Montag, 5. Januar 2026

📌 JahresrĂŒckblick 2025 – Mein politisches und gesellschaftliches Jahr: DER MAI 2025

 đŸ“… Mai 2025 – Klartext, Verantwortung und konkrete politische Arbeit

Der Mai 2025 war ein Monat voller Fragen der Daseinsvorsorge, sozialer Verantwortung, wirtschaftlicher Weichenstellungen, sicherheitspolitischer Forderungen und persönlicher Begegnungen. Viele Themen, die ich im Jahresverlauf regelmĂ€ĂŸig aufgegriffen habe, fanden in diesem Monat eine besonders starke Dynamik – im Saarland selbst, aber auch auf Landes-, Bundes- und europĂ€ischer Ebene.


🛠️ Spatenstich fĂŒr den Mehrgenerationenplatz „Hellberg“ – ein Ort fĂŒr alle Generationen

Am 10. Mai durfte ich beim offiziellen Spatenstich fĂŒr den neuen Mehrgenerationenplatz „Hellberg“ in Eppelborn dabei sein – ein Projekt, das Generationen verbindet. Auf dem GelĂ€nde eines ehemaligen Hartplatzes entsteht ein attraktiver Begegnungsort mit inklusiven Spiel- und Sport-Elementen, Bereichen fĂŒr Boule, Beachvolleyball, einer Laufbahn, Weitsprunganlage und FlĂ€chen fĂŒr ein breites Miteinander aller Altersgruppen. Fördermittel kommen aus Landes-, EU- und kommunalen Mitteln. Dieses Projekt steht fĂŒr ein LebensgefĂŒhl der Gemeinschaft vor Ort, fĂŒr Inklusion und fĂŒr Beteiligung aller Altersgruppen an unserer Ortsentwicklung – und damit fĂŒr gelebte Kommunalpolitik, die bewegt. eppelblog.blogspot.com




📱 Klartext im Landtag – was gute Arbeit wirklich braucht

Im Mai-Plenum habe ich im saarlĂ€ndischen Landtag ganz bewusst Klartext zur Arbeitswelt und Wirtschaftspolitik gesprochen. Anlass war ein Antrag der SPD, der unter dem Titel „FĂŒr gute Arbeit und einen starken sozialen Staat“ stand – inhaltlich aber zu wenig Substanz fĂŒr echte Verbesserungen bot. In meiner Rede habe ich kritisiert, dass wichtige Felder wie Weiterbildung, lebenslanges Lernen und Teilhabe Ă€lterer BeschĂ€ftigter im Antrag fehlen, obwohl sie wesentliche Bausteine einer modernen Arbeitswelt sind. Außerdem darf Politik nicht durch Überregulierung die wirtschaftliche Dynamik abwĂŒrgen, die wir fĂŒr nachhaltigen Wohlstand brauchen. eppelblog.blogspot.com


đŸ‡ȘđŸ‡ș FĂŒr das Saarland auf dem Weg nach BrĂŒssel – Wirtschaft und Industriepolitik im Fokus

Gemeinsam mit dem Vorstand unserer CDU-Landtagsfraktion war ich zu politischen GesprĂ€chen in BrĂŒssel, um eine starke Vertretung saarlĂ€ndischer Interessen auf europĂ€ischer Ebene sicherzustellen – vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Industrie und Strukturwandel. Gerade fĂŒr ein industriell geprĂ€gtes Bundesland wie unseres ist es entscheidend, nicht nur in SaarbrĂŒcken, sondern auch in Berlin und BrĂŒssel gehört zu werden – etwa bei Themen wie Energie, Technologieoffenheit, BĂŒrokratieabbau und WettbewerbsfĂ€higkeit. Die wirtschaftliche Zukunft des Saarlandes hĂ€ngt davon ab, dass wir FrĂŒhsignale aus Europa nutzen und mitgestalten. eppelblog.blogspot.com


🚹 Sicherheitslage am Bahnhof Ottweiler – Barrierefreiheit ist kein Bonus, sondern Pflicht

Ein weiterer zentraler Tag im Mai war der Austausch zum Bahnhof Ottweiler, wo die Barrierefreiheit weiterhin unzureichend ist. Die bestehende Technik bei den Bahnsteigen verhindert eine zuverlĂ€ssige Einstiegshilfe, AufzĂŒge sind nicht in Betrieb, und eine echte barrierefreie Nutzung ist noch immer nicht gewĂ€hrleistet. Das ist fĂŒr mich nicht akzeptabel: MobilitĂ€t muss fĂŒr alle Menschen gleichberechtigt möglich sein, unabhĂ€ngig von Alter oder körperlichen Voraussetzungen. Darauf habe ich im zustĂ€ndigen Landtagsausschuss gedrĂ€ngt, damit schnellere, belastbare und langfristige Lösungen auf den Weg kommen. eppelblog.blogspot.com


🧭 Wenn jede Sekunde zĂ€hlt – Polizeiortung per GPS sofort umsetzen

In Sachen öffentliche Sicherheit habe ich Anfang Mai gemeinsam mit meiner innenpolitischen Kollegin die sofortige Nutzung moderner GPS-Ortung fĂŒr Polizeinotrufe gefordert. Seit 2020 existiert diese technische Möglichkeit schon im Rettungsdienst – im Polizeinotruf jedoch wird sie bislang nicht genutzt, was in echten NotfĂ€llen lebenswichtige Sekunden kostet. Die Landesregierung muss endlich einen Gesetzentwurf zur Änderung des Polizeigesetzes vorlegen und damit Leben schĂŒtzen – nicht irgendwann, sondern sofort. eppelblog.blogspot.com


đŸ©ș Geburtshilfe im Saarland stĂ€rken – Bessere Versorgung und UnterstĂŒtzung fĂŒr Hebammen

Ein weiteres gesundheitspolitisches Thema im Mai war die StĂ€rkung der Geburtshilfe im Saarland. Die Versorgungslage ist angespannt, Hebammen stehen unter erheblichem Druck, und Frauen wie Familien brauchen verlĂ€ssliche, wohnortnahe Angebote. Ich habe im Blog dazu aufgerufen, nicht nur ĂŒber Probleme zu sprechen, sondern konkrete Verbesserungen zu ermöglichen, etwa durch bessere Arbeitsbedingungen fĂŒr Hebammen und strategische Planungen fĂŒr die Versorgung – fĂŒr eine gesicherte und wĂŒrdige Geburtshilfe vor Ort. eppelblog.blogspot.com


🧒 Kinderschutz – wir schauen nicht weg

Der Mai endete mit einem Thema, das mich als kinderschutzpolitischer Sprecher besonders beschĂ€ftigt: Die alarmierenden Zahlen zur KindeswohlgefĂ€hrdung im Saarland. Über 3.200 FĂ€lle wurden 2023 registriert, so viele wie nie zuvor, und die Landesregierung scheint strukturelle Defizite nicht angemessen adressieren zu können. Gemeinsam mit meiner Fraktion fordere ich einen konsequenten Ausbau von SchutzplĂ€tzen, eine FachkrĂ€fte-Offensive fĂŒr JugendĂ€mter und transparente Berichte zum Kinderschutz, statt weiter wegzuschauen. eppelblog.blogspot.com


🧠 Crack-Konsum explodiert – RealitĂ€t statt Schönrederei

Ein besonders besorgniserregender Beitrag im Mai war die Analyse des dramatischen Anstiegs des Crack-Konsums im Saarland, der sich verfĂŒnffacht hat. Über 600 KonsumvorgĂ€nge wurden monatlich gemeldet, die Hilfsangebote sind personell ĂŒberfordert, und die Landesregierung hat bisher keinen wirksamen Plan vorgelegt. Stattdessen braucht es endlich realitĂ€tsnahe Analysen, ausreichend Ressourcen fĂŒr Drogenhilfe und eine politische Antwort, die schĂŒtzt statt relativiert. eppelblog.blogspot.com



🧠 StationĂ€re Psychiatrie in Merzig vor dem Aus – CDU fordert Perspektivplan

Ein weiteres gesundheitspolitisches Alarmsignal war die bevorstehende Schließung der stationĂ€ren psychiatrischen Versorgung in Merzig. Zusammen mit meinen Fraktionskollegen habe ich einen Notfall- und Perspektivplan gefordert, denn gemeindenahe Versorgung ist keine Option, sondern Pflicht – insbesondere fĂŒr vulnerable Gruppen. SpĂ€t zu reagieren ist zu wenig, vorausschauende Gesundheitspolitik ist jetzt gefragt. eppelblog.blogspot.com


📚 Gegen das Vergessen – SchĂŒlerinnen und SchĂŒler gestalten Erinnerungskultur

Ein ebenso starkes Zeichen setzten junge Menschen im Mai: SchĂŒlerinnen und SchĂŒler engagierten sich aktiv gegen das Vergessen der NS-Verbrechen. In einem gemeinsamen Projekt haben sie gelernt, recherchiert und ausgestellt – als Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur. Solche Initiativen zeigen, dass Erinnerung nicht aus BĂŒchern, sondern durch Beteiligung, Auseinandersetzung und Dialog gelebt wird.



👹‍⚕️ KinderĂ€rztliche Versorgung im Saarland unter Druck

Auch der Gesundheitsteil der Versorgung von Familien geriet im Mai in den Fokus: Trotz formal vorhandener Praxen ist die wirkliche Kinderarztversorgung im Landkreis Neunkirchen und im Saarland insgesamt unzureichend. Lange Wartezeiten und Überforderung vor Ort zeigen, dass die Landesregierung die Lebenswirklichkeit von Familien nicht ernst genug nimmt, und wir als CDU-Fraktion schlagen ein Sofortprogramm vor, um VersorgungslĂŒcken zu schließen. eppelblog.blogspot.com


🕯️ Zwischen Erinnerung und Verantwortung – Volksbund-Team besucht Dillinger HĂŒtte

Ein eindrucksvoller Termin im Mai war auch der Besuch unseres Volksbund-Teams bei der Dillinger HĂŒtte, einer historisch bedeutsamen StĂ€tte, an der sich unter anderem Erinnerung, Industriegeschichte und Verantwortung treffen. Das Engagement des Volksbundes, Erinnerungskultur mit konkreter Bildungsarbeit zu verbinden – auch an Orten der Industriegeschichte – ist mir ein wichtiges Anliegen.
Die Zukunft des saarlĂ€ndischen Stahls betrifft nicht nur ArbeitsplĂ€tze, sondern auch IdentitĂ€t, Tradition und Zukunftschancen. Dieser Ort machte deutlich: Erinnerung und Verantwortungsbewusstsein gehören zusammen – in der Politik und in der Gesellschaft.



đŸ€ Ein besonderer Moment fĂŒr Merchweiler – Demokratie vor Ort erleben

Politik ist mehr als Debatte – sie ist gelebte Gemeinschaft. Beim BĂŒrgermeisterwechsel in Merchweiler durfte ich ein Grußwort halten und den langjĂ€hrigen Amtsinhaber wĂŒrdigen, bevor der neue BĂŒrgermeister sein Amt antrat. Solche Momente zeigen, wie Demokratie und Verantwortung vor Ort funktionieren – mit Respekt, Einsatz und Blick fĂŒr die Menschen. eppelblog.blogspot.com



📝 Mein Fazit zum Mai 2025

Der Mai 2025 war ein Monat klarer Herausforderungen, konstruktiver Kritik und politischer Verantwortung:

  • Kommunale Projekte fĂŒr Zusammenhalt stĂ€rken – wie der Mehrgenerationenplatz. 

  • Sozial-, Arbeits- und Wirtschaftspolitik brauchen echte Antworten statt Schlagworte.

  • Sicherheit, Gesundheit, Kinderschutz und Drogenpolitik mĂŒssen konkret und wirksam adressiert werden. 

  • GesprĂ€che auf europĂ€ischer Ebene sind kein Fremdwort mehr – sie sind notwendig fĂŒr eine Zukunft unseres Landes. 

Ich gehe aus diesem Monat mit der Überzeugung, dass wir politische Herausforderungen nur meistern, wenn wir ehrlich hinschauen, klar benennen und Mut zum Handeln beweisen.

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