemeinde auch in den kalten Wintermonaten Gemeinde so lebens- und liebenswert ist. 
Dafür auch an dieser Stelle ein Dankeschön, das wirklich aus ganzem Herzen kommt!

An diesem Wochenende geht es in Habach und in Dirmingen weiter: Am 1. Adventssamstag mit dem Adventsmarkt auf dem Dorfplatz und im Bürgerhaus Habach, am Tag darauf mit dem Adventsbasar im Haus Hubwald - und an beiden Tagen parallel mit dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Dirmingen. Der Besuch lohnt sich!

Nach dem Kino-Erfolg "Weihnachten in Eppelborn fällt aus" nun Teil 2: "Rathausspitze rettet Weihnachten"

Eine weihnachtlich erstrahlende City ist ein Magnet, der Menschen in der Weihnachtszeit magisch anzieht, sie zum Verweilen einlädt und auch die Umsätze ankurbelt. Das trägt zur Attraktivität einer Stadt oder Gemeinde bei - und zahlt sich mittelfristig garantiert aus.
Die Weihnachtsbeleuchtung ist in vielen Kommunen ein Eckpfeiler eines lebendigen und gut aufgestellten Gemeinde- oder Stadtmarketings; eines Stadtmarketings, das vielerorts die wichtigsten handelnden Gruppierungen transparent mit einbindet.
Ein solches gemeinsames Marketing wäre etwas, das bestimmt nicht nur ich mir auch für Eppelborn wünsche. 

Dass die Begriffe "transparent" und "durchsichtig" eine völlig unterschiedliche Bedeutung haben können, lässt sich aktuell ein weiteres Mal feststellen, wenn man den wöchentlichen Bulletin der Rathausspitze liest. "DER GEMEINDERAT hat die Ausgaben für Weihnachtsbeleuchtung auf seiner Sparliste. WIR führen dennoch moderat die Beleuchtung mit LED-Lichttechnik in allen Ortsteilen der Gemeinde fort" heißt es dort.
Das ist so dreist wie falsch.
So wenig transparent das Verwaltungshandeln an vielen Stellen unbestreitbar ist, so durchsichtig ist dieses Spiel. Auf der einen Seite der böse Gemeinderat, der die Gemeinde ihres weihnachtlichen Flairs beraubt hat, auf der anderen Seite die herzensgute Verwaltungsspitze, die wie weiland Don Quichotte de la Mancha gegen diese Windmühlen ankämpft. 
Es ließe sich jetzt richtigstellend einiges dazu schreiben. 
Das kürze ich jetzt ab, denn es gibt genügend Menschen in Eppelborn, die ziemlich genau wissen, wieso es im letzten Advent insbesondere im Eppelborner Ortskern so zappenduster waren. Berthold Schmitt hat bereits zu Recht darauf hingewiesen und auch im EppelBlog standen hierzu schon ganz interessante Artikel, z.B. unter 

http://eppelblog.blogspot.de/2012/11/glosse-weihnachten-in-eppelborn-fallt.html

und unter

http://eppelblog.blogspot.de/2012/11/weihnachtsbeleuchtung-in-eppelborn.html

Vielleicht verbirgt sich ja dahinter wenigstens die späte Einsicht, dass sich durch das Abdrehen der Weihnachtsbeleuchtung alleine der Gemeindehaushalt nicht auf stabile Christbaumständer Füße stellen lässt. Das könnte die Verwaltungsspitze dann aber auch offen sagen.
Wie dem auch sei: Ich bin froh, dass Vereine, Verbände und private Initiativen sich nicht entmutigen lassen und in unseren Dörfern so viel auf die Beine stellen und einen wirklich riesengroßen Beitrag leisten, dass unsere Gemeinde trotz allem lebens- und liebenswert bleibt.
Dafür auch an dieser Stelle man ein Dankeschön, das wirklich aus ganzem Herzen kommt!

Freitag, 18. November 2016

Wechsel an der Spitze des CDU-Gemeindeverbandes Eppelborn

Gestern wurde ich im Rahmen einer Delegiertenversammlung zum neuen Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Eppelborn gewählt. Ich bedanke mich für das große Vertrauen! Und ich freue mich auf die Aufgabe, unseren Gemeindeverband nun gemeinsam mit einem starken Team in die bevorstehenden Landtagswahlen am 26. März 2017 und in den Wahlkampf zur Bundestagswahl im Herbst des kommenden Jahres zu führen.

Vor uns liegen einige Herausforderungen: Die CDU ist die politische Kraft in unserer Gemeinde, die durch ihre Ideen, ihre Initiativen und ihr Engagement die Themen vorgibt. Wir sind Motor und Getriebe der Kommunalpolitik in Eppelborn. Trotzdem spiegelt sich diese Tatsache aktuell weder ausreichend in den politischen Mehrheitsverhältnissen im Gemeinderat und noch an der Rathausspitze wider.
Das zu ändern, die Menschen von unserer Arbeit zu überzeugen, sie mitzunehmen - das wird die Herausforderung bereits der kommenden Monate. Ich sehe unseren Gemeindeverband dabei als eine Art Unterstützer-Plattform, auf die sich unsere Ortsverbände und ihre Mitglieder verlassen können. Ich sehe ihn aber auch als Schrittmacher einer selbstbewussten und zukunftsorientierten Kommunalpolitik in Eppelborn.




Mir stehen für die anstehenden Aufgaben drei Stellvertreter zur Seite, die gestern ebenfalls mit deutlicher Mehrheit gewählt wurden: Der Dirminger CDU-Ortsvorsitzende Thomas Bost, unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Dr. Andreas Feld sowie Stefan Leidinger, der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Bubach-Calmesweiler-Macherbach. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern unseres geschäftsführenden Vorstandes und den Beisitzern wollen und werden wir geschlossen nach innen und überzeugend nach außen für die CDU und für unsere Gemeinde eintreten.
Jeder, der bei uns mitmachen möchte und mithelfen will, die Zukunft unserer Gemeinde aktiv zu gestalten, ist herzlich eingeladen, Mitglied der CDU in der Gemeinde Eppelborn und Teil einer engagierten Gemeinschaft zu werden.

Dienstag, 15. November 2016

CDU setzt Prioritäten für die Dorfentwicklung in Wiesbach

In Vorbereitung auf die bevorstehenden Beratungen zum Gemeindehaushalt 2017 hat die CDU Wiesbach nun ihre Prioritäten gesetzt. "Ganz oben auf unserer Agenda steht der Neubau einer Kindertagesstätte," berichtet der CDU-Ortsvorsitzende Adrian Bost. 

Auch wenn die Kita unter kirchlicher Trägerschaft geführt werde, so müsse doch auch die Gemeinde ihren gesetzlichen Anteil von geschätzten 500.000 Euro zum Neubau beitragen. Darin enthalten seien auch die Kosten für die Einrichtung einer Krippengruppe mit 11 Plätzen, an denen sich die katholische Kirche nicht beteiligen werde, so Bost.

Höchste Priorität: Der Kita-Neubau in Wiesbach mit einer Krippe-Gruppe für elf Kinder.

Ebenfalls auf der Prioritätenliste stehen Investitionen in die Wiesbachhalle, insbesondere in die Küche und im Bereich des sogenannten oberen Schankraums. Auch der Einbau einer Toilette für Menschen mit Behinderung sei vorgesehen.
Diese Umbauarbeiten würden, sofern die Gemeindeverwaltung mit einem entsprechenden Förderantrag Erfolg habe, mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) bezuschusst.
Das strukturelle finanzielle Defizit der Gemeinde erfordere eine hohe Haushaltsdisziplin, betonte Adrian Bost. "Es ist schon schwierig, ein größeres  Dorf wie Wiesbach zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten, wenn die Spielräume so eng sind". Trotzdem habe die CDU für Anregungen und Ideen der Wiesbacher Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich ein offenes Ohr. "Auch wenn vielleicht nicht alle Vorschläge im kommenden Jahr realisiert werden können, so lohnt doch auf jeden Fall die Diskussion", bekräftigt Bost und betont, er freue sich auf jede Anregung.

Montag, 14. November 2016

Warum das Thema "Erweiterung des zentralen Versorgungsbereiches" für mich noch lange nicht beendet ist.

Mit der denkbar knappsten Mehrheit hat sich der Gemeinderat gegen berechtige Bedenken dafür ausgesprochen, den sogenannten Zentralen Versorgungsbereich im Herzen Eppelborns zu beschränken. Wenn diese Entscheidung Bestand hat, wird unsere Gemeinde wertvoller Entwicklungsmöglichkeiten beraubt.
Dabei wären Flächen und Optionen zur Weiterentwicklung dringend notwendig: Unsere Gemeinde ist bei der wirtschaftlichen Entwicklung mittlerweile das Schlusslicht im Vergleich mit unseren Nachbargemeinden.

Das Istaufkommen der Realsteuern wird durch die unterschiedlichen Hebesätze beeinflusst. Deswegen wird im Rahmen des Realsteuervergleichs die Realsteueraufbringungskraft durch Anwendung fiktiver Hebesätze auf die jeweiligen Grundbeträge der Grundsteuern und der Gewerbesteuer ermittelt. In diesem Fall wurde als Basis der gewogene Landesdurchschnitt der Hebesätze genommen. Dieser, von den unterschiedlichen Steuerhebesätzen unabhängige Vergleich der Steuerpotenz spiegelt die Wirtschaftskraft unserer Gemeinde wider.
Unsere Grafik spiegelt die Realsteueraufbringungskraft und damit die Wirtschaftskraft der Kommunen wider. Sie wurde auf der Basis von Zahlen des Statistischen Landesamtes erstellt und bestätigt sehr eindeutig und eindrucksvoll, was bereits viele Bürgerinnen und Bürger instinktiv spüren: 
Unsere Gemeinde wird im interkommunalen Vergleich abgehängt.


Schlusslicht Eppelborn


Noch 2010 konnten wir uns selbst mit der traditionell strukturstarken Gemeinde Illingen messen, Tholey und Heusweiler lagen auf dem gleichen Niveau und Lebach nur gering darüber.
Heute sind wir das Schlusslicht.
Eppelborn stagniert, während sich die anderen entwickeln.

Während unsere Nachbarkommunen zusätzliche Gewerbeflächen erschließen, werden in Eppelborn selbst Chancen, die quasi auf dem Silbertablett serviert werden, verschenkt.
Gegenüber dem Durchschnitt unserer Nachbarkommunen bedeutet das fehlende Einnahmen in Höhe von bis zu einer Million Euro und mehr, im Vergleich zu Illingen sogar mehr als zwei Millionen.
Geld, das wir dringend für Investitionen in unseren Dörfern benötigen.
Um halbwegs handlungsfähig zu bleiben, erhöht eine Mehrheit unter Führung der SPD immer und immer wieder Steuern und Gebühren, statt auf strukturelles Wachstum zu setzen. 

Dadurch werden Eigenheimbesitzer, Familien und Gewerbetreibende immer stärker belastet, die Innovationskraft sinkt.
Das kann nicht der richtige Weg sein.


Unsere Gemeinde braucht wieder eine dynamische Entwicklung

Der Ortsrat Eppelborn hat sich mehrmals eindeutig positioniert, der Gewerbeverein hat fachlich kompetent Stellung bezogen und die CDU im Gemeinderat dafür gekämpft, dass Eppelborn sich entwickeln kann und Zukunftsoptionen erhält.
Bedauerlicherweise haben wir jedoch im Gemeinderat keine Mehrheit.
Und so regieren nahezu ungehindert Ideologien statt Pragmatismus, persönliche Eitelkeiten statt Miteinander, Willkür statt Weitsicht und Nachhaltigkeit.
Ich nehme das zur Kenntnis.
Aber ich werde mich nicht damit abfinden und mich gemeinsam mit meinen Freunden in der CDU mehr denn je dafür einsetzen, dass auch in unserer Gemeinde wieder eine dynamische Entwicklung möglich wird.
Ich bin mir sicher: Dafür lohnt es sich zu streiten!





Freitag, 11. November 2016

Mitarbeiter gesucht: Gemeinde Eppelborn verstärkt technische Hausverwaltung

Jetzt bewerben: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht die Gemeinde Eppelborn einen Elektroniker bzw. eine Elektronikerin der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik oder eine Anlagenmechaniker bzw. eine Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik für die technische Hausverwaltung.

Die Beschäftigung erfolgt zwar zunächst befristet für die Dauer eines Jahres, ich gehe aber davon aus, dass - bei entsprechender Bewährung - anschließend eine unbefristete Beschäftigung in Aussicht gestellt werden kann. Die Eingruppierung erfolgt, wie die Gemeinde in der Stellenausschreibung erläutert, in der Entgeltgruppe 5 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD).
Vorausgesetzt wird, dass Bewerber gesundheitlich in der Lage sind, alle im
Bereich der Technischen Hausverwaltung anfallenden Arbeiten zu verrichten und auch zu Wochenend- und Bereitschaftsdiensten bereit sind. Außerdem muss er/sie
im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B sein.

Die entsprechende Stellenausschreibung der Gemeinde Eppelborn finden Sie hier.