Montag, 21. August 2017

Wirkungsvolles Spielzeug für die Gartenpflege

Nun geht es auch dem Wildwuchs in den für meinen Rasenmäher unzugänglichen Ecken unseres Gartens an den Kragen - beziehungsweise an den Stengel. Seit vergangenem Wochenende nenne ich eine Motorsense mein Eigen, die nicht nur mähen kann, sondern noch einige positive Eigenschaften mehr hat: die Benzin-Motorsense 5 in 1 von GartenXL.


Der günstige Preis im Onlinehandel und die geschilderten Fähigkeiten klangen verlockend. Und obwohl ich durch meine frühere Arbeit in der Mähkolonne der Straßenmeisterei Lebach eigentlich ein sehr großer Fan der qualitativ hochwertigen, aber ungleich teureren Geräte des Herstellers STIHL war, habe ich mich dazu durchgerungen, das als günstig angepriesene Gerät von GartenXL zu online kaufen.



Das Paket ließ nicht lange auf sich warten. Noch am Freitag, dem Tag nach der Bestellung, wurde es geliefert und - natürlich - auch sofort ausgepackt und zusammengebaut.
Der Zusammenbau der Einzelteile, die überraschend robust und qualitativ ansprechend wirken, erwies sich als kinderleicht. Und nachdem ich mir die Zutaten für das zum Betrieb notwendige Öl-Benzin-Gemisch (im Verhältnis 1:25) beim örtlichen Sprit-Dealer meines Vertrauen besorgt hatte, rückte ich dem wuchernden Grünzeug in unserem Garten und Vorgarten zu Leibe.



Ein paar Mal am Seilzug des Starters gezogen, begann das Gerät auch sogleich zu tuckern. 

Doch nur kurz.
Schnell stellte sich heraus, dass die neue Motorsense von GartenXL ein wenig Anlaufzeit braucht. Dann aber macht sie brav alles, was sie soll. Was will man mehr?

Das Gerät umfasst neben dem Mähfaden ein Mähblatt, eine Motorsäge, eine Heckenschere und - ganz wichtig - auch eine Verlängerung, um man auch höher gelegene Äste spielend kürzen oder absägen kann.


Die technischen Daten der Motorsense 5 in 1 von GartenXL:

2,2 kW - 3,06 PS
Zweitakt-Motor
Fadentrommel
Schneideblatt
Heckenschere
Hochentaster
Verlängerung (1 m)
Notstop-Schalter
kontaktlose, wartungsfreie Zündung

Preis bei amazon.de: 155,69 €


Fazit:
Nachdem das Gerät einen ganzen Nachmittag lang im Einsatz war, konnte ich es zufrieden weglegen. Es lässt sich sehr gut damit arbeiten. Für den günstigen Preis wirkt es sehr gut verarbeitet, die Materalien sehen und fühlen sich qualitativ im Vergleich zu weit aus teurere Geräten dieser Art durch aus gut an.
Die Maschine, die mit Tragegurt geliefert wird, liegt gut in der Hand.
Es scheint - so zumindest mein Fazit nach den ersten Testläufen - ein gutes Gerät mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis zu sein.
Ich bin sehr zufrieden.


Sonntag, 20. August 2017

Es ist geschafft: Humes hat einen neuen Kunstrasenplatz. Und einen neuen Ball.

Es hat lange gedauert. Eigentlich viel zu lange. Trotzdem aber überwiegt nicht nur bei den Humeser Fußballern nun die Freude über den neuen Kunstrasen. Und das zu Recht. Denn der sanierte Platz liegt wirklich da "wie eine Eins"!

Auch ich habe mich sehr gefreut, als die Einladung zu feierlichen Übergabe des neuen Kunstrasenplatzes in Humes in meinem Briefkasten lag. Der gemeinsame und überparteiliche Einsatz für den SV Humes und für die Sanierung des höchst maroden und aus Sicherheitsgründen nicht mehr bespielbaren Spielfeldes hat sich gelohnt und - endlich - zu einem guten Ende geführt.
Natürlich gehe ich zu einem solchen Anlass nicht mit leeren Händen: Im Gepäck hatte ich einen neuen Spielball von Adidas - ganz nomen est omen mit der Bezeichnung "Torfabrik". Ich hoffe, dass er auf dem neuen Platz so oft wie nur irgend möglich im Tor der gegnerischen Mannschaften landet.



Ballübergabe: (v.l.) der Humeser CDU-Chef Karl Barrois, der Vorsitzende des SV Humes Stefan Kolling, Alwin Theobald und Berthold Schmitt

Ich bin mir sicher, vielen Humesern fiel ein großer Stein vom Herzen. Endlich kann der SV Humes wieder sportlich in die Zukunft blicken, die Zeit der Ungewissheit ist vorbei. 

Rund drei Jahre laborierte man an dem Projekt, bei dem der Verein schon früh seine Hausaufgaben gemacht hatte, aber an den Unbillen der Bürokratie fast verzweifeln musste.
Die Pflicht einer jeden Kommune, neuerdings ein sogenanntes Sportstättenentwicklungskonzept entwickeln zu müssen, mag ja im Grundsatz eine gute Idee sein. Entscheidend aber ist, wie man mit solchen Plänen umgeht.
Es ist wie mit allen politischen Gutachten: Sie sollen ein Fingerzeig sein. Mehr nicht.
Entscheiden muss letztlich jedes Ortsratsmitglied und jedes Gemeinderatsmitglied selbst, wie es solche Gutachten bewertet und in seine Entscheidungsfindung einfließen lässt.
Niemals aber darf es die Auswirkungen einer Entscheidung unberücksichtigt lassen. Wer sagt: "Dieses Dorf ist klein. Die Kinder eines Jahrgangs reichen für eine Fußballmannschaft nicht aus", mag mit dieser Feststellung für heute Recht haben.
Das heißt aber trotzdem noch lange nicht, dass ein Verein keine Zukunft hat. Ein Verein hat erst dann keine Zukunft mehr, wenn er nicht mehr in der Lage ist, seinen Vereinszweck zu erfüllen.
Bei einem Fußballverein wäre das zum einen, wenn er tatsächlich bei Pflichtspielen keine Spieler mehr hätte, die auflaufen können.
Es wäre aber auch dann der Fall, wenn man ihm - im vorauseilendem Gehorsam aufgrund vermeintlicher zukünftiger Entwicklungen - seinen Fußballplatz weg nähme.

Der Schriftsteller Mark Twain sagte einst: "Prognosen sind eine schwierige Sache. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen."
Bevor man es sich anmaßt zu glauben, man könne heute schon sagen, wie aktiv, wie lebendig und wie zukunftsfähig ein Verein in vielleicht zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren ist, sollte man sich stets eines bewusst machen:
Gerade im ländlich geprägten Raum hängt die Zukunft unserer Dörfer und der Vereine in unseren Dörfern weniger davon ab, wie sich eine demografische Entwicklung vielleicht gerade darstellen mag, sondern vielmehr davon welche Menschen und wie viele Menschen bereit sind, sich für ihr Dorf und ihren Verein zu engagieren und welche individuellen Ideen sie entwickeln. 
Es kommt auf die an, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Es kommt auf die an, die anpacken.
Es kommt auf die an, die es schaffen, andere zum Anpacken zu motivieren.
Wo, wenn nicht in den Dörfern der Gemeinde Eppelborn, könnte man so deutlich erkennen, wie lebendig, wie bunt auch die kleinen Orte des ländlichen Raumes sein können. Schaut auf Humes, schaut auf die Habach.
Die Aufzählung ließe sich fortsetzen.


"Man sieht nur mit dem Herzen gut", sagte der kleine Prinz im gleichnamigen Buch von Antoine de Saint-Exupéry.
In Humes ging es um eine Herzensangelegenheit.
Entscheidungen für die Zukunft müssen deshalb mehr berücksichtigen, als die Addition von Geburtenzahlen, die Anwendung toller Formeln und die daraus gebastelten Statistiken.

Ich bin sehr froh, dass sich engagierte Menschen in beiden großen Parteien unserer Gemeinde in den letzten drei Jahren in diesem Bewusstsein an die Seite des SV Humes gestellt haben und sich nicht beirren ließen.
Und ich bin froh, dass ich auch persönlich, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Tobias Hans, mit unserem Sportminister Klaus Bouillon und mit meinen CDU-Fraktionskollegen im Gemeinderat, Dr. Andreas Feld und Berthold Schmitt, aber auch mit Ratskollegen der SPD wie Uwe Ziegler und Edgar Kuhn etwas den SV Humes unterstützen etwas bewirken konnte.
Die Führung des Sportvereins - das sei noch einmal in aller Deutlichkeit festgestellt - hatte alle ihre Hausaufgaben gemacht. Sie am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, wäre fies und kurzsichtig gewesen.
Deshalb bin ich vor allem froh, dass wir es letztlich schafften, in Humes projektbezogen und partnerschaftlich Parteigrenzen und auch gefühlt willkürliche, bürokratisch-administrative Hürden vor Ort ein Stück weit zu überwinden.
Es ging darum, die Zukunft eines Dorfes nachhaltig zu gestalten. Das haben wir geschafft. Humes könnte als Beispiel dienen, wenn es darum geht, auch andernorts an einem Strang zu ziehen. Meine Freunde und ich sind dazu nach wie vor bereit.
Dazu aber ein anderes Mal.


Dienstag, 15. August 2017

Kirmes und Dudlerfest in Bubach

Im Jahr 1934 wurde die Pfarrkirche St. Laurentius in Bubach geweiht. Der Namenstag ihres Pfarrpatrons Laurentius von Rom ist der 10. August und damit der Jahrestages seines Märtyrertodes im Jahr 258. 
Seit ihre Kirche ihrem sakralen Zweck übergeben wurde, feiern die Bubacher am Wochenende nach dem Namenstag ihres Patrons auch traditionell ihre Kirmes, wie Ortsvorsteher Werner Michel (CDU) bei der Eröffnung betonte.
Gleich gegenüber auf der anderen Seite der stark befahrenen B10 feierten am "Borre Platz" zeitgleich die Original Bubach Dorfdudler ihr Dudlerfest.


Für den Fassanstich beim sonntäglichen Frühschoppen auf dem Dudlerfest und für das kühle, erfrischende Bier, das anschließend aus dem Zapfhahn in die Gläser zischte, durfte ich in diesem Jahr verantwortlich zeichnen. Eine Ehre, für die ich mich nochmals sehr herzlich bei den Dorfdudlern bedanke. Erfreulicherweise gelang mir auch hier der Fassanstich mit nur zwei Schlägen und ohne dass das wertvolle Dudler-Bier, das eigens zu diesem Fest gebraut wurde, umherspritzte.

Stark vertreten war auch in diesem Jahr wieder der CDU-Gemeindeverband auf der Bubacher Kirmes. Auf dem spontanen  Foto sind nur einige der Christdemokraten zu sehen: (v.l.: der Bubacher CDU-Chef Stefan Leidinger, Dieter Erbel, Berthold  Schmitt, der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Dr. Andreas Feld, Alwin Theobald und der Ortsvorsteher von Bubach-Calmesweiler Werner Michel.

Der Lyriker Johann Nepomuk Vogl schrieb vor rund 200 Jahren:
"Es ist kein Dörflein gar so klein, daß nicht drin' sollt des Jahrs eine Kirmes sein."
Doch auch wenn die Bubacher Kirmes ganz in diesem Sinne bereits eine über achtzigjährige Tradition hat, so ist sie alles andere als ein Selbstläufer. Wie in vielen anderen Dörfern hat der Ortsvorsteher im Vorfeld alle Hände voll zu tun, um Schausteller in seinen Ort zu locken. Das war auch in diesem Jahr nicht anders - und trotzdem hat er es wieder geschafft, mit einem Autoscooter, einem Kinderkarusell und einigen Kirmesständen groß und klein auf den Bubacher Dorfplatz zu locken.
Umso schäbiger war es, dass kriminelle Zeitgenossen durch den Diebstahl eines für den Betrieb des Autoscooters notwendigen, 80 Meter langen Starkstromkabels das Fest sabotierten. Letztlich war es den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofes zu verdanken, dass das Fahrgeschäft betrieben werden konnte - wenn auch nur mit einem Teil der üblichen Power.
Der Diebstahl, das muss man nüchtern feststellen, war ein schwerer Verlust für die Schausteller, denn mit den ganz großen Einnahmen kann auf einer kleinen Dorfkirmes nicht unbedingt gerechnet werden - selbst wenn das Wetter mitspielt.
Dass es in Bubach noch immer eine Kirmes gibt, ist aber auch dem Geselligkeitsverein "Die Schdaawische" zu verdanken, die auf dem Dorfplatz Jahr für Jahr ihren Bierstand aufbauen sowie den Original Bubacher Dorfdudlern, die gegenüber am "Borreplatz" auf der anderen Seite der B10 ihr alljährliches Dudlerfest feiern und für weitere Synergieeffekte sorgen. 
Diesen beiden Vereinen und ihren ehrenamtlichen, engagierten Helferinnen und Helfern gebührt deshalb ebenso mein herzlicher Dank, denn ohne diese Vereine und ohne den persönlichen Einsatz des Ortsvorstehers müsste man befürchten, dass Bubach um eine Tradition ärmer wäre.


Eine zünftige Blasmusik auf dem Autoscooter gibt's nicht alle Tag. Bei der Eröffnung der Bubacher Kirmes zeigten die Kirmesmusikanten der Original Bubacher Dorfdudler, dass sich auch der legendären Tiger Rag in voller Fahrt spielen lässt.











Freitag, 11. August 2017

Im Dialog mit den Justizwachtmeistern

Im Mittelpunkt unserer Arbeit im saarländischen Landtag steht auch immer der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes. Marc Speicher, Dagmar Heib, Hermann Scharf und ich richten als Mitglieder des Arbeitskreises Arbeitnehmerfragen der CDU-Landtagsfraktion den Fokus auf die unterschiedlichen Berufsgruppen, die es in unserem Land gibt und natürlich auch auf deren Bedürfnisse, Interessen und Anliegen. In dieser Woche trafen der Abgeordnete Marc Speicher (Vorsitzender des Arbeitskreises Arbeitnehmerfragen) und ich als beamtenpolitischer Sprecher unserer Fraktion uns im Landtag mit Vertretern der Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister an den saarländischen Gerichten.

Die Justizwachtmeister sorgen für Sicherheit und Ordnung in unseren Gerichten. Ihre Aufgaben, reichen von der Zugangskontrolle beim Einlass in die Gerichtsgebäude und der Vorführung von Gefangenen vor Gericht, über die organisatorische Unterstützung der Justizverwaltung bis hin zur Bewachung schwieriger Verhandlungen. 
Marc Speicher betonte es in einem kurzen Bericht bei facebook zu Recht: "Es ist eine wichtige Arbeit, der allzu häufig zu wenig Respekt entgegengebracht wird."
Es war sicherlich eine schleichende Entwicklung, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten die Arbeit unserer Sicherheits- und Einsatzkräfte Stück für Stück erschwerte und insbesondere auch den Respekt vor den uniformierten Kräften in breiten Bevölkerungsgruppen schwinden ließ. Was für die Beamtinnen und Beamtinnen der Polizei oder im Justizvollzug ebenso gilt, wie für die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten, macht natürlich auch von den Justizwachtmeisterin nicht halt. Umso wichtiger war es für uns, auch hier den Dialog zu suchen.


Angesprochen wurde neben der Personalsituation auch die Notwendigkeit, dass eine ständige Einlasskontrolle an allen saarländischen Gerichtsgebäude gewährleistet sein sollte. Nur so könne Gefahren wirksam vorgebeugt werden, betonten unser Gesprächspartner.
Vor dem Hintergrund, was alles versucht wird, in die Gerichtsgebäude hineinzuschmuggeln, erscheint diese Forderung berechtigt. Der Fund von Drogen, Waffen und gefährlichen Gegenstände ist (leider) an der Tagesordnung.
Die Justizwachtmeister betonten ausdrücklich,  dass die Landesregierung auf die veränderten Rahmenbedingungen vor allem durch eine Verbesserung der Ausstattung und der persönlichen Schutzausrüstung bereits reagiert und erste wichtige Schritte eingeleitet habe. Dafür sei man auch dankbar.

Die Vielfalt der Aufgaben aber mache es auch erforderlich, dass sich ihre Berufsgruppe weiterentwickeln und weiter qualifizieren könne. Es wäre wünschenswert, so die Beamten, dass die Ausbildung, wie auch schon in anderen Bundesländern, ausgeweitet und noch besser an die Herausforderungen der Gegenwart angepasst werde.

Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr die Arbeitswelt. Das gilt für alle Berufe, inbesondere aber überall dort, wo man mit Menschen zu tun hat. Es ist deshalb umso wichtiger, dass Politik am Puls der Zeit bleibt und - so wie wir im CDU-Arbeitskreis Arbeitnehmerfragen - von sich aus den Dialog mit den Beschäftigen sucht.

Ich bedanke mich - sicher auch im Namen meines Kollegen Marc Speicher - auch an dieser Stelle nochmals herzlich für das gute und interessante Gespräch und für die Einblicke, die uns die Vertreter des Landesverbandes der Justizwachtmeister in ihre Arbeit gewährten.

Mittwoch, 9. August 2017

MdL unterwegs: Zu Gast im Feldlager "Kurpfalz" der Bundeswehr

43 Familienangehörige von Soldatinnen und Soldaten, die sich derzeit im Auslandseinsatz befinden, verbrachten zwei Tage auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder. Das Familienbetreuungszentrum Saarlouis machte im Feldlager "Kurpfalz" die Bedingungen im Einsatz erlebbar. In meiner Eigenschaft als Abgeordneter des saarländischen Landtages nahm auch in an der Veranstaltung teil. 

Was das Familienbetreuungszentrum Saarlouis der Bundeswehr im "Feldlager Kurpfalz" auf dem Truppenübungsplatz Baumholder auf die Beine gestellt hat, war eine - wie ich finde - wichtige und vor allem rundum gelungene Veranstaltung für die Familien unserer Soldaten, die sich derzeit im Auslandseinsatz befinden oder sich darauf vorbereiten.
Als beamten- als auch kinderpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion war mir besonders auch das persönliche Gespräch mit den Soldatinnen und Soldaten und ihren Angehörigen wichtig. Es ist keine einfache Zeit für Familien, wenn Papa oder Mama, wenn der Lebenspartner über Monate im Auslandseinsatz ist. Man kann das, was unsere Soldatinnen und Soldaten, aber auch ihre Angehörigen, damit für unser Land leisten, deshalb garnicht oft genug herausstellen.

"Stabsfeldwebel T. ist Angehöriger der Stabs- und Fernmeldekompanie der Luftlandebrigade 1 aus Saarlouis und hat mehrere Einsätze in Afghanistan als Fliegerleitoffizer - bei der NATO JTAC genannt – erfolgreich gemeistert. Er erklärt seinen Auftrag, seine Ausrüstung und seine Erfahrungen als JTAC. Wenn eigene Soldaten durch feindliche Kräfte in Not geraten, besteht seine Aufgabe im Einsatz darin, über Funk Unterstützung durch Luftfahrzeuge anzufordern und die Piloten beim Einsatz der Waffen so zu unterstützen, dass der Gegner ausgeschaltet wird, eigene Soldaten nicht verletzt und Unbeteiligte nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. (Foto: Bundeswehr / Th. Dillschneider)"

"Was schmeckt besser als Erbsensuppe mit Würstchen aus der Feldküche? Das kam gut an bei großen und kleinen Gästen. Auch unser neu gewählter Landtagsabgeordnete Alwin Theobald informierte sich vor Ort über die Arbeit des Familienbetreuungszentrum Saarlouis.  (Foto: Bundeswehr / Th. Dillschneider)"
Dass die Betreuung der Angehörigen unserer Soldatinnen und Soldaten wirklich wichtig ist und dass auch Veranstaltungen wie aktuell in Baumholder ihre Berechtigung haben, wurde in den Gesprächen schnell deutlich. Es war mir eine Ehre, als Abgeordneter des saarländischen Landtages an der Veranstaltung teilzunehmen. Mein Lob und mein Respekt gilt dem Team des Familienbetreuungszentrums und allen Helferinnen und Helfern.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Saarland-Fotos #1 Industriekultur. Garten Reden.

Wer mit der Kamera unterwegs ist, findet im Saarland viele interessante Motive. So bietet zum Beispiel gerade auch unser Landkreis Neunkirchen mit seiner (Industrie-) Kulturlandschaft einiges, das lohnt, in den Fokus genommen zu werden.
Ein sehr schönes Beispiel ist der Garten Reden.












Dienstag, 18. Juli 2017

Meine Woche im Landtag - Ausgabe #8

Auch in der vergangenen Woche beherbergte mein Postfach im Landtag wieder einiges an Lesestoff. Vor allem Vereine und Verbände sind es, die mit ihren Magazinen und Zeitschriften nicht nur für ihre Arbeit werben, sondern auch wichtige Informationen und Impulse für meine politische Arbeit transportieren.
Nicht weniger wichtig war mein Besuch bei der Eppelborner Tafelrunde und die Eindrücke die ich dort und im Gespräch mit Karl-Heinz Rau über diese wichtige soziale Einrichtung sammeln konnte. 


Fester Bestandteil meines Terminkalenders ist der Habacher Saarland-Mittelpunkt-Lauf - und das nicht erst, seit ich dem Landtag angehöre. Vor zwei Jahren bin ich sogar selbst mitgelaufen. Leider hat meine Fitness wieder mangels Training abgebaut, so dass ich mich dieses Jahr nicht an die 5-km-Strecke mit dem herausfordernden Profil herantraute.
Mal schauen: Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr.
Der Lauf fand in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt und lockte erneut über 500 Läufer in die Habach.

Das Jubiläum für 60 Jahre feierte der 1957 gegründete SV Habach, dem ich im Rahmen seiner Festveranstaltung am Samstagabend herzlich gratulierte - natürlich nicht, ohne das obligatorische Kuvert zu überreichen, mit dessen Inhalt ich die hervorragende Vereinsarbeit und das Engagement für das lebendige Dorf Habach gerne unterstütze.


 Zwischendurch besuchte ich mit meinen Zwillingen noch den Blumengarten in Bexbach und die neue Gulliver-Welt 2.0.
Es ist toll und sehenwert was rund um den Hindenburg-Turm auf die Beine gestellt wurde.

Auch meine Töchter und ihre Freundin waren hellauf begeistert, so dass wir gleich mehrere lustige Stunden dort verbrachten.

Am Sonntag schließlich hatte ich die Ehre, dem Museum für saarländische Braukultur in Wiesbach einige Exponate aus meiner eigenen Bierglas-Sammlung stiften zu dürfen.
Erfreulicherweise waren es gleich sechs Gläser, die Frank Casciani noch nicht in seiner Ausstellung hatte und die nun in seinen Vitrinen ihr eigenes kleines Stück saarländischer Braugeschichte widerspiegeln dürfen - unter anderem ein seltenes Glas der Brauerei Alexander Bauer, der heutigen Großwald-Brauerei.







Mittwoch, 12. Juli 2017

MdL unterwegs: Besuch bei der Eppelborner Tafelrunde

Heute nachmittag besuchte ich gemeinsam mit dem stellvertretenden CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Stefan Leidinger und dem Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt die Ausgabestelle der "Eppelborner Tafelrunde" in der Juchemstraße.

Im Gespräch mit Karl-Heinz Rau 
Der Vorsitzende der Tafelrunde Karl-Heinz Rau hatte mich eingeladen, mir die Einrichtung und auch das Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer einmal selbst vor Ort anzuschauen. Dieser Einladung bin ich gerne nachgekommen. Die Tafelrunde ist ein großartiges Vorbild für bürgerschaftliches Engagement.
Für viele ist es noch nicht erkennbar, dass es auch bei uns in Eppelborn Menschen gibt, die zusätzlich zur Sozialhilfe Lebensmittel brauchen, auf die sie sonst verzichten müssten.
Menschen, die am Rande des Existenzminimums stehen.
Gleichzeitig werden in Deutschland ca. 20 % aller Lebensmittel weggeworfen, obwohl ein großer Teil noch genießbar ist. 

Die „Eppelborner Tafelrunde“ macht es sich zur Aufgabe, zumindest in unserer Gemeinde diese Lebensmittel einzusammeln und an bedürftige Menschen zu verteilen.
Jeden Mittwoch öffnen die Ehrenamtlichen der Tafelrunde das Vereinsheim des Hasen- und Kaninchenzuchtvereines in der Juchemstraße, um Lebensmittel an bedürftige Familien auszugeben. Ohne diese Hilfe ginge es einzelnen Gruppen in unserer Gesellschaft deutlich schlechter.

Die Ausgabe der Lebensmittel erfolgt mittwochs von 14.30 - 16.30 Uhr. Rund 220 Menschen nutzten regelmäßig das Angebot der "Eppelborner Tafelrunde". Nicht wenigen Menschen sei dabei die Scham, sich mittwochs in der Juchemstraße mit dem Nötigsten zu versorgen, deutlich anzumerken. "Das macht niemand gerne", so Karl-Heinz Rau.
Ich bin mit dem engagierten Eppelborner einig in der Frage, dass trotz aller sozialen Errungenschaften in unserem Land noch immer viele Menschen abgehängt sind. Die Gründe für Armut sind dabei zwar höchst unterschiedlich, machen es in der Summe jedoch notwendig, dass es Einrichtungen wie die Tafeln gibt.
„Wir sind natürlich auf Spenden angewiesen, weil die monatlichen Belastungen hoch sind“, erklärte mir Karl-Heinz Rau. „Es gibt bestimmte Lebensmittel, die wir zukaufen müssen“, ergänzt er. 



Die Annahme von Lebensmitteln erfolgt mittwochs von 08.00-12.00 Uhr und  von 14.00-16.30 Uhr jeweils im Vereinsheim des Hasen- und Kaninchenzuchtvereins in der Juchemstraße in Eppelborn.


Das Spendenkonto der "Eppelborner Tafelrunde" e.V. lautet: 

LEVO-Bank Eppelborn 

IBAN: DE20 5939 3000 0000 1111 12


Montag, 10. Juli 2017

Meine Woche im Landtag - Ausgabe #7

Der Landtag hat zwar seine "sitzungsfreie Zeit" über die Sommerferien. Zu tun hat man als Abgeordneter trotzdem. Zum Wochenbeginn nutzte ich die Zeit, mir einen ganzen Stapel noch nicht gelesener Niederschriften der Ausschusssitzungen näher anzusehen und mir ein Ordnersystem anzulegen.
Auch mein Postfach beherbergte wieder einige Dinge, die meine Aufmerksamkeit weckten und bearbeitet oder durchgelesen werden wollten.
Der Mittwoch und der Donnerstag standen dann ganz im Zeichen eines Familienausflugs in den Europa-Park Rust, wo die Zwillinge, meine Liebste und ich im Tipi-Dorf übernachteten um am nächsten Tag ausgeruht die Attraktionen des wohl schönsten Vergnügungsparks Deutschlands ausgiebig zu nutzen.



Netter Besuch beim Frühstück.

Am Freitag stand dann im Rahmen der "Sommertour" unseres Arbeitskreises Arbeitnehmerfragen der CDU-Landtagsfraktion ein Besuch des Jobcenters des Saarpfalz-Kreises in Homburg auf dem Programm. Rund zweieinhalb Stunden - und damit noch etwas länger, als ursprünglich geplant - fand ein intensiver und informativer Austausch zu allen Themenfeldern in der Arbeit mit Leistungsbeziehern und Flüchtlingen statt. Was im Jobcenter des Saarpfalzkreises geleistet wird, ist vorbildlich und beispielhaft - nicht nur die Vermittlung in Arbeit, sondern auch die Vermittlung von Sprachkompetenz als notwendige Basis, um überhaupt arbeitsfähig zu werden, spielen eine wichtige Rolle. Alphabetisierungskurse, Sprachkurse, das Erkennen indivueller Fähigkeiten oder handwerklicher Neigungen, Förderung sozialer Kompetenzen und vieles mehr sind die Werkzeuge, mit denen das Jobcenter arbeitet.
Die ganzheitliche Betrachtung der Situation jedes einzelnen ihrer Kunden ermöglicht eine einzelfallorientierte, individuelle und zielgerichtete Förderung.
Dabei steht auch die Stärkung der Eigeninitiative im Vordergrund, so dass Raum und Möglichkeiten geschaffen werden, positiv auf jeden einzelnen Kunden eingehen zu können und neben dem Fördern auch das Fordern in gleichem Maße im Blick zu behalten.

Meine Landtagskollegen Marc Speicher MdL und Petra Fretter MdL besuchten gemeinsam mit mir das Jobcenter des
Saarpfalz-Kreises, wo wir uns intensiv mit Frau Dr. Zawar und Herrn Schönberger austauschten.

Freitag Abend besuchte ich dann gemeinsam mit den Freunden der CDU in der Gemeinde Schiffweiler und unserem Fraktionschef Tobias Hans die Bergmannstage in Heiligenwald. Samstag stand dann das Dorffest in Welschbach auf dem Programm, wo ich dann nicht  nur ebenfalls einige Parteifreunde, sondern erfreulicherweise auch ehemalige Arbeitskollegen von den Straßenmeistereien St. Wendel und Lebach traf. 
Auch das Fest der Freiwilligen Feuerwehr in Bubach-Calmesweiler war ein wichtiger Bestandteil meines Wochenkalenders. Dort war ich am späten Samstagabend ebenso, wie zum Frühschoppen am Sonntagmorgen.


Beste Stimmung bei der Eröffnung der Heiligenwalder Bergmannstage....

....bei der Eröffnung des Dorffestes in Welschbach....



... und auch bei der Freiwilligen Feuerwehr im Löschbezirk Bubach-Calmesweiler.

Natürlich begleitete mich die ganze Zeit auch immer die Berichterstattung über den G20-Gipfel in Hamburg und die sinnlose Randale der überwiegend angereisten Chaoten aus dem linken Spektrum.
Wo, frage ich mich angesichts der Bilder aus Hamburg, ist der Unterschied, ob in Mecklenburg-Vorpommern Flüchtlingsheime angezündet werden oder in Hamburg Autos brennen, Läden geplündert werden und Menschen ihres Hab und Gut, ja ihrer Existenz beraubt werden?
Ob brauner Mob oder schwarzer Block: 
Die Gewalt von links wie von rechts richtet sich gegen unsere weltoffene, freiheitliche und demokratische Grundordnung.
Dass dann auch noch insbesondere aus den Reihen der Linken und der Grünen versucht wird, der Polizei zuzuschieben, ist erbärmlich und beschämend!

Die Beamtinnen und Beamten, die sich mit Leib und Leben dafür einsetzten, die Menschen in Hamburg zu schützen und noch Schlimmeres zu verhindern, haben unseren Respekt verdient. Keinen Respekt habe ich jedoch vor Politikerinnen und Politikern, welche meinen, die brutalen Gewaltaufmärsche auch noch rechtfertigen und verteidigen zu müssen.
Es gibt im Ergebnis keinen Unterschied, ob die Gewalt von rechts oder von links kommt.
Es ist und es bleibt eine gesamtstaatliche Aufgabe, beides rigoros zu bekämpfen und weder auf dem linken, noch auf dem rechten Auge blind zu sein.

Ich hoffe sehr, dass im Rahmen der Aufarbeitung der Ereignisse noch sehr viele Videos gesichtet werden und eine große Zahl von Straftätern identifiziert, vor Gericht gestellt und zu angemessen harten Strafen verurteilt werden. 

Samstag, 8. Juli 2017

(Endlich wieder eine) Buchempfehlung: "Asphaltseele" von Gregor Weber

Mehr als eineinhalb Jahre ist es nun her, dass ich die letzte Rezension im EppelBlog veröffentlichte. Es waren turbulente 20 Monate. Beruflich. Politisch. Privat. Mein ältestes Hobby, das Lesen, musste leider viel zu lange hinten anstehen - und damit auch die entsprechenden Rezensionen in meinem Blog.  Umso mehr wurde es jetzt wieder Zeit, ein neues Buch zur Hand zu nehmen. Erfreulicherweise war dieses neue Buch auch gleichzeitig ein gutes Buch:


Vielen ist Gregor Weber ja noch als saarländischer Tatort-Kommissar Deininger oder zumindest als der Stefan in den Heinz-Becker-Filmchen bekannt. Mit "Asphaltseele" stellt Weber aber eindrucksvoll unter Beweis, dass er nicht nur als Schauspieler in Krimis mitspielen, sondern als Autor auch fesselnde Thriller schreiben kann.
Der Protagonist des Romans, Ruben Rubeck (47, geschieden, kinderlos, desillusioniert) streunt eines x-beliebigen Abends durch das Frankfurter Bahnhofsviertel, irgendwo auf dem Weg zwischen seiner Stammkneipe "Schlabbekicker" und dem nächsten Puff, als er in eine Schießerei gerät. Er befördert ein junges Pärchen aus der Schusslinie, zieht seinerseits die Waffe und trifft!
Mit (zunächst) nur zwei Schüssen befördert er sich mitten hinein in ein undurchsichtig wirkendes Gespinst aus vermeintlichem Bandenkrieg, organisierter Kriminalität, Korruption, Kriegsverbrechen aus dem Kosovo-Krieg, nicht aufgearbeiteten persönlichen Kriegstraumata und alten Rechnungen.
Alledem begegnet Rubeck dann auf die ihm eigene Art. 
Nicht ohne Grund steht in fetten Lettern auf der Buchrückseite: "Sie müssen diesen Bullen nicht mögen - aber Ruben Rubeck ist einer von den Guten!" Obwohl Kriminalkommissar Ruben Rubeck ziemlich abgerissen wirkt, ist er wohl den meisten Lesern auf Anhieb sympathisch.
Rubeck kann austeilen - muss aber auch einstecken. Das wird in dieser Story derart deutlich, dass man als Leser auf den ersten Blick nicht umhin kommt, Parallelen zu den guten alten Schimanski-Tatorten zu ziehen. In ein Klischee aber lässt sich der Krimi trotzdem nicht so einfach einordnen.
Ähnlich wie bei Schimanski darf man den Protagonisten zu keiner Zeit auf die Rolle eines halb heruntergekommenen, mehr oder weniger perspektivlosen Haudrauf reduzieren. Die schnörkellose Erzählweise des Ich-Erzählers ergänzt sich in "Asphaltseele" vielmehr mit einem vielschichtigen Plot und Rückblenden, die sich erst im Verlauf des Romans richtig einsortieren lassen.
Das tut der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil: Gregor Weber findet genau die richtige Mischung, um sowohl seine Botschaften zu transportieren als auch einen durchweg spannenden Thriller zu generieren, dem nichts fehlt, das zu einem guten Krimi dazugehört. Ich freue mich schon auf die kommenden Rubeck-Geschichten aus der Feder von Gregor Weber.


Mein Fazit: Lesenwert!