Donnerstag, 23. Oktober 2014

Finsterwalde ehrt Fritz-Hermann Lutz mit der Louis-Schiller-Medaille

Es ist die höchste Auszeichnung unserer Partnerstadt Finsterwalde: Die Louis-Schiller-Medaille. Mit dieser Medaille ehrt Finsterwalde seit dem Jahr 2000 Menschen, die sich um die brandenburgische Stadt in besonderer Weise verdient gemacht haben. In diesem Jahr wird, wie heute bekannt wurde, unser Eppelborner Alt-Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz, Vater der Städtepartnerschaft zwischen Eppelborn und Finsterwalde, mit der Louis-Schiller-Medaille ausgezeichnet.
 
In der Begründung heißt es: „Bereits im Jahr 1987 hat sich Fritz-Herrmann Lutz mit viel Herzblut für die Städtepartnerschaft zwischen Finsterwalde und Eppelborn eingesetzt. Sie ist sein Lebenswerk. Vor allem in den Anfängen der Umstrukturierung nach der Wende hat er mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Finsterwalde betrachtet er als seine zweite Heimat.“


Fritz-Hermann Lutz erhält die höchste Auszeichnung unserer Partnerstadt Finsterwalde

Fritz-Hermann Lutz hat mit seinem Engagement für diese Partnerschaft der beiden Kommunen, die damals noch durch Mauer und Stacheldraht getrennt waren, nicht einfach nur einen Gemeinderatsbeschluss umgesetzt, der damals auf Initiative der CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat zustande kam. Er hat viel mehr dafür getan: Die Partnerschaft Eppelborn-Finsterwalde ist ein Stück seines Lebenswerkes. 
Er hat diese Partnerschaft weit über seinen "dienstlichen" Einsatz hinaus auch ganz persönlich und in besonderer Weise mit Leben erfüllt und mitgeprägt. Fritz-Hermann ist ein Freund der Sängerstadt geworden, so oft er kann ist er zu Besuch. Auch dafür schätzt man ihn in Finsterwalde sehr.
Nun erhält Fritz-Hermann Lutz die Louis-Schiller-Medaille. Eine Auszeichnung, die nach einem Mann benannt ist, der selbst Finsterwalde in einer ganz besonderen Weise geprägt hat.



Montag, 20. Oktober 2014

Treffpunkt Frohsinn: Arno Meisers Heiterkeitzeit geht in die 6. Runde

Und wieder war der big Eppel bis auf den letzten Platz gefüllt. Arno Meiser ist längst nicht mehr nur ein Lokalmatador in Sachen Heiterkeit. Seine Gedichte, sein augenzwinkernder und nicht selten hintersinniger Humor machen Laune.
Der Autor aus dem lebendigen Dörflein Habach lockte Besucher aus nah und fern zur Vorstellung seines jüngsten und mittlerweile bereits sechsten Gedichtbandes "Heiterkeitzeit - Treffpunkt Frohsinn" in unseren Eppelborner Kulturtempel big Eppel.


Wie immer sorgte Arno, der rastlos Schaffende in Sachen Humor, für einen Perspektivwechsel, persiflierte Alltägliches und nahm das kleinbürgerliche, das irgendwo in jedem von uns schlummert, ein weiteres Mal in seinen Reimen gekonnt auf's Korn. Illustriert wurden die Gedichte übrigens erneut und in gekonnter Weise von Zeichner Armin Spaendl.
 

Ein weiteres Mal brillierte auch Christof Scheid, der Kabarettist aus dem nahen Hasborn, den sich Arno Meiser als perfekte Ergänzung seines Programmes an die Seite holte. Nicht zuletzt seine unglaublichen Variationen zum berühmten Lied über sagenumwobene Loreley sorgten für Beifallsstürme, als seine Stimme wahlweise zu der von "Uncle Satchmo" Louis Armstrong, zu der von Roy Black, Peter Maffay, Michael Holm, Julio Iglesias und vielen anderen wurde.

Es war, so mein Fazit, wieder einmal ein toller Abend.
Und das Gute daran: Man konnte stande pede den neuesten Band (und auch die neueste Hörbuch-CD "Reim in Ohr 2) käuflich erwerben und somit etwas Bleibendes mit nach Hause nehmen. 
Wer nicht da war, war es wahrscheinlich selber schuld. Trotzdem bleibt auch ihm oder ihr die Chance, sich einfach Band sechs der Heiterkeitzeit noch zu kaufen und sich so den Treffpunkt Frohsinn doch noch ins eigene Haus zu holen.

Mehr über Arno Meiser findet ihr hier. 
Reingucken lohnt sich!

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Der Kartoffelmarkt in Wiesbach. Wies'n-Stimmung im Herzen des Saarlandes!

Eigentlich bräuchte man rund um "die Kass", die Wiesbacher Raiffeisenbank, noch viel mehr Platz. 
Platz für ein größeres Zelt, Platz für mehr Gäste. 
Denn die kämen. Garantiert!
Der Wiesbacher Kartoffelmarkt ist schon seit Jahren ein wahrer Publikumsmagnet. 

Und auch am vergangenen Samstagmorgen herrschte wieder Oktoberfeststimmung im bis auf den letzten Platz gefüllten Festzelt. Nicht zuletzt auch dank „SAARAVANKA“, die wieder einmal in bester Wies'n-Manier aufspielten. 


Auch die kulinarischen Leckerbissen nicht nur rund um die Wiebacher Grumbiere lockten wieder Besucherströme aus nah und fern. Zum Beispiel auch Mitglieder CDU-Gemeinderatsfraktion, wie Adrian Bost, Berthold Schmitt, Peter Dörr und Alwin Theobald.

Kartoffelbrot, Grumbierkiechelcher mit Appeldatsch, Haxen mit Sauerkraut, Grillschinken und noch einiges mehr waren auch heuer im Angebot und erfreuten sich großer Beliebtheit.
Und natürlich: Kartoffelsack um Kartoffelsack verschwand in den Kofferräumen der Limousinen und Kleinwagen, in Kombis und auf den Ladeflächen der PKW-Anhänger.




Die Kartoffel. Das Gold saarländischer Erde. Oder wie es im aktuellen Film der Saarland-Kampagne heißt: "Früher wurden hier Bodenschätze abgebaut. Heute werden sie angebaut!" 
(v.l. CDU-Fraktionschef Berthold Schmitt, Raiffeisen-Marktleiter Klaus Dörr und der Wiesbacher CDU-Ortsvorsitzende und stellv. Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Adrian Bost)

Dass die Kartoffeln auch noch ein gutes Stück günstiger waren als im vergangen Jahr freute die Kunden des Raiffeisenmarktes umso mehr.
Zwischen 7,90 und 9,90 Euro - je nach Sorte - lag die Preisspanne. Sieger beim Vergleichswettbewerb wurde in diesem Jahr übrigens die Sorte „Belana“. 
Selbstverständlich konnte man alle Sorten, die angeboten wurden, auch gekocht verkosten. 


Die zahlreichen fleißigen Helferinnen des Raiffeisenmarktes Wiesbach bei einem kleinen Umtrunk am Samstagmorgen. Den hatten sie sich redlich verdient!

Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Eppelborn



Bei der Jahreshauptübung in Hierscheid konnten unsere Feuerwehrleute und auch das DRK den Ernstfall proben und gleichzeitig ihre Leistungsfähigkeit demonstrieren. Dass die Wehrführung und die Bürgermeisterin eine perfekte Übung abnehmen konnten, zeigt die Qualität des Engagaments unserer ehrenamtlichen Helfer.


Dienstag, 14. Oktober 2014

Gemeinderäte wehren sich gegen Kreisumlage

In seiner letzten Sitzung hat der Eppelborner Gemeinderat beschlossen, gegen die Kreisumlage 2014 Rechtsmittel einzulegen. Auch der Illinger Gemeinderat hat dies getan - ebenso wie die restlichen Kreiskommunen. 
In seinem Blog beleuchtet der Illinger Bürgermeister Armin König Gründe und Hintergründe: 
http://arminkoenig.wordpress.com/2014/10/13/widerspruch-der-gemeinde-illingen-gegen-kreisumlage/

Montag, 6. Oktober 2014

EppelPower ist jetzt kommpower! Interkommunale Stärke für günstige Strompreise auch in unserer Gemeinde

Vergangene Woche wurden die Energie-Kunden unserer Gemeindewerke offiziell informiert: EppelPower ist jetzt kommpower. Und die Preise bleiben bis Ende 2015 stabil. Das sind gute Nachrichten.
Die neue Dachmarke kommpower ist dabei nicht einfach nur ein Etikettenwechsel. Mit der neuen saarländischen Strommarke kommpower bündeln mehrere Gemeinde- und Stadtwerke ab sofort ihre Kräfte zur Vermarktung eines gemeinsamen Stromangebotes - und schaffen so Synergie-Effekte, die sich für uns Verbraucher unmittelbar auszahlen.


http://www.kommpower.de/

Damit wird noch klarer: wo kommpower draufsteht, sind immer kommunale Unternehmen drin. Wer sich also für kommpower entscheidet, schont nicht nur seinen Geldbeutel, sondern stärkt darüber hinaus unsere Region.

kommpower, das sind Ihre Stadt- und Gemeindewerke Eppelborn, Friedrichsthal, Heusweiler, Kleinblittersdorf und Lebach in Kooperation mit der Stadtwerke Saarbrücken Beteiligungsgesellschaft. Bereits seit Jahren bieten unsere Gemeindewerke uns Eppelbornern durch diese interkommunale Zusammenarbeit ein attraktives Stromprodukt. Eine Partnerschaft, die sich für uns Kunden lohnt. Denn der gemeinsame Stromeinkauf führt für uns alle zu einem äußerst günstigen Preis - und das ganz ohne Lockangebote!
Für einen saarländischen Energieversorger darüber hinaus einmalig: Durch die nun angekündigte Preisgarantie bis Ende 2015 die Strompreise für die Kunden von EppelPower auch jetzt unter der neuen Dachmarke kommpower über drei jahre stabil - und das bei echtem Ökostrom.

Kommunale Unternehmen  - das bedeutet im Endeffekt: 
Unsere Gemeinde profitiert. 
Die Kunden profitieren.
Und es bleibt mehr Geld in unserer Gemeinde, um wichtige Investitionen zu tätigen.
Falls ihr noch nicht dabei seid: Jetzt wechseln!


Mehr über kommpower erfahrt Ihr hier



Sonntag, 5. Oktober 2014

Erntedank. Mehr als nur ein Fest.

Der Obst- und Gartenbauverein Habach baut alljährlich zum Erntedankfest ein bunte Ausstellung auf, eine Ausstellung die uns zeigt, was uns die Erde Gutes spendet. 




Alles das, was dort zu sehen ist, kommt aus den heimischen Gärten der Habacher Obst- und Gartenfreunde - und macht diese in einer Zeit, in der es üblich scheint, Lebensmittel über hunderte, wenn nicht gar tausende von Kilometern heranzuschaffen, zu Vorbildern.

Doch leider ist selbst auf dem Land der Trend ungebrochen: Die Zahl der (Nutz-)Gärten rund um unsere Häuser geht zurück.
Selbst nicht wenige derer, die immer wieder in illustren Runden über Nachhaltigkeit, über Klimaschutz, über den Schutz von Umwelt und Natur diskutieren und mit den Fingern auf andere zeigen, haben keine eigenen Gärten.
Sie lieben die Annehmlichkeiten der Urbanität, es zieht sie in die Städte. 

Nur weg vom Dorf, wo doch nichts los ist - und damit weg auch von der Frage, ob man sich etwa jetzt auch noch Gartenarbeit antun soll.
Zum Seelenheil gibt's ja im Zweifelsfall einen Bioladen im Viertel. Ob das dann in jedem Fall immer alles besser ist, als gar beim Discounter, ist eine Frage, über die man in vielen Fällen besser gar nicht erst nachdenkt.

Ich habe es schon einmal geschrieben und ich bleibe dabei:
Unsere Obst- und Gartenbauer sind ein Beispiel für verantwortungsvolles Handeln! Und das weit mehr als viele, die von den Vorzügen des Tofu predigen oder meinen, es genüge, in einer Öko-Partei das Wort zu führen und andere Menschen zu reglementieren.
Unsere Obst- und Gartenbauer produzieren ihr Obst und ihr Gemüse im eigenen Garten. Es wird nicht erst durch ganz Europa oder noch weiter gekarrt, bevor es auf ihrem (und manchmal auch auf meinem) Teller landet.
Das gleiche gilt für unsere Landwirte, die ihre Felder bestellen und dafür sorgen, dass wir zumindest noch einen Teil unserer Grundversorgung vor unserer eigenen Haustür sicherstellen können.

In diesem Zusammenhang darf übrigens eine noch recht junge Institution in Eppelborn und Umgebung nicht unerwähnt bleiben: Der Freundeskreis Illtaler Land. Ehrenamtlich haben sie sich auf die Fahne geschrieben, unsere Region Illtal besser zu vermarkten, durch tolle Wanderungen mit buntem (kulinarischem) Programm und durch vielerlei Aktionen bekannter zu machen.
Eine tolle Sache! Und ein wirklich guter Anfang!

Ich selbst freue mich von Jahr zu Jahr mehr darüber, was mein kleiner Garten an Früchten hervorbringt - und was nicht selten dann auch im Backwerk meiner Liebsten landet:





Mittwoch, 1. Oktober 2014

"Widerwärtiges Gejubel"



Nicht jedem gefällt, wenn andere ihr Glück kaum fassen können. 
So war das vor 25 Jahren.
Und heute? Eine Partei, die damals mutige Bürgerrechtler in ihre Reihen aufnahm, erniedrigt sich heute, als Steigbügelhalter den Nachfolgern der Stasi-Partei dienen zu dürfen. Wieviel Bündnis90 gibt es noch innerhalb der Grünen?

Sonntag, 28. September 2014

Gemeinderat beschließt neuen Brandschutzbedarfsplan - Variante 3 als Kompromisslösung

Viele intensive Gespräche und viele Diskussionen waren diesem Tagesordnungspunkt in den vergangenen Tagen und Wochen vorausgegangen. Zum guten Schluss einigten sich jedoch alle Gemeinderatsmitglieder auf einen Kompromiss, der auf einem Vorschlag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Berthold Schmitt basiert und sich in weiten Teilen an dem von der Wehrführung und dem Gutachter favorisierten Entwurf orientiert.
Am Ende stand - erfreulicherweise - ein einstimmiger Beschluss des gesamten Gemeinderates.

Dass sich trotzdem unter dem großen Publikum dieser Sitzung vielfach erkennbar Ratlosigkeit breitmachte, hat mit dem Verlauf der Sitzung zu tun. 
Dadurch, dass die nun beschlossene Variante 3 bereits in den Fraktionen und in zwei vorangegangenen Ausschusssitzungen diskutiert wurde und man gemeinsam zu einer Einigung fand, war die inhaltliche Diskussion im Gemeinderat zu diesem Punkt natürlich entsprechend kurz. Wer keine Vorlage in Händen hielt, konnte letztlich nicht wissen, was denn nun beschlossen wurde.
Grund genug, mich jetzt in einem Blogpost noch einmal dem Thema "Brandschutzbedarfsplan" zuzuwenden und den Beschluss zumindest in Ansätzen zu erläutern. 
Wie bereits erwähnt, orientiert sich der Kompromiss stark an dem eigentlichen Entwurf des Gutachters. Die Veränderungen halten sich also in Grenzen.

Im Löschbezirk Bubach-Calmesweiler sind derzeit ein LF 8/12 TH sowie ein LF KatS (20/10) des Katastrophenschutzes stationiert. Der LF 8/12 mit dem Baujahr 1993 soll laut Plan in vier Jahren durch einen HLF 10 ersetzt werden. Das Katastrophenschutzfahrzeug des Bundes bleibt uns hoffentlich auch in Zukunft erhalten.

Der Löschbezirk Dirmingen verfügt aktuell über ein LF 16/18 (Bj. 1983) sowie ein LF 8 (Bj. 1992). In zwei Jahren soll - vor allem auch wegen des Einsatzbereiches Autobahn - das LF 16/18 durch ein HLF 20 ersetzt werden.

Im Löschbezirk Eppelborn sind derzeit ein TLF 16/25 TH und ein LF 16 TS einsatzfähig. Zwei weitere Fahrzeuge sind nach meinen Kenntnisstand aktuell nicht  oder nicht mehr einsatzfähig. Laut dem neuen Brandschutzbedarfsplan sollen zeitnah ein MTF beschafft werden sowie 2017 ein LF 20 und 2018 ein RW 1. Der TLF 16/25 TH bleibt in Eppelborn stationiert, ebenso wie ein SW 2000 (GW-L2).

Im Löschbezirk Habach wird aktuell der TSF (Bj. 2006)zu einem TSF-W umgerüstet und bleibt zusammen mit dem vorhandenen MTF (2012) im Bestand. Weitergehende Änderungen sind nicht geplant.


CDU-Mandatsträger bei einem Besuch im Löschbezirk Habach (v.l.: Alwin Theobald, Berthold Schmitt, Peter Dörr, Rainer Becker, Kevin Junker, Ursula Klos, René Finkler, Marliese Weber, Stefan Scherer und Johannes Wagner)

In den Löschbezirken Hierscheid und Humesdie künftig eine Ausrückegemeinschaft bilden sollen, wird der aktuell in Hierscheid vorhandene LF 8/6 zeitnah durch ein MZF 1 und einen ELW 1 ersetzt, der Humeser LF 8 aus dem Jahre 1985 wird durch ein MLF (7,5 to) ersetzt. 
Sollte es möglich sein, innerhalb des gleichen Kostenrahmens statt dem MLF ein LF10 beschaffen zu können, soll dieses beschafft werden.
Grund für die Stationierung eines Einsatzleitwagens ELW 1 in HIerscheid ist die zentrale Lage des Dorfes, die es möglich macht, dass die Nachrückzeit des Fahrzeugs von 13 Minuten in alle Ortsteile eingehalten werden kann.


In Macherbach wird das TSF (Bj. 1985) durch das LF 8/6 aus Hierscheid ersetzt.

Der Löschbezirk Wiesbach verfügt derzeit über ein LF 8/6 (1998) sowie ein LF 16/16 (1990). 2016 soll dort ein MTW stationiert sein (evtl. durch einen Rückbau eines ELW 1), im Jahre 2020 soll der LF 16/16 durch einen HLF20 ersetzt werden.

Zusätzlich benötigt die Wehrführung einen neuen Kommando-Wagen, der zeitnah beschafft werden soll.


So sieht das neue Fahrzeugkonzept aus. (Quelle: Gemeinde Eppelborn)

Ich hoffe, dass ich alles vollständig wiedergegeben habe.
Insgesamt gehe ich zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass mit dem nun beschlossenen Brandschutzbedarfsplan erreicht wird, dass den Anforderungen an eine effiziente moderne Wehr soweit als möglich Rechnung getragen werden kann und dass es gelingt, dass unsere Löschbezirke noch enger zusammenrücken.

Sonntag, 21. September 2014

Neuer Brandschutzbedarfsplan erstmals auch den Gemeinderatsmitgliedern vorgestellt

Diese Ausschusssitzung  war wichtig. Bereits seit Jahresanfang wird die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans in der Verwaltung und in den Löschbezirken diskutiert. Nun wurde der Plan auch denen offiziell vorgestellt, die letztlich darüber zu entscheiden haben: Den Mitgliedern des Gemeinderates.

Der Vortrag des Gutachters und der engagierte Beitrag des stellvertretenden Wehrführers unserer Gemeinde waren inhaltlich von Kompetenz und nüchterner Sachlichkeit geprägt. Die überwiegende Zahl der Fragen aus den Reihen der Ratsmitglieder zeigte, dass die meisten sich im Vorfeld informiert hatten.




Brandschutz ist Daseinsvorsorge
Nun könnte ich mich beschweren, dass wir Ratsmitglieder uns erst mit dem neuen Konzept befassen konnten, als bereits die Entscheidung darüber vor der Tür stand. Schließlich soll bereits am kommenden Donnerstag abschließen beraten und beschlossen werden.
Doch was soll's. Weil diese Verfahrensweise leider Standard ist, läuft's bei uns Christdemokraten ohnehin anders: Wir warten nicht, bis wir informiert werden, wir holen uns unsere Informationen selber. Interessante und kompetente Gesprächspartner gibt's schließlich genug. In den Löschbezirken, in der Wehrführung und auch bei Fachleuten außerhalb unserer Gemeinde.
Ein derart wichtiges Themenfeld wie die Daseinsvorsorge - und dazu gehört definitiv der Brandschutz - können und dürfen wir nicht einfach nur dem Zufall überlassen. Und nach Aktenlage zu entscheiden, ist auch nicht immer der Weisheit letzter Schluss.

Kompromissfähigkeit gefragt
Ich bin mir mit meinen Kollegen in der CDU-Gemeinderatsfraktion einig: Das was wir erfahren, ja zum Teil durchaus bei der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema in den vergangenen Wochen und Monaten gelernt haben, wird letztlich in unsere Entscheidung ebenso einfließen, wie unterschiedliche Sichtweisen in den Löschbezirken und vor allem auch die Meinung der Wehrführung. Alles will sorgfältig abgewogen werden.
Wir sind kompromissfähig, wir bieten auch Kompromisse an.

Und das alles vor dem Hintergrund dessen, was ich auch schon im Mai im Wahlkampf gesagt und geschrieben habe:


"Die Einsatzfähigkeit und Sicherheit unserer Hilfskräfte stehen für uns im Mittelpunkt, schnelle Hilfe im Notfall
muss auch in Zukunft gewährleistet bleiben. Deshalb setzen wir weiterhin auf eine einsatzfähige und dezentrale freiwillige Feuerwehr, die schnell an ihrem Einsatzort sein kann. Ihre Ausstattung muss sich stets an den tatsächlichen Anforderungen orientieren und darf sich keinesfalls nach politischen oder persönlichen Vorlieben oder gar nach wahltaktischen Erwägungen richten. Die Kenntnisse und Fähigkeiten der Feuerwehrleute vor Ort in unseren Löschbezirken müssen ernst genommen werden und in alle Entscheidungen einfließen.
"


Hilfsfristen sind der Dreh- und Angelpunkt
Im Mittelpunkt des Brandschutzbedarfsplan steht die Frage, in welchem Löschbezirk der Freiwilligen Feuerwehr unserer Gemeinde welches Fahrzeug stationiert werden soll.
Wichtig ist dabei ganz allein, wie man sich als kommunale Wehr aufstellen muss, um möglichst vielen Einsatzszenarien Rechnung zu tragen und möglichst schnell in einsatzfähiger Stärke und Ausrüstung vor Ort zu sein.
Dabei spielt die sogenannte Einsatzgrundzeit 
von 8 Minuten eine wichtige Rolle. 8 Minuten nach der Alarmierung soll das erste Löschfahrzeug mit einer einsatzfähigen Gruppe von Feuerwehrleuten vor Ort sein, um erfolgreich Leben retten zu können. Nach 13 Minuten sollen weitere Löschfahrzeuge nachgerückt sein. Diese Zeiträume sind nicht willkürlich festgelegt, sondern ergeben sich aus dem chemisch-physikalischen Prozess des Brandverlaufes. Ich maße mir jetzt nicht an, euch das jetzt auch noch erklären zu wollen - das können unsere Feuerwehrleute garantiert viel besser.
Genau deshalb sollten wir Gemeinderatsmitglieder dem Brandschutzexperten, der Wehrführung und den Feuerwehrleuten vor Ort in unseren Dörfern vertrauen.

Der Brandschutzbedarfsplan ist erst der Anfang.
Wenn nächsten Donnerstag der Brandschutzbedarfsplan dann beschlossen ist, wird das Thema Feuerwehr trotzdem nicht zu Ende sein.
Die Frage, welches rote Auto künftig in welcher Feuerwehrgarage stehen wird, ist nämlich nur ein Teilaspekt. Die persönliche Ausrüstung unserer Einsatzkräfte muss ebenso thematisiert werden wie die Frage, wie wir unsere Feuerwehr bei der Nachwuchsgewinnung unterstützen können. Dass die Wehrführung enger mit dem Rat zusammenarbeiten und ihm zukünftig halbjährlich berichten und diskutieren will, begrüße ich deshalb sehr.

Montag, 15. September 2014

Pilziger MakroMontag

Das feuchtwarme Wetter der letzten Tage lässt sie wieder sprießen.


In Wald und Feld recken sie ihre kleinen oder manchmal nicht ganz so kleinen Hüte soweit sie können in die Lüfte, erfreuen in ihrer bunten Vielfalt Wanderer, Pilzsammler und Hobbyfotografen gleichermaßen - gerade so als wollten sie auch mal beim MakroMontag bei Steffi oder bei Macro Monday 2 dabei sein.






Sonntag, 14. September 2014

250.000 Klicks! Der EppelBlog knackt die Viertelmillion!

Die Zahl spricht für sich. Da sag ich jetzt mal nix zu.
Außer: 
Vielen Dank an alle Leser meines Blogs!


Samstag, 13. September 2014

Schwimmbadschließung? Nicht mit uns!

Es ist gut, dass sich die Eppelborner Bürgermeisterin in einer ihrer Veröffentlichungen im Eppelborner "Amtsblättchen" nun gegen eine Schließung des Hellbergbades ausgesprochen hat.
Dieses Machtwort war vor allem gegenüber ihren eigenen Parteifreunden dringend notwendig, von denen einige mit Vehemenz das Aus des Hellbergbades propagierten.

Die von Sozialdemokraten geforderte Schließung des Hellbergbades scheint zumindest vorerst abgewendet!
Ob beispielsweise ein Protagonist wie der SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende und Dirminger Ortsvorsteher Klein nur vorgeschickt wurde, um einmal die Stimmung in der Bevölkerung auszuloten oder ob die Idee zur Schwimmbadschließung seinem eigenen (Kirchturm-) Denken entsprungen ist, lassen wir einfach mal dahingestellt.
Dass Frau Bürgermeisterin bei Ihrer Wortwahl Formulierungen aufgreift, die unter anderem der Landessportverband in einem Brandbrief an die Landesregierung und an den Saarländischen Städte- und Gemeindetag verwendet hat, lässt jedenfalls hoffen. Möglicherweise hat sie verstanden, dass auch in diesem Fall die scheinbar einfachste Lösung keineswegs die beste Lösung ist. Sicher ist das bei ihr nie.

Berthold Schmitt, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat, stellt völlig zu Recht in seinem Blog "Schmitts Notizen" klar, dass die Union in der Gemeinde Eppelborn auch nach der Kommunalwahl eindeutig hinter dem Hellbergbad steht und auch hinter allen Menschen, die unser Bad nutzen.

Donnerstag, 11. September 2014

Wasser bald in Eppelborn kostenlos? Bürgermeisterin mit überraschendemVorstoß!

Seit dem 28. Juli 2010 ist das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser ein von der Vollversammlung der Vereinten Nationen anerkanntes Menschenrecht.
Dass mittlerweile rund 90 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu genießbarem Trinkwasser haben, ist bereits ein großer Erfolg - im Jahr 1990 waren es gerade mal 75 Prozent. Doch auch wenn damit die Millenniumsziele der UNO übertroffen wurden, so ist das ganz große Ziel noch lange nicht erreicht. Noch immer sterben Menschen durch verunreinigtes, durch verseuchtes, durch krank machendes Wasser.

Es ist noch ein weiter Weg, bis das Grundrecht auf sauberes Wasser auch wirklich jedes Kind, jede Familie erreicht. Vor allem in Afrika und in weiten Teilen Süd- und Südostasiens sind die Probleme oft noch extrem groß.

Bei uns ist das anders. Wir kennen diese Not nicht mehr.
Wasser kommt bei uns wie selbstverständlich aus dem Wasserhahn, in verlässlicher, guter Qualität. 
In Trinkwasserqualität. 



Das ist ein Verdienst unserer kommunalen Wasserversorger, ein Verdienst vorausschauender politischer Arbeit und nicht zuletzt auch Ergebnis der hygienischen Standards in unseren Breiten. 
Wie sauber und durstlöschend unser saarländisches Trinkwasser ist, kann man nun nicht nur am heimischen Wasserhahn testen, sondern beispielsweise auch an einem Wasserspender auf Finkenrech, der dieser Tage eingeweiht wurde.
 

Anlässlich dieser Wasserspendereinweihung betonte unsere Eppelborner Bürgermeisterin zu Recht, Wasser sei unser wichtigster Rohstoff und ein unverzichtbares Lebensmittel. Ziemlich unüberlegt jedoch dürfte der zweite Satz sein, mit dem Müller-Closset heute in der Saarbrücker Zeitung zum Thema Wasser zitiert wurde:
"Es muss in guter Qualität für alle Menschen weltweit kostenlos zugänglich sein."


In der ihr eigenen Unbekümmertheit ist sie damit über das Ziel hinausgeschossen. 
Denn anders als unsere Luft zum Atmen, die zwar sicherlich (zunehmend) unseren Schutz, jedoch keine kostspielige Infrastruktur benötigt, braucht sauberes Trinkwasser meist mehr.
Wasser in guter Qualität zu allen Menschen dieser Welt zu bringen, muss unser aller Ziel sein. Kostenlos aber wird es nicht sein. Niemals. Irgendjemand muss zahlen. 
Nicht nur einmalig, sondern dauerhaft.
Um überall auf der Welt eine Infrastruktur aufzubauen, die wirklich allen Menschen Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht, braucht es einen gewaltigen Kraftakt und Investitionen in vielfacher Milliardenhöhe. Und wenn die Infrastruktur dann - was wünschenswert ist -  einmal geschaffen ist, muss sie unterhalten werden. Und auch das kostet.
Die Bürgermeisterin nun beim Wort zu nehmen und im Gemeinderat auch für Eppelborn den von ihr geforderten "kostenlosen Zugang" zu sauberem Wasser beantragen wäre also zu kurz gesprungen.
Selbst das Wasser, das nun in Finkenrech aus dem Wasserspender sprudelt, ist vielleicht für den durstigen Wanderer gratis - aber letztlich niemals kostenlos.

Es bezahlt jemand anders. Vermutlich wir Kunden unserer Wasserversorgung Ostsaar. Wenn auch jeder vielleicht nur mit einem halben Cent in fünfzig Jahren oder noch weniger.
Eine gute Sache ist der Wasserspender auf Finkenrech trotzdem!