Mittwoch, 14. März 2012

Schlecker in Wiesbach wird geschlossen.

Es steht fest:
Die "Schlecker"-Filiale in der Wiesbacher Kirchenstraße gehört zu den über zweitausend Märkten der insolventen Drogerie-Kette, die laut einer heute von focus.de veröffentlichten Liste in einem ersten Schritt geschlossen werden sollen.

Die beiden Filialen in Eppelborn (Am Markt) und in Dirmingen (Lebacher Straße 1) sind (zumindest bisher) offenbar noch nicht infrage gestellt. Nicht wenige Experten sind jedoch der Ansicht, das Unternehmen sei insgesamt nicht mehr sanierungsfähig. 
Eine Tatsache, die auch das Aus für die beiden verbliebenen Filialen in unserer Gemeinde bedeuten kann.


Schlecker in Wiesbach soll geschlossen werden - 
ein herber Verlust für den zweitgrößten Eppelborner Gemeindebezirk


Würde dieser Ernstfall eintreten, hätte das weitergehende Folgen, als man vielleicht auf den ersten Blick wahrnehmen mag: 
Unsere Gemeinde stünde dann komplett ohne einen reinen Drogerie-Sortimenter da.
Auf der Karte von DM, Rossmann und Co. ist unsere Eppelborn derzeit noch ein weißer Fleck - und das bei einer Kaufkraft im Bereich Gesundheitsprodukte / Körperpflege von mehr als 16 Millionen Euro (Quelle: GfK).
Ich persönlich fände es ratsam, dass die Verwaltungsspitze in Eppelborn zeitnah den Kontakt zu diesen Ketten oder einem anderen Filialisten in diesem Bereich sucht. Um einen gesunden und vor allem auch attraktiven Branchenmix zu halten, braucht eine Gemeinde mit rund 17.000 Einwohnern neben der Parfümerie CB und Läden wie Wasgau und Edeka auch einen reinen Drogeriemarkt. Das gehört zur Grundversorgung einer Gemeinde dieser Größenordnung.
Mittelfristig muss also diese Lücke, die wahrscheinlich entstehen wird, auf jeden Fall wieder geschlossen werden. 
Das ist sicherlich eine Herausforderung - aber eine Herausforderung, die durchaus zu meistern ist. Dirk Roßmann, Gründer der Drogeriekette Rossmann, sagte beispielsweise gegenüber dem Magazin "Der Handel": "Es gibt noch viele Regionen, wo wir wachsen müssen, zum Beispiel im Saarland."
Das macht Hoffnung. 

Auch für die Mitarbeiterinnen von Schlecker hier in unserer Gemeinde.




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