Donnerstag, 18. März 2021

Telekom treibt Mobilfunkausbau im Landkreis Neunkirchen voran

Die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis Neunkirchen hat sich verbessert, teilt die Telekom mit. Das Unternehmen habe dafür in den vergangenen Monaten nach und nach einen Standort mit LTE und dreizehn weitere Standorte mit 5G erweitert.  Es stehe nun insgesamt mehr Bandbreite zur Verfügung und auch der Empfang in Gebäuden sei besser besser geworden. 
Die Standorte der neuen bzw. aufgerüsteten Masten sind in folgenden Kommunen: Eppelborn, Merchweiler, Neunkirchen (7), Ottweiler (2), Schiffweiler und Spiesen-Elversberg (2). Acht Standorte dienten zudem der Versorgung entlang der Autobahn oder Bahnstrecke. Mit der Erweiterung um 5G erhalte der Landkreis einen digitalen Standortvorteil, bekräftigt das Unternehmen in seiner Mitteilung.


Die Telekom betreibt im Landkreis Neunkirchen nach eigenen Angaben jetzt 34 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liege bei nahezu 100 Prozent.
Bis 2022 sollen weitere zehn Standorte hinzukommen, zusätzlich sind im selben Zeitraum an sechs Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Bundesweit baut die Telekom pro Jahr bis zu 1.500 neue Mobilfunkstandorte. Darüber hinaus wird das Unternehmen bis Ende 2020 an über 10.000 weiteren Standorten die Kapazitäten für ihre Kunden vergrößern. Der LTE-Ausbau ist deshalb so wichtig, weil alle LTE-Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden. Beim Mobilfunkausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden.

„Wir drücken beim Mobilfunk-Ausbau weiter aufs Tempo“, sagt Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. „Wir bauen pro Jahr rund 1.500 neue Standorte. Die Hälfte davon im ländlichen Raum. Außerdem erweitern wir an bestehenden Standorten fortlaufend unsere Kapazität. Im Rahmen unserer massiven Ausbauaktivitäten wird 5G zum neuen Standard im Mobilfunknetz der Telekom.“

Innovative Technologie trifft auf intelligenten Einsatz von Spektrum

Die Telekom nutzt die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit sinnvoll ergänzen: 5G funkt in Großstädten in der Regel auf einer sehr hohen Frequenz: Bei der Telekom auf 3,6 GHz. Hohe Frequenzen bieten höhere Geschwindigkeiten. Gleichzeitig reichen diese Frequenzen nicht besonders weit. Auf der niedrigeren 2,1 GHz-Frequenz sind die Reichweiten der 5G-Antennen deutlich höher. Das Prinzip ist bereits vom LTE-Ausbau bekannt: Hier werden Frequenzen mit großer Reichweite vor allem für die Flächenversorgung genutzt. Frequenzen mit kürzeren Reichweiten spielen ihre Stärken im städtischen Umfeld aus und sorgen so für die gleichzeitige Versorgung sehr vieler Kunden und für noch höhere Geschwindigkeiten.

Mit dieser Kombination der zur Verfügung stehenden Frequenzen beschleunigt die Telekom den 5G-Ausbau – gerade im ländlichen Raum – erheblich. Auch LTE wird durch die Technik-Offensive einen nochmaligen Schub erfahren. Kunden erhalten ein weiteres Frequenzband für die Nutzung von LTE und somit mehr Bandbreite. Durch den Einsatz des sogenannten Dynamic Spectrum Sharing (DSS) wird zusätzliches Spektrum für LTE-Kunden bereitgestellt. Dadurch surfen auch sie noch schneller als bisher.

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