Montag, 5. Januar 2026

📌 Jahresrückblick 2025 – Mein politisches und gesellschaftliches Jahr: DER MAI 2025

 📅 Mai 2025 – Klartext, Verantwortung und konkrete politische Arbeit

Der Mai 2025 war ein Monat voller Fragen der Daseinsvorsorge, sozialer Verantwortung, wirtschaftlicher Weichenstellungen, sicherheitspolitischer Forderungen und persönlicher Begegnungen. Viele Themen, die ich im Jahresverlauf regelmäßig aufgegriffen habe, fanden in diesem Monat eine besonders starke Dynamik – im Saarland selbst, aber auch auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene.


🛠️ Spatenstich für den Mehrgenerationenplatz „Hellberg“ – ein Ort für alle Generationen

Am 10. Mai durfte ich beim offiziellen Spatenstich für den neuen Mehrgenerationenplatz „Hellberg“ in Eppelborn dabei sein – ein Projekt, das Generationen verbindet. Auf dem Gelände eines ehemaligen Hartplatzes entsteht ein attraktiver Begegnungsort mit inklusiven Spiel- und Sport-Elementen, Bereichen für Boule, Beachvolleyball, einer Laufbahn, Weitsprunganlage und Flächen für ein breites Miteinander aller Altersgruppen. Fördermittel kommen aus Landes-, EU- und kommunalen Mitteln. Dieses Projekt steht für ein Lebensgefühl der Gemeinschaft vor Ort, für Inklusion und für Beteiligung aller Altersgruppen an unserer Ortsentwicklung – und damit für gelebte Kommunalpolitik, die bewegt. eppelblog.blogspot.com




📢 Klartext im Landtag – was gute Arbeit wirklich braucht

Im Mai-Plenum habe ich im saarländischen Landtag ganz bewusst Klartext zur Arbeitswelt und Wirtschaftspolitik gesprochen. Anlass war ein Antrag der SPD, der unter dem Titel „Für gute Arbeit und einen starken sozialen Staat“ stand – inhaltlich aber zu wenig Substanz für echte Verbesserungen bot. In meiner Rede habe ich kritisiert, dass wichtige Felder wie Weiterbildung, lebenslanges Lernen und Teilhabe älterer Beschäftigter im Antrag fehlen, obwohl sie wesentliche Bausteine einer modernen Arbeitswelt sind. Außerdem darf Politik nicht durch Überregulierung die wirtschaftliche Dynamik abwürgen, die wir für nachhaltigen Wohlstand brauchen. eppelblog.blogspot.com


🇪🇺 Für das Saarland auf dem Weg nach Brüssel – Wirtschaft und Industriepolitik im Fokus

Gemeinsam mit dem Vorstand unserer CDU-Landtagsfraktion war ich zu politischen Gesprächen in Brüssel, um eine starke Vertretung saarländischer Interessen auf europäischer Ebene sicherzustellen – vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Industrie und Strukturwandel. Gerade für ein industriell geprägtes Bundesland wie unseres ist es entscheidend, nicht nur in Saarbrücken, sondern auch in Berlin und Brüssel gehört zu werden – etwa bei Themen wie Energie, Technologieoffenheit, Bürokratieabbau und Wettbewerbsfähigkeit. Die wirtschaftliche Zukunft des Saarlandes hängt davon ab, dass wir Frühsignale aus Europa nutzen und mitgestalten. eppelblog.blogspot.com


🚨 Sicherheitslage am Bahnhof Ottweiler – Barrierefreiheit ist kein Bonus, sondern Pflicht

Ein weiterer zentraler Tag im Mai war der Austausch zum Bahnhof Ottweiler, wo die Barrierefreiheit weiterhin unzureichend ist. Die bestehende Technik bei den Bahnsteigen verhindert eine zuverlässige Einstiegshilfe, Aufzüge sind nicht in Betrieb, und eine echte barrierefreie Nutzung ist noch immer nicht gewährleistet. Das ist für mich nicht akzeptabel: Mobilität muss für alle Menschen gleichberechtigt möglich sein, unabhängig von Alter oder körperlichen Voraussetzungen. Darauf habe ich im zuständigen Landtagsausschuss gedrängt, damit schnellere, belastbare und langfristige Lösungen auf den Weg kommen. eppelblog.blogspot.com


🧭 Wenn jede Sekunde zählt – Polizeiortung per GPS sofort umsetzen

In Sachen öffentliche Sicherheit habe ich Anfang Mai gemeinsam mit meiner innenpolitischen Kollegin die sofortige Nutzung moderner GPS-Ortung für Polizeinotrufe gefordert. Seit 2020 existiert diese technische Möglichkeit schon im Rettungsdienst – im Polizeinotruf jedoch wird sie bislang nicht genutzt, was in echten Notfällen lebenswichtige Sekunden kostet. Die Landesregierung muss endlich einen Gesetzentwurf zur Änderung des Polizeigesetzes vorlegen und damit Leben schützen – nicht irgendwann, sondern sofort. eppelblog.blogspot.com


🩺 Geburtshilfe im Saarland stärken – Bessere Versorgung und Unterstützung für Hebammen

Ein weiteres gesundheitspolitisches Thema im Mai war die Stärkung der Geburtshilfe im Saarland. Die Versorgungslage ist angespannt, Hebammen stehen unter erheblichem Druck, und Frauen wie Familien brauchen verlässliche, wohnortnahe Angebote. Ich habe im Blog dazu aufgerufen, nicht nur über Probleme zu sprechen, sondern konkrete Verbesserungen zu ermöglichen, etwa durch bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen und strategische Planungen für die Versorgung – für eine gesicherte und würdige Geburtshilfe vor Ort. eppelblog.blogspot.com


🧒 Kinderschutz – wir schauen nicht weg

Der Mai endete mit einem Thema, das mich als kinderschutzpolitischer Sprecher besonders beschäftigt: Die alarmierenden Zahlen zur Kindeswohlgefährdung im Saarland. Über 3.200 Fälle wurden 2023 registriert, so viele wie nie zuvor, und die Landesregierung scheint strukturelle Defizite nicht angemessen adressieren zu können. Gemeinsam mit meiner Fraktion fordere ich einen konsequenten Ausbau von Schutzplätzen, eine Fachkräfte-Offensive für Jugendämter und transparente Berichte zum Kinderschutz, statt weiter wegzuschauen. eppelblog.blogspot.com


🧠 Crack-Konsum explodiert – Realität statt Schönrederei

Ein besonders besorgniserregender Beitrag im Mai war die Analyse des dramatischen Anstiegs des Crack-Konsums im Saarland, der sich verfünffacht hat. Über 600 Konsumvorgänge wurden monatlich gemeldet, die Hilfsangebote sind personell überfordert, und die Landesregierung hat bisher keinen wirksamen Plan vorgelegt. Stattdessen braucht es endlich realitätsnahe Analysen, ausreichend Ressourcen für Drogenhilfe und eine politische Antwort, die schützt statt relativiert. eppelblog.blogspot.com



🧠 Stationäre Psychiatrie in Merzig vor dem Aus – CDU fordert Perspektivplan

Ein weiteres gesundheitspolitisches Alarmsignal war die bevorstehende Schließung der stationären psychiatrischen Versorgung in Merzig. Zusammen mit meinen Fraktionskollegen habe ich einen Notfall- und Perspektivplan gefordert, denn gemeindenahe Versorgung ist keine Option, sondern Pflicht – insbesondere für vulnerable Gruppen. Spät zu reagieren ist zu wenig, vorausschauende Gesundheitspolitik ist jetzt gefragt. eppelblog.blogspot.com


📚 Gegen das Vergessen – Schülerinnen und Schüler gestalten Erinnerungskultur

Ein ebenso starkes Zeichen setzten junge Menschen im Mai: Schülerinnen und Schüler engagierten sich aktiv gegen das Vergessen der NS-Verbrechen. In einem gemeinsamen Projekt haben sie gelernt, recherchiert und ausgestellt – als Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur. Solche Initiativen zeigen, dass Erinnerung nicht aus Büchern, sondern durch Beteiligung, Auseinandersetzung und Dialog gelebt wird.



👨‍⚕️ Kinderärztliche Versorgung im Saarland unter Druck

Auch der Gesundheitsteil der Versorgung von Familien geriet im Mai in den Fokus: Trotz formal vorhandener Praxen ist die wirkliche Kinderarztversorgung im Landkreis Neunkirchen und im Saarland insgesamt unzureichend. Lange Wartezeiten und Überforderung vor Ort zeigen, dass die Landesregierung die Lebenswirklichkeit von Familien nicht ernst genug nimmt, und wir als CDU-Fraktion schlagen ein Sofortprogramm vor, um Versorgungslücken zu schließen. eppelblog.blogspot.com


🕯️ Zwischen Erinnerung und Verantwortung – Volksbund-Team besucht Dillinger Hütte

Ein eindrucksvoller Termin im Mai war auch der Besuch unseres Volksbund-Teams bei der Dillinger Hütte, einer historisch bedeutsamen Stätte, an der sich unter anderem Erinnerung, Industriegeschichte und Verantwortung treffen. Das Engagement des Volksbundes, Erinnerungskultur mit konkreter Bildungsarbeit zu verbinden – auch an Orten der Industriegeschichte – ist mir ein wichtiges Anliegen.
Die Zukunft des saarländischen Stahls betrifft nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Identität, Tradition und Zukunftschancen. Dieser Ort machte deutlich: Erinnerung und Verantwortungsbewusstsein gehören zusammen – in der Politik und in der Gesellschaft.



🤝 Ein besonderer Moment für Merchweiler – Demokratie vor Ort erleben

Politik ist mehr als Debatte – sie ist gelebte Gemeinschaft. Beim Bürgermeisterwechsel in Merchweiler durfte ich ein Grußwort halten und den langjährigen Amtsinhaber würdigen, bevor der neue Bürgermeister sein Amt antrat. Solche Momente zeigen, wie Demokratie und Verantwortung vor Ort funktionieren – mit Respekt, Einsatz und Blick für die Menschen. eppelblog.blogspot.com



📝 Mein Fazit zum Mai 2025

Der Mai 2025 war ein Monat klarer Herausforderungen, konstruktiver Kritik und politischer Verantwortung:

  • Kommunale Projekte für Zusammenhalt stärken – wie der Mehrgenerationenplatz. 

  • Sozial-, Arbeits- und Wirtschaftspolitik brauchen echte Antworten statt Schlagworte.

  • Sicherheit, Gesundheit, Kinderschutz und Drogenpolitik müssen konkret und wirksam adressiert werden. 

  • Gespräche auf europäischer Ebene sind kein Fremdwort mehr – sie sind notwendig für eine Zukunft unseres Landes. 

Ich gehe aus diesem Monat mit der Überzeugung, dass wir politische Herausforderungen nur meistern, wenn wir ehrlich hinschauen, klar benennen und Mut zum Handeln beweisen.

📌 Jahresrückblick 2025 – Mein politisches und gesellschaftliches Jahr: DER APRIL 2025

📅 April 2025 – Verantwortung übernehmen, Klartext reden, Zusammenhalt stärken

Der April 2025 war ein politisch wie gesellschaftlich intensiver Monat. Er hat mir erneut gezeigt, wie breit das Spektrum politischer Verantwortung ist: von wirtschaftlichen Weichenstellungen über soziale und gesundheitspolitische Fragen bis hin zu Erinnerungskultur, Ehrenamt und innerer Sicherheit. Dabei ging es mir stets darum, Realitäten nicht zu beschönigen, sondern Probleme klar zu benennen und Verantwortung einzufordern.


📉 Alarmierende Wirtschaftsdaten – das Saarland darf nicht weiter zurückfallen

Gleich zu Beginn des Monats habe ich mich mit den aktuellen Wirtschaftszahlen für das Saarland beschäftigt – und diese Zahlen geben Anlass zur Sorge. Das Bruttoinlandsprodukt ist rückläufig, die Arbeitslosenquote bleibt hoch, und die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sinkt. Im bundesweiten Vergleich landet das Saarland erneut auf einem der hinteren Plätze.

Diese Entwicklung ist kein Zufall und kein Naturgesetz. Sie ist das Ergebnis einer Politik, die zu oft verwaltet statt gestaltet. Gerade in einem Land, das sich mitten im Strukturwandel befindet, brauchen wir eine aktive Wirtschaftspolitik, die Innovationen fördert, Investitionen erleichtert und Unternehmensgründungen ernsthaft unterstützt. Schönreden hilft niemandem – wir brauchen einen ehrlichen Blick auf die Lage und den Mut zu Kurskorrekturen.


🏞️ Umwelt, Forst & Naturschutz: Starker Austausch und klare Positionierung

Im April stand außerdem der Austausch mit Forstleuten und Umweltakteuren im Fokus. Bei der Jahresversammlung des Bundes Deutscher Forstleute Saar habe ich die Bedeutung einer modernen, gut ausgestatteten und gut bezahlten Forstarbeit betont. Die Herausforderungen durch Klimawandel, Biodiversitätsschutz und nachhaltige Holznutzung machen deutlich: Der Wald braucht Zukunft – und diese beginnt mit der richtigen politischen Unterstützung. eppelblog.blogspot.com


Ebenso nahm ich an der Umweltsprechertagung 2025 teil, bei der wir länderübergreifend über Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Industriepolitik diskutierten – mit wichtigen Impulsen für das Saarland. eppelblog.blogspot.com
Solche Tagungen sind mehr als nur ein Austausch unter Kolleginnen und Kollegen. Sie sind ein wichtiges Forum, um über die Ländergrenzen hinweg voneinander zu lernen, gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren und Positionen abzustimmen. Mit der „Wiesbadener Erklärung“, die wir nach intensiver Diskussion verabschiedet haben, setzen wir ein starkes Signal für eine bürgernahe, wissenschaftsbasierte und technologieoffene Umweltpolitik in Deutschland.



💼 CISPA in St. Ingbert – große Chance, falsche Schwerpunkte

Vor diesem Hintergrund habe ich mich im April auch intensiv mit der geplanten CISPA-Ansiedlung in St. Ingbert befasst. Dieses Projekt hat das Potenzial, ein echter Motor für den Strukturwandel zu werden – mit hoher Wertschöpfung, neuen Arbeitsplätzen und einer starken Verbindung von Forschung, Innovation und Wirtschaft.

Umso unverständlicher ist es, dass sich die Landesregierung zeitweise mehr mit Namensfragen und Außendarstellung beschäftigt als mit der konsequenten Umsetzung. Entscheidend ist nicht, wie ein Projekt heißt, sondern ob es funktioniert: mit guten Rahmenbedingungen, schneller Umsetzung, Raum für Ausgründungen und einer klaren Strategie für den Wissenstransfer in die Wirtschaft.


👩‍🏫 Berufliche Schulen: Wegschauen ist keine Option

Ein weiteres zentrales Thema im April war die Situation an den beruflichen Schulen im Saarland. Berichte über Gewalt, Überforderung und strukturelle Defizite nehmen zu. Gemeinsam mit meiner Kollegin Jutta Schmitt-Lang habe ich deutlich gemacht: Wer über Fachkräftesicherung spricht, darf die berufliche Bildung nicht vernachlässigen.

Wir brauchen sichere Schulen, ausreichend Personal, moderne Ausstattung und Konzepte, die junge Menschen wirklich auf das Berufsleben vorbereiten. Alles andere ist kurzsichtig – und wird uns langfristig teuer zu stehen kommen.


📬 Mehr harte Drogen im Saarland – ein Warnsignal

Sehr nachdenklich haben mich im April auch die aktuellen Zahlen zum Konsum harter Drogen im Saarland gemacht. Der Anstieg bei Amphetamin, Kokain und Ketamin ist ein ernstzunehmendes Warnsignal. Als gesundheitspolitischer Sprecher sehe ich hier dringenden Handlungsbedarf.

Prävention, Aufklärung, Suchtberatung und verlässliche Hilfsstrukturen dürfen nicht unter ideologische Debatten geraten. Es geht um Gesundheit, um Schutz – vor allem junger Menschen. Eine Politik, die Risiken verharmlost oder ignoriert, wird ihrer Verantwortung nicht gerecht.



🏥 Krankenhausneubau in Lebach – Hoffnung für die wohnortnahe Versorgung

Ein positiver Termin im April war der Besuch des Krankenhausneubaus in Lebach. Das Projekt macht sichtbar Fortschritte und steht für eine moderne, patientenorientierte medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Genau solche Investitionen brauchen wir, wenn wir die Daseinsvorsorge sichern wollen.

Gleichzeitig bleibt klar: Krankenhauspolitik darf nicht von Unsicherheit und wechselnden Signalen geprägt sein. Reformen müssen die Realität vor Ort berücksichtigen und den Häusern Planungssicherheit geben – alles andere gefährdet die Versorgung der Menschen.



🕯️ Gefallene Soldaten am Fuße des Sonnenbergs – Geschichte holt uns ein

Ein besonders bewegender Moment im April war der Fund gefallener Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg am Fuße des Sonnenbergs im Zuge von Bauarbeiten. Solche Entdeckungen machen deutlich, dass die Schrecken des Krieges nicht Vergangenheit sind, sondern buchstäblich Teil unserer Gegenwart bleiben.

Als Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist mir ein würdiger Umgang mit diesen Funden ein zentrales Anliegen. Jeder Gefallene steht für ein individuelles Schicksal. Erinnerung ist kein Selbstzweck – sie ist Mahnung und Verantwortung zugleich. Gerade in einer Zeit neuer militärischer Konflikte dürfen wir diese Lehren nicht verdrängen.


🤝 Das Saarland ist Vereins- und Ehrenamtsland – und muss es bleiben

Im April habe ich mich auch klar zum Stellenwert des Ehrenamts positioniert. Unser Saarland lebt vom Engagement der Menschen: in Vereinen, Hilfsorganisationen, kulturellen Initiativen und sozialen Projekten. Ehrenamt schafft Gemeinschaft, Integration und Identität.

Doch Ehrenamtliche stoßen zunehmend an Grenzen – durch Bürokratie, Förderchaos und mangelnde Wertschätzung. Hier muss Politik gegensteuern. Wer den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken will, muss Vereine und Ehrenamt entlasten, unterstützen und ernst nehmen – nicht nur in Sonntagsreden, sondern im politischen Alltag.


🚪 JVA Saarbrücken – viel Inszenierung, wenig Realität

Ein Besuch an alter Wirkungsstätte führte mich im April zur offiziellen Eröffnung des Neubaus der Außenpforte und Besuchsabteilung der JVA Saarbrücken. Als ehemaliger Justizvollzugsbeamter habe ich diesen Bereich lange begleitet und tue dies als Mitglied im Landtagsausschuss für Justiz, Verfassungs- und Rechtsfragen sowie Mitglied im Bund Saarländischen Justizvollzugsbediensteter auch weiterhin

Was sich jedoch im Nachhinein herausgestellt hat, ist ernüchternd: Die groß inszenierte Eröffnung entpuppte sich als politische Show. Der Neubau kann bislang gar nicht regulär genutzt werden – es fehlen organisatorische und personelle Voraussetzungen. Für die Bediensteten im Justizvollzug ändert sich damit zunächst nichts.

Das ist genau die Symbolpolitik, die ich kritisiere: Eröffnungsbänder ersetzen keine funktionierenden Strukturen. Wer Verantwortung trägt, muss dafür sorgen, dass Gebäude nutzbar sind und Arbeitsbedingungen tatsächlich verbessert werden – alles andere ist Augenwischerei.


📝 Mein Fazit zum April 2025

Der April 2025 war ein Monat der klaren Worte:

  • Wirtschaftliche Realität verlangt Ehrlichkeit und Mut.

  • Bildung, Gesundheit und Sicherheit brauchen Substanz statt Symbolik.

  • Erinnerungskultur und Ehrenamt sind tragende Säulen unserer Gesellschaft.

  • Verantwortung zeigt sich nicht in Inszenierungen, sondern im Handeln.

Genau daran möchte ich meine politische Arbeit messen lassen – im Landtag, vor Ort und im täglichen Austausch mit den Menschen.

Samstag, 3. Januar 2026

Nachruf auf Dr. Helmut Franz († 30. Dezember 2025)

Mit großer Betroffenheit habe ich vom Tod von Dr. med. Helmut Franz erfahren, der am 30. Dezember 2025 verstorben ist. Er lebte in meinem Heimatdorf, dem Eppelborner Gemeindebezirk Habach, und war zugleich über Jahrzehnte hinweg eng mit unserem Nachbarort Wiesbach verbunden, wo er als Allgemeinmediziner und Hausarzt tätig war.

Über viele Jahre hinweg hat Dr. Franz Generationen von Patientinnen und Patienten medizinisch begleitet – mit fachlicher Kompetenz, großer Erfahrung und einem offenen Ohr für die Sorgen der Menschen. Hausärztliche Arbeit bedeutet Nähe, Vertrauen und Verlässlichkeit. Gerade im ländlichen Raum ist der Hausarzt oft weit mehr als ein Mediziner: Er ist Ansprechpartner, Ratgeber und für viele ein fester Bestandteil ihres Alltags. Diese Verantwortung hat Dr. Franz mit spürbarem Pflichtbewusstsein, mit menschlicher Zugewandtheit und mit einem großen Herzen wahrgenommen.

Dr. Franz war jedoch nicht nur Arzt, sondern auch ein Mensch, der sich über den Beruf hinaus für das Gemeinwesen einsetzte – unter anderem in der Wiesbacher Vereinswelt. So war er beispielsweise Gründungsmitglied auch auch über Jahre in verantwortlicher Funktion beim TV Wiesbach.
Viele verbinden mit Dr. Franz außerdem die Wiesbacher Faasend: Als Sitzungspräsident und Elferratsmitglied war er dort stets mit großem Engagement präsent – mit Haltung, Humor und dem Gespür für das, was eine Dorfgemeinschaft ausmacht und zusammenhält. Auch bei den Kappensitzungen in Habach war er mit der Wiesbacher Delegation immer gerne mit dabei – sichtbar, ansprechbar und einfach ein fester Bestandteil der Faasend-Tradition.
Er war ein Mensch mit Charakter. Herzlich und bodenständig. Er wird uns fehlen.

Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Meine Gedanken sind bei seinen Angehörigen sowie bei allen, die ihm verbunden waren. Dr. Helmut Franz wird in Habach, Wiesbach und darüber hinaus in guter Erinnerung bleiben.

📌 Jahresrückblick 2025 – Mein politisches und gesellschaftliches Jahr: DER MÄRZ 2025

 📅 März 2025 – Ein Monat voller Gemeinschaft, politischer Verantwortung und strategischer Weichenstellungen

Der März 2025 war ein inhaltlich sehr intensiver Monat für mich. Er zeichnete sich durch eine Mischung aus persönlichen Begegnungen, engagiertem Ehrenamt, innerparteilicher Verantwortung und zentralen politischen Debatten aus. Dabei standen stets die Menschen im Fokus – vor Ort in Eppelborn und im gesamten Saarland.


🧱 Neuer Abschnitt als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender


Ein ganz persönlicher und zugleich politisch bedeutsamer Moment war meine Wahl zum Stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion.
Die Fraktion hat mir einstimmig ihr Vertrauen ausgesprochen, und ich durfte gleich schon diese neue Aufgabe wahrnehmen, indem ich die Sitzung der CDU-Fraktion leitete – während unser Fraktionsvorsitzender Stephan Toscani in Berlin an den Koalitionsverhandlungen arbeitete. Diese Erfahrung hat mir erneut gezeigt, wie wichtig kollegialer Austausch, strukturiertes Arbeiten und inhaltliche Klarheit für eine starke Fraktion sind. eppelblog.blogspot.com



🏫 Bildungspolitik: Stillstand im Saarland ist kein Zukunftszeichen

Im März zeigte die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage meiner Kollegin Jutta Schmidt-Lang zur Entwicklung der Bildungsausgaben im Saarland: Im Jahr 2023 ist das Saarland als einziges Bundesland bei den Pro-Kopf-Ausgaben für Schülerinnen und Schüler gesunken, während andere Länder deutlich mehr investiert haben. Das ist nicht nur eine statistische Zahl, sondern ein Alarmzeichen. Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes – sei es bei Digitalisierung, Lehrkräften, Ausstattung oder Schulgebäuden. Die jüngsten Entwicklungen sind ein Rückschritt, der uns langfristig teuer zu stehen kommen kann. eppelblog.blogspot.com


🚜 Agrarpolitik: Bürokratieabbau bleibt ungenügend


Ein Thema, das mich als agrarpolitischer Sprecher sehr bewegt, ist die Bürokratiebelastung in der Landwirtschaft. Viele Bäuerinnen und Bauern kämpfen täglich damit, umfangreiche Dokumentationspflichten zu erfüllen, die Zeit und Ressourcen binden – Zeit, die für die eigentliche Arbeit gebraucht wird. Meine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung ergab, dass es bislang keine substanziellen Maßnahmen zum Bürokratieabbau gibt. Die offiziellen Antworten verweisen zwar auf digitale Tools wie eine „Agrar-App“, doch das greift zu kurz, weil es die Belastung eher verlagert statt reduziert. Es braucht echten Abbau von unnötigen Vorschriften und nicht nur digitale Verwaltungsschritte. eppelblog.blogspot.com


🏗️ Kinderbetreuung vor Ort: Richtfest in der Humes

Ein sehr erfreulicher Termin im März war das Richtfest für die neue Kindertagesstätte in Humes am 19. März. Dieses Projekt ist ein entscheidender Schritt für familienfreundliche Infrastruktur in unserer Gemeinde. Die neue Kita schafft moderne, barrierefreie Plätze für insgesamt 79 Kinder – darunter Krippen-, Regel- und altersgemischte Gruppen – und ist ein klares Bekenntnis zu zukunftsorientierter Kinderbetreuung. Dass das Bauprojekt im Zeit- und Kostenplan liegt, ist ein Erfolg für alle Beteiligten. Für mich persönlich zeigt dieser Bau, worauf es in der Kommunal- und Landespolitik ankommt: Vorausschauende Planung, verlässliche Finanzierung und echte Unterstützung für Familien. eppelblog.blogspot.com



💬 Im Dialog mit den Menschen: Markt-Dialogtour in Illingen

Politik lebt vom Austausch, und deshalb war unsere Markt-Dialogtour der CDU-Landtagsfraktion im März ein weiterer zentraler Baustein meiner Arbeit. In Illingen konnten wir im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern erfahren, wo der Schuh drückt – und das war breit gefächert: von der Infrastruktur über Bildung bis zu medizinischer Versorgung. Gerade diese direkte Rückmeldung aus der Mitte der Bevölkerung ist wertvoll für die politische Praxis, weil sie zeigt, wo wir ansetzen müssen, um echte Lösungen zu entwickeln. eppelblog.blogspot.com


🧡 Gesellschaftliches Engagement: Förderkreis Behindertenhilfe Haus Hubwald

Ein besonders schöner Moment im März war die Mitgliederversammlung des Förderkreises Behindertenhilfe Haus Hubwald e.V. Dort wurde ich erneut als Vorsitzender bestätigt. Unsere gemeinsame Arbeit für Menschen mit Behinderung – etwa durch Freizeitangebote, Musik- und Gedächtnistraining oder durch die Anschaffung von E-Rikschas für mehr Mobilität – ist ein Herzensanliegen. Dieses Engagement zeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können, wenn Ehrenamt und Politik Hand in Hand gehen. eppelblog.blogspot.com



🌳 Gartenbau, Tradition & Umwelt: Jahrestagung der Gartenbauvereine

Als Vizepräsident des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz durfte ich an der Jahrestagung in Merzig-Harlingen teilnehmen. Dort standen Themen wie die Anerkennung des Viez als immaterielles Kulturerbe und der Schutz gegen die invasive Asiatische Hornisse im Mittelpunkt – Themen, die unsere Kulturlandschaft und unsere Identität direkt betreffen. Besonders gefreut hat mich die einstimmige Wiederwahl als Vizepräsident, die mich motiviert, mich noch stärker für Streuobstwiesen, Biodiversität und regionale Traditionen einzusetzen. eppelblog.blogspot.com



🧑‍💼 Engagierte Jugend: Generationenwechsel bei der Jungen Union Eppelborn

Politische Zukunft braucht junge Menschen. Beim Generationenwechsel in der Jungen Union Eppelborn wurde ein neuer Vorstand gewählt, und ich war gern dabei. Der Wechsel zeigt, wie lebendig und engagiert junge Politik in unserer Region ist. Die neue Generation bringt frische Ideen und Tatendrang mit – und für mich ist es wichtig, sie zu unterstützen und zu ermutigen, sich aktiv für unsere Gesellschaft einzusetzen. eppelblog.blogspot.com



🕊️ Dankeschönveranstaltung des Volksbundes in der Staatskanzlei – Ehrenamt verdient Anerkennung

Ein besonderer Termin im März war für mich die Dankeschönveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Staatskanzlei des Saarlandes. Als ehrenamtlicher Landesvorsitzender des Volksbundes war es mir eine große Freude – und zugleich ein bewegender Moment –, gemeinsam mit vielen engagierten Sammlerinnen und Sammlern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft zusammenzukommen.

Diese Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement, ohne das die Arbeit des Volksbundes nicht möglich wäre. Ob bei Haus- und Straßensammlungen, in Schulen, bei Gedenkveranstaltungen oder in der Jugendarbeit – es sind viele Menschen, die oft im Stillen dazu beitragen, dass Erinnerungskultur, Versöhnungsarbeit und Friedenserziehung lebendig bleiben.

Gerade in einer Zeit, in der historische Zusammenhänge zunehmend in Vergessenheit zu geraten drohen, ist die Arbeit des Volksbundes aktueller denn je. Die Dankeschönveranstaltung in der Staatskanzlei war deshalb nicht nur ein Zeichen der Anerkennung, sondern auch ein starkes politisches Signal: Erinnerung braucht Engagement – und Engagement braucht Rückhalt. Ich habe diesen Abend auch genutzt, um allen Ehrenamtlichen persönlich meinen Dank auszusprechen.



🌲 Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar – große Herausforderungen für den Privatwald

Ebenfalls im März stand ein intensiver fachlicher Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar (FBG Saar) auf meinem Terminkalender. Als agrar- und umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion war mir dieses Gespräch besonders wichtig, denn der Privatwald steht im Saarland vor enormen Herausforderungen.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Folgen des Klimawandels: zunehmende Trockenheit, Sturmschäden, Schädlingsbefall – insbesondere durch den Borkenkäfer – sowie die wirtschaftlichen Risiken für private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer. Viele von ihnen bewirtschaften kleine Flächen, oft im Nebenerwerb oder aus familiärer Tradition heraus. Umso wichtiger ist es, dass sie nicht allein gelassen werden.

Deutlich wurde in dem Gespräch auch, dass der Privatwald eine zentrale Rolle für Klimaschutz, Biodiversität, regionale Wertschöpfung und den ländlichen Raum spielt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen – etwa durch Naturschutzauflagen, Dokumentationspflichten und Förderregularien. Hier habe ich klar gemacht:
👉 Wir brauchen praxistaugliche Förderprogramme, verlässliche Beratung und weniger Bürokratie, damit nachhaltige Waldbewirtschaftung auch künftig möglich bleibt.

Der Austausch mit der Forstbetriebsgemeinschaft Saar hat mir erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog mit den Akteuren vor Ort ist. Nur so können politische Entscheidungen getroffen werden, die realitätsnah, wirksam und fair sind – im Interesse unseres Waldes und der Menschen, die Verantwortung für ihn tragen.




🪖 MdL vor Ort in Berlin – Die Heimatschutzdivision als Meilenstein der Zeitenwende

Ein besonders prägender Termin im März führte mich nach Berlin: Als Abgeordneter und als Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion für Bundeswehr und zivil-militärische Zusammenarbeit war ich vor Ort, als die neue Heimatschutzdivision der Bundeswehr offiziell aufgestellt wurde. Dieser Schritt markiert einen echten Meilenstein in der sicherheitspolitischen Zeitenwende, die wir seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erleben.

Mit der Heimatschutzdivision erhält die Bundeswehr erstmals eine klar strukturierte, dauerhaft organisierte Division, die sich explizit auf den Schutz kritischer Infrastruktur, auf territoriale Verteidigung und auf die Unterstützung der zivilen Behörden im Krisen- und Verteidigungsfall konzentriert. Dazu zählen etwa der Schutz von Energie- und Verkehrswegen, Kommunikationsnetzen, Behördenstandorten oder auch die Unterstützung bei Naturkatastrophen und hybriden Bedrohungen.

Gerade aus saarländischer Sicht ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. Unser Land liegt im Herzen Europas, in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Verkehrsachsen und internationalen Partnern. Eine leistungsfähige territoriale Verteidigung ist deshalb kein abstraktes Konzept, sondern ein konkreter Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. Die Heimatschutzkräfte – überwiegend getragen von Reservistinnen und Reservisten – schlagen zudem eine wichtige Brücke zwischen Bundeswehr, Gesellschaft und zivilem Katastrophenschutz.

In Berlin wurde deutlich: Die Zeitenwende darf kein bloßes Schlagwort bleiben. Sie muss sich in Strukturen, Ausrüstung, Ausbildung und klaren Zuständigkeiten widerspiegeln. Die Aufstellung der Heimatschutzdivision ist dafür ein entscheidender Schritt. Zugleich habe ich betont, dass diese neue Struktur auch politisch dauerhaft unterstützt werden muss – durch verlässliche Finanzierung, gute Rahmenbedingungen für Reservistinnen und Reservisten und eine stärkere Anerkennung ihres Engagements.

Der Termin in Berlin hat mir erneut vor Augen geführt, wie wichtig es ist, Sicherheitspolitik realistisch, verantwortungsvoll und vorausschauend zu denken. Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit – sie brauchen eine wehrhafte Demokratie und eine Bundeswehr, die ihren Auftrag erfüllen kann. Die Heimatschutzdivision ist dafür ein starkes Signal.


📝 Fazit März 2025 –
Vielfalt, Verantwortung und Dialog

Der März 2025 hat mir einmal mehr bestätigt:

  • Politik funktioniert am besten, wenn sie nah bei den Menschen ist – vor Ort auf Märkten, bei Vereinen und in Gesprächen.

  • Gemeinschaft und Ehrenamt sind tragende Säulen unserer Gesellschaft.

  • Verantwortung übernehmen heißt auch, inhaltlich klare Positionen zu beziehen – sei es in der Agrar-, Bildungs- oder Wirtschaftspolitik.

  • Politische Führung bedeutet Zukunft gestalten, nicht verwalten.

Jeder dieser Tage hat mich motiviert, weiter engagiert für unsere Region und unsere Themen einzutreten – mit Herz, Sachverstand und Blick für das Wesentliche. 🌟

Freitag, 2. Januar 2026

📌 Jahresrückblick 2025 – Mein politisches und gesellschaftliches Jahr: DER FEBRUAR 2025

 📅 Februar 2025 – Gesellschaftliche Herausforderungen und politische Initiativen

Der Februar 2025 war ein sehr vielseitiger Monat: Er zeichnete sich durch zahlreiche parlamentarische Initiativen, gesellschaftliche Diskussionen und konkrete politische Forderungen aus. Dabei ging es nicht nur um abstrakte Themen, sondern um Belange, die das Leben vieler Menschen im Saarland unmittelbar betreffen – von Sicherheit über Gesundheit, Fachkräfte und Landwirtschaft bis hin zu sozialer Infrastruktur und Grundbedürfnissen wie Wohnen.


🚓 Einweihung der neuen Groß-Polizeiinspektion in Saarbrücken – ein starkes Signal für Sicherheit

Ein bedeutender Höhepunkt war die Eröffnung der neuen Groß-Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt am 21. Februar. Als Vorsitzender des Innenausschusses im Saarländischen Landtag war es mir eine besondere Ehre, gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen Anja Wagner-Scheid und Raphael Schäfer an der feierlichen Einweihung teilzunehmen. Dieses Bauprojekt wurde bereits in der vergangenen Legislaturperiode von uns im Landtag begleitet – nun ist es Realität geworden.

Die neue Polizeiinspektion ist nicht nur modern ausgestattet, sondern bietet mit rund 5.100 m² Platz für etwa 300 Beschäftigte, inklusive spezialisierter Abteilungen für Cybercrime und Vermögensdelikte. Die barrierefreie Gestaltung und die zeitgemäße Ausstattung sind für mich ein klares politisches Signal: Innere Sicherheit ist kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen. Eine starke Polizei braucht gute Arbeitsbedingungen und moderne Strukturen, damit sie ihre Aufgaben effektiv erfüllen kann. EppelBlog



🏥 Krankenhäuser im Saarland zukunftssicher aufstellen – CDU fordert Schutzschirm, SPD lehnt ab

Am 20. Februar habe ich im Blog ausführlich dargestellt, wie dramatisch die Situation vieler Krankenhäuser im Saarland ist. Steigende Kosten, zu hohe Bürokratie und fehlende finanzielle Sicherheit setzen gerade kleinere Kliniken in ländlichen Regionen massiv unter Druck. Vor diesem Hintergrund hat die CDU-Landtagsfraktion einen Antrag für einen staatlichen Schutzschirm zur Sicherung der Krankenhauslandschaft eingebracht – gemeinsam mit unserem Fraktionsvorsitzenden Stephan Toscani auch in der Plenarrede verdeutlicht.

Leider wurden unsere Vorschläge von der SPD-Alleinregierung abgelehnt. Das ist aus meiner Sicht fatal, weil ohne finanzielle Stabilität Krankenhausschließungen und Versorgungslücken drohen. Besonders kritisch ist dies für Geburtshilfe, Notfallversorgung und medizinische Grundversorgung in der Fläche. Neben einem Schutzschirm habe ich auch konkret vorgeschlagen:

  • Förderung von Spezialisierung und Exzellenzzentren,

  • Digitalisierung der Kliniken zur Effizienzsteigerung,

  • mehr Medizinstudienplätze am UKS,

  • gezielte Maßnahmen gegen Fachkräftemangel. EppelBlog

Diese Punkte sind kein Luxus, sondern Kernbestandteile einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung in unserem Land.




🌾 Agrarpolitik: Bodenpreise, Spekulation und Landverlust und "Rote Gebiete im Blick

Ein weiterer Schwerpunkt im Februar war die agrarpolitische Debatte um Bodenspekulation und den Verlust landwirtschaftlicher Flächen. Ackerland wird zunehmend zu einem Spekulationsobjekt – die Preise haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Besonders problematisch sind sogenannte Share Deals, bei denen Investoren Anteile von landwirtschaftlich genutzten Gesellschaften kaufen, um Steuer- und Erwerbsvorteile zu nutzen. Das erschwert ortsansässigen Landwirten den Erwerb von Flächen.

In einer parlamentarischen Anfrage habe ich die Landesregierung deshalb aufgefordert, mehr Transparenz über Bodenpreise, Investorenstrukturen und mögliche Schutzmechanismen für heimische Landwirtschaft zu liefern. Landwirtschaft ist das Rückgrat unserer ländlichen Räume – sie verdient politischen Schutz und keine marginale Betrachtung. EppelBlog



👩‍⚕️ Fachkräftemangel in Pflege & Gesundheit – Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Der Fachkräftemangel im Gesundheits- und Pflegesektor ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Im Februar habe ich eine parlamentarische Anfrage zur Anerkennung und Integration ausländischer Fachkräfte gestellt. Hintergrund ist, dass zum Beispiel Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte mit ausländischen Qualifikationen zwar oft zur Versorgung beitragen möchten, aber langwierige oder ineffiziente Anerkennungsverfahren sie ausbremsen – mit negativen Folgen für die Versorgungsqualität.

In meiner Anfrage stelle ich unter anderem Fragen zur Dauer der Verfahren, digitalen Effizienz, Anerkennungszahlen der letzten Jahre und zur strategischen Vorbereitung des Saarlandes auf steigenden Fachkräftebedarf. Denn es gilt: Bürokratie muss Brücken bauen statt Fachkräfte zu blockieren. EppelBlog


🛡️ Kinderschutz im Fokus – Parlamentarische Anfrage vor dem Hintergrund alarmierender Zahlen

Als kinderschutzpolitischer Sprecher war es mir wichtig, im Februar eine Anfrage zum Schutz von Kindern und Jugendlichen einzubringen. Die Fallzahlen zu Kindeswohlgefährdungen in Deutschland haben neue Höchststände erreicht – und auch im Saarland stehen Jugendämter und Unterstützungsnetze unter erheblichem Druck.

Mit meiner Anfrage wollte ich strukturelle Probleme sichtbar machen: Wie haben sich Fallzahlen entwickelt? Wie lange dauern Bearbeitungsprozesse? Welche und wie viele Unterbringungsplätze stehen zur Verfügung? Solche Zahlen helfen, Handlungsbedarf transparent zu benennen und potenzielle Lücken im System zu schließen – denn es geht um den Schutz der Schwächsten unserer Gesellschaft. EppelBlog


🕯️ Erinnern statt vergessen – QR-Codes an Kriegsgräberstätten in Püttlingen

Ein weiterer sehr persönlicher und mir wichtig erscheinender Beitrag im Februar war die Initiative „Erinnern statt vergessen“. Als Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. habe ich gemeinsam mit der Reservistenkameradschaft Püttlingen ein Projekt unterstützt, das Gedenk- und Erinnerungsarbeit mit moderner Technik verbindet. An mehreren Gedenkorten in Püttlingen und Köllerbach wurden QR-Code-Tafeln angebracht, die – einmal gescannt – zu einer detaillierten digitalen Namensliste der Kriegstoten des Zweiten Weltkriegs aus der Region führen. EppelBlog

Das Besondere daran ist nicht nur die technologische Umsetzung, sondern die bewusste Auseinandersetzung mit unserer Geschichte: Die QR-Codes machen rund 466 Kriegstote sichtbar – viele davon liegen fern ihrer Heimat und ihre Familien konnten nie am Grab Abschied nehmen. Durch die digitale Liste kann man nicht nur Namen und Lebensdaten einsehen, sondern auch erfahren, wo diese Menschen begraben sind, sei es in Russland, Frankreich, Italien oder anderen Teilen Europas.



🍽️ Gastronomie in der Krise – CDU fordert dauerhafte Mehrwertsteuersenkung

Unsere saarländische Gastronomie steckt in einer tiefen Krise – viele Betriebe kämpfen ums Überleben. Vor dem Hintergrund dieser wirtschaftlichen Belastung hat die CDU-Fraktion im Landtag eine Initiative gestartet, die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen auf 7 % zu fordern. Denn Restaurants, Gasthäuser und Cafés sind weit mehr als Wirtschaftsbetriebe: Sie sind Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts und kultureller Identität.

Im Blog habe ich betont, dass die SPD-Regierung untätig bleibt, obwohl die temporäre Senkung in der Corona-Zeit deutlich gezeigt hat, wie wichtig steuerliche Entlastungen für die Branche sein können. Unser Antrag zielt deshalb nicht nur auf kurzfristige Effekte, sondern auf nachhaltige Stärkung eines zentralen Wirtschaftszweigs in unserem Land. EppelBlog


🍃 Mistelproblematik im Saarland – Transparenz und Schutz der Kulturlandschaft

Bereits im Januar habe ich die Bedeutung unserer Kulturlandschaften – insbesondere der Streuobstwiesen – betont. Im Februar habe ich die parlamentarische Antwort auf meine Anfrage zur Verbreitung der Mistel (Viscum album) im Saarland ausgewertet. Leider zeigte sich: Es existieren keine systematischen Monitoringdaten, keine detaillierten Analysen oder regionale Erhebungen. Die Landesregierung kann daher nicht plausibel belegen, ob und in welchem Ausmaß sich die Mistel ausbreitet.

Als agrarpolitischer Sprecher sehe ich hier eine politische Pflicht, mehr Transparenz zu schaffen, Daten zu erheben und Schutzprogramme zu fördern – damit unsere Kulturlandschaften bewahrt bleiben und die ökologische Vielfalt erhalten wird. EppelBlog


🏡 Wohnen im Saarland: Ein Grundbedürfnis mit ungelösten Herausforderungen

Der Monat endete mit einem konzentrierten Blick auf ein Thema, das alle Menschen betrifft: Wohnen im Saarland. Die Nachfrage nach Wohnraum steigt, gleichzeitig bleibt das Angebot besonders im bezahlbaren Segment deutlich hinter dem Bedarf zurück. In meinem Beitrag habe ich gefragt, wie groß der tatsächliche Wohnraummangel ist, wie viel neu gebaut wird, welche Förderprogramme effektiv genutzt werden und wie sich der Bedarf bis 2035 entwickeln wird.

Besonders deutlich wurde: Die Landesregierung kann diese Fragen bislang nicht zufriedenstellend beantworten – zum Teil, weil Daten veraltet oder unzureichend sind. Wohnraum ist ein Grundbedürfnis, das politische Priorität haben muss, weil es die Lebensqualität junger Familien, Seniorinnen und Senioren und aller Bevölkerungsgruppen berührt. EppelBlog


📝 Fazit Februar 2025

Der Februar war ein Monat politischer Initiativen, in dem ich sowohl gesellschaftlich relevante Themen als auch strukturelle Herausforderungen in den Mittelpunkt gestellt habe. Die Schwerpunkte lagen auf:

  • 🛡️ Innerer Sicherheit und Polizeiarbeit

  • 🏥 Gesundheits- und Krankenhauspolitik

  • 🌾 Agrar- und Bodenpolitik

  • 👩‍⚕️ Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen

  • 👶 Kinderschutz

  • 🍽️ Wirtschaftspolitik für Gastronomie und Kultur

  • 🏡 Bezahlbarer Wohnraum als zentrales Lebensbedürfnis

Diese Vielfalt zeigt: Politik darf sich nicht auf einzelne Bereich konzentrieren, sondern muss das große Ganze im Blick behalten – vom Schutz unserer Kulturlandschaften bis zur Sicherung der Daseinsvorsorge für alle Menschen im Saarland.