Samstag, 29. März 2025

Gründungsdynamik im Saarland: Es braucht eine echte Strategie statt Schaufensterpolitik

Die aktuelle Analyse der IHK Saarland im neuen Gründerreport ist alarmierend: Die Gründungsdynamik im Saarland bleibt weit hinter dem Bundestrend zurück. Statt Fortschritten vergrößert sich die sogenannte „Gründungslücke“ unseres Landes im Vergleich zu anderen Regionen weiter. Meine Kollegin Ute Mücklich-Heinrich, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Beauftragte für Startups und Gründungen, nimmt hierzu klar Stellung. Sie sieht die Ursachen für diese Entwicklung auch in der verfehlten Wirtschaftspolitik der Landesregierung:
„Der aktuelle IHK-Gründerreport zeigt einmal mehr, dass es um die Gründungsdynamik im Saarland schlecht bestellt ist. Der Abstand zum Bundesdurchschnitt wächst. Das ist ein ernstes Warnsignal für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes. Gerade die SPD, die seit 13 Jahren das Wirtschaftsministerium verantwortet, rühmt sich immer wieder ihrer vermeintlich erfolgreichen Gründungspolitik. Doch die Realität sieht leider anders aus.“


Tatsächlich bleibt das Gründungspotenzial unseres Landes weitgehend ungenutzt. Dabei sind Startups und Unternehmensgründungen ein essenzieller Bestandteil des Strukturwandels und der wirtschaftlichen Zukunft des Saarlandes. Damit Gründungen wirklich gefördert werden, braucht es mehr als bloße Ankündigungen – es braucht eine echte Strategie mit wirksamen Maßnahmen.

Was muss sich ändern?

Ute Mücklich-Heinrich fordert, dass Gründerinnen und Gründer endlich ernst genommen und gezielt unterstützt werden. Dazu gehören:

  • Bürokratieabbau: Gerade in den ersten Jahren einer Unternehmensgründung müssen bürokratische Hürden reduziert werden, um Gründerinnen und Gründern den Start zu erleichtern.
  • Schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren: Eine effiziente Verwaltung ist entscheidend, um Innovationen nicht durch lange Wartezeiten auszubremsen.
  • Frühere Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen: Junge Unternehmen im Saarland dürfen sich erst nach drei Jahren an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen – eine Regelung, die in anderen Ländern deutlich flexibler gehandhabt wird. Ein früherer Zugang könnte vielversprechende Gründungen gezielt stärken.

Gründerinnen und Gründer sind die Zukunft der saarländischen Wirtschaft. Wenn das Saarland im Wettbewerb der Regionen nicht weiter zurückfallen will, braucht es jetzt mutige Reformen statt bloßer Lippenbekenntnisse. Unsere CDU-Landtagsfraktion wird sich auch weiterhin für eine echte Gründungsstrategie einsetzen – denn Wirtschaftspolitik muss Substanz haben!

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