Montag, 12. November 2012

Buntes Programm beim Seniorennachmittag in Habach

In Habach standen gestern wieder die Bürgerinnen und Bürger mit einer reichhaltigen Lebenserfahrung im Mittelpunkt.Ortsvorsteher Peter Dörr hatte zum Seniorennachmittag geladen und viele der Habacher (Un-)Ruheständler waren seiner Einladung gefolgt.
In dem schmucken Dorf auf den Hügeln zwischen Illtal und Köllertal - das muss man wissen - bedeutet jedoch so ein Seniorennachmittag keineswegs, dass hier nur ein paar Alte für ein paar Stunden aus einem grauen Alltag gerissen würden.
Nein - in Habach ist der Seniorennachmittag vielmehr ein Dankeschön an eine Vielzahl aktiver Senioren, die selbst (weit) jenseits ihres 60. Geburtstages die Geschicke des Dorfes mitgestalten und mitprägen.

Aus den umliegenden Dörfern wird - völlig zu Recht - immer wieder neidvoll nach Habach geblickt.
Hier hat der demografische Wandel den Schongang eingelegt. 
Die Bevölkerungszahlen sind relativ stabil, Leerstände sucht man vergebens.
Die Menschen in Habach sind so aktiv wie eh und je.
Und so gestalteten die Gäste auch wie gewohnt den Seniorennachmittag des Ortsvorstehers kräftig mit:
Als der Volksliedersingkreis seinen bunten Strauß alter Volksweisen präsentierte, standen fast mehr Sängerinnen und Sänger auf der Bühne, als noch Gäste auf ihren Stühlen saßen.


Doch Peter Dörr hatte noch mehr Programmpunkte zu bieten:
Voller Schwung und mit hohem Tempo präsentierte Chiara Schattle, das Tanzmariechen des Habacher Karnevalvereins, seinen aktuellen Tanz, Karnevalspräsident Konrad Thull erläuerte in einem launigen Vortrag die Zusammenhänge zwischen der sprichwörtlichen guten Laune der Habacher und dem guten alten Großwald-Bier.
Peter Dörr selbst gab einen kurzen Überblick über das Dorfgeschehen der letzten zwölf Monate, aber auch einen Ausblick auf noch bevorstehende Projekte im Dorf.
Auch die neue Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset war samt Ehegatten angereist und war fast bis zum Schluss zu Gast in der Habach. In ihrer Rede würdigte sie vor allem das außergewöhnlich hohe ehrenamtliche Engagement der Habacher Bürgerinnen und Bürger.

Einen weiteren Höhepunkt des Tages bot natürlich auch Arno Meiser, seines Zeichens Schriftsteller und Humorist.
Er las heiter bis hintergründige Gedichte aus seinen vier bisher veröffentlichten Gedichtbänden und begeisterte damit die Gäste des Seniorennachmittags.
Zu Ende ging die kurzweilige Veranstaltung, bei der auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, mit der Ehrung der ältestesten Bürgerin und des ältesten Bürgers und natürlich mit einem kleinen Geschenk: Wie immer gab es ein aktuelles Bild mit einer Habacher Dorfansicht.
In diesem Jahr zeigte das Bild den neu angelegten Kommunikationsplatz und das Wegkreuz am Rande des Winkelwaldes.
Ein großes Dankeschön galt natürlich dem Team des Habacher Roten Kreuzes, die wie immer einen rundum perfekten Service gewährleisteten und damit ebenfalls einen großen Teil zum Erfolg des Tages beitrugen.

Sonntag, 11. November 2012

Schwarz-Gelb handelt. Die Praxisgebühr ist so gut wie abgeschafft. Nur wenige trauern ihr nach.

Die Bundesregierung hat Nägel mit Köpfen gemacht: 
Die unselige Praxisgebühr ist Geschichte, ein bürokratisches Monstrum wurde erlegt.
Und nicht ein einziger Bundestagsabgeordneter war dagegen.
Das ist umso mehr bemerkenswert, als dass SPD und Grüne damit zugaben, dass die Einführung der Praxisgebühr unter Ex-Kanzler Schröder und Ex-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ein Fehler war.
Zu keinem Zeitpunkt hat sie ihren Zweck, Menschen davon abzuhalten zum Arzt zu gehen, erfüllt. Zum Glück!
Denn wenn man wirklich krank ist, darf ein Arztbesuch nicht an einem Zehn-Euro-Schein scheitern. Alleine im Saarland sahen das fast 95.000 Menschen genauso und haben eine Unterschriftensammlung der Kassenärztlichen Vereinigung gegen die Praxisgebühr unterstützt. Ich übrigens auch.

In der Realität bedeutete das Patientenstrafgeld nämlich lediglich einen enormen bürokratischen Aufwand in den Arztpraxen.Wirklich davon abgehalten, zum Arzt zu gehen, hat die Gebühr höchstens Menschen, bei denen wegen ihrer geringen Einkommen am Ende des Geldes noch sehr sehr viel Monat übrig war (siehe auch Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt online)
Das war - gelinde gesagt - ziemlich unsozial.
Dass es dann ausgerechnet die FDP sein musste, die durch ihre Hartnäckigkeit dem Spuk ein Ende machte, ist erstaunlich. Aber gut.
Was zählt, ist das Ergebnis.
Und das machte unterm Strich deutlich: Schwarz-Gelb handelt.

Wolfgang Franz, einer der sogenannten Wirtschaftsweisen, hätte hingegen gerne noch länger an der Praxisgebühr festgehalten. Die Tatsache, dass die Zahl der Arztbesuche nach deren Einführung nicht wirklich zurückgegangen ist, ignoriert er geflissentlich. "Wir kritisieren, dass durch die Abschaffung der Praxisgebühr kein Steuerungsinstrument mehr da ist, um die Zahl der Arztbesuche zu reduzieren", sagte Franz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).
2010 machte der "Wirtschaftsweise" übrigens von sich reden, als er forderte, den Hartz-IV-Regelsatz um 30 Prozent auf 251 Euro monatlich zu kürzen....

Samstag, 10. November 2012

Weihnachtsbeleuchtung in Eppelborn - Wende in Sicht!

Mein Blogpost vom 2. November, die Glosse "Weihnachten in Eppelborn? Fällt aus!" schaffte es im Ranking meiner bisherigen Online-Artikel (und das sind eine ganze Menge!) auf Anhieb unter die Top-Ten.
Bereits in den ersten Tagen wurde die Glosse über dreihundert Mal aufgerufen.
Und auch offline, in den Diskussionen auf der Straße, spielte das Thema Weihnachtsbeleuchtung in den vergangenen Tagen eine derart große Rolle, dass niemand mehr einfach darüber hinwegsehen konnte.
Nun deutet sich eine Wende um 180 Grad an: Die nahezu ersatzlose Streichung weihnachtlichen Lichterglanzes scheint vom Tisch! 

Bürgermeisterin Müller-Closset hat die Diskussionen offenbar aufmerksam verfolgt und ließ sich gestern in einer Gesprächsrunde mit dem Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt, dem Gewerbevereinsvorsitzenden Günter Schmitt und Mitarbeitern ihrer Verwaltung dann doch überzeugen, dass eine moderne, energiesparende Weihnachtsbeleuchtung tatsächlich ein Aushängeschild für eine lebendige attraktive Gemeinde ist.
In voller Fahrt scheint sie nun Mut zu beweisen und will - allem Anschein nach - den Schlitten noch einmal wenden.


60 Prozent der Umfrageteilnehmer halten eine Weihnachtsbeleuchtung in Eppelborn für wichtig.
Dafür, dass meine Umfrage nur im relativ unbedeutenden EppelBlog geschaltet war, haben überraschend viele Menschen daran teilgenommen und ihre Meinung kundgetan. Glücklicherweise sind einige Trolle mit ihren Manipulationsversuchen gescheitert, da eine Mehrfachabgabe von Stimmen bereit von vorneherein ausgeschlossen war. Auch wenn die Umfrage möglicherweise nicht repräsentativ sein mag, ergibt sich doch ein erfreulich klares Meinungsbild.

Wie der Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt berichtet, soll zwar die Zahl der Weihnachtsbäume noch immer reduziert werden, zusätzlich sollen jedoch einige der in dieser Jahreszeit kahlen und blattlosen Laubbäume, mit modernen LED-Lichterketten ausgestattet, in zauberhaftem warmen Licht erstrahlen.
Auch die Weihnachtssterne des Gewerbevereines sollen nun doch wieder den Ortskern unseres zentralen Ortes Eppelborn schmücken.

Allerdings sollte letzteres meiner Meinung nach eine Übergangslösung darstellen, denn bei allem Respekt vor dem Engagement des Gewerbevereins: Die Sterne sind meiner Meinung nach schon lange nicht mehr zeitgemäß. Da gäbe es bessere Lösungen.
Gleich zu Beginn des neuen Jahres sollten sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, damit  rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest 2013 eine Lösung gefunden wird, die nicht nur wie aus einem Guss erscheint, unsere Gemeinde in neuem Lichterglanz erstrahlen lässt und Menschen nach Eppelborn lockt, sondern gleichzeitig auch die Geschäftswelt ebenso wie alle Eppelborner motiviert, sich ganz persönlich wieder stärker für ihre Gemeinde zu engagieren.
In ihrem eigenen Interesse!

In Zeiten leerer Kassen sind gute Ideen gefragter denn je.
Und das gilt keineswegs nur für Aktionen in der (Vor-) Weihnachtszeit.
Ich finde, ein Ideenwettbewerb wäre ein guter Weg, um zusätzliche Aktionen und Events zu entwickeln. 

Aktionen und Events, die (trotz eines nur geringen finanziellen Aufwandes) eine Anziehungskraft über die Grenzen unserer Gemeinde hinweg entfalten. 
Der erste Schritt ist jedenfalls nun getan. 

In meinem Kopf hat bereits eine Idee konkrete Gestalt angenommen, wie nun ein zweiter, ein größerer Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Gemeinde aussehen könnte.
Doch dazu ein anderes Mal mehr....

P.S.:
Ich freue mich im übrigen sehr darüber, dass viele Menschen meine Glosse eben gerade nicht für "Parteienpopanz" gehalten, sondern als das erkannt haben, was sie eigentlich war: 
Eine satirisch überspitzte Meinungsäußerung über ein durchaus politisches Thema, die jedoch in einem größeren Kontext gesehen werden sollte.
Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen!



Donnerstag, 8. November 2012

beauty is where you find it # 39: Linien (lines)

________Linien________
...heißt die Foto-Herausforderung dieser Woche.
Doch ob gerade oder gezackt - 
manchmal ist es besser, eine klare Linie zu haben, 
ohne jedoch immer zu stur linientreu zu sein.

In Paris hüpften mir auch ein paar 
mehr oder weniger lineare Muster
vor den Fokus meiner Kamera.
Ob sie zum Thema passen?
Entscheidet selbst!



Erkennt ihr, was ihr seht?
Viele viele andere Linien findet ihr in dieser Woche
 - natürlich - auch bei luzia pimpinella!
Reinschauen lohnt sich. 
Bestimmt.
Wie immer!

Großes Interesse am ersten Infoabend der BürgerEnergie Eppelborn eG (in Gründung)

Ehrlich gesagt: 
Einen solchen Andrang habe ich nicht erwartet.
Mit sehr viel Optimismus hatten wir als Veranstaltungsort für den ersten Infoabend unserer neugegründeten BürgerEnergie Eppelborn eG (BEE) den großen Saal des big Eppel gewählt und Stühle für rund 150 Gäste aufgestellt.
Doch die Sitzplätze reichten nicht aus.
Stuhl um Stuhl brachten die fleißigen Mitarbeiter des Eppelborner Kultur- und Kongresszentrums big Eppel herein; letztlich waren es weit über zweihundert Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Altersgruppen, die mit großem Interesse den ersten öffentlichen Auftritt unserer jungen Genossenschaft verfolgten.


Nach der Begrüßung und Einführung in den Abend durch Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset erläuterte der Vorsitzende unseres Aufsichtsrates, Markus Groß, zunächst die Geschichte und Entwicklung des Genossenschaftswesens in Deutschland sowie das Wesen und den Aufbau der demokratischsten aller Unternehmensformen.
Markus Groß machte deutlich, dass wir uns ganz bewusst für die Genossenschaft als Gesellschaftsform entschieden haben und dass es unser großes Ziel ist, möglichst viele Menschen auf unserem Weg mitzunehmen und ihnen eine Beteiligung zu ermöglichen.
Demokratisch ist die Genossenschaft, weil jedes Mitglied - ganz unabhängig von der Höhe ihrer Einlage - stets eine Stimme in der Genossenschaftsversammlung, dem obersten Beschlussgremium, hat.
Damit sind feindliche Übernahmen ebenso ausgeschlossen wie ein Übergewicht eines oder mehrerer Anteilseigner, wie es beispielsweise bei Aktiengesellschaften oft ist.

Mein Vorstandskollege Jürgen Klaumann stellte anschließend die ersten Projekte der BEE vor.
Wir werden zunächst mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Wiesbacher Grundschule beginnen. Dieses Projekt mit einem Investitionsvolumen von ca. 42.000 EUR befindet sich bereits in der konkreten Planungsphase und soll bereits in der ersten Jahreshälfte des kommenden Jahres realisiert werden.
Auf der Agenda stehen allerdings auch zwei richtige Großprojekte, an denen wir uns beteiligen wollen: eine Freiland-Photovoltaikanlage an der B269 sowie eine Windenergieanlage auf dem Großen Elmersberg in der Nähe von Humes.
In welcher Höhe wir uns an den Projekten beteiligen oder gar die Federführung übernehmen, hängt natürlich davon ab, wie schnell unsere Genossenschaft wächst und wir den erforderlichen Eigenkapitalanteil aufbauen können.
Jürgen Klaumann machte deutlich, dass wir für die Mitglieder unserer Genossenschaft eine Rendite von 3 bis 4 Prozent anstreben, so dass eine Beteiligung an der BEE durchaus eine gewinnbringende Investition für unsere Mitglieder sein wird.
Jürgen Klaumann machte allerdings auch deutlich, dass bei uns die Nachhaltigkeit und die Sicherheit der Investitionen und des Kapitals unserer Mitglieder im Vordergrund stehen und nicht die Gewinnmaximierung um jeden Preis.

In der abschließenden Fragerunde zeigte sich, dass viele unserer Gäste bereits sehr gut vorinformiert waren, viele Fragen gingen oft bereits tief ins Detail gingen.
Auch wenn am ersten Infoabend unserer frisch gegründeten Genossenschaft nicht jede dieser Fragen bis ins letzte Detail beantwortet werden konnte, so zeigte sich doch die große Mehrheit unserer interessierten Besucher sehr zufrieden. Noch am gleichen Abend wurde ein ganzer Packen mit neuen Beitrittserklärungen am Vorstandstisch abgegeben.

Ich finde, es war ein interessanter und guter Abend, der unser Projekt BürgerEnergie Eppelborn eG erneut einen guten Schritt nach vorne gebracht hat. 

So schnell sich der big Eppel füllte, so schnell waren auch die bereitgelegten Beitritts- und Beteiligungserklärungen vergriffen - wer also noch weitere Formulare benötigt, kann sie hier herunterladen oder sich über die E-Mail-Adresse in meinem Profil persönlich an mich wenden. Auch die Kommentarfelder meines Blogs stehen Ihnen gerne für weitere Fragen  zur Verfügung.




Mittwoch, 7. November 2012

Info-Abend im big Eppel: Die BürgerEnergie Eppelborn eG und ihre Ziele und Projekte werden vorgestellt




Erstmals stellen wir die neugegründete 
BürgerEnergie Eppelborn eG (BEE) 
heute Abend um 19 Uhr im big Eppel  
einer breiten Öffentlichkeit vor.

Wer steckt hinter der BEE?

Warum ist eine Genossenschaft
die demokratischste Gesellschaftsform?

Welche Projekte sind geplant?

Lohnt es sich, mitzumachen?

Wie werde ich Mitglied?

Alle diese Fragen und noch einiges mehr 
werden heute Abend beantwortet!
Nutzt die Gelegenheit 
und lernt das Zukunftsprojekt BEE kennen!

Wir freuen uns auf Euch!

Dienstag, 6. November 2012

Kuratorium der Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn unter neuer Führung

Bürgermeisterin Müller-Closset neue Vorsitzende des Kuratoriums
Heute Abend wurde Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset von Reinhold Bost im Habacher Bauernhaus als neue Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn eingeführt.
Damit folgt sie ihrem Amtsvorgänger Fritz-Hermann Lutz nach, denn gemäß der Satzung der Stiftung ist der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Eppelborn stets ein sogenanntes "geborenes Mitglied des Kuratoriums und führt den Vorsitz."


Das Bauernhaus Habach ist eines der Vorzeigeobjekte der Stiftung Kulturgut Gemeinde Eppelborn. 
Die neue Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Birgit Müller-Closset, würdigte in ihrer kurzen Antrittsrede im Kuratorium vor allem die ehrenamtliche Arbeit aller Mitglieder, ohne die die Erhaltung solcher historischer Gebäude kaum möglich wäre.

Marliese Weber neues Kuratoriumsmitglied
In den Reihen des Kuratoriums gab es zudem noch einen weiteren Wechsel: Das Gemeinderatsmitglied Alwin Theobald machte seinen Platz für die neue Gemeinderätin Marliese Weber frei und ist künftig nur noch stellvertretendes Mitglied des Kuratoriums.
Damit ermöglichte er Marliese Weber, über ihr Engagement bei der regelmäßig gut besuchten Veranstaltungsreihe "Stricke unn Maije", die regelmäßig im Bauernhaus Habach stattfindet, hinaus auch in der Gremienarbeit der Stiftung aktiv mitzuwirken. Bislang war Marliese Weber stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, musste aber schweren Herzen dieses Amt aufgeben, da es aus kommunalrechtlichen Gründen nicht mit ihrer neuen Tätigkeit als Gemeinderätin zu vereinbaren war.

Ortsvorsteher Peter Dörr als stellvertretender Stiftungsvorsitzender designiert
Auch nach dieser Rochade wird der Gemeindebezirk Habach, Standort des über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannten Habacher Bauernhauses, in der Gremien der Stiftung bestens repräsentiert sein, denn der Habacher Ortsvorsteher Peter Dörr ist designierter neue stellvertretender Vorsitzender der Stiftung.
Gegen einen entsprechenden Vorschlag des Gemeinderates hatten die Kuratoriumsmitglieder in ihrer Stellungnahme nichts einzuwenden.

Buchvorstellung angekündigt
Zum Schluss der Sitzung hatte Kuratoriumsmitglied Hans Günther Maas noch eine gute Nachricht zu vermelden: Die Veröffentlichung des Buches "Hugo Pfeil -Leben, Leiden und Sterben kath. Priester im KZ Dachau", bearbeitet und kommentiert von Bernhard Haupert, Hans Günther Maas und Franz Josef Schäfer steht unmittelbar bevor.
Am 26. November 2012 wird das Buch im Kolpingsaal in Humes vorgestellt.
(Bericht folgt)

Montag, 5. November 2012

VDE-Studie: Intelligente Netze machen Energiewende bezahlbar

VDE fordert mehr Systemdenken beim Ausbau 
von Smart Grids


Frankfurt am Main (ots) - Das Herzstück der Energiewende sind Smart Grids. Sie können nicht nur die dezentralen Erzeuger komplett mit einbeziehen, sondern passen den Netzbetrieb auch den Verbrauchergewohnheiten an. Jeder Verbraucher kann seinen Strom dann beziehen, wenn er am günstigsten ist.

Windräder können wegen der schwachen Netze nicht liefern. Strom aus Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) wird nicht genutzt. Energiespareffekte verpuffen, weil das Netz an die unregelmäßige Erzeugung und den wechselnden Verbrauch von Strom nicht angepasst ist. Ohne Automatisierung der Verteilnetze drohen Einspeise-Staus und Netzinstabilität.
Das macht die Energiewende nicht nur für alle teurer. Dadurch werden auch keine Anreize zum Strom sparen gesetzt. 

Darauf verwies der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) in einem Papier zur Zukunft der Energieversorgung.

Technologieverband präsentiert Papier zur Energieversorgung der Zukunft

Die aktuelle Debatte über die Energiewende geht dem VDE zufolge zu einem großen Teil am Kern vorbei. Die zentrale Herausforderung lautet:
Umbau und Flexibilisierung des gesamten Systemdesigns mit den Elementen Ausbau der Netzinfrastruktur, der Speicherkapazitäten und des Kraftwerksparks. Das Herzstück sind Smart Grids, intelligente Netze. Sie integrieren sämtliche Akteure auf dem Strommarkt durch das Zusammenspiel von Erzeugung, Speicherung, Netzmanagement und Verbrauch. Sie beziehen die Sparanstrengungen der Verbraucher ebenso ein wie dezentrale kleine Energielieferanten und -speicherorte.
Heute schon beträgt der Überschuss an regenerativer und KWK-Einspeisung bereits zehn Prozent der Gesamtmenge an Energie aus erneuerbaren Quellen. Werden die Stromübertragungsnetze nicht zügig ausgebaut, könnten den Berechnungen des VDE zufolge 2020 bis 20 und 2030 bis zu 45 Prozent erneuerbare Energie nicht genutzt werden. Da der größte Teil des Leistungszubaus erneuerbarer Energiequellen bis 2020 zu erwarten ist, muss das Netz bereits zu diesem Zeitpunkt in der Lage sein, mit vollständiger Lastdeckung durch die erneuerbaren Energien umzugehen. Es gilt daher, innerhalb dieser Dekade ein komplett neues integriertes Gesamtsystem vorzubereiten.

Deutschland hat laut einer Umfrage unter den 1.300 VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen, die besten Voraussetzungen dafür, beim Thema Smart Grid voranzugehen. 80 Prozent der Befragten sehen hier wichtige Standortchancen und 74 Prozent sehen Deutschland an der Weltspitze. Auch in der Normung übernimmt Deutschland mit der Deutschen Normungsroadmap "E-Energy / Smart Grid 2.0" von VDE|DKE eine Vorreiterrolle. Es gilt, diese Expertise verstärkt für Gesetzesinitiativen zu nutzen, um verlässliche rechtliche und regulative Rahmenbedingungen zu schaffen.

Bereits heute nimmt die Anzahl der "Eingreif- und Gefährdungs-Tage" zu, das Risiko größerer Störungen mit überregionalen Auswirkungen wächst, und bereits Mini-Blackouts können spannungssensitive Industrieprozesse empfindlich stören. Mit Blick auf die Netzstabilität warnt der VDE davor, nach dem Motto "es funktioniert doch" vorzugehen. Denn ab einem Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung von 25 Prozent drohen zunehmend Netzausfälle - mit unabsehbaren Folgen für die hochtechnisierte deutsche Wirtschaft und Gesellschaft.



Beim Netzausbau fordert der VDE eine verstärkte EU-weite Kooperation. Nach dem deutschen Netzentwicklungsplan 2012 müssten rund 8.200 Trassenkilometer um- und ausgebaut werden. Bisher wurden pro Jahr gerade einmal 20 Kilometer geschafft. Die Herausforderung ist gewaltig, denn Europa braucht insgesamt rund 42.000 Kilometer neue Trassen. Die Netze in den europäischen Ländern isoliert voneinander ausbauen zu wollen, wäre sinnlos. Es sollte ein europäischer Energiebinnenmarkt geschaffen werden, dem ein gemeinsames Netz zum Transport und zur Speicherung von Energie zu Grunde liegt. Der VDE empfiehlt daher, die Maßnahmen zur Energiewende in eine gesamteuropäische Energiestrategie einzubetten.

Hintergrundinfo zum VDE:
Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 6.000 Young Professionals) und 1.100 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik sowie Automation. 


Mehr Infos zum VDE unter: www.vde.com.

Sonntag, 4. November 2012

Umfrage der Woche:

Freitag, 2. November 2012

Glosse: Weihnachten in Eppelborn? Fällt aus!

Noch nicht lange im Amt, plant die neue Bürgermeisterin der Gemeinde Eppelborn bereits Großes:
Weihnachten wird abgeschafft!
Im ersten Schritt zwar noch nicht vollständig, aber mit den Weihnachtsbäumen fängt sie schon mal an.



"Romantische Adventsstimmung hin oder her - eine moderne säkulare Kommune braucht solchen Schnickschnack nicht!", dachte sie sich wohl und wies den gemeindlichen Bauhof an, mit dem Aufstellen von Weihnachtsbäumen bereits in diesem Jahr kürzer zu treten.
Ganz offensichtlich hat sie ein mächtiges Sparpotenzial ausgemacht, will durch das Abdrehen der Lichterketten und das ersatzlose Streichen vorweihnachtlichen Brimboriums den Haushalt unserer Gemeinde wieder auf solide Christbaumständer Füße stellen.

Ja - zugegeben: Es gibt Nachbargemeinden, die gehen einen anderen Weg. 
Einen ganz anderen.
Die machen sogar in lauen Sommernächten die Lichter an; 
beleuchten Burgen, beleuchten Türme.
Und beleuchten sogar noch ganz andere Sachen.
Aber das ficht die wackere Sozialdemokratin nicht an.
In Eppelborn soll Finsternis herrschen.
(Noch) Nicht ganz so wie in Mordor.
Aber die Richtung stimmt.
Gute Nacht.

Dienstag, 30. Oktober 2012

BürgerEnergie Eppelborn eG: Info-Abend im big Eppel am 7. November


Am kommenden Mittwoch, dem 7. November 2012 um 19 Uhr
ist es soweit:


Erstmals stellen wir die neugegründete 
BürgerEnergie Eppelborn eG (BEE) 
einer breiten Öffentlichkeit vor.

Wer steckt hinter der BEE?

Warum ist eine Genossenschaft
die demokratischste Gesellschaftsform?

Welche Projekte sind geplant?

Lohnt es sich, mitzumachen?

Wie werde ich Mitglied?

Alle diese Fragen und noch einiges mehr 
werden an diesem Abend beantwortet werden!
Nutzt die Gelegenheit und lernt die BEE kennen!

Wir freuen uns auf Euch!

Sonntag, 28. Oktober 2012

Eppelborn hat gespielt.

Jedes Jahr im Oktober heißt es: "Eppelborn spielt."
Heuer nun bereits zum 13. Mal.
Und erneut war die Spiele-Arena des big Eppel voll besetzt.

Auch "Dicke Luft in der Gruft" konnte man spielen - ein Brettspiel, 
das auch meine kleine Familie immer wieder  begeistert spielt.
Zwar nicht mehr ganz neu, hat das mit dem Deutschen Spielepreis 2004 als "Bestes Kinderspiel" ausgezeichnete Brettspiel bis heute nichts von seiner Magie verloren

Groß und Klein konnten nach Herzenslust aktuelle Spiele, jede Menge Brettspiel-Evergreens und noch einiges mehr testen.
Auch die Fans von großen Rollenspielen und Adventures kamen wieder voll und ganz auf ihre Kosten, ganze Schlachten wurden ausgefochten, Völker gegründet und weiterentwickelt.
Ein Event, das zeigt, dass auch das gute alte Gesellschaftsspiel noch lange nicht ausgedient hat und sich auch in Zeiten von Playstation, DS, Wii oder Gamecube seinen Stellenwert in vielen Familien bewahrt hat.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Ein guter Grund zu feiern: Ortsvorsteher Peter Dörr wurde 60!

In der Habach ging es in dieser Woche rund: Ortsvorsteher Peter Dörr feierte seinen sechzigsten Geburtstag. Alle waren da: Freunde und Verwandte, Vertreter der Habacher Vereine, die stimmgewaltige Riege der Ortsvorsteher unserer Gemeinde und auch Peters politische Freunde und Weggefährten aus der CDU.



 Das Geburtstagskind Peter Dörr im Kreise seiner politischen Freunde: (v.l.) Marliese Weber, Jürgen Nürnberger, Alt-Ortsvorsteher Emil Brill, Werner Michel, Alwin Theobald, Peter Dörr,  Michael Hoffmann , Berthold Schmitt, Reiner Paul und Mrgit Thummen

Dass soviele kamen, hat  seinen guten Grund: Peter Dörr ist beliebt. Er ist fest verwurzelt in einem großen Freundeskreis und in vielen Habacher Vereinen engagiert. Auch als Ortsvorsteher hat er sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht.
Wenn  es um die Habach geht, kämpft er auch mal wie ein Löwe.
Klein beigeben ist nicht seine Sache - im Gegenteil: Mit Beharrlichkeit hat er dafür gesorgt, dass viele seiner Ziele und Visionen für sein Heimatdorf Habach mittlerweile Realität geworden sind.
Dabei konnte er sich stets auch auf die Unterstützung der CDU Habach und natürlich auch der CDU-Gemeinderatsfraktion verlassen.
Wer nun aber meint, dass Peter Dörr sich irgendwann mal auf seinen Lorbeeren ausruhen würde, sieht sich getäuscht: Der agile 60jährige hat noch einiges vor.
So ist es zum Beispiel noch immer die Idee eines Dorfladens in Habach, die ihn umtreibt. Und neben auch einem Zugang zu schnellem DSLfür alle Habacher stehen noch eine Vielzahl weiterer Projekte auf seiner Agenda.
Wir freuen uns auch weiterhin auf eine gute und fruchtbare Zusammenarbeit. 

Alles Gute, Peter!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Gemeinsam stark - erstes Treffen der saarländischen BürgerEnergieGenossenschaften

Im Eppelborner Rathaus fand heute das erste Vernetzungstreffen der saarländischen Bürgerenergiegenossenschaften statt. Dabei war die BürgerEnergie Eppelborn natürlich ebenso mit von der Partie, wie die BEG Hochwald eG, die Solargenossenschaft St. Ingbert, die BürgerEnergie Freisen eG und die Vertreter der Gründungsgruppe aus dem Bliesgau.
Ziel war der Aufbau eines informellen Netzwerkes, das sich gegenseitig hilft und unterstützt und gleichzeitig zu einer starken Stimme der BürgerEnergie im Saarland wird.


Eine starke Stimme im Saarländischen Energiebeirat

"Energie in Bürgerhand - wir machen unseren Strom selbst" lautet das Credo unserer jungen BürgerEnergie Eppelborn eG, die sich schon jetzt über ein reges Interesse freuen kann.
Mittlerweile hat sich die Zahl der Gründungsmitglieder bereits mehr als verdoppelt, der Counter auf der Titelseite der "Eppelborner Nachrichten" zählt jede Woche neue Energiegenossinnen und -genossen hinzu.
Während wir also wachsen und die ersten Projekte schon konkret geplant und vorbereitet werden, setzen wir nun auch verstärkt auf den Informationaustausch mit anderen Genossenschaften. 
Im Rahmen dieses Netzwerks werden wir künftig auch durch Henry Selzer von der BEG Hochwald eG im Saarländischen Energiebeirat vertreten sein.
Das ist einer weiterer wichtiger Meilenstein auf unserem Weg und eine Stärkung für alle Bürgerenergiegenossenschaften im Saarland.