Die CDU in Eppelborn hat einen wichtigen Schritt vollzogen: Mit der einstimmigen Wahl von Johannes Schäfer zum neuen Vorsitzenden unseres Gemeindeverbandes ist ein Generationenwechsel gelungen, der zugleich für Kontinuität und Aufbruch steht.
Nach neun Jahren an der Spitze unseres Gemeindeverbandes habe ich mich bewusst entschieden, den Staffelstab weiterzugeben – nicht, weil ich mich zurückziehen möchte, sondern weil sich meine Aufgaben auf Landesebene in den vergangenen Monaten deutlich erweitert haben. Als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion bin ich stärker denn je gefordert, gerade in Zeiten einer absoluten SPD-Mehrheit im Saarland.
Ein starkes Signal der Geschlossenheit
Dass Johannes Schäfer und Sebastian Michel von den Delegierten jeweils mit 100 Prozent gewählt wurden, ist ein klares Zeichen: Die CDU in Eppelborn steht geschlossen zusammen.
Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit – und es ist ein echtes Pfund für die politische Arbeit vor Ort.
Mit Johannes Schäfer übernimmt ein engagierter Kommunalpolitiker Verantwortung, der als stellvertretender Ortsvorsteher und Vorsitzender des Ortsverbandes Eppelborn tief in der Gemeinde verwurzelt ist. Gemeinsam mit Sebastian Michel und dem neu gewählten Vorstandsteam bringt er genau die Mischung aus Erfahrung, Verlässlichkeit und frischen Impulsen mit, die wir jetzt brauchen.
Ich freue mich sehr darauf, dieses Team künftig als Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand zu unterstützen.
Was wir gemeinsam erreicht haben
Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, dann sehe ich vor allem eines: eine aktive, engagierte und verlässliche CDU in unserer Gemeinde.
Wir haben gemeinsam viele Projekte angestoßen und umgesetzt – oft Schritt für Schritt, manchmal auch gegen Widerstände, aber immer mit dem Ziel, unsere Gemeinde weiterzuentwickeln.
Die erfolgreiche Sanierung des Hellbergbades, die neue Kindertagesstätte in Humes oder die Entwicklung des Marktplatzes in Eppelborn zeigen, dass Kommunalpolitik wirkt, wenn man sie konsequent und mit Augenmaß betreibt.
Kommunalpolitik endet nicht an der Gemeindegrenze
Gleichzeitig wird immer deutlicher: Viele Entscheidungen, die unsere Gemeinde betreffen, werden längst nicht mehr nur vor Ort getroffen.
Ob es um die Entwicklung des „Hierscheider Grabens“, den Ausbau der Illtal-Bahnstrecke, die Sanierung unserer Hallen oder die Situation rund um die Hardter Brücke in Dirmingen geht – überall zeigt sich, wie eng kommunale, Landes- und Bundespolitik miteinander verzahnt sind.
Deshalb ist es mir ein wichtiges Anliegen, diese Themen auch im Landtag und darüber hinaus mit Nachdruck zu vertreten.
Warum es eine starke CDU braucht
Gerade in der aktuellen politischen Lage wird deutlich, wie wichtig eine starke CDU ist.
Die SPD verfolgt im Saarland erklärtermaßen das Ziel einer „Sozialdemokratisierung“ des Landes. Das ist ein politischer Anspruch auf Dauermehrheit, der kritisch hinterfragt werden muss.
Eine Demokratie lebt vom Wettbewerb – nicht von politischer Einseitigkeit.
Und sie lebt vor allem von Transparenz.
Der NVG-Komplex im Landkreis Neunkirchen zeigt sehr deutlich, was passiert, wenn politische Strukturen zu eng miteinander verflochten sind und aus einer städtischen Gesellschaft im wahrsten Sinne des Worte ein SPD-Selbstbedienungsladen wird.
Und der Skandal, das Treiben von zentralen Akteuren, die allesamt das Parteibuch der SPD haben, ging keineswegs nur auf Kosten der NVG und der Stadt Neunkirchen. Der Landkreis ist zu 40 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und muss damit auch den gleichen Anteil zum Ausgleich des Defizits zahlen.
Über die Kreisumlage wirken sich solche Entwicklungen ganz konkret auch auf unsere Gemeinde Eppelborn und damit auf die Bürgerinnen und Bürger aus.
Deshalb ist es unsere Aufgabe als CDU, genau hinzuschauen und Missstände klar zu benennen.
Ich will gar nicht behaupten, dass es nicht auch in meiner Partei schon Menschen gab, die falsche Entscheidungen getroffen haben - aus welchen Gründen auch immer.
Aber ein solches System wie in Neunkirchen hat schon eine ganz andere Qualität und lässt sich eben nicht mehr auf Einzelfälle reduzieren. Und das muss lückenlos aufgeklärt werden!
Der Wahlkampf hat längst begonnen
Die nächsten Jahre werden entscheidend.
Der Wahlkampf für die Landtagswahl 2027 hat längst begonnen – und er wird vor Ort entschieden.
In den Gesprächen mit den Menschen.
In den Vereinen.
Und in der täglichen Arbeit in unseren Ortsteilen.
Gleichzeitig müssen wir bereits jetzt die Kommunalwahl 2029 im Blick haben.
Unser Ziel ist klar: Die CDU soll auch künftig die prägende politische Kraft in unserer Gemeinde bleiben.
Gemeinsam nach vorne
Der Generationenwechsel in unserem Gemeindeverband ist deshalb mehr als nur ein personeller Wechsel.
Er ist ein Signal: Die CDU in Eppelborn ist bereit für die kommenden Herausforderungen.
Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir in den vergangenen Jahren entgegengebracht wurde – und ich freue mich darauf, auch künftig gemeinsam mit einem starken Team für unsere Gemeinde zu arbeiten.
Denn eines ist sicher:
Die politischen Herausforderungen werden nicht kleiner.
Aber wir sind gut aufgestellt, um ihnen zu begegnen.




