đ Juni 2025 – Zwischen Heimat, Verantwortung, Erinnerung und klarer politischer Haltung
Der Juni 2025 war ein Monat, der in besonderer Weise gezeigt hat, wie eng politische Verantwortung, gesellschaftliches Engagement, Heimatverbundenheit und aktuelle Herausforderungen miteinander verwoben sind. Von intensiven politischen Debatten ĂŒber Gesundheits-, Umwelt- und Agrarthemen bis hin zu Begegnungen bei Festen, JubilĂ€en und Gedenkveranstaltungen: Der Juni war geprĂ€gt von NĂ€he zu den Menschen und klarer Haltung in der Sache.
☁️ KerosinablĂ€sse ĂŒber dem Saarland – Sorgen ernst nehmen, Transparenz schaffen
Der Monat begann mit einem Thema, das viele Menschen unmittelbar bewegt hat. Auf dem Wochenmarkt in Eppelborn wurde ich mehrfach auf mögliche KerosinablĂ€sse durch Flugzeuge ĂŒber dem Saarland angesprochen. Die Sorgen der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger waren spĂŒrbar – und sie waren berechtigt.Deshalb habe ich eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung gestellt. Es ging um konkrete Fragen:
Wie hÀufig kommt es zu solchen AblÀssen?
Welche Mengen sind betroffen?
Gibt es Messungen und Bewertungen möglicher gesundheitlicher oder ökologischer Auswirkungen?
FĂŒr mich ist klar: Transparenz ist Pflicht, wenn Menschen Fragen zu Umwelt und Gesundheit haben. Wegschauen oder Abwiegeln hilft niemandem – nur nachvollziehbare Informationen schaffen Vertrauen.
đ Zwischen Tradition und Zeitgeist – Pfingstkirmes und Wutze-Umzug in Eppelborn
Ein zentraler gesellschaftlicher Höhepunkt im Juni war die Pfingstkirmes in Eppelborn, das gröĂte Dorffest im Saarland. Mit zahlreichen Schaustellern, FahrgeschĂ€ften und Begegnungen war sie erneut ein Fest fĂŒr alle Generationen – und ein starkes Zeichen lebendiger Dorfgemeinschaft.
Besonders diskutiert wurde in diesem Jahr wieder der traditionelle Wutze-Umzug. Ich habe mich im Blog bewusst klar positioniert: Diese Tradition ist kein Spektakel ohne Sinn, sondern Ausdruck lĂ€ndlicher Kultur, landwirtschaftlicher PrĂ€gung und gelebter Gemeinschaft. Kritik ist erlaubt – aber sie muss sachlich und fair bleiben. Pauschale VorwĂŒrfe helfen niemandem und werden der Bedeutung solcher Traditionen nicht gerecht.
đ ZurĂŒck am alten Platz – Dorffest in Landsweiler-Reden
Ein sehr persönlicher Termin im Juni war fĂŒr mich das Dorffest in Landsweiler-Reden. „ZurĂŒck am alten Platz“ war dabei mehr als nur ein Titel: Es war ein echtes Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern, GesprĂ€chen ĂŒber AlltĂ€gliches und Politisches – genau dort, wo Politik ihren Ursprung hat: mitten im Leben der Menschen.
Solche Feste zeigen, wie wichtig Zusammenhalt, Ehrenamt und Begegnung fĂŒr unsere Orte sind. Sie sind keine Nebensache, sondern HerzstĂŒck des gesellschaftlichen Lebens.
đ Zu Gast beim Sommerfest der EppelBooze – Ehrenamt lebt von Gemeinschaft
Ebenfalls im Juni war ich zu Gast beim Sommerfest des Karnevalsvereins „Rot-WeiĂ-Gold – Die EppelBooze“. Die EppelBooze stehen wie kaum ein anderer Verein fĂŒr gelebtes Brauchtum, Frohsinn und ehrenamtliches Engagement in Eppelborn.
Besonders gefreut hat mich der Austausch mit dem Vorsitzenden Jörg Olliger, vor allem ĂŒber die Kinder- und Jugendarbeit im Verein. Nachwuchsarbeit ist der SchlĂŒssel dafĂŒr, dass Traditionen weiterleben. Als Zeichen der WertschĂ€tzung habe ich dem Verein – wie es sich gehört – auch ein kleines Kuvert mitgebracht. Solche Besuche sind mir wichtig, weil sie zeigen: Politik nimmt Ehrenamt ernst.
đ 100 Jahre Obst- und Gartenbauverein Urweiler
– Engagement fĂŒr Natur und Heimat
Ein echtes JubilĂ€um durfte ich beim 100-jĂ€hrigen Bestehen des Obst- und Gartenbauvereins Urweiler feiern. Dieser Verein steht beispielhaft fĂŒr das Engagement vieler Menschen, die sich seit Jahrzehnten fĂŒr Natur, Kulturlandschaft, Streuobstwiesen und Gemeinschaft einsetzen.
In meinem GruĂwort habe ich betont, wie wichtig diese Arbeit gerade heute ist: Artenvielfalt, Klimaanpassung und regionale IdentitĂ€t brauchen Menschen, die Verantwortung ĂŒbernehmen – und genau das tun die Obst- und Gartenbauvereine Tag fĂŒr Tag.
đ± Agrarpolitik: BĂŒrokratie abbauen, Praxis stĂ€rken
Im Juni habe ich mich auch klar zur Abschaffung der Stoffstrombilanzverordnung positioniert. Diese Regelung hat sich in der Praxis als bĂŒrokratisch, aufwendig und wenig zielfĂŒhrend erwiesen. Landwirtinnen und Landwirte brauchen pragmatische, wirksame und nachvollziehbare Regelungen, keine Papierberge ohne echten Mehrwert fĂŒr Umwelt oder Klima.
đ„ Gesundheitspolitik: Ein medizinischer Weckruf
Mehrere BeitrĂ€ge im Juni machten deutlich: Die medizinische Versorgung im Saarland steht unter Druck. Besonders eindrĂŒcklich war ein Beitrag, der als „medizinischer Weckruf“ verstanden werden muss – weil selbst FachkrĂ€fte aus dem Gesundheitswesen von Ăberlastung, Koordinationsproblemen und VersorgungslĂŒcken berichten.
Das darf uns nicht kaltlassen. Wenn diejenigen, die tĂ€glich Verantwortung tragen, Alarm schlagen, muss Politik zuhören und handeln – nicht beschönigen.
đ„ Zukunft der medizinischen Versorgung im Landkreis Neunkirchen
Bei einer Veranstaltung zur Zukunft der medizinischen Versorgung im Landkreis Neunkirchen wurde deutlich, wie groĂ der Handlungsbedarf ist: Geburtshilfe, Kinder- und Notfallversorgung, FachkrĂ€ftemangel – all das muss zusammengedacht werden.
Ich habe mich klar dafĂŒr ausgesprochen, wohnortnahe Versorgung zu sichern, sektorenĂŒbergreifend zu planen und die Menschen vor Ort mitzunehmen. Gesundheitspolitik darf nicht abstrakt bleiben – sie entscheidet ĂŒber LebensqualitĂ€t.
đ„ Landesregierung agiert bei Krankenhausversorgung zu zögerlich
In diesem Zusammenhang habe ich auch die Landesregierung kritisiert: Bei der Krankenhausplanung wird zu defensiv agiert. Es fehlt eine klare Perspektive, wie Versorgung langfristig gesichert werden soll. Was wir brauchen, ist Transparenz, VerlĂ€sslichkeit und eine echte Strategie – statt kurzfristiger Reaktionen.
đ§ Psychiatrische Versorgung in Merzig – SchlieĂung wirft groĂe Fragen auf
Die SchlieĂung der stationĂ€ren Psychiatrie am Klinikum Merzig war ein weiteres Alarmsignal im Juni. FĂŒr Patientinnen und Patienten, Angehörige und BeschĂ€ftigte bedeutet das groĂe Unsicherheit. Ich habe im Ausschuss klare Antworten eingefordert: Wie soll die Versorgung kĂŒnftig sichergestellt werden? Welche Alternativen gibt es? Wegfallen lassen ohne tragfĂ€hige Lösungen ist keine Option.
đ§ Kinderschutz: Auch Familiengerichte in die Verantwortung nehmen
Als kinderschutzpolitischer Sprecher habe ich im Juni die Petition „Kinder schĂŒtzen – auch im Familiengericht!“ unterstĂŒtzt. Gewalt darf nicht relativiert werden – auch nicht in gerichtlichen Verfahren. Der Schutz von Kindern muss oberste PrioritĂ€t haben, in allen staatlichen Strukturen.
đ️ Ehre, wem Ehre gebĂŒhrt – Veteranentag im Landtag
Zum Ende des Monats stand der Veteranentag auf dem Programm. Er war ein Zeichen des Respekts gegenĂŒber denjenigen, die unserem Land gedient haben. Gerade in Zeiten sicherheitspolitischer Herausforderungen ist es wichtig, Dienst, Einsatz und Verantwortung nicht zu vergessen – und sie wĂŒrdig anzuerkennen.
đ Mein Fazit zum Juni 2025
Der Juni 2025 war ein Monat,
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in dem Sorgen ernst genommen und politische Antworten eingefordert wurden,
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in dem Tradition, Ehrenamt und Gemeinschaft sichtbar gelebt wurden,
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in dem Gesundheit, Kinderschutz und Erinnerungskultur im Mittelpunkt standen,
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und in dem klar wurde: Politik ist dann glaubwĂŒrdig, wenn sie zuhört, einordnet und handelt.
Genau das bleibt mein Anspruch – im Landtag und vor Ort.
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